{"id":3130,"date":"2012-09-14T14:50:00","date_gmt":"2012-09-14T13:50:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=3130"},"modified":"2012-09-14T15:05:34","modified_gmt":"2012-09-14T14:05:34","slug":"die-waisen-im-august-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/die-waisen-im-august-2\/","title":{"rendered":"Die Waisen im August"},"content":{"rendered":"<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe: August 2012<\/b><\/p>\n<p>Im August gab es mehrere Rettungsaktionen, aber trauriger weise haben nur drei der Neuank\u00f6mmlinge \u00fcberlebt. Mit ihnen haben wir jetzt wieder 22 Babys in der Nursery, nachdem <b>Makireti<\/b>, <b>Kasigau<\/b> und <b>Ishanga<\/b> am 17. August nach Ithumba umgezogen sind. <b>Panda<\/b> wurde am 2. August auf der Mgeno Ranch entdeckt, und weil sie schon ca. zwei Jahre alt ist, wurde sie direkt nach Voi gebracht und \u00fcbersprang die Nursery. <b>Kwale<\/b> ist ca. 10 Monate alt und wurde in Shimba Hills in der N\u00e4he von Kwale gefunden und am 7. August nach Nairobi geflogen. Noch am selben Tag wurde ein weiteres weibliches K\u00e4lbchen in Narok gerettet und noch in der Nacht nach Nairobi gebracht. Bei ihrer Ankunft war sie bewusstlos und stark ausgezehrt. Ihr wurde eine Infusion gelegt und als sie gegen 4 Uhr morgens wieder zu sich kam, wandte sie ihre verbleibende Kraft daf\u00fcr auf, die Keeper anzugreifen. Am kommenden Nachmittag brach sie erneut zusammen und starb gegen 18 Uhr.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/09\/kinang-and-keeper.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"kinang and keeper\" border=\"0\" alt=\"kinang and keeper\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/09\/kinang-and-keeper_thumb.jpg\" width=\"163\" height=\"244\" \/><\/a><\/p>\n<p>Baby <b>Kinango<\/b> kam am 12. August bei uns an &#8211; so winzig, dass wir glaubten, er sei gerade erst geboren und hatte vielleicht noch nicht einmal Muttermilch bekommen. <\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Also bekam er sofort Elefantenblutplasma in die Ohrvene infundiert. Als er nach einer Woche allerdings mit Zahnen anfing, wussten wir, dass er doch schon zwei bis drei Wochen alt sein musste. Sp\u00e4ter h\u00f6rten wir \u00fcber den Kenya Wildlife Service (KWS) von einem weiblichen Elefantenbaby, dass sich am Fu\u00dfe des Mt Kenya einer Kuhherde angeschlossen hatte. Das Rettungsteam des David Sheldrick Wildlife Trusts wurde erneut zusammen getrommelt und flog nach Nanyuki. Dort stellten sie fest, dass das Baby bereits zu gro\u00df f\u00fcr den Transport im Hubschrauber war, und die Rettungsaktion wurde abgebrochen. Der KWS lie\u00df das K\u00e4lbchen anschliessend im Aberdare Nationalpark frei.<\/p>\n<p>Am 21. August kam eine grosse \u00dcberaschung bei uns an &#8211; der 10 Monate alte <b>Faraja<\/b>, ein Albino-Baby aus der Amboseli-Population, wo noch ein weiterer \u201eblonder\u201c Elefant lebt. Wahrscheinlich stammen die beiden vom gleichen Vater. <b>Faraja<\/b> ist wahrscheinlich das Opfer von Racheakten der Masai im Amboseli Nationalpark geworden. Die Masai und der KWS streiten sich seit langem \u00fcber die Verteilung der Einnahmen f\u00fcr den Park.