{"id":3195,"date":"2012-10-21T13:07:00","date_gmt":"2012-10-21T12:07:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=3195"},"modified":"2012-10-21T13:13:01","modified_gmt":"2012-10-21T12:13:01","slug":"die-waisen-im-september-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/die-waisen-im-september-2\/","title":{"rendered":"Die Waisen im September"},"content":{"rendered":"<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Grupppe: September&#160; 2012<\/b><\/p>\n<p><strong><\/strong><\/p>\n<p>Der unerwartete Tod des einj\u00e4hrigen <b>Nyika<\/b> am 20. September sitzt tief, obwohl das K\u00e4lbchen schon bei seiner Ankunft im Juli schwach und abgemagert war. Trotzdem hatten wir Hoffnung, denn schlie\u00dflich haben wir schon schlimmere F\u00e4lle, wie z.B. <b>Orwa<\/b>, durchgebracht. <b>Nyika<\/b> hatte die Milch gut angenommen und eine Blutuntersuchung ergab keinen Grund zur Sorge. Wir dachten, es w\u00e4re nur eine Frage der Zeit, bis er sich wieder erholt, aber leider wollte er nicht fressen. Wir nehmen daher an, dass der psychologische Schock zu tief sa\u00df und er seinen Lebenswillen verloren hatte. Er verbrachte viel Zeit allein &#8211; ein Zeichen tiefer Trauer. Schon vor ihm gab es Elefantenwaisen, die an gebrochenem Herzen gestorben sind.<\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/10\/orwa.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; margin: 10px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"orwa\" border=\"0\" alt=\"orwa\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/10\/orwa_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"173\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Mit vier Rettungsaktionen in den ersten acht Tagen des Monats ereichte die diesj\u00e4hrige Wilderei ihren H\u00f6hepunkt. Nur den kleinen Bullen <b>Teleki<\/b> vom Mt. Kenya haben wir durchbringen k\u00f6nnen. Er traf am 8. September mit einer tiefen Wunde in der Schulter bei uns ein, die ihm durch eine Machete zugef\u00fcgt wurde, als er auf Farmland au\u00dferhalb des Reservates unterwegs war. <b>Teleki<\/b> verdankt sein Leben einem Mitglied des Bill Woodley Mt. Kenya Trusts, der die Angreifer verjagte. Es war daher nicht \u00fcberraschend, dass das Baby bei seiner Ankunft reichlich agressiv war, um sich vor weiteren \u00dcbergriffen durch Menschen zu sch\u00fctzen. Die Keeper brauchten ganze zwei Tage, um ihn dazu zu bringen, die Milch aus der Flasche anzunehmen. Am 12. September war er ruhig genug, um die anderen Waisen in der Nursery kennen zu lernen, die in wie immer mit gro\u00dfer Elefantenfreude begr\u00fc\u00dften. Er ist ein freundlicher kleiner Elefant, und die Keeper beschreiben ihn als sehr h\u00f6flich! Inzwischen hat er sich gut eingelebt, erholt sich von seinen Verletzungen und scheint die Gesellschaft seiner Artgenossen zu genie\u00dfen.<\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/10\/teleki.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; margin: 10px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"teleki\" border=\"0\" alt=\"teleki\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/10\/teleki_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"173\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p>Ein anderes Elefantenbaby vom Jipe-See, das am gleichen Tag wie <b>Teleki<\/b> gefunden wurde, hatte leider weniger Gl\u00fcck. Als es entdeckt wurde, war es dem Tod schon sehr nah, wurde von zwei erwachsenen Elefanten &#8211; einem Bullen und einer Kuh &#8211; bewacht, die dem Baby bis sp\u00e4t Abends nicht von der Seite wichen. Ranger, die das Kalb beobachtet hatten, nutzten ihre Chance und n\u00e4herten sich dem Baby, um zu sehen, ob es noch lebte. Es atmete, und so brachten sie es zu ihrem Nachtlager, gaben ihm Wasser und informierten uns, dass es am n\u00e4chsten Morgen nach Nairobi geholt werden mu\u00dfte. Als das Rettungsteam eintraf, war es schon bewu\u00dftlos; wurde daher f\u00fcr den Flug an eine Infusion gelegt