{"id":33046,"date":"2022-11-28T21:09:50","date_gmt":"2022-11-28T19:09:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=33046"},"modified":"2022-12-04T12:17:07","modified_gmt":"2022-12-04T10:17:07","slug":"ate-news-august-und-september-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ate-news-august-und-september-2022\/","title":{"rendered":"ATE News: August und September 2022"},"content":{"rendered":"<p>Im August und September nahm die bereits seit mehreren Monaten herrschende D\u00fcrre ein brutales Ausma\u00df an. Das Land war inzwischen fast vollst\u00e4ndig ausgetrocknet. Nur in den S\u00fcmpfen, im Zentrum des Amboseli-Nationalparks, gab es weiterhin Wasser und etwas Vegetation, wenn auch nur recht n\u00e4hrstoffarme. Au\u00dferdem boten die verstreuten kleinen W\u00e4lder des Parks ein wenig Nahrung. Aber sonst war kaum noch etwas f\u00fcr die zigtausenden Elefanten, Zebras, B\u00fcffeln, Gnus und Antilopen zu finden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_33050\" aria-describedby=\"caption-attachment-33050\" style=\"width: 329px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-33050 \" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/11\/DSC06306-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"329\" height=\"247\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/11\/DSC06306-300x225.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/11\/DSC06306-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/11\/DSC06306-768x576.jpg 768w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/11\/DSC06306-600x450.jpg 600w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/11\/DSC06306-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/11\/DSC06306-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 329px) 100vw, 329px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-33050\" class=\"wp-caption-text\">Eine Kuh der AA-Familie und ihr Kalb versuchen, in der verdorrten Ebene noch etwas Nahrung zu finden<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die erfahrenen Matriarchinnen der Elefanten versuchten, ihre Familien zu Orten zu f\u00fchren, an denen es fr\u00fcher selbst w\u00e4hrend der schlimmsten D\u00fcrreperioden immer noch etwas Nahrung gegeben hatte. Doch teilweise war ihnen jetzt der Weg zu diesen letzten Weidefl\u00e4chen durch menschliche Siedlungen, Infrastruktur oder Farmland versperrt, w\u00e4hrend in anderen F\u00e4llen die Weidegr\u00fcnde selbst Farmen oder Siedlungen weichen mussten. Die Herausforderungen f\u00fcr die Matriarchinnen waren enorm. Und doch ruhten vor allem auf ihnen alle Hoffnungen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_32968\" aria-describedby=\"caption-attachment-32968\" style=\"width: 329px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-32968\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/10\/DSC06701-300x225.jpg\" alt=\"Elefantenfamilie auf ihrer Wanderung\" width=\"329\" height=\"247\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/10\/DSC06701-300x225.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/10\/DSC06701-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/10\/DSC06701-768x576.jpg 768w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/10\/DSC06701-600x450.jpg 600w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/10\/DSC06701-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/10\/DSC06701-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 329px) 100vw, 329px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-32968\" class=\"wp-caption-text\">Elefantenfamilie auf ihrer Wanderung<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Bev\u00f6lkerungswachstum macht auch die Auswirkungen von D\u00fcrren immer noch schlimmer \u2013 letztlich nicht nur f\u00fcr die Wildtiere, sondern auch f\u00fcr die Menschen selbst und ihr Vieh. Auch sie k\u00e4mpfen einen verzweifelten Kampf ums \u00dcberleben.