{"id":2582,"date":"2011-09-22T13:02:00","date_gmt":"2011-09-22T12:02:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=2582"},"modified":"2011-09-22T13:09:00","modified_gmt":"2011-09-22T12:09:00","slug":"die-waisen-im-august","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/die-waisen-im-august\/","title":{"rendered":"Die Waisen im August"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe:<\/strong><\/p>\n<p>Am 30. August starb Baby <strong>Mumbushi<\/strong> &#8211; eine furchtbare Trag\u00f6die, und wir werden ihn schrecklich vermissen. Das kleine Elefantenbaby war erst zwei Monate alt und kam mit einer tiefen Schnittwunde im Gesicht bei uns an. Eines seiner Augen war ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen und drohte zu erblinden. Er brauchte daher ganz besonders viel Aufmerksamkeit. Hinzu kam nat\u00fcrlich noch der Verlust seiner Elefantenfamilie und der Durchbruch der ersten Z\u00e4hne. Alles zusammen war einfach zu viel f\u00fcr ihn. Wir alle vermissen ihn, ganz besonders aber <strong>Tano<\/strong> und <strong>Mutara<\/strong>, die morgens immer als Erste an seinem Stall waren, um ihn f\u00fcr den Tag im Busch abzuholen. Er starb fr\u00fch am Morgen, und als die beiden zu seinem Stall kamen, hoben ihre R\u00fcssel in die Luft, schrien kurz auf und kehrten wieder um. Sie schienen zu verstehen, dass er von uns gegangen war, und die kleinen K\u00fche in der Nursery trauerten alle um ihn.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/09\/ShukuruandTanoIMG_8340.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: inline; border-width: 0px;\" title=\"Shukuru and Tano IMG_8340\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/09\/ShukuruandTanoIMG_8340_thumb.jpg\" alt=\"Shukuru and Tano IMG_8340\" width=\"164\" height=\"244\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Am 6. August zogen <strong>Kalama<\/strong>, <strong>Chemi<\/strong> <strong>Chemi<\/strong> und <strong>Ololoo<\/strong> in die Auswilderungsstation nach Ithumba um, aber wir hatten wenig sp\u00e4ter auch zwei Neuzug\u00e4nge. Am 12. August kam <strong>Dabassa<\/strong> von der Galana Ranch hinter der Ostgrenze Tsavos.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/09\/DabassawiththeorphansIMG_819711.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: inline; border-width: 0px;\" title=\"Dabassa with the orphans IMG_8197 (11)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/09\/DabassawiththeorphansIMG_819711_thumb.jpg\" alt=\"Dabassa with the orphans IMG_8197 (11)\" width=\"244\" height=\"164\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am 28. August wurde <strong>Rombo<\/strong> aus einer sehr elefantenfeindlichen Region zu uns gebracht, in der schon mehrere unserer Elefanten ihre Familien verloren haben. <strong>Murka<\/strong> wurde damals von der gleichen Community brutal zugerichtet. <strong>Rombo<\/strong> hatte Gl\u00fcck, der Speer bohrte sich \u201elediglich\u201c durch sein linkes Ohr und verletzte seine Schulter, Gott sei Dank nur oberfl\u00e4chlich. Die beiden Neuzug\u00e4nge sind etwa zwei Jahre alt und beide Jungbullen haben sich trotz ihrer Traumata inzwischen schon gut in der Nursery-Herde eingelebt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/09\/NaipokiIMG_82675.