{"id":32091,"date":"2022-02-27T11:24:36","date_gmt":"2022-02-27T09:24:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=32091"},"modified":"2022-02-27T11:44:30","modified_gmt":"2022-02-27T09:44:30","slug":"ate-news-oktober-und-november-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ate-news-oktober-und-november-2021\/","title":{"rendered":"ATE News: Oktober und November 2021"},"content":{"rendered":"<p>Die Monate Oktober und November 2021 waren gepr\u00e4gt von der weiter anhaltenden Trockenzeit, die es den Elefanten immer schwerer machte noch genug Nahrung zu finden &#8211; nur Wasser steht in den S\u00fcmpfen ganzj\u00e4hrig ausreichend zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Vor allem die K\u00e4lber hatten sehr zu k\u00e4mpfen und mehrere machten einen besorgniserregenden Eindruck. Das Team des Amboseli Trust for Elephants musste in diesen F\u00e4llen die schwere Entscheidung treffen ob und wann helfend eingegriffen werden sollte. In einigen F\u00e4llen entschloss man sich vorerst noch abzuwarten und den K\u00e4lbern die Chance zu geben bei ihren Familien zu bleiben, dabei aber ihre Entwicklung genau im Auge zu behalten, um notfalls schnell Hilfe leisten zu k\u00f6nnen. Im Fall eines Kalbs der BC-Familie, welches den Namen Barnoti erhielt, war allerdings klar, dass sofort Hilfe n\u00f6tig war und der Sheldrick Wildlife Trust wurde zu seiner Rettung gerufen. Der kleine Bulle kam in die Nursery nach Nairobi, wo er nun eine zweite Chance auf ein Leben in der Wildnis erh\u00e4lt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Amboseli war allerdings noch immer besser dran als andere Teile Kenias, die mittlerweile unter einer echten D\u00fcrre litten, die vielen Wildtieren, auch Elefanten, das Leben kostete. Im Zentrum des Nationalparks liegen S\u00fcmpfe, die den Tieren das ganze Jahr \u00fcber Wasser und Nahrung bieten. Allerdings ist die Sumpfvegetation nicht besonders n\u00e4hrstoffreich und es f\u00e4llt den Elefantenm\u00fcttern schwer mit dieser Nahrung genug Milch f\u00fcr ihre K\u00e4lber zu produzieren und gleichzeitig auch sich selbst mit der n\u00f6tigen Energie zu versorgen. Au\u00dferdem k\u00f6nnen K\u00e4lber w\u00e4hrend der Zeit, die ihre M\u00fctter in den S\u00fcmpfen verbringen, nicht ges\u00e4ugt werden und m\u00fcssen stattdessen oft selbst lange und anstrengende Wege durch das relativ kalte Wasser der S\u00fcmpfe zur\u00fccklegen. Diese Umst\u00e4nde machten sich allm\u00e4hlich bemerkbar und viele K\u00e4lber begannen sehr d\u00fcnn auszusehen &#8211; einige besorgniserregend.<\/p>\n<p>Sollte die Trockenheit weiter andauern musste damit gerechnet werden, dass sie auch in Amboseli Opfer fordern w\u00fcrde &#8211; vor allem unter den j\u00fcngsten K\u00e4lbern aber auch den \u00e4ltesten Tieren sowie j\u00fcngeren M\u00fcttern, die sich selbst noch im Wachstum befinden und gleichzeitig Milch f\u00fcr ihre K\u00e4lber produzieren m\u00fcssen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr das Team des Amboseli Trust for Elephants (ATE) ist es schwer solche Entwicklungen mitanzusehen. Sie helfen so gut sie k\u00f6nnen &#8211; aber es ist nicht einfach in solchen Situationen zu entscheiden wann und wie weit man als Mensch eingreifen darf, soll oder mu\u00df. Grunds\u00e4tzlich vermeidet man es K\u00e4lber von ihren Familien zu trennen &#8211; auch wenn es sich um Waisen handelt.\u00a0 Die Chancen von Elefantenwaisen in menschlicher Obhut sind nicht automatisch besser als die von Waisen, die bei ihren Familien leben, vor allem wenn sie bereits ohne Milch auskommen. Die Trennung eines Kalbes von seinen Verwandten und Freunden w\u00e4re jedoch f\u00fcr alle Elefanten mit gro\u00dfer Angst und enormem Stre\u00df verbunden und die gesamte Familie danach voller Trauer um den Verlust des Kalbes. Solche traumatischen Erlebnisse m\u00f6chte man ihnen wenn irgend m\u00f6glich ersparen. Daher wartet man zun\u00e4chst ab ob die K\u00e4lber in der Lage sind mit Hilfe der anderen Familienmitglieder zu \u00fcberleben. Sobald ein Kalb allerdings den Anschlu\u00df an seine Gruppe verliert wird eingegriffen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Zwillingsk\u00e4lber von Angelina aus der AA-Familie geh\u00f6rten zu den K\u00e4lbern, um die man sich gro\u00dfe Sorgen machte. Elefantenk\u00fche haben nur