und traf gegen 14 Uhr in der Nursery ein. Der etwa 10 Monate alte Bulle blieb noch die ganze Nacht am Tropf und starb gegen 3 Uhr morgens, ohne das Bewu\u00dftsein noch einmal wiederzuerlangen. Noch am selben Tag folgte die dritte Rettungsaktion aus dem Wamba-Gebiet in Laikipia. Aber das K\u00e4lbchen starb noch, bevor das Flugzeug abheben konnte. Dies ist nur ein kurzer Abriss aus einem sehr anstrengenden September 2012! Aber dem nicht genug. Ein weiteres Baby wurde im Kilabasi-Korridor zwischen Tsavo West und Ost neben seiner gewilderten Mutter gefunden, die offenbar den Folgen eines Giftpfeils erlegen war. Es starb in den Voi-Stallungen, noch bevor es nach Nairobi gebracht werden konnte, weil es ebenfalls von Giftpfeilen getroffen worden war. Die Wilderer hatten das Elfenbein aus dem Kopf der Mutter gehackt, und obwohl das Baby bei seiner Rettung noch gelebt hat und die mobile tiermedizinische Einheit noch alles erdenklich M\u00f6gliche versuchte, kam jede Hilfe zu sp\u00e4t. Die Brutalit\u00e4t und R\u00fccksichtslosigkeit, mit der die Wilderer vorgehen, ist uns unbegreiflich. Wie kann man gef\u00fchlskalt ein kleines Elefantenbaby, das noch nicht einmal Elfenbein tr\u00e4gt, mit Giftpfeilen beschie\u00dfen?<\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/10\/Rukinga-IMG_0527-3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; margin: 10px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Rukinga IMG_0527 (3)\" border=\"0\" alt=\"Rukinga IMG_0527 (3)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/10\/Rukinga-IMG_0527-3_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p>Am 27. und 30. September wurden zwei Baby-Bullen von der Rukinga Ranch am Rande von Tsavo-Ost geborgen. Auf dem Farmland verl\u00e4uft eine uralte Wanderroute der Elefanten, dessen Verlauf seit Jahrhunderten ein Teil des genetischen Ged\u00e4chtnisses der Elefanten ist. Mittlerweile ist die Wanderroute von elefantenfeindlichen Volksgruppen bewohnt und wird durch den Strom von Somalis, die nach Kenia kommen, noch gef\u00e4hrlicher. Das Gebiet ist ein Brennpunkt der Wilderei. Daher wurden dort Ranger der kenianischen Wildtierbeh\u00f6rde (KWS) stationiert, die alles Menschenm\u00f6gliche versuchen, um den Elefantenkorridor zwischen Tsavo-West und -Ost zu sch\u00fctzen. Der erst einen Monat alte <b>Rukinga<\/b> und der 10 Monate alte <b>Ngasha<\/b> (benannt nach einem Berg in der N\u00e4he des Rettungsortes) haben es bisher \u00fcberlebt und brachten die Zahl der Waisen in der Nairobi-Nursery am Monatsende auf 25!<\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/10\/Ngasha-meets-the-orphans-IMG_0915-3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; margin: 10px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Ngasha meets the orphans IMG_0915 (3)\" border=\"0\" alt=\"Ngasha meets the orphans IMG_0915 (3)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/10\/Ngasha-meets-the-orphans-IMG_0915-3_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p>Aber es gab auch gute Nachrichten: <b>Murera<\/b>, die sich im Februar, als sie bei uns ankam, kaum bewegen konnte, war zum ersten Mal beim \u00f6ffentlichen Schlammbad dabei. Ihre Freude und der Spa\u00df beim Suhlen im Schlamm waren nicht zu \u00fcbersehen, und das sich anschlie\u00dfende Dreckwerfen steckte alle Zuschauer mit Freude an. <b>Murera<\/b> ist ein wandelndes Wunder, besonders, da die Prognose des Tierarztes nicht sehr optimistisch war. Man vermutete, dass sie vielleicht nie wieder laufen k\u00f6nne und eventuell gar eingeschl\u00e4fert werden m\u00fc\u00dfte! <b>Murera<\/b> ist heute das lebende Beispiel f\u00fcr die Kraft der Natur, denn sie ist nicht nur schmerzfrei und kann laufen &#8211; sie rennt sogar und ist der Inbegriff von Freude und Dankbarkeit gegen\u00fcber allen, die sie gepflegt haben. Sie verk\u00f6rpert alles das, worauf wir so stolz sind.