<\/p>\n<p>Die Nursery-Keeper haben einen anstrengenden Monat hinter sich. <b>Nyika<\/b>, der im letzten Monat in die Nursery kam, hatte offenbar den Tod seiner Mutter live miterlebt und ist unglaublich traurig und melancholisch. Er setzt sich oft von der Gruppe ab, und will alleine sein. Dann gibt es noch <b>Kwale<\/b>, die eifers\u00fcchtig auf Neuling <b>Faraja<\/b> ist, der erstmal einige Tage im Stall \u201egez\u00e4hmt\u201c werden mu\u00dfte, bevor er zu den anderen durfte. Seitdem hat er sich gut eingelebt und benimmt sich ganz vorbildlich. Beim t\u00e4glichen Schlammbad haben <b>Tano<\/b> und <b>Mutara<\/b> immer ein waches Auge auf ihn, so wie alle Nursery-Weibchen. Im Gegensatz zu <b>Faraja<\/b>, beruhigte <b>Kwale<\/b> sich sehr schnell und war schon am n\u00e4chsten Tag auf und davon mit den anderen und schlo\u00df Freundschaft mit <b>Naipoki<\/b>, <b>Sities<\/b> und <b>Kihari<\/b>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/09\/Kwale-and-his-big-ears.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Kwale and his big ears\" border=\"0\" alt=\"Kwale and his big ears\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/09\/Kwale-and-his-big-ears_thumb.jpg\" width=\"163\" height=\"244\" \/><\/a><\/p>\n<p>Mit <b>Makireti<\/b>, <b>Ishanga<\/b> und <b>Kasigau<\/b> wurde seit dem 14. August der Gang \u00fcber die Rampe in den Truck ge\u00fcbt. Schlie\u00dflich sollten sie bald nach Ithumba umziehen. <b>Makireti<\/b> z\u00f6gerte gar nicht, <b>Ishanga<\/b> ein bi\u00dfchen und <b>Kasigau<\/b> weigerte sich in den Anh\u00e4nger zu steigen. Am 17. August war der gro\u00dfe Tag gekommen, bei <b>Kasigau<\/b> wurde mit einem kr\u00e4ftigen Schubser nachgeholfen und gegen 3:30 Uhr morgens waren alle Drei auf dem Weg nach Ithumba. Die sanftm\u00fctige <b>Makireti<\/b>, eine der \u00e4lteren Nursery-K\u00fche, wurde von den Zur\u00fcckgebliebenen schmerzlich vermisst. <b>Ishanga<\/b> und <b>Kasigau<\/b> dagegen schien wohl niemand besonders zu vermissen &#8211; kein Wunder, so wie sich die beiden in letzter Zeit w\u00e4hrend der F\u00fctterung aufgespielt haben! Daher wurde auch beschlossen, sie nach Ithumba zu bringen, wo sie von den \u00e4lteren Elefanten erzogen werden sollen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/09\/balguda-and-ishaq-B.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"balguda and ishaq-B\" border=\"0\" alt=\"balguda and ishaq-B\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/09\/balguda-and-ishaq-B_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"230\" \/><\/a><\/p>\n<p>Baby <b>Kinango<\/b> verbrachte so viel Zeit damit, die \u00e4lteren K\u00fche anzusaugen, dass er kaum Milch aus der Flasche zu sich nahm. Daher wurde die Herde in drei Gruppen aufgeteilt: <b>Kinango<\/b>, <b>Kithaka<\/b>, und <b>Barsilinga<\/b> in der Krabbelgruppe; <b>Napoki<\/b>, <b>Balguda<\/b>, <b>Bomani<\/b>, <b>Orwa<\/b>, <b>Kwale<\/b>, <b>Ishaq-B<\/b>, <b>Nyika<\/b> und <b>Faraja<\/b> in der zweiten Gruppe, und <b>Sonje<\/b> und <b>Kihari<\/b> wurden in die Gruppe der \u201eGro\u00dfen\u201c bef\u00f6rdert. <b>Sonje<\/b> ist auch so ein Dr\u00e4ngler.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/09\/Barsilinga-enjoying-a-scratch.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Barsilinga enjoying a scratch\" border=\"0\" alt=\"Barsilinga enjoying a scratch\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/09\/Barsilinga-enjoying-a-scratch_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"163\" \/><\/a><\/p>\n<p>Sp\u00e4ter begann <b>Kinango<\/b> zu zahnen und bekam Durchfall, litt an Appetitlosigkeit und wurde zusehend schw\u00e4cher. Vorsichtshalber bekam er Sulfadimidin (ein Antibiotikum) und eine Infusion, und am Monatsende waren drei der vier Backenz\u00e4hne durchgebrochen und es ging ihm viel besser. <b>Mutara<\/b> ist ganz verr\u00fcckt nach dem kleinen <b>Kinango<\/b> und erlaubt ihm jederzeit an ihren kleinen Zitzen zu saugen &#8211; ein wahres Beruhigungsmittel!