{"id":271,"date":"2008-02-20T00:00:46","date_gmt":"2008-02-19T23:00:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=271"},"modified":"2008-04-13T21:02:38","modified_gmt":"2008-04-13T19:02:38","slug":"newsletter-aus-keniadie-eli-waisen-im-januar-2008","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-keniadie-eli-waisen-im-januar-2008\/","title":{"rendered":"Newsletter aus Kenia\/die Eli-Waisen im Januar 2008"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe: <\/strong><\/p>\n<p>Aufgrund der Unruhen, die das Land seit den Pr\u00e4sidentschaftswahlen am 27. Dezember fest im Griff halten, sank die Zahl der Besucher zum t\u00e4glichen Schlammbad. Im Gegensatz zum sonst so \u00fcblichen t\u00e4glichen Ansturm, gab es nur einige wenige G\u00e4ste, die sich davon abschrecken lie\u00dfen. Dies wirkte sich nat\u00fcrlich negativ auf unsere Spendeneinnahmen aus. Diejenigen Besucher, die sich von den politischen H\u00fcrden nicht abschrecken lie\u00dfen, hatten daf\u00fcr eine sehr intensive Zeit mit den Elefanten. <!--more-->Da es nur so wenige Menschen waren, konnten sie sich sogar unter die Dickh\u00e4uter mischen und mussten nicht wie sonst hinter den Absperrungen stehen bleiben. Wie immer war auf die kleine gewiefte <strong>Lempaute<\/strong> Verlass, und sie verpasste den Schulkindern einen geh\u00f6rigen Adrenalinsto\u00df als sie auf sie zu rannte und die Kinder schreiend auseinander liefen. Danach legte sie sich ihnen zu F\u00fc\u00dfen um ihnen zu zeigen, dass sie ihnen nichts B\u00f6ses wollte. Dieser Streich wurde &#8211; gl\u00fccklicherweise nur einmal &#8211; von <strong>Makena<\/strong> und <strong>Lenana<\/strong> nachgeahmt, die allerdings doppelt so gro\u00df wie <strong>Lempaute<\/strong> sind!<\/p>\n<p>Klein <strong>Dida<\/strong> f\u00fchlte sich in diesem Monat f\u00fcr etwa eine Woche gar nicht wohl. Wir glauben sie zahnt nur, dennoch sind wir um sie besorgt. Die ersten Backenz\u00e4hne sollten im 4. Lebensmonat komplett durchgebrochen sein, so dass sie dieses Problem bald hinter sich haben sollte. <strong>Lesanju<\/strong> und <strong>Sinya<\/strong> teilen sich nunmehr die Anf\u00fchrung der j\u00fcngeren Gruppe. <strong>Sinya<\/strong> ist inzwischen schmerzfrei und sehr liebevoll <strong>Dida<\/strong> gegen\u00fcber. Ein willkommener Regenschauer in der Mitte des Monats wurde von den Nursery-Babies geb\u00fchrend gefeiert, denn er brachte ein wenig Abk\u00fchlung und frisches Gr\u00fcn in diesen normalerweise sehr trockenen und hei\u00dfen Monat. Die Regenzeit im Oktober\/November war im vergangen Jahr eher entt\u00e4uschend in der Region Nairobi, so dass dieser Schauer in der Tat von N\u00f6ten war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2008\/02\/lesanju.jpg\" alt=\"Lesanju\" \/><\/p>\n<p>Aufregende Zwischenf\u00e4lle mit anderen Tieren peppten den Monat auf, vor allem die Begegnung mit einem Leopard am 10. Die Raubkatze sa\u00df in einer Baumkrone, und die Keeper sahen sich gezwungen so schnell wie m\u00f6glich eine andere Richtung einzuschlagen, so dass der Leopard sich in einen anderen Baum begab, von da aus auf den Boden sprang und das Weite suchte. Dikdiks und Paviane erschreckten den Baby-Trupp, besonders <strong>Shimba<\/strong>, der gerne ein wenig abseits der