extrem selten Zwillinge &#8211; aus gutem Grund. Meistens ist es f\u00fcr sie schon schwer genug Milch f\u00fcr ein Kalb zu produzieren. Zwillinge haben daher generell deutlich schlechtere \u00dcberlebenschancen. Angelina&#8217;s K\u00e4lber waren immerhin in einer Zeit des \u00dcberflu\u00dfes geboren worden. Doch jetzt, mit ca. anderthalb Jahren, litten sie sehr unter den harten Bedingungen. Vor allem das m\u00e4nnliche Kalb schien es sehr schwer zu haben. Allerdings ist er ein sehr entschlossener, zielstrebiger und willensstarker kleiner Bulle, was sehr hilfreich ist, wenn es darum geht schwere Zeiten zu \u00fcberstehen. Daher wurde entschieden noch nicht einzugreifen sondern die weitere Entwicklung abzuwarten. Das ist auch relativ gut m\u00f6glich, da die AA-Familie zu den standorttreuesten in Amboseli geh\u00f6rt und ihre Weidegebiete unweit des ATE-Camps liegen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_31655\" aria-describedby=\"caption-attachment-31655\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-31655\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2021\/12\/Ella-1-300x252.png\" alt=\"Ella\" width=\"300\" height=\"252\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2021\/12\/Ella-1-300x252.png 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2021\/12\/Ella-1-1024x862.png 1024w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2021\/12\/Ella-1-768x646.png 768w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2021\/12\/Ella-1-600x505.png 600w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2021\/12\/Ella-1.png 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-31655\" class=\"wp-caption-text\">Ella, die Matriarchin der EB2-Familie<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch der ca. anderthalb Jahre alte Sohn von Ella, der Matriarchin der EB2-Familie, befand sich in einer besorgniserregenden Situation. Ella war von Unbekannten mit einem Speer t\u00f6dlich verletzt worden und ihr Sohn eigentlich noch milchabh\u00e4ngig. Ihre Familie h\u00e4lt sich in der Selenkay-Conservancy auf, die im Norden des Amboseli-\u00d6kosystems liegt. F\u00fcr das ATE-Team ist es schwer sie dort im Auge zu behalten. Aber dankenswerter Weise sind die Mitarbeiter des lokalen Porini Camps eine gro\u00dfartige Hilfe, da sie diese Familie gut kennen, regelm\u00e4\u00dfig sehen und Berichte \u00fcber ihre Entwicklung an ATE senden. Sie beobachteten, dass die EB2s sich nur langsam vom Verlust ihrer geliebten Matriarchin Ella erholten. Eine Leitkuh zu verlieren, noch dazu auf gewaltsame Weise, ist f\u00fcr Elefanten absolut traumatisch. Besonders hart ist es aber f\u00fcr Ellas Sohn. Er hatte inzwischen schon sichtbar an Gewicht verloren! Allerdings war er noch immer bei seiner Familie und seine gro\u00dfen Schwestern k\u00fcmmerten sich liebevoll um ihn. Daher hatte auch er noch eine Chance mit Hilfe seiner Familie zu \u00fcberleben und sollte es Anfang Dezember &#8211; wie prognostiziert &#8211; endlich wieder regnen, dann w\u00e4re das Schlimmste \u00fcberstanden. Daher wurde auch in diesem Fall vorerst auf ein Eingreifen verzichtet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_31868\" aria-describedby=\"caption-attachment-31868\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-31868\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/01\/Barnoti-16-300x200.jpg\" alt=\"Barnoti\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/01\/Barnoti-16-300x200.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/01\/Barnoti-16-768x512.jpg 768w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/01\/Barnoti-16-600x400.jpg 600w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/01\/Barnoti-16.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-31868\" class=\"wp-caption-text\">Bouenzas Sohn Barnoti<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Anders musste hingegen bei einem Kalb aus der BC-Familie entschieden werden. Das ATE-Team hatte festgestellt, dass Bouenza, eine Kuh dieser Familie, nicht mit den anderen zusammen war &#8211; ihre K\u00e4lber, drei \u00e4ltere T\u00f6chter und ein erst 2019 geborener Sohn, allerdings schon. Das war \u00e4u\u00dferst ungew\u00f6hnlich. Eine Kuh kann sich zwar f\u00fcr einige Zeit von der Gruppe trennen, doch wird sie dann immer von ihren K\u00e4lbern, zumindest den milchabh\u00e4ngigen, begleitet. Es musste daher leider angenommen werden, dass Bouenza nicht mehr lebte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_31854\" aria-describedby=\"caption-attachment-31854\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-31854\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2021\/12\/Barnoti_600-300x225.jpg\" alt=\"Barnoti\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2021\/12\/Barnoti_600-300x225.