<\/p>\n<p>Diese Probleme k\u00f6nnen nur gel\u00f6st werden, wenn man Wege findet, die allen helfen. Dabei ist es nat\u00fcrlich in erster Linie wichtig, das Bev\u00f6lkerungswachstum zu stoppen. Dieses Ziel wird vermutlich aber nur langfristig zu erreichen sein. Und da der Druck auf die Ressourcen bereits jetzt zu hoch ist, m\u00fcssen weitere Ans\u00e4tze verfolgt werden, beispielsweise die Entwicklung landwirtschaftlicher Methoden, die weniger Fl\u00e4che zur Erzeugung derselben Ertr\u00e4ge ben\u00f6tigen. Am wichtigsten ist aber die F\u00f6rderung von Bildung, speziell auch f\u00fcr M\u00e4dchen. Der Amboseli Trust for Elephants (ATE) setzt sich hierf\u00fcr bereits seit Jahrzehnten ein. Aktuell unterst\u00fctzte er auch ein Programm, welches Mahlzeiten f\u00fcr Schulkinder bereitstellt. Dadurch werden nicht nur Kinder mit Nahrung versorgt, sondern auch sichergestellt, dass sie weiterhin die Schule besuchen k\u00f6nnen. Au\u00dferdem f\u00f6rdert es die freundschaftliche Beziehung, welche zwischen der \u00fcberwiegenden Mehrheit der lokalen Bev\u00f6lkerung und dem ATE herrscht und unverzichtbar ist, um zu erreichen, dass die Menschen bereit sind, das Land mit den Wildtieren zu teilen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_32971\" aria-describedby=\"caption-attachment-32971\" style=\"width: 345px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-32971\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/10\/IMG_7799-300x200.jpg\" alt=\"Elefanten durchqueren die Ebene in Amboseli\" width=\"345\" height=\"230\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/10\/IMG_7799-300x200.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/10\/IMG_7799-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/10\/IMG_7799-768x512.jpg 768w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/10\/IMG_7799-600x400.jpg 600w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/10\/IMG_7799-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/10\/IMG_7799-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 345px) 100vw, 345px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-32971\" class=\"wp-caption-text\">Elefanten durchqueren die Ebene in Amboseli<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>All das \u00e4nderte nat\u00fcrlich nichts an der aktuellen, verheerenden Situation. Besonders schlimm waren Arten wie Zebras und Gnus betroffen, die in gro\u00dfer Zahl starben, doch auch viele Elefanten, vor allem die \u00e4ltesten und j\u00fcngsten Familienmitglieder, wurden zu Opfern der D\u00fcrre. Verst\u00e4ndlicherweise war das Team des ATE in den allermeisten F\u00e4llen nicht dabei, wenn Elefanten starben, und oft entdeckten sie nicht einmal ihre \u00dcberreste. Aber da der ATE in seiner Datenbank jeden einzelnen Elefanten des Amboseli-\u00d6kosystems erfasst hat, konnte man feststellen, welche Tiere in den einzelnen Familien fehlen. \u00c4ltere Elefanten k\u00f6nnen sich allerdings auch kurzfristig von den anderen getrennt haben und sp\u00e4ter wieder zu ihnen sto\u00dfen. Aber milchabh\u00e4ngige K\u00e4lber m\u00fcssen fast immer als verstorben betrachtet werden, wenn sie nicht bei ihren M\u00fcttern sind.<\/p>\n<p>Zu ihnen geh\u00f6ren die jeweils j\u00fcngsten K\u00e4lber von Eleanor, Eudora, Entito und Eliot von der EB-Familie sowie von Golda, Gigabyte, Garamba und Gatzamba von der GB-Familie. Die meisten von ihnen waren m\u00e4nnlich, einige aber auch weiblich wie diejenigen Goldas, Gigabytes und Gatzambas. Generell ist die Sterblichkeit von Bullenk\u00e4lbern h\u00f6her, da sie schneller wachsen und daher mehr Energie ben\u00f6tigen.<\/p>\n<p>Besonders schlimm war es f\u00fcr Elise, die Tochter Enids, der Matriarchin der EB-Familie. Sie hat gleich zwei K\u00e4lber verloren! Zuerst starb ihr \u00e4lterer Sohn. Er geh\u00f6rte zu den vier EB-Mitgliedern, die im Juni mit Speeren verletzt worden waren. Der Tierarzt hatte sie alle behandelt. W\u00e4hrend die anderen drei sich inzwischen gut erholten, war die Verletzung bei Elises Sohn offenbar doch zu schlimm, und er verstarb an ihren Folgen. Und dann verlor Elise auch noch ihre j\u00fcngste Tochter. Da Elefanten sehr stressanf\u00e4llig sind, ist davon auszugehen, dass der Tod ihres Sohnes, verbunden vielleicht mit den Auswirkungen der D\u00fcrre, Elise so zusetzte, dass sie nicht mehr genug Milch f\u00fcr ihre Tochter hatte und deshalb auch diese verlor.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_33048\" aria-describedby=\"caption-attachment-33048\" style=\"width: 329px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-33048 \" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/11\/DSC05920-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"329\" height=\"247\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/11\/DSC05920-300x225.