anderen grast und die herannahende Gruppe Paviane \u00fcberhaupt nicht bemerkte. <strong>Lenana<\/strong>, die nicht gerade die Mutigste unter den \u00e4lteren K\u00fchen ist, \u00fcberl\u00e4sst es lieber <strong>Makena<\/strong> und <strong>Chyulu<\/strong> andere Tiere fern von der Gruppe zu halten. Beide bewegten sich nicht vom Fleck, w\u00e4hrend <strong>Lenana<\/strong> vor einer Herde Impala fl\u00fcchtete. Sie schlugen die Impalas mit einer aggressiven Ansage in die Flucht, bei der sie zahlreiche B\u00fcsche nieder trampelten und wild trompeten. Die \u00e4lteren Elefanten waren sichtlich irritiert als sie auf ihrem Weg in den Park eines Morgens auf den halb gefressenen K\u00f6rper eines frisch get\u00f6teten Impalas stie\u00dfen. <strong>Lenana<\/strong> trat erneut eilig den R\u00fcckzug an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2008\/02\/a-beautifully-loving-and-compassionate-elephant-lesanju-watches-over-dida.jpg\" alt=\"Lesanju &amp; Dida\" \/><\/p>\n<p>F\u00fcr die Nursery-Elefanten war der Januar ein friedlicher und gl\u00fccklicher Monat. Alle gedeihen pr\u00e4chtig. <strong>Lesanju<\/strong>, <strong>Lempaute<\/strong> und <strong>Shimba<\/strong> hatten einen Wachstumsschub und sind jetzt alle gleich gro\u00df. Klein <strong>Dida<\/strong> legte ein wenig an Gewicht zu, ist jedoch trotzdem ein sehr w\u00e4hlerischer Fresser. Sie legt sogar gro\u00dfen Wert darauf, welcher Keeper ihre Flasche beim Milchtrinken h\u00e4lt. Sie m\u00f6chte immer von demjenigen gef\u00fcttert werden, der auch die Nacht bei ihr verbrachte. Sollte dieser nicht zur Stelle sein, weil er zum Beispiel mit der \u00e4lteren Gruppe unterwegs ist, dann besteht sie darauf von jedem ein bisschen gef\u00fcttert zu werden. Daher dauert es immer eine halbe Ewigkeit bis sie fertig getrunken hat. Zweimal durften die J\u00fcngsten Zeit mit der \u00e4lteren Gruppe verbringen, was besonders <strong>Makena<\/strong> und <strong>Chyulu<\/strong> gef\u00e4llt, denn beide verg\u00f6ttern Klein <strong>Dida<\/strong> und m\u00f6chten sie am liebsten jeder f\u00fcr sich ganz allein. <strong>Dida<\/strong> hingegen macht keinen Hehl daraus, dass sie nur mit <strong>Lesanju<\/strong> als ihre \u201eErsatzmutter&#8220; zusammen sein m\u00f6chte. <strong>Lenana<\/strong> richtet ihre ganze Aufmerksamkeit auf <strong>Shimba<\/strong>, der immer schon ihr Liebling war, und dieser ist davon sehr angetan. <strong>Lesanju<\/strong>, <strong>Lempaute<\/strong> und <strong>Sinya<\/strong> sind mittlerweile gar nicht mehr so begeistert von diesen Zusammenk\u00fcnften und weichen ihren Keepern nicht von der Seite, als ob sie sagen m\u00f6chten, dass sie daf\u00fcr nicht mehr zu haben sind. Wenn er nicht bei den \u00e4lteren Elefanten ist, grast <strong>Shimba<\/strong> gern ein wenig abseits den anderen, um zu zeigen, dass er als Bulle f\u00fcr sich selbst sorgen kann. Klar in der Unterzahl, muss er derbe Schl\u00e4ge einstecken, wenn er wieder einmal versucht auf eine der K\u00fche aufzusteigen, was f\u00fcr einen jungen Bullen ganz normal ist.