{"id":3366,"date":"2013-02-06T16:28:00","date_gmt":"2013-02-06T15:28:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=3366"},"modified":"2013-10-28T12:07:17","modified_gmt":"2013-10-28T11:07:17","slug":"die-waisen-im-dezember-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/die-waisen-im-dezember-2\/","title":{"rendered":"Die Waisen im Dezember"},"content":{"rendered":"<p><b><\/b><\/p>\n<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe: Dezember 2012<\/b><\/p>\n<p>Drei Rettungen gab es in diesem Monat, und traurigerweise hat es keines der Waisen geschafft &#8211; sie hatten zu lange keine Muttermilch bekommen. Das erste K\u00e4lbchen war ein ca. 17 Monate alter Bulle, der am 18. Dezember in der N\u00e4he von Matau von unserem Ziwani-Schlingfallen-Team entdeckt wurde. Nachdem wir ihm kurz nach seiner Ankunft den Namen \u201eOza\u201c gegeben hatten, brach er zusammen und wurde an den Tropf gelegt. Er kam am n\u00e4chsten Tag noch einmal zu sich, war aber kurze Zeit sp\u00e4ter wieder bewu\u00dftlos und starb am 21. Dezember. Noch am gleichen Tag traf ein weibliches K\u00e4lbchen aus der Masai Mara bei uns ein, dass die vergangenen zwei Wochen ohne seine Mutter beobachtet wurde. Sie war stark unterern\u00e4hrt, fiel kurz nach ihrem Eintreffen ins Koma und starb nur wenig sp\u00e4ter. Das dritte Elefantenbaby, ein kleiner Bulle von der Borana Ranch in Nord-Kenia, wurde am 28. Dezember geborgen. Er war jedoch so geschw\u00e4cht, dass er noch auf dem Flug nach Nairobi eine Infusion gelegt bekam. Er starb am darauffolgendem Tag, dem 29. Dezember. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2013\/02\/Lemoyian-IMG_3215-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Lemoyian IMG_3215 (1)\" border=\"0\" alt=\"Lemoyian IMG_3215 (1)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2013\/02\/Lemoyian-IMG_3215-1_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Sporadische Regenf\u00e4lle im Dezember hielten den Nairobi Nationalpark saftig gr\u00fcn. <b>Lemoyan<\/b>, die in letzter Zeit vor allem Klein <b>Tikondo<\/b> Gesellschaft leistete, ist inzwischen fester Bestandteil der Nursery-Gruppe und genie\u00dft (als j\u00fcngstes Mitglied) sichtlich die Aufmerksamkeit der \u00e4lteren K\u00fche. <b>Telekis<\/b> Psyche scheint sich zu erholen; zumindest isoliert er sich nicht mehr so stark vom Rest der Gruppe (ein normales Ph\u00e4nomen waehrend der Trauerphase). Er ist ruhig und entwickelt einen liebevollen Charakter. Ganz besonders mag er die Gesellschaft von <b>Murera<\/b>, <b>Sonje<\/b>, <b>Kwale<\/b> und <b>Faraja<\/b>. <b>Farajas<\/b> Schulterwunde, verursacht von einem Speer, ist immer noch nicht vollst\u00e4ndig verheilt, weil sie sich an einer Stelle befindet, die nie richtig ruhig gestellt werden kann. <b>Quanza<\/b> zeigt immer noch Symptome von post-traumatischem Stress und ist nach wie vor agressiv gegen\u00fcber ihren Artgenossen. Verst\u00e4ndlicherweise vertraut sie auch ihren menschlichen Keepern noch nicht besonders; kein Wunder, denn wahrscheinlich hat sie die Brutalit\u00e4t der (ebenfalls menschlichen) Wilderer aus n\u00e4chster N\u00e4he mit ansehen m\u00fcssen. Sie h\u00e4lt ausreichend Sicherheitsabstand und n\u00e4hert sich Menschen eigentlich nur, um schnell ihre Milchflasche abzuholen. Danach kehrt sie schnellstens in die Elefantenherde zur\u00fcck und macht um alle Menschen einen gro\u00dfen Bogen. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2013\/02\/Faraja-IMG_3480-5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Faraja IMG_3480 (5)\" border=\"0\" alt=\"Faraja IMG_3480 (5)\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2013\/02\/Faraja-IMG_3480-5_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Barsilinga<\/b> geht es sehr gut! Er legt an Gewicht zu und wird von <b>Bomani<\/b> in die Kunst des \u201eElefanten-Ringens\u201c eingef\u00fchrt. Der winzige <b>Kithaka<\/b> andererseits, ist zwar schon ein Jahr alt, aber immer noch der Kleinste in der Nursery. Er versucht sein Gr\u00f6\u00dfendefizit mit viel Schubsen wettzumachen und zeigt w\u00e4hrend der \u00f6ffentlichen Schlammbadstunde gerne, was f\u00fcr ein Fu\u00dfballtalent er ist und versucht zu kicken wie ein Gro\u00dfer (auch wenn er ab und zu \u00fcber seine eigenen F\u00fc\u00dfe stolpert)! Ein bi\u00dfchen w\u00e4chst er aber doch, auch wenn er noch viel aufzuholen hat. <b>Sities<\/b> gibt w\u00e4hrend des Schlammbades auch gerne ein bi\u00dfchen an, ist aber eine vielversprechende k\u00fcnftige Leitkuh und greift auch gerne einmal in die Ringk\u00e4mpfe der Jungbullen ein &#8211; so wie auch am Weihnachtstag bei <b>Orwa<\/b> und <b>Bomani<\/b>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2013\/02\/Bomani-IMG_3329.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Bomani IMG_3329\" border=\"0\" alt=\"Bomani IMG_3329\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2013\/02\/Bomani-IMG_3329_thumb.jpg\" width=\"164\" height=\"244\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Orwa<\/b>, der in desolatem Zustand in die Nursery kam, ist inzwischen einer der dominanten Jungbullen der Herde. Nur zu gerne stellt er seine neugewonnene St\u00e4rke zur Schau, provoziert andere Bullen &#8211; und ganz besonders die Kleineren. Er ist besonders nervig und gierig, sobald die Milchflaschen ausgeteilt werden, und hat am 22. Dezember sogar den armen <b>Faraja<\/b> umgerannt! Auch <b>Kanjoro<\/b> hat schon recht spitze Sto\u00dfz\u00e4hne, st\u00e4nkert ebenfalls gerne, aber ist trotzdem lange nicht so beliebt in der Herde wie <b>Orwa<\/b>. Sogar <b>Turkwel<\/b>, der normalerweise mit allem und jedem befreundet ist, mag nicht so richtig mit ihm warm werden. <b>Kanjoro<\/b>, einer der Bullen, die inzwischen den Ton in der Nursery angeben, braucht jetzt unbedingt die Erziehung von \u00e4lteren Elefanten. Er, <b>Turkwel<\/b> und <b>Kainuk<\/b> \u00fcben daher zur Zeit das Aufsteigen auf den Lkw-Anh\u00e4nger, auf dem sie nun bald in die Auswilderungsstation in Ithumba umziehen werden. Es wird nicht lange dauern, und die \u00e4lteren K\u00fche <b>Mutara<\/b>, <b>Kilabasi<\/b> und <b>Shukuru<\/b> werden ihnen folgen. Sie sind jetzt alle in einem Alter, in dem sie die gro\u00dfe Reise dahin antreten sollten, wohin sie geh\u00f6ren &#8211; n\u00e4mlich zur\u00fcck in die Wildnis! W\u00e4re es in Tsavo 2012 nicht so lange so trocken gewesen, w\u00e4ren sie wohl schon l\u00e4ngst umgezogen. Wenn die sechs Nursery-Waisen abgereist sind, bleibt <b>Tano<\/b>, die jetzt schon kleinere Splittergruppen anf\u00fchrt, als Nursery-Leitkuh zur\u00fcck. Am 9. Dezember f\u00fchrte sie <b>Lemoyian<\/b>, <b>Sonje<\/b>, <b>Quanza<\/b>, <b>Teleki<\/b>, <b>Faraja<\/b>, <b>Kwale<\/b> und <b>Ishaq-B<\/b> tief in den Park, aber kehrte auf Rufen der Keeper artig mit allen zur\u00fcck!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2013\/02\/Ishaq-B-and-Ngasha-IMG_3223.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px\" title=\"Ishaq B and Ngasha IMG_3223\" border=\"0\" alt=\"Ishaq B and Ngasha IMG_3223\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2013\/02\/Ishaq-B-and-Ngasha-IMG_3223_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"164\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am 23. Dezember gab es eine gro\u00dfe Aufruhr, als ein Breitmaulnashorn mitten durch die Herde st\u00fcrmte, w\u00e4hrend sie beim Grasen waren. <b>Barsilinga<\/b>, <b>Ngasha<\/b> und <b>Kithaka<\/b> fl\u00fcchteten in den Schutz ihrer Keeper und der Rest versteckte sich hinter den \u00e4lteren Elefanten, die wie angewurzelt und mit bedrohlich