{"id":4036,"date":"2013-08-16T00:09:40","date_gmt":"2013-08-15T23:09:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=4036"},"modified":"2013-08-16T00:09:40","modified_gmt":"2013-08-15T23:09:40","slug":"voi-juli-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-juli-2013\/","title":{"rendered":"Voi Juli 2013"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 1. Juli 2013<\/strong><br \/>\nLesanju, Wasessa und Sinya f\u00fchrten die Waisen heute zum Mazinga-Berg, wo es noch immer genug Futter f\u00fcr sie gibt, jetzt wo das trockene Wetter viele wilde Elefanten auf der Suche nach Nahrung in diese Gegend zieht.<br \/>\nGegen 11 Uhr kam der Wasser-LKW am gro\u00dfen Wasserloch an und der Fahrer musste dort sitzen bleiben und das Wasser bewachen bis die Waisen kamen, da die wilden Elefanten sonst alles geleert h\u00e4tten.<br \/>\nDas Staubbad machte den Waisen heute viel Freude und Mzima unterhielt den Rest der Waisen und die Keeper mit seinen gro\u00dfartigen Einstaub-F\u00e4higkeiten. Sinya stand nah bei ihm und wartete, dass er fertig wurde, damit sie ihr Hinterteil an dem Staubh\u00fcgel schuffeln konnte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/811201313332-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mzima tritt Erde locker<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 2. Juli 2013<\/strong><br \/>\nShimba und Panda gesellten sich zu ihren Waisenfreunden, als die Keeper leckeres, saftiges Gras ausgaben, wie es in ganz Tsavo nicht zu finden ist. Nachdem sie ihren Anteil gefressen hatten, gingen Dabassa und Taveta zur Wassertr\u00e4nke und nahmen ein paar Schlucke. Dabassa \u00e4rgerte heute Taveta und schubste ihn leicht von hinten, was sich schnell zu einem wunderbaren und gr\u00fcndlichen Kr\u00e4ftemessen entwickelte. Tavetas enger Freund Rombo beobachtete die beiden bei ihrem Spa\u00dfkampf, doch als er die Gelegenheit sah, mitzuspielen, verb\u00fcndeten sich Taveta und Dabassa und dr\u00fcckten ihn zu Boden, sodass er weder H\u00e4nde noch Beine bewegen konnte. Rombo musste um Hilfe schreien und Wasessa eilte heran um die frechen Jungs wegzujagen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/81120131370-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Shimba<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 3. Juli 2013<\/strong><br \/>\nMit Lesanju in F\u00fchrung gingen alle den Berg hinauf, wo sie es sich zum Fressen bequem machten. Kenia, ihre Freundin Ndii und Rombo entschieden sich, in der N\u00e4he des Zauns zu grasen, der an den Forschungsgeb\u00e4uden entlang geht und an dem man noch sehr leckere, weiche Bl\u00e4tter findet, wenn man sie durch den Zaun auf der anderen Seite greift. Angef\u00fchrt von Lesanju und Wasessa graste der Rest der Herde entspannt an den H\u00e4ngen des Bergs.<br \/>\nShimba und Panda wurden auch genau beobachtet, da niemand noch einmal so einen Zwischenfall sehen m\u00f6chte, wie den mit Shimba und den L\u00f6wen, der ihm dauerhafte Narben einbrachte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/811201313921-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lesanju auf dem Mazinga-Berg<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 4. Juli 2013<\/strong><br \/>\nKenia und Ndii mischten sich beide in den Ringkampf zwischen Taveta und Dabassa ein, w\u00e4hrend Wasessa und Panda in Emilys altem Gehege grasten, wo sie etwas trockenes Gras und Bl\u00e4tter finden konnten.<br \/>\nMittags wurden die Waisen wieder zu den Stallungen zur\u00fcckgeholt und die j\u00fcngeren Waisen bekamen ihre Milch. Die \u00e4ltere Gruppe l\u00f6schte ihren Durst und ging dann zum Schlammloch der Stallungen, wo sich die Elefanten mit etwas Wasser und Schlamm bewarfen, bevor sie wieder in den Busch zur\u00fcck gingen, um den Rest des Tages zu grasen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/8112013131138-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Panda mit Wasessa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 5. Juli 2013<\/strong><br \/>\nDie Babys waren nach einer wunderbaren Nacht in ihren jeweiligen St\u00e4llen gut gelaunt. Wasessa muss ihre eigene Futterstelle haben, da sie nie bereit ist, Kopra mit den anderen jungen Waisen zu teilen. Als Lempaute sah, dass eine Portion \u00fcbrig war, ging sie schnell hin\u00fcber und begann das Kopra und das Mischfutter in ihren Mund zu schieben. Als Wasessa dies bemerkte, eilte sie angriffslustig hin\u00fcber, doch Lempaute blieb davon v\u00f6llig unbeeindruckt und fra\u00df einfach weiter, ohne Wasessa eines Blickes zu w\u00fcrdigen. Wasessa stellte fest, dass ihre Drohung keine Wirkung zeigte, blieb daraufhin einfach neben Lempaute stehen und sie beide fra\u00dfen friedlich gemeinsam das \u00fcbrige Kopra.