{"id":27553,"date":"2020-11-01T10:03:06","date_gmt":"2020-11-01T09:03:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=27553"},"modified":"2020-11-01T10:13:29","modified_gmt":"2020-11-01T09:13:29","slug":"ate-news-juni-und-juli-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ate-news-juni-und-juli-2020\/","title":{"rendered":"ATE News: Juni und Juli 2020"},"content":{"rendered":"<p>News vom Amboseli-Trust-for-Elephants &#8211; die Monate Juni und Juli 2020:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Juni und Juli l\u00f6ste in Amboseli eine neue Trockenzeit die au\u00dfergew\u00f6hnlich niederschlagsreiche Regenzeit der Vormonate ab. Dank der ergiebigen Regenf\u00e4lle war das Nahrungsangebot f\u00fcr die Elefanten auch jetzt noch viel besser als es sonst w\u00e4hrend dieser Jahreszeit der Fall ist. Dies wird sich zwar sicher w\u00e4hrend der n\u00e4chsten Monate noch \u00e4ndern, doch vermutlich nicht so stark wie gew\u00f6hnlich. Au\u00dferdem ist dies auch Teil des nat\u00fcrlichen Zyklus der Jahreszeiten in Amboseli, die man als &#8222;Boom and Bust&#8220;-Zeiten bezeichnet kann, und an die sich die Elefanten gut angepasst haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Park selbst bot einen wundersch\u00f6nen Anblick, mit sanften Feldern goldgelben Grases, staubroten Sonnenunterg\u00e4ngen und vielen wilden Tieren, die durch die offenen Ebenen in der N\u00e4he des Wassers zogen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_27548\" aria-describedby=\"caption-attachment-27548\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-27548\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/10\/DSC01676-K-300x225.jpg\" alt=\"Eine Elefantenkuh in einem Sumpf in Amboseli.\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/10\/DSC01676-K-300x225.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/10\/DSC01676-K-768x576.jpg 768w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/10\/DSC01676-K-600x450.jpg 600w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/10\/DSC01676-K.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-27548\" class=\"wp-caption-text\">Eine Elefantenkuh in einem Sumpf in Amboseli.<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Leider konnte man sich beim Amboseli Trust for Elephants (ATE) nicht uneingeschr\u00e4nkt \u00fcber die Sch\u00f6nheit des Parks freuen, denn die Covid-19-Pandemie wirkte sich auch weiter in Amboseli aus. Abgesehen von wenigen einheimischen Reisenden gab es keine Besucher. Die fehlenden Einnahmen aus dem Tourismus machten sich sowohl beim Kenya Wildlife Service (KWS), Organisationen wie ATE sowie vor allem der lokalen Bev\u00f6lkerung immer st\u00e4rker bemerkbar. Viele Familien hatten bereits seit Monaten kein Einkommen mehr.<\/p>\n<p>Dem KWS und den NGO&#8217;s gelang es zwar ihre Aktivit\u00e4ten aufrecht zu erhalten, doch\u00a0 kam es in ganz Kenia zu einem Anstieg der Buschfleisch-Wilderei.<\/p>\n<p>Man kann nur hoffen, dass touristische Aktivit\u00e4ten m\u00f6glichst bald wieder zunehmen und durch die hier generierten Einnahmen die Bereitschaft zur Wilderei deutlich reduziert wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine sehr erfreuliche Abwechslung bot allerdings der 24. Juli, denn an diesem Tag feierte Dr. Cynthia Moss, die Gr\u00fcnderin und Direktorin des ATE, ihren 80. Geburtstag. Unter den Bedingungen des Lockdowns wurde es zwar nur eine kleine aber sehr sch\u00f6ne Feier. Cynthia verbrachte den Tag zusammen mit ihren langj\u00e4hrigen Mitarbeiterinnen Norah und Katito im Forschungscamp.<\/p>\n<p>Und dort erhielt sie auch eines ihrer sch\u00f6nsten Geburtstagsgeschenke: Nachdem die EB-Familie mehr als f\u00fcnf Monate nicht mehr gesehen worden war tauchte sie wenige Tage zuvor unter der F\u00fchrung ihrer umsichtigen Matriarchin Enid endlich wieder im Park auf!