{"id":311,"date":"2008-05-18T18:51:55","date_gmt":"2008-05-18T16:51:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=311"},"modified":"2008-12-07T08:56:45","modified_gmt":"2008-12-07T07:56:45","slug":"newsletter-aus-kenia-die-eli-waisen-im-april-2008","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-kenia-die-eli-waisen-im-april-2008\/","title":{"rendered":"Newsletter aus Kenia \/ die Eli-Waisen im April 2008"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe<\/strong><\/p>\n<p>Am 3. hie\u00df die Nursery-Gruppe ihr zehntes Mitglied willkommen, einen 18 Monate alten kleinen Bullen, dessen Mutter im Mara Naturschutzgebiet der Massai Mara eingeschl\u00e4fert werden musste. Eine alte Verletzung an ihrem Fu\u00df, die von einem Speer stammte und vorher zwei Mal von unserer mobilen tier\u00e4rztlichen Einheit Mara behandelt wurde, verschlimmerte sich zusehends, bis sich die Infektion schlie\u00dflich auf ihren ganzen K\u00f6rper ausbreitete und zu einer Blutvergiftung f\u00fchrte. Sie konnte sich nicht mehr bewegen und drohte einem langsamen, qualvollen Tod zu sterben. Ihr eineinhalbj\u00e4hriges K\u00e4lbchen blieb bei ihr und versuchte verzweifelt zu s\u00e4ugen. Sie konnte jedoch schon l\u00e4nger keine Milch mehr bilden, so dass auch das K\u00e4lbchen zunehmend abmagerte und schw\u00e4cher wurde. (Kein Elefant unter 3 Jahren kann ohne Milch \u00fcberleben, was eine Studie der Amboseli-Population \u00fcber 10 Jahre hinweg best\u00e4tigte.) Als der Tierarzt die Mutter am 3. April zum dritten Mal ruhig stellen musste, befand er dar\u00fcber, dass f\u00fcr sie keine Hoffnung mehr bestand, und es besser sei ihr Leiden zu beenden. Das Kalb war bereits eingefangen und von seiner zum Tode verurteilten Mutter entfernt. Es wurde am selben Nachmittag in die Nursery geflogen, und als es am sp\u00e4ten Abend ankam, hatte es bereits einen Namen: <strong>Siria<\/strong>, benannt nach der Steilklippe, die auch aus der Beerdigungsszene des ber\u00fchmten Klassikers \u201eJenseits von Afrika\u201c bekannt ist. Von den Massai wird sie \u201eOlololoo\u201c genannt, was so viel hei\u00dft wie \u201edas Ende der Welt\u201c.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Obwohl sehr d\u00fcnn und mit Magenparasiten befallen, hatte das K\u00e4lbchen noch ausreichend Kraft um die Keeper in der Nacht auf Trab zu halten. Am Morgen jedoch begann er Milch zu trinken; erst einmal aus einem Eimer und sp\u00e4ter auch aus der Flasche. Am Ende seines zweiten Tages unter Aufsicht der Keeper in den Stallungen, hatte er sich beruhigt und man konnte ruhig mit ihm umgehen. Maxwell, das blinde Nashorn und sein Stallnachbar, war gleich von Anfang an von ihm fasziniert, und schon am ersten Tag zeichnete sich ab, dass die beiden dicke Freunde werden w\u00fcrden, denn sie beschnupperten sich durch die Abgrenzung der St\u00e4lle. Am 6. durfte <strong>Siria<\/strong> seinen Stall zum ersten Mal verlassen und wurde sofort liebevoll von <strong>Lenana<\/strong>, <strong>Makena<\/strong> und <strong>Chyulu<\/strong>, den drei \u201eBig Girls\u201c der Nursery-Gruppe, begr\u00fc\u00dft. Sie stritten sich auch gleich um ihn, indem sie ihn mit ihren R\u00fcsseln fest- und zur\u00fcckhielten, wann immer er wegzulaufen drohte. Noch am selben Tag war er v\u00f6llig entnervt von den Besuchern beim Schlammbad und versuchte zu fl\u00fcchten, doch die 3 Big Girls rannten ihm nach, beruhigten ihn und brachten ihn zur\u00fcck. Sie schirmten ihn von den Zuschauern ab, und er f\u00fchlte sich besch\u00fctzt. So kam es, dass Klein <strong>Siria<\/strong> eine neue und liebevolle Elefantenfamilie bekam, und noch nie zuvor wurde ein Elefantenbaby so