{"id":2863,"date":"2012-02-18T13:38:00","date_gmt":"2012-02-18T12:38:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=2863"},"modified":"2012-02-18T13:49:15","modified_gmt":"2012-02-18T12:49:15","slug":"die-waisen-im-januar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/die-waisen-im-januar\/","title":{"rendered":"Die Waisen im Januar"},"content":{"rendered":"<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe:<\/b><\/p>\n<p>Die guten Nachrichten vorab: Klein <b>Kithaka<\/b>, inzwischen zwei Monate alt, hat den Durchbruch seiner ersten Backenz\u00e4hne ohne gr\u00f6\u00dfere Probleme \u00fcberstanden. Er hat zwar ein bisschen an Gewicht verloren, zum Gl\u00fcck aber nicht an Appetit. Besonders erfreulich ist auch, dass sich <b>Orwa<\/b> inzwischen gut erholt hat. Er war in einem solch j\u00e4mmerlichem Zustand bei uns eingetroffen, dass wir kaum zu glauben wagten, dass er die erste Nacht \u00fcberstehen w\u00fcrde! Inzwischen legt er an Gewicht zu, ebenso wie <b>Ishaq-B<\/b>, ein anderer Neuank\u00f6mmling, der unter dramatischen Umst\u00e4nden gerettet wurde. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/02\/Kithaka-and-Stephen-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Kithaka and Stephen 1\" border=\"0\" alt=\"Kithaka and Stephen 1\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/02\/Kithaka-and-Stephen-1_thumb.jpg\" width=\"164\" height=\"244\" \/><\/a><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Ein K\u00e4lbchen, das auf einer Stra\u00dfe liegend in der N\u00e4he des Schutzgebietes Lewa Downs entdeckt wurde, kam am 14. Januar halbtot auf dem Luftweg zu uns. Das Baby, wahrscheinlich auch ein Opfer der Wilderei, hatte noch im Flugzeug eine Infusion zur Kreislaufstabilisierung bekommen, starb aber nur wenig sp\u00e4ter. Ein weiteres Kalb, etwa vier bis f\u00fcnf Monate alt, wurde am 25. Januar aus dem Kora-Reservat zu uns gebracht. Es hatte keinen Schwanz mehr, und sein verst\u00fcmmeltes Hinterteil deutet darauf hin, dass es von Hy\u00e4nen angefallen wurde. Die Wilderei in dieser Region zeigt weiter einem dramatischen Aufw\u00e4rtstrend. Erst im Januar wurden zwei somalische Wilderer erschossen, ihre Maschinengewehre und Munition konfisziert. Ein weiterer Wilderer wurde angeschossen und konnte verletzt entkommen. Das K\u00e4lbchen muss schon einige Zeit ohne Milch gewesen sein, und so hatten seine Retter es vor der Fahrt zur Landebahn im Meru-Nationalpark mit Kuhmilch gef\u00fcttert &#8211; gut gemeint, aber leider fatal! Sie wurde nach ihrem Fundort \u201eMoju\u201c benannt, was in der Sprache des Stammes <i>Borana<\/i> Elenantilope bedeutet. Sie war stark abgemagert und entkr\u00e4ftet, nahm jedoch Milch und Fl\u00fcssigkeitsersatz an. In der Nacht brach sie zusammen und wurde an den Tropf gehangen. Sie kam vor\u00fcbergehend wieder zu sich, schwebte aber die folgenden Tage zwischen Leben und Tod, und starb letztendlich trotz aller Behandlungsversuche, nachdem schwerer Durchfall einsetzte.