{"id":35234,"date":"2024-03-12T11:23:37","date_gmt":"2024-03-12T10:23:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=35234"},"modified":"2024-03-23T15:11:34","modified_gmt":"2024-03-23T14:11:34","slug":"der-umzug-von-ahmed-tingai-taabu-rafiki-kitiak-und-elerai-nach-ithumba","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/der-umzug-von-ahmed-tingai-taabu-rafiki-kitiak-und-elerai-nach-ithumba\/","title":{"rendered":"Der Umzug von Ahmed, Tingai, Taabu, Rafiki, Kitiak und Elerai nach Ithumba"},"content":{"rendered":"<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"https:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/news\/updates\/rafiki-kitiak-elerai-graduate\">englischen Bericht des Sheldrick Wildlife Trust<\/a>; alle Bilder \u00a9 Sheldrick Wildlife Trust)<\/em><\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/assets\/representations\/eyJfcmFpbHMiOnsibWVzc2FnZSI6IkJBaHBBM0pRQVE9PSIsImV4cCI6bnVsbCwicHVyIjoiYmxvYl9pZCJ9fQ==--422c6d0c92b3856f34e7c6d54259b13be6938da6\/eyJfcmFpbHMiOnsibWVzc2FnZSI6IkJBaDdCem9LYzJGMlpYSjdDam9LYzNSeWFYQlVPaEZ1YjE5emRXSnpZVzF3YkdWVU9nNXBiblJsY214aFkyVlVPaFJ2Y0hScGJXbDZaVjlqYjJScGJtZFVPZ3h4ZFdGc2FYUjVhVVk2RTNKbGMybDZaVjkwYjE5bWFXeHNXd2RwQW13SGFRSWdBdz09IiwiZXhwIjpudWxsLCJwdXIiOiJ2YXJpYXRpb24ifX0=--154957a2f0d526d0b6123e1275208f69430628f2\/banner.png\" width=\"70%\" \/><\/center>Beim Sheldrick Wildlife Trust (SWT) waren nach monatelangem Umzugstraining endlich die richtigen Bedingungen f\u00fcr den Umzug von sechs Waisen aus der Nursery in Nairobi in die Auswilderungsstation in Ithumba gekommen. Diesmal sollten <strong>Ahmed<\/strong>, <strong>Tingai<\/strong> und <strong>Taabu<\/strong>\u00a0sowie <strong>Rafiki<\/strong>, <strong>Kitiak<\/strong> und <strong>Elerai<\/strong> den n\u00e4chsten Schritt hin zu einem Leben in der freien Wildnis tun.<\/p>\n<p>Schon seit einiger Zeit war klar, dass die Zeit f\u00fcr einen Tapetenwechsel f\u00fcr diese sechs kleinen Elefanten reif war. Sie wurden immer mal wieder vorlaut, lie\u00dfen die anderen wissen, dass sie die \u00e4ltesten der Gruppe sind und setzten sich h\u00e4ufig von der Waisenherde ab \u2013 wie Kinder, die langsam in die Pubert\u00e4t kommen! Manchmal nahmen sie auch j\u00fcngere Waisen auf ihre Ausfl\u00fcge mit. <strong>Rafiki<\/strong> fing an, h\u00e4ufig den St\u00e4rkeren zu markieren, und sogar <strong>Taabu<\/strong>, die normalerweise sehr gute Manieren hat, machte bei der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde immer wieder \u00c4rger!