freundlich willkommen gehei\u00dfen und geliebt. Durch den Trost, den ihm die \u00e4lteren Elefanten spendeten, lebte er sich schnell ein und wurde bald in <strong>Lesanjus<\/strong> Junior-Trupp eingegliedert, da die drei \u00e4lteren Waisen bald nach Ithumba umgesiedelt werden, und er noch ein wenig zu jung daf\u00fcr ist bereits mit ihnen mitzugehen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-right: 0px; border-top: 0px; border-left: 0px; border-bottom: 0px\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2008\/05\/chyulu.jpg\" border=\"0\" alt=\"Chyulu\" width=\"324\" height=\"484\" \/><\/p>\n<p>Es war beeindruckend wie er sich sofort zu <strong>Kenia<\/strong> hingezogen f\u00fchlte. Offenbar ahnte er, dass sie eine Menge gemein hatten, denn auch sie hatte gerade erst ihre Mutter und den Rest ihrer Elefantenfamilie verloren. Er und <strong>Kenia<\/strong> sind inzwischen unzertrennlich, obwohl er sich <strong>Lenana<\/strong>, <strong>Makena<\/strong> und <strong>Chyulu<\/strong> nach wie vor sehr verbunden f\u00fchlt und sie oft aufsucht. <strong>Kenia<\/strong> sucht immer noch h\u00e4ufig Streit mit <strong>Shimba<\/strong>, den sie aus irgendeinem Grund nicht leiden kann.<\/p>\n<p><strong>Lempautes<\/strong> Streiche beim Schlammbad sind nichts Neues, doch in diesem Monat stand auch ein kleines Baby in einem Kinderwagen im Zentrum ihres Interesses. Sie ber\u00fchrte st\u00e4ndig sanft den Kopf des Babys mit ihrem R\u00fcssel und griff dann nach seinem Spielzeug, so dass es zu weinen begann. Die Keeper waren jedoch immer zur Seite um das Spielzeug \u201eim Notfall\u201c seinem rechtm\u00e4\u00dfigen Besitzer zur\u00fcck zu geben! <strong>Lempaute<\/strong> hat nun auch Klein <strong>Dida<\/strong> angestiftet um zu den Besuchern Kontakt aufzunehmen, das hei\u00dft entlang des Absperrseils laufen, mit ihren Schuhen spielen und sich einzelne Kinder zum Spielen auszusuchen. Eines Tages durchquerte <strong>Lempaute<\/strong> das Absperrseil und hielt mit ihrem R\u00fcssel den Griff eines Kinderwagens fest. Sie begann ihn umher zu schieben &#8211; sehr zur Freude der Besucher und zum Schrecken des kleinen Insassen!<\/p>\n<p><strong>Siria<\/strong> war zuerst ganz eingesch\u00fcchtert von den Besuchern am Schlammbad. Er rannte in den Busch und wurde aufgeregt von seinen Keepern und den drei Big Girls verfolgt. <strong>Lenana<\/strong>, <strong>Chyulu<\/strong> und <strong>Makena<\/strong> umzingelten ihn und trieben ihn sanft zur\u00fcck. Ein anderes Mal, als die Menschenmenge zu laut wurde, rannte er durch die Absperrung, und alle stoben auseinander. Er wurde wiederum von <strong>Lenana<\/strong>, <strong>Makena<\/strong> und <strong>Chyulu<\/strong> verfolgt, was nur zu noch mehr Chaos und L\u00e4rm f\u00fchrte. Er gew\u00f6hnte sich jedoch bald an die Schlammbadroutine und seit diesen beiden Zwischenf\u00e4llen verhielt er sich immer tadellos.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-right: 0px; border-top: 0px; border-left: 0px; border-bottom: 0px\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2008\/05\/lenana.jpg\" border=\"0\" alt=\"Lenana\" width=\"324\" height=\"484\" \/><\/p>\n<p>Am Ende des Monats sorgte ein L\u00f6wenm\u00e4nnchen erneut f\u00fcr Aufregung, weil er ganz in der N\u00e4he der Stallungen durch die Nacht br\u00fcllte und eines Abends direkt vor Angelas Vordert\u00fcr lag, so dass ihn alle sehen konnten! Er erschreckte noch einmal <strong>Lenana<\/strong>, <strong>Chyulu<\/strong> und <strong>Makena<\/strong>, die ihn im Busch sahen und sofort in den Schutz ihrer Keeper rannten.