{"id":2895,"date":"2012-03-23T21:34:00","date_gmt":"2012-03-23T20:34:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=2895"},"modified":"2012-03-23T21:45:13","modified_gmt":"2012-03-23T20:45:13","slug":"die-waisen-im-februar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/die-waisen-im-februar\/","title":{"rendered":"Die Waisen im Februar"},"content":{"rendered":"<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe: Februar 2012<\/b><\/p>\n<p>Der Februar war ziemlich hektisch in der Nursery. Der Tod der zwei Monate jungen <b>Lemek<\/b>, die erst 8 Tage bei uns war, hat uns tief getroffen. Besonders, als sich bei der Obduktion keine schwerwiegenden Organver\u00e4nderungen feststellen lie\u00dfen, was wir zun\u00e4chst als Todesursache vermuteten. Das kleine K\u00e4lbchen hat sich von Anfang an geweigert, gen\u00fcgend Milch zu trinken. Es half auch nichts, alle Elefantenwaisen mit einzubeziehen und unseren besten Keeper Mishak Nzimbi Tag und Nacht an ihrer Seite zu lassen. Mishak war es in den 28 Jahren, die er bei uns ist, oft gelungen, bereits totgeglaubte Waisenbabys ins Leben zur\u00fcck zu holen. (Wir wollen an dieser Stelle aber hervorheben, dass Zwangsern\u00e4hrung f\u00fcr uns keine Option darstellt. Jeder Tropfen Milch, der bei diesem Versuch in der Lunge lande, kann bei einem Elefantenbaby unweigerlich zum Tod f\u00fchren. Und da Babyelefanten schon einmal \u00fcber 100kg wiegen k\u00f6nnen und damit schwer zu b\u00e4ndigen sind, ist die Zwangsern\u00e4hrung per se ein Risiko.) Mit Hinblick auf die Obduktionsergebnisse mussten wir nun leider akzeptieren, dass die kleine <b>Lemek<\/b> nach dem Tod ihrer Mutter offenbar einfach nicht mehr Leben wollte. Sie hungerte sich selbst zu Tode, was es f\u00fcr uns besonders schmerzhaft machte, denn wir obwohl wir ihr h\u00e4tten helfen k\u00f6nnen, mussten wir ihr beim Sterben zusehen.<a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/03\/lumo.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto; padding-top: 0px\" title=\"lumo\" border=\"0\" alt=\"lumo\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/03\/lumo_thumb.jpg\" width=\"192\" height=\"244\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am 11. Februar kam die 15 Monate alte <b>Sonje<\/b> aus dem Galana Schutzgebiet an der Ostgrenze des Tsavo East Nationalpark zu uns. Der Name, der ihr gegeben wurde, bedeutet im heimischen Dialekt <i>Mliangulu<\/i> so viel wie \u201elahm\u201c. Als sie bei uns eintraf plagte sie eine gro\u00dfe Schwellung am H\u00fcftgelenk der rechten Hintergliedma\u00dfe. Unser Tierarzt vermutete, dass eine Pfeilspitze oder eine Gewehrkugel im Weichteilgewebe steckte und sich deshalb ein Abszess bildete. Zwei vielsagende Narben best\u00e4tigen die m\u00f6gliche Eintrittspforte und bald werden wir mehr wissen. Nachdem <b>Sonje<\/b> bei uns angekommen war &#8211; wie die meisten Waisen mit schwerem k\u00f6rperlichen und seelischen Trauma &#8211; war sie so erleichtert, dass man sich um sie k\u00fcmmerte, dass sie sich sehr schnell beruhigte und schon bald mit ihren gleichaltrigen Artgenossen unterwegs war. Schon zwei Tage nach ihrer Ankunft war sie mit am Schlammbad.<\/p>\n<p>Bereits am n\u00e4chsten Tag, einem Sonntag, wurde die erst einen Monat alte <b>Lumo<\/b> zu uns gebracht. Sie wurde aus dem Wasser eines Staudamms im Sarova Schutzgebiet in Taita Hills gerettet und litt schon bei ihrer Ankunft an lebensbedrohlichem Durchfall. Sie bekam sofort eine Infusion mit Elektrolyten und Antibiotika, aber es war bereits zu sp\u00e4t &#8211; und furchtbar traurig. Denn anders als <b>Lemek<\/b>, trank sie von Beginn an sehr gut und machte den Anschein, sie wolle weiter leben. Wir waren so optimistisch, aber es sollte nicht sein und sie starb nur sechs Tage sp\u00e4ter, am Morgen des 18. Februars.