{"id":2959,"date":"2012-06-04T18:01:00","date_gmt":"2012-06-04T17:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=2959"},"modified":"2012-06-04T18:13:46","modified_gmt":"2012-06-04T17:13:46","slug":"die-waisen-im-april","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/die-waisen-im-april\/","title":{"rendered":"Die Waisen im April"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe:-\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Der April war wieder einmal \u00fcberaus hektisch in der Nursery. Schon der 1. Tag des Monats sorgte f\u00fcr gro\u00dfe Aufregung&#8230;was nach traditionellem Glauben eigentlich ein gutes Omen ist, sollte sich als das genaue Gegenteil herausstellen: eine riesige Python lag zusammengerollt im Geb\u00fcsch neben dem Schlammbad der Waisen! Noch am gleichen morgen starb die 8 Monate alte <strong>Kerio<\/strong>, die erst kurz vorher im Kerio Valley gerettet war. Schon bei ihrer Ankunft war sie mehr tot als lebendig.<\/p>\n<p>Am 9. April, Ostermontag, kam ein etwa 3 Monate altes Elefantenweibchen bei uns an. Man hatte sie aus einer Viehtr\u00e4nke in der N\u00e4he des Karisia Waldes in der N\u00e4he der Stadt Maralal geborgen und dementsprechend <strong>Maralal<\/strong> genannt. Auch dieses K\u00e4lbchen hat es nicht geschafft. Ihre ersten Z\u00e4hne brachen gerade durch, f\u00fcr Elefantenbabys immer ein gro\u00dfer Stressfaktor: ihr Verdauungstrakt spielte verr\u00fcckt, und hinzu kam noch der seelische Stress, der sie nicht mehr schlafen lie\u00df. Wir lie\u00dfen nichts unversucht (inklusive hom\u00f6opathischer Beruhigungsmittel), aber sie verlor immer weiter an Gewicht und starb zwei Wochen sp\u00e4ter, am 24. April. Der Schock \u00fcber ihr pl\u00f6tzliches Ableben sa\u00df tief bei den anderen Waisen, die sie schon sehr ins Herz geschlossen hatten. Besonders die kleine <strong>Kithaka<\/strong> war untr\u00f6stlich und stand f\u00fcr mehrere Tage v\u00f6llig neben sich.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/06\/maralal.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"maralal\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/06\/maralal_thumb.jpg\" alt=\"maralal\" width=\"192\" height=\"244\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Am 14. April folgte schon der n\u00e4chste Schock &#8211; dieses Mal traf es ein kleines Breitmaulnashorn, das im Meru Nationalpark geborgen worden war. Sein Hinterlauf war v\u00f6llig zertr\u00fcmmert und ein Loch in der Brust deutete auf eine Wunde einer automatischen Schusswaffe hin. Diese hat wahrscheinlich auch seine Mutter get\u00f6tet und das Hinterbein verletzt &#8211; auch wenn der Tierarzt des Kenya Wildlife Service (KWS) behauptet, das Baby sei von Hy\u00e4nen angegriffen worden. Das winzige K\u00e4lbchen war erst 2 Wochen alt, als es weit nach Einbruch der Dunkelheit an einem Samstagabend in der Nursery eintraf. Wir konnten vorerst nichts weiter tun, als das Bein zu schienen und zwei kompetente Veterin\u00e4r-Chirurgen einzubestellen, um das Bein am n\u00e4chsten Morgen zu operieren. Leider starb das kleine Nashorn noch auf dem Weg zum Operationstisch. Die Wunden waren schon \u00e4lter und infiziert, so dass von einer Blutvergiftung als Todesursache ausgegangen werden muss. Die Brustwunde stammt aller Wahrscheinlichkeit von einer Kugel.