<\/p>\n<p><strong>Monatsbericht f\u00fcr die Ithumba-Gruppe<\/strong><\/p>\n<p>In Ithumba ist es mittlerweile zur Gewohnheit geworden, dass sich die \u00e4lteren Elefanten an etwa 15 Tagen von den J\u00fcngeren absetzen, und sie in der Obhut der Keeper und der jungen Leitk\u00fche lassen um etwas weiter in den Busch zu ziehen. <strong>Sunyei<\/strong> und <strong>Galana<\/strong> sind nun in der Pflicht und werden unterst\u00fctzt von <strong>Sidai<\/strong>, gelegentlich auch von <strong>Sian<\/strong>, <strong>Naserian<\/strong> und <strong>Lualeni<\/strong>. Den Rest des Monats haben die Gro\u00dfen dann mit den Kleinen verbracht, Momente, die die j\u00fcngeren Elefanten immer sehr genie\u00dfen, ganz besonders die Lieblinge der Leitk\u00fche <strong>Olmalo<\/strong>, <strong>Selengai<\/strong>, <strong>Kenze<\/strong> und <strong>Orok<\/strong>. <strong>Orok<\/strong> kam sogar in den Genuss von den \u00c4lteren eines Tages mitgenommen zu werden. Sp\u00e4ter trafen sich alle am Kalovoto-Fluss, der in diesem Monat der Lieblingsfressplatz war. Das Grass ist dort immer hoch und saftig und eine besondere Leckerei in den langen Monaten der Trockenzeit. <strong>Yatta<\/strong> hat sich in diesem Monat zweimal bereit erkl\u00e4rt bei den J\u00fcngeren zu bleiben und \u00fcberlie\u00df <strong>Mulika<\/strong> die Aufgabe die \u00c4lteren auf ihren langen Reisen anzuf\u00fchren. Und am 22., als <strong>Kora<\/strong> den anderen hinterher hinkte, wurde seine Abwesenheit sofort von <strong>Yatta<\/strong> bemerkt, die umkehrte und ihn zur\u00fcck zur Gruppe brachte. <strong>Yatta<\/strong> wei\u00df auf unheimliche Art und Weise immer, wenn eines der Waisen nicht an seinem Platz ist &#8211; noch lange bevor die Keeper \u00fcberhaupt bemerkt haben, dass eines fehlt. Mit 27 gro\u00dfen Dickh\u00e4utern durch das Dickicht zu ziehen ist keine leichte Aufgabe f\u00fcr die Keeper, und sie k\u00f6nnen nicht immer ein Auge auf jeden haben. Doch auf <strong>Yatta<\/strong> kann man sich stets verlassen. <strong>Wendi<\/strong> ist nach wie vor ein wenig unsicher, welcher Gruppe sie sich anschlie\u00dfen soll, so dass sie manchmal mit den Gro\u00dfen aufbricht und schlie\u00dflich zu den Kleinen zur\u00fcckkehrt um zu bleiben.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-right: 0px; border-top: 0px; border-left: 0px; border-bottom: 0px\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2008\/05\/oroko-kina-playing-ithumba.jpg\" border=\"0\" alt=\"Oroko &amp; Kinna in Ithumba\" width=\"644\" height=\"484\" \/><\/p>\n<p>Am 6. waren die J\u00fcngsten allein unterwegs und wurden prompt von einem fl\u00fcchtenden Warzenschwein erschreckt, so dass sie in alle Himmelsrichtungen auseinander stoben. Die Keeper brauchten gute zwei Stunden um alle wieder zusammen zu trommeln.<\/p>\n<p>Es ist bekannt, dass die Waisen in diesem Monat zweimal zu einem wilden Bullen Kontakt hatten: das erste Mal am 16. nach dem Schlammbad, als <strong>Yatta<\/strong> und <strong>Kinna<\/strong> auf ihn zugingen um sich vorzustellen und er sogleich wieder im Dickicht verschwand, weil er Menschen roch. <strong>Yatta<\/strong> und <strong>Kinna<\/strong> folgten ihm, kamen jedoch bald darauf zur\u00fcck gerannt und verursachten Spannung im Rest der Gruppe. Entweder sahen sie etwas wie einen L\u00f6wen auf dem Weg oder der wilde Bulle war ihnen nicht besonders freundlich gesonnen! Am 19. traf die Gruppe erneut auf einen gro\u00dfen wilden Bullen, der die J\u00fcngeren derma\u00dfen einsch\u00fcchterte, dass sie auf und davon rannten. Dieser Bulle war sehr neugierig auf <strong>Yatta<\/strong> und <strong>Kinna<\/strong>, die sich nicht von der Stelle r\u00fchrten, wenngleich es ihnen nicht ganz einerlei war, als die Keeper sich schlie\u00dflich auf die Suche nach den J\u00fcngeren machten. Erst um 19 Uhr hatten sie die ganze Truppe wieder beisammen und kehrten zu den Stallungen zur\u00fcck. <strong>Yatta<\/strong>, <strong>Kinna<\/strong> und die anderen \u00e4lteren Elefanten folgten erst viel sp\u00e4ter gegen 22 Uhr.