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: inline; border-width: 0px;\" title=\"Naipoki IMG_8267 (5)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/09\/NaipokiIMG_82675_thumb.jpg\" alt=\"Naipoki IMG_8267 (5)\" width=\"164\" height=\"244\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Jedes neue Elefantenbaby wird warmherzig von den Waisen begr\u00fc\u00dft. <strong>Mutara<\/strong> eskortiert den Rest der Gruppe an den Stall der Neuen, wo alle erst einmal eine Weile kollernd vor der T\u00fcr stehen. <strong>Kilabasi<\/strong>, ein Neuank\u00f6mmling von Ende Juli, hat sich inzwischen ebenfalls eingelebt. Den anderen beiden wird es hoffentlich bald genauso gehen. <strong>Dabassa<\/strong> durfte am 22. August schon einmal nach drau\u00dfen und <strong>Rombo<\/strong> wird sein Gl\u00fcck Anfang September probieren. Bei ihrer Ankunft waren beide so abgemagert, so dass sie erst einmal im Stall bleiben und zu Kr\u00e4ften kommen mussten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/09\/MutaraIMG_84131.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: inline; border-width: 0px;\" title=\"Mutara IMG_8413 (1)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/09\/MutaraIMG_84131_thumb.jpg\" alt=\"Mutara IMG_8413 (1)\" width=\"244\" height=\"164\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die L\u00f6wen im Nairobi Nationalpark hatten es im vergangenen Monat auf die ans\u00e4ssigen Warzenschweine abgesehen, die sich gerne in der N\u00e4he der Keeper und ihrer Sch\u00fctzlinge aufhalten, weil sie sich dort sicherer f\u00fchlen. Die L\u00f6wen werden inzwischen immer unversch\u00e4mter! Einmal verfehlten sie ein Schwein nur knapp bei hellem Tageslicht; ein anderes mal rannte ein verfolgtes Warzenschwein durch die Beine der Keeper, als die gerade mit den Elefanten im Busch waren. Die erschraken sich nat\u00fcrlich alle zu Tode! Nur wenige Tage sp\u00e4ter folgte der n\u00e4chste Adrenalinschub, als die Herde auf einen L\u00f6wen stie\u00df, der sie anbr\u00fcllte, weil er sich offenbar gest\u00f6rt f\u00fchlte. Und am 23. August erblickte Nashorn <strong>Solio<\/strong> eine L\u00f6win mit drei Jungtieren, die nicht weit vor den Keepern liefen. Sie machte sich auf und davon, und ihr Keeper ebenso!<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Die Nash\u00f6rner: <\/span>Der Alltag des blinden <strong>Maxwell<\/strong> l\u00e4uft eigentlich immer gleich ab &#8211; er begr\u00fc\u00dft <strong>Solio<\/strong>, wenn sie morgens aus dem Stall kommt und dann rennen sie am Zaun auf und ab, er auf seiner und sie auf ihrer Seite. Zwischendurch halten sie inne und dr\u00fccken ihre H\u00f6rner zwischen den Pf\u00e4hlen aneinander. W\u00e4hrend <strong>Solio<\/strong> vormittags die Kothaufen und Urinspuren der ortsans\u00e4ssigen Nash\u00f6rner beschn\u00fcffelt, w\u00e4lzt sich <strong>Max<\/strong> im Schlamm, frisst, schl\u00e4ft, kratzt sich an B\u00e4umen, Pf\u00e4hlen und Z\u00e4unen und freut sich \u00fcber die Besucher. Wenn <strong>Solio<\/strong> dann abends zur\u00fcck kommt, steigt seine Aufregung ins Unermessliche, er hebt seinen Schwanz und rennt schnell in Richtung ihres Stalls, den er mit Urin markiert (bei Nash\u00f6rnern vielmehr ein Spr\u00fchen) &#8211; nicht immer zum Vergn\u00fcgen des Keepers, der gerade dort ist! <strong>Max<\/strong> hat offenbar auch immer mal Kontakt zu wilden Artgenossen, die nachts im Dunkeln an seinen Stall kommen. Beweise gibt es jedenfalls genug in Form von Fu\u00dfstapfen im Sand.<\/p>\n<p><strong>Solio<\/strong> ist ausgesprochen frohw\u00fcchsig und ein gl\u00fcckliches, pummeliges und lebensfrohes junges Nashorn. Sie genie\u00dft jeden Tag ihres Nashornlebens, sei es beim Aufscheuchen der Perlh\u00fchner oder beim Entdecken ihres Territoriums und unbekanntem Terrain. Sie ist selbstbewusst und wurde offenbar von der wilden Nashorngemeinschaft akzeptiert.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/09\/SoilioIMG_771018.