{"id":2740,"date":"2011-12-17T12:15:00","date_gmt":"2011-12-17T11:15:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=2740"},"modified":"2017-05-01T10:12:18","modified_gmt":"2017-05-01T09:12:18","slug":"newsletter-aus-malawi-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-malawi-4\/","title":{"rendered":"Newsletter aus Malawi"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Thuma Telegraph<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>November 2011<\/em><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/12\/clip_image002.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"clip_image002\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/12\/clip_image002_thumb.gif\" alt=\"clip_image002\" width=\"240\" height=\"87\" border=\"0\" \/><\/a><em>Liebe Unterst\u00fctzer,<\/em><\/p>\n<p><em>Im Busch leben und arbeiten ist ein Traum, der f\u00fcr mich in Erf\u00fcllung gegangen ist. Aber auch Tr\u00e4ume haben ihre Kehrseiten\u00e2\u20ac\u00a6vor allem wenn man krank ist. Drei Wochen mit zwei heftigen Malariasch\u00fcben sind vor\u00fcber und das Leben im Busch war pl\u00f6tzlich gar nicht mehr aufregend! Allerdings nur bis es wieder bergauf ging! Heute bin ich nun um 4:30 Uhr aufgestanden, Chaka und einer seiner Freunde waren die ganze Nacht in der Nachbarschaft des Camps und ich konnte sie von meiner H\u00fctte h\u00f6ren. Das erste Mal seit drei Wochen geht es mir richtig gut, und ich habe einen B\u00e4renhunger! <\/em><em>J<\/em><em> Keine Kopfschmerzen, die Sonne geht auf und ich sehe die Elefanten vom Camp aus! Die Welt ist wieder in Ordnung, das ist Afrika!<\/em><\/p>\n<p><em>Seit dem letzten Newsletter ist wieder eine Menge passiert, aber lesen Sie selbst\u00e2\u20ac\u00a6<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Viele Gr\u00fc\u00dfe<\/em><\/p>\n<p><em>Lynn Clifford<\/em><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/12\/clip_image003.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"clip_image003\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/12\/clip_image003_thumb.jpg\" alt=\"clip_image003\" width=\"244\" height=\"144\" border=\"0\" \/><\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>Kit\u2019s Gruppe<\/strong><\/p>\n<p><em>In Andenken an meine Mutter, die Anfang des Jahres gestorben ist, habe ich diese kleine Herde Kit\u2019s Gruppe genannt!<\/em> Man erkennt Kit an einer gro\u00dfen Kerbe im linken Ohr. Ihrer Herde geh\u00f6ren noch drei weitere K\u00fche, ihr eigenes K\u00e4lbchen und das einer anderen Kuh an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong><em>WAG Scouts bekommen Ranger-Ausbildung<\/em><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/12\/clip_image004.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"clip_image004\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/12\/clip_image004_thumb.jpg\" alt=\"clip_image004\" width=\"244\" height=\"190\" border=\"0\" hspace=\"12\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/12\/clip_image006.