{"id":283,"date":"2008-03-20T09:20:37","date_gmt":"2008-03-20T08:20:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=283"},"modified":"2008-12-07T09:00:13","modified_gmt":"2008-12-07T08:00:13","slug":"newsletter-aus-keniadie-eli-waisen-im-februar-2008","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-keniadie-eli-waisen-im-februar-2008\/","title":{"rendered":"Newsletter aus Kenia\/die Eli-Waisen im Februar 2008"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Nursery-Waisen<\/strong><\/p>\n<p>Ein friedvoller Monat liegt hinter uns, und vor allem <strong>Lenana<\/strong>, <strong>Makena<\/strong> und <strong>Chyulu<\/strong> sind ordentlich gewachsen, so dass sie mit dem Einsetzen der n\u00e4chsten Regenzeit zur Ithumba-Gruppe gebracht werden k\u00f6nnen. Diese drei \u00e4lteren Elefanten, die sich tags\u00fcber zum Fressen vom Rest der Herde entfernen, verbringen nicht mehr viel Zeit mit den J\u00fcngeren. Doch sobald sie sich treffen, st\u00fcrmt <strong>Lenana<\/strong> sofort zu Klein-<strong>Shimba<\/strong>, ihrem Liebling, um ihn in Beschlag zu nehmen. <!--more--><strong>Makena<\/strong> und <strong>Chyulu<\/strong> streiten sich hingegen um <strong>Dida<\/strong>, die allerdings an keiner von beiden interessiert ist und sich in solchen Momenten lieber an ihre Keeper h\u00e4lt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2008\/03\/shimba.jpg\" alt=\"Shimba\" \/><\/p>\n<p>Abgesehen von einem leichten Schauer in der Nacht des 8. Februar war der Monat hei\u00df und trocken. <strong>Lesanju<\/strong> und <strong>Sinya<\/strong> teilen sich in der Gruppe der J\u00fcngsten die F\u00fchrungsposition und k\u00fcmmern sich ganz besonders um Baby <strong>Dida<\/strong>. <strong>Shimba<\/strong>, als einziger Bulle der Gruppe, versucht nun st\u00e4ndig <strong>Lesanju<\/strong> zu provozieren, um seine St\u00e4rke unter Beweis zu stellen. Da <strong>Lesanju<\/strong> allerdings nach wie vor auf die Unterst\u00fctzung von <strong>Lempaute<\/strong> z\u00e4hlen kann, erh\u00e4lt ds Bullen-Ego \u00f6fter einen D\u00e4mpfer! <strong>Shimba<\/strong> gibt jedoch nicht auf, und wann immer sich <strong>Lesanju<\/strong> oder <strong>Lempaute<\/strong> hinlegen, um sich im Staub zu w\u00e4lzen, ergreift er seine Chance und versucht, sie zu besteigen. Als er dasselbe bei <strong>Dida<\/strong> versuchte, machte er sich allerdings erst recht unbeliebt, und <strong>Sinya<\/strong> st\u00fcrmte herbei und verwies ihn in die Schranken!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2008\/03\/lempaute-with-the-milk-bottles.jpg\" alt=\"Lempaute mit Milchflaschen\" \/><\/p>\n<p><strong>Sinya<\/strong> hat sich inzwischen sehr ver\u00e4ndert. Sie ist liebevoll, f\u00fcrsorglich und sanftm\u00fctig, w\u00e4hrend <strong>Lempaute<\/strong> immer noch der Schelm in der Gruppe der J\u00fcngsten ist. Sie versucht wie eh und je beim Schlammbad-\u00a0 &#8211; und wann immer sonst Besucher in der N\u00e4he sind &#8212;\u00a0 soviel Aufmerksamkeit wie m\u00f6glich zu erhaschen. Klein <strong>Dida<\/strong>, die anfangs nur langsam wachsen wollte, macht sich inzwischen pr\u00e4chtig und nimmt die ihr angebotene starke Knoblauchessenz freiwillig jeden Abend ein. Wir sind zuversichtlich, dass dieses starke, aber nat\u00fcrliche Antibiotikum alle &#8222;Wehwehchen&#8220; aus ihrer Baby-Lunge fernh\u00e4lt. Da sie ein so genanntes Wasser-Opfer war, ist sie nach wie vor besonders empf\u00e4nglich f\u00fcr Erreger, die eine Lungenentz\u00fcndung hervorrufen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2008\/03\/dida-and-keeper.jpg\" alt=\"Dida\" \/><\/p>\n<p>Als <strong>Shimba<\/strong> eines Tages Probleme hatte, aus seiner liegenden Position im Schlammbad wieder aufzustehen, benutzte <strong>Lempaute<\/strong> ihren Vorderfu\u00df, um seinen Kopf abzust\u00fctzen, so dass er sich leichter wieder aufrichten konnte. <strong>Makena<\/strong> tat das Gleiche, als sich <strong>Chyulu<\/strong> in einer \u00e4hnlich misslichen Lage befand. (Ein Elefant achtet normalerweise sehr darauf, sich so hinzulegen, dass er leicht wieder aufstehen kann. Im Schlammbad ist dies allerdings nicht immer so einfach. Allerdings k\u00f6nnen sie sich immer auf die Hilfe eines ihrer Familienmitglieder oder einen Freund verlassen, der ihnen mit dem Vorderfu\u00df hilft, den Kopf abzust\u00fctzen, um leichter wieder aufzustehen.)<br \/>\nWeil eine kleine Gruppe wilder B\u00fcffel am 14. Februar beharrlich Kurs auf die \u00e4lteren Elefanten und deren Keeper hielt, waren sie zum hastigen R\u00fcckzug in eine andere Richtung gezwungen. Als die Elefanten sich dann schlie\u00dflich inmitten einer Herde Impala wiederfanden, begannen <strong>Makena<\/strong> und <strong>Chyulu<\/strong> sie freudig umherzujagen. <strong>Lenana<\/strong> hingegen zog sich lieber zur\u00fcck. Sie ist sehr sch\u00fcchtern und anderen Tieren gegen\u00fcber immer nerv\u00f6s.<\/p>\n<p align=\"center\">\n<p><strong>Die Ithumba-Waisen<\/strong><\/p>\n<p>Es ist zur Routine geworden, dass die \u00e4lteren Ithumba-Elefanten (<strong>Yatta<\/strong>, <strong>Nasalot<\/strong>, <strong>Mulika<\/strong>, <strong>Kinna<\/strong>, <strong>Napasha<\/strong>, <strong>Tomboi<\/strong>, <strong>Taita<\/strong>, und manchmal auch <strong>Wendi<\/strong> und <strong>Buchuma<\/strong>) die J\u00fcngeren und die Keepern zur\u00fccklassen, um in weiter entfernte Regionen zu ziehen.<\/p>\n<p>Ein paar Mal schon verschwanden sie in den Busch, sobald die T\u00fcr ihrer St\u00e4lle aufging. An anderen Tagen wiederum warten sie auf die J\u00fcngsten, um sie zu deren Lieblingsfresspl\u00e4tzen zu eskortieren. Dort angekommen, gehen sie ihrer eigenen Wege, treffen sich manchmal sp\u00e4ter wieder auf dem Weg zum oder direkt beim Schlammbad. Ab und zu kehren sie auch erst sp\u00e4t nachts zu den Stallungen zur\u00fcck. Es gibt Tage, an denen die ganze Herde zusammen bleibt. Besonders <strong>Ol Malo<\/strong>, <strong>Yattas<\/strong> Lieblingskalb, genie\u00dft diese Momente, ebenso wie <strong>Kenze<\/strong> und <strong>Orok<\/strong>, die <strong>Nasalot<\/strong> verg\u00f6ttern. <strong>Selengai<\/strong> klebt indes an <strong>Mulika<\/strong>. <strong>Wendi<\/strong> hat manchmal Schwierigkeiten, sich f\u00fcr eine der Gruppen zu entscheiden, also teilt sie ihre Zeit auf beide auf. <strong>Kenze<\/strong> und <strong>Orok<\/strong> teilen sich die begehrte Rolle als <strong>Nasalots<\/strong> \u201eLieblings-Doppelpack&#8220;, doch manchmal sorgt dies auch f\u00fcr Eifersucht unter den beiden. <strong>Nasalot<\/strong> sorgt immer daf\u00fcr, dass solche