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: inline; border-width: 0px;\" title=\"Soilio IMG_7710 (18)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/09\/SoilioIMG_771018_thumb.jpg\" alt=\"Soilio IMG_7710 (18)\" width=\"244\" height=\"164\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"S2\"><\/a><strong>Monatsbericht f\u00fcr die Ithumba-Gruppe:<\/strong><\/p>\n<p>H\u00f6hepunkt des Monats war die Ankunft von <strong>Kalama<\/strong>, <strong>Chemi Chemi<\/strong> und <strong>Ololoo<\/strong> aus der Nursery. Die Ithumba-Waisen waren gerade mit ihren wilden Artgenossen unterwegs und wussten wieder einmal auf mysteri\u00f6se Art und Weise Bescheid und waren an Ort und Stelle, als die Drei ankamen. Es wird uns Menschen wohl f\u00fcr immer ein R\u00e4tsel bleiben, wie die Elefanten solche Ereignisse vorhersagen k\u00f6nnen. In dem Moment als der Lkw einfuhr, setzte sich <strong>Wendi<\/strong> in Bewegung, um die Neuen zu besuchen, und <strong>Ololoo<\/strong> und <strong>Chemi<\/strong> <strong>Chemi<\/strong> hatten \u00fcberhaupt keine Befindlichkeiten und gingen schnurstracks zur Stalltr\u00e4nke, wo die Ithumba-Waisen und ihre wilden Freunde versammelt waren.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/09\/OlolooIMG_7268.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: inline; border-width: 0px;\" title=\"Ololoo IMG_7268\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/09\/OlolooIMG_7268_thumb.jpg\" alt=\"Ololoo IMG_7268\" width=\"164\" height=\"244\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Kalama<\/strong> war ein bisschen z\u00f6gerlich und wurde von den Keepern begleitet.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/09\/kalamascratching2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: inline; border-width: 0px;\" title=\"kalama scratching (2)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/09\/kalamascratching2_thumb.jpg\" alt=\"kalama scratching (2)\" width=\"244\" height=\"184\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Von <strong>Ololoo<\/strong> und <strong>Chemi<\/strong> <strong>Chemi<\/strong> waren alle \u00fcberrascht. Ohne auch nur einen Moment zu z\u00f6gern, st\u00fcrzten sie sich ins Get\u00fcmmel und erschienen wie Zwerge innerhalb der 30 riesigen, erwachsenen Fremden! Sie wurden aber von allen sehr freundlich empfangen! Offenbar erinnern sich die beiden noch an ihr altes Leben in der Wildnis &#8211; <strong>Chemi<\/strong> <strong>Chemi<\/strong> war neun Monate und <strong>Ololoo<\/strong> schon mehr als zwei Jahre alt, als sie in die Nursery kamen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/09\/ololoochemichemi1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: inline; border-width: 0px;\" title=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/09\/ololoochemichemi1_thumb.jpg\" alt=\"\" width=\"244\" height=\"184\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die (noch Milch trinkenden) Ithumba-Waisen sind nun 16 an der Zahl und als sie sich auf den Weg in den Busch machten, folgten ihnen f\u00fcnf ehemalige Leitk\u00fche: <strong>Wendi<\/strong>, <strong>Sunyei<\/strong>, <strong>Lualeni<\/strong>, <strong>Sidai<\/strong> und <strong>Loijuk<\/strong>. Sie grasten mit ihnen und t\u00e4tschelten die Neuen z\u00e4rtlich mit ihren R\u00fcsseln, um ihnen zu zeigen, dass sie alle bei ihnen sind.<\/p>\n<p>Die Junioren verbrachten im letzten Monaten viel Zeit mit den Ex-Waisen. Am 8. August waren sie schon wieder zu Besuch; am 10. August kamen drei wilde Bullen und am 13. wartete <strong>Lualeni<\/strong> morgens auf die Waisen, um sie hinaus in den Busch zu begleiten. Die anderen Ex-Waisen kamen sp\u00e4ter, um <strong>Lualeni<\/strong> mitzunehmen. Es ist interessant zu beobachten, dass <strong>Kora<\/strong> (<strong>Lualenis<\/strong> bester Freund) seit seinem Erlebnis mit dem Giftpfeil lieber bei den Waisen und ihren Keepern bleibt.