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"clip_image006\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/12\/clip_image006_thumb.gif\" alt=\"clip_image006\" width=\"169\" height=\"244\" border=\"0\" hspace=\"12\" \/><\/a>Mit dem steigenden Druck durch bewaffnete Wilderer in allen Schutzgebieten Afrikas, muss WAG dringend seine Pr\u00e4senz in beiden Waldreservaten intensivieren. WAG hat schon immer sehr eng und erfolgreich mit den bewaffneten Rangern der hiesigen Wildschutzbeh\u00f6rde (Department of National Parks and Wildlife, DNPW) zusammengearbeitet. Die st\u00e4ndig steigenden Kosten f\u00fcr L\u00f6hne, Spesen und Transport in Verbindung mit dem enormen logistischen Aufwand erforderte einen Plan B. Am Ende des vergangenen Jahres wurde in einem Treffen mit DNPW vereinbart, dass die WAG-Scouts in das Ranger-Ausbildungsprogramm der Regierung aufgenommen und an der Waffe ausgebildet werden sollten. Ein Termin konnte damals allerdings noch nicht festgelegt werden. Anfang September 2011 schrieb ich nun wieder an das DNPW und erhielt zur Antwort, dass der n\u00e4chste Trainingszyklus schon am 2. Oktober 2011 beginnt! Uns blieben also nur vier Wochen um alles vorzubereiten!<\/p>\n<p>Gl\u00fccklicherweise hatten wir gerade Besuch von Thomas T\u00f6pfer (Rettet die Elefanten Afrikas e.V., REA), der von der Idee ebenfalls gleich angetan war und sich gleich sehr hilfsbereit zeigte. Er sagte uns die Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ausbildung von drei Scouts zu.<\/p>\n<p>Die Ausbildung findet einmal im Jahr im Liwonde Nationalpark statt und ist sehr hart! Der Intensivkurs l\u00e4uft \u00fcber acht Wochen im paramilit\u00e4rischen Stil ab und beinhaltet Krafttraining, praktische Arbeit im Busch, Tierverhalten, Angriffstechniken, GPS, Kartenlesen, Kenntnisse f\u00fcr Sensibilisierungskampagnen der Bev\u00f6lkerung und vieles mehr. In den ersten zwei Wochen, werden alle Rekruten an den Rand ihrer Kr\u00e4fte gefordert &#8211; Aufstehen um 2 Uhr nachts zum 10-km-Lauf, Gewichtheben mit Steinen oder Kollegen, Berge hoch und runter rennen und dann noch einmal kurz schlafen, bis es um 6 Uhr zum Unterricht geht! Und jeder, der nicht mith\u00e4lt, wird nach Hause geschickt. Die kommenden sechs Wochen hie\u00df es also lernen, lernen, lernen\u00e2\u20ac\u00a6 Nur der Beste \u00fcberlebt! Bevor es nun in vier Wochen losgehen sollte, veranstalteten wir eine interne Aufnahmepr\u00fcfung mit 50 Fragen aus den Lektionen, die wir im vergangenen Jahr durchgenommen hatten. Die Scouts hatten 90 Minuten Zeit f\u00fcr die Beantwortung aller Fragen. Die beinhalteten Aufgaben zum Tierverhalten, wie man eine Aussage aufschreibt oder eine Verhaftung durchf\u00fchrt, jemanden diszipliniert etc. Alle, die den Test bestanden, sollten dann zu einem Interview mit dem WAG-Vorsitzenden Alex Bulirani vorstellig werden. Am Ende wurden drei unserer Scouts auserw\u00e4hlt: Medson Gerald (ganz oben beim Salutieren), Richard Banda (unten) und Geoffrey O. Mally (oben rechts). Inzwischen haben die drei Rekruten schon \u00fcber die H\u00e4lfte ihrer Ausbildung geschafft!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/12\/clip_image007.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"clip_image007\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/12\/clip_image007_thumb.jpg\" alt=\"clip_image007\" width=\"244\" height=\"166\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Mr Banda beim Sichern einer Waffe<\/strong><\/p>\n<p>Das ist ein wahrer Meilenstein in der Geschichte der WAG. Es zeigt unser Engagement im Schutz von Malawi\u2019s Natur und wir hoffen, im n\u00e4chsten Jahr drei weitere Scouts (und 2013 wiederum drei) nach Liwonde zum Ranger-Training zu schicken!