<\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/10\/Murera-with-Rukinga-IMG_0691-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; margin: 10px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Murera with Rukinga IMG_0691 (2)\" border=\"0\" alt=\"Murera with Rukinga IMG_0691 (2)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/10\/Murera-with-Rukinga-IMG_0691-2_thumb.jpg\" width=\"164\" height=\"244\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p><b>Naipoki<\/b> wird wohl einmal eine sehr gute Leitkuh werden. Sie und die \u00fcblicherweise etwas aufdringliche <b>Sonje<\/b> verg\u00f6ttern Klein <b>Rukinga<\/b>, w\u00e4hrend sich die \u00e4lteren K\u00fche vornehmlich um <b>Kinango<\/b> k\u00fcmmern. <b>Teleki<\/b>, einer der Neuank\u00f6mmlinge, hat alle mit seiner Ausgebufftheit \u00fcberrascht: am sp\u00e4ten Nachmittag seilt er sich von der Herde ab und f\u00fchrt <b>Faraja<\/b> und <b>Kwale<\/b> allein zur\u00fcck zum Stallgel\u00e4nde &#8211; als w\u00e4re er schon ewig bei uns! <b>Ngasha<\/b> hat sich ebenfalls gut eingelebt und mit den anderen Neulingen zu einer kleinen Gruppe Baby-Bullen zusammengeschlossen. Sie alle haben eines gemeinsam &#8211; die frische Trauer um ihre M\u00fctter und die verlorene Familie.<\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/10\/Kwale-playing-IMG_0844-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; margin: 10px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Kwale playing IMG_0844 (2)\" border=\"0\" alt=\"Kwale playing IMG_0844 (2)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/10\/Kwale-playing-IMG_0844-2_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Ithumba-Gruppe: September 2012<\/b><\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p>Der September war einer der trockensten Monate seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in der Region in und um Tsavo. W\u00e4hrend der \u201eRegenzeit\u201c im April und Mai regnete es nur ein einziges Mal, bis gegen Ende September ein kleiner Schauer zumindest kurz ein paar Pf\u00fctzen hinterlie\u00df. Die Ex-Waisen nutzten die Chance und wanderten f\u00fcr ein paar Tage weiter in den Park, so dass wir sie nicht mehr t\u00e4glich zu Gesicht bekamen, wenn die Luzerne ausgeteilt wurde. Wir sahen die Herde trotzdem am 12., 15., 16., 20., 23., 24., 27.. 29. und 30. September. Etwa jeden zweiten Morgen kamen sie zum Saufen und auf eine Handvoll Luzerne und wir waren erleichtert, dass sie so gut zurechtkamen. Besonders jetzt, da die Elefantenwilderei im ganzen Land ungeahnte Ausma\u00dfe angenommen hat. Hier kommt uns die D\u00fcrre entgegen, weil sie lieber in der N\u00e4he einer sicheren Wasser- und Futterquelle bleiben und wir ein Auge auf sie haben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der Norden von Tsavo-Ost grenzt an Land, das von Wakambas bewohnt wird. Diese Volksgruppe ist ber\u00fcchtigt f\u00fcr ihre Giftpfeile, die \u00fcber die Jahre viele Elefantenleben gekostet haben. In den 1970ern-1990ern, als Tsavo\u2019s Elefantenpopulation auf 6.000 Tiere schrumpfte, waren die Dickh\u00e4uter so sehr unter Druck, dass sie das knapp 8.000 km<sup>2<\/sup> gro\u00dfe Gebiet n\u00f6rdlich des Galana-Flusses verlie\u00dfen. Derzeit gibt es 10.000 Elefanten in Tsavo, ist aber nach wie vor bedroht durch die Nachfrage nach Elfenbein, besonders aus China und Thailand. Nur unseren Waisen im Norden ist es zu verdanken, dass die wilden Elefanten wieder in diesen Teil des Parks zur\u00fcckkehrten. Vor ein paar Jahren hatten wilde Bullen, die Pfadfinder der Elefantengesellschaft, heimlich nachts das Stallgel\u00e4nde der Waisen besucht und mit ihnen kommuniziert. Heute haben sie sich hier im Norden des Parks wieder angesiedelt und entlasten somit das \u00c3\u2013kosystem im S\u00fcden.