<\/p>\n<p>An diesem Tag wurden die Elefanten von irgendetwas so derma\u00dfen erschreckt, dass sie in alle Richtungen auseinander stoben. Die Keeper wissen bis heute nicht, was der Ausl\u00f6ser war. Bis zum Anbruch der Abendd\u00e4mmerung hatten sie erst 10 von 16 Waisen wieder gefunden und in den Nachtst\u00e4llen untergebracht. Danach setzten sie sich in den kleinen Suzuki und machten sich wieder auf die Suche nach den verbleibenden sechs Waisen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/09\/naisulaleading.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: inline; border-width: 0px;\" title=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/09\/naisulaleading_thumb.jpg\" alt=\"\" width=\"244\" height=\"184\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>An der R\u00fcckseite von Ithumba Hill fanden sie <strong>Naisula<\/strong>, <strong>Ololoo<\/strong>, <strong>Kibo<\/strong>, <strong>Murka<\/strong>, <strong>Chemi<\/strong> <strong>Chemi<\/strong> und <strong>Melia<\/strong>, die im Dunkeln nur langsam voran kamen, aber auf dem Heimweg waren. Als sie den Suzuki sahen, rannten sie ihm entgegen und kollerten freudig erregt \u00fcber das Wiedersehen mit ihren Keepern, die sie nach Hause brachten. Das war mit Sicherheit eine riesige Nervenprobe f\u00fcr die Waisen, die ohne ihre Elefantenfamilien nat\u00fcrlich v\u00f6llig abh\u00e4ngig von ihren menschlichen Ersatzeltern sind.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/09\/chemichemisuguta.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: inline; border-width: 0px;\" title=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/09\/chemichemisuguta_thumb.jpg\" alt=\"\" width=\"244\" height=\"184\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/09\/Orphansenjoyingabath2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: inline; border-width: 0px;\" title=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/09\/Orphansenjoyingabath2_thumb.jpg\" alt=\"\" width=\"244\" height=\"184\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Wendi<\/strong> brachte <strong>Makena<\/strong>, <strong>Loijuk<\/strong>, <strong>Sidai<\/strong>, <strong>Galana<\/strong>, <strong>Rapsu<\/strong>, <strong>Lenana<\/strong>, <strong>Tomboi<\/strong> und <strong>Madiba<\/strong> am 20. August zu den Waisen und alle grasten f\u00fcr eine Stunde zusammen. Zum Schlammbad bekamen die Waisen Besuch von <strong>Yatta<\/strong>, <strong>Mulika<\/strong>, <strong>Selengai<\/strong>, <strong>Taita<\/strong>, <strong>Kinna<\/strong>, <strong>Nasalot<\/strong>, <strong>Buchuma<\/strong> und ein paar wilden Gef\u00e4hrten. Am n\u00e4chsten Tag kamen <strong>Chyulu<\/strong> und <strong>Lenana<\/strong> auf einen Sprung vorbei w\u00e4hrend die Waisen gerade im Busch fra\u00dfen. Sie waren aber anscheinend in Eile und unterwegs zum n\u00e4chsten \u201eTermin\u201c. Am 23. August brachte <strong>Lualeni<\/strong> <strong>Zurua<\/strong>, <strong>Rapsu<\/strong>, <strong>Lenana<\/strong> und <strong>Loijuk<\/strong> zu den Waisen, und sie verbrachten etwa eine Stunde zusammen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/09\/yatta1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: inline; border-width: 0px;\" title=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/09\/yatta1_thumb.jpg\" alt=\"\" width=\"244\" height=\"184\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>In