{"id":2923,"date":"2012-04-17T17:41:00","date_gmt":"2012-04-17T16:41:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=2923"},"modified":"2012-04-17T17:49:23","modified_gmt":"2012-04-17T16:49:23","slug":"die-waisen-im-mrz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/die-waisen-im-mrz\/","title":{"rendered":"Die Waisen im M&auml;rz"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe: <\/strong><\/p>\n<p>Die Rettung eines verwaisten Elefantenbabys auf der Galana Ranch an der Ostgrenze Tsavos am Monatsanfang mu\u00dfte leider abgebrochen werden, da das K\u00e4lbchen noch vor unserem Eintreffen verstorben war. Am 20. M\u00e4rz wurde dann der 18 Monate alte <strong>Kanjoro<\/strong> von der Ol Malo Ranch gerettet, dem der Schwanz offenbar von einer Hy\u00e4ne abgebissen worden war.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/04\/Kanjoro.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"Kanjoro\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/04\/Kanjoro_thumb.jpg\" alt=\"Kanjoro\" width=\"324\" height=\"484\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Benannt wurde er nach der <em>Lugga<\/em>, einem ausgetrockneten Flussbett, in der er sich vor weiteren Angriffen versteckt hatte. Ein Wildh\u00fcter der Ol Malo Ranch hatte ihn zwei Tage und N\u00e4chte beobachtet, um sicherzugehen, dass es sich auch wirklich um eine Waise handelte und seine Familie nicht doch wieder auftauchte. Von der Wunde am Schwanz und dem schweren Wurmbefall einmal abgesehen, war er aber in guter Verfassung. Er nahm gleich nach seiner Ankunft die Milchflasche und weitere rehydrierende Fl\u00fcssigkeiten an und wurde im Stall neben <strong>Mutara<\/strong> und <strong>Ishanga<\/strong> untergebracht, die ihn warmherzig willkommen hie\u00dfen. Eine Woche und eine Wurmbehandlung sp\u00e4ter &#8211; am 27. M\u00e4rz &#8211; durfte er bereits zu den anderen Waisen. Kurz vor Monatende wurde er in seinem Schwanz-Stumpf gebissen und die Wunde begann erneut zu bluten. Die Keeper vermuten, dass <strong>Ishanga<\/strong> dahinter steckte, die in letzter Zeit gerne auf die Schw\u00e4nze ihrer Artgenossen abzielt. <strong>Kanjoro<\/strong> fl\u00fcchtete vom Rest der Herde und wurde kurz darauf in der N\u00e4he des Schlammbades gefunden &#8211; immer auf der Hut, dass ihm niemand zu nahe kam! Aber ansonsten hat er sich gut eingelebt.<\/p>\n<p>Die dritte Rettungsaktion dieses Monats fand am 31. M\u00e4rz statt. Der Anruf kam aus dem Rumoi Nationalreservat im Kerio Valley, unweit der Stadt Eldoret im Westen Kenias. Ein 6 bis 8 Monate altes Elefantenweibchen steckte im Schlamm eines austrocknenden Wasserlochs fest und wurde von Rangern der kenianischen Wildtierbeh\u00f6rde (Kenya Wildlife Service, KWS) gefunden. Es war offensichtlich schon l\u00e4nger ohne Mutter und so abgemagert und schwach, dass es an eine Infusion gelegt werden musste, bevor man es \u00fcberhaupt in das Rettungsflugzeug verladen konnte. Die Infusion mit Kochsalzl\u00f6sung und Traubenzucker hat schnell Wirkung gezeigt, so dass sie bei ihrer Ankunft in der Nursery gegen 19 Uhr schon alleine stehen konnte und sogar ihre Milch annahm. Sie wurde <strong>Kerio<\/strong> genannt und im Stall neben <strong>Tano<\/strong> untergebracht, die ihr aufmunternd zukollerte. Die n\u00e4chsten Tage w\u00fcrden zeigen, ob es das K\u00e4lbchen \u00fcber den Berg schaffte. Traurigerweise verlor sie noch in der gleichen Nacht immer wieder ihr Bewusstsein, musste mehrfach an den Tropf gehangen werden und starb schlie\u00dflich am Sonntag, den 1. April.