{"id":2697,"date":"2011-11-15T16:15:00","date_gmt":"2011-11-15T15:15:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=2697"},"modified":"2011-12-17T12:09:39","modified_gmt":"2011-12-17T11:09:39","slug":"die-waisen-im-oktober","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/die-waisen-im-oktober\/","title":{"rendered":"Die Waisen im Oktober"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe: Oktober 2011<\/strong><\/p>\n<p>Der 8. Oktober brachte nicht nur eine, sondern gleich drei Rettungsrufe, und alle innerhalb weniger Minuten! Zwei Elefantenwaisen im Alter von etwa zwei Jahren hatte man im Norden entdeckt, eines davon im Imenti-Waldreservat, das aus Lewa Downs eingeflogen werden sollte. Das andere kam aus dem Meru Nationalpark und sollte von der Meru-Mulika-Landebahn abgeholt werden. Das dritte Elefantenbaby war ebenfalls um die zwei Jahre alt und kam aus dem Tsavo Schutzgebiet, einem Brennpunkt, aus dem auch <strong>Murka<\/strong>, <strong>Kilabasi<\/strong>, <strong>Rombo<\/strong>, <strong>Kisagau<\/strong> und einige andere stammten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/11\/Ishanga-right-with-Kilabasi-IMG_9121.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"Ishanga right with Kilabasi IMG_9121\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/11\/Ishanga-right-with-Kilabasi-IMG_9121_thumb.jpg\" border=\"0\" alt=\"Ishanga right with Kilabasi IMG_9121\" width=\"164\" height=\"244\" \/><\/a><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Den Wildh\u00fctern des Kenya Wildlife Service (KWS) gelang es leider nicht, den Waisen aus Imenti einzufangen, so dass das Baby aus Meru allein nach Nairobi geflogen wurde. Es war auch h\u00f6chste Zeit, denn es war in einem bedauernswerten Zustand, v\u00f6llig abgemagert und bis oben hin voll mit W\u00fcrmern, die ihm schon aus dem Maul krabbelten. Die Keeper in Voi und der dortige Ziwani Schlingfallen-Suchtrupp fingen inzwischen den dritten Elefant ein und nannten sie \u201e<strong>Kivuko<\/strong>\u201c. Sie sollte ersteinmal in Voi bleiben und bekam schon wenige Tage sp\u00e4ter Gesellschaft durch ein weiteres 2-j\u00e4hriges Elefantenweibchen, die in Emusiya am Fluss Galana geborgen wurde. Ihr wurde der Name \u201e<strong>Emsaya<\/strong>\u201c gegeben und sie wurde gemeinsam mit Kivuku in den Stallungen in Voi untergebracht. H\u00f6chstes Lob geb\u00fchrt Julius und den Keepern in Voi, die in dieser au\u00dfergew\u00f6hnlichen Lage so professionell reagierten. Sie haben den beiden Neuank\u00f6mmlingen sofort die prophylaktische Dosis Penicillin verabreicht, sie entwurmt und sofort damit begonnen, sie an die Milchflasche zu gew\u00f6hnen. Zum anderen ist es ihnen gelungen, dass sich die beiden Elefantenbabys in nur ein bis zwei Tagen beruhigten und in der neuen Umgebung einlebten. Am Monatsende waren sie bereits mit den Voi-Waisen unter <strong>Lesanju<\/strong> unterwegs im Busch.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/11\/Emsaya-getting-her-milk-bottle-8.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"Emsaya getting her milk bottle (8)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/11\/Emsaya-getting-her-milk-bottle-8_thumb.jpg\" border=\"0\" alt=\"Emsaya getting her milk bottle (8)\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/11\/Kivuko-following-other-orphns-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"Kivuko following other orphns (1)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/11\/Kivuko-following-other-orphns-1_thumb.jpg\" border=\"0\" alt=\"Kivuko following other orphns (1)\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Meru-Waise in der Nursery brach unterdessen kurz nach seiner Ankunft zusammen, und ihm wurde eine Infusion gelegt. Obwohl er noch die ganze Nacht k\u00e4mpfte und am n\u00e4chsten Morgen kurz aufstand und Milch trank, starb er in der darauffolgenden Nacht. Dieses K\u00e4lbchen, was schon eher drei Jahre als zwei war, war viel zu entkr\u00e4ftet, als dass man es noch h\u00e4tte retten k\u00f6nnen. Es best\u00e4rkte wieder die Tatsache, dass Elefanten j\u00fcnger als drei Jahre, nicht ohne Milch \u00fcberleben k\u00f6nnen. Und diejenigen zwischen drei und f\u00fcnf Jahren nur selten.