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_27550\" aria-describedby=\"caption-attachment-27550\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-27550\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/10\/DSC01687-K-300x225.jpg\" alt=\"Eine Elefantenkuh mit markanten Sto\u00dfz\u00e4hnen.\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/10\/DSC01687-K-300x225.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/10\/DSC01687-K-768x576.jpg 768w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/10\/DSC01687-K-600x450.jpg 600w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/10\/DSC01687-K.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-27550\" class=\"wp-caption-text\">Eine Elefantenkuh mit markanten Sto\u00dfz\u00e4hnen.<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dies war f\u00fcr Cynthia eine ganz besondere Freude, denn sie hatte viele Jahre gerade mit dieser Familie sehr eng gearbeitet. Vor allem mit der einstigen Matriarchin Echo verband sie eine sehr starke pers\u00f6nliche Freundschaft. Viele Male, wenn Cynthia nach l\u00e4ngerer Abwesenheit ins Camp zur\u00fcckgekehrt war, tauchte Echo bald danach ebenfalls auf und machte sich so lange bemerkbar, bis Cynthia aus ihrem Zelt kam um sie zu begr\u00fc\u00dfen. Diese besondere Beziehung hat sich jetzt auch auf Echos Tochter Enid \u00fcbertragen und so war die R\u00fcckkehr der EB&#8217;s ein ganz besonderes Geschenk f\u00fcr Cynthia! \u00a0Vor allem nat\u00fcrlich auch, weil es allen Familienmitgliedern gut ging. Und au\u00dferdem gab es gleich mehrfachen Nachwuchs: Esprit, Ebony, Eliot, Entito und Elif hatten m\u00e4nnliche K\u00e4lber, und Eugiene ein weibliches an ihrer Seite.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die EB&#8217;s haben seit ihrer R\u00fcckkehr viel Zeit im Forschungslager verbracht &#8211; vor allem nach Sonnenuntergang. Jeden Morgen fand das Team die Spuren ihrer n\u00e4chtlichen Aktivit\u00e4ten. Und mehrere Male wurden die EB&#8217;s Nachts gesehen, wie sie \u00fcberall um die Zelte herum verteilt waren. Sie ern\u00e4hrten sich vom kurzen Gras, das auf den Fu\u00dfwegen w\u00e4chst und den Ph\u00f6nixpalmen, die das Camp umgeben. Wenn Nachts alles still ist, h\u00f6rt man deutlich wie \u00fcberraschend laut ein Elefant beim Kauen sein kann, aber f\u00fcr das ATE-Team ist dies ein beruhigendes Ger\u00e4usch, durch das sie sich gerne in den Schlaf &#8222;singen&#8220; lassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die EB&#8217;s war \u00fcbrigens nicht die einzige Familie, in der es neue Babys gab. Ganz im Gegenteil: Dieses Jahr kam es in Amboseli zu einem unglaublichen Babyboom und allein im ersten Halbjahr wurden \u00fcber 170 Geburten verzeichnet, eine Zahl, die alle fr\u00fcheren Rekorde \u00fcbersteigt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Neuen Nachwuchs gab es beispielsweise bei den FB&#8217;s, wo sowohl die Matriarchin Fanny wie auch deren Tochter Fortino ein Kalb bekamen. Fanny wurde dadurch bereits zum vierten Mal Gro\u00dfmutter. Und typisch f\u00fcr Elefantenk\u00fche k\u00fcmmert sie sich nicht nur um ihre eigenen Babys sondern auch um ihre Enkel in besonderem Ma\u00df. Weibliche Elefanten arbeiten ohnehin eng zusammen, um ihre K\u00e4lber zu sch\u00fctzen und aufzuziehen. Besonders stark ist dies allerdings bei direkt verwandten K\u00fchen zu beobachten. Gerade Gro\u00dfm\u00fctter sind eine wertvolle Hilfe, da sie meistens bereits \u00fcber viel Erfahrung mit K\u00e4lbern verf\u00fcgen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_27551\" aria-describedby=\"caption-attachment-27551\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-27551\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/10\/DSC01748-K-300x225.jpg\" alt=\"Elefantenfamilie im Sumpf\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/10\/DSC01748-K-300x225.