<\/p>\n<p>Im Monat M\u00e4rz hat uns vor allem <strong>Kithaka<\/strong> gro\u00dfe Sorgen bereitet. Obwohl seine Temperatur unauff\u00e4llig blieb, schien ihm der letzte durchbrechende Backenzahn ordentlich zuzusetzen. Er hatte keinen Appetit, daf\u00fcr aber Bauchschmerzen, im Wechsel immer wieder Durchfall und Verstopfung und war zeitweise so schwach und lethargisch, dass er mehrfach eine Traubenzuckerinfusion \u00fcber die Ohrvene erhielt. Zum Gl\u00fcck ging es am Monatsende wieder aufw\u00e4rts &#8211; aber er hat viel Gewicht verloren. Das passiert unseren Waisen sehr oft w\u00e4hrend die ersten Z\u00e4hne wachsen und ist immer problematisch. In der Wildnis geborene Babys, die sich von Muttermilch ern\u00e4hren, reagieren offenbar robuster auf dieses Problem.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/04\/Kithaka-playing-with-Mutara-watching-over-him-IMG_6018-11.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"Kithaka playing with Mutara watching over him IMG_6018 (11)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/04\/Kithaka-playing-with-Mutara-watching-over-him-IMG_6018-11_thumb.jpg\" alt=\"Kithaka playing with Mutara watching over him IMG_6018 (11)\" width=\"244\" height=\"164\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Mureras<\/strong> verletztes Hinterbein ist immer noch gel\u00e4hmt und angeschwollen, aber sie schleppt sich tapfer umher und genie\u00dft die Geselligkeit der Herde sowie die Aufmerksamkeit und das Mitgef\u00fchl der anderen Nursery-Elefanten. Der Tierarzt hatte ja schon im Februar vermutet, dass ihr Becken (an-)gebrochen sein k\u00f6nnte und eventuell auch Beckenb\u00e4nder besch\u00e4digt sind. Dann w\u00fcrde die Heilung sehr lange dauern. Leider ist es nicht m\u00f6glich, ein Elefantenbein zu r\u00f6ntgen &#8211; das Gewebe ist zu dicht und das Bein zu dick. <strong>Orwa<\/strong> ist und bleibt ihr treuester Gef\u00e4hrte und scheint sich in dieser Rolle ausgesprochen gut zu gefallen. <strong>Murera<\/strong> dagegen, als Gr\u00f6\u00dfte in der Herde, h\u00e4lt daf\u00fcr <strong>Ishaq-B <\/strong>in Schach, die sich gerne \u00fcber <strong>Orwas<\/strong> Milchflasche hermacht.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/04\/Murera.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"Murera\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/04\/Murera_thumb.jpg\" alt=\"Murera\" width=\"160\" height=\"240\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die gro\u00dfe Beule an <strong>Sonjes<\/strong> rechter H\u00fcfte, die sie schon bei ihrer Rettung auf der Galana Ranch hatte, ist und bleibt hart und scheint sich nicht in einen Abszess zu entwickeln. Inzwischen ist es wahrscheinlicher, dass es sich um einen abgekapselten Knochensplitter o.\u00e4. handelt, und dass sie wohl oder \u00fcbel damit leben muss. Allerdings zeigt sie sich davon nicht sonderlich beeintr\u00e4chtigt. Sie humpelt ein bisschen, belastet lieber das andere Bein und ist beim Suhlen im Schlamm ungern zwischen den anderen eingeklemmt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/04\/Sonje-with-Naipoki.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"Sonje with Naipoki\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/04\/Sonje-with-Naipoki_thumb.jpg\" alt=\"Sonje with Naipoki\" width=\"164\" height=\"244\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Alle Elefangenweibchen in der Nursery k\u00fcmmern sich intensive um Klein <strong>Kithaka<\/strong>: sie warten morgens auf ihn vor seiner Stallt\u00fcr und t\u00e4scheln ihn auf dem Weg in den Busch die ganze Zeit mit ihren R\u00fcsseln. <strong>Naipoki<\/strong> und <strong>Sities<\/strong> haben sich dem Neuank\u00f6mmling <strong>Kanjoro<\/strong> angenommen, und k\u00fcmmern sich um ihn, sobald seine Stallt\u00fcre morgens aufgeht. <strong>Mutara<\/strong> teilt sich die Pflichten der Leitkuh mit <strong>Shukuru<\/strong>, <strong>Makireti<\/strong> und <strong>Tano<\/strong>, <a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/04\/Tano-and-Makireti-IMG_5801-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border-width: 0px;\" title=\"Tano and Makireti IMG_5801 (1)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/04\/Tano-and-Makireti-IMG_5801-1_thumb.jpg\" alt=\"Tano and Makireti IMG_5801 (1)\" width=\"164\" height=\"244\" border=\"0\" \/><\/a>w\u00e4hrend <strong>Turkwel<\/strong>, <strong>Sities<\/strong>, <strong>Naipoki<\/strong> und <strong>Ishaq-B<\/strong> noch in der zweiten Reihe stehen. Der Goldjunge der Nursery-Gruppe ist allerdings <strong>Orwa<\/strong>, dessen F\u00fcrsorge f\u00fcr <strong>Murera<\/strong> ausgesprochen r\u00fchrselig ist. Obwohl er oftmals das Schlammbad verpasst, so scheint er sich lieber um sie zu k\u00fcmmern.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/04\/Orwa-IMG_5834-4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"Orwa IMG_5834 (4)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/04\/Orwa-IMG_5834-4_thumb.jpg\" alt=\"Orwa IMG_5834 (4)\" width=\"244\" height=\"164\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4 align=\"center\"><span style=\"color: #ff0000;\"><strong><span style=\"font-size: medium;\"><span><a style=\"color: #ff0000;\" href=\"http:\/\/www.reaev.de\/templates\/standard\/de\/rettet-die-elefanten-afrikas-ev-waisen-patenschaft-online.asp\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #ff0000;\">Kanjoro, Murera und Sonje suchen auch ab sofort<\/span><\/a>&#8211;\u00a0<\/span><\/span><span><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/templates\/standard\/de\/rettet-die-elefanten-afrikas-ev-waisen-patenschaft-online.asp\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #ff0000;\">neue Pateneltern &#8211; \u00dcbernehmen auch Sie eine<\/span><\/a>&#8211;\u00a0<\/span><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/templates\/standard\/de\/rettet-die-elefanten-afrikas-ev-waisen-patenschaft-online.asp\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #ff0000;\">Patenschaft f\u00fcr einen Neuank\u00f6mmling ?<\/span><\/a><\/strong><\/span><\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Monatsbericht f\u00fcr die Voi-Gruppe: <\/strong><\/p>\n<p>Der Tod der f\u00fcnfj\u00e4hrigen <strong>Dida<\/strong> am fr\u00fchen Morgen des 10. M\u00e4rz hat uns tief getroffen &#8211; auch wenn er nicht v\u00f6llig unerwartet kam, f\u00fcr diejenigen, die sich seit ihrer Ankunft im Alter von nur vier Wochen rund um die Uhr um sie gek\u00fcmmert haben. Die Keeper haben ihren K\u00f6rper nach ihrem Tod schnell und leise weggebracht, um ihren Freunden einen traumatisierenden Abschied zu ersparen.<\/p>\n<p>Im Mai 2010 war sie von der Nairobi-Nursery in die Auswilderungsstation nach Voi gekommen und war im Wachstum immer hinter den gleichaltrigen Elefanten zur\u00fcckgeblieben. So sehr, dass man sie manchmal f\u00fcr ein K\u00e4lbchen halten mochte und j\u00fcngere oder gleichaltrige Waisen um einiges gr\u00f6\u00dfer waren als sie. Die Obduktion ergab schlie\u00dflich, was wir schon lange vermuteten: einen angeborenen Herzfehler. \u00dcberdies hatte sie auch unterentwickelte Lungen, die nicht vermochten, den wachsenden Elefantenk\u00f6rper mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen. Wenn solch lebenswichtige Organe versagen und das Problem nicht medikament\u00f6s zu behandeln ist, dann k\u00f6nnen wir leider nichts mehr tun &#8211; au\u00dfer jeder Menge \u201e<em>tender loving care<\/em>\u201c, also viel Liebe und Zuneigung in der Zeit, in der sie bei uns ist. Wir alle und <strong>Didas<\/strong> mehr als 3000 Paten waren tief betroffen von ihrem Tod, und wir werden sie sehr vermissen. Aber wir freuen uns auch \u00fcber die Jahre, in denen sie bei uns war und sind dankbar f\u00fcr ihren gl\u00fccklichen, freien und freundlichen Geist, der sie in der Herde war.