{"id":3895,"date":"2013-07-15T15:00:28","date_gmt":"2013-07-15T14:00:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=3895"},"modified":"2013-07-18T09:48:53","modified_gmt":"2013-07-18T08:48:53","slug":"nairobi-nursery-juni-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-juni-2013\/","title":{"rendered":"Nairobi Nursery Juni 2013"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left\"><strong>Samstag, 1. Juni 2013<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem die Waisen heute morgen aus ihren St\u00e4llen und Gehegen kamen, versammelten sie sich zuerst am Tor des Geheges von Arruba, die erst k\u00fcrzlich angekommen war. Kihari und Sonje versorgten den neuen Elefanten mit F\u00fcrsorge und Mitgef\u00fchl w\u00e4hrend Quanza, Lima Lima, Teleki und Laragai mehr an dem weichen Gr\u00fcnfutter in Arrubas Gehege interessiert waren!<br \/>\nKwale war heute wieder aktiver, nachdem er in den letzten Wochen etwas geschw\u00e4cht war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7102013111048-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Arruba<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Sonntag, 2. Juni 2013<\/strong><\/p>\n<p>Kithaka und Lemoyian sind beste Freunde. Derjenige, der morgens zuerst aus seinem Gehege kommt, eilt immer zuerst zum Gehege des Anderen. Sie halten sich dann gegenseitig am R\u00fcssel und erneuern ihre Freundschaft, bevor sie sich mit viel Freude einem Ringkampf hingeben. Dieser wurde heute von Ishaq-B unterbrochen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/710201311143-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lemoyian und Kithaka<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Montag, 3. Juni 2013<\/strong><\/p>\n<p>Arruba lehnt noch immer die Milch ab. Sie kostet sie und spuckt sie danach wieder aus. Trotz allem ist sie ruhiger geworden, was ein gutes Zeichen ist und inzwischen geht sie langsam auf die Keeper zu, nachdem sie gesehen hatte, wie die anderen Waisen direkt vor ihrem Gehege ihre Milch bekommen haben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7102013111931-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Arruba probiert die Milch<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Dienstag, 4. Juni 2013<\/strong><\/p>\n<p>Heute um 14 Uhr hat Arruba endlich ihre erste Flasche Milch getrunken, was uns alle<br \/>\nsehr gl\u00fccklich machte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7102013112214-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Arruba trinkt endlich Milch<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Mittwoch, 5. Juni 2013<\/strong><\/p>\n<p>Kihari, Naipoki und Ishaq-B rannten sofort zu Arrubas Gehege, als sie nach Sonnenaufgang aus ihren eigenen gelassen wurden. Sie ber\u00fchrten ihren Mund mit ihren R\u00fcsseln, was unter Elefanten beruhigend wirkt und Freundschaft signalisiert. Als die drei K\u00fche sich auf den Weg in den Wald machten um dort zu grasen, protestierte Arruba und wollte sich ihnen anschlie\u00dfen, doch sie ist noch nicht ruhig genug um herausgelassen zu werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/710201311243-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kihari<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Donnerstag, 6. Juni 2013<\/strong><\/p>\n<p>Klein-Ajabu geht es noch immer gut, doch sie hat auch noch immer keine Z\u00e4hne bekommen und dabei gibt es meistens Probleme. Die Besucher des heutigen \u00f6ffentlichen Mittagsschlammbads waren alle von ihr entz\u00fcckt, als sie Erde \u00fcber sich warf und sich darin w\u00e4lzte. Danach lief sie am Absperrband entlang, damit alle Besucher sie streicheln konnten. Ajabu mag die Keeper lieber als die anderen Elefanten, obwohl ihr Kihari, Ishaq-B und Naipoki jede Menge Aufmerksamkeit schenken.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7102013112823-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ajabu kratzt sich an einem Pfosten<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Freitag, 7. Juni 2013<\/strong><\/p>\n<p>Nach der Milchf\u00fctterung um 15 Uhr durfte Arruba aus ihrem Gehege um sich den anderen anzuschlie\u00dfen, was sie und die anderen Waisen sehr gl\u00fccklich machte.<br \/>\nSobald sich die T\u00fcr \u00f6ffnete, gingen Kihari, Ishaq-B und Naipoki gemeinsam ihn ihr Gehege um sie hinaus- und zur Herde zu f\u00fchren. Dabei war Arruba von den gro\u00dfen M\u00e4dchen umzingelt. Naipoki war eifers\u00fcchtig auf Kihari und Ishaq-B und versuchte daher gelegentlich Arruba hervorzuschubsen, doch die beiden M\u00e4dchen besch\u00fctzen den Neuling.