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/10\/DSC01748-K-768x576.jpg 768w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/10\/DSC01748-K-600x450.jpg 600w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/10\/DSC01748-K.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-27551\" class=\"wp-caption-text\">Elefantenfamilie im Sumpf<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es gab in Amboseli sogar mehrere F\u00e4lle, in denen Gro\u00dfm\u00fctter das Kalb ihrer Tochter s\u00e4ugten oder K\u00e4lber ihrer T\u00f6chter adoptierten, wenn diese starb. Auch Eliot von den EB&#8217;s wurde beobachtet wie sie gleichzeitig ihr eigenes Baby und das ihrer Tochter Entito s\u00e4ugte. Diese gegenseitige Unterst\u00fctzung belegt besonders eindrucksvoll die sozialen Bindungen zwischen Elefanten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Juli gab es dann eine Riesen\u00fcberraschung, als ein zweites Paar Zwillingsk\u00e4lber entdeckt wurde. Die Mutter ist Pazia aus der PA1-Familie, die K\u00e4lber sind beide m\u00e4nnlich und waren wohl im M\u00e4rz geboren worden, also im selben Monat wie Angelinas Zwillinge.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diese wachsen immer weiter und bekommen viel Aufmerksamkeit von den jungen K\u00fchen der Familie, welche sie stets im Auge behalten. Im Vergleich zu anderen Familien in Amboseli haben die AA&#8217;s leider eher wenig Erfolg was die \u00dcberlebensrate ihrer K\u00e4lbern betrifft. Das ATE-Team f\u00fchrt dies darauf zur\u00fcck, dass die AA&#8217;s besonders viel Zeit in den S\u00fcmpfen verbringen und ihre K\u00e4lber dabei oft durch tiefes und kaltes Wasser waten m\u00fcssen, was ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr Lungenentz\u00fcndungen zur Folge hat. Wir hoffen sehr, dass dies bei den K\u00e4lbern von 2020 nicht der Fall ist, und bis jetzt sehen diese auch sehr gesund aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_27547\" aria-describedby=\"caption-attachment-27547\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-27547\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/10\/DSC01671-K-300x225.jpg\" alt=\"Elefanten auf Nahrungssuche im Sumpf.\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/10\/DSC01671-K-300x225.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/10\/DSC01671-K-768x576.jpg 768w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/10\/DSC01671-K-600x450.jpg 600w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/10\/DSC01671-K.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-27547\" class=\"wp-caption-text\">Elefanten auf Nahrungssuche im Sumpf.<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dieses Jahr gab es in Amboseli allerdings nicht nur einen neuen Rekord an Geburten sondern es fanden auch viele Paarungen statt. Bei den GB&#8217;s befanden sich beispielsweise gleich mehrere K\u00fche im \u00d6strus. Eine davon war Okanja. Sie hatte k\u00fcrzlich ihr Kalb verloren und war daher im Juni wieder bereit f\u00fcr eine Paarung. Okanja wurde von Craig bewacht, einem der bekanntesten und gr\u00f6\u00dften Bullen in Amboseli. Er war in Musth und hatte ein Gefolge von 11 anderen Bullen, die hofften ebenfalls eine Chance auf eine Paarung zu bekommen. Zumindest f\u00fcr einen von ihnen, Chemosit, schien sich das Warten zu lohnen, denn als Craig gerade nicht aufpasste konnte Chemosit sich ebenfalls mit Okanja paaren. Chemosit und Craig stammen beide aus der CB-Familie, allerdings ist Craig viel \u00e4lter und wurde 1972 geboren, w\u00e4hrend Chemosit erst 1987 zur Welt kam. Als Musth-Bulle war Craig nicht bereit einem anderen Bullen eine Paarung zu gestatten &#8211; auch keinem Mitglied seiner Familie. Als er pl\u00f6tzlich bemerkte was hinter seinem R\u00fccken geschah war Chemosit&#8217;s Paarung schnell vorbei und Craig jagte ihn davon.