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Am 21. Februar erhielten wir einen Anruf vom Leiter des <i>Offbeat Safari Camps<\/i> im Meru Nationalpark, man hatte eine etwa zwei Jahre alte Elefantenkuh gefunden, deren Hinterbeine vermutlich schwer verletzt waren, denn sie konnte sich nicht mehr alleine fortbewegen. Die junge Elefantenkuh wurde w\u00e4hrend der letzten Woche offensichtlich \u00f6fter gesehen, manchmal kauernd, manchmal liegend, aber sichtlich unf\u00e4hig, aufzustehen und zu laufen. Der Manager des Safari Camps, Piers Winkworth, fuhr zur Parkleitung um sich die Erlaubnis einzuholen, die Rettung des Elefanten einzuleiten, um ihr ein qualvolles Ende zu ersparen. Er kehrte mit einigen Wildh\u00fctern zur\u00fcck, um das Kalb einzufangen, was sehr professionell ablief. Kurz nach Einbruch der Dunkelheit kam sie schlie\u00dflich in der Nursery an, und wir nannten sie <b>Murera<\/b> &#8211; nach dem Ort, wo sie gefunden wurde. Die Sohle eines ihrer Hinterbeine war verletzt, wir vermuten, dass sie auf eine mit Gift \u00fcberzogene Falle getreten ist &#8211; eine besonders grausame Methode des Wilderns, und heute leider nicht mehr ungew\u00f6hnlich. Die Wilderer verstecken mit Gift \u00fcberzogene N\u00e4gel oder Haken auf den Wanderwegen der Elefanten. Nicht nur, dass die Verletzung extrem schmerzhaft ist, nein, auch das andere Bein wird in Mitleidenschaft gezogen, wenn der kranke Fu\u00df entlastet und das gesunde Bein damit \u00fcberlastet wird. Sie war stark abgemagert, hatte gro\u00dfe Schmerzen und war daher sehr \u00e4ngstlich. Am n\u00e4chsten Tag brach sie zusammen und wurde an den Tropf gehangen. So konnten wir die Verletzungen an ihrer Fu\u00dfsohle reinigen und mit Antibiotika und gr\u00fcner Tonerde versorgen. Der Tierarzt kam sp\u00e4ter, schaute sich das andere Bein an und schlussfolgerte, dass es wahrscheinlich nicht gebrochen war. Vermutlich litt <b>Murera<\/b> an einer B\u00e4nder- oder Sehnenverletzung, die nur die Zeit heilen kann. Es wird sehr lange dauern bis <b>Murera<\/b>, ein liebevoller, vertrauensvoller und offenbar sehr dankbarer kleiner Elefant, sich wieder uneingeschr\u00e4nkt bewegen kann. Aber wir werden nat\u00fcrlich alles daf\u00fcr tun, dass sie eine zweite Chance bekommt.<\/p>\n<p>Jeder Neuank\u00f6mmling wird mit gro\u00dfer Freude von den Nursery-Waisen willkommen gehei\u00dfen. Jeden Morgen, wenn sie aus ihren Schlafquartieren kommen, dr\u00e4ngen sie vor dem Stall des neuen Elefanten, um ihm oder ihr einen guten Morgen zu w\u00fcnschen und zu tr\u00f6sten. Besonders die kleinen K\u00fche sind sehr besch\u00fctzerisch gegen\u00fcber den Neuzug\u00e4ngen. Klein <b>Kithaka<\/b> ist immer noch der Liebling aller und wird eifers\u00fcchtig von <b>Mutara<\/b>, der Nursery-Leitkuh, besch\u00fctzt &#8211; besonders wenn fremde Menschen in der N\u00e4he sind. Sie gibt den Besuchern eine kurze Abmahnung, bevor sie sich <b>Kithaka<\/b> n\u00e4hern d\u00fcrfen. <b>Kithakas<\/b> Liebling ist wiederum <b>Orwa<\/b>, der andere kleine Nursery-Bulle.