<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" title=\"Die Waisen auf dem Weg nach Ithumba\" src=\"https:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/assets\/representations\/eyJfcmFpbHMiOnsibWVzc2FnZSI6IkJBaHBBMmhRQVE9PSIsImV4cCI6bnVsbCwicHVyIjoiYmxvYl9pZCJ9fQ==--c39e10d9cfcb88bc9e6fe553c27b127890acef94\/eyJfcmFpbHMiOnsibWVzc2FnZSI6IkJBaDdCem9LYzJGMlpYSjdDam9LYzNSeWFYQlVPaEZ1YjE5emRXSnpZVzF3YkdWVU9nNXBiblJsY214aFkyVlVPaFJ2Y0hScGJXbDZaVjlqYjJScGJtZFVPZ3h4ZFdGc2FYUjVhVVk2RkhKbGMybDZaVjkwYjE5c2FXMXBkRnNIYVFMQUEya0NoQUk9IiwiZXhwIjpudWxsLCJwdXIiOiJ2YXJpYXRpb24ifX0=--92004dc97675489b5a8cd3f5a5126f0cc4733d11\/ie0a5953.jpeg\" width=\"70%\" \/><\/center>Am 6. Dezember 2023 stieg das erste Trio nachts um 2:30 Uhr in den Umzugs-LKW ein: <strong>Tingai<\/strong> zuerst, gefolgt von <strong>Taabu<\/strong>\u00a0und dann <strong>Ahmed<\/strong>, dem einzigen M\u00e4dchen der drei, das noch ein wenig \u00dcberzeugung ben\u00f6tigte. Zwei ihrer Keeper aus dem Waisenhaus, Peter und Galgallo, begleiteten sie auf der Reise. Diese verlief ohne Zwischenf\u00e4lle, und als der Transporter in Ithumba ankam, wurden die Neuank\u00f6mmlinge dort schon erwartet. <strong>Taabu<\/strong> kam als erster heraus, trank ganz gem\u00fctlich seine Milchflasche leer \u2013 und machte umgehend kehrt, um wieder einzusteigen! Vielleicht dachte er, im LKW g\u00e4be es noch eine Flasche f\u00fcr ihn. <strong>Ahmed<\/strong> und <strong>Tingai<\/strong> waren etwas vorsichtiger, aber dank ihrer vertrauten Keeper entspannten sie sich bald.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" title=\"Ahmed, Tingai und Taabu bekommen ihre erste Milchflasche in ihrem neuen Zuhause\" src=\"https:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/assets\/representations\/eyJfcmFpbHMiOnsibWVzc2FnZSI6IkJBaHBBMnBRQVE9PSIsImV4cCI6bnVsbCwicHVyIjoiYmxvYl9pZCJ9fQ==--838804c5346331eebaa1e06b00785381f1a5ecf0\/eyJfcmFpbHMiOnsibWVzc2FnZSI6IkJBaDdCem9LYzJGMlpYSjdDam9LYzNSeWFYQlVPaEZ1YjE5emRXSnpZVzF3YkdWVU9nNXBiblJsY214aFkyVlVPaFJ2Y0hScGJXbDZaVjlqYjJScGJtZFVPZ3h4ZFdGc2FYUjVhVVk2RkhKbGMybDZaVjkwYjE5c2FXMXBkRnNIYVFMQUEya0NoQUk9IiwiZXhwIjpudWxsLCJwdXIiOiJ2YXJpYXRpb24ifX0=--92004dc97675489b5a8cd3f5a5126f0cc4733d11\/ie0a6071jpghmed.jpeg\" width=\"70%\" \/><\/center>Nachdem alle Flaschen leer waren, gab es dann an der Tr\u00e4nke ein Wiedersehen mit <strong>Naleku<\/strong>, <strong>Bondeni<\/strong>, <strong>Kindani<\/strong> und <strong>Kinyei<\/strong>, die sie noch aus der Nursery kennen. Die Freude war gro\u00df, und es gab eine Menge begeisterter Umr\u00fcsselungen! Der Rest der Herde lie\u00df sich schnell anstecken und kam pl\u00f6tzlich auch noch dazu, obwohl die ortsans\u00e4ssigen Waisen eigentlich erst nach und nach dazusto\u00dfen sollten, um die Neulinge nicht allzu sehr zu \u00fcberrumpeln. Aber da es seit sechs Monaten keinen Umzug mehr gegeben hatte, waren alle so begeistert, dass sie sich kaum zur\u00fcckhalten konnten!<\/p>\n<p>Nach den Begr\u00fc\u00dfungszeremonien ging es dann zum Schlammbad, das den Waisen aus Nairobi wie ein riesiger See vorgekommen sein muss. <strong>Olorien<\/strong> musste ein wenig \u00dcberzeugungsarbeit leisten, aber dann gingen auch <strong>Taabu<\/strong>, <strong>Ahmed<\/strong> und <strong>Tingai<\/strong> ins Wasser, bevor sie einen entspannten Nachmittag im wunderbar gr\u00fcnen Busch Ithumbas erlebten. Bei Sonnenuntergang gingen die drei dann in das Gehege, das f\u00fcr Neulinge in der Auswilderungsstation vorgesehen ist.