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch Garbatulla war im Juni im \u00d6strus und paarte sich ebenfalls mit Craig. \u00a0Die Beiden wurden dabei von zwei andere Bullen beobachtet: Gabe aus der GB-Familie und X052.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;X&#8220; ist ein Code, der vom ATE-Team Bullen zugewiesen wird, deren Familienzugeh\u00f6rigkeit nicht bekannt ist, die aber trotzdem regelm\u00e4\u00dfig beobachtet werden.<\/p>\n<p>Wenn sich junge Bullen von ihren Familien l\u00f6sen verschwinden sie oft f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit aus Amboseli und ziehen weit entfernt umher. Dabei ver\u00e4ndern sich einige \u00e4u\u00dferlich oft so sehr, dass es wirklich schwierig wird sie bei ihrer R\u00fcckkehr wiederzuerkennen.<\/p>\n<p>Sicher ist, dass viele der \u201eX\u201c -Bullen aus Amboseli stammen. Wahrscheinlich liegen ATE von ihnen \u00a0Fotos aus Zeiten vor, als sie noch bei ihren Geburtsfamilien lebten. Aber die erneute Identifizierung ist eine echte Herausforderung. Hin und wieder gelingt es trotzdem solche R\u00fcckkehrer zu erkennen, doch gibt es derzeit immer noch etwa 70 &#8222;X&#8220;-Bullen in Amboseli.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich kam im Juli noch Georgia in den \u00d6strus und weckte dadurch das Interesse von Kristian, einem sehr beindruckenden und gut aussehenden Bullen der KB-Familie. Er ist ein Sohn von Kleo und jetzt 31 Jahre alt. Man kann davon ausgehen, dass er sich in den n\u00e4chsten zehn bis zwanzig Jahren zu einem der dominanten Bullen Amboselis enwickeln wird und man sollte sich seinen Namen merken. Es wurde zwar nicht beobachtet wie er sich mit Georgia paarte, doch war es eindeutig zu sehen, dass er ihr folgte und sich f\u00fcr sie interessierte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_27549\" aria-describedby=\"caption-attachment-27549\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-27549\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/10\/DSC01679-K-300x225.jpg\" alt=\"Elefantenkuh und Kalb\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/10\/DSC01679-K-300x225.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/10\/DSC01679-K-768x576.jpg 768w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/10\/DSC01679-K-600x450.jpg 600w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/10\/DSC01679-K.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-27549\" class=\"wp-caption-text\">Elefantenkuh und Kalb<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Langzeitstudien des ATE basieren vor allem auf der F\u00e4higkeit des Teams alle Elefanten als Individuen unterscheiden und dadurch auch ihre Beziehungen untereinander nachvollziehen zu k\u00f6nnen. Da sich das Aussehen der Tiere im Laufe ihres Lebens immer wieder ver\u00e4ndert geh\u00f6rt es zu den wichtigsten Aufgaben des Teams alle Mitglieder der Amboseli-Population m\u00f6glichst regelm\u00e4ssig &#8211; mindestens aber einmal im Jahr &#8211; zu beobachten und zur Identifikation geeignete Fotos zu machen.<\/p>\n<p>Abgesehen von den bereits erw\u00e4hnten &#8222;X&#8220;-Bullen, die oft jahrelang au\u00dferhalb des Parks unterwegs waren, gelingt es normalerweise immer die notwendigen Identifizierungs-Arbeiten durchzuf\u00fchren. Nat\u00fcrlich ist dies bei einigen Familien und Bullen leichter als bei anderen &#8211; abh\u00e4ngig davon wieviel Zeit sie im Park verbringen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die PC- und die OA-Familien geh\u00f6ren zu jenen, die einen Gro\u00dfteil des Jahres au\u00dferhalb des Amboseli-Nationalparks umherziehen. Im Juni und Juli waren sie allerdings zur\u00fcckgekehrt &#8211; von den PC&#8217;s sowohl die von Placida wie Petula angef\u00fchrten Teil-Gruppen. Die ATE-Feldforscherinnen folgten daher nun speziell den PC&#8217;s so oft es ging und konnten dadurch endlich die &#8222;Ausweisfotos&#8220; dieser Familie aktualisieren.