<\/p>\n<p>Meines Erachtens geh\u00f6ren die WAG-Scouts zu den besten in Malawi, vor allem, weil sie unter besonders harten Bedingungen arbeiten m\u00fcssen: in den Waldreservaten Thuma und Dedza-Salima gibt es unz\u00e4hlige H\u00fcgel und Berge, und es gibt nicht viele, die die Patrouillen auf dem schroffen Gel\u00e4nde auf Dauer durchhalten k\u00f6nnen. Aber unsere Scouts sind taff, talentiert und erfahren und diese Zusatzausbildung wird uns noch professioneller werden lassen. Und zu guter Letzt bekommen wir endlich die Sicherheit, selbst bewaffnet zu sein. Das ist der erste Schritt zu einer ambitionierten und speziell ausgebildeten Anti-Wilderer-Einheit! Wir sind alle sehr stolz auf unsere drei Rekruten und freuen uns, sie am Ende des Trainings als ausgebildete Ranger abholen zu k\u00f6nnen. Vielen Dank an alle, die das m\u00f6glich machten!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/12\/clip_image009.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"clip_image009\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/12\/clip_image009_thumb.gif\" alt=\"clip_image009\" width=\"244\" height=\"129\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong><em>Brief vom Direktor der Kabvunguti Grundschule, Joseph Mthumba<\/em><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/12\/clip_image011.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"clip_image011\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/12\/clip_image011_thumb.gif\" alt=\"clip_image011\" width=\"244\" height=\"146\" border=\"0\" hspace=\"12\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/12\/clip_image013.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"clip_image013\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/12\/clip_image013_thumb.gif\" alt=\"clip_image013\" width=\"244\" height=\"144\" border=\"0\" hspace=\"12\" \/><\/a>Die Kabvunguti Grundschule ist einer der reichsten Grundschulen im Bezirk &#8211; zumindest was die Zahl der Besucher angeht. Einige kommen vom Bildungsministerium und besonders viele (76%) von der Wildlife Action Group. Seit Lynn Clifford im letzten Jahr ihre Arbeit aufgenommen hat, hatten wir wieder viele Besucher aus England, der Schweiz, Deutschland und Holland um nur einige zu nennen. Einige der Besucher haben sogar gespendet, so dass wir Buntstifte, Fu\u00dfb\u00e4lle und vieles mehr kaufen konnten. Viele haben uns selbst Geschenke mitgebracht, so wie Kugelschreiber, Papier, Hefte, Tischtennis-Sets, Malb\u00fccher uvm.<\/p>\n<p>In diesem Jahr erhielten wir au\u00dferdem eine Spende \u00fcber 120.000 Malawi Kwacha (ca. 530 Euro) von den WAG-Freiwilligen Bram und Daniel aus Amsterdam in Holland, \u00fcber die wir uns ebenfalls sehr gefreut haben. WAG hat 2011 ein Baumpflanzprojekt an unserer Schule ins Leben gerufen und von den Spenden kauften wir das Saatgut und die Plastikt\u00fcten f\u00fcr die Stecklinge. Die Stecklinge sind so gut gewachsen, dass wir am Ende des Schuljahres im Juli allen Kindern einen kleinen Baum mit nach Hause geben konnten, wo sie ihn an Stellen einpflanzten, wo andere B\u00e4ume vorher abgeholzt worden waren.<\/p>\n<p>Der Wildlife Club hat selber einige Obstb\u00e4ume (Papayas) f\u00fcr einen k\u00fcnftigen Schulgarten gepflanzt. Unserer Schule geh\u00f6ren viele Waisenkinder an und WAG hat sich besonders den Benachteiligten und ihren Schulergebnissen angenommen. Die meisten Kinder haben keine Aussicht, jemals \u00fcber die Grundschule hinaus eine Schulbildung zu erhalten, weil es sich die meisten Familien einfach nicht leisten k\u00f6nnen. Ein Sch\u00fcler unserer Schule hatte das beste Pr\u00fcfungsergebnis im ganzen Bezirk Salima und er k\u00f6nnte eine gute Realschule besuchen. Leider kann sich seine Mutter die Kosten nicht leisten. Mithilfe von Lynn konnten wir