{"id":2520,"date":"2011-08-17T19:17:00","date_gmt":"2011-08-17T18:17:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=2520"},"modified":"2017-05-01T10:13:08","modified_gmt":"2017-05-01T09:13:08","slug":"newsletter-aus-malawi-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-malawi-3\/","title":{"rendered":"Newsletter aus Malawi"},"content":{"rendered":"<p><i>Liebe Unterst\u00fctzer!<\/i><\/p>\n<p><i>Bitte entschuldigen Sie die lange Funkstille. Trotz allem gehen die Dinge hier voran &#8211; manchmal sehr langsam, manchmal zu schnell. Damit Sie auch in der Ferne ein Gef\u00fchl f\u00fcr diesen besonderen Ort und das, was wir hier t\u00e4glich machen, bekommen, versuchen wir immer, m\u00f6glichst viele Bilder einzuf\u00fcgen. Wir w\u00fcnschen Ihnen viel Freude beim Anschauen der Fotos, und vielleicht entscheidet sich dann der ein oder andere dazu, uns hier \u201cunten\u201c einen Besuch abzustatten?!<\/i><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/clip_image002.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"clip_image002\" border=\"0\" alt=\"clip_image002\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/clip_image002_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"166\" \/><\/a><\/p>\n<p><em><\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><i>Meine erste Regenzeit in Malawi ist vorbei, und wir haben derzeit die trockene, kalte Jahreszeit. Es weht eine k\u00fchle Brise und in den fr\u00fchen Morgen- und sp\u00e4ten Abendstunden ist es \u00fcberraschend frisch (10-15-\u00b0C). Lang\u00e4rmelige Kleidung, M\u00e4ntel, Schlafs\u00e4cke und Decken kommen jetzt oft zum Einsatz, und es f\u00fchlt sich in etwa an wie Europa im Herbst. Jeden Abend sitzen wir um das Feuer herum, um uns aufzuw\u00e4rmen. <\/i><\/p>\n<p><i>Die Ernte in den D\u00f6rfern ist eingefahren und die Vorratskammern so gut wie m\u00f6glich aufgef\u00fcllt. Seit fast zwei Monaten gibt es in Malawi eine Treibstoffkrise &#8211; landesweit laufen die Tankstellen trocken, es gibt Tage, da bekommt man weder Diesel oder Benzin, was nat\u00fcrlich eine Menge an Problemen mit sich bringt.<\/i><\/p>\n<p><i>Das aus unserer Sicht gr\u00f6\u00dfte Problem ist derzeit allerdings der Konflikt zwischen Mensch und Elefant. Immer wieder gab es in und um die Waldreservate Thuma und Dedza-Salima ernste Zwischenf\u00e4lle. Die Bewohner der umliegenden D\u00f6rfer m\u00fcssen immer wieder Sach- und Personensch\u00e4den, bis hin zu Todesf\u00e4llen in Kauf nehmen. Dadurch wird unser Verh\u00e4ltnis zur Bev\u00f6lkerung st\u00e4ndig auf die Probe gestellt. Wann und wohin die Elefanten aus dem Reservat wandern ist nicht vorhersehbar, und somit machen es die Elefanten allen Beteiligten ziemlich schwer.<\/i><\/p>\n<p><i>In diesem Rundbrief werden sie lesen, wie wichtig es ist, die schon bestehenden 12 km Zaun auszubauen: erstens, zum Schutz der Bev\u00f6lkerung, die im Grenzgebiet zu den Reservaten lebt, und zweitens, um die Elefanten in beiden Waldreservaten vor den Menschen zu sch\u00fctzen. Es ist wichtig zu betonen, dass vor weniger als zehn Jahren fast kein Elefant mehr hier lebte. Dank der harten Arbeit und Hingabe vieler Menschen aus Malawi und dem Ausland, sind die Elefanten zur\u00fcckgekehrt und die Population vergr\u00f6\u00dfert sich stetig.<\/i><\/p>\n<p><i>WAG ist vollst\u00e4ndig auf Spenden und die Hilfe von freiwilligen Helfern angewiesen, um diese wichtige Arbeit fortzuf\u00fchren. Wir hoffen, dass Sie uns weiterhin unterst\u00fctzen und danken f\u00fcr Ihre Hilfe in den vergangenen Jahren.