<br \/>\nKurz vor 19 Uhr erhielten wir die Nachricht, dass ein waises Breitmaulnashorn auf den Weg zum Waisenhaus war. Das Baby war ein M\u00e4dchen und kam gegen 23 Uhr bei uns an, war sehr schwach und hatte noch einen feuchten Bauchnabel. Das Kalb war in ein Loch gefallen und nachdem es herausgezogen worden war, zeigte die Mutter kein Interesse mehr an ihrem Kind. Das Kalb trank eine Flasche Milch, bevor es an die Infusion gelegt wurde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7102013113312-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Arruba darf mit den Anderen hinaus<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Samstag, 8. Juni 2013<\/strong><\/p>\n<p>Das Babynashorn war heute morgen in sehr kritischem Zustand. Obwohl sie noch immer an der Infusion war, konnte sie nicht alleine stehen und Schleim und Blut kamen aus ihrer Nase. Sie starb um 10 Uhr. Der Tierarzt machte eine Obduktion und stellte fest, dass bei dem Sturz einige Rippen eine Lunge durchbohrt hatten. Wir hatten also keine Chance dieses kleine Nashorn zu retten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7122013103514-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Das Breitmaulnashornbaby<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Sonntag, 9. Juni 2013<\/strong><\/p>\n<p>Arruba hat sich nun gut eingelebt und f\u00fchlt sich unter den anderen Waisen sehr wohl und lernt von ihnen, wie das Leben im Waisenhaus abl\u00e4uft.<br \/>\nKwale, der l\u00e4ngere Zeit traurig und matt aussah, hatte heute wieder ein fr\u00f6hlicheres Gesicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7102013114138-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Arruba und die Waisen gehen in den Wald<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Montag, 10. Juni 2013<\/strong><\/p>\n<p>Als die Waisen sich heute morgen auf den Weg hinaus in den Busch machten, sahen sie pl\u00f6tzlich mehrere Giraffen, die in einem Dickicht grasten. Sie hielten an und Kihari, Ishaq-B und Sonje trompeteten. Das erschreckte die Giraffen und die Waisen eilten davon. Die Keeper konnten sie beruhigen und der Rest des Tages verlief ohne weitere Aufregungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/710201311455-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ishaq-B<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Dienstag, 11. Juni 2013<\/strong><\/p>\n<p>Tundani hat sich mit Kwale und Ngasha angefreundet. Diese beiden haben Antibiotika bekommen, da sie sich sichtlich unwohl f\u00fchlten.<br \/>\nTundani ist ein sehr h\u00f6flicher kleiner Elefant und Jedermanns Liebling. Er mochte die Keeper von Anfang an, zeigte keine Aggressionen und akzeptiert die Milch von jedem Menschen, w\u00e4hrend die anderen Waisen ihre Milch nur von den Keepern annehmen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7102013114926-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tundani und Lima Lima<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Mittwoch, 12. Juni 2013<\/strong><\/p>\n<p>Alle Waisen waren nach dem Aufwachen gl\u00fccklich. Die kleinen Jungs Kithaka, Lemoyian, Barsilinga, Ngasha und Tundani genossen ihre Ringk\u00e4mpfe.<br \/>\nNur Kwale sah wieder matt und aufgebl\u00e4ht aus, sodass er eine Buscopan-Spritze bekam, nach der er sich deutlich besser f\u00fchlte. Wir haben ihm Blut abgenommen, das untersucht wird.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7102013115225-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kithaka und Ngasha<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Donnerstag, 13. Juni 2013<\/strong><\/p>\n<p>Ajabus Stuhl hat nun eine weichere Konsistenz. Das hei\u00dft, dass sie wahrscheinlich das Zahnen beginnt. Sie wird in den n\u00e4chsten Tagen sehr genau beobachtet werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7102013115627-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ajabu liebt ihre Keeper<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Freitag, 14. Juni 2013<\/strong><\/p>\n<p>Heute war Freitag, also Kokosnuss-\u00c3\u2013l-Tag f\u00fcr die Waisen. Die Ein\u00f6lung fand nach der 9-Uhr-Milchf\u00fctterung statt. Ajabu wurde abseits von den anderen eingesalbt, da die Jungs Kithaka, Barsilinga, Lemoyian und Ngasha sich gern beim Ein\u00f6len umherschubsen. Arruba versuchte dem \u00c3\u2013l zu entkommen, aber kam zur\u00fcck als sie sah, dass auch das gro\u00dfe M\u00e4dchen Murera das Ein\u00f6len hinnahm.