<\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p>Unsere Ithumba-Waisen (derzeit 15 an der Zahl) hatten im September viel Kontakt zu wilden Elefanten. Neben den \u00fcblichen Begegnungen beim Luzernefressen am Morgen, zu dem die Ex-Waisen h\u00e4ufig wilde Freunde mitbringen (mehr als 15 am 4. und 7. September!), haben sie sich auch mehrfach zusammen im Schlamm gesuhlt. Die wilden Elefanten kommen t\u00e4glich und in gro\u00dfen Gruppen zum Saufen an der Stalltr\u00e4nke, so dass kaum ein Tag verging, an dem die Waisen keinen wilden Artgenossen, und \u00fcberdies die Ex-Waisen, zu Gesicht bekamen. <b>Chaimu<\/b> war sehr angetan von <b>Yattas<\/b> K\u00e4lbchen Yetu, am 11. September an der Suhle. Sie folgte dem Baby auf Schritt und Tritt, als diese selbstbewu\u00dft durch den Wald von gro\u00dfen Elefantenbeinen huschte, und \u201ek\u00fc\u00dfte\u201c sie mit ihrem R\u00fcssel auf den Mund. Am 14. September kam es zu einem interessanten Zwischenfall, als eine weniger freundliche Herde am Schlammbad auftauchte und einer unter ihnen beim Anblick der Keeper auf Angriffstellung ging. Als die Waisen dies bemerkten, verlie\u00dfen sie sofort das Schlammbad und eilten fluchtartig mit ihren Keepern davon!<\/p>\n<p>Die wilden Elefanten haben gelernt, dass das frische Wasser in der Stalltr\u00e4nke vom Tanklaster des Trusts gebracht wird. Der muss manchmal mehrere Fahrten pro Tag unternehmen, um die gro\u00dfe Nachfrage zu befriedigen. Am 29. September warteten 16 wilde Elefanten geduldig auf seine Ankunft, denn die Tr\u00e4nke wird nachts meist von anderen wilden Besuchern leer gesoffen. Die Herde der Ex-Waisen kam meistens geschlossen; nur einmal tauchte eine Splittergruppe mit <b>Sunyei<\/b>, <b>Mulika<\/b>, Baby Mwende, <b>Sidai<\/b>, <b>Lenana<\/b> und <b>Chyulu<\/b> allein beim Schlammbad auf. <\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/10\/mwende-mulika-yetu.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; margin: 10px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"mwende, mulika &amp; yetu\" border=\"0\" alt=\"mwende, mulika &amp; yetu\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/10\/mwende-mulika-yetu_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p>Die Keeper freuten sich, als sie den gro\u00dfen Bulle Mshale wiedersahen, der am 2. September mit zwei wilden \u201eAskaris\u201c auftauchte (Askari stammt aus dem Arabischen und wird auch in Kisuaheli f\u00fcr Soldat oder Wachmann verwendet), und am 13. September noch einmal allein. Der stattliche Elefantenbulle w\u00e4re wohl nicht mehr am Leben, h\u00e4tten ihm die Tier\u00e4rzte des Trusts nicht den Giftpfeil entfernen k\u00f6nnen, der ihn einst getroffen hatte &#8211; daher sein Name, denn Mshale bedeutet \u201ePfeil\u201c auf Kisuaheli.<\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/10\/ololoo-two-wild-elephants.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; margin: 10px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"ololoo &amp; two wild elephants\" border=\"0\" alt=\"ololoo &amp; two wild elephants\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/10\/ololoo-two-wild-elephants_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p>Drei durstige Wildhunde kamen am 18. September ins Stallgel\u00e4nde, als die Waisen gerade ihre Luzerne fra\u00dfen. <b>Naisula<\/b> entschied sich f\u00fcr die Offensive, aber die Hunde wichen ihr geschickt aus. <b>Naisula<\/b> wurde sogleich von <b>Suguta<\/b>, <b>Sabachi<\/b> und <b>Kilaguni<\/b> unterst\u00fctzt, und gemeinsam gelang es ihnen, die Wildhunde in die Flucht zu schlagen. In sicherer Entfernung \u201ebellten\u201c die Hunde, was wiederum die Elefanten verschreckte -und <b>Suguta<\/b> war dieses Mal die Schnellste. Die Aufregung scheuchte nun auch den Rest der Herde auf, die augenblicklich schutzsuchend zu ihren Keepern rannte!<\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/10\/suguta.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; margin: 10px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"suguta\" border=\"0\" alt=\"suguta\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/10\/suguta_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"173\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p>Die Temperaturen in Tsavo stiegen gegen Ende August wieder an, vorraussichtlich bis zum Einsetzen der Regenzeit im Oktober\/November. <b>Ishanga<\/b>, <b>Makireti<\/b> und <b>Kasigau<\/b>,<a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/10\/kasigau-relaxing.