<\/p>\n<p><strong>Monatsbericht f\u00fcr die Ithumba-Gruppe:<\/strong><\/p>\n<p>Sporadische Regenf\u00e4lle in der Mitte und gegen Ende des Monats Januar brachten unseren Ithumba-Elefanten eine willkommene Abk\u00fchlung, denn mit den Niederschl\u00e4gen fielen auch die Temperaturen ein wenig in diesem normalerweise sehr hei\u00dfen Monat. Die Pflanzen ergr\u00fcnten und nat\u00fcrliche Senken f\u00fcllten sich mit Regenwasser, so dass auch die wilde Elefantenpopulation ihr Trockenzeit-Gebiet verlie\u00df und zum Fressen weitere Wege auf sich nahm. Dadurch hatten unsere Waisen in diesem Monat, soweit wir wissen, keinen Kontakt zu wilden Elefanten. Die \u00c4lteren bleiben jedoch meist bis sp\u00e4t nach Einbruch der Dunkelheit im Busch und sind jetzt nahezu unabh\u00e4ngig von ihren Keepern.<\/p>\n<p>Die Waisen haben jeden einzelnen Tag des Monats in vollen Z\u00fcgen genossen, ihr Frohsinn zeigte sich beim spielerischen Rempeln, jeden Morgen, wenn sie in den Wald losziehen. Dann schwingen sie immer ihre R\u00fcssel hin und her, was bedeutet, dass sie sich freuen. Die Elefanten genossen es in der aufgeweichten Erde zu spielen und sich in den mit Regenwasser gef\u00fcllten Suhlen zu aalen. Wie immer verwickeln sich die Bullen gegenseitig in Ringk\u00e4mpfe um ihre Kr\u00e4fte zu messen. Das wird von den \u00c4lteren so lange geduldet bis der Spa\u00df in richtige K\u00e4mpfe ausartet. Wenn dies passiert, ist sofort eine der K\u00fche zur Stelle (f\u00fcr gew\u00f6hnlich <strong>Kinna<\/strong> oder <strong>Yatta<\/strong>) oder einer der \u00e4lteren Bullen um den Disput beizulegen. Falls n\u00f6tig wird den \u00dcbelt\u00e4tern eine \u201eAuszeit&#8220; von der Gruppe verordnet. So geschah es auch neulich, als sich <strong>Rapsu<\/strong> und <strong>Tomboi<\/strong> um einen Ast stritten, den <strong>Kinna<\/strong> vom Baum gezerrt und zur\u00fcckgelassen hatte. Den einzigen Schreck des Monats verursachten in diesem Monat 3 Kleine Kudus, die an ihnen vorbei zogen. Die Kleinsten kollerten und trompeteten um die \u00c4lteren zu alarmieren, die umgehend herbei eilten um der Ursache f\u00fcr den Tumult auf den Grund zu gehen. In solchen Situationen werden <strong>Yatta<\/strong>, <strong>Nasalot<\/strong>, <strong>Mulika<\/strong> und <strong>Kinna<\/strong> manchmal sogar von <strong>Napasha<\/strong> unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2008\/02\/orphans-leaving-mud-bath.jpg\" alt=\"orphans-leaving-mud-bath.jpg\" \/><br \/>\nDie \u00e4lteren Elefanten setzen sich jetzt meistens von den J\u00fcngeren ab und verbringen mehr Zeit an Stellen, die sie selber ausw\u00e4hlen. Manchmal treffen sie sich abends mit den anderen bei den Stallungen, oder sie bleiben bis sp\u00e4t nach Einbruch der Dunkelheit weg. Es kommt auch h\u00e4ufig vor, dass sie erst auf dem Weg zum oder direkt am Schlammbad wieder zum Rest der Gruppe sto\u00dfen. Es gibt jedoch auch Tage, an denen sie viel Zeit mit den J\u00fcngsten verbringen und die Herde als Ganze zusammenbleibt. <strong>Kenze<\/strong> und <strong>Orok<\/strong> genie\u00dfen die Zeit mit ihrer \u201eErsatzmutter&#8220; <strong>Nasalot<\/strong> ganz besonders, w\u00e4hrend <strong>Ol<\/strong> <strong>Malo<\/strong> am liebsten mit <strong>Yatta<\/strong> zusammen ist. <strong>Selengai<\/strong> ist unterdes <strong>Mulikas<\/strong> auserw\u00e4hltes Lieblingsbaby. <strong>Kamboyo<\/strong> und <strong>Zurua<\/strong>, die erst vor kurzem aus der Nursery nach Ithumba