<br \/>\nZur Besuchsstunde vermieden nur Kwale und Ajabu das Schlammloch, alle anderen hatten viel Spa\u00df beim W\u00e4lzen. Kithaka und Lemoyian unterhielten die Zuschauer auch mit ihren Fu\u00dfballgeschick.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7102013115820-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Naipoki, Narok und Kithaka beim Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Samstag, 15. Juni 2013<\/strong><\/p>\n<p>Sobald die Gehegetore morgens ge\u00f6ffnet werden, gehen die gro\u00dfen M\u00e4dchen zuerst nach den kleinen Elefanten sehen, die in St\u00e4llen schlafen. Heute sahen Naipoki, Ishaq-B, Narok, Lima Lima und Laragai zu allererst nach Kwale, dem es in letzter Zeit nicht so gut ging und der immer noch Medikamente bekommt. Seine Leukozytenzahl deutet auf eine Bakterieninfektion hin.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/710201312141-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kwale und Kithaka<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Sonntag, 16. Juni 2013<\/strong><\/p>\n<p>Heute sah Kwale schon besser aus, obwohl man bei Elefanten nie sicher sein kann, denn sie sind in der Kindheit sehr anf\u00e4llig. In Begleitung von Tundani, Barsilinga, Lima Lima und Laragai sah er deutlich gl\u00fccklicher aus als gestern.<br \/>\nAuch der Zustand von unserem Baby Ajabu hat sich heute verbessert. Sie war sehr liebevoll zu den ihren Keepern.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/710201312414-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Arruba, Kihari und Tundani<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Montag, 17. Juni 2013<\/strong><\/p>\n<p>Als die Waisen heute auf den Weg in den Busch waren, trafen sie auf eine B\u00fcffelherde. Die B\u00fcffel standen einfach nur da und starrten die kleinen Elefanten an, die mit aufgestellten Ohren zur\u00fcckstarrten. Murera, Sonje und Kihari versuchten sich den B\u00fcffeln zu n\u00e4hern, doch diese r\u00fchrten sich nicht vom Fleck. Daraufhin begannen die drei M\u00e4dchen, die B\u00fcsche anzugreifen. Die Keeper entschieden, ihre Sch\u00fctzlinge zusammenzutrommeln und einen anderen Weg zu nehmen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/710201312734-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Dienstag, 18. Juni 2013<\/strong><\/p>\n<p>Klein-Ajabus Stuhl war heute wieder fester und sie hat nach wie vor viel Appetit. Das waren gute Nachrichten.<br \/>\nUm 14 Uhr besuchte Kenias First Lady, Margaret Kenyatta gemeinsam mit der Umweltministerin die Waisenherde. Die beiden Besucher wurden von Angela Sheldrick und Chef-Keeper Edwin Lusichi herzlich willkommen gehei\u00dfen. Die First Lady hatte Freude daran, Murera und Tundani mit ihren Milchflaschen zu f\u00fcttern und entschloss sich danach, eine Patenschaft f\u00fcr Tundani abzuschlie\u00dfen. Tundani ist sehr liebevoll gegen\u00fcber Menschen und hat auf diese Weise schon viele menschliche Freunde gewonnen. Frau Kenyatta war auch angetan von Ajabu, da sie so viel kleiner ist als alle anderen Elefanten im Waisenhaus. Der First Lady und der Umweltministerin hat diese Erfahrung viel Freude bereitet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/712201310376-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">First Lady Margaret Kenyatta zu Besuch<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Mittwoch, 19. Juni 2013<\/strong><br \/>\nEinige der \u00e4lteren Waisenhaus-Elefanten (n\u00e4mlich Murera, Orwa, Bomani, Teleki, Quanza, Sonje, Kihari, Ishaq-B und Naipoki) bekommen nun nur noch alle 6 Stunden eine Milchf\u00fctterung und nicht mehr alle 3 Stunden wie vorher. Nur Kihari, Ishaq-B, Sonje und Naipoki begleiten die kleineren Waisen noch immer zu ihren 3-st\u00fcndlichen F\u00fctterungen und schauen ihnen eifers\u00fcchtig zu. Die 6-st\u00fcndlichen F\u00fctterungen dienen der Vorbereitung auf ihre zuk\u00fcnftige Auswilderungsphase, die der n\u00e4chste Lebensabschnitt der Waisen sein wird. Murera und Sonje sind durch die Wildereien, die auch f\u00fcr ihre Verwaisung verantwortlich waren, verletzt wurden und nun in ihrer Beweglichkeit eingeschr\u00e4nkt. Sie werden daher in die neue Auswilderungsstation umziehen, die der Trust im Kibwezi Wald er\u00f6ffnen wird. Dort ist das Leben f\u00fcr Elefanten etwas leichter, da die Umweltbedingungen etwas milder als in Tsavo sind.