{"id":25832,"date":"2020-05-01T10:35:20","date_gmt":"2020-05-01T09:35:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=25832"},"modified":"2020-05-01T10:38:26","modified_gmt":"2020-05-01T09:38:26","slug":"ate-news-dezember-2019-und-januar-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ate-news-dezember-2019-und-januar-2020\/","title":{"rendered":"ATE News: Dezember 2019 und Januar 2020"},"content":{"rendered":"<p>News vom Amboseli Trust for Elephants: Die Monate Dezember 2019 und Januar 2020:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Amboseli erlebte einen fantastischen Jahreswechsel 2019\/2020: Im Dezember und Januar fiel Regen, Regen und noch mehr Regen! 324 mm wurden im Dezember gemessen und 71,5 mm im Januar. Die besten Voraussetzungen f\u00fcr ein gro\u00dfartiges Jahr mit vollen Wasserstellen und \u00fcppigen, gr\u00fcnen Weidefl\u00e4chen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In Kenia bedeutet Regen gute Zeiten f\u00fcr Menschen und Tiere. Die meisten Kenianer, die au\u00dferhalb der St\u00e4dte leben, sind Kleinbauern, deren Existenz von ausreichenden Niederschl\u00e4gen abh\u00e4ngt. Regen sichert gute Ernten und f\u00f6rdert das Gedeihen des Viehs. Ebenso profitieren auch die Elefanten und anderen Wildtiere von den ergiebigen Regenf\u00e4llen. Sie finden \u00fcberall Wasser und Nahrung im \u00dcberfluss.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_25835\" aria-describedby=\"caption-attachment-25835\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-25835\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/05\/DSC01683-k-300x225.jpg\" alt=\"Elefantenfamilie im Sumpf\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/05\/DSC01683-k-300x225.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/05\/DSC01683-k-768x576.jpg 768w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/05\/DSC01683-k-600x450.jpg 600w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/05\/DSC01683-k.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-25835\" class=\"wp-caption-text\">Eine Elefantenfamilie in einem der S\u00fcmpfe Amboselis.<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In diesen Zeiten nimmt die Konkurrenz zwischen Menschen und Elefanten um wichtige Ressourcen stark ab und es gibt kaum Konflikte &#8211; ein enormer Unterschied zu den trockenen Monaten!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine besondere Herausforderung bildeten w\u00e4hrend der Regenzeit allerdings die Stra\u00dfen im Park. Viele von ihnen waren \u00fcberflutet, einschlie\u00dflich der Zufahrtsstra\u00dfe zum Camp des Amboseli Trust for Elephants (ATE). Der Weg wurde deshalb mit Stangen markiert, um nicht davon abzukommen.<\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck bleiben in Amboseli aber viele Stra\u00dfen auch im \u00fcberfluteten Zustand fest und stabil. Es besteht daher kaum Gefahr stecken zu bleiben &#8211; vorausgesetzt, man verliert den Weg nicht. Es ist nur darauf zu achten langsam durch das Wasser zu fahren, um den Motor nicht \u00fcberfluten!<\/p>\n<p>Vor allem der \u00f6stliche Teil des Parks war abseits der befestigten Wege v\u00f6llig unpassierbar geworden. Die ATE-Mitarbeiter*innen mussten daher ihre Feldzeiten sehr sorgf\u00e4ltig planen &#8211; und h\u00e4ufig ihre Ferngl\u00e4ser zu Hilfe nehmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_25836\" aria-describedby=\"caption-attachment-25836\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-25836\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/05\/DSC01774-k-300x225.jpg\" alt=\"Ein Kalb untersucht eine interessante Stelle am Boden.\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/05\/DSC01774-k-300x225.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/05\/DSC01774-k-768x576.jpg 768w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/05\/DSC01774-k-600x450.jpg 600w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/05\/DSC01774-k.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-25836\" class=\"wp-caption-text\">Ein Kalb untersucht eine interessante Stelle am Boden.