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2021\/12\/Barnoti_600.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-31854\" class=\"wp-caption-text\">Barnoti wurde ohne seine Familie gefunden<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch bei ihrem Sohn beschlo\u00df man zun\u00e4chst noch abzuwarten und seine Entwicklung zu beobachten. Es wurde aber bald klar, da\u00df ihm der Verlust seiner Mutter k\u00f6rperlich besonders schwer zusetzte. Er begann immer mehr an Kondition zu verlieren und war schlie\u00dflich nicht mehr in der Lage mit seiner Familie Schritt zu halten. Am 19. Oktober entdeckte ihn Katito von ATE ganz allein, ohne ein anderes Familienmitglied in der N\u00e4he. In dieser Situation war v\u00f6llig klar, dass sofort Hilfe geleistet werden musste. ATE informierte den Sheldrick Wildlife Trust (SWT), der unverz\u00fcglich ein Rettungsteam schickte. In einer gemeinsamen Aktion gelang es dem Team des ATE, der mobilen Tierarzteinheit des SWT und KWS sowie den SWT-Keepern Bouenzas Sohn einzufangen und in die Nursery des SWT in Nairobi zu bringen. Auf Grund seiner Abstammung von der BC-Familie wurde entschieden ihn Barnoti zu nennen, was auf Maa (Sprache der Massai) &#8222;junger Mann&#8220; bedeutet. Er hat sich bei den anderen \u00a0Elefantenwaisen in der Nursery inzwischen gut eingelebt und das ATE-Team ist sehr froh, dass er unter der professionellen Obhut der SWT-Keeper eine zweite Chance auf ein Leben in der Wildnis erh\u00e4lt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_32008\" aria-describedby=\"caption-attachment-32008\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-32008\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/01\/Barnoti-1-300x225.jpg\" alt=\"Barnoti\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/01\/Barnoti-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/01\/Barnoti-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/01\/Barnoti-1-600x450.jpg 600w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/01\/Barnoti-1.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-32008\" class=\"wp-caption-text\">Barnoti hat sich gut in der Nursery des SWT eingelebt<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend diese drei F\u00e4lle die besondere Aufmerksamkeit des ATE-Teams erforderten k\u00e4mpften auch die anderen Elefanten Amboselis mit den schweren Bedingungen. Wie schon erw\u00e4hnt hielten sie sich oft in und bei den S\u00fcmpfen auf. Auch Familien, die lange au\u00dferhalb des Parks unterwegs gewesen waren, kehrten jetzt hierher zur\u00fcck. Allerdings haben viele Matriarchinnen auch ganz spezielle Strategien entwickelt um noch genug Nahrung f\u00fcr ihre Familien zu finden. Diese sind unterschiedlich effektiv &#8211; bewirken aber dass m\u00f6glichst alle noch verf\u00fcgbaren Ressourcen genutzt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Einige Familien, darunter die OA&#8217;s und PC&#8217;s, hielten sich tats\u00e4chlich vorwiegend bei den S\u00fcmpfen auf. Ihre Strategie hat sich bereits viele Jahre bew\u00e4hrt, speziell die PCs haben zahlenm\u00e4ssig deutlich zugenommen und sie befanden sich auch jetzt noch in recht guter Verfassung.<\/p>\n<p>Im November brachte Periwinkle sogar noch ein neues Kalb zur Welt, ein M\u00e4dchen! Da Periwinkle bereits eine erfahren Mutter ist hat ihr Kalb selbst unter diesen schwierigen Umst\u00e4nden gute \u00dcberlebenschancen.<\/p>\n<p>Und auch bei den OA&#8217;s gab es trotz der harten Zeiten Nachwuchs:\u00a0 Oralee bekam im November ein weibliches Kalb. Da auch sie bereits mehrere K\u00e4lber hat (Obamba geboren 2012, Octa geboren 2015 und ein, noch namenloses, weibliches Kalb aus 2018) darf man hoffen, dass auch ihr neuestes Baby \u00fcberleben wird. Au\u00dferdem stehen ihr viele engagierte Nannys zur Seite, vor allem ihre Tochter Obamba!