<\/p>\n<p>Am 29. Oktober folgte der f\u00fcnfte Rettungsruf, dieses Mal aus dem entlegenen Ndera-Schutzgebiet in der N\u00e4he des Tana-Flussdeltas im hohen Norden. Sintflutartige Regenf\u00e4lle am Nachmittag vereitelten die Rettung und das Flugzeug musste leer zur\u00fcck nach Nairobi kehren. Ein dreik\u00f6pfiges Rettungsteam war jedoch abgesetzt worden und musste sich mehrere Kilometer durch den Schlamm vork\u00e4mpfen, da das Fahrzeug, das sie abholen sollte, hoffnungslos feststeckte.<\/p>\n<p>Das kleine Elefantenweibchen wurde auf etwa ein Jahr gesch\u00e4tzt und wurde bis zur Ankunft des Rettungsteams von den Angestellten des Schutzgebietes und Polizisten beobachtet. Es hatte ein verletztes Bein und man bef\u00fcrchtete, dass Stammesleute der Pukomo, die als notorische J\u00e4ger bekannt sind, sie sonst vielleicht t\u00f6ten w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Zu guter Letzt wurde die kleine <strong>Ishaqbee<\/strong>, wie sie inzwischen getauft wurde, am 30. Oktober um 2 Uhr nachts sicher in die Nursery gebracht. Ihr Name ist somalischen Ursprungs und eine Hommage an die Angestellten des Ishaqubine-Hauptquartiers, die liebensw\u00fcrdigerweise unser Rettungsteam untergebracht und uns einen Traktor geliehen haben &#8211; das einzige Fahrzeug, das unter diesen Wetterbedingungen zu dem Baby vordringen konnte.<\/p>\n<p>Das Kalb, das wie gesagt am Bein verletzt war, hat sich w\u00e4hrend der Rettung nicht besonders gewehrt. Es wurde berichtet, dass es schon mehrere Wochen ohne seine Mutter gesehen wurde und von Mangos und anderen Wildfr\u00fcchten lebte. Obwohl sehr d\u00fcnn, war sie noch gut bei Kr\u00e4ften. Ihrer Bergung folgte eine gr\u00e4ssliche Fahrt auf dem Traktor \u00fcber eine holprig-matschige Stra\u00dfe und in jedem Dorf Menschen, die einen Blick auf sie werfen wollten. Sie wurde auf einen Landcruiser geladen, dessen Sitze vorher ausgebaut wurden, und von da aus zur Masalani Landebahn und per Flugzeug ins 90 Minuten entfernte Nairobi bef\u00f6rdert. Nun konnten wir endlich einen Blick auf ihr Bein werfen, das um das Knie herum stark angeschwollen war. Es schien nicht gebrochen, aber der Tierarzt kam am n\u00e4chsten Tag und meinte, es handelte sich wahrscheinlich um einen mit Fl\u00fcssigkeit gef\u00fcllten Schleimbeutel. Es ist m\u00f6glich, dass sie sich das Bein bei einem Sturz verdreht hatte und er mutma\u00dfte, dass die Schwellung mit der Zeit von selbst wieder verschwinden w\u00fcrde.<\/p>\n<p><strong>Ishaqbee<\/strong> wurde von allen weiblichen Nursery-Elefanten warmherzig begr\u00fc\u00dft, als sie am n\u00e4chsten Tag zu ihr gebracht wurden, um ihr ein bisschen Gesellschaft zu leisten. Sie umringten sie alle, legten ihre R\u00fcssel auf ihren R\u00fccken &#8211; eine Geste der Freundschaft und des Mitgef\u00fchls. Nur <strong>Ishanga<\/strong> und die drei Big Boys (<strong>Dabassa<\/strong>, <strong>Rombo<\/strong> und <strong>Kasigau<\/strong>) blieben unbeeindruckt und distanziert.