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/8112013131528-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lempaute grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 6. Juli 2013<\/strong><br \/>\nPanda und Shimba fr\u00fchst\u00fcckten heute gemeinsam mit dem Rest der Gruppe. Die Paviane, die das Gel\u00e4nde nun einige Monate lang gemieden hatten, sind zur\u00fcck und es ist schwierig f\u00fcr die Elefanten geworden, in Frieden zu fr\u00fchst\u00fccken. Das Zebra gab sich viel M\u00fche die Paviane zu vertreiben, doch leider vergebens. Es ging zur Kopraf\u00fctterung zur\u00fcck und fra\u00df gemeinsam mit den Elefanten weiter und die Paviane sammelten soviel auf, wie sie konnten, wann immer sie die Chance bekamen. Wasessa hatte bald die Nase voll von diesen st\u00f6renden Pavianen und in ihrer Wut trampelte sie beinah \u00fcber einen m\u00e4nnlichen Pavian, der neben ihr sa\u00df. Er sprang auf und suchte Schutz auf einem Felsen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/8112013131813-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Panda mit Shimba<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 7. Juli 2013<\/strong><br \/>\nTr\u00f6ten und Schreien lag in der Luft, als die Waisen sich heute zum Fr\u00fchst\u00fcck auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen trafen. Nachdem sie sich das Kopra und das Mischfutter geteilt hatten, spielten sie eine Weile, bevor sie hinaus in den Busch gingen um den Tag \u00fcber zu grasen. Lesanju f\u00fchrte sie in den Osten des Parks und sie machten es sich an den H\u00e4ngen des Mazinga-Bergs bequem. Tassia und Mzima verlie\u00dfen die Gruppe und stiegen noch weiter hinauf, wo sie jede Menge Futter fanden. Die zwei Jungs kamen auch mittags nicht herunter, sodass die Keeper und der Rest der Herde gezwungen waren, sie zur\u00fcckzulassen. Am Nachmittag, nachdem die Waisen ihre Milchf\u00fctterung gehabt hatten, kamen sie zur\u00fcck und alle waren wieder vereint.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/8112013132236-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tassia grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 8. Juli 2013<\/strong><br \/>\nDas neue Baby Mbirikani gew\u00f6hnt sich langsam an die Keeper und die Milchflaschen. Die Keeper k\u00f6nnen ihr nun Milch geben, indem sie \u00fcber die Absperrung ihres Geheges klettern. Die Schlingenwunde an ihrem Bein heilt langsam und sie ist nun weniger traumatisiert, da sie sehen kann, dass die Menschen hier nett sind. Lesanju und Wasessa schauen regelm\u00e4\u00dfig bei ihr vorbei um zu sehen, wie es ihr geht. Das neue Baby ist sehr gl\u00fccklich, wenn die anderen Waisen sie besuchen kommen. Wenn die Waisen gehen und sie zur\u00fcckgelassen wird, versucht sie die T\u00fcr aufzusto\u00dfen, damit sie mit den anderen in den Busch kann, aber es ist noch zu fr\u00fch f\u00fcr sie, da ihre Wunden noch nicht genug verheilt sind.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/8112013132933-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbirikani bekommt ihre Milch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 9. Juli 2013<\/strong><br \/>\nMbirikanis Wunde wird jeden zweiten Tag behandelt. Sie wird gereinigt, mit Antibiotika versehen und dann mit der magischen gr\u00fcnen Tonerde bedeckt. Der Trick ist einfach: Eine oder zwei Flaschen Milch und schon steht sie ruhig genug da, w\u00e4hrend die Keeper ihre Wunde reinigen und die abgestorbene Haut und den Eiter entfernen. Kenia und Ndii sind in der Nacht immer in ihrer N\u00e4he und die drei sind gute Freunde geworden. H\u00e4ufig steckt Kenia ihren R\u00fcssel zwischen die St\u00e4be der Abtrennung und ber\u00fchrt das neue Baby. So sichert sie dem Kalb zu, dass alles wieder gut wird.