<\/i><\/p>\n<p><i><\/i><\/p>\n<p><i>Beste Gr\u00fc\u00dfe<\/i><\/p>\n<p><i>Lynn Clifford<\/i><\/p>\n<p><i><\/i><\/p>\n<p><b><i>MANN IN SALIMA VON ELEFANT GET\u00c3\u2013TET<\/i><\/b><\/p>\n<p>Berichten zufolge wurde ein 35-j\u00e4hriger Man auf tragische Weise von einem Elefanten get\u00f6tet, als er im Bezirk Kambwiri auf der Suche nach seiner Ziege war. Kwambiri grenzt direkt an das Dedza-Salima Waldreservat. Der Mann war in den fr\u00fchen, noch dunklen Morgenstunden unterwegs. Er muss von dem Elefantenbullen \u00fcberrascht, verfolgt und schliesslich angegriffen worden sein. Der Mann kam auf tragische und brutale Art durch einen einzelnen Bullen zu Tode. Seine Ziege wurde nie gefunden.<\/p>\n<p>Dieser Unfall hat nat\u00fcrlich viel Wut und Beschwerden \u00fcber die Elefanten als auch \u00fcber WAG heraufbeschworen. Der District Commissioner (\u00e4hnlich einem Landrat, ein Regierungsbeamter), die Traditional Authorities (T.A., von den Gemeinden eingesetzte Bezirksvorsteher), die Chiefs der D\u00f6rfer und die Polizei beteiligten sich an den Diskussionen, und es folgten zahlreiche \u00f6ffentliche Treffen.<\/p>\n<p>Die Dorfbewohner wollen, dass die Elefanten entweder umgesiedelt oder get\u00f6tet werden, und sie sind w\u00fctend dar\u00fcber, dass der Zaun nicht weiter gebaut wird, um die Elefanten an ihren Streifz\u00fcgen aus dem Reservat zu hindern. WAG\u2019s Bem\u00fchungen um \u00f6ffentliche F\u00f6rdergelder blieben bisher erfolglos. Wir sind also auch in diesem Jahr auf private Spenden angewiesen. Wir hoffen, dass wir mit dem Ende der n\u00e4chsten Regenzeit (M\u00e4rz 2012) genug Geld zur Verf\u00fcgung haben, um den Zaun weiter zu bauen. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/clip_image006.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: right; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px\" title=\"clip_image006\" border=\"0\" hspace=\"12\" alt=\"clip_image006\" align=\"right\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/clip_image006_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p><b><i><\/i><\/b><\/p>\n<p><b><i><\/i><\/b><\/p>\n<p><b><i><\/i><\/b><\/p>\n<p><b><i><\/i><\/b><\/p>\n<p><b><i><\/i><\/b><\/p>\n<p><b><i><\/i><\/b><\/p>\n<p><b><i><\/i><\/b><\/p>\n<p><b><i><\/i><\/b><\/p>\n<p><b><i><\/i><\/b><\/p>\n<p><b><i><\/i><\/b><\/p>\n<p><b><i><\/i><\/b><\/p>\n<p><b><i>WAG- Scouts reparieren den Zaun in der N\u00e4he des Linthipe-Flusses. <\/i><\/b><b><i><\/i><\/b><\/p>\n<p><b><i><\/i><\/b><\/p>\n<p><b><i><\/i><\/b><\/p>\n<p><b><i><\/i><\/b><\/p>\n<p><b><i><\/i><\/b><\/p>\n<p><b><i><\/i><\/b><\/p>\n<p><b><i><\/i><\/b><\/p>\n<p><b><i><\/i><\/b><\/p>\n<p><b><i>ELEFANTEN ZERST\u00c3\u2013REN VIER HEKTAR ERNTE IN SALIMA <\/i><\/b><\/p>\n<p>Es war bereits Anfang April, als Elefanten aus Thuma und Dedza-Salima die Reservate verlie\u00dfen und vier Hektar Ernte von 28 Kleinbauern unter Group Village Headman Ndola und T.A. Kambwiri in der N\u00e4he unseres Camps im Dedza-Salima Waldreservat zerst\u00f6rten. Die Elefanten zerst\u00f6rten zahlreiche Felder mit Mais, S\u00fc\u00dfkartoffeln, Tabak und Erdn\u00fcssen. Die Familien, zumeist Subsistenzbauern, leben etwa 6-8 Monate von den Ertr\u00e4gen entweder durch Eigenverbrauch oder den Verkauf (Malawi ist ein Tabakexporter). Verst\u00e4ndlich, dass die Bauern jetzt bef\u00fcrchten m\u00fcssen, dass sie ihre Familien bis zur n\u00e4chsten Ernte nicht ern\u00e4hren k\u00f6nnen. WAG hat einen bewaffneten Wildh\u00fcter in dem Gebiet stationiert, der die Elefanten im Notfall durch Luftsch\u00fcsse zur\u00fcck ins Reservat jagen soll.