<\/p>\n<p>Die anderen Waisen haben oft mit ihr gelitten, haben sie getr\u00f6stet, ihr geholfen und sie vor den temperamentvollen Jungbullen besch\u00fctzt. <strong>Kenia<\/strong> und <strong>Ndii<\/strong> waren ihre \u201epers\u00f6nlichen Leibw\u00e4chter\u201c als sie lebte, aber <strong>Lesanju<\/strong> scheint am meisten darunter zu leiden, dass <strong>Dida<\/strong> nicht mehr da ist. Sie alle haben \u00fcber mehrere Tage vergeblich nach ihr gesucht, scheinen sich aber nunmehr damit abgefunden zu haben, dass sie nicht mehr wieder kommt. <strong>Lesanju<\/strong> unternahm am 19. M\u00e4rz eine weitere Suchaktion, nachdem der Rest der Gruppe l\u00e4ngst unterwegs in den Busch war. Sie folgte ihnen erst viel sp\u00e4ter, langsam und traurig.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/04\/Lesanju-on-a-show-off-rock-scratching-game-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"Lesanju on a show off rock scratching game (1)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/04\/Lesanju-on-a-show-off-rock-scratching-game-1_thumb.jpg\" alt=\"Lesanju on a show off rock scratching game (1)\" width=\"244\" height=\"184\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ansonsten ist in diesem Monat nicht viel passiert in Voi. Die Bullen sind unentwegt in Ringk\u00e4mpfe verwickelt &#8211; besonders <strong>Tassia<\/strong> und <strong>Taveta<\/strong>, die einen nicht enden wollenden Kampf auszutragen haben scheinen. <strong>Mzima<\/strong> und <strong>Shimba<\/strong> sind Trainingspartner, w\u00e4hrend sich <strong>Dabassa<\/strong>, <strong>Rombo<\/strong> und <strong>Layoni<\/strong> noch nicht so recht an die gr\u00f6\u00dferen Bullen herantrauen. <strong>Emsaya<\/strong> ist und bleibt <strong>Wasessas<\/strong> Liebling und ist oft in Begleitung ihrer besten Freundin <strong>Kivuko<\/strong>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/04\/Dabasa-lft-Rombo-Layoni-taking-their-front-position-in-wa.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"Dabasa lft, Rombo &amp; Layoni taking their front position in wa\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/04\/Dabasa-lft-Rombo-Layoni-taking-their-front-position-in-wa_thumb.jpg\" alt=\"Dabasa lft, Rombo &amp; Layoni taking their front position in wa\" width=\"244\" height=\"184\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am 2. M\u00e4rz trafen die Waisen im Busch auf <strong>Solango<\/strong> und <strong>Burra<\/strong>, die von vielen kleinen R\u00fcsseln freundlich begr\u00fc\u00dft wurden. Die beiden gro\u00dfen Bullen aus der Herde der Ex-Waisen haben einige Zeit neben ihnen gegrast, bevor sie sich zum Stallgel\u00e4nde aufmachten, wo sie an der Tr\u00e4nke soffen und sich ein paar Naschereien abholten. <strong>Burra<\/strong> und <strong>Solango<\/strong> sind die allerbesten Freunde &#8211; und es war <strong>Burra<\/strong>, der <strong>Solango<\/strong> zu den Keepern brachte, als der sich letztes Jahr ein Bein gebrochen hatte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/04\/Lempaute-walking-off-the-stkd.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"Lempaute walking off the stkd\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/04\/Lempaute-walking-off-the-stkd_thumb.jpg\" alt=\"Lempaute walking off the stkd\" width=\"244\" height=\"184\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die anderen Ex-Waisen fielen in diesem Monat nur durch ihre Abwesenheit auf &#8211; inklusive <strong>Siria<\/strong>, der im letzten Monat eigentlich ein Dauergast war. Offenbar sind sie in entlegenere Gebiete gezogen, auf der Suche nach Futter. Die einzige Begegung mit einer wilden Herde war am 18. M\u00e4rz, als die Waisen auf dem Weg zum mitt\u00e4glichen Schlammbad waren und <strong>Wasessa<\/strong> <strong>Emsaya<\/strong> mitnahm, um sie zu begr\u00fc\u00dfen. Die beiden verbrachten einige Zeit in der wilden Herde, bevor diese weiter Richtung Voi-Fluss zog. <strong>Wasessa<\/strong> und <strong>Emsaya<\/strong> kehrten zu ihrer Waisenherde zur\u00fcck und nahmen einfach noch ein zweites Schlammbad.