{"id":262,"date":"2008-01-31T16:28:40","date_gmt":"2008-01-31T15:28:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=262"},"modified":"2008-04-13T21:06:43","modified_gmt":"2008-04-13T19:06:43","slug":"newsletter-aus-keniadie-eli-waisen-im-dezember-2007","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-keniadie-eli-waisen-im-dezember-2007\/","title":{"rendered":"Newsletter aus Kenia\/die Eli-Waisen im Dezember 2007"},"content":{"rendered":"<h3>Die Nursery-Waisen<\/h3>\n<p>Der Dezember war ein friedlicher und gl\u00fccklicher Monat f\u00fcr die Waisen der Nairobi-Nursery. Die vier kleinen Babies sind inzwischen alle zufrieden, zu guter Letzt auch mit der Aufteilung der Schlafpl\u00e4tze. <strong>Dida, Lesanju <\/strong>und<strong> Lempaute<\/strong> zusammen untergebracht. <strong>Shimba <\/strong>und<strong> Sinya<\/strong> schlafen gleich nebenan. Baby <strong>Dida<\/strong>, der Liebling der Nursery, macht sich pr\u00e4chtig und beginnt zu spielen, jetzt ,da sie rund um die Uhr in der N\u00e4he von <strong>Lesanju <\/strong>und<strong> Lempaute<\/strong> sein kann. Sie entwickelt sich zu einem listigen kleinen Charakter &#8211; das hat sie sich von <strong>Lempaute<\/strong> abgeschaut. Beim Schlammbad erheitert sie alle Besucher, wenn sie auf und ab rennt und ihren Kopf durch die Seile steckt, so dass ihre Ohren wie Platzdecken abstehen. Mit diesem Spektakel zieht sie alle Blicke auf sich, und die Besucher k\u00f6nnen sich w\u00e4hrend der F\u00fchrung nicht einmal mehr auf die Erkl\u00e4rungen konzentrieren! <!--more--><\/p>\n<p><strong>Lesanju<\/strong> ist und bleibt eine sehr f\u00e4hige Mini-Matriarchin f\u00fcr die vier kleinsten Elefanten, und von diesen wird sie abg\u00f6ttisch geliebt. Jetzt, da <strong>Sinyas<\/strong> Wunden verheilt sind, entwickelt sie sich mit ihren angeborenen Mutterinstinkten zu einer sehr freundlichen und liebevollen Unterst\u00fctzung f\u00fcr Leitkuh <strong>Lesanju<\/strong>. <strong>Lempaute<\/strong> ist und bleibt <strong>Lempaute<\/strong> &#8211; raffiniert, verspielt und den Kopf jederzeit voller Unfug. <strong>Shimba<\/strong>, nunmehr der einzige Bulle der Gruppe, genie\u00dft das sichtlich und zeigt seine m\u00e4nnliche Unabh\u00e4ngigkeit, indem er an einer anderen Stelle grast als die drei kleinen K\u00fche. Manchmal fordert er <strong>Lesanju<\/strong> zu einem Duell heraus, das er bisher noch nicht gewonnen hat, denn <strong>Lempaute<\/strong> eilt stets zur Verst\u00e4rkung!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2008\/01\/makena-lenana-and-chyulu-running-to-their-milk.jpg\" alt=\"Makena, Lenana und Chyulu\" \/><\/p>\n<p>Die Baby-Gruppe konnte in diesem Monat viel Zeit mit den drei \u00e4lteren Elefanten (<strong>Makena, Lenana <\/strong>und<strong> Chyulu<\/strong>) verbringen. Allerdings mussten diese Treffen von den Keepern abgek\u00fcrzt werden, weil Rangeleien um Baby <strong>Dida<\/strong> die Waisen immer wieder vom Fressen abhielten. <strong>Lenana <\/strong>verg\u00f6ttert<strong> Shimba<\/strong>, und ist sofort an seiner Seite, um ihn zu verh\u00e4tscheln, w\u00e4hrend sich <strong>Makena <\/strong>und<strong> Chyulu <\/strong>um<strong> Dida<\/strong> streiten, die aber eigentlich lieber bei<strong> Lesanju <\/strong>und<strong> Lempaute<\/strong> bleibt! <strong>Chyulu<\/strong> war besonders hartn\u00e4ckig, blieb immer wieder zur\u00fcck, um <strong>Dida<\/strong> abzufangen, w\u00e4hrend <strong>Makena <\/strong>und<strong> Lenana<\/strong> bereits im Wald grasten. <strong>Lenana, Chyulu <\/strong>und<strong> Makena <\/strong>sind dann auch die n\u00e4chsten, die in die Auswilderungsgruppe nach Voi nachr\u00fccken werden. Weder <strong>Lesanju <\/strong>noch<strong> Lempaute<\/strong> wollen ihre Z\u00f6glinge teilen, w\u00e4hrend sich <strong>Shimba<\/strong> \u00fcber jegliche Aufmerksamkeit freut, die ihm zuteil wird! <strong>Lenana<\/strong>, die offenbar ziemlich angezogen von der Anwesenheit der Besucher ist, schreitet w\u00e4hrend des Schlammbades an der Abgrenzung auf und ab, und gestattet den Besuchern sogar sie anzufassen. Das ist sehr erstaunlich, in Anbetracht der Tatsache, dass sie einst als menschenscheuer kleiner Elefant zu uns kam, der sich tagelang hinter ihrem Futter im Stall versteckte. Es zeigt jedoch wieder einmal die vers\u00f6hnliche Natur dieser bemerkenswerten Tieren, deren Ged\u00e4chtnis das der Menschen um ein Vielfaches \u00fcbertrifft.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2008\/01\/the-older-three-girls-at-play-makena-lenana-and-chyulu.jpg\" alt=\"Makena, Lenana und Chyulu\" \/><\/p>\n<p>Am 18. gab es viel Aufsehen, als ein Warzenschwein, dicht gefolgt von einer L\u00f6win, auf die \u00e4lteren Elefanten zu rannte. Zum Gl\u00fcck waren die Keeper vor Ort, und die L\u00f6win gab die Verfolgung auf. Dem Warzenschwein gelang die Flucht und lie\u00df die Keeper und ihre Z\u00f6glinge v\u00f6llig ver\u00e4ngstigt zur\u00fcck, so dass sie schnell weiter zogen. Andere Schrecksekunden gab es beim Zusammentreffen mit B\u00fcffeln im Wald, als die Elefanten alle in verschiedene Richtungen auseinander stoben (genauso wie die B\u00fcffel). <strong>Lenana<\/strong> rannte bis zur\u00fcck zu den Stallungen und war noch immer v\u00f6llig aufgel\u00f6st, als es Zeit f\u00fcr das Schlammbad wurde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2008\/01\/the-babies-coming-to-the-mudbath-from-the-forest.jpg\" alt=\"the-babies-coming-to-the-mudbath-from-the-forest.jpg\" \/><\/p>\n<p>Bei den Besuchern hat sich mittlerweile auch herumgesprochen, dass die zeitweilige Eintrittsgeb\u00fchr von 40 US-Dollar am Eingangstor vom KWS (Kenya Wildlife Service) auferlegt wurde. Dies und die politischen Unruhen nach den letzten Pr\u00e4sidentschaftswahlen halten viele Besucher derzeit von einem Ausflug ab, und die Tourismusindustrie im Land wird wohl einen derben Schlag erfahren.<\/p>\n<p><strong>Die Ithumba-Waisen<\/strong><\/p>\n<p>Nach den ersten richtigen Regenf\u00e4llen im Norden war es ein wunderbarer Monat &#8211; mit Wasser und \u00fcppiger Vegetation, wohin man nur blickte. Jeder Tag wurde mit ungetr\u00fcbter Freude begr\u00fc\u00dft, und ist ein weiteres-\u00a0 Abenteuer, das die Freundschaftsbande der Elefanten festigt und ebenso die F\u00fcrsorge, mit der die \u00e4lteren K\u00fche kompetent auf ihre J\u00fcngsten und die Keeper aufpassen. Ithumba ist nunmehr ein Paradebeispiel f\u00fcr die Zusammenarbeit von Mensch und Elefanten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2008\/01\/naserian-scratching.jpg\" alt=\"Naserian\" \/><\/p>\n<p>Deutlich wird dies an der Tatsache, dass sich die Waisen jetzt abends oft in zwei Gruppen aufteilen, so dass die \u00e4lteren Elefanten unabh\u00e4ngig von den Keepern bis nach Einbruch der Dunkelheit im Busch bleiben, w\u00e4hrend die Keeper schon vor D\u00e4mmerung mit den J\u00fcngeren zur\u00fcckkehren. Den \u00e4lteren Elefanten ist bewusst, dass die Wahrscheinlichkeit, auf wilde Artgenossen zu treffen, gr\u00f6\u00dfer ist, wenn sie ohne ihre menschliche Familie unterwegs