<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Passend zu den guten Umweltbedingungen gab es in Amboseli einen echten Babyboom bei den Elefanten. Jeden Tag wurden vom ATE-Team neue K\u00e4lber entdeckt. Es machte gro\u00dfe Freude, die kleinen Elefantenk\u00e4lber mit hauchd\u00fcnnen rosa Ohren, noch viel zu weit wirkender Haut und winzigen R\u00fcsseln neben ihren M\u00fcttern zu sehen. Elefanten werden sehr emotional, wenn es ein neues Familienmitglied gibt und so fanden viele aufgeregte Begr\u00fc\u00dfungen statt.<\/p>\n<p>Die AAs geh\u00f6rten zu den Familien, die Anteil an diesem Babyboom hatten: Im Dezember brachte Ava ein gesundes und energiegeladenes m\u00e4nnliches Kalb zur Welt.<\/p>\n<p>Das Geschlecht der Neugeborenen zu bestimmen war allerdings manchmal schwierig, da der derzeitige hohe Graswuchs oft genug den notwendigen, genauen Blick erschwerte. Doch die ATE-Teams geben nie auf!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_25834\" aria-describedby=\"caption-attachment-25834\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-25834\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/05\/DSC01675-k-300x225.jpg\" alt=\"Elefantenkuh mit Kalb im Sumpf\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/05\/DSC01675-k-300x225.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/05\/DSC01675-k-768x576.jpg 768w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/05\/DSC01675-k-600x450.jpg 600w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/05\/DSC01675-k.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-25834\" class=\"wp-caption-text\">Eine Elefantenkuh mit ihrem Kalb bei der Nahrungssuche im Sumpf.<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Viele Elefantenk\u00fche waren jetzt auch paarungsbereit, darunter Abra von den AAs. Der Bulle Valde aus der VA-Familie zeigte gro\u00dfes Interesse an ihr und bewachte sie vor anderen Bullen. Valde war in Musth und hatte sich m\u00f6glicherweise bereits mit Abra gepaart, bevor das ATE-Team dort ankam. Mit seinen 31 Jahren stand er zwar erst am Beginn des Lebensabschnitts in dem Elefantenbullen reelle Chancen auf Paarungen haben doch die VA-Familie ist die gr\u00f6\u00dfte im Amboseli-\u00d6kosystem, und Bullen aus dieser Familie besitzen sehr selbstbewusste Pers\u00f6nlichkeiten. \u00dcberraschenderweise wurde Valde dann aber von einem anderen Bullen namens Cynadon vertrieben. Cynadon war ebenfalls in Musth und mit 29 Jahren nur wenig j\u00fcnger als Valde, doch f\u00fcr sein Alter sehr gro\u00df. Cynadon paarte sich erfolgreich mit Abra und Valde zog ohne viel Aufhebens davon.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Musth-Phase tritt bei Elefantenbullen normalerweise einmal im Jahr auf und kann mehrere Monate dauern. Die Bullen zeigen dann starkes Interesse an paarungsbereiten K\u00fchen und verhalten sich anderen Bullen gegen\u00fcber sehr dominant. Jeder &#8222;Nicht-Musth-Bulle&#8220; geht ihnen aus dem Weg. Untereinander aber spielt der Rang nach wie vor eine wichtige Rolle. Wenn sich Musth-Bullen unterschiedlichen Ranges begegnen wird der rangniedrigere das Feld r\u00e4umen und eventuell sogar die Anzeichen der Musth verlieren. Treffen hingegen eher gleichrangige Musth-Bullen aufeinander, so kann dies zu den wenigen echten K\u00e4mpfen f\u00fchren, die zwischen Elefanten stattfinden k\u00f6nnen. Cynadon musste Valde also offenbar sehr eindeutig von seiner k\u00f6rperlichen \u00dcberlegenheit \u00fcberzeugt haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_25837\" aria-describedby=\"caption-attachment-25837\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-25837\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/05\/DSC01939-k-300x225.jpg\" alt=\"Ein gro\u00dfer Elefantenbulle aus Ambosli.\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/05\/DSC01939-k-300x225.