<\/p>\n<p><strong>Dabassa<\/strong> ist inzwischen ein pr\u00e4chtiger und selbstbewusster kleiner Elefant, der seine Milchflasche sogar selber halten kann. Falls n\u00f6tig, kann er damit auch wegrennen! Bisher freut er sich, mit <strong>Rombo<\/strong> und <strong>Kasigau<\/strong> zu raufen, die zwar schon gr\u00f6\u00dfere Sto\u00dfz\u00e4hne aber noch weniger Kraft in den Beinen haben. Da wir alle wissen, dass \u201eElefanten niemals vergessen\u201c, sind wir uns sicher, dass <strong>Kasigau<\/strong> sich lediglich r\u00e4chen wollte, nachdem <strong>Dabassa<\/strong> ihm in diesem Monat seine Milchflasche abjagte. <strong>Kasigau<\/strong> piekste ihn mit seinen 5 cm langen Sto\u00dfz\u00e4hnen in den Hintern und schob ihn in eine \u201eAuszeit\u201c. So bestrafen Elefanten \u00dcbelt\u00e4ter. Nachdem <strong>Dabassa<\/strong> wiederholt <strong>Kainuk<\/strong> und <strong>Kasigau<\/strong> schubste, versetzte er ihm noch einen Hieb in den Hintern! <strong>Dabassa<\/strong> hat seitdem geh\u00f6rigen Respekt sowohl vor <strong>Kasigau<\/strong> als auch <strong>Rombo<\/strong> und beschloss, sich jetzt lieber in <strong>Mutaras<\/strong> Herde zu integrieren als in <strong>Ishangas<\/strong> Gruppe der \u201ebesonders Bed\u00fcrftigen\u201c. Am Ende wurde er aber auch dort bestraft, als er <strong>Mutara<\/strong> besteigen wollte, die von <strong>Shukuru<\/strong> besch\u00fctzt wurde &#8211; und noch eine Auszeit! Sobald <strong>Rombo<\/strong> und <strong>Kasigau<\/strong> ein bisschen zugelegt haben, werden die drei Big Boys aus der Nursery nach Ithumba gebracht werden, wo ihnen die wirklich gro\u00dfen Jungs hoffentlich ein paar Manieren beibringen!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/11\/Dabassa-in-the-lead-IMG_9094.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"Dabassa in the lead IMG_9094\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/11\/Dabassa-in-the-lead-IMG_9094_thumb.jpg\" border=\"0\" alt=\"Dabassa in the lead IMG_9094\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Kasigau<\/strong> ist ein sehr liebevoller Zweij\u00e4hriger, der inzwischen gut zunimmt und l\u00e4ngst nicht mehr so abgemagert aussieht, wie bei seiner Ankunft. Trotzdem vertraut er den Keepern immer noch nicht hundertprozentig, denn offensichtlich kann er sich noch erinnern, dass es \u00e4hnlich anmutende Gestalten auf zwei Beinen waren, die seine Mutter get\u00f6tet und ihn mit einer tiefen Speerwunde am R\u00fcssel zur\u00fcckgelassen hatten. <strong>Rombo<\/strong> ist ebenfalls wieder gut bei Kr\u00e4ften und die Wunden an seinem Ohr und der Schulter sind gut verheilt. Wie <strong>Kasigau<\/strong> ist aber auch er den Afrikanern misstrauisch eingestellt, besonders, wenn man sich ihm von hinten n\u00e4hert. <strong>Kasigau<\/strong> und <strong>Rombo<\/strong> sind unzertrennlich und haben oft die kleine <strong>Kihari<\/strong> bei sich, die noch sehr unter dem Verlust ihrer Mutter leidet und bisher weder zu einem bestimmten Elefanten noch einem bestimmten Keeper eine sichtbare Bindung aufgebaut hat. <strong>Tano<\/strong> jedoch, die sich <strong>Kihari<\/strong> angenommen hat, ist immer in ihrer N\u00e4he und versucht sie zu tr\u00f6sten, sogar nachts, denn sie schl\u00e4ft gleich nebenan. Wann immer <strong>Kihari<\/strong> abends nicht in den Stall gehen m\u00f6chte, versucht <strong>Tano<\/strong> sie vom Gegenteil zu \u00fcberzeugen, begleitet sie hinein und passt vom Nachbarstall aus auf sie auf. <strong>Mutara<\/strong> ist und bleibt eine \u00e4u\u00dferst talentierte <strong>Leitkuh<\/strong> und wird tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzt von <strong>Shukuru<\/strong>, w\u00e4hrend sich <strong>Tano<\/strong> um <strong>Kihari<\/strong> k\u00fcmmert.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/11\/Kihari-IMG_9056.