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/710201312114-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Teleki s\u00e4uft<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Donnerstag, 20. Juni 2013<\/strong><br \/>\nKurz vor 9 Uhr verwickelten sich Jasiri und Faraja gegenseitig in einen Ringkampf, der die Aufmerksam von Balguda, Tundani, Kithaka und Barsilinga auf sich zog, die allesamt von solchen K\u00e4mpfen begeistert sind. Nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, folgten die vier kleineren Jungen dem Vorbild von Faraja und Jasiri und schubsten sich auch gegenseitig herum.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7102013121346-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Jasiri und Faraja<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Freitag, 21. Juni 2013<\/strong><br \/>\nHeute morgen haben Lima Lima und Laragai den kleinen Elefanten Ajabu, Barsilinga, Tundani und Lemoyian ganz besondere Aufmerksamkeit zukommen lassen. Doch zur \u00f6ffentlichen Besuchsstunde begann Laragai zur Besorgnis aller pl\u00f6tzlich zu zittern und hatte sehr weichen Stuhl. Sie bekam Aktivkohle und eine Spritze, und am Abend schien es ihr wieder normal zu gehen. Wir vermuten, dass sie versehentlich eine giftige Pflanze gefressen hatte. Gl\u00fccklicherweise wirkte sie in der Nacht wieder gesund.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/711201395029-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Laragai<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Samstag, 22. Juni 2013<\/strong><br \/>\nNachdem sie gestern krank war, einen sehr aufgebl\u00e4hten Bauch und weichen Stuhl hatte, ging es Laragai heute besser. Sie hatte wieder ein fr\u00f6hliches Gesicht und alle waren erleichtert. Zur heutigen \u00f6ffentlichen Besuchsstunde lieferten Kithaka und Lemoyian den Besuchern eine tolle Show, indem sie sich gegenseitig in ihren geliebten Ringkampf verwickelten &#8211; und zwar direkt am Absperrband! Dabei rempelten sie absichtlich jeden an, der sich in Reichweite befand, was sehr viel Gel\u00e4chter verursachte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7112013101857-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lemoyian und Barsilinga teilen sich einen Ast<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Sonntag, 23. Juni 2013<\/strong><br \/>\nHeute morgen f\u00fchlte sich Balguda leicht unwohl und ein Bluttest zeigte an, dass seine Leukozytenzahl erh\u00f6ht war. Er bekam zur Sicherheit Nuroclav-Antibiotika, um einer Lungenentz\u00fcndung vorzubeugen, denn es war heute ein eher kalter Tag.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/711201310224-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Balguda mit Milch<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Montag, 24. Juni 2013<\/strong><br \/>\nKwale scheint sich langsam zu erholen, doch manchmal wirkt er noch immer sehr matt und m\u00f6chte keine Milch. Er wird medikament\u00f6s gegen ein m\u00f6gliches Geschw\u00fcr behandelt.<br \/>\nArruba, die die ersten acht Tage im Waisenhaus keine Milch trinken wollte, ist nun auf den Geschmack gekommen und ein sehr gieriger Elefant geworden. Genau wie Lima Lima und Laragai schubst sie (unabh\u00e4ngig von deren Gr\u00f6\u00dfe) alle Elefanten weg, die ihr w\u00e4hrend der Milchf\u00fctterung zu nah kommen. Heute hat sie Faraja geschubst, als er gerade seine Milch bekam. Dieser lie\u00df das nicht mit sich machen, jagte ihr sofort hinterher und versuchte sie durch einen Biss in den Schwanz zu bestrafen. Arruba schrie daraufhin um Hilfe. Die Keeper griffen ein, doch auch Arruba muss lernen, die Jungs nicht zu sehr zu \u00e4rgern. Sie suchte die sch\u00fctzende N\u00e4he von Naipoki.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7112013102519-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Arruba und Jasiri<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Dienstag, 25. Juni 2013<\/strong><br \/>\nBalguda geht es nun viel besser. Sein Appetit und sein Stuhl sind wieder normal.<br \/>\nAjabus erster Zahn im Unterkiefer ist kurz davor durch das Zahnfleisch durchzubrechen, doch noch frisst sie gut. Wir hoffen, dass sie durch diesen problematischen Prozess des Zahnens erfolgreich durchkommt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7112013102958-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha gibt Ajabu einen hilfreichen Schubs<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Mittwoch, 26. Juni 2013<\/strong><\/p>\n<p>Heute war ein ganz besonderer Tag f\u00fcr den blinden Maxwell, der am fr\u00fchen Morgen von Solio besucht wurde. Er war dadurch sehr aufgeregt und rannte wild in seinem Gehege mit erhobenem Schwanz herum, bevor er Solio zu ihrem \u00fcblichen Ringkampf herausforderte. Dabei sto\u00dfen sie sich durch die St\u00e4be von Max&#8216; Gehegezaun mit ihren H\u00f6rnern gegenseitig an. Das Spiel endete als Maxwell sich pl\u00f6tzlich herumdrehte und Solios Gesicht mit Urin bespr\u00fchte. Solio floh daraufhin, was Max ver\u00e4rgerte. Er machte seinem \u00c4rger Luft, indem er gegen die St\u00e4be seines Geheges stie\u00df.