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; margin: 10px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"kasigau relaxing\" border=\"0\" alt=\"kasigau relaxing\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/10\/kasigau-relaxing_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p>die noch relativ neu in der Gegend sind, hat die Hitze zu schaffen gemacht und sie suchten sich meistens ein Pl\u00e4tzchen im Schatten und k\u00fchlten sich w\u00e4hrend des Schlammbades ausgiebig ab. <b>Ishanga<\/b> war schon in der Nursery immer ein Wildfang und mischte sich jetzt mutig unter eine Gruppe ausgewachsener Elefantenk\u00fche, die an der Tr\u00e4nke am Schlammbad trank! Da sie immer noch ein Baby war, brach sie damit den Elefantenkodex und wurde prompt eine Lektion gelehrt. Aber es ist herzerw\u00e4rmend zu sehen, wie gut sie und die anderen beiden sich in die Ithumba-Herde eingelebt haben. Sie d\u00fcrfen die Gruppe mittlerweile sogar manchmal auf dem Weg zur Suhle anf\u00fchren. Diese Aufgabe obliegt sonst eher den \u00e4lteren K\u00fchen &#8211; <b>Murka<\/b>, <b>Chaimu<\/b>, <b>Tumaren<\/b>, <b>Kalama<\/b>, <b>Suguta<\/b>, <b>Melia<\/b> oder <b>Naisula<\/b>; manchmal darf auch <b>Kandecha<\/b>.<\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/10\/kandecha.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; margin: 10px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"kandecha\" border=\"0\" alt=\"kandecha\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/10\/kandecha_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"173\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p>Alle warten nun sehns\u00fcchtig auf den Regen, um der diesj\u00e4hrigen harten Trockenzeit endlich ein Ende zu setzen.<\/p>\n<p><a name=\"S1\"><\/a><b><\/b><\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Voi-Gruppe: September&#160; 2012<\/b><\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p>Possen am Schlammbad und die Futtersuche dominierten den Monat in Voi. Die meisten wilden Herden haben die Gegend um die Voi-Stallungen verlassen, wo derzeit 15 Waisenelefanten leben. Die grasen haupts\u00e4chlich um den Mazinga-Berg, wo sie sich meist in drei Gruppen aufteilen. <b>Shimba<\/b>, der Kletterer der Gruppe, f\u00fchrt die Bullen den Hang hinauf, w\u00e4hrend die K\u00fche sich meistens am Fu\u00dfe des Berges aufhalten. Sie alle k\u00fcmmern sich r\u00fchrig um das kleinste Mitglied der Gruppe, die 2-j\u00e4hrige <b>Panda<\/b>, die von allen K\u00fchen hei\u00df geliebt und verh\u00e4tschelt wird. Besonders von <b>Wasessa<\/b> und Leitkuh <b>Lesanju<\/b>, die das \u201cVorrecht\u201c auf <b>Panda<\/b> beanspruchen. <b>Ndii<\/b>, <b>Kenia<\/b>, <b>Sinya<\/b> und <b>Lempaute<\/b> jedoch m\u00f6chten sich aber auch gerne k\u00fcmmern und nutzen jede Gelegenheit, wenn <b>Wasessa<\/b> und <b>Lesanju<\/b> sich im Schlamm suhlen. Als <b>Panda<\/b> ihre Familie verlor, war sie schon alt genug, dass sie die Nursery in Nairobi \u00fcberspringen und direkt nach Voi gebracht werden konnte. Sie w\u00e4chst und gedeiht, hat ordentlich an Kraft und Gewicht zugelegt und scheint gl\u00fccklich in ihrer neuen Elefantenfamilie.<\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/10\/Lesanju-splashing-out.