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/03\/Kithaka-being-well-looked-after-IMG_5149-4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Kithaka being well looked after IMG_5149 (4)\" border=\"0\" alt=\"Kithaka being well looked after IMG_5149 (4)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/03\/Kithaka-being-well-looked-after-IMG_5149-4_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Kainuk<\/b> war seinerzeit sehr aufdringlich, was vermutlich an dem posttraumatischen Stress lag, der von der t\u00e4glichen Behandlung ihres kranken Auges noch verst\u00e4rkt wurde. Es musste t\u00e4glich behandelt werden, ist aber inzwischen vollst\u00e4ndig verheilt, und <b>Kainuk<\/b> ist wieder gl\u00fccklich und verspielt. Sie bestraft sogar <b>Ishaq-B<\/b>, wenn der den friedfertigen <b>Orwa<\/b> herum schubst. <b>Orwa<\/b> ist ein \u00fcberaus freundlicher und sanftm\u00fctiger Zeitgenosse, immer sehr emphatisch mit allen Neuank\u00f6mmlingen. Au\u00dferdem ist er ein Spa\u00dfvogel, der gerne die Besucher bei der \u00f6ffentlichen Schlammbadstunde unterh\u00e4lt. Weil <b>Ishaq-B<\/b> ihn gerne \u00e4rgert, h\u00e4lt er sich jetzt mehr an die \u00e4lteren Waisen. W\u00e4hrend des Schlammbades bekommen erst die j\u00fcngeren (u.a. <b>Ishaq-B<\/b>) und dann die \u00e4lteren Waisen ihre Milch. Au\u00dferdem leistet <b>Orwa<\/b> der kleinen <b>Murera<\/b> Gesellschaft, die sich wegen ihrer verletzten Beine nicht viel oder nur sehr langsam bewegen kann. Daraus entwickelte sich zwischen den beiden eine so enge Freundschaft, dass <b>Orwa<\/b> auch in <b>Mureras<\/b> Nachbarstall verlegt wurde, da sie sichtlich deprimiert und traurig war, wenn er sich abends verabschiedete, um in sein altes Nachtlager zu gehen. Es wird lange dauern, bis <b>Mureras<\/b> teilweise gel\u00e4hmtes Bein wieder vollst\u00e4ndig funktionst\u00fcchtig ist, aber ihre Fu\u00dfsohle heilt sehr gut, und am Monatsende konnte sie bereits aus eigener Kraft aus ihrem Stall schl\u00fcrfen und bei den anderen Nursery-Waisen sein &#8211; mit <b>Orwa<\/b> immer an ihrer Seite. Sie ist gierig nach Milch, und jetzt, da sie auch entwurmt ist, legt sie an Gewicht zu.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/03\/Ishaq-B-and-Orwa-IMG_5406-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Ishaq B and Orwa IMG_5406 (2)\" border=\"0\" alt=\"Ishaq B and Orwa IMG_5406 (2)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/03\/Ishaq-B-and-Orwa-IMG_5406-2_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Tano<\/b>, <b>Sities<\/b> und <b>Naipoki<\/b> wurden die \u201eFu\u00dfballer des Monats\u201c und zeigen ihre F\u00e4higkeiten gerne den Besuchern beim Schlammbad und den Filmteams, die immer wieder vor Ort sind. Die Besucher am Schlammbad wurden eines Tages sogar mit einem Bonus belohnt: ein alter B\u00fcffelbulle beobachtete aus unmittelbarer N\u00e4he die Waisen beim Suhlen. Wenn die Waisen mit ihren Keepern im Busch unterwegs sind, treffen sie des\u00f6fteren auf B\u00fcffel, die sich aber immer langsam entfernen, sobald sie die Keeper sehen. Die Waisen beginnen dann immer eifrig, mit ihren R\u00fcssel auf B\u00fcsche zu klopfen, um den vermeintlichen \u201eEindringling\u201c zu verscheuchen!<\/p>\n<p><b>Monatsbericht der Ithumba-Gruppe: Februar 2012<\/b><\/p>\n<p>Januar bis M\u00e4rz sind normalerweise die hei\u00dfesten Monate in Tsavo. Nicht so dieses Jahr! Der Februar war sehr wechselhaft, manche Tage waren so kalt, dass die Waisen nicht einmal im Schlamm gesuhlt haben, andere Tage waren wieder sengend hei\u00df. Die Trockenheit hat die meisten nat\u00fcrlichen Wasserquellen versiegen lassen, so dass wir jetzt wieder \u00f6fter Besuch an der Stalltr\u00e4nke haben. Am 13. Februar kamen zehn wilde Elefanten zum Schlammbad, ein wilder Bulle suhlte sich sogar inmitten der Waisen.