<\/p>\n<p>Noch am gleichen Tag erhielten wir einen weiteren Notruf, dieses Mal aus Wamba in Laikipia, wo eine Elefantenmutter von Wilderern angeschossen worden war und sich nicht mehr bewegen konnte. Sie blutete profus aus dem Maul und ihre Vorderbeine waren v\u00f6llig zertr\u00fcmmert. Dorfbewohner hatten sie gefunden und an ihrer Seite ein kleines K\u00e4lbchen. Sie alarmierten den KWS, und der herbeigeschickte Tierarzt konnte der Mutter nicht mehr helfen und schl\u00e4ferte sie noch an Ort und Stelle ein. Das Baby wurde vom Wamba Flugfeld in die Nairobi Nursery geflogen, wo es sp\u00e4t nachts eintraf. Es handelte sich um einen kleinen Bullen, im Alter von etwa 2-3 Monaten, den wir <strong>Barsilinga<\/strong> nannten. Obwohl er in guter k\u00f6rperlicher Verfassung war (er hatte schlie\u00dflich bis vor kurzem noch ges\u00e4ugt), war er extrem traumatisiert und unruhig. Er schrie die ganze Nacht und versetzte damit auch die anderen Waisen, besonders <strong>Naipoki<\/strong>, in helle Aufregung. Gl\u00fccklicherweise nahm er die Ersatzmilch an und konnte schon am n\u00e4chsten Morgen zum Rest der Gruppe gelassen werden, wo er &#8211; wie \u00fcblich &#8211; von allen freudig empfangen wurde.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/06\/Kihari-behind-Barsilinga-IMG_6469-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"Kihari behind Barsilinga IMG_6469 (2)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/06\/Kihari-behind-Barsilinga-IMG_6469-2_thumb.jpg\" alt=\"Kihari behind Barsilinga IMG_6469 (2)\" width=\"244\" height=\"164\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Aber der Monat war noch nicht zu Ende, und am sp\u00e4ten Nachmittag des 20. April retteten unsere Keeper in Voi, im Nationalpark Tsavo-East, ein weiteres Elefantenbaby. Er wurde \u00fcber Nacht in Voi behalten und am n\u00e4chsten Morgen nach Nairobi geflogen. Wir nannten ihn <strong>Balguda<\/strong>, einen Ort in Tsavo in der N\u00e4he seines Fundortes. Da der Stall, den er sich mit <strong>Turkwel<\/strong> teilen sollte, noch hergerichtet werden musste, brachte man ihn gleich zu den anderen Waisen, die ihn \u00fcberschw\u00e4nglich begr\u00fc\u00dften &#8211; besonders die \u00e4lteren K\u00fche <strong>Mutara<\/strong>, <strong>Shukuru<\/strong>, <strong>Tano<\/strong>, <strong>Makireti<\/strong> und <strong>Turkwel<\/strong>. <strong>Ishanga<\/strong> dagegen k\u00e4mpfte sofort um die \u201eVorherrschaft\u201c \u00fcber das Baby und wandte einen ganz ausgekl\u00fcgelten Trick an: sie begann zu rennen, dicht gefolgt von <strong>Balguda<\/strong> und einem anderen, noch relativ neuen, Baby &#8211; <strong>Kanjaro<\/strong>. Der hatte seit seiner Ankunft immer wieder Fluchtversuche unternommen! Alle waren v\u00f6llig \u00fcberrascht, inklusive der Keeper, die bis zur Abendd\u00e4mmerung nach den dreien suchten. Die drei Schw\u00e4nzer wurden schlie\u00dflich ca. 2 Kilometer entfernt beim Grasen am Banda-Eingang gefunden! Es war f\u00fcr alle ein anstrengender Tag &#8211; nicht zuletzt f\u00fcr den kleinen <strong>Balguda<\/strong>, der an diesem Tag schon eine Rettungsaktion und den Flug von Voi nach Nairobi hinter sich hatte!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/06\/Balguda-IMG_6493-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"Balguda IMG_6493 (2)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/06\/Balguda-IMG_6493-2_thumb.jpg\" alt=\"Balguda IMG_6493 (2)\" width=\"244\" height=\"164\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Mit <strong>Kanjaro<\/strong> hatten die Keeper den ganzen Monat \u00fcber Probleme. Er hat sich immer noch nicht so recht eingelebt und von der Trennung seiner Familie erholt. Au\u00dferdem hatte er ja die H\u00e4lfte seines Schwanzes an Hy\u00e4nen verloren und musste sich regelm\u00e4\u00dfig vor Ishanga verstecken, die ihm in den Schwanz bei\u00dfen wollte! Kanjaro ist wie alle traumatisierten Waisen ziemlich widerspenstig und dr\u00e4ngelig &#8211; besonders w\u00e4hrend der F\u00fctterungszeiten. Und er hat