<\/p>\n<p>Kurz nachdem Moju am 29. Januar ihren letzten Atemzug tat, r\u00fcttelte ein neuer Hilferuf die Keeper auf und sorgte somit gleich f\u00fcr Ablenkung: ein zwei Monate altes, weibliches Elefantenk\u00e4lbchen wurde alleine im Geb\u00fcsch in der N\u00e4he der Lemek-Berge in der Masai Mara gefunden. Schon wieder eine Region, in der die Wilderei grassiert\u00e2\u20ac\u00a6 Das K\u00e4lbchen wurde <b>Lemek<\/b> genannt, und damit sie in der Nursery untergebracht werden konnte, musste <b>Tano <\/b>in <b>Ishangas<\/b> Nachbarstall und weg von <b>Kithaka<\/b> ziehen. Wie erwartet sorgte dieser Umzug f\u00fcr gro\u00dfe Unruhe: <b>Kithaka<\/b> br\u00fcllte ihren ganzen Frust heraus und wollte gar nicht mehr aufh\u00f6ren. Das wiederum f\u00fchrte dazu, dass auch die \u00e4lteren Weibchen mit Br\u00fcllen anfingen, und schlie\u00dflich stimmte auch <b>Lemek<\/b> mit ein. Nach etwa einer Stunde bef\u00fcrchteten die Keeper, dass <b>Kithaka<\/b> durch diesen Stress wohlm\u00f6glich noch Magenprobleme bekommt und brachten <b>Tano<\/b> zur\u00fcck in ihren alten Stall neben <b>Kithaka<\/b>. <b>Lemek<\/b> musste in den Stall, wo kurz vorher Moju gestorben war, was wir eigentlich vermeiden wollten. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/02\/Ishanga-IMG_2403.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Ishanga IMG_2403\" border=\"0\" alt=\"Ishanga IMG_2403\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/02\/Ishanga-IMG_2403_thumb.jpg\" width=\"164\" height=\"244\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die L\u00f6wen, die immer dreister werden und sich zur gleichen Zeit auf dem Stallgel\u00e4nde herumtrieben, waren der Sache auch nicht zutr\u00e4glich! Eine der L\u00f6winnen beschloss am Ende sogar, in dem engen Gang zwischen <b>Kithakas<\/b> Stall und <b>Maxwells<\/b> Gehege zu schlafen &#8211; nicht gerade zur Freude des Keepers, der Nachtschicht hatte und aller drei Stunden die Milchflaschen verteilen musste. Ein anderes Mal waren die Waisen gerade auf dem Weg in den Busch, als <b>Kithaka<\/b> Alarm schlug, weil sie zwei schlafende L\u00f6wen entdeckte! Er hielt pl\u00f6tzlich an, stellte seine Ohren und den R\u00fcssel auf, so dass die Keeper merkten, dass (buchst\u00e4blich) etwas im Busch war! Dass die L\u00f6wen so nah waren l\u00f6ste Panik in der Gruppe aus, und die Keeper hatten regelrecht Angst, von ihren Sch\u00fctzlingen niedergetrampelt zu werden.<\/p>\n<p><b>Kithaka<\/b> ist der Liebling der \u00e4lteren Weibchen, die st\u00e4ndig um ihn herum sausen, morgens an seinem Stall warten, um ihn hinaus zu eskortieren, sich um ihn zu k\u00fcmmern und ihn vor den Konkurrentinnen zu bewachen. Die Keeper finden, dass er umsorgt wird \u201cwie ein K\u00f6nigskind\u201c! Obwohl ihm die Aufmerksamkeit Aller sicher ist, hat er eine besondere Schw\u00e4che f\u00fcr <b>Orwa<\/b>, dessen ruhige, manierliche und m\u00e4nnliche Gesellschaft ihm gut tut. Seit <b>Shukuru<\/b> ihm erlaubt hat, (sehr) lange an ihren Ohren zu saugen, ist sie <b>Kithakas<\/b> Lieblings-Kinderm\u00e4dchen, weil den anderen Weibchen die Saugerei nach kurzer Zeit zu anstrengend wird. Jetzt, nach der Ankunft von Baby <b>Lemek<\/b> wird er wahrscheinlich nicht mehr der Mittelpunkt sein, aber er bekommt ohnehin so viel Aufmerksamkeit, dass er ein bisschen weniger wahrscheinlich nicht einmal bemerkt. Alle Weibchen schw\u00e4rmen f\u00fcr ihn, sogar die kleinen &#8211; <b>Kainuk<\/b>, <b>Sities<\/b>, <b>Kihari<\/b> und <b>Naipoki<\/b>. Weil die Gro\u00dfen (<b>Mutara<\/b>, <b>Shukuru<\/b>, <b>Tano<\/b>, <b>Turkwel<\/b> und <b>Makireti)<\/b> <b>Kithaka<\/b> so gut besch\u00fctzen, kommen sie kaum an ihn heran. Nur <b>Kilabasi<\/b>, die auch noch relativ neu in der Nursery ist und offenbar noch sehr um ihre Familie trauert, h\u00e4lt sich fern von all dem Trubel um <b>Kithaka<\/b>. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/02\/Orwa-IMG_2401-3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Orwa IMG_2401 (3)\" border=\"0\" alt=\"Orwa IMG_2401 (3)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/02\/Orwa-IMG_2401-3_thumb.jpg\" width=\"164\" height=\"244\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Sities<\/b> entwickelt Muttergef\u00fchle und es sieht aus, als wird sie einmal eine wundervolle Leitkuh. An kalten Tagen, wenn die zwei Babys l\u00e4nger als gew\u00f6hnlich im Stall bleiben, wartet sie, w\u00e4hrend die anderen schon im Busch unterwegs sind. Sie kollert und bringt sie sp\u00e4ter zu den anderen, wenn sie endlich aus dem Stall gelassen wurden. <b>Kainuk<\/b> h\u00e4lt deutlichen Sicherheitsabstand zu den Keepern ein, die sie wegen ihres langwierigen Augenproblems \u00fcber Monate f\u00fcr jede Behandlung des fast erblindeten Auges festhalten mussten (sie hatte einen Zweig ins Auge bekommen, welches sich daraufhin entz\u00fcndete). Aber es hat sich ausgezahlt und ihr Sehverm\u00f6gen kehrt langsam aber sicher zur\u00fcck.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/02\/Shukuru-Sities-and-Kithaka-IMG_4525.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Shukuru, Sities, and Kithaka IMG_4525\" border=\"0\" alt=\"Shukuru, Sities, and Kithaka IMG_4525\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/02\/Shukuru-Sities-and-Kithaka-IMG_4525_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Orwa<\/b> steht unter \u201cBeschuss\u201c von <b>Ishaq-B<\/b>. Sie ist wieder zu Kr\u00e4ften gekommen und auch ihr Knie ist wieder geheilt, so dass sie sich wieder ohne Humpeln bewegen kann. Da <b>Orwa<\/b> immer noch schw\u00e4cher ist, hat sie sich ihn f\u00fcr ihre Eskapaden ausgesucht: wann immer er hinter ihr l\u00e4uft, stoppt sie pl\u00f6tzlich, stellt ihre Ohren auf und will ihn am Weiterlaufen hindern. <b>Orwa<\/b> h\u00e4lt also an und schreit, damit die Keeper ihm zu Hilfe kommen. Sobald die Keeper <b>Ishaq-B<\/b> ausschimpfen wollen, ergreift sie die Flucht &#8211; offenbar wei\u00df sie ganz genau, dass sie auf der \u201eschwarzen Liste\u201c steht! Eines Tages, auf dem Weg zum Schlammbad, \u00e4rgerte sie <b>Orwa<\/b> wieder einmal, so dass die Keeper sie nach Elefantenart bestraften und sie in eine Auszeit schickten. <b>Ishaq-B<\/b> rannte schreiend davon, und weil die \u00e4lteren K\u00fche wussten, dass sie einen Fehler gemacht hatte, kamen sie ihr nicht zu Hilfe.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/02\/Ishanga-IMG_24031.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Ishanga IMG_2403\" border=\"0\" alt=\"Ishanga IMG_2403\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/02\/Ishanga-IMG_2403_thumb1.jpg\" width=\"164\" height=\"244\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Kainuk<\/b> und <b>Ishanga<\/b> sind die Rowdies in der Nursery-Gruppe. Sie haben sich in diesem Monat des \u00c3\u2013fteren daneben benommen und mussten daher auch die eine oder andere Auszeit absitzen. Die Isolierung von der Sicherheit der Gruppe ist unter \u00e4ngstlichen, aber auch eben auch sehr geselligen Tieren wie den Elefanten Gang und G\u00e4be und eine gef\u00fcrchtete Strafe. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/02\/Kainuk-and-Ishaq-BIMG_4417.