gekommen waren, sind nunmehr vollkommen in die Gruppe integriert, und <strong>Kamboyo<\/strong> wurde mittlerweile zum \u201eTakthalter&#8220; ernannt, denn er ist immer so unglaublich p\u00fcnktlich, wenn es daran geht den Heimweg anzutreten und f\u00fchrt die Gruppe oft zum oder vom Schlammbad. <strong>Sunyei<\/strong> und <strong>Naserian<\/strong>, verst\u00e4rkt durch <strong>Loijuk<\/strong>, sind <strong>Yattas<\/strong> Sub-Leitk\u00fche. <strong>Wendi<\/strong> hat sich mittlerweile selbst in <strong>Yattas<\/strong> &#8222;Gruppe der Gro\u00dfen&#8220; bef\u00f6rdert.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2008\/02\/loijuk-in-water.jpg\" alt=\"Loijuk\" \/><\/p>\n<p>Der 6-j\u00e4hrige <strong>Tomboi<\/strong> hat sich in diesem Monat \u00fcberraschenderweise eine Auszeit von den anderen genommen, und suchte von sich aus einen anderen Weideplatz. Sp\u00e4ter stie\u00df er dann entweder beim Schlammbad oder an den Stallungen wieder zur Gruppe. Dies ist ein erstaunliches und interessantes Verhalten f\u00fcr einen Bullen seines Alters, wenn man bedenkt, dass <strong>Napasha<\/strong> schon viel \u00e4lter ist. Einmal war er den ganzen Vormittag verschwunden, und als die anderen am Schlammbad auftauchten, vertrieb er bereits ein paar suhlende Warzenschweine, und nach einer kurzen Begr\u00fc\u00dfung und einem ebenso kurzen Bad, ging er wieder alleine seiner Wege. Abends war er dann bereits vor allen Anderen zur\u00fcck an den Stallungen. Und somit zeigt die Lernkurve im Ithumba Rehabilitierungszentrum einen etwas anderen Verlauf als die der Ithumba-Gruppe, verursacht durch ein anderes Umfeld und die Angst vor den Menschen, die den wilden Herden immer noch in den Gliedern steckt.<br \/>\n<strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>Monatsbericht f\u00fcr die Voi-Gruppe: <\/strong><\/p>\n<p>Die Aufzeichnungen im Voi-Tagebuch endeten am 24. Dezember, Heiligabend. Nach <strong>Mweigas<\/strong> Tod am 22. gab es keinen Kontakt mehr zu unseren Waisen. <strong>Burra<\/strong>, der bis zum Schluss bei ihr war, hatte sich <strong>Natumis<\/strong> Gruppe angeschlossen und wahrscheinlich die traurige Nachricht \u00fcbermittelt. Als <strong>Mweiga<\/strong> noch lebte, kamen sie oft &#8211; wenn nicht sogar t\u00e4glich &#8211; an die Stallungen. Die Keeper sind dar\u00fcber sehr verwundert, jedoch zeigt es auf welch hohem Niveau Elefanten miteinander kommunizieren.<\/p>\n<p>Allerdings wurde der 28. Dezember ein denkw\u00fcrdiger Tag, denn Big Boy <strong>Edo<\/strong>, der das ganze Jahr 2007 nicht gesehen wurde, tauchte auf, trank und blieb eine ganze Weile um die Keeper zu versichern, dass er wohlauf ist. Wahrscheinlich wunderte er sich sogar, dass er keine Artgenossen in den Stallungen vorfand. <strong>Edo<\/strong> wurde im M\u00e4rz 1989 im Amboseli Nationalpark geboren und verlor seine Mutter, als diese Abf\u00e4lle einer Lodge fra\u00df und an einer Vergiftung starb. Er ist mittlerweile stattliche 19 Jahre alt und ein sehr freundlicher Bulle, der seiner Mutter sehr \u00e4hnlich sieht. Selbst Dr. Joyce Poole war erstaunt. Als er weiter zog, hatte er mit keinem unserer Waisen Bekanntschaft gemacht, denn alle waren bei <strong>Emily<\/strong> und wurden von unseren Keepern vom Gipfel des Makinga Hill beobachtet.