<\/p>\n<p>Die Ex-Waisen inklusive der Babys von <b>Yatta<\/b> und <b>Mulika<\/b> kamen regelm\u00e4\u00dfig zur Stalltr\u00e4nke, am 20. Februar sogar zwei Mal. Am 5. waren sie alle da, am 7. brachten sie auch ihre wilden Freunde Mgeni und Kijana mit. Am 8. Februar kam <b>Wendi<\/b> mit ihrer kleinen Splittergruppe, am 10. waren sie wieder alle gemeinsam an der Tr\u00e4nke und am 13. kamen <b>Napasha<\/b> und Kijana allein. Tags darauf kamen <b>Kora<\/b>, <b>Lualeni<\/b>, <b>Zurura<\/b> und <b>Tomboi<\/b> zum Schlammbad, wo sich die Waisen vergn\u00fcgten. Am sp\u00e4ten Abend des 18. Februars kamen alle Ex-Waisen inklusive <b>Yatta<\/b> und ihr Baby Yetu, <b>Mulika<\/b> mit der kleinen Mwende und ein paar wilde Artgenossen zum Saufen an die Stalltr\u00e4nke, und am 22. waren sie schon am fr\u00fchen Morgen alle wieder auf dem Stallgel\u00e4nde. <b>Meibai<\/b> und <b>Kora<\/b> waren in Ringk\u00e4mpfen vertieft, zu denen sich sp\u00e4ter noch <b>Ithumba<\/b> gesellte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/03\/kora-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"kora (1)\" border=\"0\" alt=\"kora (1)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/03\/kora-1_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Ex-Waisen kamen auch am 23. Februar nochmals zum Saufen und brachten wieder wilde Kumpanen mit. Am 25. waren <b>Madiba<\/b> und <b>Napasha<\/b> in Gesellschaft ihres wilden Rekruten namens Kimathena und eines anderen wilden Elefanten. W\u00e4hrend eines erneuten Besuches am 26. Februar setzen leichte Schauer ein, und alle spielten gl\u00fccklich und vergn\u00fcgt im Regen.<\/p>\n<p>Die Waisen haben einen sch\u00f6nen Monat verlebt. <b>Kora<\/b>, dessen Pfeilwunde inzwischen v\u00f6llig verheilt ist, ist nun wieder mit den Gro\u00dfen unterwegs. Die Kleinen werden t\u00e4glich von einer der K\u00fche in den Busch gef\u00fchrt; mal ist es <b>Tumaren<\/b>, ein anderes Mal <b>Kalama<\/b>, <b>Kitirua<\/b>, <b>Chaimu<\/b>, <b>Olare<\/b>, <b>Melia<\/b> oder <b>Murka<\/b>. Auch <b>Chemi<\/b> <b>Chemi<\/b>, der kleine dr\u00e4ngelige Bulle hofft, dass er die Gruppe einmal anf\u00fchren darf, und <b>Kandecha<\/b> ist meistens der Erste an der Milchflasche oder am Schlammbad. <b>Kilaguni<\/b>, <b>Sabachi<\/b> und <b>Kibo<\/b> sind immer an kleinen Kr\u00e4ftemessen interessiert, werden aber manchmal von <b>Suguta<\/b> oder einer der anderen \u00e4lteren K\u00fche zur Raison gerufen, denn sie halten nicht viel von \u201eruhest\u00f6renden Aktivit\u00e4ten\u201c. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/03\/chemi-chemi-leading-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"chemi chemi leading (2)\" border=\"0\" alt=\"chemi chemi leading (2)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/03\/chemi-chemi-leading-2_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am 11. Februar schlugen <b>Chaimu<\/b> und <b>Sabachi<\/b> mit kr\u00e4ftigem Trompeten Alarm und suchten bei den Keepern Schutz &#8211; alles wegen eines Haushundes, der ein Dikdik jagte. Die Keeper verfolgten den Hund, konnten im Dickicht aber nicht mit ihm mithalten. Die Waisen waren den Rest des Tages sehr nerv\u00f6s. Zwei Tage zuvor hatten <b>Sabachi<\/b>, <b>Kilaguni<\/b> und <b>Kandecha<\/b> noch viel Spa\u00df beim Verjagen einer Warzenschweinrotte, die sich gerne im Schlammbad suhlen wollten. Die Mutter und ihre Jungtiere mussten sich also noch ein bisschen gedulden, bis sie auch an die Reihe kamen. <b>Kilaguni<\/b> und <b>Sabachi<\/b> jagten auch mit gro\u00dfem Spa\u00df einen Trupp Paviane und <b>Suguta<\/b> und <b>Sabachi<\/b> trompeteten eifrig, als sie im Busch versteckt einen B\u00fcffel bemerkten. Das f\u00fchrte nat\u00fcrlich wieder zu ausgiebigem B\u00fcscheklopfen der ganzen Herde, dass sich der B\u00fcffel v\u00f6llig entnervt aus dem Staub machte!