<\/p>\n<p>Es ist sch\u00f6n zu sehen, dass es <b>Murera<\/b> wieder bessser geht. Sie nimmt wieder aktiv am Geschehen in der Nursery teil, hat aber immer noch Angst, von den Gr\u00f6\u00dferen versehentlich geschubst zu werden. Ihr verletztes Hinterbein ist deutlich d\u00fcnner und k\u00fcrzer als das auf der gegen\u00fcberliegenden Seite und sie rollt den Fu\u00df nicht \u00fcber die ganze Sohle sondern \u00fcber den Sohlenrand ab. Aber zum Gl\u00fcck kann sie sich wieder eigenst\u00e4ndig und ohne Schmerzen fortbewegen. <b>Sonje<\/b> schl\u00e4ft im Nachbarstall, und die beiden verbindet inzwischen (auch tags\u00fcber) eine enge Freundschaft. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/09\/Orwa-IMG_9811-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Orwa IMG_9811 (1)\" border=\"0\" alt=\"Orwa IMG_9811 (1)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/09\/Orwa-IMG_9811-1_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wegen der vielen Neuank\u00f6mmlinge im August mu\u00dfte -wie \u00fcblich- die Schlafordnung ge\u00e4ndert werden. <b>Bomani<\/b> und <b>Kinango<\/b> sind nun in <b>Naipokis<\/b> und <b>Sities<\/b> fr\u00fcherem Stall untergebracht, und <b>Faraja<\/b> und <b>Nyika<\/b> schlafen in einem neuen Stall neben <b>Kithaka<\/b>. Derzeit werden zwei neue St\u00e4lle gebaut, und wenn weiterhin so viel gewildert wird, werden wir in den n\u00e4chsten Wochen mit weiteren Neuzug\u00e4ngen zu rechnen haben.<\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Ithumba-Gruppe: August 2012<\/b><\/p>\n<p>Auch in Ithumba gab es keine Langeweile, besonders, weil t\u00e4glich jede Menge wilde Elefanten zum Saufen ins Stallgel\u00e4nde kommen. Die Ex-Waisen werden f\u00fcr gew\u00f6hnlich von wilden Freunden begleitet und kommen nun auch fast jeden Tag (wohl auch f\u00fcr die Extra-Portion Luzerne). Das liegt vor allem an der extremen Trockenheit, es gab dieses Jahr erst einen Regensturm in Tsavo &#8211; das war im Fr\u00fchling. In diesem Monat haben wir \u00f6fter bis zu 65 Elefanten an der Tr\u00e4nke gez\u00e4hlt und morgens standen dutzende Dickh\u00e4uter in der Warteschlange, bis der Tanklaster endlich Nachschub brachte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/09\/ex-orphans-heading-for-mud-bath.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"ex orphans heading for mud bath\" border=\"0\" alt=\"ex orphans heading for mud bath\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/09\/ex-orphans-heading-for-mud-bath_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Sowohl die wilden Elefanten als auch unsere Ex-Waisen und ihre wilden Begleiter waren regelm\u00e4\u00dfig am Schlammbad &#8211; immer dabei war Mshale, dem erst neulich von unserer tier\u00e4rztlichen Einheit ein Giftpfeil entfernt werden musste. Er wird immer von einer Gruppe Bullen begleitet: so genannte <i>askari<\/i>, das ist Kiswahili f\u00fcr Wachm\u00e4nner. Die haben ganz offensichtlich die Tr\u00e4nke an der Suhle unter Kontrolle. Die in der Wildnis geborenen Babys von <b>Yatta<\/b> und <b>Mulika<\/b> sind sehr entspannt inmitten all dem Gew\u00fchle am Schlammbad. Klein Yetu, <b>Yattas<\/b> Baby, versucht immer wieder <b>Suguta<\/b> und <b>Olare<\/b> in Spielchen zu verwickeln, indem sie mit mit aufgestellten Ohren auf sie zul\u00e4uft und dann zu ihrer Mutter zur\u00fcckrennt. Die winzige Mwende spaziert in der Zwischenzeit v\u00f6llig unbeirrt zwischen riesigen Elefantenb\u00e4uchen und -beinen umher!