mehrfach versucht, vom Schlammbad z\u00fcr\u00fcck in den Wald zu rennen, wo die \u00e4lteren Nursery-Waisen darauf warten, zur Suhle gebracht zu werden und ihre Milch zu bekommen. Einmal hat er die \u00e4lteren nicht gefunden und verirrte sich tief in den Busch. Wieder einmal mussten die Keeper eine Suchaktion einleiten, w\u00e4hrend der sie auf vier L\u00f6wen trafen, die im Busch zwei alten B\u00fcffeln auflauerten! Es war <strong>Kanjoros<\/strong> Gl\u00fcck, dass er ihnen nicht \u00fcber den Weg gelaufen war. Alle waren \u00fcberrascht, dass der kleine <strong>Balguda<\/strong> zu anfangs <strong>Kanjoro<\/strong> zu seinem Lieblingselefanten auserkor, aber das \u00e4nderte sich, als er den ruhigen und liebenswerten <strong>Orwa<\/strong> n\u00e4her kennenlernte, der in der Nursery nur \u201eWunderknabe\u201c genannt wird. <strong>Sonje<\/strong> hat ihren Seelenschmerz noch immer nicht \u00fcberwunden, und dr\u00e4ngelt und boxt unentwegt w\u00e4hrend der F\u00fctterungszeit &#8211; sogar <strong>Orwa<\/strong>, der eigentlich ihr bester Freund ist.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/06\/Orwa-IMG_6451.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"Orwa IMG_6451\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/06\/Orwa-IMG_6451_thumb.jpg\" alt=\"Orwa IMG_6451\" width=\"164\" height=\"244\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Orwa<\/strong> ist wirklich ein ganz besonderer Elefant &#8211; \u00fcberdurchschnittlich liebevoll und mitf\u00fchlend. Er nimmt sich aller Neuank\u00f6mmlinge tr\u00f6stend an, die ganz besonders viel Zuwendung brauchen. Besonders f\u00fcr <strong>Murera<\/strong>, die inzwischen zweieinhalb Jahre alt ist, und wie er aus dem Meru Nationalpark stammt, war er ein wunderbarer Freund. Sie war in eine von Wilderern ausgelegte Giftfalle getreten und ihr Hinterbein war v\u00f6llig gel\u00e4hmt. Das Bein ist immer noch bis zum Kniegelenk geschwollen und zeigt keine nennenswerte Verbesserung. Die Tier\u00e4rzte meinen, es sei nicht gebrochen. Und ein hilfsbereiter Osteopath kommt zwei Mal pro Woche umsonst in die Nursery, um das Bein zu behandeln. Auch hom\u00f6opathische Mittel (gespendet von unserer Heilpraktikerin Lesley Suter aus England) und eine gro\u00dfe Portion liebevolle Zuwendung konnten noch nicht viel ausrichten. Im Moment k\u00f6nnen leider wir nicht sehr viel mehr f\u00fcr sie tun.<\/p>\n<p><strong>Kasigau<\/strong> ist der einzige \u00e4ltere Bulle in der Nursery und vermisst einen gleichaltrigen Trainingspartner f\u00fcr die Lieblingsbesch\u00e4ftigung aller kleinen Elefantenbullen. Er hatte <strong>Kanjoro<\/strong> im Visier, der nat\u00fcrlich viel zu klein und noch viel zu schwach f\u00fcr solcherlei Aktivit\u00e4ten ist. Er hat sein Gl\u00fcck auch bei den \u00e4lteren K\u00fchen versucht, die davon gar nichts halten und sich eher gegen ihn verb\u00fcnden! Er wird bald einen Spielgef\u00e4hrten finden, denn sobald in Tsavo wieder Regen f\u00e4llt, wird er dahin umziehen! Die besonders verspielten Nursery-M\u00e4dchen sind <strong>Naipoki<\/strong> (die <strong>Balguda<\/strong> abg\u00f6ttisch liebt), <strong>Sities<\/strong>, <strong>Kihari<\/strong> (sch\u00fcchtern und sehr lieb) und <strong>Ishaq-B<\/strong>, ein ganz besonders \u201elieber\u201c kleiner Elefant. Sie gehorcht den Keepern ohne Widerworte und macht nicht einmal einen Mucks, wenn die Schlafpl\u00e4tze wieder einmal getauscht werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/06\/kasigau.