<\/p>\n<p><b>Suguta<\/b> ist eine der Hauptleitk\u00fche der Ithumba-Waisen und litt diesen Monat an Magen-Darm-Problemen. \u00dcber die Jahre konnten wir feststellen, dass die Elefanten, die einst aus Schlamm, Brunnen oder Wasser gerettet wurden, empfindlicher zu sein scheinen, wenn sie \u00e4lter werden. Sie leiden h\u00e4ufiger an Lungen- oder Herzproblemen. Gl\u00fccklicherweise geht es <b>Suguta<\/b> jedoch inzwischen wieder besser.<\/p>\n<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Voi-Waisen: Februar 2012<\/b><\/p>\n<p><b>Siria<\/b> hat sich selbst in <b>Emilys<\/b> Gruppe der Ex-Waisen bef\u00f6rdert, verbrachte aber trotzdem die Tage mit den Kleinen im Busch und blieb nachts meistens bei den Gro\u00dfen. Einige N\u00e4chte schlief er auch im Stallgel\u00e4nde und scheint sich somit in beiden Gruppen zuhause zu f\u00fchlen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/03\/ex-orphans-babies-at-stockade-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"ex orphans &amp; babies at stockade (1)\" border=\"0\" alt=\"ex orphans &amp; babies at stockade (1)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/03\/ex-orphans-babies-at-stockade-1_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Eine wilde Kuh kam diesen Monat regelm\u00e4\u00dfig zum Saufen an die Stalltr\u00e4nke und hatte am 3. Februar sogar ihr Neugeborenes dabei, an das sie auch die Waisen herankommen lie\u00df &#8211; nur <b>Siria<\/b> blieb in sicherer Entfernung.<\/p>\n<p><b>Emilys<\/b> Gruppe war regelm\u00e4\u00dfig auf dem Stallgel\u00e4nde. Am 7. Februar wurde sie von einem wilden Bullen begleitet, und w\u00e4hrend <b>Sweet Sally<\/b> mit ihm \u201eR\u00fcssel dr\u00fcckte\u201c, passten <b>Ndara<\/b> und <b>Mvita<\/b> auf Eve auf, die im Wasser spielte. Auch <b>Lissa<\/b> kam an diesem Abend mit ihrer Familie zur Tr\u00e4nke. Die Keeper bemerkten, dass ihr j\u00fcngster Nachwuchs, Luzima, f\u00fcr sein Alter sehr \u201emassiv\u201c war. <b>Emilys<\/b> Gruppe war schon am n\u00e4chsten Abend zur\u00fcck. <b>Dabassa<\/b>, <b>Rombo<\/b> und <b>Layoni<\/b> hoben ihren R\u00fcssel zum Gru\u00df, weil die Kleinen schon in ihren Gehegen waren. Ein wilder Jungbulle im Teenageralter gesellte sich am 10. Februar zu den Waisen, als sie am Mazinga Hill grasten, und blieb f\u00fcr einige Stunden bei ihnen. <b>Siria<\/b> und <b>Shimba<\/b> liefen ihm eine Weile nach und w\u00e4ren wohl gerne weiter mit ihm gegangen, entschieden sich aber letztlich zur Umkehr. Gebadet wurde an diesem Tag in einem unserer k\u00fcnstlich angelegten Wasserl\u00f6cher, dass mit Hilfe des Wassertankfahrzeugs der Voi-Station aufgef\u00fcllt wurde, denn das gro\u00dfe Wasserloch war in der Zwischenzeit ausgetrocknet.