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/09\/mwende-snatching-lucerne-from-her-mother-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"mwende snatching lucerne from her mother (2)\" border=\"0\" alt=\"mwende snatching lucerne from her mother (2)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/09\/mwende-snatching-lucerne-from-her-mother-2_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Ololoo<\/b> war <b>Lualenis<\/b> auserkorener Liebling bis <b>Makireti<\/b>, <b>Ishanga<\/b> und <b>Kasigau<\/b> eintrafen und ihre volle Aufmerksamkeit bekamen. Seit ihrem Eintreffen am 17. August hat sie nur noch Augen f\u00fcr diese Drei und hat schon mehrfach versucht, sie zu entf\u00fchren. An dem Tag als <b>Makireti<\/b>, <b>Ishanga<\/b> und <b>Kasigau<\/b> ankamen, waren die Ex-Waisen wie \u00fcblich fr\u00fch morgens im Stallgel\u00e4nde, weil sie etwas von der Luzerne abhaben wollten. Danach begleiteten sie die Waisen hinaus zum Grasen &#8211; aber nur ein St\u00fcckchen, dann kamen sie wieder ins Stallgel\u00e4nde und blieben noch ein Weilchen. Pl\u00e4dierten sie auf noch eine Portion Luzerne? Offenbar haben sie die Ankunft der Neuank\u00f6mmlinge aus Nairobi geahnt, und dass, obwohl sie sich niemals vorher begegnet waren. Diese mysteri\u00f6se Wahrnehmung beobachten wir immer wieder und wird wohl eines der gr\u00f6\u00dften R\u00e4tsel bleiben, die wir Menschen uns nur als telepathische F\u00e4higkeiten erkl\u00e4ren k\u00f6nnen. Eine andere logische Erkl\u00e4rung gibt es nicht f\u00fcr dieses immer wiederkehrende Ph\u00e4nomen, wenn Waisen aus Nairobi nach Ithumba gebracht werden &#8211; und das selbst, wenn die Keeper noch gar nichts von den Pl\u00e4nen wissen! (Denn f\u00fcr Handy-Empfang muss man auf einen kleinen Berg klettern!)<\/p>\n<p>Daphne und Angela waren gerade in Ithumba, als der Lkw mit <b>Makireti<\/b>, <b>Ishanga<\/b> und <b>Kasigau<\/b> am 17. August kurz nach 10 Uhr morgens eintraf und z\u00e4hlten zu dieser Zeit 67 Elefanten im Gel\u00e4nde &#8211; manche tranken, andere warteten. Da waren Ex-Waisen, wilde Elefanten, gro\u00dfe und kleine. Auch die Waisen waren in der Zwischenzeit vom Grasen zur\u00fcck gebracht worden und nahmen die Neuen gleich in ihrer Mitte auf. Die arme <b>Makireti<\/b> war v\u00f6llig \u00fcberfordert unter den vielen fremden Elefanten, und rannte \u00e4ngstlich br\u00fcllend in der Gegend umher. <b>Wendi<\/b>, <b>Lualeni<\/b>, <b>Kinna<\/b> und ein paar andere K\u00fche aus der Herde der Ex-Waisen versuchten sie zu tr\u00f6sten, aber die Kleine war eher eingesch\u00fcchtert. <\/p>\n<p><b>Ishanga<\/b> und <b>Kasigau<\/b> waren weitaus weniger traumatisiert und erinnerten sich vielleicht sogar noch an ihr fr\u00fcheres Leben in der Wildnis? Nachdem sie ihre Milch bekommen hatten, st\u00fcrzten sie sich ins Gew\u00fchl und hatten nicht einmal Hemmungen an der Tr\u00e4nke zu saufen!<a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/09\/ishanga-with-her-feet-in-water.