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"kasigau\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/06\/kasigau_thumb.jpg\" alt=\"kasigau\" width=\"192\" height=\"244\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Sie wurde in <strong>Turkwels<\/strong> vorherigem Quartier untergebracht, um <strong>Balguda<\/strong> Gesellschaft zu leisten. <strong>Turkwel<\/strong> und ihr \u201eSchatten\u201c <strong>Kainuk<\/strong> teilen sich nun den gro\u00dfen Stall, und <strong>Kainuk<\/strong> war au\u00dfer sich vor Freude. Die beiden stehen sich schon immer sehr nahe, beide stammen aus dem s\u00fcdlichen Turkana und es ist wahrscheinlich, dass sie sich noch aus ihrer Zeit in der Wildnis kennen, denn die dortige Elefantenpopulation ist nahezu ausradiert. Wenn <strong>Turkwel <\/strong>in eine der beiden Auswilderungsstationen umzieht, ist es unvermeidbar, dass <strong>Kainuk<\/strong> mit \u201everlegt\u201c wird, denn die beiden zu trennen, w\u00fcrde sie noch einmal traumatisieren. Die n\u00e4chsten Kanditaten f\u00fcr einen Umzug sind <strong>Mutara, Shukuru, Tano, Makireti, Kilabasi<\/strong> und wahrscheinlich <strong>Turkwel<\/strong>, <strong>Kainuk und Kasigau<\/strong>. Vielleicht lassen wir auch eine der \u00e4lteren K\u00fche (wahrscheinlich <strong>Shukuru<\/strong>) noch als Leitkuh in der Nursery, wo sie von <strong>Sities<\/strong> und <strong>Naipoki<\/strong> unterst\u00fctzt werden kann. Die beiden zeigen bereits jetzt viele m\u00fctterliche Charakterz\u00fcge: <strong>Naipoki<\/strong> bemuttert unentwegt <strong>Balguda<\/strong> (zumindest wenn die \u00e4lteren K\u00fche nicht dabei sind) und <strong>Sities<\/strong> ahmt sie kr\u00e4ftig nach.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/06\/naipoki.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"naipoki\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/06\/naipoki_thumb.jpg\" alt=\"naipoki\" width=\"192\" height=\"244\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Klein <strong>Kithaka<\/strong>, der eine besonders schlimme Zahnung hinter sich hat, bereitet uns immer noch Sorgen &#8211; er will einfach nicht wachsen, wie er sollte. Am Monatsende schien er wieder Bauchschmerzen zu haben, hielt sich abseits von den anderen und rollte sich auf dem Boden wie ein Koliker. Gl\u00fccklicherweise trank er sp\u00e4ter seine Milch und es schien ihm wieder besser zu gehen. Er besteht auf seiner Lieblingsdecke, die in seinem Stall h\u00e4ngt und an der er seinen R\u00fcssel anlehnt, wenn er s\u00e4uft. Keine andere Decke k\u00f6nnte diese eine ersetzen! Er inspiziert die Schubkarre mit den Milchflaschen und rennt z\u00fcruck in den Stall, wo er vor seiner Lieblingsdecke auf die Flasche wartet!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/06\/shukuru-kitaka.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"shukuru kitaka\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/06\/shukuru-kitaka_thumb.jpg\" alt=\"shukuru kitaka\" width=\"192\" height=\"244\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am Ende des Monats war die Zahl der Nursery-Waisen auf 20 angestiegen &#8211; also fast wieder ein volles Haus, so dass mehr St\u00e4lle gebaut werden m\u00fcssen. Wir m\u00fcssen auf einen erneuten Ansturm von Elefantenwaisen eingestellt sein, denn die von der riesigen Nachfrage nach Elfenbein im Fernen Osten forcierte Wilderei und der Zustrom von Chinesen nach Afrika, die als Zwischenh\u00e4ndler des \u201ewei\u00dfen Goldes\u201c und Nashorn-Horn fungieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Monatsbericht f\u00fcr die Voi-Gruppe:<\/strong><\/p>\n<p>Der Monat fing gut an, als Ex-Waise <strong>Emily, Edie<\/strong> und die dazugeh\u00f6rige Herde mitsamt Babys auftauchten. Sie brachten einen wilden Artgenossen mit und holten sich eine Handvoll Kraftfutter ab. Der lang ersehnte Niederschlag in Tsavo hielt sich in Grenzen und es scheint, als l\u00e4ge eine weitere lange Trockenzeit mit all ihren Konsequenzen vor uns.