aufgestellten Ohren stehen blieben. Am Heiligabend kam es noch dicker! Die Waisen trafen auf eine B\u00fcffelherde, und die K\u00fche stellten sich &#8211; wieder mit aufgestellten Ohren &#8211; sch\u00fctzend um die Kleinsten. Nachdem die Luft wieder rein war, schlugen sie aufgeregt auf die B\u00fcsche in der Umgebung ein. Und auch am 27. Dezember wurde es noch einmal aufregend, als die \u00e4lteren Elefanten auf ein Rudel von zehn L\u00f6wen trafen! Die Kleinsten wurden sofort in ihre St\u00e4lle gebracht und alle (inklusive der Keeper) trauten kaum sich zu bewegen, bis sich die L\u00f6wen &#8211; gefolgt von einer hoffnungsvollen Hy\u00e4ne &#8211; schlie\u00dflich aus dem Staub machten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2013\/02\/orphans-feeding-on-a-rocky-terrain.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px\" title=\"orphans feeding on a rocky terrain\" border=\"0\" alt=\"orphans feeding on a rocky terrain\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2013\/02\/orphans-feeding-on-a-rocky-terrain_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das Jahr endete mit der Begegnung eines Trupps Paviane auf dem Weg zum Grasen in den Park. <b>Kihari<\/b>, <b>Kainuk<\/b>, <b>Turkwel<\/b>, <b>Kilabasi<\/b> und <b>Quanza<\/b> drohten den Primaten, die schnell auf den n\u00e4chsten Baum fl\u00fcchteten. Abgesehen vom Tod der drei kleinen Neuank\u00f6mmlinge war es ein gl\u00fccklicher Monat f\u00fcr die Nursery-Elefanten, mit jeder Menge Frischfutter im Park.<\/p>\n<p>&#160;<\/p>\n<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Ithumba-Gruppe: Dezember 2012<\/b><\/p>\n<p>Die Ithumba-Waisen hatten es wirklich schwer im Dezember, denn der Regen, der schon Mitte Oktober h\u00e4tte einsetzen m\u00fcssen, blieb immer noch aus. Aber am 17. Dezember gab es endlich den ersten ernstzunehmenden Niederschlag &#8211; eine echte Erl\u00f6sung nach einer der l\u00e4ngsten D\u00fcrreperioden in Tsavo. Danach gab es immer wieder ein paar sporadische Regenf\u00e4lle, die wieder frisches Gr\u00fcn brachten &#8211; ganz zur Freude der Ithumba-Waisen, und nat\u00fcrlich vor allem derer, die noch im Stallgel\u00e4nde \u00fcbernachten und sich in der Obhut der Keeper befinden. <b>Yattas<\/b> Gruppe Ex-Waisen kam am 1. Dezember auf eine Handvoll Luzerne vorbei, wurde danach aber bis zum Ende des Monats nicht mehr gesehen. <b>Rapsu<\/b>, <b>Kora<\/b>, <b>Lualeni<\/b> und <b>Madiba<\/b> kamen am 4. Dezember zum Saufen ins Stallgel\u00e4nde und am 26. Dezember kam eine weitere Delegation aus <b>Yattas<\/b> Herde (<b>Galana<\/b>, <b>Loijuk<\/b>, <b>Challa<\/b>, <b>Tomboi<\/b>, <b>Kenze<\/b>, <b>Meibai<\/b>, <b>Sidai<\/b>, <b>Madiba<\/b>, <b>Kamboyo<\/b> und <b>Sunyei<\/b>) mit einem wilden Bullen auf eine Stippvisite vorbei. Sie blieben etwa eine halbe Stunde und machten sich unter <b>Galanas<\/b> Anf\u00fchrung wieder auf den Weg. Die gleiche Gruppe kam auch am n\u00e4chsten Tag wieder vorbei. Da die Waisen sich jedoch gerade auf den Weg in den Busch machten, blieb es bei einer kurzen Begr\u00fc\u00dfung. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2013\/02\/ithumba1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"ithumba1\" border=\"0\" alt=\"ithumba1\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2013\/02\/ithumba1_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"173\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Yatta<\/b> und die restlichen 20 Ex-Waisen wurden bis zum 30. Dezember nicht mehr gesehen. <b>Yatta<\/b> tauchte schlie\u00dflich aus Richtung Westen zusammen mit <b>Mulika<\/b>, den Babys der beiden (Yetu und Mwende), <b>Kenze<\/b>, <b>Taita<\/b>, <b>Ithumbah<\/b>, <b>Galana<\/b>, <b>Kinna<\/b>, <b>Zurura<\/b>, <b>Chyulu<\/b>, <b>Wendi<\/b>, <b>Orok<\/b>, <b>Nasalot<\/b>, <b>Makena<\/b>, <b>Buchuma<\/b>, <b>Tomboi<\/b>, <b>Kamboyo<\/b>, <b>Meibai<\/b>, <b>Sunyei<\/b>, <b>Lenana<\/b>, <b>Loijuk<\/b>, <b>Sidai<\/b>, <b>Challa<\/b> und