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto; padding-top: 0px\" title=\"ishanga with her feet in water\" border=\"0\" alt=\"ishanga with her feet in water\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/09\/ishanga-with-her-feet-in-water_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nachdem sich alle ein bi\u00dfchen beruhigt hatten, eskortierten <b>Lualeni<\/b> und <b>Rapsu<\/b> die Gruppe (inklusive der Neuzug\u00e4nge) zum Grasen und blieben bis abends, als es Zeit wurde, wieder ins Stallgel\u00e4nde zur\u00fcckzukehren. Dort mussten die drei Neuen sich erst einmal mit dem Elektrozaun bekannt machen, der um ihr Gatter gespannt ist. Au\u00dferdem waren sie das deutlich k\u00fchlere Klima in Nairobi gew\u00f6hnt und mu\u00dften in der Hitze Tsavos \u00f6fter Wasser aus ihren M\u00e4gen saugen, um es sich zur Abk\u00fchlung hinter die Ohren zu spritzen. Das mitt\u00e4gliche Schlammbad war also ein Segen, und einmal gelang es <b>Lualeni<\/b> sogar, die Drei unbemerkt mitzunehmen. Die Keeper mussten sich also auf die Suche machen und fanden die Ausrei\u00dfer etwa zwei Kilometer entfernt unter <b>Lualenis<\/b> Aufsicht! Schon am n\u00e4chsten Tag, ebenfalls w\u00e4hrend des Schlammbades, fanden sich die drei Babys inmitten von 22 wilden Elefanten und den Ex-Waisen. Die Jungbullen unter den Ex-Waisen &#8211; <b>Kamboyo<\/b>, <b>Kenze<\/b>, <b>Orok<\/b> und <b>Meibai<\/b> &#8211; waren am 11. August nicht mit bei der Herde, kamen aber sp\u00e4ter gegen 13 Uhr dazu und hatten <b>Mshale<\/b> und vier andere wilde Bullen dabei, die sie anhimmelten. \u201eHeldenverehrung\u201c ist unter jungen Elefantenbullen sehr ausgepr\u00e4gt, sie suchen regelrecht nach einem Idol, dem sie nacheifern k\u00f6nnen; und <b>Mshale<\/b> mit seinen pr\u00e4chtigen Sto\u00dfz\u00e4hnen ist wie gemacht f\u00fcr diese Rolle!<a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/09\/lualeni-herding-the-new-babies.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto; padding-top: 0px\" title=\"lualeni herding the new babies\" border=\"0\" alt=\"lualeni herding the new babies\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/09\/lualeni-herding-the-new-babies_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Es dauerte nicht lange, da hatten sich <b>Makireti<\/b>, <b>Ishanga<\/b> und <b>Kasigau<\/b> in den Ithumba-Alltag eingelebt, genossen ihre allmorgendliche Luzerne und das gemeinschaftliche Saufen an der Stalltr\u00e4nke, bevor es in den Busch ging. Am 20. schleppten <b>Ithumbah<\/b> und <b>Ishanga<\/b> ein B\u00fcndel Luzerne in ihren R\u00fcsseln hinter einen Felsen, wo sie es ungest\u00f6rt und ohne Futterneider verspeisen konnten! In nur einer Woche hatte <b>Makireti<\/b> eine ausgezeichnete Orientierung um das Stallgel\u00e4nde und kannte den Weg zur Suhle so gut, dass sie schon einmal die Gruppe anf\u00fchren durfte. Normalerweise macht das <b>Kandecha<\/b> oder eine der anderen, schon \u00e4lteren K\u00fche wie <b>Chaimu<\/b>, <b>Melia<\/b>, <b>Suguta<\/b>, <b>Tumaren<\/b>, <b>Murka<\/b>, <b>Olare<\/b> oder <b>Naisula<\/b>. <b>Kandecha<\/b>, <b>Kibo<\/b> und <b>Kilaguni<\/b> gehen w\u00e4hrenddessen immer noch am liebsten ihren Ringk\u00e4mpfen nach.