sind. <strong>Naserian<\/strong> scheint f\u00fcr die j\u00fcngere Gruppe verantwortlich zu sein, und in diesem Monat durften sich auch <strong>Kora <\/strong>und<strong> Kamboyo<\/strong> profilieren und die J\u00fcngsten von und zum Schlammbad bzw. den Milchtr\u00e4nken f\u00fchren. <strong>Kamboyo <\/strong>und<strong> Zurura<\/strong> haben sich erstaunlich gut eingelebt und sind bereits ein Teil der Gruppe geworden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2008\/01\/loijok-talks-to-zurura.jpg\" alt=\"Loijok spricht mit Zurura\" \/><\/p>\n<p>Am Abend des 30. gab es viel Aufregung, als die j\u00fcngeren Elefanten auf dem Heimweg waren und vor etwas erschraken, das die Keeper nicht bemerkt hatten. <strong>Ol Malo <\/strong>und<strong> Rapsu<\/strong> flohen in Richtung Kalovato-Wasserlauf, w\u00e4hrend die anderen bei ihren Keepern Schutz suchten. Die beiden Ausrei\u00dfer konnten bis zum Einbruch der Nacht nicht gefunden werden, so dass die Keeper entschieden mit den anderen zu den St\u00e4llen zur\u00fcckzukehren, wo sich <strong>Yatta<\/strong> bereits mit ihrer kleinen Gruppe aufhielt &#8211; mit allen au\u00dfer <strong>Sunyei<\/strong>! Jetzt fehlten also drei Waisen der Ithumba-Gruppe &#8211; <strong>Rapsu, Ol Malo <\/strong>und<strong> Sunyei<\/strong>, die vorher in <strong>Yattas<\/strong> Gruppe waren. Als sie auch bis 19.30 Uhr noch nicht aufgetaucht waren, \u00f6ffneten die Keeper die Stallt\u00fcren und lie\u00dfen <strong>Yatta<\/strong> hinaus, die sie weiter suchen sollte. In Begleitung von <strong>Nasalot <\/strong>und<strong> Buchuma<\/strong> machte sie sich sofort auf den Weg. Nur 30 Minuten sp\u00e4ter kehrten <strong>Yatta <\/strong>und<strong> Nasalot<\/strong> zur\u00fcck &#8211; jedoch ohne <strong>Buchuma<\/strong>, so dass den Keepern jetzt vier ihrer Sch\u00fctzlinge fehlten! Um 20.30 Uhr tauchte <strong>Buchuma<\/strong> auf, und im Schlepptau f\u00fchrte sie die anderen drei Vermissten <strong>Rapsu, Ol Malo <\/strong>und<strong> Sunyei.<\/strong> Wie die Keeper sagten, wurden sie mit \u201etosendem Applaus&#8220; empfangen, denn vor allem <strong>Yatta, Nasalot, Mulika <\/strong>und<strong> Kinna<\/strong> waren \u00fcbergl\u00fccklich ihre Familie wieder vereint zu sehen! Am Abend nach der Schreckensnacht, kehrte die ganze Gruppe besonders fr\u00fch ins Nachtlager zur\u00fcck! Es bleibt ungekl\u00e4rt, was <strong>Yatta<\/strong> dazu veranlasste, die Suche <strong>Buchuma<\/strong> zu \u00fcberlassen und wie der <strong>Sunyei<\/strong> fand, die nicht mit <strong>Rapsu<\/strong> und <strong>Ol Malo<\/strong> zusammen war, &#8211; besonders wenn man bedenkt, dass Elefanten nachts \u00e4hnlich schlecht sehen wie wir Menschen. Es kann jedoch auch gut sein, dass <strong>Sunyei<\/strong> die beiden bereits vorher selbst aufgesp\u00fcrt hatte.<\/p>\n<p><strong>Die Voi-Waisen<\/strong><\/p>\n<p><strong>Mweigas<\/strong> Tod am Abend des 22. Dezembers ber\u00fchrte uns alle, besonders jedoch die Keeper und Elefanten in Voi. Sie wurde von allen sehr gesch\u00e4tzt und geliebt. Auf dem R\u00fcckweg zu den Stallungen, mit ihrem treuen Freund <strong>Burra<\/strong> an der Seite, brach sie pl\u00f6tzlich zusammen, obwohl sie den ganzen Tag keine Anzeichen von Schw\u00e4che gezeigt hatte. Sie verlebte einen sch\u00f6nen Tag mit viel frischem Futter und Wasser, wovon in dieser Jahreszeit \u00fcberall genug zu finden ist. Obwohl sich ihr Zustand nach fortschreitender Behandlung zu bessern schien, erlag ihr defektes Herz offenbar der Anstrengung st\u00e4ndig