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/04\/Mzima-with-the-pupils.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"Mzima with the pupils\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/04\/Mzima-with-the-pupils_thumb.jpg\" alt=\"Mzima with the pupils\" width=\"244\" height=\"184\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Leichte Regenschauer setzten am Ende des Monats ein und setzten der Hitze der Trockenzeit endlich ein Ende &#8211; was f\u00fcr eine gelungene Abwechslung und die Waisen spielten in Pf\u00fctzen und w\u00e4ltzten sich ausgiebig im Schlamm. Zweimal bekamen sie Besuch von einer Schulklasse, die \u00fcber das Schulprogramm des <em>David Sheldrick Wildlife Trust<\/em> einen Ausflug zu den Voi-Waisen bekommen hatte. Ansonsten war die Futtersuche die Hauptaktivit\u00e4t unserer Voi-Waisen im M\u00e4rz, mit vielen Wanderungen auf den Mazinga-Berg &#8211; und <strong>Mzima<\/strong>, <strong>Shimba<\/strong> und <strong>Ndii<\/strong> waren mit Abstand die besten Kletterer.<\/p>\n<p><strong>Monatsbericht f\u00fcr die Ithumba-Gruppe: M\u00e4rz 2012<\/strong><\/p>\n<p>Der M\u00e4rz ist f\u00fcr gew\u00f6hnlich der hei\u00dfeste Monat des Jahres in Tsavo, doch in diesem Jahr gab es h\u00e4ufiger k\u00fchle Tage, an denen die Waisen nicht einmal ins Wasser gingen! Am 1. M\u00e4rz allerdings war es so hei\u00df, dass <strong>Chemi<\/strong> <strong>Chemi<\/strong>, der Kleinste in der Ithumba-Gruppe, mit seinem R\u00fcssel Wasser aus dem Magen saugte, um sich das k\u00fchlende Nass \u00fcber die Ohren zu spr\u00fchen. Am 23. M\u00e4rz wiederholte sich das Schauspiel, und auch <strong>Ololoo<\/strong> musste sich auf diese Weise abk\u00fchlen. Die Waisen, die vor nicht allzu langer Zeit erst von Nairobi nach Ithumba gekommen waren, m\u00fcssen sich erst noch an die Temperaturen in Tsavo gew\u00f6hnen. Daher bringen wir die Waisen aus der Nursery auch lieber in den k\u00e4lteren Monaten &#8211; sprich Juni, Juli und August &#8211; hierher.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/04\/kibo-scratching-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"kibo scratching (1)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/04\/kibo-scratching-1_thumb.jpg\" alt=\"kibo scratching (1)\" width=\"244\" height=\"184\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Kilaguni<\/strong> und <strong>Sabachi<\/strong> sind schon lange Zeit Rivalen. Sie fechten mindestens 12 taffe K\u00e4mpfe pro Monat aus. <strong>Sabachi<\/strong> geht f\u00fcr gew\u00f6hnlich als Sieger vom Platz, aber zwei Mal gelang im M\u00e4rz auch <strong>Kilaguni <\/strong>der Sieg! <strong>Kibo<\/strong> und <strong>Kandecha<\/strong> raufen sich ebenfalls, aber nicht so auf die harte Tour. Es scheint, als ob die K\u00fche es aufgegeben h\u00e4tten, die beiden voneinander zu trennen. Nur <strong>Chaimu<\/strong> versuchte einmal, einzugreifen und trat an <strong>Kilagunis<\/strong> Stelle, um <strong>Sabachi<\/strong> eine Lektion zu erteilen.<\/p>\n<p>Alles in Allem haben die Ithumba-Waisen einen gl\u00fccklichen Monat verlebt. Der Nachwuchs zieht morgens f\u00fcr gew\u00f6hnlich mit hin- und herschwenkenden R\u00fcsseln in den Busch und fr\u00f6nt seinen Schubsereien. Sie hatten im M\u00e4rz auch viele Begegnungen mit <strong>Yattas<\/strong> Gruppe der Ex-Waisen, die in diesem Monat fast ausnahmslos wilde Artgenossen mit dabei hatten. Junge, erwachsene, von Menschen betreute und wilde Elefanten mischten sich unbefangen und schienen sich miteinander sehr wohl zu f\u00fchlen. Am 2. M\u00e4rz kam <strong>Yatta<\/strong> mit einigen aus ihrer Herde und drei der wilden Rekruten &#8211; <strong>Mgeni<\/strong>, <strong>Kijana<\/strong> und <strong>Kimethana<\/strong> &#8211; zur Stalltr\u00e4nke. Am 4., 6. und 8. M\u00e4rz waren alle Ex-Waisen in Begleitung wilder Elefanten zum Saufen im Stallgel\u00e4nde. Die wilden Elefanten kommen auch ohne die Ex-Waisen zur Stalltr\u00e4nke, so wie am 4. und 6. M\u00e4rz.