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/06\/Eve-lft-Sally-Mweya.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"Eve lft Sally &amp; Mweya\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/06\/Eve-lft-Sally-Mweya_thumb.jpg\" alt=\"Eve lft Sally &amp; Mweya\" width=\"244\" height=\"184\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Viel ist in diesem Monat in Voi passiert, nicht zuletzt wegen des freudigen Ereignisses, als Ex-Waise <strong>Mpenzi<\/strong> am 19. April pl\u00f6tzlich auftauchte! Sie war sehr lange nicht mehr gesehen worden, und zeigte uns jetzt stolz ihr in der Wildnis geborenes Elefantenm\u00e4dchen. Mpenzis \u00e4ltere Tochter &#8211; Asante &#8211; war ein flei\u00dfiges kleines Kinderm\u00e4chen und die Keeper freuten sich \u00fcberschw\u00e4nglich \u00fcber den Familienzuwachs, denn schlie\u00dflich hatte sie ihr Erstgeborenes vor einigen Jahren in der N\u00e4he der Voi Safari Lodge an hungrige L\u00f6wen verloren. Sie und Asante wurden mit einer gro\u00dfz\u00fcgigen Handvoll Kraftfutter verw\u00f6hnt.<\/p>\n<p>Weniger gute Nachrichten gab es am 13. April, als Ex-Waise <strong>Ndara<\/strong> (inzwischen 13 Jahre alt) in <strong>Emilys<\/strong> Herde gesichtet wurde, die auf dem Weg zu den Stallungen war. <strong>Ndara<\/strong> war von drei Pfeilen getroffen, von denen sich einer tief in eines der Gelenke ihres Vorderfu\u00dfes gebohrt hatte. Dr. Poghon, der Tier\u00e4rzt der Mobilen Tier\u00e4rztlichen Einheit im Trust, wurde herbeigerufen, um sie zu sedieren, die Pfeile zu entfernen und die Wunden zu behandeln. Nur zehn Tage sp\u00e4ter (am 23.4.) kam <strong>Ndara<\/strong> zur\u00fcck, heftig humpelnd, mit einem stark angeschwollenen Vorderfu\u00df. Der Tierarzt riet vorerst dazu, sie &#8211; wenn m\u00f6glich &#8211; zu beobachten, doch schon am n\u00e4chsten Tag konnten die Keeper sie nicht mehr finden. Auch in den darauf folgenden Tagen gab es keine Spur von ihr. Am 28. kehrte sie endlich zur\u00fcck und humpelte noch heftiger als zuvor. Sie war kaum noch in der Lage zu laufen. Nach einem Telefonat mit Angela in Nairobi wurden die Keeper dazu angehalten, sie in der N\u00e4he der Stallungen zu behalten. <strong>Ndara<\/strong> wurde Gr\u00fcn- und Kraftfutter gegeben, und die Keeper \u00fcberwachten ihren Zustand die ganze Nacht. Am n\u00e4chsten Tag (am Sonntag, den 29.) wurde ein Tierarzt nach Voi geflogen, da der andere inzwischen im Urlaub war. Der erfahrene internationale Tierarzt, der gerade erst mit einem Kollegen vom KWS den Trust in Nairobi besucht hatte, wurde nach Voi gebracht, wo er <strong>Ndara<\/strong> erst immobilisierte, um sie anschlie\u00dfend ausgiebig zu untersuchen und das, was sich als ernsthafte Gelenksentz\u00fcndung herausstellte, zu behandeln. Das Gelenk wurde gr\u00fcndlich gesp\u00fclt, mit Antibiotika getr\u00e4nkt und gr\u00fcner Tonerde versorgt, und <strong>Ndara<\/strong> bekam zus\u00e4tzlich noch entz\u00fcndungshemmende Medikamente und ein Langzeitantibiotikum injiziert. Sie wurde in ihren einstigen Stall gebracht (wo Ex-Waise <strong>Solango<\/strong> sein gebrochenes Bein auskuriert hat), so dass man sie in den n\u00e4chsten Wochen unter Beobachtung behalten konnte. Die Verletzung war so kompliziert, weil der Pfeil eine Gelenkkapsel durchdrungen hatte. Gl\u00fccklicherweise heilte <strong>Ndaras<\/strong> Fuss in den n\u00e4chsten Tagen sichtbar, so dass wir wieder voller Hoffnung auf eine vollst\u00e4ndige Genesung sind. In der Zwischenzeit genie\u00dft sie die Zuwendung, gutes Fressen