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die ans\u00e4ssige Bev\u00f6lkerung war sehr w\u00fctend und fordete die Umsiedelung oder T\u00f6tung der Elefanten. Bereits im letzten Jahr kamen zwei Menschen durch Elefanten zu Tode und die Menschen forderten die Erweiterung des Zaunes. Der Zaun erstreckt sich derzeit \u00fcber 12 km und muss baldm\u00f6glichst erweitert werden, da die Elefanten mittlerweile um ihn herumlaufen.<\/p>\n<p align=\"justify\">&#160;<\/p>\n<p><b><i>THUMA\u201cS STRASSEN SEIT 2 JAHREN ERSTMALS WIEDER INSTAND GESETZT <\/i><\/b><\/p>\n<p>Die neun Kilometer lange Piste vom <a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/clip_image008.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: right; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px\" title=\"clip_image008\" border=\"0\" hspace=\"12\" alt=\"clip_image008\" align=\"right\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/clip_image008_thumb.jpg\" width=\"153\" height=\"180\" \/><\/a>Eingangstor bis zum Basislager war in schlechtem Zustand, besonders w\u00e4hrend und nach der letzten Regenzeit. Riesige Teile waren vom Regen weggesp\u00fclt worden und gegen Ende M\u00e4rz hatten wir sehr sehr zu k\u00e4mpfen, wenn wir das Lager in Richtung Stadt verlassen und wieder heil zur\u00fcckkehren wollten. Zum Gl\u00fcck verf\u00fcgen wir \u00fcber ein au\u00dfergew\u00f6hnlich starkes Fahrzeug (unseren Toyota HZJ78), aber auch das wurde bis an seine Grenzen belastet. Dank eines Zuschusses von Rettet die Elefanten Afrikas e.V. (REA), konnten wir Arbeitskr\u00e4fte aus den umliegenden D\u00f6rfern zur Ausbesserung der Strecke anstellen. <\/p>\n<p>Gleich nach Ende der Regenzeit im April machten wir uns an die Arbeit. 26 Arbeiter r\u00fcckten an mit Buschmesser, Hacken und Schaufeln. Zu jener Zeit hatten wir auch ein paar Freiwillige aus Schweden zu Gast, die ebenfalls mit anpackten. Um die Stra\u00dfe zu reparieren, muss man zun\u00e4chst das zwei Meter hohe Gras hauen und einen provisorischen Graben zum Abfluss des Wassers ausheben. Dann werden Steine gesammelt, um die gr\u00f6\u00dften L\u00f6cher und Wasserabl\u00e4ufe zu f\u00fcllen. Ist das erst einmal geschafft, werden die L\u00f6cher mit Erde bedeckt und die Oberfl\u00e4che eingeebnet. Das war alles harte Knochenarbeit, aber die wurde mit viel Schwei\u00df und Humor ausgef\u00fchrt. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/clip_image010.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto; padding-top: 0px\" title=\"clip_image010\" border=\"0\" hspace=\"12\" alt=\"clip_image010\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/clip_image010_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"185\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/clip_image012.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: right; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px\" title=\"clip_image012\" border=\"0\" hspace=\"6\" alt=\"clip_image012\" align=\"right\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/clip_image012_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a>Wir nutzten die Gelegenheit gleich, um die alte Strecke zum Linthipe-Fluss und Teile der so genannten Hy\u00e4nen-Stra\u00dfe (eine Strasse zum Camp, an der sich ein Hy\u00e4nenbau befindet) wieder befahrbar zu machen. Auch haben wir vor, weitere Strecken um Thuma herum zu erschlie\u00dfen. Jetzt k\u00f6nnen wir wieder ohne Probleme zur Stadt und zur\u00fcck fahren und brauchen nur noch die H\u00e4lfte der Zeit.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/clip_image014.