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/03\/Sally-getting-some-respect-frm-y.sters-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Sally getting some respect frm y.sters (2)\" border=\"0\" alt=\"Sally getting some respect frm y.sters (2)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/03\/Sally-getting-some-respect-frm-y.sters-2_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"139\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Emilys<\/b> und <b>Edies<\/b> Gruppe kamen am 14. Februar gegen 10.30 Uhr mit zwei wilden Jungbullen zur Stalltr\u00e4nke &#8211; am gleichen Tag, als die Keeper auch einen kleinen Zebra-Waisen in ihre Obhut nahmen. Einer der wilden Elefantenbullen war sehr sch\u00fcchtern, aber offensichtlich gew\u00f6hnt an Menschen. Die beiden Herden waren auch am n\u00e4chsten Abend wieder da, unsere Waisen allerdings schon in ihrem Gehege. Am 23. Februar trafen die Waisen auf der Ostseite von Mazinga Hill auf <b>Emily<\/b>, Baby Eve, <b>Sweet Sally<\/b>, <b>Ndara<\/b> und <b>Mvita<\/b> und verbrachten den Morgen miteinander. <b>Emily<\/b> war sehr angetan von <b>Layoni<\/b> und wir nehmen an, dass sie bald versuchen wird, ihn mitzunehmen. <b>Lempaute<\/b> lockte ihn schnell weg von den M\u00f6chte-Gern-Baby-Kidnappern! <b>Emily<\/b> und <b>Edie<\/b> inklusive ihrer Herden und dem Nachwuch waren auch am 28. Februar gegen 9 Uhr morgens noch einmal an der Stalltr\u00e4nke und hatten wieder den Jungbullen dabei. <b>Solango<\/b> kam am 11. Februar alleine und bettelte um eine Handvoll Kopra, die wir ihm nat\u00fcrlich gerne gaben. Es war gut, ihn wiederzusehen &#8211; geheilt und gesund. Just an diesem Tag reisten die Voi-Keeper zur Galana Ranch, wo Klein \u201e<b>Sonje<\/b>\u201c geborgen und in die Nairobi-Nursery geflogen wurde. Schon am n\u00e4chsten Tag brachen sie zur Salt Lick Lodge auf, wo Baby \u201e<b>Lumo<\/b>\u201c gerettet und ebenfalls direkt in die Nursery geflogen wurde.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/03\/Taveta-enjoying-a-scratch-on-the-walls-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Taveta enjoying a scratch on the walls (2)\" border=\"0\" alt=\"Taveta enjoying a scratch on the walls (2)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/03\/Taveta-enjoying-a-scratch-on-the-walls-2_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>F\u00fcr die Voi-Waisen war es ein durchweg gl\u00fccklicher Monat. Ihre mitt\u00e4glichen Schlammb\u00e4der haben sie zu dieser Jahreszeit voll ausgenutzt und waren ansonsten die ganze Zeit damit besch\u00e4ftigt, ihre M\u00e4gen zu f\u00fcllen, denn Futter ist um diese Jahreszeit rar. Die jungen Bullen widmeten sich wie immer ihren Kr\u00e4ftemessen, w\u00e4hrend sich die K\u00fche auf ihre Sch\u00fctzlinge konzentrierten. <b>Lesanju<\/b> und <b>Lempaute<\/b>, die beiden Leitk\u00fche, k\u00fcmmern sich (zusammen mit <b>Kenia<\/b>) vor allem um <b>Dida<\/b>, w\u00e4hrend sich <b>Wasessa<\/b> <b>Emsaya<\/b> angenommen hat. Das \u00fcberrascht, wo sie doch so lange auf <b>Tassia<\/b> fixiert war, aber den scheint das nicht zu st\u00f6ren. Der ist vielbesch\u00e4ftigt mit seinem Erzrivalen <b>Taveta.<\/b><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/03\/Taveta.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Taveta\" border=\"0\" alt=\"Taveta\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/03\/Taveta_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/die-waisen-im-februar\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe: Februar 2012 Der Februar war ziemlich hektisch in der Nursery. Der Tod der zwei Monate jungen Lemek, die erst 8 Tage bei uns war, hat uns tief getroffen. Besonders, als sich bei der Obduktion keine schwerwiegenden Organver\u00e4nderungen feststellen lie\u00dfen, was wir zun\u00e4chst als Todesursache vermuteten. 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