und die Gesellschaft der Waisen, die sich jeden Morgen von ihr verabschieden, bevor sie sich in den Busch aufmachen und sie bei ihrer R\u00fcckkehr stets fr\u00f6hlich begr\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/06\/ndara1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"ndara1\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/06\/ndara1_thumb.jpg\" alt=\"ndara1\" width=\"244\" height=\"173\" border=\"0\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/06\/ndara3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: right; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"ndara3\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/06\/ndara3_thumb.jpg\" alt=\"ndara3\" width=\"244\" height=\"173\" align=\"right\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/06\/ndara2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"ndara2\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/06\/ndara2_thumb.jpg\" alt=\"ndara2\" width=\"244\" height=\"173\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am 20.April halfen die Voi-Keeper dabei, ein verwaistes Elefantenbaby aus den Kanderi-S\u00fcmpfen zu bergen. Er wurde \u00fcber Nacht in den Voi-Stallungen behalten, wo er von den anderen Waisen st\u00fcrmisch begr\u00fc\u00dft wurde. In den K\u00fchen wurde sofort der Mutterinstinkt geweckt und alle versuchten ihr Bestes, um ihn zu tr\u00f6sten. Am n\u00e4chsten Morgen wollten gar nicht von ihm ablassen, und <strong>Ndii<\/strong> wollte nicht einmal mit in den Busch zum Grasen gehen. Umso trauriger war sie, als das Baby f\u00fcr den Transport zum Flugfeld verladen wurde, von wo aus es in die Nairobi-Nursery geflogen wurde. Wir nannten den kleinen Bullen \u201e<strong>Balguda<\/strong>\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/06\/Balguda.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"Balguda\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/06\/Balguda_thumb.jpg\" alt=\"Balguda\" width=\"244\" height=\"173\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am 25.April, tauchte Ex-Waise <strong>Tsavo<\/strong> auf, ein Mitglied von Emilys inzwischen wilder Herde. Er freute sich \u00fcber eine Portion Kraftfutter.<\/p>\n<p>Komischerweise haben die Waisen in diesem Monat mehrfach ihre Milchflaschen warten lassen, um noch ein bisschen l\u00e4nger an den H\u00e4ngen des Mazinga Hills zu grasen. Am 16.April kamen sie erst um 21 Uhr und am 18.April um 19.30 Uhr zur\u00fcck &#8211; lange nach Einbruch der Dunkelheit in Kenia! Beim zweiten Mal hatten <strong>Shimba Layoni<\/strong> bei sich behalten &#8211; die Bullen werden offenbar selbst\u00e4ndig!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/06\/Layoni-left-behind-en-moving-2-join-others-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"Layoni left behind en moving 2 join others (2)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/06\/Layoni-left-behind-en-moving-2-join-others-2_thumb.jpg\" alt=\"Layoni left behind en moving 2 join others (2)\" width=\"244\" height=\"184\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zwischen <strong>Emsaya<\/strong> und <strong>Tassia<\/strong> ist ein Wettkampf um die Aufmerksamkeit von <strong>Wasessa<\/strong> entfacht. <strong>Taveta<\/strong> ist und bleibt ein Lausebengel, der sich einen Spass daraus macht, die anderen mittels R\u00fcssel mit Wasser zu bespritzen, wenn sie sich nicht in die Suhle trauen. <strong>Lesanju<\/strong> und <strong>Wasessa <\/strong>sind \u00e4u\u00dferst gute Leitk\u00fche der Waisengruppe: am 4. April schob <strong>Lesanju<\/strong> einen umgest\u00fcrzten Baum beiseite, der auf dem Trampelpfad der Elefanten lag. Und <strong>Wasessa<\/strong> half <strong>Layoni<\/strong> aus dem Schlammbad, als diese feststeckte. <strong>Lempaute<\/strong> nutzte ihre Chance, als <strong>Mzima<\/strong> Bl\u00e4tter aus den h\u00f6heren Baumwipfeln abzupfte, und machte sich \u00fcber alles Heruntergefallene her. Sie alle machten sich einen Spa\u00df daraus, ein paar Wasserb\u00f6cke zu verjagen, die am 15.April an der Suhle tranken, und wurden am 27. aber gleicherma\u00dfen kollektiv von einem Waran erschrocken. Alles in allem war es ein \u00fcberaus aufregender Monat in Voi!