die Geb\u00fchren f\u00fcr das erste Jahr an der Realschule bezahlen, ihm neue Kleider, eine Decke etc kaufen, und im September begann er sein erstes Jahr an der Chipoka Realschule. Gott sch\u00fctzt die gebende Hand. Wir danken allen, die bei uns Halt machen und unsere Hand sch\u00fcttel. WAG ist ein Teil von uns und wir danken Euch! Gott sch\u00fctze meine Kollegen und alle Besucher und Spender, und Gott sch\u00fctze Mutter Malawi. &#8211; Von Joseph Mthumba<\/p>\n<p><strong><em>REA auf Besuch in Malawi<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Leider wurde der Besuch von Thomas noch einmal um fast 24 Stunden verk\u00fcrzt, weil es technische Probleme beim Start der Maschine gegeben hatte. Aber wir haben uns sehr gefreut als er schlie\u00dflich durch die T\u00fcren der Ankunftshalle am Kamuzu International Airport kam &#8211; zu h\u00f6chst unchristlicher Morgenstunde. Wir brachten ihn ganz schnell aus der Stadt in den Wald, so dass er wenigstens zu den Ger\u00e4uschen des Busches wach werden konnte. Wir waren sehr gl\u00fccklich, als er nun 2:30 Uhr morgens endlich im Thuma Base Camp war. Die WAG-Scouts sind alle aus dem Bett gesprungen, um ihn zu begr\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/12\/clip_image015.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"clip_image015\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/12\/clip_image015_thumb.gif\" alt=\"clip_image015\" width=\"244\" height=\"144\" border=\"0\" \/><\/a><strong>Thomas mit den WAG-Scouts: <\/strong>Oben v.l.n.r.: Geoffrey, Bitson, M\u2019Antanio (DNPW Ranger), Thomas, Kickar, Richard und unten v.l.n.r.: Oliver, Kennedy, Aubrey, Samuel<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen begann dann Thomas\u201c j\u00e4hrlicher Besuch in Malawi. Wir hatten auch gleich eine \u00dcberraschung f\u00fcr ihn: nicht nur, dass er in der neu gebauten \u201eThomas Hut\u201c schlafen konnte, nein, wir hatten schon seit einigen Tagen Elefanten aufgesp\u00fcrt und konnten ihn direkt zu ihnen hinbringen. Es war das zweite Mal, dass ich Thomas traf, aber beim letzten Mal hatten wir uns nur f\u00fcr einige Minuten gesehen: Er hatte am Flughafen gerade eingecheckt und ich war gerade als Freiwillige in Malawi angekommen. Daher freute ich mich jetzt darauf, ihn kennenzulernen. Es ist wirklich eine Freude, mit jemandem zusammen zu sein, der so enthusiastisch ist, wenn es um die Natur und die Wildtiere geht, und der so viel Erfahrung \u00fcber Elefanten und die verschiedensten Orte in Afrika hat\u00e2\u20ac\u00a6 und trotzdem 100% Natursch\u00fctzer! Thomas ist getrieben und vom Schutz der Elefanten v\u00f6llig eingenommen. Er und sein engagiertes REA-Team arbeiten freiwillig und unerm\u00fcdlich f\u00fcr die Finanzierung von drei gro\u00dfen Projekten, die REA in Afrika unterst\u00fctzt und jedes Projekt wird einmal im Jahr besucht, um zu sehen, was inzwischen passiert ist und k\u00fcnftige Pl\u00e4ne zu diskutieren. W\u00e4hrend Thomas hier war ist er jeden Morgen und Nachmittag auf Wanderungen gegangen, und jedes Mal fand, beobachtete und fotografierte er verschiedene Elefantengruppen. Ein Novum f\u00fcr Thomas in Thuma!<\/p>\n<p>H\u00f6hepunkt seines Besuches f\u00fcr uns alle war, wie er uns beibrachte uns in der N\u00e4he von Elefanten zu bewegen! Bis dahin haben wir immer einen respektvollen Sicherheitsabstand eingehalten und sind dann schnell wieder verschwunden. Thomas zeigte den Scouts, dass wenn man aufmerksam das Verhalten der Elefanten beobachtete und ihre Reaktionen auf die Ann\u00e4herung, dann konnte man ihnen auch n\u00e4her kommen. F\u00fcr die Scouts war es ein weiterer Aha-Effekt, und ihr Lehrer war Thomas, den sie so sehr m\u00f6gen und sch\u00e4tzen!