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/05\/DSC01939-k-768x576.jpg 768w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/05\/DSC01939-k-600x450.jpg 600w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/05\/DSC01939-k.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-25837\" class=\"wp-caption-text\">Ein gro\u00dfer Bulle zieht durch die Ebenen Amboselis.<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Jahreswechsel bot dem ATE-Team auch Einblicke in einen ganz anderen Bereich aus dem Leben der Elefanten &#8211; der Entwicklung famili\u00e4rer Strukturen. Die EB-Familie bietet ein gutes Beispiel. Viele Jahrzehnte wurde sie von der ber\u00fchmten und erfahrenden Matriarchin Echo angef\u00fchrt, die ihre Familie sehr erfolgreich durch gute und schlechte Zeiten gebracht hatte. 2009 wurde Echo leider ein Opfer der damals herrschenden verheerenden D\u00fcrre. Seitdem waren die EBs damit besch\u00e4ftigt zu kl\u00e4ren wer Echos Nachfolge antreten sollte. Zun\u00e4chst gab es mehrere Anw\u00e4rterinnen f\u00fcr diese Position und die Familie teilte sich in mehrere Gruppen auf. Echos Tochter Enid zeigte damals eher wenig Interesse an diesen Aktivit\u00e4ten. Sie trauerte unglaublich lange und stark um ihre verstorbene Mutter und verbrachte, nur in Gesellschaft ihrer K\u00e4lber, lange Zeit in der N\u00e4he von Echos sterblichen \u00dcberresten. Doch nachdem sie offenbar die schlimmste Phase ihrer Trauer \u00fcberwunden hatte begann sie den Kontakt zu den anderen Familienmitgliedern wieder aufzunehmen. Und im Laufe der Jahre schienen die meisten EBs sich f\u00fcr Enid als neue Matriarchin zu entscheiden. Enids F\u00fchrungsstil entsprach ziemlich eindeutig dem ihrer ber\u00fchmten Mutter und sie nutzte auch weitgehend dieselben Weidegr\u00fcnde, welche vor allem im Zentrum Amboselis liegen. Hin und wieder machte sie aber auch Ausfl\u00fcge bis zum Kilimanjaro im benachbarten Tansania, womit sie ebenfalls einer Tradition Echos folgte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_25838\" aria-describedby=\"caption-attachment-25838\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-25838\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/05\/DSC01969-k-300x225.jpg\" alt=\"Eine h\u00fcbsche Elefantenkuh aus Amboseli.\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/05\/DSC01969-k-300x225.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/05\/DSC01969-k-768x576.jpg 768w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/05\/DSC01969-k-600x450.jpg 600w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/05\/DSC01969-k.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-25838\" class=\"wp-caption-text\">Eine h\u00fcbsche Elefantenkuh in der Savanne Amboselis.<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nur Ella, vermutlich eine Schwester oder Nichte Echos, mit ihren K\u00e4lbern sonderte sich mehr und mehr ab, um ihre eigenen Wege zu gehen. \u00a0Sie hielt sich vorwiegend n\u00f6rdlich des Amboseli-Nationalparks auf und kehrten nur zu gelegentlichen Besuchen zur\u00fcck. Derartige Entwicklungen wurden unter den Elefanten Amboselis schon \u00f6fter beobachtet. Vor allem gr\u00f6\u00dfere Familien k\u00f6nnen nach dem Tod einer Matriarchin in kleinere Einheiten zerfallen. Dies muss allerdings nicht unbedingt dauerhaft sein. Manchmal schlie\u00dfen sich diese Untergruppen nach einiger Zeit wieder zu einer Einheit zusammen. Au\u00dferdem k\u00f6nnen sich Elefantenfamilien auch unter normalen Umst\u00e4nden in verschiedene Gruppen aufteilen, um beispielsweise w\u00e4hrend Trockenzeiten leichter Nahrung f\u00fcr alle zu finden. So war man auch im Fall der EBs vorsichtig und wartete erst einmal die weitere Entwicklung ab. Nachdem die gegenseitigen Besuche aber immer seltener wurden und Ella sich fast nur noch im Norden aufhielt entschied das ATE-Team nun die beiden Gruppen als eigenst\u00e4ndige Familien zu betrachten. \u00a0Ob es wirklich so bleibt oder Ella eines Tages doch wieder dauerhaft zur\u00fcckkehrt wird die Zukunft zeigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Moment gibt es