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/811201313322-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tonerde wird auf Mbirikanis Bein aufgetragen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 10. Juli 2013<\/strong><br \/>\nDie Waisen begannen den heutigen Tag in bester Laune. Nachdem sie ihr Kopra gefressen hatten, machten sie sich daran, das Gel\u00e4nde von den st\u00f6renden Pavianen zu befreien, die \u00fcberall waren und von einer Ecke in die andere huschten. Taveta nahm sich zuerst ein freches M\u00e4nnchen vor, das versuchte, das Kopra mit Gewalt an sich zu bringen. Taveta bekam ihn fast, doch der Pavian floh im letzten Moment in einen Dornenbusch.<br \/>\nDie meisten Waisen gingen angef\u00fchrt, von Lempaute und Sinya, zur Umz\u00e4unung des Gel\u00e4ndes, um an den B\u00e4umen zu grasen, die auf der anderen Seite des Zauns stehen. Danach gingen sie Richtung Osten, wo sie auf dem sehr schmalen Pfad am Hang des Bergs in einer Reihe gehen m\u00fcssen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/8112013133442-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lempuate greift nach Gr\u00fcnzeug<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 11. Juli 2013<\/strong><br \/>\nDie Waisen wollten heute an den Osth\u00e4ngen des Mazinga-Bergs grasen, wo es jede Menge Gestr\u00fcpp und B\u00fcsche gibt, die sie gern fressen. Au\u00dferdem ist es dort nicht so \u00fcberf\u00fcllt mit wilden Elefanten. Mzima und Tassia waren die gl\u00fccklichsten Elefanten in der Gruppe, da sie genau dort grasen konnten, wo sie wollten.<br \/>\nAm Nachmittag kamen die Waisen wieder herunter und gingen zum gro\u00dfen Wasserloch. Nach der Mittagsf\u00fctterung unterhielten Rombo, Kivuko, Dabassa, Layoni, Taveta und Ndii den Rest der Gruppe mit einer gro\u00dfartigen W\u00e4lz-Show. Danach hatten die Waisen ein Staubbad in den Senken oberhalb des Wasserlochs. Taveta und Layoni hatten eine kleine Meinungsverschiedenheit dar\u00fcber, wer sich an einer bestimmten Stelle im Staub w\u00e4lzen darf. Wasessa, die gerade in der N\u00e4he war, trennte die beiden, bevor der Kampf zu hart wurde. Nachdem sie sich komplett abgetrocknet hatten, verlie\u00dfen die Waisen das Staubbad.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/811201313386-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Rombo trinkt Milch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 12. Juli 2013<\/strong><br \/>\nHeute entschieden sich die Waisen f\u00fcr das flache Land, anstatt f\u00fcr H\u00e4nge oder Bergspitze. Kenia f\u00fchrte sie hinunter in den Hauptteil des Parks, wo sie bis 10:30 Uhr friedlich grasten. Als sie sich langsam auf den Weg zum Wasserloch machten, gingen Tassia und Layoni ein St\u00fcck zur Seite und begannen einen Ringkampf. Nach ein paar Minuten folgten sie den anderen nach, die bereits auf dem Weg zum gro\u00dfen Wasserloch waren.<br \/>\nNachdem sie ihren Durst gel\u00f6scht hatten, ging Lesanju zu einer Akazie und begann das Staubbad. Sinya folgte ihr, ebenso wie Kivuko. Lesanju war auch die erste, die sich langsam von Wasserloch entfernte und die anderen folgten ihr nur wenige Minuten sp\u00e4ter.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/811201313400-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tassia und Layoni beim Kr\u00e4ftemessen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 13. Juli 2013<\/strong><br \/>\nGegen 11:45 Uhr kamen die Waisen an einer wilden Elefantenherde vorbei, die auf dem Weg zum gro\u00dfen Wasserloch graste. Es war eine freundliche Herde und sie gestatteten unseren Waisen, &#8222;Jambo&#8220; zu ihren j\u00fcngeren Familienmitgliedern zu sagen. Sinya nutzte die Gelegenheit, um ein winziges Kalb der Familie zu treffen und zu begr\u00fc\u00dfen, und von dem Moment an waren die beiden unzertrennlich. Lesanju l\u00f6ste sich von der Waisenherde, blieb bis 15 Uhr bei der wilden Herde und graste mit ihnen gemeinsam. Sinya und Tassia f\u00fchrten die Waisen von dort wieder zur\u00fcck in den Busch.