<\/p>\n<p>Den Elefanten ein bisschen n\u00e4her zu kommen, wird uns dabei helfen, Einzeltiere und ihre Familien identifizieren zu k\u00f6nnen und ihre Bewegungen und Herdenzusammensetzung zu dokumentieren! Die Zeit flog nur so dahin, und schon bald war Thomas wieder verschwunden &#8211; auf ein Wiedersehen im n\u00e4chsten Jahr! Und vielen Dank, dass Du Dir die Zeit f\u00fcr einen Besuch genommen hast. Wir hoffen, dass wir Dich und\/oder andere REA-Mitglieder bald (wieder) begr\u00fc\u00dfen zu k\u00f6nnen und auf eine noch engere Partnerschaft (falls das \u00fcberhaupt m\u00f6glich ist) in den n\u00e4chsten Monaten. Danke an REA und Thomas!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/12\/clip_image017.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"clip_image017\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/12\/clip_image017_thumb.gif\" alt=\"clip_image017\" width=\"240\" height=\"141\" border=\"0\" hspace=\"12\" \/><\/a>Nur kurze Zeit sp\u00e4ter kamen Kristina und Hubertus zu Besuch, und wir haben uns gefreut, beide wieder zu sehen. Es war das erste Mal f\u00fcr sie beide, zusammen hier zu sein, also f\u00fcr die beiden ein besonderes Erlebnis! Sie haben das Auto und viele andere Aufgaben im Camp angepackt. Der Jeep bekam einen Rundumservice und das gr\u00fcne Licht bis zum n\u00e4chsten Jahr. Das Aggregat wurde gewartet und Hubertus hatte ein kleines Ger\u00e4t dabei, um die Antenne des CB-Funkger\u00e4tes einzustellen. Kristina war ein paar Mal im Busch unterwegs, besuchte ihre Lieblingspl\u00e4tze und kramte viele alte Geschichten und Erinnerungen aus. Wir haben viel geschwatzt und Ideen ausgetauscht. Es gibt wohl kaum etwas, dass dieses P\u00e4rchen nicht erreichen kann! Die beiden sind ein fantastisches Team und jeden Abend, nachdem das Tageswerk vollbracht war, sa\u00dfen sie auf dem Pride Rock und belohnten sich mit einer gro\u00dfartigen Aussicht (siehe vorherige Seite). Vielen Dank Euch beiden f\u00fcr Eure unerm\u00fcdliche Arbeit und Euren Elan und wir freuen uns, Euch im n\u00e4chsten Sommer wieder zu sehen!<\/p>\n<p><strong><em>Thuma\u2019s Vogelwelt<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Mit Photos von Wim Werrelmann, Safari Beach Lodge<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Nicht weit entfernt, unten am See in Senga Bay, liegt eine kleine Oase namens Safari Beach Lodge (SBL)! SBL hat wunderh\u00fcbsche Unterk\u00fcnfte mit spektakul\u00e4rem Seeblick, einen eigenen Strand und kleinen Swimming Pool in einem perfekt getrimmten Garten. Das Essen ist Spitzenklasse und es wird derzeit eine neue Plattform errichtet, wo man k\u00fcnftig abends an der Bar einen Cocktail schl\u00fcrfen und zu Abend essen kann &#8211; immer mit Blick \u00fcber den Malawisee! Pure Gl\u00fcckseligkeit!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/12\/clip_image019.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"clip_image019\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/12\/clip_image019_thumb.gif\" alt=\"clip_image019\" width=\"244\" height=\"144\" border=\"0\" hspace=\"12\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/12\/clip_image020.