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" title=\"Ahmed taucht in ihr neues Leben in Ithumba ein!\" src=\"https:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/assets\/representations\/eyJfcmFpbHMiOnsibWVzc2FnZSI6IkJBaHBBMnRRQVE9PSIsImV4cCI6bnVsbCwicHVyIjoiYmxvYl9pZCJ9fQ==--e5a6778be895a2240c39054f6dd541e4c85097e3\/eyJfcmFpbHMiOnsibWVzc2FnZSI6IkJBaDdCem9LYzJGMlpYSjdDam9LYzNSeWFYQlVPaEZ1YjE5emRXSnpZVzF3YkdWVU9nNXBiblJsY214aFkyVlVPaFJ2Y0hScGJXbDZaVjlqYjJScGJtZFVPZ3h4ZFdGc2FYUjVhVVk2RkhKbGMybDZaVjkwYjE5c2FXMXBkRnNIYVFMQUEya0NoQUk9IiwiZXhwIjpudWxsLCJwdXIiOiJ2YXJpYXRpb24ifX0=--92004dc97675489b5a8cd3f5a5126f0cc4733d11\/ie0a6568.jpeg\" width=\"70%\" \/><\/center><center><img decoding=\"async\" title=\"Tingai ist begeistert von dem vielen Gr\u00fcn in Ithumba\" src=\"https:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/assets\/representations\/eyJfcmFpbHMiOnsibWVzc2FnZSI6IkJBaHBBMnhRQVE9PSIsImV4cCI6bnVsbCwicHVyIjoiYmxvYl9pZCJ9fQ==--6fd9609f59dd2452cdf803250362ae760bd34f4b\/eyJfcmFpbHMiOnsibWVzc2FnZSI6IkJBaDdCem9LYzJGMlpYSjdDam9LYzNSeWFYQlVPaEZ1YjE5emRXSnpZVzF3YkdWVU9nNXBiblJsY214aFkyVlVPaFJ2Y0hScGJXbDZaVjlqYjJScGJtZFVPZ3h4ZFdGc2FYUjVhVVk2RkhKbGMybDZaVjkwYjE5c2FXMXBkRnNIYVFMQUEya0NoQUk9IiwiZXhwIjpudWxsLCJwdXIiOiJ2YXJpYXRpb24ifX0=--92004dc97675489b5a8cd3f5a5126f0cc4733d11\/tingai.jpeg\" width=\"70%\" \/><\/center><center><img decoding=\"async\" title=\"Taabu f\u00fchrt die Herde auf dem Weg zum Schlammbad an\" src=\"https:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/assets\/representations\/eyJfcmFpbHMiOnsibWVzc2FnZSI6IkJBaHBBMjFRQVE9PSIsImV4cCI6bnVsbCwicHVyIjoiYmxvYl9pZCJ9fQ==--f6daef23c4292bfeee3972a1532ea0a8687a7041\/eyJfcmFpbHMiOnsibWVzc2FnZSI6IkJBaDdCem9LYzJGMlpYSjdDam9LYzNSeWFYQlVPaEZ1YjE5emRXSnpZVzF3YkdWVU9nNXBiblJsY214aFkyVlVPaFJ2Y0hScGJXbDZaVjlqYjJScGJtZFVPZ3h4ZFdGc2FYUjVhVVk2RkhKbGMybDZaVjkwYjE5c2FXMXBkRnNIYVFMQUEya0NoQUk9IiwiZXhwIjpudWxsLCJwdXIiOiJ2YXJpYXRpb24ifX0=--92004dc97675489b5a8cd3f5a5126f0cc4733d11\/taabu-leading.jpeg\" width=\"70%\" \/><\/center>Zwei Tage sp\u00e4ter schienen <strong>Taabu<\/strong>, <strong>Ahmed<\/strong> und <strong>Tingai<\/strong> schon alte Hasen zu sein, die man kaum noch von den alteingesessenen Ithumba-Bewohnern unterscheiden konnte! Am 8. Dezember waren dann <strong>Kitiak<\/strong>, <strong>Elerai<\/strong> und <strong>Rafiki<\/strong> an der Reihe. Um 9 Uhr morgens fuhr der Transporter erneut an der Auswilderungsstation vor, und <strong>Rafiki<\/strong> stolzierte seelenruhig und selbstbewusst aus seinem Abteil. <strong>Elerai<\/strong>, der im mittleren Abteil gefahren war, war etwas vorsichtiger und kam erst heraus, als auch <strong>Kitiak<\/strong> sich getraut hatte. Auch diese drei Jungs leerten ihre Milchflaschen, gingen zur Tr\u00e4nke und wollten dann gleich damit loslegen, die Gegend zu erkunden. Die Keeper mussten sich beeilen, um sie wieder zu den Stallungen zur\u00fcckzulotsen!