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die AA-Familie nutzt die S\u00fcmpfe sogar fast das ganze Jahr \u00fcber. Angelina&#8217;s Zwillingen machten, wie schon erw\u00e4hnt, einen besorgniserregenden Eindruck. Doch wenigstens den anderen Familienmitglieder schien es noch relativ gut zu gehen. Matriarchin Astrid brachte im Oktober ein weibliches Kalb zur Welt. Sein Start ins Leben begann zu einem sehr ung\u00fcnstigen Zeitpunkt. Doch schien es noch kr\u00e4ftig zu sein und die gesamte Familie freute sich riesig \u00fcber das neue Kalb in ihrer Mitte! Astrid ist eine beeindruckende Matriarchin, sie hat gro\u00dfen Mut und Weisheit bewiesen und h\u00e4lt auch engen Kontakt zu Angelina, obwohl diese dazu neigt, mit ihrem kleineren Teil der Familie f\u00fcr sich zu bleiben. Wir hoffen, dass Astrid ausreichend Erfahrung und auch genug k\u00f6rperliche Reserven hat, um ihr Neugeborenes durchzubringen, bis es endlich wieder regnet!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_32093\" aria-describedby=\"caption-attachment-32093\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-32093\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/02\/Anwyn-form-AC-family-300x200.jpg\" alt=\"Anwyn aus der AC-Familie\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/02\/Anwyn-form-AC-family-300x200.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/02\/Anwyn-form-AC-family-1024x684.jpg 1024w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/02\/Anwyn-form-AC-family-768x513.jpg 768w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/02\/Anwyn-form-AC-family-600x401.jpg 600w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/02\/Anwyn-form-AC-family-1536x1026.jpg 1536w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/02\/Anwyn-form-AC-family-2048x1367.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-32093\" class=\"wp-caption-text\">Anwyn aus der AC-Familie<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Andere Familien erschlossen sich eine ganz andere Nahrungsquelle: Die Ph\u00f6nixpalmen sowie die Rasenfl\u00e4chen in der Umgebung des ATE-Camps. \u00a0Zu ihnen geh\u00f6rten die EBs und die GBs. Speziell die EBs haben gelernt die Ph\u00f6nixpalmen zu nutzen. Diese sind sehr hart und dornig, daher muss vorsichtig und geduldig vorgegangen werden, um an das sogenannte &#8222;Herz&#8220; der Palme zu gelangen. F\u00fcr die Palmen kann das t\u00f6dlich enden aber sobald der Regen einsetzt werden die Elefanten sich wieder anderer Nahrung zuwenden und die Palmen haben genug Zeit, um sich bis zur n\u00e4chsten Trockenzeit zu regenerieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die GBs konzentrierten sich vor allem auf die Weidefl\u00e4chen in der N\u00e4he des Camps. Manchmal wagten sie sich sogar mitten zwischen die Zelte, was sonst fast nur die EBs machen. Die GBs zeigten dem ATE-Team dadurch ihr gro\u00dfes Vertrauen und erschlossen sich gleichzeitig eine wichtige Nahrungsquelle.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sowohl bei den EBs wie den GBs gab es ebenfalls Nachwuchs. Edwinas Tochter Elaine brachte am 21. Oktober ein m\u00e4nnliches Kalb zur Welt und Gigabyte im November ein Kalb mit noch unbekanntem Geschlecht. Da beide bereits mehrer K\u00e4lber haben sind sie erfahrene M\u00fctter und so hofft man, dass auch sie es schaffen werden ihre neuen K\u00e4lber bis zum Beginn der Regenzeit durch die harten Zeiten zu bringen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Oktober und November waren also f\u00fcr die Elefanten Amboselis definitv keine leichte Zeit doch blieben sie noch von einer echten D\u00fcrre verschont und kamen weitgehend gut zurecht. Nun ruhten alle Hoffnungen auf den n\u00e4chsten Wochen und den baldigen Beginn der n\u00e4chsten Regenzeit.<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ate-news-oktober-und-november-2021\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Monate Oktober und November 2021 waren gepr\u00e4gt von der weiter anhaltenden Trockenzeit, die es den Elefanten immer schwerer machte noch genug Nahrung zu finden &#8211; nur Wasser steht in den S\u00fcmpfen ganzj\u00e4hrig ausreichend zur Verf\u00fcgung. Vor allem die K\u00e4lber hatten sehr zu k\u00e4mpfen und mehrere machten einen besorgniserregenden Eindruck. 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