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"clip_image020\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/12\/clip_image020_thumb.jpg\" alt=\"clip_image020\" width=\"244\" height=\"145\" border=\"0\" hspace=\"12\" \/><\/a>Thuma und SBL sind schon lange mit einander verbunden. SBL geh\u00f6rte einst dem WAG-Begr\u00fcnder und Trustee Georg Kloeble. Der derzeitige Besitzer der SBL ist ein Niederl\u00e4nder, mit gro\u00dfer Liebe f\u00fcr die Wildnis und die Fotographie. Ganz besonders interessiert ihn die Vogelwelt, und so kam es, dass er zusammen mit seinem Sohn (schon Anfang des Jahres) nach Thuma gekommen war. Letzten Monat war Wim wieder in Malawi und als wir uns trafen, versprach er mir, einige seiner Fotos aus Thuma zu schicken. Sie sind wirklich umwerfen, so dass wir sie Ihnen nat\u00fcrlich nicht vorenthalten wollten. Das erste Bild zeigt einen Afrikanischen Grautoko (<em>Tockus nasutus) <\/em>beim Singen, das zweite Bild einen Bateleur (<em>Terathopius ecaudatus)<\/em>, eine Greifvogelart, das dritte wundervolle Foto ist wahrscheinlich ein Bandschlangenadler (<em>Circaetus cinerascens<\/em>) und die letzte Abbildung zeigt einen Dreibandregenpfeiffer (<em>Charadrius tricollaris) <\/em>am Linthipe-Fluss zwischen den Waldreservaten Thuma und Dedza-Salima.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/12\/clip_image021.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"clip_image021\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/12\/clip_image021_thumb.jpg\" alt=\"clip_image021\" width=\"244\" height=\"241\" border=\"0\" hspace=\"12\" \/><\/a><\/p>\n<p>Vielen Dank, Wim, f\u00fcr diese wundersch\u00f6nen Fotos. Wir freuen uns auf den angek\u00fcndigten Besuch in 2012 &#8211; der K\u00f6nigsstuhl wartet auf Dich J<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/12\/clip_image022.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"clip_image022\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/12\/clip_image022_thumb.jpg\" alt=\"clip_image022\" width=\"244\" height=\"145\" border=\"0\" hspace=\"12\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Malawi\u2019s Armee verb\u00fcnden sich im Kampf f\u00fcr den Naturschutz<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Als die von Matthews Nyirenda geleitete Kampftruppe, stationiert an der n\u00f6rdlichen Grenze Thumas stationiert, im Thuma Basislager eintraf, k\u00f6nnte man an ihren Gesichtern ablesen, dass sie nicht so richtig wussten, was sie jetzt erwartete. Wir begr\u00fc\u00dften sie, arrangierten Pl\u00e4tze, wo sie ihre Zelte aufschlagen konnten und begannen mit der Planung der Patrouille! Die Forstbeh\u00f6rde hatte die Unterst\u00fctzung der Kampftruppe angefordert, um die unaufhaltsam steigenden Rodung f\u00fcr die Holzkohleherstellung zu stoppen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/12\/clip_image023.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"clip_image023\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/12\/clip_image023_thumb.jpg\" alt=\"clip_image023\" width=\"244\" height=\"144\" border=\"0\" hspace=\"12\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/12\/clip_image024.