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Kainuk and Ishaq BIMG_4417\" border=\"0\" alt=\"Kainuk and Ishaq BIMG_4417\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/02\/Kainuk-and-Ishaq-BIMG_4417_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Lemek<\/b> hat seit Anfang an nur schlecht gefressen und daher nicht gen\u00fcgend Kalorien aufgenommen, um ihr Gewicht wenigstens zu halten. Und in etwa zwei Monaten bekommt sie ihre ersten Backenz\u00e4hne! Wir hoffen das Beste, dass sie nicht zu viel Gewicht verliert, aber im Moment stehen die Chancen eher schlecht!     <br \/>Den Nash\u00f6rnern, dem blinden <b>Maxwell<\/b> und <b>Solio<\/b>, geht es sehr gut. Am Wohlsten f\u00fchlen sie sich in ihrem Alltagstrott und hassen jede noch so kleine Ver\u00e4nderung! <b>Max<\/b> liebt es, wenn die Elefantenwaisen ihm Hallo sagen &#8211; jeden Morgen, wenn sie auf dem Weg in den Busch sein Gehege passieren, und abends, wenn sie zur\u00fcck kommen. Und <b>Solio<\/b> braucht das t\u00e4gliche Schlammbad, die wilden Dunghaufen im Busch und die Herausforderung, ihren Keepern immer wieder zu beweisen, dass sie langsam aber sicher wieder ein wildes Nashorn wird.<\/p>\n<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Ithumba-Gruppe: <\/b><\/p>\n<p>Was f\u00fcr eine Aufregung, als am Neujahrstag alle Ex-Waisen inklusive <b>Mulika<\/b> und ihr erst wenige Wochen altes Baby \u201eMwende\u201c beim Schlammbad der Waisen auftauchten! Dank \u00fcppiger Regenf\u00e4lle im November und Anfang Dezember hat sich das Wasserloch in einen kleinen See verwandelt, in dem die Elefanten sogar untertauchen konnten. Den \u00fcblichen, herzlichen Begr\u00fc\u00dfungen folgte ausgiebiges Planschen und Schwimmen. Besonders <b>Napasha<\/b> und sein wilder Freund \u201eMgeni\u201c bekamen gar nicht genug und man konnte nur noch ihre R\u00fcssel, die als Schnorchel fungierten, aus dem Wasser lugen sehen. Sogar die kleine Mwende ging ins Wasser, wohlbeh\u00fctet zwischen ihrer Mutter und dem obersten Kinderm\u00e4dchen <b>Kinna<\/b>. Nur ab und zu konnte man ihren winzigen R\u00fcssel zwischen all den grauen Beinen ersp\u00e4hen! Head Keeper Benjamin zufolge liebt Baby Mwende <b>Kinna<\/b> genau so sehr wie ihre Mutter, und <b>Kinna<\/b> und die anderen Kinderm\u00e4dchen scheinen <b>Mulikas<\/b> vollstes Vertrauen zu genie\u00dfen. Daphne war besonders beeindruckt, die kleine Mwende schwimmen zu sehen &#8211; in Wasser, das so tief war, dass sie nicht einmal mehr stehen konnte! Und dass, obwohl wir unserem einmonatigen Waisen <b>Kithaka<\/b> nicht einmal erlauben, auch nur einen Fu\u00df ins Mini-Schlammbad in der Nursery zu setzen &#8211; aus Angst vor einer gef\u00fcrchteten Lungenentz\u00fcndung, f\u00fcr die Elefanten besonders empf\u00e4nglich sind! Der Unterschied liegt nat\u00fcrlich in der Milch! In der Wildnis geborene Babies ern\u00e4hren sich von Muttermilch, und auch, wenn wir ausgezeichneten Milchersatz haben, so kann dieser die Milch der Mutter nicht ersetzen! Dieses Naturprodukt st\u00e4rkt nicht nur das Immunsystem der Babys, sondern ist auch viel bek\u00f6mmlicher <i>(Anm. d. \u00dc.)<\/i>. Zur Best\u00e4tigung braucht man sich nur einmal den Kot eines Babys in der Wildnis anschauen &#8211; wohlgeformt, w\u00e4hrend die Konsistenz bei den Waisenelefanten eher an Pudding erinnert.