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px\" title=\"clip_image014\" border=\"0\" hspace=\"12\" alt=\"clip_image014\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/clip_image014_thumb.jpg\" width=\"184\" height=\"244\" \/><\/a><\/p>\n<p><b><i>WAG UNTERST\u00dcTZT DEN HIESIGEN WILDLIFE CLUB<\/i><\/b><\/p>\n<p>Mit der Ernennung des neuen Schulleiters an der Kabvunguti-Schule im nahe gelegenen Mphinzi,Herrn Joseph Mthumba, brachte sich WAG wieder in den Wildlife Club der Schule ein. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/clip_image016.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px\" title=\"clip_image016\" border=\"0\" hspace=\"12\" alt=\"clip_image016\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/clip_image016_thumb.jpg\" width=\"161\" height=\"213\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Club besteht aus mehr als 40 Mitgliedern, sowohl M\u00e4dchen als auch Jungen, und sie alle machten sich voller Elan die H\u00e4nde schmutzig: sie wollten B\u00e4ume pflanzen!<\/p>\n<p>Eine kleine Baumschule wurde errichtet, WAG kaufte Saatgut und schwarze S\u00e4ckchen f\u00fcr die Setzlinge, und die Scouts halfen beim Einpflanzen. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/clip_image018.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px\" title=\"clip_image018\" border=\"0\" hspace=\"12\" alt=\"clip_image018\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/clip_image018_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"186\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir s\u00e4ten mehr als 1000 Samen, die nun Tag f\u00fcr Tag mit viel Bedacht von den Kindern gegossen werden. Dar\u00fcber hinaus verbrachten die Scouts den ganzen Tag in der Schule, um mit den Kindern \u00fcber die Bedeutung der B\u00e4ume auf der Welt und besonders in ihrer Heimat zu sprechen. Die meisten Einheimischen haben alle ihre B\u00e4ume abgeholzt, um Feuerholz zum Kochen oder Land f\u00fcr den Ackerbau zu gewinnen. Damit bleiben der Region nur noch die B\u00e4ume in den Waldreservaten Thuma und Dedza-Salima. WAG und einige Freiwillige haben Schreibhefte, Buntstifte, B\u00fccher und Unterrichtsmaterial besorgt und an den monatlichen Club-Treffen teilgenommen. Wir hoffen, dass es entlang der Grenzen der Waldreservate noch weitere Schulen geben wird, wo wir bei der Gr\u00fcndung oder Fortf\u00fchrung der Wildlife-Clubs helfen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/clip_image020.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px\" title=\"clip_image020\" border=\"0\" hspace=\"12\" alt=\"clip_image020\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/clip_image020_thumb.jpg\" width=\"222\" height=\"168\" \/><\/a><\/p>\n<p><b><i>DIE PYRAMIDEN-ZEREMONIE &#8211; oder: wie man nat\u00fcrliche Ressourcen teilt <\/i><\/b><\/p>\n<p>Den 12. Juli verbrachten die WAG-Scouts am Eingang des Reservats und warteten auf die Bewohner des Dorfes Mvululu, die nach Thuma kamen, um f\u00fcr einen ganz besonderen Anlass Feuerholz zu sammeln: die allj\u00e4hrliche Pyramidenzeremonie stand kurz bevor. Diese Feierlichkeit findet j\u00e4hrlich statt, dieses Mal am 23. Juli. An jenem Tag werden die Grabsteine an den Gr\u00e4bern der Verstorbenen gesetzt. In die Steine werden die Namen eingebracht, um die Hinterbliebenen an den Tod des Familienmitglieds zu erinnern. Manchmal wird ein religi\u00f6ser Segenswunsch ausgesprochen und die Verwandten der Verstorbenen veranstalten ein gro\u00dfes Mahl mit viel Bier f\u00fcr die G\u00e4ste &#8211; daf\u00fcr wird einiges an Feuerholz ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/clip_image022.