Blut in ihren gro\u00dfen K\u00f6rper zu pumpen. <strong>Mweiga<\/strong> wurde 10 Jahre alt, und es waren zehn gute und sehr gl\u00fcckliche Jahre, die ihr &#8211; und uns &#8211; unter anderen Umst\u00e4nden nicht verg\u00f6nnt gewesen w\u00e4ren. \u00dcberdies ist sie schnell und offenbar ohne Schmerzen gestorben, bis zuletzt \u00fcbersch\u00fcttet mit Liebe und F\u00fcrsorge. Sie war in ihrem Leben nie allein, obwohl all ihre Elefantenfreunde mittlerweile in Freiheit leben konnten und nicht l\u00e4nger auf die Menschen angewiesen waren. Sie waren es auch, die freiwillig und selbst\u00e4ndig organisierten, dass jederzeit von einem oder mehreren der Gruppe begleitet wurde, sowohl tags\u00fcber als auch nachts in den Stallungen. Sie war der Kontakt zur Basis, und dank ihr lernten wir so viel \u00fcber die F\u00fcrsorge und das Mitgef\u00fchl der Elefanten. Das alles w\u00e4re uns verwehrt geblieben, h\u00e4tten ihre Freunde sie nicht t\u00e4glich betreut. Ruhe in Frieden, geliebte <strong>Mweiga<\/strong>. Du wirst f\u00fcr immer in den Herzen derer weiter leben, die Dich kannten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"Mweiga\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2008\/01\/mweiga-follows-others-2.jpg\" border=\"5\" alt=\"Mweiga\" \/><\/p>\n<p><strong>Burra<\/strong> war vom 1.-11. Dezember f\u00fcr <strong>Mweiga<\/strong> zust\u00e4ndig. Danach \u00fcbernahmen <strong>Seraa <\/strong>und<strong> Thoma<\/strong>, die vom 14.-19. zus\u00e4tzlich von <strong>Icholta<\/strong> unterst\u00fctzt wurden. <strong>Icholta<\/strong> schlief zwar nicht immer mit in den Stallungen, tauchte dann jedoch immer fr\u00fch am Morgen auf, um die anderen in den Busch zu begleiten. Am 20. tauchte <strong>Natumis<\/strong> ganze Gruppe auf, und <strong>Burra<\/strong> \u00fcbernahm erneut die Verantwortung f\u00fcr <strong>Mweiga<\/strong>. An diesem Tag erschienen 15 L\u00f6wen und musterten die jungen Elefanten. Sie verschwanden jedoch, sobald sie die Menschen an ihrer Seite bemerkten.<\/p>\n<p><strong>Natumis<\/strong> Gruppe war h\u00e4ufig zu Besuch. Sie kamen am 2. und verbrachten einen wundervollen Tag zusammen mit <strong>Mweiga <\/strong>und<strong> Burra<\/strong>. Auch am folgenden Morgen tauchten sie sehr fr\u00fch auf; jedoch waren <strong>Burra <\/strong>und<strong> Mweiga<\/strong> zu dieser Zeit schon auf dem Weg zum Fressplatz, so dass sie sich knapp verpassten. <strong>Burra <\/strong>und<strong> Mweiga<\/strong> trafen an diesem Tag auf zwei wilde Elefantenk\u00fche, und die Keeper berichteten, dass Mweiga sehr gl\u00fccklich war, von diesen beiden wilden Erwachsenen begr\u00fc\u00dft zu werden. <strong>Burra<\/strong> stellte sie vor, indem er seinen R\u00fcssel zur Begr\u00fc\u00dfung ausstreckte und den ersten Kontakt aufbaute, bevor er <strong>Mweiga <\/strong>hinzu holte.<strong> Natumis<\/strong> Gruppe wurde danach bis zum 10., als sie <strong>Seraa <\/strong>und<strong> Thoma<\/strong> zur Abl\u00f6sung brachten, nicht mehr gesehen. Nachdem <strong>Icholta<\/strong> am 14. noch hinzu stie\u00df, war <strong>Mweiga<\/strong> bis zum 20., dem Tag, als die L\u00f6wen auftauchten, in Begleitung von <strong>Thoma, Seraa<\/strong> (die ohne ihren linken Sto\u00dfzahn und nur noch 30 cm ihres rechten auftauchte) und <strong>Icholta<\/strong>. Just an diesem letzten Tag tauchte <strong>Natumi<\/strong> mit dem Rest ihrer Gruppe auf, und <strong>Burra <\/strong>l\u00f6ste<strong> Icholta, Seraa <\/strong>und<strong> Thoma<\/strong> wieder