einem wilden Bullen als Begleiter wieder auf. <b>Kora<\/b>, <b>Lualeni<\/b>, <b>Naserian<\/b>, <b>Madiba<\/b>, <b>Rapsu<\/b> und <b>Napasha<\/b> waren nicht dabei, aber <b>Kora<\/b>, <b>Lualeni<\/b>, <b>Madiba<\/b> und <b>Rapsu<\/b> hatten wir ja k\u00fcrzlich (am 4. Dezember) erst gesehen. Nur <b>Napasha<\/b> und <b>Naserian<\/b> haben wir den ganzen Monat nicht zu Gesicht bekommen. Das macht uns &#8211; in Anbetracht der schlimmen Ausma\u00dfes an Wilderei in diesen Tagen &#8211; gro\u00dfe Sorgen. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2013\/02\/ithumba3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px\" title=\"ithumba3\" border=\"0\" alt=\"ithumba3\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2013\/02\/ithumba3_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"173\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Jungbullen fr\u00f6nen derzeit t\u00e4glich der Lieblingsbesch\u00e4ftigung eines jeden heranwachsenden, m\u00e4nnlichen Elefanten &#8211; dem Ringkampf. Manchmal werden auch die M\u00e4dchen mit hineinverwickelt, dieses Mal waren es vor allem <b>Kitirua<\/b>, <b>Makireti<\/b> und <b>Suguta<\/b>. W\u00e4hrend <b>Kibo<\/b> die ungeschlagene Nummer eins unter den Ringern ist, hielt <b>Kilaguni<\/b> lange Zeit den Titel des besten L\u00e4ufers. Den scheint ihm jetzt <b>Ololoo<\/b> abzujagen, der im Dezember sowohl <b>Kilaguni<\/b> und <b>Sabachi<\/b> schlug. <b>Ololoo<\/b> ist au\u00dferdem eine richtige Wasserratte und verpa\u00dft kaum eine Gelegenheit zum Suhlen im Schlamm. <b>Kasigau<\/b> und <b>Chemi<\/b> <b>Chemi<\/b> trainieren w\u00e4hrenddessen besonders eifrig im Ringen. Oftmals endet das darin, dass der Sieger den Besiegten am Ende besteigt. Beim Verlierer ist das meist weniger beliebt (verst\u00e4ndlich!), weil es allen Zuschauern &#8211; m\u00e4nnlichen als auch weiblichen &#8211; zeigt, wer gewonnen hat.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2013\/02\/ithumba4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px\" title=\"ithumba4\" border=\"0\" alt=\"ithumba4\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2013\/02\/ithumba4_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"173\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die \u00e4lteren K\u00fche der Gruppe wechseln sich beim Anf\u00fchren der Gruppe meistens ab und teilen sich in die Aufgaben einer Leitkuh hinein. <b>Kandecha<\/b> hat immer ein Auge auf die Zeit und gibt bescheid, wenn es Zeit f\u00fcr die Milch oder das Schlammbad ist (meistens gegen 12 Uhr mittags). Als es endlich zu regnen begann, suhlten sich die Waisen lieber wieder in nat\u00fcrlichen Pf\u00fctzen und Senken als in dem k\u00fcnstlichen Wasserloch, dass wir in der Trockenzeit f\u00fcr sie angelegt hatten.     <br \/>Wir m\u00f6chten uns hiermit aufrichtig bei Geri Bauer und den vielen anderen Unterst\u00fctzern bedanken, die die Kosten f\u00fcr die Luzerne getragen haben, die unsere Waisen in der langen D\u00fcrre mit wichtigen Proteinen und Vitaminen versorgt hat. Es war eine gro\u00dfe Erleichterung, die 20 Ex-Waisen am Jahresende (fast) alle wohlbehalten um uns herum zu haben. Wir beten innig, dass es <b>Napasha<\/b> und <b>Naserian<\/b> ebenso gut geht.