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; margin: 10px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Lesanju splashing out\" border=\"0\" alt=\"Lesanju splashing out\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/10\/Lesanju-splashing-out_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p>Der einzige Kontakt zu wilden Elefanten ergab sich im September auf halbem Wege zum Gipfel des Mazinga-Berges, als eine wilde Leitkuh die Waisen mit strengem Kollern davor warnte, sich zu n\u00e4hern. <b>Lesanju<\/b>, die am hinteren Ende der Gruppe lief, st\u00fcrmte nach vorn, die wilde Leitkuh kollerte erneut und <b>Lesanju<\/b> handelte entsprechend, indem sie ihre Herde zum Umdrehen \u00fcberzeugte. Am Fu\u00dfe des Berges trafen sie dann auf einen wilden Bullen, der die K\u00fche so sehr einsch\u00fcchterte, dass sie sich um die Keeper scharten. <b>Taveta<\/b> und <b>Tassia<\/b> hingegen preschten vor und begr\u00fc\u00dften den Bullen, der den Keepern zufolge, sehr h\u00f6flich war und den Jungbullen sogar gestattete, seine enorme Erscheinung mit ihren R\u00fcsseln zu ber\u00fchren. Sie w\u00e4ren wohl gerne mit ihm mitgegangen, aber ein tiefes Kollern seinerseits schickte sie zur\u00fcck zum Rest der Herde.<\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/10\/Tasia-drinking-water.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; margin: 10px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Tasia drinking water\" border=\"0\" alt=\"Tasia drinking water\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/10\/Tasia-drinking-water_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b>Rombo<\/b> ist offenbar der \u201ebegabteste Suhler\u201c im Schlammbad, und sein Versuch, <b>Taveta<\/b> am 4. September auszustechen, endete sehr am\u00fcsant: <b>Taveta<\/b> sa\u00df im Schlamm und reckte seinen R\u00fcssel so weit nach oben wie m\u00f6glich. <b>Rombo<\/b> wiederum versuchte auf dem Kopf zu stehen und sein Hinterteil so weit wie m\u00f6glich nach oben zu strecken. Er kippte hinten \u00fcber und lag &#8211; alle Viere von sich gestreckt &#8211; wie ein K\u00e4fer auf dem R\u00fccken. Sein Schrei erschreckte <b>Taveta<\/b>, der fluchtartig die Suhle verlie\u00df und somit den Rest des Trupps aufscheuchte! Die Keeper mu\u00dften daraufhin einschreiten, und die Ruhe wieder herstellen!<\/p>\n<p><b>Tassia<\/b> hat sich der Aufgabe angenommen, ungew\u00fcnschte Eindringlinge zu verscheuchen und wird oft von seinem Freund <b>Taveta<\/b> unterst\u00fctzt. Meistens handelt es sich um Warzenschweine, die ein k\u00fchles Bad in der Suhle nehmen wollen, wenn die Elefanten am Mittag das Gleiche vorhaben. Am 9. September wurde er in der N\u00e4he der Stallungen von einer Herde Impala-Antilopen ausgetrickst, die verspielt um ihn herum sprangen und ihn in den Wahnsinn trieben. <b>Lesanju<\/b> kam ihm zu Hilfe und scheuchte die Impalas davon. <b>Tassia<\/b> gelang es im Laufe des Monats allerdings noch, eine kleine Mischherde aus Zebras und Elenantilopen auseinanderzutreiben, die sich \u201eunerlaubterweise\u201c am Schlammbad aufhielten. Sein Trompeten richtete sich besonders gegen die Zebras, und nachdem er sie verjagt hatte, kam er triumphierend und b\u00fcscheklopfend zur\u00fcck.<\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/10\/Tvt-back-playing-wit-Rombo-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; margin: 10px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Tvt back, playing wit Rombo (2)\" border=\"0\" alt=\"Tvt back, playing wit Rombo (2)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2012\/10\/Tvt-back-playing-wit-Rombo-2_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p>Die Voi-Keeper hatten im September viel zu tun; besonders damit, dass immer gen\u00fcgend Wasser mit dem Traktor und Tanklaster herangeholt wurde, um alle Tr\u00e4nken und die Suhle mit Wasser zu f\u00fcllen. Die wenigen wilden Elefanten, die in der N\u00e4he leben, haben das Prinzip verstanden und verstecken sich, bis das Fahrzeug wieder verschwunden ist, um sich dann \u00fcber das frische Wasser herzumachen und sich im Schlamm zu w\u00e4lzen! Die Keeper in Voi waren nebenbei noch an einigen Rettungsaktionen beteiligt. Am 6. September wurden sie in die Gegend um Kilabasi gerufen, einem Brennpunkt der Wilderei. Das Farmland um Tsavo ist sehr gef\u00e4hrlich sowohl f\u00fcr Elefanten als auch KWS-Ranger. Es leben