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"Kihari IMG_9056\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/11\/Kihari-IMG_9056_thumb.jpg\" border=\"0\" alt=\"Kihari IMG_9056\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Kainuks<\/strong> verletztes Auge hatte auf ein ihr verabreichtes Antibiotikum nicht angesprochen, so dass wir den Rat eines Augenarztes suchten, der ihr eine Tinktur gegen eine Pilzinfektion verordnete. Sie kann immer noch nicht richtig sehen, aber die Tr\u00fcbung scheint inzwischen abzuheilen. <strong>Kainuk<\/strong> kann zwar Bewegungen wahrnehmen, aber es ist m\u00f6glich, dass ihre Sicht f\u00fcr immer beeintr\u00e4chtigt bleibt. Sie und <strong>Turkwel<\/strong> sind seit jeher unzertrennlich, aber genau wie <strong>Ishanga<\/strong> hat auch <strong>Kainuk<\/strong> die \u201eposttraumatische Angewohnheit\u201c, andere Elefanten zu schubsen. Damit macht sie sich nicht immer Freunde, und besonders <strong>Sities<\/strong> war in diesem Monat sehr genervt von ihr. Als <strong>Kainuk<\/strong> <strong>Naipoki<\/strong> \u00fcberraschend umstie\u00df, war es jedoch <strong>Turkwel<\/strong>, der sie von der Herde wegschickte, und den Keepern zufolge hatte er noch \u201eein kurzes Gespr\u00e4ch mit ihr\u201c, bevor sie zur\u00fcck kommen durfte. <strong>Turkwel<\/strong> scheint sich seitdem bewusst von <strong>Kainuk<\/strong> zu distanzieren. Die beiden schlafen in benachbarten St\u00e4llen, und anstatt wie \u00fcblich, direkt an der ihr zugewandten Absperrung zu liegen, schlief er jetzt auf der am weitesten entfernten Stallseite. <strong>Kainuk<\/strong> war sehr traurig dar\u00fcber! Die Keeper sind ja davon \u00fcberzeugt sind, dass einige Elefanten die Zukunft vorhersagen k\u00f6nnen, und vielleicht haben sie recht, denn <strong>Turkwel<\/strong> wird demn\u00e4chst in eines der Auswilderungszentren nach Tsavo umziehen &#8211; vielleicht macht er sich deshalb ein bisschen rar?!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/11\/tumaren-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"tumaren, (1)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/11\/tumaren-1_thumb.jpg\" border=\"0\" alt=\"tumaren, (1)\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die L\u00f6wen im Nairobi Nationalpark haben den hiesigen Warzenschweine, die rund um das Trustgel\u00e4nde leben, im Oktober eine Verschnaufpause gegeben. Allerdings schlichen sie nachts ums Stallgel\u00e4nde, auf der Hinterseite, wo sich die St\u00e4lle von <strong>Dabassa<\/strong>, <strong>Rombo<\/strong> und <strong>Kasigau<\/strong> befinden. Auch Gewehrsch\u00fcsse auf der etwas weiter entfernten Stra\u00dfe zerrten an ihren Nerven. Diese wurden von der Polizei in die Luft abgefeuert, um randalierende Studenten der katholischen Universit\u00e4t zur Ruhe zu bringen. Das Ger\u00e4usch von Sch\u00fcssen wird ihnen wohl f\u00fcr immer in b\u00f6ser Erinnerung bleiben. Wahrscheinlich reagieren sie auch deshalb so \u00e4ngstlich auf Donnergrollen.<\/p>\n<p>Trotz der Entf\u00fchrungen ausl\u00e4ndischer Touristen aus Lamu und der Tatsache, dass die kenianische Armee in Somalia einmarschiert ist, um die islamistischen Terroristen der Al Shabaab zu bek\u00e4mpfen, haben uns die Besucher zur t\u00e4glichen Schlammbadstunde nicht im Stich gelassen. Sie kommen immer noch in Scharen! Wir hoffen sehr, dass es so weiter geht, denn mittlerweile haben wir 45 Elefantenwaisen mit Milch zu versorgen. Bei der derzeitig schwierigen Lage und der zunehmenden Wilderei, ist auch weiterhin mit einem Anstieg zu rechnen!<\/p>\n<p>Die Nash\u00f6rner: <strong>Solios<\/strong> Freigeist hat den Keepern in diesem Monat ordentlich Kopfzerbrechen und Muskelkater beschert! Es wird immer schwieriger, sie zu kontrollieren, weil sie unbedingt neue Nash\u00f6rner kennen lernen will. Zumindest sucht sie intensiv nach Spuren und weigert sich oftmals, abends zum Stall zur\u00fcck zu gehen. Und dass, obwohl <strong>Maxwell<\/strong> doch sehns\u00fcchtig auf sie wartet! Die Ankunft neuer Elefantenwaisen ist immer eine willkommene Abwechslung f\u00fcr seinen sonst eher monotonen Alltag. Er kann sie nat\u00fcrlich riechen, und von <strong>Ishaqbee<\/strong> am 30. Oktober war er besonders angetan, weil sie in <strong>Shidas<\/strong> altem Stall gleich neben <strong>Max<\/strong> untergebracht wurde. Der dr\u00fcckte seinen Kopf gegen die Absperrung und genoss jeden Moment.