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px\" title=\"clip_image022\" border=\"0\" hspace=\"12\" alt=\"clip_image022\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/clip_image022_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Etwa 12 Frauen wurden am Eingang von den Scouts empfangen und ins Waldreservat eskortiert. Die Wildh\u00fcter waren dabei, um f\u00fcr die Sicherheit der Frauen zu sorgen und gemeinsam sammelten sie f\u00fcnf gro\u00dfe B\u00fcndel Fallholz. Beim Sammeln sangen die Frauen und tanzten ausgelassen. Mit dem WAG-Jeep transportierten wir ihre schwere Fracht zur\u00fcck ins Dorf. Die Rohstoffe mit den umliegenden D\u00f6rfern zu teilen ist etwas, das wir mit gro\u00dfer Freude unterst\u00fctzen. \u00dcber viele Jahre hinweg ist dieses St\u00fcck Land f\u00fcr diese Art von Aktivit\u00e4ten genutzt worden &#8211; die Menschen kamen und sammelten Honig, schlugen Bambus und Pf\u00e4hle, um ihre H\u00e4user zu bauen und vieles mehr. Da der Wald nun ein Schutzgebiet ist, wurde den Menschen per Gesetz die M\u00f6glichkeit genommen, all diese Rohstoffe kostenlos zu nutzen &#8211; durchaus ein Grund f\u00fcr Verbitterung gegen\u00fcber der WAG (obwohl diese lediglich den malawischen Gesetzen folgt). Die Rohstoffe kontrolliert zu teilen zeigt jedoch, dass eine Vereinbarung zwischen Naturschutzprojekten und der Bev\u00f6lkerung und zum Vorteil f\u00fcr beide Seiten m\u00f6glich ist. Au\u00dferdem bekommen wir somit die Gelegenheit, unsere Nachbarn pers\u00f6nlich zu treffen, mit ihnen ins Gespr\u00e4ch zu kommen und ihnen zu helfen. Sie wiederum k\u00f6nnen uns kennen lernen und sehen uns damit in einem viel positiveren Licht. WAG wird die M\u00f6glichkeit wahrnehmen, wann immer sich eine Gelegenheit daf\u00fcr bietet.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/clip_image024.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px\" title=\"clip_image024\" border=\"0\" alt=\"clip_image024\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/clip_image024_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"186\" \/><\/a><b><\/b><\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b><i>FUSSBALL-MANIE IN MALAWI <\/i><\/b><\/p>\n<p>Im letzten Monat hatten wir f\u00fcr 12 Tage zwei gro\u00dfartige Freiwillige aus Holland zu Gast. W\u00e4hrend ihres Aufenthalts organisierten sie ein Fu\u00dfballturnier f\u00fcr die Schulkinder aus den D\u00f6rfern an der Ostseite Thumas. Sie hatten in Europa Spenden gesammelt und kauften f\u00fcr jeden Schreibhefte (mehr als 500!), besorgten Fu\u00dfb\u00e4lle, Stifte, Fu\u00dfballtrikot mit der Aufschrift \u201eThuma\u201c und vieles mehr. Sie organisierten einen Wettbewerb zwischen zwei Dorfschulen &#8211; Kabvunguti und Namachete. Es gab zehn Mannschaften und f\u00fcnf Spiele, gefolgt von Elfmeterschie\u00dfen mit 20 Kindern jeder Schule. Fantastisch war auch, dass acht M\u00e4dchen teilnahmen. Der Gewinner erhielt als Preis einen Fu\u00dfball. Alle Dorfbewohner waren auf den Beinen und schauten bei den Ereignissen vorbei, w\u00e4hrend stolze Eltern ihren Spr\u00f6sslingen zusahen. Der Tag war ein gro\u00dfer Erfolg f\u00fcr alle, die beiteiligt waren. Ein gro\u00dfer Dank an Bram und Dan!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/clip_image026.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px\" title=\"clip_image026\" border=\"0\" alt=\"clip_image026\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/clip_image026_thumb.jpg\" width=\"186\" height=\"244\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/clip_image028.