<\/p>\n<p>Morgens gibt es nach wie vor Gerangel darum, wer an diesem Tag die Gruppe anf\u00fchren soll. In diesem Monat waren die jungen Bullen <strong>Kora<\/strong>, <strong>Rapsu<\/strong>, <strong>Kamboyo<\/strong> und <strong>Ndomot<\/strong> an der Reihe und begleiteten f\u00fcr gew\u00f6hnlich eine der Nachwuchs-Leitk\u00fche. Sogar <strong>Tomboi<\/strong> und <strong>Taita<\/strong> fanden sich in der Rolle der Anf\u00fchrer. <strong>Kamboyo<\/strong> tr\u00e4gt nach wie vor den Titel des \u201eTakthalters\u201c, der gewissenhaft den Gang zum Milchtrinken organisiert und genau wei\u00df, wann die Zeit heran ist um abends nach hause zur\u00fcck zu kehren. <strong>Kora<\/strong> versucht sich immer noch an seinem Trick, die anderen zu erschrecken, indem er pl\u00f6tzlich das Schlammbad verl\u00e4sst und so tut, als ob irgendwo eine Gefahr lauert. Er war noch nie sehr darauf erpicht sich seine F\u00fc\u00dfe nass zu machen! Die jungen Bullen sind wie eh und je mit ihren kleinen Ringk\u00e4mpfen besch\u00e4ftigt und versuchen st\u00e4ndig sich gegenseitig in Kr\u00e4ftemessen zu verwickeln. Besonders <strong>Challa<\/strong>, <strong>Kora<\/strong>, <strong>Rapsu<\/strong> und <strong>Buchuma<\/strong> folgen diesem Zeitvertreib. Auch <strong>Zurura<\/strong> ist kein Schw\u00e4chling und dank seines Freundes <strong>Kamboyo<\/strong> eine gute Partie. <strong>Kora<\/strong> hatte sogar den Nerv die Leitkuh <strong>Yatta<\/strong>, wenngleich auch freundlich, herauszufordern. <strong>Zurura<\/strong> hat das Ganze gespannt verfolgt, und versuchte sich danach gleich an <strong>Wendi<\/strong>, die ihn sogleich haushoch schlug. Darauf hin wandte er sich an <strong>Challa<\/strong>, der ihn genauso zurechtwies! Freundschaften aus der Nursery halten nach wie vor an, besonders die von <strong>Kamboyo<\/strong> und <strong>Zurura<\/strong> und unter den Mini-Leitk\u00fchen, die schon seit der Nursery zusammen sind.<\/p>\n<p>Am fr\u00fchen Morgen des 26., als die Keeper gerade damit besch\u00e4ftigt waren, den J\u00fcngsten ihre Milch zu geben, bestanden <strong>Yatta<\/strong> und <strong>Mulika<\/strong> darauf zuerst aus den Stallungen gelassen zu werden und r\u00fcttelten an den Pfosten, die das Dach st\u00fctzen um auf sich aufmerksam zu machen. Die Keeper mussten die Beine in die Hand nehmen um das Dach vor dem Einst\u00fcrzen zu retten! Dann und wann sind die \u00c4lteren darauf erpicht, die Stallungen im Morgen zu verlassen &#8211; so wie dieses Mal.<\/p>\n<p><strong>Monatsbericht f\u00fcr die Voi-Gruppe<\/strong><\/p>\n<p>Der April begann fast t\u00e4glich mit ein paar leichten Regenf\u00e4llen und erm\u00f6glichte den Wildtieren somit das Grasen in viel gr\u00f6\u00dferen Gebieten innerhalb des Parks. Zuvor sammelten sie sich meistens an den Stellen, wo vorher schon Niederschl\u00e4ge gefallen waren. Wasser gab es reichlich im S\u00fcden des Parks, und nat\u00fcrliche Senken hatte der Regen ebenfalls aufgef\u00fcllt, so dass dieser Teil Tsavos f\u00fcr die Elefanten ein Paradies war &#8211; inklusive unserer Ex-Waisen, die mittlerweile als Mitglieder der wilden Elefantengemeinschaft umherziehen.