Auseinandersetzungen nicht ausufern, und hat zweifelsohne die Gabe, beiden zu versichern, dass sie gleicherma\u00dfen geliebt werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2008\/03\/nasalot-kenze.jpg\" alt=\"Nasalot &amp; Kenze\" \/><\/p>\n<p>Da die \u00e4lteren Elefanten so darauf versessen sind, ohne ihre Keeper oder die J\u00fcngeren unterwegs zu sein, muss es daf\u00fcr einen ganz bestimmten Grund geben, denn weibliche Elefanten &#8211; besonders die Leitk\u00fche &#8211; w\u00fcrden Jungtiere in der Herde normalerweise niemals unbeaufsichtigt zur\u00fccklassen. Zu allererst best\u00e4tigt dies nat\u00fcrlich, wie viel Vertrauen die \u00e4lteren K\u00fche in ihre Keeper haben. Sie sind \u00fcberzeugt, dass ihre wertvollen &#8222;Babies&#8220; in Sicherheit sind. Au\u00dferdem glauben wir, dass solche Alleing\u00e4nge die Aussicht auf Treffen mit wilden Artgenossen isterh\u00f6hen die sich weiter entfernt aufhalten, weil sie nach Jahren der Verfolgung durch Wilderer die N\u00e4he zu den Menschen meiden. Wir sind uns ziemlich sicher, dass die \u00e4ltere Gruppe jetzt regelm\u00e4\u00dfigen Kontakt zu wilden Elefanten pflegt. Genauso, wie es die Voi-Gruppe handhabte, als <strong>Mweiga<\/strong> noch lebte, wird auch unsere \u00e4ltere Gruppe regelm\u00e4\u00dfigen Kontakt zum Basislager halten, so lange die j\u00fcngeren noch menschlicher Hilfe bed\u00fcrfen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2008\/03\/orphans-taking-water-before-leaving.jpg\" alt=\"orphans-taking-water-before-leaving.jpg\" \/><\/p>\n<p>Bei all diesem Kommen und Gehen und den regelm\u00e4\u00dfigen Treffen der beiden Gruppenteile ist klar, dass sie st\u00e4ndig auf ihre subtile Art und Weise kommunizieren, was dem menschlichen Verstand immer verborgen bleiben wird. Wann immer sich die \u00e4lteren Elefanten dazu entschlie\u00dfen, allein auszugehen, wirken die j\u00fcngeren nie verzweifelt, was nicht der Fall w\u00e4re, wenn sie nicht w\u00fcssten, was vor sich geht! In diesen Zeiten \u00fcbernehmen die ehemaligen Nursery-Leitk\u00fche <strong>Naserian<\/strong>, <strong>Sian<\/strong> und <strong>Sunyei<\/strong> das Ruder. Sie alle hatten Schl\u00fcsselpositionen in der Nursery und werden mittlerweile bestens unterst\u00fctzt von <strong>Galana<\/strong>, <strong>Sidai<\/strong> und <strong>Loijuk<\/strong>, die zwar alle schon \u00e4lter waren, als sie in die Nursery-Gruppe kamen; weil sie aber wegen Milchmangel in schlechterer k\u00f6rperlicher Verfassung waren, konnten sie sich damals noch nicht so gut durchsetzen.<br \/>\nEs waren denkw\u00fcrdige Momente f\u00fcr die Waisen (besonders f\u00fcr <strong>Wendi<\/strong>, die die Menschen schon immer gern mochte), als einige Samburu-Krieger, die sogar ihre Stammestracht trugen, ein paar Tage mit den Ithumba-Waisen verbrachten. Sie gingen mit den Waisen in den Busch um mehr \u00fcber das Waisenprojekt zu erfahren. Einige der Stammesm\u00e4nner kamen aus einer Gemeinde in Laikipia, und hatten fr\u00fcher schon einmal Waisen gerettet. Seither hegen sie reges Interesse am Projekt. Sie haben sogar ein eigenes elefantenfreundliches Naturschutzareal im Norden. <strong>Wendi<\/strong> folgte ihnen \u00fcberall hin und f\u00fchrte all ihre Sp\u00e4\u00dfe vor,-\u00a0 um die Besucher zu unterhalten. Sie