diesem Monat kamen wieder viele wilde Elefanten zum Saufen an die Stalltr\u00e4nke. Es waren sogar so viele, dass das Bohrloch im Stallgel\u00e4nde die Nachfrage gar nicht stillen konnte. Der Wassertankwagen des Trusts musste mehrmals t\u00e4glich Wasser vom Depot holen, um die Tr\u00e4nke wieder aufzuf\u00fcllen. Am 24. August warteten zwei Jungbullen mit den wilden Elefanten darauf, an der Tr\u00e4nke saufen zu d\u00fcrfen. Die beiden sind regelm\u00e4\u00dfig mit <strong>Yattas<\/strong> Herde unterwegs, und wir haben sie \u201eKimethena\u201c und \u201eKijana\u201c genannt. Sie sind sehr selbstbewusst, haben keine Scheu vor den Keepern und kommen ganz nah an die Menschen heran. Die wilde Herde bewegte sich daraufhin auch ganz langsam in Richtung Tr\u00e4nke, und letzten Endes stillten 30 bis 40 Dickh\u00e4uter ihren Durst. Das war ein einmaliges und sehr bewegendes Erlebnis f\u00fcr die Keeper, die sonst auch nie so nah an so viele ausgewachsene, wilde Elefanten herankommen. Zeigt uns dieses Erlebnis nicht wieder einmal wie hochentwickelt die Sprache der Elefanten ist?<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/09\/orphansfeedingonlucerne2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: inline; border-width: 0px;\" title=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/09\/orphansfeedingonlucerne2_thumb.jpg\" alt=\"\" width=\"244\" height=\"184\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am 27. und 29. August kamen alle Ex-Waisen noch einmal in Begleitung der wilden Herde zum Schlammbad der J\u00fcngsten und grasten anschlie\u00dfend noch bis 15 Uhr mit ihnen im Busch. Am 30. tauchten vier wilde Bullen beim Schlammbad auf, und die kleine <strong>Ithumba<\/strong> lief ohne Scheu zwischen ihnen umher. Sp\u00e4ter am gleichen Tag kamen die Ex-Waisen und hatten dieses Mal Mgeni dabei, einer von <strong>Yattas<\/strong> wilden Rekruten, den wir viele Monate nicht gesehen haben. Die Keeper waren au\u00dfer sich vor Freude und erleichtert, dass er wohlauf war. Nur ein Wermutstropfen blieb: sie hatten gehofft, er h\u00e4tte <strong>Ndomot<\/strong> mit gebracht! Die selben vier wilden Bullen und alle Ex-Waisen verbrachten auch am letzten Tag des Monats August mit den Ithumba-Waisen.<\/p>\n<p>Wie immer, machte die Hitze Tsavos den Neuank\u00f6mmlingen zu schaffen. <strong>Kalama<\/strong> saugte mit ihrem R\u00fcssel Wasser aus ihrem Magen um sich damit zu bespr\u00fchen und abzuk\u00fchlen. Danach stieg sie einfach kurzerhand in die k\u00fchle Tr\u00e4nke! <strong>Olare<\/strong>, <strong>Sabachi<\/strong> und <strong>Tumaren<\/strong> waren damit ganz und gar nicht einverstanden und scheuchten sie im Handumdrehen wieder heraus! Die Kleinen brauchen immer ein paar Wochen, bevor sie sich g\u00e4nzlich akklimatisiert haben. Au\u00dferdem gab es auch ein paar ganz au\u00dfergew\u00f6hnlich hei\u00dfe Tage, an denen sich auch die Alteingesessenen den Gro\u00dfteil des Tages im Schatten aufhielten.<\/p>\n<p>Die Jungbullen <strong>Kibo<\/strong>, <strong>Kandecha<\/strong> und <strong>Sabachi<\/strong> fordern sich wie eh und je t\u00e4glich zu Ringk\u00e4mpfen heraus. Schiedsrichter im Monat August waren <strong>Kora<\/strong> und <strong>Suguta<\/strong>, die hier und da einschreiten mussten. <strong>Ololoo<\/strong> war naiv genug und wollte <strong>Kandecha<\/strong> herausfordern &#8211; wenn er den Mund da mal nicht zu voll genommen hat! Die Kleinen hatten im August viel Spa\u00df dabei, die Paviane von ihrem Schlammbad wegzujagen, beim Hinunterrutschen an steilen Flussufern und beim Verstecken spielen im Busch. Es war ein ausgesprochen gl\u00fccklicher Monat sowohl f\u00fcr die Ithumba-Waisen, die Ex-Waisen und ihre Keeper.