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/11\/DSC05920-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/11\/DSC05920-768x576.jpg 768w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/11\/DSC05920-600x450.jpg 600w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/11\/DSC05920-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/11\/DSC05920-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 329px) 100vw, 329px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-33048\" class=\"wp-caption-text\">Elise hat zwei K\u00e4lber verloren<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch Odessa von der OA-Familie verlor offenbar ebenfalls gleich zwei K\u00e4lber: ihren drei Jahre alten Sohn und ihre sieben Jahre alte Tochter Onna. Der Tod eines schon relativ alten Kalbs wie Onna ist ziemlich ungew\u00f6hnlich, und da sie nicht mehr milchabh\u00e4ngig ist, k\u00f6nnte es sein, dass sie sich vielleicht doch nur von ihrer Familie getrennt hatte und sp\u00e4ter wieder zur\u00fcckkehren wird. Diese Hoffnung besteht also noch, doch muss man ehrlicherweise sagen, dass sie leider nicht besonders gro\u00df ist.<\/p>\n<p>Ein besonders tragischer Fall war der Tod des erst letzten Jahres geborenen Sohns von Astrid, der Matriarchin der AA-Familie. Ihm hatte die D\u00fcrre wohl bereits seit l\u00e4ngerem zugesetzt, und Astrid trennte sich daher von den anderen AAs, um ihr Tempo bei den Wanderungen dem seinen anpassen zu k\u00f6nnen. Doch leider reichte das nicht aus. Eines Morgens entdeckte ein ATE-Team Astrid, die neben ihrem am Boden liegenden Kalb stand. Astrids Sohn war v\u00f6llig geschw\u00e4cht und offensichtlich nicht mehr in der Lage aufzustehen. Das Team alarmierte daher umgehend den Tierarzt. Doch w\u00e4hrend dieser noch unterwegs war, starb Astrids Kalb. F\u00fcr Cynthia Moss und ihre Kolleginnen, welche Astrid seit Jahrzehnten kennen, war dieser Verlust besonders schwer zu ertragen. Einerseits, weil er einer der wenigen Todesf\u00e4lle war, bei dem sie Zeuge waren, und andererseits, weil Astrid noch nie viel Gl\u00fcck mit ihren K\u00e4lbern hatte und die meisten von ihnen das Erwachsenenalter nicht erreicht haben. Einzig ihre Tochter Annan lebt heute als erwachsene Kuh mit einem eigenen Kalb in Amboseli.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_32972\" aria-describedby=\"caption-attachment-32972\" style=\"width: 329px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-32972\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/10\/IMG_8036-300x200.jpg\" alt=\"Elefantenkuh mit Kalb in der verdorrten Savanne Amboselis\" width=\"329\" height=\"219\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/10\/IMG_8036-300x200.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/10\/IMG_8036-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/10\/IMG_8036-768x512.jpg 768w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/10\/IMG_8036-600x400.jpg 600w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/10\/IMG_8036-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/10\/IMG_8036-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 329px) 100vw, 329px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-32972\" class=\"wp-caption-text\">Annan, die Tochter Astrids, und ihr Kalb haben \u00fcberlebt (AA-Familie)<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am schlimmsten war es f\u00fcr das ATE-Team, all dies mitansehen zu m\u00fcssen, ohne viel helfen zu k\u00f6nnen. Immerhin konnten sie in einigen F\u00e4llen daf\u00fcr sorgen, dass K\u00e4lber, die zu schwach waren, um ihren Familien zu folgen, gerettet wurden und \u00a0in die Obhut des Sheldrick Wildlife Trusts kamen. Doch leider waren dies nur Einzelf\u00e4lle.