<\/p>\n<p>Nach der Abk\u00fchlung versammelten sich alle Elefanten vor einem Haufen roter Erde, der eigens f\u00fcr sie angekarrt worden war, damit sie sich damit abtrocknen konnten. Sie bewarfen und rollten sich im Dreck, bis sie ihre grauen K\u00f6rper in die strahlend roten T\u00f6ne Tsavos getaucht hatten, die die Tsavo-Elefanten optisch so einzigartig und unverwechselbar macht. Mittendrin waren die Keeper und Robert, Angelas Ehemann, der dieses Spektakel und die Interaktionen zwischen Elefanten und Menschen aufnahm, um sie sp\u00e4ter mit allen Unterst\u00fctzern zu teilen. Sch\u00f6ner und gl\u00fccklicher h\u00e4tte das Neue Jahr wohl kaum beginnen k\u00f6nnen. Wir werden es immer in Erinnerung behalten und f\u00fchlen uns best\u00e4rkt in unserer Annahme, dass die Elefanten ihren menschlichen Pflegern, die sie mit der Flasche aufzogen, so sehr vertrauen, dass die nat\u00fcrliche Grenzen zwischen Mensch und Wildtier hier verwischen. Besonders, dass wir ihren in der Wildnis geborenen Babys so nahe kommen d\u00fcrfen, entlohnt uns f\u00fcr all die Jahre harter und hei\u00dfbl\u00fctiger Arbeit.<\/p>\n<p><b>Yatta<\/b> wurde etwa zur gleichen Zeit wie <b>Mulika<\/b> und sogar vom gleichen Bullen geschw\u00e4ngert. Und genauso sehns\u00fcchtig wie auf die Ankunft von Mwende, haben wir auf die Geburt von <b>Yattas<\/b> erstem Kalb gewartet. Am 19. Januar fehlten <b>Yatta<\/b>, <b>Kinna<\/b>, <b>Mulika<\/b>, Baby Mwende, <b>Makena<\/b> und <b>Selengai<\/b>, als die Ex-Waisen ins Stallgel\u00e4nde kamen. In den zwei Stunden, die sie mit den Waisen verbrachten, wirkten sie ungew\u00f6hnlich abwesend, und als sie schlie\u00dflich gingen, vermuteten die Keeper gleich, dass sie auf dem Weg zu <b>Yatta<\/b> waren, die gerade ihr Baby zur Welt bringt. Am 20. Januar um 5:30 Uhr morgens hatte das Warten endlich ein Ende! Als die Sonne aufging, konnten die Keeper zwei Neugeborene inmitten unserer Ex-Waisen entdecken! <b>Yatta<\/b> brachte ihr Baby, um es den Keepern und Elefantenwaisen zu zeigen, und es dauerte nicht lange und \u00fcberall wuselte es fr\u00f6hlich um das kleine R\u00fcsseltier herum. Es war ebenfalls ein Weibchen, dass allerdings erst nach 23 Monaten auf die Welt gekommen war, und damit bei der Geburt viel gr\u00f6\u00dfer als Mwende war, die nach 21 Monaten vier Wochen zu fr\u00fch geboren wurde. Wir nannten sie \u201eYetu\u201c, <i>Swahili<\/i> f\u00fcr \u201eUnsere\u201c, und sie war nat\u00fcrlich sofort der Liebling aller Elefantenk\u00fche, besonders aber f\u00fcr ihre Kinderm\u00e4dchen <b>Wendi<\/b> und <b>Kinna<\/b>. <b>Kinna<\/b> war ja schon f\u00fcr die kleine Mwende verantwortlich und es scheint als lerne sie jetzt <b>Wendi<\/b> an!<\/p>\n<p>Hier in Nairobi erreichte uns die Nachricht per Handy, nachdem Head Keeper Benjamin erst einmal einen Berg besteigen musste, um \u00fcberhaupt Empfang zu haben. Robert Carr-Hartley flog sofort mit Tal Manor nach Ithumba, um das freudige Ereignis f\u00fcr <b>Yattas<\/b> Pateneltern festzuhalten. <b>Yatta<\/b> war schlie\u00dflich selbst im Alter von erst einem Monat in die Nursery gekommen und ist als Haupt-Leitkuh in Ithumba besonders beliebt. Bei ihrer Ankunft hatten die beiden das Vergn\u00fcgen, inmitten aller Waisen und Ex-Waisen mitsamt den Babies Mwende und Yetu &#8211; insgesamt also mehr als 60 Dickh\u00e4uter &#8211; filmen zu k\u00f6nnen! Was f\u00fcr eine Ehre!