<\/p>\n<p><a name=\"S1\"><\/a><strong>Monatsbericht f\u00fcr die Voi-Gruppe: August 2011<\/strong><\/p>\n<p>Die Trockenheit im s\u00fcdlichen Tsavo h\u00e4lt wieder einmal an und das nat\u00fcrliche Nahrungsangebot der Waisen sinkt stetig. Daher wurde wieder damit begonnen, t\u00e4glich Luzerne und Kopra zuzuf\u00fcttern. Dieses protein- und energiereiche Futter soll ihnen helfen, ihr Gewicht in einer weiteren schweren D\u00fcrre wenigstens stabil zu halten. Auch einige der Ex-Waisen wie <strong>Emily<\/strong>, Teile ihrer Herde oder Ex-Waise <strong>Lissa<\/strong> und ihre Familie haben davon Wind bekommen. Selbst einige der wilden Elefanten naschen hier und da und kommen vor allem zum Saufen an die Voi-Stalltr\u00e4nke.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Voi-Waisen war es daher ein aufregender Monat, denn sie kamen mit vielen wilden Elefantenherden zusammen. Am 2. August teilten sie ihre Wassereimer beim Schlammbad mit den wilden Artgenossen und am n\u00e4chsten Tag trafen sie eine wilde Herde auf dem Weg dorthin. <strong>Wasessa<\/strong> war schwer angetan vom K\u00e4lbchen einer riesigen gro\u00dfen Kuh mit langen Sto\u00dfz\u00e4hnen. Am 22. August wurden sie von einer wilden Herde zur Suhle begleitet und teilten sich wieder alle den Inhalt der Wassereimer. Noch am gleichen Tag, gesellte sich ein riesengro\u00dfer wilder Bulle mit eindrucksvollen Sto\u00dfz\u00e4hnen zu dieser kleinen bunten Gruppe, aber die Waisen waren sehr eingesch\u00fcchtert und beobachteten ihn lieber aus sicherer Entfernung! Am 24. durften <strong>Lesanju<\/strong> und <strong>Siria<\/strong> mit dem K\u00e4lbchen einer wilden Herde spielen, mit der sie kurz zusammen waren. Sp\u00e4ter an der Suhle, gestatteten sie einem gro\u00dfen Impala-Bock und zwei Wasserb\u00f6cken, von ihren Wassereimern zu saufen &#8211; wieder ein Beispiel f\u00fcr den einsichtigen Charakter der Elefanten. Normalerweise sind sie anderen Wildtieren (au\u00dfer Elefanten) gegen\u00fcber nicht so gastfreundlich.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/09\/drinkingtime1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: inline; border-width: 0px;\" title=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/09\/drinkingtime1_thumb.jpg\" alt=\"\" width=\"244\" height=\"184\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Emily<\/strong> und ihr K\u00e4lbchen <strong>Eve<\/strong> wurden am 15. August das erste Mal in diesem Monat gesehen und waren in Begleitung von <strong>Sweet<\/strong> <strong>Sally<\/strong>, <strong>Vita<\/strong> und <strong>Irima<\/strong>. Sie kamen zu den St\u00e4llen, aber die Waisen waren leider schon im Busch unterwegs. <strong>Emily<\/strong> und ihre Gruppe bekam eine Portion Luzerne, und die Keeper bemerkten, dass <strong>Emily<\/strong> <strong>Irima<\/strong> h\u00e4ufig weg schubste. Der ist inzwischen 13 Jahre alt und sollte sich langsam von seiner Mutterherde absetzten und sich anderen wilden Bullen anschlie\u00dfen. Die (ausschlie\u00dflich m\u00e4nnlichen!) Keeper hatten Mitleid mit ihm und gaben ihm abseits der Gruppe eine Portion Luzerne. Schon am n\u00e4chsten Tag war <strong>Emilys<\/strong> Herde zur\u00fcck &#8211; sogar zweimal, n\u00e4mlich am Morgen und am Abend, wenn die Luzerne ausgeteilt wird. <strong>Irima<\/strong> war immer noch dabei, aber die Voi-Waisen waren wieder nicht im Stallgel\u00e4nde. Am 18. August trafen sie sich endlich und spielten den ganzen Morgen zusammen. <strong>Sweet<\/strong> <strong>Sally<\/strong> verwickelte <strong>Siria<\/strong> gleich