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2013\/02\/ithumba2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px\" title=\"ithumba2\" border=\"0\" alt=\"ithumba2\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2013\/02\/ithumba2_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"173\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Voi-Gruppe: Dezember 2012<\/b><\/p>\n<p>Einige heftige Regenst\u00fcrme haben die kahle Landschaft um die Voi-Stallungen endlich wieder ergr\u00fcnen lassen und der Dezember war somit ein gl\u00fccklicher Monat f\u00fcr die Voi-Waisen. Jeden Morgen rannten sie aufgeregt und mit schwingenden R\u00fcsseln aus ihren Nachtquartieren und freuten sich \u00fcber unbegrenzt Futter und Wasser. Au\u00dferdem gab es jede Menge Kontakt sowohl zu den Ex-Waisen als auch wilden Artgenossen, denn mit dem Regen kamen auch viele Elefantenherden zur\u00fcck in die Gegend. Es gab nur wenige Tage, an denen die Ex-Waisen nicht zu Besuch waren &#8211; entweder im Stallgel\u00e4nde (nat\u00fcrlich w\u00e4hrend der Luzernef\u00fctterung!) oder sp\u00e4ter im Busch. Es schien, als ob die Ex-Waisen <b>Icholta<\/b> und <b>Mweya<\/b> in diesem Monat den Auftrag hatten, sich um die von den Keepern betreuten Waisen zu k\u00fcmmern. Sie kamen oft und meistens vor allen anderen. Besonders viel Aufmerksamkeit schenkten sie der schw\u00e4chelnden <b>Panda<\/b>, die am Hinterbein einen Abszess hatte und nicht gut genug laufen konnte, um mit den Anderen in den Busch zu gehen. Es schien sie aber nicht sonderlich zu st\u00f6ren, im Stall bleiben zu m\u00fcssen, und meistens hatte sie Gesellschaft von Zebra-Waise Lualeni, ihrer st\u00e4ndigen Begleiterin. <b>Panda<\/b> ist sehr pfiffig und passt auf, dass sie w\u00e4hrend der Milchf\u00fctterung vor den st\u00fcrmischen Bullen abgeschirmt ist, indem sie sich zum Trinken hinter die Keeper stellt. <b>Wasessa<\/b>, die sich die Leitkuhaufgaben mit <b>Lesanju<\/b> teilt und die gr\u00f6\u00dfte Kuh in der Herde ist, ist bei der Zuf\u00fctterung ziemlich gierig und duldet zu den Fressenszeiten nur ihr Lieblingsk\u00e4lbchen <b>Emsaya<\/b> um sich herum.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2013\/02\/voi3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"voi3\" border=\"0\" alt=\"voi3\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2013\/02\/voi3_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"173\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am 2. Dezember kam <b>Emilys<\/b> Herde Ex-Waisen, und mit dabei war <b>Ndara<\/b>, die nach ihrer monatelangen Tortur durch die Verletzungen eines Giftpfeiles endlich wieder fast normal laufen kann. Sie ist wieder mit <b>Emilys<\/b> Herde unterwegs, und ist immer sehr aufgeregt, wenn sie die Waisen wiedersieht &#8211; schlie\u00dflich war sie w\u00e4hrend ihrer Heilung f\u00fcr mehrere Monate im Stallgel\u00e4nde untergebracht, und die Waisen hatten sie seelisch und moralisch sehr unterst\u00fctzt. <b>Icholta<\/b> wurde am 5. Dezember von <b>Thoma<\/b> und <b>Seraa<\/b> begleitet, um die Waisen fr\u00fch morgens in den Busch zu f\u00fchren. Sie waren besonders angetan von <b>Panda<\/b>. Auf dem Weg, und bevor sie <b>Emily<\/b> trafen, begegneten sie noch <b>Ndara<\/b> und <b>Tsavo<\/b>, und <b>Ndara<\/b> gab <b>Dabassa<\/b> einen R\u00fcssel-Kuss.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2013\/02\/voi5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px\" title=\"voi5\" border=\"0\" alt=\"voi5\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2013\/02\/voi5_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"173\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Emily<\/b> und ihre Herde kamen am 8. Dezember noch einmal zum Stallgel\u00e4nde, nachdem die J\u00fcngsten schon zum Grasen aufgebrochen waren. <b>Icholta<\/b> und <b>Thoma<\/b>, die auch an diesem Morgen wieder fr\u00fcher gekommen waren, warteten auf ihre Herde und f\u00fchrten sie anschlie\u00dfend zu den Waisen, die inzwischen am Mazinga Hill angekommen waren. Alle zusammen fra\u00dfen sie bis mittags, als es f\u00fcr die J\u00fcngeren Zeit f\u00fcr die Milchflasche und die Suhle wurde. <b>Emily<\/b> zog mit ihrer Herde weiter