dort Elefanten jagende Volksgruppen und bis an die Z\u00e4hne bewaffnete Somalis, die v\u00f6llig willk\u00fcrlich von ihren Waffen Gebrauch machen. Ein Elefantenbaby wurde neben seiner toten Mutter gefunden, die durch Giftpfeile gestorben war, und hatte selbst auch einen Pfeil hinter seinem Schulterblatt stecken. Schon beim Eintreffen des Rettungsteams war es sehr geschw\u00e4cht und wurde umgehend in die Voi-Stallungen gebracht, wo der Tierarzt den Pfeil entfernte und die Wunde versorgte. Leider starb sie nur kurze Zeit sp\u00e4ter (sie hatte noch nicht einmal einen Namen), weil das Gift schon zu wirken begonnen hatte. <\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p>Die zweite Rettung des Monats, am 18. September, mu\u00dfte abgebrochen werden, als sich herausstellte, dass der Elefant schon sechs bis sieben Jahre alt und damit zu alt f\u00fcr die Waisenstation war. Nur zwei Tage sp\u00e4ter wurden die Keeper in die gleiche Gegend gerufen, wo sie ein etwa zwei- bis dreij\u00e4hriges Baby retteten, dass zuvor noch in Gesellschaft von zwei \u00e4lteren K\u00e4lbern war. Diese F\u00e4lle veranschaulichen einmal mehr die Ausma\u00dfe der Wilderei auf dem benachbarten Farmland um Tsavo. Das K\u00e4lbchen wurde Misasenyi genannt, ein Wink auf ihre chaotische Rettung. Dutzende Stammesangeh\u00f6rige wollten an der Aktion teilnehmen und machten so viel L\u00e4rm und Chaos, dass das Baby, das ohnehin schon traumatisiert war, v\u00f6llig ver\u00e4ngstigt auf jeden Menschen reagierte. Es war also nachvollziehbar, dass die Keeper anschlie\u00dfend alle H\u00e4nde voll mit ihr zu tun hatten. Die anderen Elefantenwaisen versuchten ihr Bestes, um sie zu beruhigen, und schon am n\u00e4chsten Tag gelang Lesanju das Unm\u00f6gliche. Trotzdem blieb Misasenyi den Keepern gegen\u00fcber extrem mi\u00dftrauisch. Jeden Tag verbrachten die Waisen so lange sie konnten am Stall des Neuank\u00f6mmlings, bevor sie sich schlie\u00dflich auf die Futtersuche begaben. Die kleine Miasenyi starb tragischerweise zwei Wochen sp\u00e4ter am 28. September. Sie schien nicht mehr leben zu wollen, und wer kann ihr das in Anbetracht dessen, was sie in ihrem kurzen Leben schon alles erleben musste, schon ver\u00fcbeln?<\/p>\n<p>Die letzte Rettungsaktion des Monats ereignete sich am 30. September, und das K\u00e4lbchen wurde anschlie\u00dfend <b>Ngasha<\/b> genannt. <b>Ngasha<\/b> war auf dem Gemeindeland umhergelaufen und in einer ebenso tumulten Aktion geborgen worden, bevor er schlie\u00dflich in die Nairobi Nursery gebracht wurde, wo er sich inzwischen gut eingelebt hat.<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/die-waisen-im-september-2\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Grupppe: September&#160; 2012 Der unerwartete Tod des einj\u00e4hrigen Nyika am 20. September sitzt tief, obwohl das K\u00e4lbchen schon bei seiner Ankunft im Juli schwach und abgemagert war. Trotzdem hatten wir Hoffnung, denn schlie\u00dflich haben wir schon schlimmere F\u00e4lle, wie z.B. Orwa, durchgebracht. Nyika hatte die Milch gut angenommen und eine Blutuntersuchung ergab &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/die-waisen-im-september-2\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eDie Waisen im September\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18,1],"tags":[],"class_list":["post-3195","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-monatsberichte","category-news"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3195","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3195"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3195\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3196,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3195\/revisions\/3196"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3195"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3195"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3195"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}