<\/p>\n<p>Es gab seither t\u00e4gliche Begegnungen zwischen den ehemaligen und aktuellen Waisenelefanten. Sie suhlten sich gemeinsam im Schlamm, trafen sich auf dem Stallgel\u00e4nde oder im Busch. Es ist interessant, dass sich die Ex-Waisen seit der Geburt der beiden Babys meistens in der N\u00e4he des Stallgel\u00e4ndes aufhalten und wenigstens morgens und abends einmal vorbeischauen. Meistens wird die Herde von <b>Yattas<\/b> wilden Freunden Mgeni und Kijana begleitet, und inzwischen geh\u00f6ren auch noch ein paar Jungbullen zu ihrer Gruppe. <b>Kora<\/b> hat sich von der Verletzung durch einen Giftpfeil erholt hat und ist inzwischen wieder zur\u00fcck bei seiner Herde und seiner besten Freundin <b>Lualeni<\/b>. Als <b>Kora<\/b> krank war, hatte sie ihn und die Waisen oft besucht und dabei ein Auge auf <b>Ololoo<\/b> geworfen und am Monatsende hat sie ihn tats\u00e4chlich auf einen Ausflug mitgenommen. Erst als es dunkel war, brachte sie ihn zur\u00fcck zu den Keepern. <b>Ololoo<\/b> war vorher schon einmal \u00fcber Nacht bei den Gro\u00dfen geblieben, und vielleicht erinnerte er sich daran und dass es doch im Stall viel sicherer war!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/02\/ololoo-3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"ololoo, (3)\" border=\"0\" alt=\"ololoo, (3)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/02\/ololoo-3_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Suguta<\/b>, der Leitkuh der Waisenelefanten, ging es in diesem Monat nicht so gut. Sie hatte keinen Hunger und eine feuchte R\u00fcsselspitze &#8211; immer ein schlechtes Zeichen. Sie bekam f\u00fcr drei Tage ein Breitbandantibiotikum, um im schlimmsten Fall eine Lungenentz\u00fcndung abzuwenden. Ihre Milch wurde auch umgestellt, vom Austauschpr\u00e4parat f\u00fcr die \u00c4lteren auf Milch f\u00fcr die Kleinen, und seither geht es ihr deutlich besser. Es scheint, als ob einige der \u00e4lteren Elefanten die Sojamilch, die wir eigens daf\u00fcr aus Israel einf\u00fchren, nicht gut vertragen. <b>Dida<\/b> aus Voi ging es \u00e4hnlich wie <b>Suguta<\/b>.<\/p>\n<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Voi-Gruppe: <\/b><\/p>\n<p>Erst im Dezember waren <b>Layoni<\/b>, <b>Rombo<\/b> und <b>Dabassa<\/b> von der Nairobi-Nursery nach Voi umgezogen, und nachdem sie sich anfangs noch ein bisschen von den anderen absonderten (das Dreier-Gespann ist schlie\u00dflich schon in Nairobi gern seine eigenen Wege gegangen), haben sie sich inzwischen gut eingelebt. Die Neuank\u00f6mmlinge wurden freudig von den Voi-Waisen empfangen, <b>Kenia<\/b> war besonders angetan von <b>Layoni<\/b>, wich tagelang nicht von seiner Seite und t\u00e4tschelte ihn mit ihrem R\u00fcssel.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/02\/Layoni-P.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Layoni P\" border=\"0\" alt=\"Layoni P\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/02\/Layoni-P_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Ex-Waisen um <b>Emily<\/b> und <b>Edie<\/b> waren auch im Januar regelm\u00e4\u00dfig zu Besuch im Stallgel\u00e4nde, mit dabei ein wilder Bulle im Teenager-Alter, der anscheinend ein festes Herdenmitglied geworden ist. Er ist ein ruhiger und h\u00f6flicher Typ, der mit allen gut auskommt und definitiv vernarrt ist in <b>Emilys<\/b> Baby