in Richtung Stra\u00dfe, an der die Rohrleitungen verliefen. Am 10. Dezember waren sie (p\u00fcnktlich zum Luzerne-Snack) wieder im Stallgel\u00e4nde; und abermals am 11. Dezember &#8211; da haben sie die J\u00fcngsten allerdings knapp verpasst. <b>Mweya<\/b> suchte verzweifelt nach <b>Panda<\/b>, die aber ein wenig abseits mit ihrer Zebra-Freundin graste. Die Ex-Waisen machten sich dann sp\u00e4ter auf die Suche nach den Waisen im Busch. <b>Sweet<\/b> <b>Sally<\/b> flippte beim Anblick von <b>Taveta<\/b> v\u00f6llig aus, und <b>Taveta<\/b> war geneigt, bei den Gro\u00dfen zu bleiben, als diese sp\u00e4ter wieder ihrer eigenen Wege gehen wollten. Nach ein paar Metern fiel ihm aber wohl offenbar seine Milchflasche wieder ein, und er kehrte doch wieder um!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2013\/02\/voi4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px\" title=\"voi4\" border=\"0\" alt=\"voi4\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2013\/02\/voi4_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"173\" \/><\/a><\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Besuches der Herde am 12. Dezember, hat sich Eve, <b>Emilys<\/b> in der Wildnis geborenes Baby, erst einmal in die Stalltr\u00e4nke gesetzt. Sie blieb sogar sitzen, als ihre Mutter mitsamt dem Rest der Herde sich auf den Weg machten. Ihre Babysitterinnen <b>Mvita<\/b> und <b>Sally<\/b> wurden zur\u00fcckgelassen, damit das Baby sp\u00e4ter seine Mutter wieder findet. Die M\u00fctter unter unseren Ex-Waisen machen immer wieder deutlich, dass sie vollstes Vertrauen in ihre Babysitterinnen haben! <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2013\/02\/voi6.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px\" title=\"voi6\" border=\"0\" alt=\"voi6\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2013\/02\/voi6_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"173\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am 13. Dezember kam <b>Mweya<\/b> ganz zeitig fr\u00fch, um schon vor den anderen nach den Waisen zu schauen. Die wiederum begr\u00fc\u00dften sie mit ausgelassenem Trompeten und Kollern; und <b>Mweya<\/b> blieb noch im Stallgel\u00e4nde, als <b>Lesanju<\/b> die Waisen schon mit auf Futtersuche genommen hat. Auf dem Weg in den Busch traf der Trupp auf eine wilde Elefantenherde und <b>Tassia<\/b> suchte sich einen gleichaltrigen Partner zum Ringen aus. Das Training hatte bald alle jungen Elefanten (sowohl wild als verwaist) in seinen Bann gezogen und sie jagten sich ausgelassen, mit aufgestellten Ohren und allerlei Trompetenl\u00e4rm durch die Gegend. Das wiederum machte eine weitere wilde Herde neugierig, die schlie\u00dflich ebenfalls in den Tumult einstimmte. (Die Keeper hatten sich unterdessen auf den Hang des Mazinga Hill zur\u00fcckgezogen und betrachteten das ausgelassene Treiben aus sicherer Entfernung &#8211; wie so oft in diesem Monat!) Die Waisen und Ex-Waisen wissen allerdings immer genau, wo sich ihre Keeper befinden und ab und zu kommt eines der Ex-Waisen zum Aussichtspunkt, um \u201e<i>Jambo<\/i>\u201c zu sagen!<\/p>\n<p><b>Shimba<\/b> is ein selbst\u00e4ndiger und entspannter Elefant geworden &#8211; niemals in Eile und oft ein wenig abseits des Trubels. Er kommt abends sp\u00e4t nach allen anderen zur\u00fcck zum Stall oder geht schon vor dem Rest der Herde zur Suhle. Das \u00e4nderte sich schlagartig als die Waisen einen B\u00fcffelbullen \u00fcberraschten und auf der Stelle die Flucht ergriffen. Es war <b>Shimba<\/b>, der die Massenpanik anf\u00fchrte; an seinen Fersen klebte Klein <b>Emsaya<\/b>, die alle \u00fcberholte und dicht gefolgt von der sonst so selbstsicheren <b>Wasessa<\/b>! Die Keeper waren schwer beeindruckt, dass <b>Shimba<\/b> so schnell rennen konnte!