stand auf ihrem Kopf, sa\u00df auf ihrem Hintern und warf ihren R\u00fcssel in die Luft, umarmte sie mit ihrem R\u00fcssel und war einfach nur \u201e<strong>Wendi<\/strong>&#8222;. Auch die jungen Bullen sorgten f\u00fcr Ausgelassenheit unter den Kriegern, indem sie ihre St\u00e4rke und ihren Rang mit eindrucksvollen Darbietungen demonstrierten. Sowohl Menschen als auch Elefanten &#8211; alle hatten eine wundervolle Zeit! Da <strong>Wendi<\/strong>, wie <strong>Imenti<\/strong>, als Neugeborenes in die Nursery kam, hatte sie keinerlei Erinnerung an ihre Mutter und ihre Familie und ist den Menschen schon immer sehr verbunden. Trotz dessen wei\u00df sie dank ihres genetischen Ged\u00e4chtnisses sehr wohl, dass sie zu allererst ein Elefant wie alle anderen ist!<br \/>\nEs ist seit jeher ein besonderes Privileg, die Gruppe anzuf\u00fchren, und die J\u00fcngsten, sowohl weiblich als auch m\u00e4nnlich, wechseln sich ab. <strong>Yatta<\/strong> treibt f\u00fcr gew\u00f6hnlich den hinteren Teil der Reihe an, um sicher zu stellen, dass niemand abhanden kommt. <strong>Kamboyo<\/strong> f\u00fchrt die Gruppe au\u00dfergew\u00f6hnlich oft, weil er so p\u00fcnktlich ist. Als \u201eTakthalter&#8220; passt er immer auf, was wann wo passieren soll, vor allem, wenn die Zeit f\u00fcr die Milch und das Schlammbad naht oder es Zeit ist am Abend den Heimweg anzutreten. Dann stupst er die Keeper an, um ihnen mitzuteilen, dass sie sich besser auf den Weg machen sollten!<br \/>\nBegegnungen mit anderen Wildtieren sorgten f\u00fcr Wirbel, zum Beispiel als zwei Dikdiks an der j\u00fcngeren Gruppe vorbei sausten. Alle rannten panikartig, mit weit abgestellten Ohren zur\u00fcck zu ihren Keepern. Gleiches verursachten ein paar Warzenschweine. Ein bellender Pavian alarmierte die Gruppe beim Schlammbad, was den Eifer von <strong>Rapsu<\/strong> und <strong>Tomboi<\/strong> weckte, die der Sache sofort auf den Grund gingen. Als sie zu trompeten begannen und B\u00fcsche niedertrampelten, rannten ihnen die \u00e4lteren K\u00fche zu Hilfe. Als sie ankamen, war der Pavian l\u00e4ngst verschwunden! Das Quaken eines Frosches hinter einem Felsen in der N\u00e4he des Schlammbades sorgte daf\u00fcr, dass alle das Wasser verlie\u00dfen und sich auf und davon machten. Eine Schildkr\u00f6te im Schlamm besch\u00e4ftigte <strong>Lualeni<\/strong> und <strong>Loijuk<\/strong> eine geraume Weile. Mit ihren Hinterbeinen versuchten sie, die Schildkr\u00f6te aus ihrem Versteck herauszuholen. Als sich diese Methode als unzureichend herausstellte, entschieden sich die Elefanten dann f\u00fcr die Alternative Sandbad! Von diesen kleinen Zwischenf\u00e4llen einmal abgesehen, war es ein friedlicher und gl\u00fccklicher Monat f\u00fcr die Ithumba-Waisen, denn die Wildhunde haben sich offenbar f\u00fcr eine Weile aus dem Staub gemacht. Wie ihre Pendants in Voi lehren sie uns so viel \u00fcber ihr ausgefeiltes soziales Netzwerk, die Bande zwischen den \u201eFamilienmitgliedern&#8220;, das Vertrauen und die Liebe, die sie f\u00fcr ihre Keeper haben sowie ihre ganz pers\u00f6nlichen Eigenheiten, Zwistigkeiten und die Verbundenheit zu anderen, die all das widerspiegeln, was man auch in einer menschlichen Familie findet.