Eve. Die Ex-Waisen und ihre in der Wildnis geborenen K\u00e4lbchen Eve und Ella besuchten die Waisen am 2. und am 7. Januar, und erst dann bemerkten sie die drei Neuank\u00f6mmlinge! <b>Mweya<\/b>, <b>Ndara<\/b> und <b>Laikipia<\/b> st\u00fcrzten sich gleich auf <b>Dabassa<\/b>, kollerten und begr\u00fc\u00dften ihn freudig und k\u00fcmmerten sich erst sp\u00e4ter <b>Layoni<\/b> und <b>Rombo<\/b>. Als die Ex-Waisen das Stallgel\u00e4nde verlie\u00dfen, dr\u00e4ngten <b>Thoma<\/b> und <b>Mweya<\/b> <b>Dabassa<\/b> und <b>Layoni<\/b> an die Spitze der Gruppe &#8211; allerdings nur, um anschlie\u00dfend einen Entf\u00fchrungsversuch zu unternehmen! <b>Dabassa<\/b> und <b>Layoni<\/b>, die schon \u00e4lter waren, als sie verwaisten, und sich damit durchaus an die Wildnis erinnern k\u00f6nnen, waren dem gegen\u00fcber sehr aufgeschlossen eingestellt! Sie gingen ein St\u00fcckchen mit den Gro\u00dfen mit, aber \u00fcberlegten es sich schnell anders, als sie die Keeper rufen h\u00f6rten (und wohl an ihre Milch dachten)!<\/p>\n<p><b>Siria<\/b> ist vor etwa ein bis zwei Monaten zu den \u00c4lteren \u201c\u00fcbergelaufen\u201c und verbringt die Tage meist mit den J\u00fcngeren und den Keepern und ist nachts bei den Gro\u00dfen. Seitdem ist er viel ausgeglichener, und w\u00e4hrend er fr\u00fcher eher ein zu gro\u00dfer Fisch in einer kleinen Pf\u00fctze war, so wird er von den \u00e4lteren Bullen jetzt eher als kleiner Fisch im gro\u00dfen See behandelt, was ihm aber sehr gut tut. Er ist l\u00e4ngst nicht mehr so dr\u00e4ngelig und aufdringlich gegen\u00fcber den Jungbullen, wie noch zu seinen Zeiten in der Waisenherde!<\/p>\n<p>Die Ex-Waisen kamen auch am Abend des 11. Januar noch einmal, und w\u00e4hrend Eve auf den Felsblock neben der Tr\u00e4nke kletterte, wurde sie mit Argusaugen von <b>Sweet Sally<\/b> (ihrem Kinderm\u00e4dchen) \u00fcberwacht, und auch <b>Mvita<\/b> schien besorgt dar\u00fcber, dass Eve vielleicht abrutscht. Die Keeper berichteten, dass sie wiederholt mit dem R\u00fcssel gegen den Stein schlug und Eve ankollerte. Uns fiel in diesem Monat besonders auf, dass die ehemaligen Waisen, die ihre K\u00e4lbchen in der Wildnis bekamen, v\u00f6llig entspannt und unbesorgt ihre Babys in die Obhut der Kinderm\u00e4dchen geben. Alle Ex-Waisen kamen am 13. Januar noch einmal (mit <b>Siria<\/b>) zum Saufen an die Tr\u00e4nke. Und am n\u00e4chsten Tag tauchte Ex-Waise <b>Burra<\/b> w\u00e4hrend des Badens am Wasserloch auf und versetzte <b>Dabassa<\/b>, der ihn noch nicht kannte, in Angst und Schrecken! <b>Burra<\/b> besch\u00e4ftigte sich dann ausgiebig mit <b>Dida<\/b>. Es gab einige wenige, sehr hei\u00dfe Tage, an denen sich selbst <b>Dida<\/b> ins Wasser traute, immer beaufsichtigt von <b>Kenia<\/b>, damit sie niemand anrempelte. <b>Dida<\/b>, die inzwischen \u00fcber vier Jahre alt ist, scheint es seit der Milchumstellung zwar besser zu gehen, allerdings ist sie f\u00fcr ihr Alter immer noch viel zu klein und gebrechlich. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/02\/Bura-in-the-stkd.