jedenfalls nun Enids Gruppe, die weiterhin als EB-Familie bezeichnet wird und mit 41 Mitgliedern die viertgr\u00f6\u00dfte Familie Amboselis bildet. Und dann gibt es Ellas Familie, die als EB2-Familie noch 11 Mitglieder z\u00e4hlt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ellas Gruppe wurde regelm\u00e4\u00dfig von Reiseveranstaltern und Partner-Organisationen gesehen und man wei\u00df daher, dass es ihr gut geht. Das ATE-Team geht davon aus, dass es auch bei den EB2s zu mehreren Geburten gekommen ist. Eine \u00dcberpr\u00fcfung ist jedoch erst m\u00f6glich, wenn der Regen nachl\u00e4sst, da die Stra\u00dfen in Ellas derzeitigen Aufenthaltsgebiet momentan ziemlich unpassierbar sind. ATE hofft, dass es zwischen Juli und August trocken genug wird um wieder dorthin fahren zu k\u00f6nnen und dann die EB2-Familie pers\u00f6nlich zu sehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_25839\" aria-describedby=\"caption-attachment-25839\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-25839\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/05\/DSC02099-k-300x225.jpg\" alt=\"Ein junger Bulle - begleitet von Kuhreihern.\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/05\/DSC02099-k-300x225.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/05\/DSC02099-k-768x576.jpg 768w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/05\/DSC02099-k-600x450.jpg 600w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/05\/DSC02099-k.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-25839\" class=\"wp-caption-text\">Ein junger Bulle &#8211; begleitet von Kuhreihern.<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend einige Familien wie die AAs und EBs auch w\u00e4hrend dieser regenreichen Monate oft beobachtet werden konnten waren war dies bei anderen nur selten m\u00f6glich, da sie sich in schwer zug\u00e4nglichen Gebieten aufhielten. Hierzu geh\u00f6rten neben den EB2s auch die GBs, ebenfalls eine der gr\u00f6\u00dften Familien Amboselis mit derzeit 49 Mitgliedern. Und auch sie scheinen sich in zwei dauerhafte Einzelfamilien aufgeteilt zu haben. Gail f\u00fchrt nun ihre eigene Gruppe, die als GB2 bezeichnet wird, w\u00e4hrend man f\u00fcr Goldas Gruppe die Bezeichnung &#8222;GB&#8220; beibehielt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Golda und ihre GBs waren leider nur aus gro\u00dfer Entfernung zu sehen. Es schien aber allen gut zu gehen. Gail hingegen kam zu einem Besuch direkt ins Camp von ATE, welches in einem Palmenwald, dem Ol-Tukai-Orok-Forest, liegt. Es gibt mehrere Elefantenfamilien, welche hier gerne gelegentlich vorbeischauen. Ein Grund daf\u00fcr ist sicher das gute Nahrungsangebot, doch offenbar wollen einige Elefanten auch dem ATE-Team &#8222;Hallo&#8220; sagen. Sie n\u00e4hern sich den Zelten und warten bis jemand vom Team auf sie aufmerksam wird und einige Worte mit ihnen spricht. Dann setzen sie ihren Weg fort.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das ATE-Team hat in den langen Jahren seines Bestehens ein au\u00dferordentlich vertrauensvolles Verh\u00e4ltnis zu vielen Elefanten in Amboseli aufgebaut. Dadurch wurden viele einzigartige Beobachtungen \u00a0m\u00f6glich, die unser Wissen \u00fcber die Grauen Riesen, ihr beeindruckendes Sozialverhalten und ihre F\u00e4higkeiten revolutioniert haben. Dar\u00fcberhinaus wurde es ATE dadurch aber auch m\u00f6glich Schutzma\u00dfnahmen gegen\u00fcber Bedrohungen unterschiedlichster Art zu entwickeln. Diese Aufgabe wird gerade in Zukunft immer gr\u00f6\u00dfere Bedeutung gewinnen.<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ate-news-dezember-2019-und-januar-2020\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>News vom Amboseli Trust for Elephants: Die Monate Dezember 2019 und Januar 2020: &nbsp; Amboseli erlebte einen fantastischen Jahreswechsel 2019\/2020: Im Dezember und Januar fiel Regen, Regen und noch mehr Regen! 324 mm wurden im Dezember gemessen und 71,5 mm im Januar. 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