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"clip_image024\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/12\/clip_image024_thumb.jpg\" alt=\"clip_image024\" width=\"244\" height=\"146\" border=\"0\" hspace=\"12\" \/><\/a>WAG hatte schon lange auf das Problem hingewiesen und Unterst\u00fctzung angefordert. Zwei Teams mit je zehn Soldaten wurden nach Thuma geschickt, ein Trupp an die Westseite, die andere in den Osten. In den folgenden f\u00fcnf Tagen arbeiteten wir Hand in Hand mit enthusiastischen Soldaten, die gro\u00dfes Interesse an unserer Arbeit zeigten. Es wurde sowohl in als auch au\u00dferhalb des Reservates patrouilliert und jeder Sack mit Holzkohle &#8211; an der Stra\u00dfe und in den D\u00f6rfern um Thuma &#8211; wurde beschlagnahmt (siehe Abb). Wir erkl\u00e4rten den Soldaten, warum wir hier arbeiteten und wie. Unterwegs sahen sie immer wieder die Tiere, die wir zu sch\u00fctzen versuchen, aber auch die Zerst\u00f6rung, die die Holzkohleproduktion in einem Schutzgebiet anrichtet. Gut die H\u00e4lfte der Soldaten hatte w\u00e4hrend ihres Aufenthalts Elefanten gesehen, aber es war schlie\u00dflich Chaka &#8211; unser gro\u00dfer Bulle ohne Sto\u00dfz\u00e4hne, der ihre Herzen gewann! Sie waren begeistert und meinten gar, es sei einer ihrer besten Eins\u00e4tze gewesen &#8211; hier in Thuma &#8211; und sie werden ihn niemals vergessen! Sie alle versprachen, sich k\u00fcnftig an Eins\u00e4tzen zum Naturschutz zu beteiligen zu wollen und f\u00fcr Thuma einst\u00fcnden. Vielen Dank an die Forstbeh\u00f6rde und die Malawische Armee f\u00fcr Ihre Hilfe &#8211; es ist seither recht ruhig im Wald!<\/p>\n<p><strong><em>WAG Website<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Viele von ihnen werden den Newsletter direkt ins Emailfach erhalten und lesen, was wir hier machen. Wir haben in den vergangenen Monaten allerdings auch hart an unserer Website gearbeitet und viele Neuigkeiten und Fotos hochgeladen. Stefan, unser Webmaster in Deutschland hat das mit unerm\u00fcdlichem Schaffen f\u00fcr uns m\u00f6glich gemacht. Vielen Dank Steffen, wir w\u00fcssten nicht, was wir ohne Dich machen w\u00fcrden! J<\/p>\n<p>Wir haben eine neue Fotogalerie, eine Info-Seite f\u00fcr Freiwillige, Details zum Scout-Sponsoring-Programm, alle unsere Newsletter, einen Pay-Pal-Spendenbutton und vieles mehr. Inzwischen sind wir auch bei Facebook und Twitter! Schauen Sie vorbei auf <a href=\"http:\/\/www.wag-malawi.org\">www.wag-malawi.org<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/12\/clip_image025.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"clip_image025\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/12\/clip_image025_thumb.jpg\" alt=\"clip_image025\" width=\"244\" height=\"144\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Kudu-Antilopen in Thuma: nur einige der Tiere, die oft durch Waffen und Schlingfallen ums Leben kommen<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/12\/clip_image026.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"clip_image026\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2011\/12\/clip_image026_thumb.jpg\" alt=\"clip_image026\" width=\"244\" height=\"145\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Einer von drei Elefantenbullen an einem einzigen Tag<\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Vielen Dank f\u00fcr\u2019s Lesen, Ihr Interesse und Ihre Unterst\u00fctzung!<\/em><\/strong><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-malawi-4\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Thuma Telegraph November 2011 Liebe Unterst\u00fctzer, Im Busch leben und arbeiten ist ein Traum, der f\u00fcr mich in Erf\u00fcllung gegangen ist. Aber auch Tr\u00e4ume haben ihre Kehrseiten\u00e2\u20ac\u00a6vor allem wenn man krank ist. Drei Wochen mit zwei heftigen Malariasch\u00fcben sind vor\u00fcber und das Leben im Busch war pl\u00f6tzlich gar nicht mehr aufregend! 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