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2013\/02\/voi1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"voi1\" border=\"0\" alt=\"voi1\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2013\/02\/voi1_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"173\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am 14. Dezember war <b>Thoma<\/b> der Erste, der noch vor allen anderen nach den Waisen schaute. Sie alle standen in einer Reihe vor dem Futterlager und warteten auf ihre Handvoll Luzerne. <b>Laikipia<\/b> bettelte mit ihrem R\u00fcssel gen Himmel gestreckt, w\u00e4hrend Eve und Ella so taten als w\u00fcrden sie die Keeper anrempeln wollen und sich <b>Morani<\/b> und <b>Lolokwe<\/b> einen guten Ringkampf lieferten. Als <b>Lesanju<\/b> ihre Gruppe sp\u00e4ter um sich versammelt hatte, ging es auf zum Mazinga-Berg, wo <b>Lesanju<\/b> mit f\u00fcnf Anh\u00e4ngern die \u00f6stliche Route einschlug und <b>Lempaute<\/b> und <b>Wasessa<\/b> mit Rest nach Westen weiter liefen. <b>Wasessas<\/b> Gruppe begegnete auf ihrer Tour einem gro\u00dfen wilden Bullen, der die Bewunderung der Jungbullen genoss. <b>Lempaute<\/b> und <b>Wasessa<\/b>, die ihm allerdings nicht sonderlich zu trauen schienen, machten einen gro\u00dfen Bogen um ihn. Als er die Jungbullen schlie\u00dflich zu derb zu schubsen begannen, scheuchten ihn die Keeper davon.<\/p>\n<p>Am 16. Dezember waren <b>Icholta<\/b> und <b>Mweya<\/b> erneut die fr\u00fchen V\u00f6gel im Stallgel\u00e4nde, und dieses Mal in Begleitung von <b>Laikipia<\/b>, <b>Lolokwe<\/b> und <b>Morani<\/b>. <b>Lesanju<\/b>, die den Aufstieg auf Mazinga-Hill noch vor der gro\u00dfen Tageshitze hinter sich haben wollte, versammelte schnell ihre Sch\u00fctzlinge um sich und machte sich auf den Weg. Die Waisen teilten sich wieder in zwei Gruppen auf: <b>Lempaute<\/b>, <b>Kenia<\/b>, <b>Ndii<\/b> und noch vier weitere Waisen blieben am Fu\u00dfe des Berges zur\u00fcck, w\u00e4hrend <b>Lesanju<\/b> den Rest auf den Gipfel f\u00fchrte. Am 19. Dezember teilten sie sich wieder auf: <b>Wasessa<\/b> nahm neun Waisen mit auf die \u00f6stliche Seite des Berges (gro\u00dfe Weideflaechen) und <b>Lesanju<\/b> blieb zum Fressen auf dem Hang. <b>Shimba<\/b> hatte seinen eigenen Kopf und fra\u00df unweit des Stallgel\u00e4ndes. <\/p>\n<p><b>Wasessa<\/b> und ihre Gruppe trafen an diesem Tag auf mehrere wilde Herden, suhlten sich mit ihren Artgenossen in den nat\u00fcrlichen Wasserl\u00f6chern und die J\u00fcngsten verzichteten sogar auf ihre Mittagsmilch. Aber offenbar hatten sie eine gute Zeit, denn selbst als es abends an Zeit war mit den Keepern zur\u00fcckzukehren, konnten sie sich kaum losrei\u00dfen. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2013\/02\/voi2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px\" title=\"voi2\" border=\"0\" alt=\"voi2\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2013\/02\/voi2_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"173\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach einigen Tagen Abwesenheit wurden die Ex-Waisen am 21. Dezember lautstark und euphorisch begr\u00fc\u00dft. Die Ex-Waisen schwelgten ein bisschen in Erinnerungen und inspizierten ihre alten St\u00e4lle und das neue Gehege. Sp\u00e4ter (und angef\u00fchrt von <b>Emily<\/b>) verlie\u00dfen sie alle gemeinsam das Stallgel\u00e4nde. <b>Emily<\/b> f\u00fchrte die Gruppe zu einer wilden Herde, zu der auch ein riesiger Bulle geh\u00f6rte. <b>Laikipia<\/b> z\u00f6gerte erst, sich ihm zu n\u00e4hern, und hielt sich abseits &#8211; begleitet von <b>Icholta<\/b>. Als sich die Ex-Waisen wieder von den wilden Freunden verabschiedeten, gesellten sich <b>Laikipia<\/b> und <b>Icholta<\/b> wieder zu der ihnen vertrauten Herde unter <b>Emily<\/b>. Den Waisen hat ein ganzer Tag mit ihren gro\u00dfen Vorbildern