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/09\/sabachi-pushing-ithumbah-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"sabachi pushing ithumbah (1)\" border=\"0\" alt=\"sabachi pushing ithumbah (1)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/09\/sabachi-pushing-ithumbah-1_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am Monatsende waren <b>Makireti<\/b>, <b>Ishanga<\/b> und <b>Kasigau<\/b> schon so entspannt inmitten der wilden Elefanten, die regelm\u00e4\u00dfig ins Stallgel\u00e4nde kommen, als w\u00e4ren sie schon immer zusammen gewesen. Den Keepern zufolge bevorzugen sie sogar die Gesellschaft der wilden Elefanten statt die der anderen Waisen! Am 29. August verlie\u00dfen sie sogar die Suhle mit einer wilden Herde inklusive <b>Mshale<\/b> und seinen Begleitern. Die Keeper versuchten ihr Bestes, sie zum Umkehren zu \u00fcberreden, aber sie weigerten sich resolut und verbrachten die Nacht im Busch! Am n\u00e4chsten Morgen kamen sie mit der wilden Herde zur\u00fcck, zu der sich inzwischen auch <b>Lualeni<\/b>, <b>Rapsu<\/b> und ein paar andere Ex-Waisen gesellt hatten. Noch an diesem Tag kamen drei wilde Elefanten zum Schlammbad, und <b>Makireti<\/b>, <b>Ishanga<\/b> und <b>Kasigau<\/b> stellten sich gleich vor! Dieses Mal h\u00f6rten sie zum Gl\u00fcck als die Keeper sie riefen. Vielleicht hatten sie auch verstanden, dass sie f\u00fcr eine Nacht im Busch auf eine Milchmahlzeit verzichten m\u00fcssen?<\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Voi-Gruppe: August 2012<\/b><\/p>\n<p>Die Priorit\u00e4t der Voi-Waisen lag im August eindeutig auf der Futtersuche &#8211; die diesj\u00e4hrige Trockenzeit ist wieder besonders harsch. Ablenkung gab es mit der Rettung der 2-j\u00e4hrigen <b>Panda<\/b>. Die wurde auf der an Tsavo angrenzenden Mgeno Ranch entdeckt und war alt genug, um die \u201eNairobi-Kinderkrippe\u201c zu \u00fcberspringen. Sie wurde ihn den neuen \u201eZ\u00e4hmungsstall gebracht\u201c und von allen Voi-Waisen sehr freundlich begr\u00fc\u00dft, besonders von den \u00e4lteren K\u00fchen &#8211; <b>Lesanju<\/b>, <b>Lempaute<\/b>, <b>Wasessa<\/b>, <b>Kenia<\/b>, <b>Ndii<\/b> und <b>Sinya<\/b> &#8211; die ihre R\u00fcssel nach ihr ausstreckten und sie zu tr\u00f6sten versuchten. Klein <b>Panda<\/b> ist seither Mittelpunkt des Geschehens, vor allem f\u00fcr <b>Wasessa<\/b> und <b>Lesanju<\/b>, die sich offenbar das \u201eSorgerecht teilen\u201c. <b>Kenia<\/b>, <b>Lempaute<\/b> und <b>Ndii<\/b> m\u00fcssen sich mit den seltenen Momenten begn\u00fcgen, in denen die Beiden gerade nicht hinschauen&#8230; Bislang scheint nur <b>Sinya<\/b> aufgegeben zu haben!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/09\/Lempaute-rgt-wit-Panda.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Lempaute rgt wit Panda\" border=\"0\" alt=\"Lempaute rgt wit Panda\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/09\/Lempaute-rgt-wit-Panda_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt hat die Futtersuche den Alltag im August bestimmt, von morgens bis abends waren sie unterwegs, und sobald sie ins Stallgel\u00e4de zur\u00fcckkehrten, rannten sie zu <b>Panda<\/b>, die noch im Stall bleiben musste. Sie war noch zu schwach, um schon auf Ganztagstouren mit den anderen zu gehen. Das mitt\u00e4gliche Schlammbad ist die einzige Zeit am Tag, wo Spielen und Spa\u00df den Gedanken an Futter verdr\u00e4ngen. Als <b>Panda<\/b> endlich den Rest der Gruppe begleiten durfte, wurde sie rund um die Uhr von <b>Wasessa<\/b> (und manchmal auch <b>Lesanju<\/b>) \u00fcberwacht. <b>Lesanju<\/b> ist zwar die Leitkuh der Gruppe, aber <b>Wasessa<\/b> ist die gr\u00f6\u00dfte Kuh in der Herde &#8211; daher dieser Kompromi\u00df, den es ansonsten wohl nicht g\u00e4be. <\/p>\n<p><b>Kenia<\/b>, <b>Ndii<\/b> und <b>Lempaute<\/b> d\u00fcrfen <b>Panda<\/b> nur aus sicherem Abstand anschauen und