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Bura in the stkd\" border=\"0\" alt=\"Bura in the stkd\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/02\/Bura-in-the-stkd_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am 24. Januar gab es noch ein herzerw\u00e4rmendes Ereignis: das mit der Flasche aufgezogene Kudu-Weibchen Aruba brachte nur 100 Meter au\u00dferhalb des Stallgel\u00e4ndes ein kleines K\u00e4lbchen zur Welt. Sie erlaubte den Keepern sogar, es anzufassen, w\u00e4hrend sie es noch sauber <a>leckte<\/a><a href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/Toris\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary Internet Files\/Content.Outlook\/N1HIAG90\/#_msocom_1\" name=\"_msoanchor_1\">[A1]<\/a> . Seitdem ist sie mit ihrem Baby immer in der N\u00e4he des Stallgel\u00e4ndes und versteckt sich nachts im Geb\u00fcsch. Der verwaiste Kudu-Bulle Mkuki, der gemeinsam mit Aruba aufgezogen wurde und normalerweise immer mit ihr anzutreffen ist, war am Geburtstag des K\u00e4lbchens nicht dabei, begr\u00fc\u00dfte das Neugeborene aber ein paar Tage sp\u00e4ter.<\/p>\n<p><b>Wasessas<\/b> Liebe f\u00fcr <b>Emsaya<\/b> wurde auch in den Aufzeichnungen dieses Monats wieder deutlich, genauso wie sie <b>Tassia <\/b>bevorzugt, wenn er sich wieder mit anderen jungen Bullen (<b>Mzima<\/b>, <b>Shimba<\/b> und <b>Taveta<\/b>) rangelt. Als <b>Mzima<\/b> den Erdhaufen neben dem Wasserloch ganz allein f\u00fcr sich haben wollte, hatte er einen ganz cleveren Einfall und blies einfach Dreck in <b>Lempautes<\/b> und <b>Shimbas<\/b> Augen, so dass sie gar keine andere Wahl hatten und abdrehten! <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/02\/Emsaya-leading.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Emsaya leading\" border=\"0\" alt=\"Emsaya leading\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/02\/Emsaya-leading_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"244\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Monat endete mit dem Besuch von unz\u00e4hligen Schulkindern im Rahmen eines Schulprogramms des Trust, wo <b>Lempaute<\/b> &#8211; wie eh und je &#8211; die Besucher am\u00fcsierte, und einem Abstecher von Ex-Waise <b>Mweya<\/b>, die am 31. Januar ganz alleine ins Stallgel\u00e4nde kam. Die Waisen waren leider schon unterwegs, aber so bediente sie sich in aller Ruhe an der Tr\u00e4nke, bevor sie wieder im Busch verschwand.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/02\/Lempaute-lft-Siria-lying-on-a-rock-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Lempaute lft &amp; Siria lying on a rock (2)\" border=\"0\" alt=\"Lempaute lft &amp; Siria lying on a rock (2)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/02\/Lempaute-lft-Siria-lying-on-a-rock-2_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<hr align=\"left\" size=\"1\" width=\"33%\" \/>\n<p><a name=\"_msocom_1\"><\/a><\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/Toris\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary Internet Files\/Content.Outlook\/N1HIAG90\/#_msoanchor_1\">[A1]<\/a>Sollte man niemals machen, kennst Du ja auch von den Pferden; warum machen die das?<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/die-waisen-im-januar\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe: Die guten Nachrichten vorab: Klein Kithaka, inzwischen zwei Monate alt, hat den Durchbruch seiner ersten Backenz\u00e4hne ohne gr\u00f6\u00dfere Probleme \u00fcberstanden. Er hat zwar ein bisschen an Gewicht verloren, zum Gl\u00fcck aber nicht an Appetit. Besonders erfreulich ist auch, dass sich Orwa inzwischen gut erholt hat. 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