<\/p>\n<p><strong>Montsbericht f\u00fcr die Ithumba-Gruppe: Oktober 2011<\/strong><\/p>\n<p>Der Monat begann uns\u00e4glich hei\u00df in Ithumba, so dass sich die Waisen die meiste Zeit im Schatten aufhielten. Am 10. Oktober dann endlich der erste Regenschauer, gefolgt von einem kr\u00e4ftigen Guss mit 50 mm Niederschlag am 29., der die Pflanzen gr\u00fcnen lie\u00df und die nat\u00fcrlichen Senken &#8211; zumindest ein bisschen &#8211; mit Wasser f\u00fcllte. Ein Freudenfest f\u00fcr die Ithumba-Waisen!<\/p>\n<p>Die Waisen hatten in diesem Monat viel Kontakt sowohl zu wilden Elefanten, die an der Stalltr\u00e4nke soffen, als auch ehemaligen Elefantenwaisen. <strong>Ithumba<\/strong> verbrachte viel Zeit mit drei wilden Elefanten, die am 4. Oktober zum Saufen an die Stallungen kamen, bevor sie dem Rest der Herde nachlaufen musste, weil die sich bereits auf den Weg in den Busch gemacht hatten. <strong>Yatta<\/strong> kam am 7. Oktober an die Tr\u00e4nke, ein wilder Bulle gesellte sich am n\u00e4chsten Tag dazu, und noch einen Tag sp\u00e4ter waren es sogar zwei gro\u00dfe Bullen. Am 16. Oktober kam ein wilder Bulle mit einer eitrigen Speerwunde zum Saufen &#8211; ohne Zweifel wollte man ihn des Elfenbeins wegen t\u00f6ten. So wie einen gro\u00dfen Tusker, der wegen seiner jeweils 50kg schweren Sto\u00dfz\u00e4hne starb und dessen \u00dcberreste man neulich unweit der n\u00f6rdlichen Parkgrenze fand &#8211; eine riesige Trag\u00f6die und ein einzigartiger und gro\u00dfer Verlust f\u00fcr den Genpool der Elefantenpopulation.<\/p>\n<p>Am 22. Oktober hatten wir f\u00fcnf B\u00fcffel als \u00dcberraschungsg\u00e4ste an der Stalltr\u00e4nke, ebenso sechs wilde Elefanten und das Rudel mit den f\u00fcnf Wildhunden.<\/p>\n<p><strong>Wendi <\/strong>kam am 15. Oktober mit <strong>Sunyei<\/strong>, <strong>Galana<\/strong>, <strong>Yattas <\/strong>Rekruten Kimanthena und zwei wilden Jungelefanten zum Schlammbad, und danach fra\u00dfen alle gemeinsam im Kanzika-Gebiet.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/11\/galana-sunyei.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"galana &amp; sunyei\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/11\/galana-sunyei_thumb.jpg\" border=\"0\" alt=\"galana &amp; sunyei\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Von dort aus setzten sich die Wilden und Ausgewilderten ab, und der Rest machte sich auf den Heimweg. <strong>Wendis<\/strong> Gruppe kam auch am n\u00e4chsten Tag wieder zur Suhle und hatte dieses Mal noch <strong>Lualeni<\/strong>, <strong>Kora<\/strong>, <strong>Loijuk<\/strong>, zwei wilde Elefanten und Mgeni (\u201eden Besucher\u201c) dabei. Wann immer sie ihn trifft, liegt <strong>Wendis<\/strong> Augenmerk ganz auf <strong>Ololoo<\/strong>. Erst letzten Monat hatte sie ihn von einer wilden Herde zur\u00fcck geholt, die versucht hatte, ihn mitzunehmen. Am 20. Oktober kamen <strong>Naserian<\/strong> und <strong>Lualeni<\/strong> mit ihrer Gruppe gegen 9 Uhr morgens. Auch die Bullen <strong>Madiba<\/strong>, <strong>Zurura<\/strong> und <strong>Rapsu<\/strong> waren mitgekommen und spielten mit den Waisen, bis sie sich am Nachmittag einer wilden Herde anschlossen. Am 21. schlie\u00dflich brachten <strong>Wendi<\/strong> und <strong>Lualeni<\/strong> die einst verwaisten Bullen <strong>Buchuma<\/strong>, Big Boy <strong>Napasha<\/strong>, <strong>Kamboyo<\/strong>, <strong>Kenze<\/strong> und <strong>Rapsu<\/strong> mit und alle blieben bis zum Abend. Schon am n\u00e4chsten Tag war <strong>Wendi<\/strong> zur\u00fcck am Schlammbad, dieses Mal in Begleitung von <strong>Yatta<\/strong>, dem wilden Rekruten Kijana, zwei jungen, wilden Elefanten sowie den gro\u00dfen K\u00fchen <strong>Nasalot<\/strong> und <strong>Mulika<\/strong>. <strong>Mulika<\/strong> und <strong>Yatta<\/strong> waren hochtragend und die Babies k\u00f6nnten jeden Moment zur Welt kommen, denn seit der Paarung mit dem gleichen Bullen sind l\u00e4ngst 22 Monate vergangen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/11\/makena-ololoo-kilaguni.