<\/p>\n<p>Sowohl <strong>Emilys<\/strong> als auch <strong>Natumis<\/strong> Gruppe sind in der ersten Monatsh\u00e4lfte weiter landeinw\u00e4rts verschwunden. Beide Gruppen kehrten jedoch am 16., 17., 18. und 19. gemeinsam zu den Stallungen zur\u00fcck; am 24. sogar in Begleitung von <strong>Uaso<\/strong>. <strong>Natumi<\/strong> hatte zu dieser Zeit seine uneingeschr\u00e4nkte Aufmerksamkeit genossen, und er versuchte sein Bestes um sie zu besteigen. Sie wehrte sich vehement und verwickelte sp\u00e4ter auch <strong>Lolokwe<\/strong> und <strong>Mukwaju<\/strong> in freundliche Kr\u00e4ftemessen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-right: 0px; border-top: 0px; border-left: 0px; border-bottom: 0px\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2008\/05\/aitong-with-the-youngsters-march-08.jpg\" border=\"0\" alt=\"Aitong-\u00b4s Gruppe\" width=\"644\" height=\"484\" \/><\/p>\n<p>Obwohl sich <strong>Natumis<\/strong> Gruppe oft mit der von <strong>Emily<\/strong> trifft, und beide Gruppen am 21. und am 30. gemeinsam grasend im Park gesichtet wurden, so gehen sie oft getrennte Wege. Am 30. wurde <strong>Emilys<\/strong> Gruppe in Begleitung von <strong>Natumis<\/strong> Trupp am Fu\u00dfe des H\u00fcgels zwischen Lion Hill und der Voi Safari Lodge gesichtet; doch beide Gruppen trennten sich abends wieder.<\/p>\n<p>Zebra-Waise \u201cSerena\u201c begleitete <strong>Natumis<\/strong> Gruppe an einem Tag, als sie auf der Nordseite von Mazinga Hill grasten und schien sich sichtlich zu am\u00fcsieren als sie sich inmitten der Herde verstecken konnte, nachdem sie von einem B\u00fcffel verfolgt wurde. Sp\u00e4ter graste sie allein am Mazinga-Berg direkt vor den Verwaltungsgeb\u00e4uden. Am 19. war schlie\u00dflich ihr gro\u00dfer Tag, und sie schloss sich erstmals einer Gruppe von 6 Zebras an, die am weit entfernten Nordhang des Mazinga-Berges grasten. Ein wilder Hengst zeigte gro\u00dfes Interesse an ihr und jagte sie um die Keeper herum, die sich im Geb\u00fcsch versteckten, in dem Wissen, dass er vor ihnen scheuen w\u00fcrde. Serena blieb f\u00fcr etwa 10 Minuten bei der wilden Herde, doch als sie dachte, dass ihre Keeper sie allein gelassen h\u00e4tten, rannte sie zur\u00fcck zu den Stallungen. Der Weg wurde ihr von vier Geparden abgeschnitten, die sogleich die Verfolgung aufnahmen; doch es gelang ihr gerade noch rechtzeitig die Stallungen zu erreichen. Das war ziemlich knapp f\u00fcr Klein Serena!<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-kenia-die-eli-waisen-im-april-2008\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe Am 3. hie\u00df die Nursery-Gruppe ihr zehntes Mitglied willkommen, einen 18 Monate alten kleinen Bullen, dessen Mutter im Mara Naturschutzgebiet der Massai Mara eingeschl\u00e4fert werden musste. Eine alte Verletzung an ihrem Fu\u00df, die von einem Speer stammte und vorher zwei Mal von unserer mobilen tier\u00e4rztlichen Einheit Mara behandelt wurde, verschlimmerte sich &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-kenia-die-eli-waisen-im-april-2008\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eNewsletter aus Kenia \/ die Eli-Waisen im April 2008\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18],"tags":[],"class_list":["post-311","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-monatsberichte"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/311","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=311"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/311\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":426,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/311\/revisions\/426"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=311"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=311"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=311"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}