<br \/>\nDie Voi Keeper, deren Hauptaufgabe jetzt darin besteht unsere nunmehr \u201ewilden&#8220; Waisen aus der Ferne zu \u00fcberwachen, genossen die Gesellschaft der Impalaherde, die wir nur \u201eBountys Herde&#8220; nennen, nach Bounty, einem Impalaweibchen, dass Daphne w\u00e4hrend ihrer Zeit in Tsavo mit der Hand aufzog. Bounty verbrachte die Tage stets mit Daphne im Gras und die N\u00e4chte bei ihrer Impalaherde. Bountys Geschichte ist ausf\u00fchrlich in Daphnes Autobiografie zu lesen. Sie hatte sp\u00e4ter selbst 9 S\u00f6hne und 1 Tochter, die sie immer kurz vor Mittag im Busch gebar. Vorher holte sie Daphne hinzu, damit diese ihr half w\u00e4hrend der Geburt die Raubtiere fernzuhalten. Alle ihre Nachkommen hielten Kontakt, selbst die Bullen (was sehr au\u00dfergew\u00f6hnlich ist). Dies zeigt die engen und lebenslangen Bande, die sowohl Antilopen als auch Elefanten zu ihren menschlichen Familien kn\u00fcpfen. Dank Bounty und anderen Antilopenwaisen konnte Daphne ihren betr\u00e4chtlichen Wissensschatz \u00fcber die Verhaltensweisen von Antilopen aufbauen; Dinge, die kein anderer \u00fcber solch eine lange Zeit in der Wildnis beobachten konnte. Bounty, zusammen mit <strong>Aisha<\/strong> (Daphne&#8217;s erstem Elefantenbaby) werden f\u00fcr immer einen Platz in ihrem Herzen haben. Bounty starb im Alter von 12 Jahren nach einem einmaligen Leben unter Menschen als David und Daphne Tsavo verlie\u00dfen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2008\/02\/emilys-group-drinking-water-1.jpg\" alt=\"emilys-group-drinking-water-1.jpg\" \/><br \/>\nEinige Tage nach <strong>Mweigas<\/strong> Tod trennte sich <strong>Natumi<\/strong> wieder von <strong>Emilys<\/strong> Gruppe, und mit ihr nahm sie <strong>Edie<\/strong>, <strong>Mukwaju<\/strong>, <strong>Mweya<\/strong>, <strong>Seraa<\/strong>, <strong>Thoma<\/strong>, <strong>Lolokwe<\/strong>, <strong>Nyiro<\/strong> und <strong>Burra<\/strong>. Sie schlossen sich einer wilden Herde an und verlie\u00dfen die Gegend um den Mazinga-Berg. <strong>Emilys<\/strong> Gruppe kehrte in diesem Monat nur zwei Mal zu den Stallungen zur\u00fcck, allerdings erst sehr sp\u00e4t in der Nacht und nur f\u00fcr kurze Zeit.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2008\/02\/tsavo-salama-3.jpg\" alt=\"Tsavo &amp; Salama\" \/><\/p>\n<p><strong>Uaso<\/strong> besuchte <strong>Emilys<\/strong> Gruppe am 30. Januar, als diese auf der S\u00fcdseite des Mazinga-Berges fra\u00dfen. Er wurde dabei beobachtet, wie er <strong>Aitong<\/strong> bestieg, von der die Keeper glauben, sie sei tragend. Sie sind ebenso davon \u00fcberzeugt, dass auch <strong>Emily<\/strong> Nachwuchs erwartet, so dass wir alle auf zwei Gr\u00fcnde zum Feiern in 2009 hoffen.<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-keniadie-eli-waisen-im-januar-2008\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe: Aufgrund der Unruhen, die das Land seit den Pr\u00e4sidentschaftswahlen am 27. Dezember fest im Griff halten, sank die Zahl der Besucher zum t\u00e4glichen Schlammbad. Im Gegensatz zum sonst so \u00fcblichen t\u00e4glichen Ansturm, gab es nur einige wenige G\u00e4ste, die sich davon abschrecken lie\u00dfen. 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