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"makena, ololoo &amp; kilaguni\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/11\/makena-ololoo-kilaguni_thumb.jpg\" border=\"0\" alt=\"makena, ololoo &amp; kilaguni\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am 23. Oktober gegen 8 Uhr morgens kamen <strong>Loijuk<\/strong> und <strong>Naserian<\/strong> allein, verbrachten den Tag mit den Waisen und eskortierten sie abends zur\u00fcck nach Hause. Am n\u00e4chsten Tag wurden sie von <strong>Nasalot<\/strong>, <strong>Sidai<\/strong>, <strong>Lualeni<\/strong> und den Bullen <strong>Challa<\/strong>, <strong>Rapsu<\/strong>, <strong>Madiba<\/strong> und <strong>Taita<\/strong> zum Schlammbad gef\u00fchrt. Einen Tag sp\u00e4ter, als die Waisen gerade das Stallgel\u00e4nde verlie\u00dfen, schloss sich ihnen nach dem Saufen ein wilder Elefant beim Grasen im Busch an und blieb f\u00fcr eine Stunde. Noch am selben Tag, suhlten sich <strong>Nasalot<\/strong>, <strong>Wendi<\/strong>, <strong>Sidai<\/strong> und <strong>Tomboi<\/strong> mit den Waisen im Schlamm. Am 28. Oktober fra\u00dfen <strong>Naserian<\/strong> und <strong>Lualeni<\/strong> gemeinsam mit den Waisen, so lange bis sie pl\u00f6tzlich ihre R\u00fcssel in die Luft hoben und Richtung ostw\u00e4rts liefen. Offenbar folgten sie uns unergr\u00fcndlichen Infraschall-Rufen anderer Elefanten.<\/p>\n<p><strong>Lualeni<\/strong> kam am 30. Oktober noch einmal mit <strong>Nasalot<\/strong> und <strong>Sidai<\/strong>, und wann immer <strong>Nasalot<\/strong> mit den Waisen zusammen ist, kann sie nicht von ihrem Liebling <strong>Kilaguni<\/strong> ablassen. Sie begleitet ihn zur Milchflasche, zum Schlammbad und bewacht ihn beim Suhlen wie eine Glucke. Sie hat ihn schon immer bemuttert, und braucht wohl endlich ein eigenes K\u00e4lbchen!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/11\/chemi-chemi-olare.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"chemi chemi &amp; olare\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/11\/chemi-chemi-olare_thumb.jpg\" border=\"0\" alt=\"chemi chemi &amp; olare\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Suguta<\/strong> ist die Leitkuh der Waisen in Ithumba, die noch Milch gef\u00fcttert bekommen und von den Keepern betreut werden. Seit jedoch Ex-Waise <strong>Makena<\/strong> zur\u00fcckgekommen war, weil sie ziemlich ausgehungert war und aufgep\u00e4ppelt werden musste, f\u00fchrt sie die Gruppe \u00f6fter an. Trotzdem ist der gierige <strong>Kandecha<\/strong> immer der Erste an der Flasche! Morgens, auf dem Weg in den Busch, darf immer ein Anderer die Herde anf\u00fchren. Meistens sind es <strong>Kalama<\/strong>, <strong>Tumaren<\/strong>, <strong>Kitirua<\/strong>, <strong>Murka<\/strong>, <strong>Olare<\/strong> oder <strong>Naisula<\/strong>, wenn nicht gar <strong>Makena<\/strong> oder <strong>Suguta<\/strong>. <strong>Kandecha<\/strong> und <strong>Kibo<\/strong> liefern sich regelm\u00e4\u00dfig Ringk\u00e4mpfe, w\u00e4hrend <strong>Chemi<\/strong> <strong>Chemi<\/strong> und <strong>Kandecha<\/strong> ein neues Spiel ausgedacht haben: \u201eDas Angriffsspiel\u201c. Dabei drohen sie sich gegenseitig (zumindest geben sie das vor), stellen ihre Ohren auf, rollen den R\u00fcssel bis an ihr Kinn zur\u00fcck und bewegen sich langsam aufeinander zu. Kurz vor dem Zusammenprall drehen sie dann aber doch ab!