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/04\/evening-soil-bath.-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"evening soil bath. (1)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/04\/evening-soil-bath.-1_thumb.jpg\" alt=\"evening soil bath. (1)\" width=\"244\" height=\"184\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Waisen trafen sich am 12. M\u00e4rz <strong>Wendi<\/strong> mit ihrer Splittergruppe beim Schlammbad und nur zwei Tage sp\u00e4ter die ganze Herde Ex-Waisen inklusive der wilden Begleitung. <strong>Lualeni<\/strong> und <strong>Kora<\/strong> (zwei beste Freunde) haben sich bei dieser Gelegenheit von der Waisen-Herde abgesetzt und wurden abends von zwei der Ex-Waisen zur\u00fcck ins Stallgel\u00e4nde gebracht. Am 7. M\u00e4rz kamen zwei wilde Bullen zum Saufen an die Tr\u00e4nke an der Suhle, und am 15. M\u00e4rz gesellten sich drei wilde Bullen zu den Waisen in den Schlamm. Am 22. M\u00e4rz waren alle Ex-Waisen und ihre wilden Freunde wieder mit den Waisen an der Suhle und hatten dieses Mal eine gro\u00dfe Kuh ohne Sto\u00dfz\u00e4hne dabei. Am 16. M\u00e4rz spielten die Waisen f\u00fcr eine halbe Stunde mit mehr als 10 wilden Elefanten im Schlamm, und am 29. M\u00e4rz kam eine riesiger Bulle f\u00fcr einige Zeit ans Schlammbad, war aber sichtlich irritiert vom Geruch der Keeper.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/04\/melia-scratching.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"melia scratching\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/04\/melia-scratching_thumb.jpg\" alt=\"melia scratching\" width=\"244\" height=\"184\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Leichte Regenf\u00e4lle beendeten die gro\u00dfe Hitze am 6. M\u00e4rz und boten den Waisen eine willkommene Abwechslung: Schlamm und Pf\u00fctzen \u00fcberall. Aber leider h\u00f6rte der Regen am Monatsende schon wieder auf. Die beiden in der Wildnis geborenen K\u00e4lbchen von <strong>Yatta<\/strong> und <strong>Mulika<\/strong> (<strong>Yetu<\/strong> und <strong>Mwende<\/strong>) wachsen und gedeihen, und es mangelt ihnen nie an sich sorgenden Kinderm\u00e4dchen &#8211; sei es aus der Gruppe Ex-Waisen oder unter den wilden Gef\u00e4hrten.<\/p>\n<p>Und so endete der M\u00e4rz gl\u00fccklich und zufrieden f\u00fcr alle Ithumba-Waisen, dieses Mal gl\u00fccklicherweise ohne Hinweise auf Wilderei!<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/die-waisen-im-mrz\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe: Die Rettung eines verwaisten Elefantenbabys auf der Galana Ranch an der Ostgrenze Tsavos am Monatsanfang mu\u00dfte leider abgebrochen werden, da das K\u00e4lbchen noch vor unserem Eintreffen verstorben war. Am 20. M\u00e4rz wurde dann der 18 Monate alte Kanjoro von der Ol Malo Ranch gerettet, dem der Schwanz offenbar von einer &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/die-waisen-im-mrz\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eDie Waisen im M&auml;rz\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18,1],"tags":[],"class_list":["post-2923","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-monatsberichte","category-news"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2923","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2923"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2923\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2926,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2923\/revisions\/2926"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2923"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2923"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2923"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}