<\/p>\n<p><strong>Die Voi-Waisen<\/strong><\/p>\n<p><strong>Emilys<\/strong> Gruppe wurde bis zum 16. Februar beim Fressen auf der Ostseite des Mazinga Hill beobachtet. Danach zogen sie weiter, und wir (die Voi-Keeper) haben sie seither nicht wieder gesehen. Keines unserer Waisen ist in diesem Monat zu den Stallungen gekommen, die einsam und verlassen wirken. Jedoch nur, bis die n\u00e4chsten Waisen aus der Nursery-Gruppe zum Umzug bereit sind. <strong>Natumis<\/strong> Gruppe verschwand sofort nach <strong>Mweigas<\/strong> Tod am 22. Dezember des letzten Jahres und wurde seither nicht mehr gesehen. Es gelang uns jedoch, <strong>Lissa<\/strong> und ihre drei K\u00e4lber aufzusp\u00fcren. Sie hielt sich im Kanderi-Sumpfgebiet auf und war in Begleitung einer gro\u00dfen wilden Kuh, die selbst zwei Junge hatte. <strong>Lissa<\/strong> schien das \u201eKinderm\u00e4dchen&#8220; der beiden wilden Babies zu sein. Wir vermuten, dass auch <strong>Natumis<\/strong> Gruppe in dieser Gegend sein k\u00f6nnte, weil es dort viel frisches Gras und Wasser gibt, dass in einer Grube aufgefangen wird, die die wilden Elefanten geschaffen haben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2008\/03\/emilys-grp-taking-a-rest-14.jpg\" alt=\"Emily-\u00b4s Gruppe\" \/><\/p>\n<p>Zahlreiche L\u00f6cher in der Mzima-Mombasa Wasserleitung, die bis zur Voi Safari Lodge reicht, f\u00fchrten dazu, dass viel Wasser versickerte und sich somit nat\u00fcrliche Wasserstellen f\u00fcr Wildtiere wie B\u00fcffel, Zebra und kleinere Gazellen bildeten. Sie k\u00f6nnen somit den Raubtieren ausweichen, w\u00e4hrend die Elefantenherden aus Gewohnheit weiter von Magungani trinken. Dort haben wir auch einen riesigen Bullen mit sehr gro\u00dfen Sto\u00dfz\u00e4hnen gesehen, neben dem alle K\u00fche an der Tr\u00e4nke wie Zwerge aussahen. Die K\u00fche wichen sofort auseinander und gew\u00e4hrten ihm freien Zugang zum Wasser. Au\u00dferdem trafen wir auf drei sehr gro\u00dfe K\u00fche ohne Sto\u00dfz\u00e4hne, die drei K\u00e4lber bei sich hatten, von denen nur eines Sto\u00dfz\u00e4hne trug.<\/p>\n<p>Seit den politischen Konflikten, die auf Kenias Pr\u00e4sidentschaftswahlen am Jahresende folgten, besuchten nur sehr wenige Touristen den Park. Der Kenya Wildlife Service hat daraufhin Shuttlebusse eingerichtet, so dass mehr Kenianer den Park f\u00fcr 250 Kenianische Schilling (ca. 2,50 Euro) besuchen k\u00f6nnen und der heimische Tourismus angekurbelt wird.<br \/>\nAuf dem Tor, das zu den Stallungen f\u00fchrt, hat sich ein Waran h\u00e4uslich niedergelassen, und man sieht ihn oft beim Sonnenbaden. Ein H\u00f6hepunkt w\u00e4hrend unserer Beobachtungsg\u00e4nge waren Fu\u00dfspuren und Dung eines wilden Nashorns entlang des Voi-Flusses und einige paarende L\u00f6wen in der gleichen Gegend.<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-keniadie-eli-waisen-im-februar-2008\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Nursery-Waisen Ein friedvoller Monat liegt hinter uns, und vor allem Lenana, Makena und Chyulu sind ordentlich gewachsen, so dass sie mit dem Einsetzen der n\u00e4chsten Regenzeit zur Ithumba-Gruppe gebracht werden k\u00f6nnen. Diese drei \u00e4lteren Elefanten, die sich tags\u00fcber zum Fressen vom Rest der Herde entfernen, verbringen nicht mehr viel Zeit mit den J\u00fcngeren. 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