<\/p>\n<p>Der Oktober war somit ein durchweg aufregender Monat f\u00fcr die Ithumba-Waisen. Sie hatten jede Menge Kontakt zu wilden Artgenossen und ehemaligen Waisen &#8211; aber das Gr\u00f6\u00dfte ist und bleibt, die Jagd auf die Perlh\u00fchner, die sich regelm\u00e4\u00dfig auf dem Stallgel\u00e4nde herumtreiben.<\/p>\n<p><strong>Monatsbericht f\u00fcr die Voi-Gruppe: Oktober 2011<\/strong><\/p>\n<p>Die Keeper in Voi wurden in diesem Monat ganz unvermittelt wichtiger Teil einer Rettungsaktion &#8211; die erste am 4. Oktober von der Taita Ranch, wo in letzter Zeit stark gewildert wird. Das gerettete K\u00e4lbchen war ein zweij\u00e4hriges Weibchen und wurde \u201e<strong>Kivuku<\/strong>\u201c genannt. Man hatte sie vorerst im Z\u00e4hmungsstall unterbracht, bis zur zweiten Rettungsaktion am 8. Oktober! Dann kam ein zweites zweij\u00e4hriges Weibchen von der Galana Ranch hinter der Ostgrenze des Parks. Sie bekam den Namen \u201e<strong>Emsaya<\/strong>\u201c und wurde im Stall neben <strong>Kivuko<\/strong> untergebracht. Da die Nursery aus allen N\u00e4hten zu platzen drohte, sollten die beiden gleich in Voi bleiben. Zuerst wurde ihnen prophylaktisch ein Antibiotikum gegeben, das sie vor einer Lungenentz\u00fcndung bewahren sollte. Danach beruhigten sie sich relativ schnell, auch dank der Unterst\u00fctzung der Waisen. <strong>Lesanju<\/strong> und <strong>Wasessa<\/strong> stritten regelrecht darum, wem die neuen Babys denn nun \u201egeh\u00f6rten\u201c und \u00fcberschlugen sich beim Kollern, Tr\u00f6sten und Verh\u00e4tscheln. Es dauerte nicht lang und die beiden Neuzug\u00e4nge tranken ihre Milch aus der Flasche und hatten nicht einmal Befindlichkeiten damit, dass sie von einem Keeper gehalten wurde. <strong>Kivuku<\/strong> war bei ihrer Ankunft weitaus abgemagerter und schw\u00e4cher als <strong>Emsaya<\/strong>, aber beide hatten sich schnell eingelebt und waren bald mit dem Rest unterwegs im Busch. Am Ende des Monats spielten sie bereits eifrig &#8211; immer ein gutes Zeichen!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/11\/Tasia-down-Wesesa.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"Tasia down &amp; Wesesa\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/11\/Tasia-down-Wesesa_thumb.jpg\" border=\"0\" alt=\"Tasia down &amp; Wesesa\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am 8. Oktober setzten die ersten Schauer ein und bis Monatsende regnete es immer wieder, so dass die nat\u00fcrlichen Senken wieder mit Wasser gef\u00fcllt wurden und die dr\u00fcckende Hitze verschwand. Die Waisen haben die harte Trockenzeit \u00fcberraschend gut \u00fcberstanden, nur <strong>Dida<\/strong> ist immer noch klein und zerbrechlich. Sie hat h\u00f6chstwahrscheinlich ein schwerwiegendes gesundheitliches Problem, einen angeborenen Herzfehler zum Beispiel. Obwohl sie immer noch nahrhaftes Zusatzfutter bekommt, bleibt sie ein Zwerg. <strong>Ndii<\/strong> und <strong>Kenia<\/strong> k\u00fcmmern sich immer um sie und sind nie weit weg von ihr, und <strong>Dida<\/strong> ist ein gl\u00fcckliches und zufriedenes Herdenmitglied &#8211; und hat offenbar auch keine Schmerzen. Sie ist halt einfach ein bisschen langsamer und viel kleiner als gleichaltrige Artgenossen. <strong>Wasessa<\/strong>, die gr\u00f6\u00dfte Kuh ihn der Gruppe teilt sich mit <strong>Lesanju<\/strong> die Rolle der Leitkuh, immer unterst\u00fctzt von <strong>Lempaute<\/strong>. <strong>Wasessa<\/strong> ist jedoch diejenige, die die Bullen unter Kontrolle hat und daf\u00fcr sorgt, dass sie nicht st\u00e4ndig Mitglieder der inzwischen 14-k\u00f6pfigen Herde besteigen. Junge Elefantenbullen sind immer ein bisschen raubeinig und grob. Sie m\u00f6gen es, sich st\u00e4ndig gegenseitig herauszufordern. <strong>Mzima<\/strong> und <strong>Siria<\/strong> sind regelm\u00e4\u00dfige \u00dcbungspartner, w\u00e4hrend <strong>Taveta<\/strong> auch gern beide zugleich und <strong>Tassia<\/strong> provoziert. <strong>Tassia<\/strong> kann sich dann immer auf <strong>Wasessa<\/strong> verlassen, die ihn besch\u00fctzt, wann immer es zu hei\u00df her geht! Jeden Morgen, bevor es zum Grasen in den Busch geht, spielen alle zusammen auf dem Stallgel\u00e4nde, jagen sich umher oder rollen sich im Sandhaufen und begr\u00fc\u00dfen jeden Tag mit unb\u00e4ndiger Freude, ganz egal, ob Regen- oder Trockenzeit!