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7112013103213-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Maxwell<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Donnerstag, 27. Juni 2013<\/strong><\/p>\n<p>Heute vormittag um 10 Uhr t\u00f6tete ein L\u00f6wenrudel in der N\u00e4he der Gehege der Waisen ein Warzenschwein, was die 2km entfernt grasenden Waisen sehr ver\u00e4ngstigte. Sie eilten sofort schutzsuchend zu den Keepern. Nach diesem Vorfall blieben die Waisen dicht beieinander und in der N\u00e4he der Keeper. Sie waren f\u00fcr den Rest des Tages sehr nerv\u00f6s.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7112013103542-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tundani<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Freitag, 28. Juni 2013<\/strong><\/p>\n<p>Unsere zwei Albinoelefanten Faraja und Jasiri sind harte Konkurrenten. Faraja versucht immer, Jasiri unterzubuttern (schlie\u00dflich war er zuerst im Waisenhaus) doch Jasiri ist der \u00e4ltere. Nach dem heutigen Schlammbad forderte Faraja Jasiri heraus, aber unterlag. Danach musste er seinen Frust am armen kleinen Lemoyian auslassen und stie\u00df diesen zu Boden, was ihm eine deutliche R\u00fcge der Keeper einbrachte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7112013103826-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Jasiri f\u00fchrt die Gruppe an<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Samstag, 29. Juni 2013<\/strong><\/p>\n<p>Klein-Ajabu geht es immer noch gut und sie hat immer noch keinen Zahn, obwohl das Zahnfleisch auf einer Seite bereits geschwollen ist. Sie h\u00e4ngt sehr an ihren Keepern, obwohl sich Naipoki und Narok alle M\u00fche geben, sie in ihren Obhut zu \u00fcbernehmen. Trotzdem bleibt Ajabu sehr besessen von ihrer menschlichen Familie.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7112013104123-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ajabu und Narok kratzen sich gemeinsam<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><strong>Sonntag, 30. Juni 2013<\/strong><\/p>\n<p>Balguda ist wieder gesund nachdem er Nuroclav-Antibiotika-Spritzen bekommen hatte. Doch nachdem er nun f\u00fcnf Abende in Folge gespritzt wurde, geht er gerade abends nur etwas z\u00f6gerlich in seinen Stall. Er, Ngasha und Tundani hatten heute nach der Milchf\u00fctterung um 15 Uhr sehr viel Spa\u00df dabei, Warzenschweine zu jagen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/7112013104533-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha und Faraja bereiten sich auf einen Ringkampf vor<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-juni-2013\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Samstag, 1. Juni 2013 Nachdem die Waisen heute morgen aus ihren St\u00e4llen und Gehegen kamen, versammelten sie sich zuerst am Tor des Geheges von Arruba, die erst k\u00fcrzlich angekommen war. Kihari und Sonje versorgten den neuen Elefanten mit F\u00fcrsorge und Mitgef\u00fchl w\u00e4hrend Quanza, Lima Lima, Teleki und Laragai mehr an dem weichen Gr\u00fcnfutter in Arrubas &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-juni-2013\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eNairobi Nursery Juni 2013\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":3898,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41],"tags":[],"class_list":["post-3895","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nairobi_nursery"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3895","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3895"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3895\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3902,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3895\/revisions\/3902"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3898"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3895"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3895"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3895"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}