die jungen Bullen halten sich lieber gleich fern, aus Angst vor einer Strafe, wenn sie sich dem \u201cScho\u00dfkind\u201c auch nur n\u00e4hern. Noch bis vor kurzem war <b>Emsaya<\/b> <b>Wasessas<\/b> Liebling, und versteht jetzt nat\u00fcrlich die Welt nicht mehr. Ihr Groll wurde sehr deutlich, als sie die arme <b>Panda<\/b> nach der Milchmahlzeit schubste, bis sie auf den Boden fiel. <b>Pandas<\/b> Hilferuf wurde nat\u00fcrlich sofort von <b>Wasessa<\/b> erh\u00f6rt, <b>Emsaya<\/b> wurde verscheucht und <b>Panda<\/b> mit einem t\u00e4tschelnden R\u00fcssel getr\u00f6stet. Danach hielten sowohl <b>Wasessa<\/b> als auch die Keeper ein wachsames Auge auf das immer noch schw\u00e4chelnde Baby &#8211; und die eifers\u00fcchtige <b>Emsaya<\/b>. Am Monatsende hatte sich <b>Panda<\/b> ganz gut erholt, eingelebt und h\u00e4ngt schon sehr an ihrer neuen Familie, ganz besonders an <b>Wasessa<\/b>, dicht gefolgt von <b>Lesanju<\/b>. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/09\/Tvt-toss-up-his-trunk.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Tvt toss up his trunk\" border=\"0\" alt=\"Tvt toss up his trunk\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/09\/Tvt-toss-up-his-trunk_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Taveta<\/b> hatte in diesem Monat den Schwarzen Peter gezogen, denn die anderen schienen viel Spa\u00df daran zu haben, sich in der Suhle an ihn zu klammern oder sich auf ihn drauf zu setzen, so dass er unterging. Einmal stie\u00df einen \u201ew\u00e4ssrig-blubbernden\u201c Schrei aus und <b>Lesanju<\/b> eilte ihm sofort zu Hilfe und verscheuchte seine Peiniger. <b>Tassia<\/b>, <b>Tavetas<\/b> langj\u00e4hriger Rivale, hat sich das Spektakel schadenfroh aus der N\u00e4he angeschaut!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/09\/Layoni-buttock-scratching-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Layoni buttock scratching (1)\" border=\"0\" alt=\"Layoni buttock scratching (1)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/09\/Layoni-buttock-scratching-1_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Suhle war in diesem Monat der Ort, wo die meiste Interaktion mit wilden Elefanten stattfand. Am 15. August spielten <b>Wasessa<\/b> und <b>Mzima<\/b> mit ein paar Gleichaltrigen aus einer wilden Herde, die versehentlich ihr K\u00e4lbchen verga\u00df als sie aufbrach. Das K\u00e4lbchen brach in Panik aus und drohte den Keepern als es sie sah. Das beunruhigte die Waisen, die nun auch zu Drohen anfingen, bis das K\u00e4lbchen losrannte, um seine Familie einzuholen. <b>Layoni<\/b> verfolgte es noch bis zur Landebahn im Park, mit <b>Lesanju<\/b> dicht auf den Fersen. Sie mag es nicht, wenn sie die Waisen allzu sehr mit wilden Elefanten anfreunden, wahrscheinlich aus Angst, dass sie mitgehen. Am 21. August trank eine wilde Herde aus den Wassertanks an der Suhle, und mit dabei war ein winzig kleines Baby, von dem die K\u00fche in der Waisen-Gruppe ihre Blicke gar nicht mehr abwenden konnten. Aber keine Chance! Das Baby wurde strengstens von zwei \u00e4lteren Schwestern bewacht, die die Waisen nicht heranlassen w\u00fcrden. Am 27. und 28. passierte eine wilde Herde die Waisen in der Suhle und <b>Shimba<\/b> \u00fcberlegte kurz ihnen zu folgen, verwarf den Gedanken aber schnell wieder, wil die wilden Elefanten ihm zu schnell liefen. <b>Shimba<\/b> ist ein sehr ruhiger und entspannter Zeitgenosse, niemals hektisch, aber der Kletterer in der