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/06\/Lesanju-lifting-a-fallen-branch-frm-the-road.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"Lesanju lifting a fallen branch frm the road\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/06\/Lesanju-lifting-a-fallen-branch-frm-the-road_thumb.jpg\" alt=\"Lesanju lifting a fallen branch frm the road\" width=\"244\" height=\"184\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Monatsbericht f\u00fcr die Ithumba-Gruppe:<\/strong><\/p>\n<p>Ein leichter Regenschauer am 17. April war der erste dieses Jahres in Ithumba. Daher waren die Ex-Waisen in der ersten Monatsh\u00e4lfte fast t\u00e4glich zum Saufen an der Stalltr\u00e4nke &#8211; manchmal alle zusammen, und manchmal nur in Gr\u00fcppchen, angef\u00fchrt von den jeweiligen Leitk\u00fchen. <strong>Sunyei <\/strong>kam am 2. April um 8 Uhr morgens mit einer kleinen Gruppe und am selben Nachmittag tauchten <strong>Mulika<\/strong> und <strong>Yatta<\/strong> mit ihren Babys Mwende und Yetu auf. Schon am n\u00e4chsten Tag waren sie alle gemeinsam zum Saufen gekommen &#8211; mit von der Partie waren sogar die wilden Bullen Mgeni, Kimenthena und Kijana. Am 4. April kamen sie sogar alle zwei Mal, denn es war unertr\u00e4glich hei\u00df.<\/p>\n<p>Am Vormittag des 5., stillten vier Wildhunde ihren Durst, blieben aber nicht lang und verpassten eine wilde Elefantenherde, die kurze Zeit sp\u00e4ter auftauchte. Sie hatten zwei kleine K\u00e4lbchen im Alter von Mwende und Yetu dabei. Leider blieben sie nicht lange und schienen ein wenig nerv\u00f6s. Am darauffolgenden Tag trafen die Ithumba-Waisen auf die Ex-Waisen, die in Kanziku fra\u00dfen. Sie alle begr\u00fc\u00dften sich kurz, bevor die Gro\u00dfen in Richtung Stalltr\u00e4nke weiter marschierten. <strong>Makena<\/strong> gab <strong>Melia<\/strong> einen langen, liebevollen Kuss, indem sie ihren R\u00fcssel in <strong>Melias<\/strong> Maul steckte. Am 7. April kam lediglich <strong>Napasha<\/strong> vorbei, aber schon am n\u00e4chten Tag und am 11. April waren sie alle wieder beim Schlammbad &#8211; sehr zur Freude der Kleinen.<\/p>\n<p><strong>Wendi<\/strong> brachte am 17. <strong>Challa, Buchuma<\/strong> und zwei wilde Bullen mit zum mitt\u00e4glichen Schlammbad &#8211; just dem Tag an dem es zum ersten Mal regnete. <strong>Challa<\/strong> w\u00e4lzte sich mit den Waisen im Dreck, nur <strong>Wendi<\/strong> schien abgelenkt und umkreiste die Suhle, als w\u00fcrde sie etwas suchen &#8211; vielleicht den Geruch der anderen? Vielleicht hat sich <strong>Wendi<\/strong> auch nur im Datum geirrt, denn am n\u00e4chsten Tag kamen alle Ex-Waisen zur Suhle, allerdings w\u00e4lzte sich nur <strong>Kilaguni<\/strong> ausgiebig im Schlamm. Die anderen rollten sich lieber durch den trockenen, hei\u00dfen Staub. Am Freitag, den 19.April gab es den ersten richtigen Regengu\u00df &#8211; ca. 60 mm &#8211; und Ithumba wird damit bald wieder gr\u00fcn sein! Am 21. regnete es noch einmal, so dass die Ithumba-Elefanten allesamt wie wandelnde Ameisenhaufen aussahen!