ab. <strong>Burra<\/strong> und die Keeper waren auch bei ihr, als sie am 22. zusammensackte und starb. Er war am Boden zerst\u00f6rt und kehrte mit den weinenden Keepern zu den Stallungen zur\u00fcck. Jedoch weigerte er sich hineinzugehen und begab sich stattdessen in die Richtung, die <strong>Natumi<\/strong> eingeschlagen hatte. Sp\u00e4ter erreichte er auch die Gruppe, und seitdem sind weder er noch die anderen zu den Stallungen zur\u00fcckgekommen. Stattdessen schlossen sie sich <strong>Emily<\/strong> an und bilden jetzt eine gro\u00dfe Gruppe mit all unseren Waisen &#8211; Beweis genug, dass die Waisen vorher nur zur\u00fcckgekehrt waren, um mit <strong>Mweiga<\/strong> zusammen zu sein und nicht aus Abh\u00e4ngigkeit zu ihrer menschlichen Familie.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2008\/01\/natumi-grp-come-to-the-water-hole.jpg\" alt=\"Natumi mit ihrer Gruppe auf dem Weg zum Wasserloch\" \/><\/p>\n<p>Die Voi-Stallungen sind jetzt sehr still und unheimlich leer. Nur Serena, das kleine Zebrafohlen, ist noch da und wird von den Keepern begleitet. Diese bleiben trotzdem vor Ort, f\u00fcr den Fall, dass einer ihrer fr\u00fcheren Sch\u00fctzlinge ihrer Hilfe bedarf. Und wenn die Trockenzeit wieder anbricht und mit ihr die Hungerzeit, dann werden wir sie ohne Zweifel wieder \u00f6fter zu Gesicht bekommen, denn sie wissen genau, dass die Snacks mit Kokos-Kopra ihnen bis zur n\u00e4chsten Regenzeit verhelfen werden.<\/p>\n<p><strong>Mweiga<\/strong> wurde am n\u00e4chsten Tag, dem 23. Dezember, begraben, und ihre menschliche Familie vergoss viele Tr\u00e4nen. Wahrscheinlich trauerten ihre Elefantenfreunde ebenso, als sie die Nachricht von Burra erhielten &#8211; wenn sie nicht schon vorher via Telepathie davon wussten. Sie werden froh gewesen sein, noch kurz vor ihrem pl\u00f6tzlichen Tod ein paar Tage mit ihr verbracht zu haben, und es ist bezeichnend, dass bisher keiner von ihnen zu den Stallungen zur\u00fcckkam. Stattdessen f\u00fchlen sie sich alle wohl in Emilys Gruppe &#8211; ganz wie fr\u00fcher, eine Herde mit 24 Elefantenwaisen aus fast jeder Population in Kenia plus einer kleinen Ausw\u00e4rtigen aus dem benachbarten Uganda namens <strong>Mweya<\/strong>.<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-keniadie-eli-waisen-im-dezember-2007\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Nursery-Waisen Der Dezember war ein friedlicher und gl\u00fccklicher Monat f\u00fcr die Waisen der Nairobi-Nursery. Die vier kleinen Babies sind inzwischen alle zufrieden, zu guter Letzt auch mit der Aufteilung der Schlafpl\u00e4tze. Dida, Lesanju und Lempaute zusammen untergebracht. Shimba und Sinya schlafen gleich nebenan. Baby Dida, der Liebling der Nursery, macht sich pr\u00e4chtig und beginnt &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-keniadie-eli-waisen-im-dezember-2007\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eNewsletter aus Kenia\/die Eli-Waisen im Dezember 2007\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18,1],"tags":[],"class_list":["post-262","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-monatsberichte","category-news"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/262","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=262"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/262\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=262"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=262"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=262"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}