sichtlich gefallen. <\/p>\n<p><b>Wasessa<\/b> \u00fcbernahm am n\u00e4chsten Tag die F\u00fchrung der Gruppe von <b>Lesanju<\/b> und traf <b>Emilys<\/b> Gruppe am Mazinga-Berg. <b>Shimba<\/b> war an diesem Tag der Erste am Wasserloch und sa\u00df gl\u00fccklich in der Mitte des Pools, als der Rest der Herde sp\u00e4ter eintraf. Am n\u00e4chsten Tag frassen die Waisen am Gro\u00dfen Wasserloch und als sie morgens ankamen, waren <b>Emily<\/b> und die Ex-Waisen schon vor Ort. Sie alle genossen es, zwischendurch ins Wasser einzutauchen, um sich abzuk\u00fchlen. Als die Waisen abends ins Stallgel\u00e4nde zur\u00fcckkehrten, machten sich die Gro\u00dfen auf den Weg in Richtung des Flusses Voi.<\/p>\n<p>Am Heiligabend f\u00fchrte <b>Lesanju<\/b> die Waisen zum Fressplatz. <b>Emilys<\/b> Herde bemerkte sie aus einiger Entfernung und n\u00e4herte sich ihnen. <b>Icholta<\/b> rannte voraus, um die Waisen zu begr\u00fc\u00dfen und abzuholen. Sie alle fra\u00dfen bis ca. 11 Uhr und dann brachten die Gro\u00dfen die J\u00fcngeren zum Abholen ihrer Milchflaschen (so gut kennen sie den Tagesablauf der Waisen!). <b>Icholta<\/b> blieb w\u00e4hrenddessen bei ihnen und brachte sie anschlie\u00dfend zur\u00fcck zu <b>Emilys<\/b> Herde, die inzwischen weiter gefressen hatten. Gegen 14 Uhr \u00fcbergab sie die Waisen an ihre Keeper und gesellte sich wieder zu den Gro\u00dfen. <\/p>\n<p>Am 1. Weihnachtstag war sie als Allererste zur\u00fcck im Stallgel\u00e4nde, und bald kamen auch <b>Mweya<\/b> und der Rest der Herde Ex-Waisen nach. <b>Sweet<\/b> <b>Sally<\/b> lud einige der Waisen zu einer Runde Rumkugeln ein, aber <b>Lesanju<\/b> war eher darauf bedacht, schnell zum Fressen zu kommen. Die Ex-Waisen blieben zur\u00fcck und l\u00fcmmelten sich um die Keeper w\u00e4hrend diese Keeper gem\u00fctlich ihr Fr\u00fchst\u00fcck (Chapati und Tee) zu sich nahmen. Klein Eva und Klein Ella am\u00fcsierten sich dabei, die Affen \u00fcber\u2019s Gel\u00e4nde zu scheuchen und <b>Mweya<\/b> hatte auf Alles und Jeden ein wachsames Auge. Die Keeper fanden die Waisen sp\u00e4ter auf Mazinga-Hill, wo sie in zwei verschiedenen Gruppen fra\u00dfen. <\/p>\n<p>Am 30. Dezember wollten sich die Waisen mit einer wilden Herde anfreunden, aber sie erhielten eine deutliche Absage von deren Leitkuh, die <b>Lesanju<\/b> mit hoch erhobenem Kopf und aufgestellten Ohren \u201eKein Interesse!\u201c kommunizierte. <b>Lesanju<\/b> kehrte auf der Stelle um und zur\u00fcck zu <b>Emily<\/b> und den Ex-Waisen. <b>Icholta<\/b> tr\u00f6stete jeden einzelnen in der Gruppe der Verschm\u00e4hten und danach verbrachten sie den Rest des Nachmittags zusammen. Der n\u00e4chste Tag verging, ohne das die Ex-Waisen auftauchten, und <b>Lempaute<\/b> machte sich unbeliebt, indem sie sich \u00fcber den Kopra-Kuchen rollte. Als sie von den Keepern verscheucht wurde, beschwerte sie sich lauthals, aber das stie\u00df auf taube Ohren. Sogar ihre beste Freundin <b>Lesanju<\/b>, die sehr wohl den Grund f\u00fcr den R\u00fcffel verstand, ignorierte ihr Klagen. Als sie sp\u00e4ter alle im Busch waren, wurde <b>Lempaute<\/b> aber wieder in die Herde aufgenommen und alles war vergeben und vergessen! So endete das Jahr 2012; und zum Gl\u00fcck &#8211; der schlimmen Wilderei zum Trotz &#8211; mit allen unseren Waisen!<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/die-waisen-im-dezember-2\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe: Dezember 2012 Drei Rettungen gab es in diesem Monat, und traurigerweise hat es keines der Waisen geschafft &#8211; sie hatten zu lange keine Muttermilch bekommen. Das erste K\u00e4lbchen war ein ca. 17 Monate alter Bulle, der am 18. Dezember in der N\u00e4he von Matau von unserem Ziwani-Schlingfallen-Team entdeckt wurde. 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