in eine freundschaftliche Rauferei, und <strong>Lesanju<\/strong> war ganz und gar nicht begeistert, ihre Gruppe mit den \u00e4lteren Leitk\u00fchen zu teilen. Sie f\u00fchrte <strong>Dida<\/strong> und sp\u00e4ter die ganze Gruppe weg von <strong>Emily<\/strong> und deren Herde, w\u00e4hrend diese von der Luzerne abgelenkt waren. <strong>Lesanjus<\/strong> Herde stie\u00df sp\u00e4ter jedoch im Busch auf eine andere wilde Gruppe, und dieses Mal gestattete sie einem kleinen wilden K\u00e4lbchen, sich \u201eihren\u201c Sch\u00fctzlingen zu n\u00e4hern. Sie war selber so vernarrt in das Baby und lie\u00df es sogar an ihren (noch nicht funktionst\u00fcchtigen) Zitzen saugen. An dieser Stelle schritt jedoch die Mutter des K\u00e4lbchens ein und holte ihren Nachwuchs zur\u00fcck an seinen rechtm\u00e4\u00dfigen Platz! Am gleichen Abend kam auch <strong>Emily<\/strong> mit ihrer Gruppe noch einmal zum Stall, um sich ein bisschen Luzerne abzuholen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/09\/EmilylftEveVitaSallyenjoyinglucern1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: inline; border-width: 0px;\" title=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/09\/EmilylftEveVitaSallyenjoyinglucern1_thumb.jpg\" alt=\"\" width=\"244\" height=\"184\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Den Aufzeichnungen der Keeper kann man entnehmen, dass es am 19. August eine gro\u00dfe \u201eParty\u201c auf dem Stallgel\u00e4nde gegeben hat. <strong>Emilys<\/strong> Herde (dieses Mal ohne <strong>Irima<\/strong>) war da, die Voi-Waisen selber, sp\u00e4ter stie\u00dfen noch <strong>Lissa<\/strong> und ihr j\u00fcngstes K\u00e4lbchen <strong>Lugard<\/strong> hinzu. Der Rest ihrer Herde folgte kurz darauf, nachdem sie sich am Mazinga Hill satt gefressen hatten. Sie alle schlossen sich lose als gro\u00dfe Familie zusammen. <strong>Sweet<\/strong> <strong>Sally<\/strong> legte sich auf den Boden, so dass <strong>Eve<\/strong> auf ihr herum steigen konnte (eine der Lieblingsbesch\u00e4ftigungen des Elefantennachwuchses). Als n\u00e4chstes kam dann <strong>Irima<\/strong> mit <strong>Lissas<\/strong> Zweitgeborenem <strong>Lali<\/strong>. Es folgte eine freundliche wilde Herde und das Stallgel\u00e4nde drohte auseinander zu bersten. <strong>Sweet<\/strong> <strong>Sally<\/strong> spielte inzwischen mit einer wilden Kuh und \u00fcberlie\u00df sie sp\u00e4ter <strong>Irima<\/strong>. Die jungen Elefantenk\u00fche <strong>Lesanju<\/strong>, <strong>Lempaute<\/strong>, <strong>Sinya<\/strong> und <strong>Wasessa<\/strong> waren v\u00f6llig fixiert auf die kleine <strong>Eve<\/strong>, die die ganze Aufmerksamkeit sichtlich genoss, aber immer von dem wachsamen Adlerauge ihrer Babysitterin <strong>Sweet<\/strong> <strong>Sally<\/strong> beobachtet wurde.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/09\/Sinyafeedingongrewia1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: inline; border-width: 0px;\" title=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/09\/Sinyafeedingongrewia1_thumb.jpg\" alt=\"\" width=\"244\" height=\"184\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag kamen <strong>Lissa<\/strong> und <strong>Lugard<\/strong> f\u00fcr eine Portion Luzerne &#8211; dieses Mal ohne den Rest der Herde! Die kam gegen Mitternacht zum Saufen an die Stalltr\u00e4nke und machte sich dann wieder auf den Weg. Am n\u00e4chsten Tag waren sie aber wieder zur\u00fcck und dieses Mal balgten <strong>Mzima<\/strong> und <strong>Vita<\/strong>, und <strong>Sweet<\/strong> <strong>Sally<\/strong> legte sich wieder auf den Boden, um Klein <strong>Eve<\/strong> spielen zu lassen. <strong>Lesanju<\/strong> und <strong>Wasessa<\/strong> versuchten tats\u00e4chlich, die kleine <strong>Eve<\/strong> zu kidnappen, aber sie waren nicht schnell genug f\u00fcr <strong>Sweet<\/strong> <strong>Sally<\/strong>!