Gruppe. Er will immer den Gipfel von Mazinga Hill besteigen, w\u00e4hrend die anderen auf halber Strecke fressen. Einmal verbrachte er einen ganzen Tag allein da oben und fra\u00df all die Leckerbissen, die zwischen den Felsen herauswuchsen. Die Keeper mussten abends auf den Gipfel steigen und ihn pers\u00f6nlich nach Hause holen. <b>Emilys<\/b> Herde wurde in diesem Monat nicht gesehen, und wir vermuten, dass sie mit den wilden Herden in weiter entlegenen Gebieten auf Futtersuche ist. Ex-Waise <b>Tsavo<\/b> lie\u00df sich am 26. zum Saufen an der Stalltr\u00e4nke blicken &#8211; er ist inzwischen ein pr\u00e4chtiger Bulle mit gro\u00dfen Sto\u00dfz\u00e4hnen und wurde zuletzt mit <b>Lissas<\/b> Familie gesehen. Ex-Waise <b>Ndara<\/b> hingegen kommt jede Nacht in ihren ehemaligen Krankenstall. Ihr Fu\u00df ist fast wieder ganz verheilt, obwohl sie immer noch ein bisschen humpelt und sich offenbar noch nicht sehr weit weg traut. Tags\u00fcber grast sie an den H\u00e4ngen von Mazinga Hill, und wenn sie sp\u00e4t abends zur\u00fcckkommt, spielt sie mit den Waisen und nascht hier und da von der Luzerne oder den Milchw\u00fcrfeln.<a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/09\/Tsavo-at-the-stkd-4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; border-left-width: 0px; margin-right: auto; padding-top: 0px\" title=\"Tsavo at the stkd (4)\" border=\"0\" alt=\"Tsavo at the stkd (4)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/09\/Tsavo-at-the-stkd-4_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Monat endete mit einem spektakul\u00e4ren Finale an der Suhle: als die Waisen gegen Mittag eintrafen, waren bereits Warzenschweine, Wasserb\u00f6cke, Zebras und Elenantilopen eingetroffen, die alle erschrocken auseinander stoben, als die Horde eintraf und die Eindringlinge verscheuchte! Trotz der harschen klimatischen Bedingungen in Tsavo, sehen die Waisen alle sehr fit aus, und auch Klein <b>Panda<\/b> &#8211; Liebling der Gruppe &#8211; erholt sich schnell. Es ist herzerw\u00e4rmend, mit anzusehen, wie die \u00e4lteren K\u00fche (ganz selten sogar die Bullen) auf sie acht geben.<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/die-waisen-im-august-2\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe: August 2012 Im August gab es mehrere Rettungsaktionen, aber trauriger weise haben nur drei der Neuank\u00f6mmlinge \u00fcberlebt. Mit ihnen haben wir jetzt wieder 22 Babys in der Nursery, nachdem Makireti, Kasigau und Ishanga am 17. August nach Ithumba umgezogen sind. Panda wurde am 2. August auf der Mgeno Ranch entdeckt, und &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/die-waisen-im-august-2\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eDie Waisen im August\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18,1],"tags":[],"class_list":["post-3130","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-monatsberichte","category-news"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3130","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3130"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3130\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3131,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3130\/revisions\/3131"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3130"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3130"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3130"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}