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/11\/Mzima-on-the-lead-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"Mzima on the lead (2)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/11\/Mzima-on-the-lead-2_thumb.jpg\" border=\"0\" alt=\"Mzima on the lead (2)\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die ehemaligen Waisen haben sich auch im Oktober immer einmal gezeigt &#8211; am 12. kam Ex-Waise <strong>Mpala<\/strong> und versuchte <strong>Tassia<\/strong> zu besteigen. Der fl\u00fcchtete in eine Gruppe Ex-Waisen, deren Namen leider nicht in den monatlichen Aufzeichnungen der Keeper standen. Am 15. Oktober kam <strong>Mpala<\/strong> noch einmal vorbei und brachte dieses Mal <strong>Mpenzi<\/strong> und ihr in der Wildnis geborenes K\u00e4lbchen Asante mit. Sie alle bekamen eine Handvoll Kraftfutter. Am Ende des Monats mischten sich die Waisen unter eine wilde Herde, die sie beim Grasen an den H\u00e4ngen von Mazinga Hill trafen, und mit denen sie bis abends zusammen blieben als sie von den Keepern gerufen wurden. Die hatten Angst, dass <strong>Kivuko<\/strong> und <strong>Emsaya<\/strong> vielleicht mit den wilden Elefanten mitlaufen k\u00f6nnten. Alle Waisen, bis auf die beiden Neuzug\u00e4nge, reagierten sofort auf die Rufe der Keeper. Als <strong>Wasessa<\/strong> sie dann holte, kamen sie allerdings mit, denn schlie\u00dflich war es Zeit f\u00fcr ihre Milch! Und davon brauchten beide noch sehr viel!<\/p>\n<p>Die Regenschauer haben ein bisschen Gr\u00fcn zur\u00fcck nach Voi gebracht, aber es braucht noch viel mehr davon, um eine weitere D\u00fcrre im n\u00e4chsten Jahr zu verhindern. Wenigstens k\u00f6nnen unsere Waisen in der Zwischenzeit im Wasser untertauchen und sich mit viel Gr\u00fcnzeug die B\u00e4uche vollschlagen! Die Prognose der Klimaver\u00e4nderung l\u00e4sst nur leider nichts Gutes f\u00fcr Afrikas Elefanten verhei\u00dfen, ebenso wie der Anstieg der Elfenbeinwilderei.<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/die-waisen-im-oktober\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe: Oktober 2011 Der 8. Oktober brachte nicht nur eine, sondern gleich drei Rettungsrufe, und alle innerhalb weniger Minuten! Zwei Elefantenwaisen im Alter von etwa zwei Jahren hatte man im Norden entdeckt, eines davon im Imenti-Waldreservat, das aus Lewa Downs eingeflogen werden sollte. Das andere kam aus dem Meru Nationalpark und sollte &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/die-waisen-im-oktober\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eDie Waisen im Oktober\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18,1],"tags":[],"class_list":["post-2697","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-monatsberichte","category-news"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2697","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2697"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2697\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2741,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2697\/revisions\/2741"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2697"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2697"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2697"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}