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/06\/challa-soil-bathing-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"challa soil bathing (1)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/06\/challa-soil-bathing-1_thumb.jpg\" alt=\"challa soil bathing (1)\" width=\"244\" height=\"184\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am 26. April tr\u00f6delte <strong>Chemi Chemi<\/strong> beim morgendlichen Aufbruch aus dem Stallgel\u00e4nde. Als sie sich dann doch entschloss, aufzuholen, bog sie irgendwo versehentlich falsch ab, war verunsichert und br\u00fcllte lauthals um Hilfe. Die Antwort kam sofort in Form eines tiefen, beruhigenden Kollerns von <strong>Melia, Olare<\/strong> und <strong>Murka<\/strong> &#8211; und f\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter waren alle wieder gl\u00fccklich vereint!<\/p>\n<p>Die Ex-Waisen wurden dann f\u00fcr sechs Tage nicht mehr gesehen, bis <strong>Mulika<\/strong>, ihr Baby und <strong>Kora<\/strong>, zusammen mit Mgeni, <strong>Taita, Wendi, Nasalot, Lualeni, Loijuk<\/strong> und <strong>Ithumbah<\/strong> (die sich erst k\u00fcrzlich selbst in die Gruppe der Gro\u00dfen \u201cbef\u00f6rdert\u201c hat) ins Stallgel\u00e4nde zum Saufen und verschwanden anschlie\u00dfend im Busch. Eine halbe Stunde kam <strong>Yatta<\/strong> mit einer kleinen Gruppe, und schlie\u00dflich traf der Rest der Herde, gef\u00fchrt von <strong>Galana<\/strong>, ein und tat es den beiden anderen Gruppen gleich. Am n\u00e4chsten Tag kamen die Ex-Waisen <strong>Napasha, Loijuk, Challa, Chyulu, Kamboyo, Zurura<\/strong> und ein wilder Bulle zum Saufen ins Stallgel\u00e4nde, w\u00e4hrend sich <strong>Mulika, Yatta<\/strong>, die Babys, <strong>Wendi<\/strong> und <strong>Galana<\/strong> zu den Waisen am Schlammbad gesellten. <strong>Kandecha <\/strong>\u00fcberzeugte <strong>Meibai <\/strong>zum Kr\u00e4ftmessen (<strong>Meibai<\/strong> war klar im Vorteil). Anschlie\u00dfend versuchte <strong>Meibai Kandecha<\/strong> zu besteigen, woraufhin <strong>Orok<\/strong> energisch eingriff &#8211; schlie\u00dflich war das Kr\u00e4fteverhaltnis ein bisschen unfair!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/06\/naisula-kilaguni.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; margin-right: auto; padding-top: 0px; border: 0px;\" title=\"naisula &amp; kilaguni\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/06\/naisula-kilaguni_thumb.jpg\" alt=\"naisula &amp; kilaguni\" width=\"244\" height=\"184\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Es tut gut, zu sehen, dass <strong>Kora<\/strong> wieder topfit und zur\u00fcck in der Herde bei seiner besten Freundin <strong>Lualeni<\/strong> ist. <strong>Ithumba<\/strong> hat sich, wie gesagt, selbst bef\u00f6rdert, w\u00e4hrend <strong>Ololoo<\/strong> nach seinem Ausflug mit den gro\u00dfen Bullen vorerst doch lieber noch bei den Waisen (und den regelm\u00e4\u00dfigen Mahlzeiten) bleibt. <strong>Kilaguni<\/strong> und <strong>Kandecha<\/strong> sind t\u00e4gliche Trainingsparter, und am 9. April setzten sich alle Jungs der Herde &#8211; <strong>Sabachi, Kilaguni, Kandecha<\/strong> und <strong>Kibo<\/strong> &#8211; zum Fressen ab. Offenbar brauchten sie eine kleine Auszeit von den M\u00e4dels!<\/p>\n<p>Als die Zeit f\u00fcr das Schlammbad gekommen war, riefen die Keeper nach <strong>Kilaguni<\/strong> und die Bullen kehrten pflichtbewusst zur\u00fcck zum Rest der Gruppe. Und somit endet der April in Ithumba&#8230;<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/die-waisen-im-april\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe:-\u00a0 Der April war wieder einmal \u00fcberaus hektisch in der Nursery. Schon der 1. 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