<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" title=\"Auch Kitiak, Elerai und Rafiki genie\u00dfen das saftige Gr\u00fcn\" src=\"https:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/assets\/representations\/eyJfcmFpbHMiOnsibWVzc2FnZSI6IkJBaHBBM1JRQVE9PSIsImV4cCI6bnVsbCwicHVyIjoiYmxvYl9pZCJ9fQ==--0516ee31824fddf993b8e3014c94262654c5cc2c\/eyJfcmFpbHMiOnsibWVzc2FnZSI6IkJBaDdCem9LYzJGMlpYSjdDam9LYzNSeWFYQlVPaEZ1YjE5emRXSnpZVzF3YkdWVU9nNXBiblJsY214aFkyVlVPaFJ2Y0hScGJXbDZaVjlqYjJScGJtZFVPZ3h4ZFdGc2FYUjVhVVk2RkhKbGMybDZaVjkwYjE5c2FXMXBkRnNIYVFMQUEya0NoQUk9IiwiZXhwIjpudWxsLCJwdXIiOiJ2YXJpYXRpb24ifX0=--92004dc97675489b5a8cd3f5a5126f0cc4733d11\/kitiak-elerai-rafiki.jpeg\" width=\"70%\" \/><\/center>Nat\u00fcrlich warteten <strong>Taabu<\/strong>, <strong>Tingai<\/strong> und <strong>Ahmed<\/strong> schon auf sie und \u00fcbernahmen die erste Begr\u00fc\u00dfung. Sie waren zwar nur zwei Tage voneinander getrennt gewesen, aber sie freuten sich \u00fcberschw\u00e4nglich, wieder vereint zu sein. Danach kamen <strong>Kindani<\/strong>, <strong>Kinyei<\/strong>, <strong>Bondeni<\/strong>, <strong>Naleku<\/strong> und <strong>Olorien<\/strong> angerannt, und schlie\u00dflich war wieder die gesamte Herde da. F\u00fcr die meisten von ihnen sind <strong>Kitiak<\/strong>, <strong>Rafiki<\/strong> und <strong>Elerai<\/strong> ganz neue Gesichter, aber sie hie\u00dfen sie trotzdem herzlich willkommen.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" title=\"Kitiak sagt den Keepern in Ithumba Guten Tag\" src=\"https:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/assets\/representations\/eyJfcmFpbHMiOnsibWVzc2FnZSI6IkJBaHBBM1ZRQVE9PSIsImV4cCI6bnVsbCwicHVyIjoiYmxvYl9pZCJ9fQ==--3545a020da43035f8674ca64d6906644572ae8b3\/eyJfcmFpbHMiOnsibWVzc2FnZSI6IkJBaDdCem9LYzJGMlpYSjdDam9LYzNSeWFYQlVPaEZ1YjE5emRXSnpZVzF3YkdWVU9nNXBiblJsY214aFkyVlVPaFJ2Y0hScGJXbDZaVjlqYjJScGJtZFVPZ3h4ZFdGc2FYUjVhVVk2RkhKbGMybDZaVjkwYjE5c2FXMXBkRnNIYVFMQUEya0NoQUk9IiwiZXhwIjpudWxsLCJwdXIiOiJ2YXJpYXRpb24ifX0=--92004dc97675489b5a8cd3f5a5126f0cc4733d11\/kitiak-2.jpeg\" width=\"70%\" \/><\/center>An ihrem ersten Tag erlebten die drei dann einige neue Abenteuer. <strong>Kitiak<\/strong> entpuppte sich als Anf\u00fchrer beim Schlammbad, als er als erster \u2013 gefolgt von der ganzen Herde \u2013 geradewegs in die Mitte des Wasserlochs marschierte. Dort verlie\u00df ihn allerdings der Mut, und er beeilte sich, zur\u00fcck ans Ufer zu kommen, wieder alle anderen im Schlepptau! Am Abend kehrten dann alle zur Auswilderungsstation zur\u00fcck, und <strong>Kitiak<\/strong>, <strong>Elerai<\/strong> und <strong>Rafiki<\/strong> machten es sich im Gehege zusammen mit <strong>Ahmed<\/strong>, <strong>Tingai<\/strong> und <strong>Taabu<\/strong> gem\u00fctlich.