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px\" title=\"clip_image028\" border=\"0\" alt=\"clip_image028\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/clip_image028_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><b><\/b><\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b><i>Ein paar tolle Schnappsch\u00fcsse aufgenommen von unseren Freiwilligen aus Schweden und den Niederlanden<\/i><\/b><\/p>\n<p><b><i><\/i><\/b><\/p>\n<p><b><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/clip_image030.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px\" title=\"clip_image030\" border=\"0\" alt=\"clip_image030\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/clip_image030_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/b><\/p>\n<p><b><\/b><b><\/b><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/clip_image032.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px\" title=\"clip_image032\" border=\"0\" hspace=\"12\" alt=\"clip_image032\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/clip_image032_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"163\" \/><\/a><\/p>\n<p><b><i>Eine Vogelspinne, die in der Dusche lebt.<\/i><\/b><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/clip_image034.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px\" title=\"clip_image034\" border=\"0\" hspace=\"12\" alt=\"clip_image034\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/clip_image034_thumb.jpg\" width=\"183\" height=\"244\" \/><\/a><\/p>\n<p> <b><i><\/i><\/b>  <\/p>\n<p><b><i>Eine hochgiftige Lianennatter hat gerade ein Cham\u00e4leon gefangen. <\/i><\/b><\/p>\n<p><b><i><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/clip_image036.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px\" title=\"clip_image036\" border=\"0\" alt=\"clip_image036\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/clip_image036_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/i><\/b><\/p>\n<p><b><i><\/i><\/b><\/p>\n<p><b><i>Ein Scharlachweber.<\/i><\/b><\/p>\n<p><b><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/clip_image038.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px\" title=\"clip_image038\" border=\"0\" alt=\"clip_image038\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/clip_image038_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/b><\/p>\n<p><b><i>Ausblick vom Camp<\/i><\/b><\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<div style=\"padding-bottom: 0px; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: none; padding-top: 0px\" id=\"scid:fb3a1972-4489-4e52-abe7-25a00bb07fdf:57278ee8-ac2a-4d01-aaee-ebb357998983\" class=\"wlWriterEditableSmartContent\">\n<p> <a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/08\/WAG-July-2011-dt2.pdf\" target=\"_blank\">Den Newsletter HIER als pdf \u00e2\u20ac\u00a6\u00e2\u20ac\u00a6<\/a><\/p>\n<\/div>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b>Wir bitten um Ihre Unterst\u00fctzung!<\/b><\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><font color=\"#ff0000\">-\u00b7 <b>zum Schutz der Elefanten Afrikas<\/b><\/font><\/p>\n<p><font color=\"#ff0000\">-\u00b7 <b>zum Ausbau des E-Zauns<\/b><\/font><\/p>\n<p><font color=\"#ff0000\">-\u00b7 <b>f\u00fcr die Finanzierung eines Wildh\u00fcter-Gehaltes<\/b><\/font><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-malawi-3\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Unterst\u00fctzer! Bitte entschuldigen Sie die lange Funkstille. Trotz allem gehen die Dinge hier voran &#8211; manchmal sehr langsam, manchmal zu schnell. Damit Sie auch in der Ferne ein Gef\u00fchl f\u00fcr diesen besonderen Ort und das, was wir hier t\u00e4glich machen, bekommen, versuchen wir immer, m\u00f6glichst viele Bilder einzuf\u00fcgen. 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