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/09\/LesanjuplayingwithDida.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: inline; border-width: 0px;\" title=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/09\/LesanjuplayingwithDida_thumb.jpg\" alt=\"\" width=\"244\" height=\"184\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der verwaiste Strau\u00dfenvogel wurde von den Keepern inzwischen \u201cRafiki\u201c (der Freund) genannt und hat sich ein paar wilden Artgenossen angeschlossen. Einmal tauchte sie bei den Mitarbeiterunterk\u00fcnften der Voi Safari Lodge auf und schien so froh dar\u00fcber zu sein, wieder unter Menschen zu sein, dass sie einen wilden Tanz hinlegte! Die Angestellten, die sie noch nicht kannten, fl\u00fcchteten regelrecht auf ihre Zimmer und riefen beim Kenya Wildlife Service (KWS) an! Die Keeper kamen, um \u201eRafiki\u201c abzuholen, und sie war au\u00dfer sich vor Freude und begleitete sie t\u00e4nzelnd zur\u00fcck nach hause.<\/p>\n<p><strong>Wasessa<\/strong> hat schon seit einiger Zeit einen Knick im Ohr, und es klappt daher st\u00e4ndig nach vorn. Zur \u00dcberraschung der Keeper verschwand der kleine Makel \u00fcber Nacht und sie hat jetzt wieder ein ganz normales Ohr! Wir hoffen, dass es so bleibt. Der Monat August war insgesamt ein sehr gl\u00fccklicher Monat f\u00fcr die Voi-Waisen. <strong>Lesanju<\/strong> und <strong>Wasessa<\/strong> sind <strong>Dida<\/strong> gegen\u00fcber sehr aufmerksam, die im Vergleich zu den anderen ein bisschen zerbrechlich erscheint. Sie bekommt jede Menge Zuneigung und Aufmerksamkeit und wird von <strong>Lesanju<\/strong> und <strong>Wasessa<\/strong> immer besch\u00fctzt. Auch <strong>Mzima<\/strong> und <strong>Sirias<\/strong> Schlammbadk\u00e4mpfe haben es bis in die Aufzeichnungen der Keeper geschafft! <strong>Siria<\/strong> hat gerade mit <strong>Taveta<\/strong> im Schlamm gespielt, als sie von <strong>Siria<\/strong> unterbrochen wurden. <strong>Mzima<\/strong> biss schlie\u00dflich in <strong>Sirias<\/strong> R\u00fcssel, und als er auftauchte, stand <strong>Siria<\/strong> direkt vor ihm &#8211; er verlor die Nerven und ergriff die Flucht! Aus dem Schlamm fl\u00fcchten ist jedoch nicht einfach, und so gelang es <strong>Siria<\/strong>, ihn noch einmal zu bei\u00dfen! Dieses Mal in den Schwanz, und er schrie so laut, dass alle anderen erschrocken zusammenzuckten und zu ihren Keepern fl\u00fcchteten. <strong>Siria<\/strong> ereilte pl\u00f6tzlich das schlechtes Gewissen und er trollte sich f\u00fcr eine Weile in den Busch &#8211; Jungs eben!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/09\/ShimbalfttakesTavetatotask2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"display: inline; border-width: 0px;\" title=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/09\/ShimbalfttakesTavetatotask2_thumb.jpg\" alt=\"\" width=\"244\" height=\"184\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/die-waisen-im-august\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe: Am 30. August starb Baby Mumbushi &#8211; eine furchtbare Trag\u00f6die, und wir werden ihn schrecklich vermissen. Das kleine Elefantenbaby war erst zwei Monate alt und kam mit einer tiefen Schnittwunde im Gesicht bei uns an. Eines seiner Augen war ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen und drohte zu erblinden. 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