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" title=\"Rafiki trifft alte und neue Freunde\" src=\"https:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/assets\/representations\/eyJfcmFpbHMiOnsibWVzc2FnZSI6IkJBaHBBM1pRQVE9PSIsImV4cCI6bnVsbCwicHVyIjoiYmxvYl9pZCJ9fQ==--2758b4286532c312134c616fb977bb0223cfc232\/eyJfcmFpbHMiOnsibWVzc2FnZSI6IkJBaDdCem9LYzJGMlpYSjdDam9LYzNSeWFYQlVPaEZ1YjE5emRXSnpZVzF3YkdWVU9nNXBiblJsY214aFkyVlVPaFJ2Y0hScGJXbDZaVjlqYjJScGJtZFVPZ3h4ZFdGc2FYUjVhVVk2RkhKbGMybDZaVjkwYjE5c2FXMXBkRnNIYVFMQUEya0NoQUk9IiwiZXhwIjpudWxsLCJwdXIiOiJ2YXJpYXRpb24ifX0=--92004dc97675489b5a8cd3f5a5126f0cc4733d11\/rafiki-1.jpeg\" width=\"70%\" \/><\/center><center><img decoding=\"async\" title=\"Elerai an der Spitze der Herde\" src=\"https:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/assets\/representations\/eyJfcmFpbHMiOnsibWVzc2FnZSI6IkJBaHBBM2RRQVE9PSIsImV4cCI6bnVsbCwicHVyIjoiYmxvYl9pZCJ9fQ==--2abf5f3a4f5a828d6bfe0e7c701ce4e81d6f054b\/eyJfcmFpbHMiOnsibWVzc2FnZSI6IkJBaDdCem9LYzJGMlpYSjdDam9LYzNSeWFYQlVPaEZ1YjE5emRXSnpZVzF3YkdWVU9nNXBiblJsY214aFkyVlVPaFJ2Y0hScGJXbDZaVjlqYjJScGJtZFVPZ3h4ZFdGc2FYUjVhVVk2RkhKbGMybDZaVjkwYjE5c2FXMXBkRnNIYVFMQUEya0NoQUk9IiwiZXhwIjpudWxsLCJwdXIiOiJ2YXJpYXRpb24ifX0=--92004dc97675489b5a8cd3f5a5126f0cc4733d11\/elerai-infront.jpeg\" width=\"70%\" \/><\/center>So waren die sechs Waisen aus Nairobi gut in Ithumba angekommen. Am 10. Dezember kam es allerdings zu einer unerwarteten Wendung. Als die Waisenherde am Morgen im Busch unterwegs war, kamen pl\u00f6tzlich ein paar Kudus aus dem Geb\u00fcsch gesprungen und versetzten den Elefanten einen ordentlichen Schrecken, so dass diese erst einmal in alle Richtungen rannten! Die Keeper riefen sie wieder zusammen, und irgendwann kehrte wieder Ruhe ein. Aber <strong>Ahmed<\/strong>, <strong>Tingai<\/strong>, <strong>Taabu<\/strong>, <strong>Kitiak<\/strong>, <strong>Elerai<\/strong> und <strong>Rafiki<\/strong> waren nicht wieder aufgetaucht!<\/p>\n<p>Sofort begann ein Team von Keepern nach ihnen zu suchen. Sie riefen sie und verfolgten ihre Spuren am Boden. Das war allerdings gar nicht so einfach, denn nach den Regenf\u00e4llen ist die Vegetation in Ithumba gr\u00fcn und \u00fcppig. Elefanten bewegen sich zwar scheinbar lautlos und ohne Probleme in so einer Landschaft, aber f\u00fcr Menschen ist das deutlich schwieriger. Nach einer Weile sah es so aus, als h\u00e4tten die sechs sich doch weiter von der Herde weg begeben als zun\u00e4chst angenommen, und so wurden ein Hubschrauber und das Flugzeug des SWT mobilisiert, um nach ihnen zu suchen. Damit wurde die Gegend, in der die Waisen vermutet wurden, minuti\u00f6s abgesucht. Allerdings tummeln sich in dem Gebiet zur Zeit jede Menge wilder Elefanten, und so war es schwierig, die sechs kleinen zu ersp\u00e4hen.