<\/p>\n<p>Ein Ende der D\u00fcrre war allerdings &#8211; bestenfalls! &#8211; erst im November zu erwarten, wenn hoffentlich die n\u00e4chste Regenzeit beginnen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Wirklich Trost spendete nur das Wissen, dass die erfahrenen Matriarchinnen es bisher stets geschafft hatten, das \u00dcberleben der \u00fcberwiegenden Mehrheit ihrer Familien zu sichern. Und nun konnte man nur hoffen, dass ihnen dies auch jetzt gelingen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Und dann gab es doch noch eine erfreuliche Entwicklung in dieser sonst so trostlosen Zeit: Enid, ihr Sohn Ektor und ihre Schwester Esprit schafften es tats\u00e4chlich, sich trotz der D\u00fcrre von ihren Speerwunden zu erholen. Das war keineswegs selbstverst\u00e4ndlich! F\u00fcr Cynthia Moss und ihre Mitarbeiterinnen war es eine gro\u00dfe Erleichterung, dies beobachten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_33049\" aria-describedby=\"caption-attachment-33049\" style=\"width: 329px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-33049\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/11\/DSC05922-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"329\" height=\"247\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/11\/DSC05922-300x225.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/11\/DSC05922-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/11\/DSC05922-768x576.jpg 768w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/11\/DSC05922-600x450.jpg 600w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/11\/DSC05922-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/11\/DSC05922-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 329px) 100vw, 329px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-33049\" class=\"wp-caption-text\">Enid passt auf die K\u00e4lber auf<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zusammenfassend m\u00fcssen die Monate August und September als eine der seit langem schwersten Zeiten f\u00fcr die Elefanten Amboselis bezeichnet werden &#8211; und somit auch f\u00fcr das ATE-Team.<\/p>\n<p>Doch die Elefanten werden auch diese Katastrophe \u00fcberstehen, wenn auch mit schmerzlichen Verlusten. Und irgendwann \u2013 hoffentlich in nicht mehr allzu ferner Zukunft \u2013 wird es endlich wieder regnen und diese furchtbare Zeit ein Ende finden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_33051\" aria-describedby=\"caption-attachment-33051\" style=\"width: 329px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-33051\" src=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/11\/IMG_8279-Ausschnitt-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"329\" height=\"219\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/11\/IMG_8279-Ausschnitt-300x200.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/11\/IMG_8279-Ausschnitt-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/11\/IMG_8279-Ausschnitt-768x512.jpg 768w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/11\/IMG_8279-Ausschnitt-600x400.jpg 600w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/11\/IMG_8279-Ausschnitt-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2022\/11\/IMG_8279-Ausschnitt-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 329px) 100vw, 329px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-33051\" class=\"wp-caption-text\">Angelina und ihre K\u00e4lber (AA-Familie)<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es ist belegt, dass Elefanten um ihre Toten trauern. Immer wieder besuchen sie auch ihre \u00dcberreste, um dort einige Zeit zu verweilen. Und manchmal versetzt sie ein Todesfall so sehr in Stress, dass sie selbst gesundheitliche Probleme bekommen. In den meisten F\u00e4llen schaffen sie es aber, ihre Trauer zu bew\u00e4ltigen. Sie vergessen ihre Toten nicht, doch gleichzeitig schauen sie nach vorn und sind weiter f\u00fcr die Lebenden da, um sich \u2013 wie immer \u2013gegenseitig zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Cynthia Moss und ihr Team folgen diesem Beispiel. Auch sie trauern um all jene, die zu Opfern der D\u00fcrre wurden, doch ebenso k\u00e4mpfen sie weiterhin mit aller Kraft f\u00fcr diejenigen, die \u00fcberlebt haben. Und nat\u00fcrlich hoffen sie, dass die Regenzeit nun bald beginnt und damit endlich wieder die guten Zeiten f\u00fcr die Elefanten zur\u00fcckkehren.<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ate-news-august-und-september-2022\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im August und September nahm die bereits seit mehreren Monaten herrschende D\u00fcrre ein brutales Ausma\u00df an. Das Land war inzwischen fast vollst\u00e4ndig ausgetrocknet. Nur in den S\u00fcmpfen, im Zentrum des Amboseli-Nationalparks, gab es weiterhin Wasser und etwas Vegetation, wenn auch nur recht n\u00e4hrstoffarme. Au\u00dferdem boten die verstreuten kleinen W\u00e4lder des Parks ein wenig Nahrung. 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