<\/p>\n<p>Nun stehen die OA&#8217;s als n\u00e4chste Familie im Fokus dieser Arbeit. Nicht zuletzt weil es auch bei ihnen viel neuen Nachwuchs gab. Die Familie hatte sechs Neugeborene: Olya, Orora, Omo River und Outlook hatten alle m\u00e4nnliche K\u00e4lber, Opera und Olwen hingegen weibliche.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_27552\" aria-describedby=\"caption-attachment-27552\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-27552\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/10\/DSC02144-K-300x225.jpg\" alt=\"Elefanten am Rande des Ol Tukai Waldes.\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/10\/DSC02144-K-300x225.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/10\/DSC02144-K-768x576.jpg 768w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/10\/DSC02144-K-600x450.jpg 600w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2020\/10\/DSC02144-K.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-27552\" class=\"wp-caption-text\">Elefanten am Rande des Ol Tukai Waldes.<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>ATE verfolgt nun schon seit fast 50 Jahren das Leben der Elefanten in Amboseli und hat w\u00e4hrend dieser langen Zeit eine gro\u00dfe Zahl von Beobachtungen gemacht, welche unser Wissen \u00fcber das Verhalten der Grauen Riesen geradezu revolutioniert haben. Nicht zuletzt die Erkenntnisse \u00fcber das Sozialverhalten der Elefanten, ihre F\u00e4higkeit Emotionen und Gef\u00fchle zu empfinden und starke Bindungen untereinander (und sogar zu Angeh\u00f6rigen anderer Arten) zu entwickeln haben dazu beigetragen, dass Elefanten von vielen Menschen als ganz besondere Lebewesen betrachtet werden. Und gerade dadurch werden Viele motiviert sich f\u00fcr den Schutz der Grauen Riesen zu engagieren und f\u00fcr ihr \u00dcberleben zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Amboseli Trust for Elephants wird seine Arbeit auch weiterhin fortsetzen und den Elefanten Amboselis zur Seite stehen.<\/p>\n<p>Wer diese wichtige Organisation und ihre Arbeit f\u00fcr die Elefanten in Amboseli unterst\u00fctzen m\u00f6chte kann uns eine \u00dcberweisung unter dem Stichwort &#8222;ATE&#8220; auf unser Konto mit der<\/p>\n<p>IBAN: DE30 2003 0000 0621 9182 83 und der BIC: HYVEDEMM300 zukommen lassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Oder ganz einfach per Paypal:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<form action=\"https:\/\/www.paypal.com\/cgi-bin\/webscr\" method=\"post\" target=\"_top\"><input name=\"cmd\" type=\"hidden\" value=\"_s-xclick\" \/> <input name=\"hosted_button_id\" type=\"hidden\" value=\"CW3MU7FV5DJ5Q\" \/> <input title=\"PayPal - The safer, easier way to pay online!\" alt=\"Donate with PayPal button\" name=\"submit\" src=\"https:\/\/www.paypalobjects.com\/de_DE\/DE\/i\/btn\/btn_donateCC_LG.gif\" type=\"image\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.paypal.com\/de_DE\/i\/scr\/pixel.gif\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" \/><\/form>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir danken allen Unterst\u00fctzern im Namen des gesamten ATE-Teams und der Elefanten ganz herzlich daf\u00fcr!<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ate-news-juni-und-juli-2020\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>News vom Amboseli-Trust-for-Elephants &#8211; die Monate Juni und Juli 2020: &nbsp; Im Juni und Juli l\u00f6ste in Amboseli eine neue Trockenzeit die au\u00dfergew\u00f6hnlich niederschlagsreiche Regenzeit der Vormonate ab. 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