<\/p>\n<p>Als es dunkel wurde, hatten die Helfer zw\u00f6lf Stunden lang in der Luft und am Boden gesucht, aber die Babys immer noch nicht gefunden. Die Keeper, allen voran Chef-Keeper Benjamin, machten sich gro\u00dfe Sorgen und nat\u00fcrlich auch selbst Vorw\u00fcrfe. Sie waren an dem Tag um die 30 Kilometer zu Fu\u00df unterwegs gewesen, aber ein kr\u00e4ftiger Regenschauer am Nachmittag hatte die Spuren der Elefanten komplett verschwinden lassen. Am n\u00e4chsten Morgen stiegen die Piloten bei Sonnenaufgang sofort wieder in ihre Flugzeuge und hatten schlie\u00dflich ganze 26 Flugstunden mit der Suche zugebracht. Die Suche aus der Luft ist normalerweise Erfolg versprechender, aber zur Zeit ist Ithumba voller dichter gr\u00fcner Vegetation, in der selbst ausgewachsene Bullen schwer auszumachen sind \u2013 ganz zu schweigen von sechs kleinen Elefanten unter den hunderten in der Gegend.<\/p>\n<p>Bisher konnten die Ausrei\u00dfer noch nicht wieder aufgesp\u00fcrt werden. Die Keeper hoffen zwar, dass sie wieder nach Hause finden, sind aber optimistisch, dass es ihnen auch so gut geht. Im Moment k\u00f6nnten die Bedingungen nicht besser sein: Es gibt an jeder Ecke genug Futter und Wasser. Au\u00dferdem sind genug Ex-Waisen und wilde Herden in der N\u00e4he, die sich sicherlich der kleinen Gruppe annehmen k\u00f6nnen. Und sie haben mit <strong>Ahmed<\/strong>, dem einzigen M\u00e4dchen der Gruppe, eine selbstbewusste und f\u00e4hige Mini-Leitkuh. Und schlie\u00dflich kennen auch <strong>Ahmed<\/strong>, <strong>Kitiak<\/strong>, <strong>Elerai<\/strong> und <strong>Rafiki<\/strong> die Wildnis schon deutlich l\u00e4nger, als sie in der Obhut des SWT waren \u2013 sie haben einen gut ausgepr\u00e4gten Instinkt und waren auch in der Nursery schon ziemlich unabh\u00e4ngig. <strong>Taabu<\/strong> und <strong>Tingai<\/strong> waren noch etwas j\u00fcnger, als sie gerettet wurden, aber auch diese beiden haben sich schon zu selbstsicheren kleinen Bullen entwickelt. Ganz bestimmt werden sie sich gegenseitig helfen und auch Hilfe von den wilden Elefanten und Ex-Waisen bekommen, die sie kennenlernen werden.<\/p>\n<p>Gut m\u00f6glich, dass diese Geschichte noch nicht ganz zu Ende ist und es noch einmal Neuigkeiten von den sechs Babys gibt. Bis dahin sind alle zuversichtlich, dass die sechs sich gut in der Wildnis machen werden \u2013 schlie\u00dflich helfen sich Elefanten gegenseitig, wann immer es geht. Es gibt ausgiebig Futter und Wasser, und die kleinen Ausrei\u00dfer sind schon ganz gut vorbereitet auf das Leben als freie, wildlebende Elefanten.<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/der-umzug-von-ahmed-tingai-taabu-rafiki-kitiak-und-elerai-nach-ithumba\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(\u00fcbersetzt aus dem englischen Bericht des Sheldrick Wildlife Trust; alle Bilder \u00a9 Sheldrick Wildlife Trust) Beim Sheldrick Wildlife Trust (SWT) waren nach monatelangem Umzugstraining endlich die richtigen Bedingungen f\u00fcr den Umzug von sechs Waisen aus der Nursery in Nairobi in die Auswilderungsstation in Ithumba gekommen. 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