<br \/>\nDer Nachmittag war ruhig, da die Waisen tiefer in den Park hineinliefen und ruhig grasten, bis es 17 Uhr und Zeit f\u00fcr den Heimweg war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/8112013134244-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sinya begr\u00fc\u00dft die wilde Herde<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 14. Juli 2013<\/strong><br \/>\nNach der \u00fcblichen Morgenroutine begannen die Waisen, angef\u00fchrt von Lempaute, Sinya, Kenia und Dabassa, ihre K\u00f6rper am Wasserloch mit Matschwasser zu bespr\u00fchen. Lesanju war zur\u00fcckgeblieben, da sie noch auf Mzima und Tassia warten musste, die weiter oben auf dem Berg grasten. Als sie endlich am Wasserloch ankam und ihre Freunde sah, kollerte sie laut. Daraufhin sprangen Wasessa, Ndii, Kenia und Kivuko auf ihre F\u00fc\u00dfe und streckten Lesanju ihre R\u00fcssel zur Begr\u00fc\u00dfung entgegen. Lesanju sah Rombo und Layoni beim spa\u00dfigen Schlammbaden zu und stellte sicher, dass die \u00e4lteren Waisen die beiden jungen Bullen nicht st\u00f6rten. Nachdem sie genug Spa\u00df gehabt hatten, gingen die Waisen zur\u00fcck in den Busch und grasten bis zum Abend.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/8112013134655-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen schlammbaden<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 15. Juli 2013<\/strong><br \/>\nNachdem die Waisen am Morgen ihre Gehege verlassen hatten, gingen sie direkt dazu \u00fcber, ihr Kopra zu fressen, bevor sie zur Luzernenheu-Futterstelle gingen, wo sie heute frisches Gr\u00fcnfutter fanden.<br \/>\nHeute war Mzima an der Reihe die Gruppe anzuf\u00fchren und Lesanju blieb am Ende der Gruppe, was ein ungew\u00f6hnlicher Platz f\u00fcr sie ist. Mit Mzima in F\u00fchrung wanderten die Waisen langsam an den H\u00e4ngen des Mazinga-Bergs entlang und nahmen alles essbare auf, was sie unterwegs fanden.<br \/>\nMbirikani wurde heute vom Tierarzt untersucht, der ihre Wunden reinigte und neu mit gr\u00fcner Tonerde bedeckte. Danach durfte sie ihr Futter genie\u00dfen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/811201313494-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mzima genie\u00dft sein Kopra<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 16. Juli 2013<\/strong><br \/>\nLesanju f\u00fchrte ihre Gruppe heute nach Westen statt nach Osten und nach kurzer Zeit teilte sich die Gruppe in zwei Teile. Lesanju und ungef\u00e4hr f\u00fcnf Babys, unter ihnen Shimba, stiegen direkt nach der ersten Kurve den Berg hinauf, w\u00e4hrend Wasessa und der Rest der Babys einen schmalen Pfad am Fu\u00df des Bergs entlangliefen. Panda hielt sich immer in der N\u00e4he von Wasessa und Kenia auf, und Lempaute blieb wie eine Eskorte immer vor ihnen. Obwohl er wegen seiner Verletzungen immer noch sehr langsam ist, war Shimba froh, mit Lesanjus Gruppe auf den Berg hinauf zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/811201313514-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Shimba grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 17. Juli 2013<\/strong><br \/>\nHeute waren die Waisen alle zu \u00e4ngstlich, in das Schlammbad zu gehen, au\u00dfer Layoni, der sich bereiterkl\u00e4rte, die Temperatur des Wassers f\u00fcr die anderen zu testen. Er ging in die Mitte des Pools und steckte vorsichtig seinen R\u00fcssel ins Wasser. Dann trat er mit seinem Vorderfu\u00df gegen das Wasser und r\u00fchrte darin herum. Dabassa und Tassia warteten am Wasserrand gespannt darauf, dass Layoni das Schlammbad begann, doch stattdessen sch\u00f6pfte er nur R\u00fcssel voll Schlamm und spritzte ihn sich hinter die Ohren. Die \u00e4lteren K\u00fche Wasessa, Lesanju, Sinya und Lempaute kamen um zu sehen was er tat, und als sie sahen, wie schlammbespritzt er war, machten sie es ihm nach und bewarfen und bespritzten sich auch schnell. Dann gingen sie zu ihrer Akazie, an der sie einen gro\u00dfen Staubh\u00fcgel errichtet hatten und begannen sich darin zu rollen und zu staubbaden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/8112013135353-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Layoni und Tassia<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 18. Juli 2013<\/strong><br \/>\nDas Grasen im Park war heute friedlich und die Waisen schenkten den wilden Herden, die ganz in der N\u00e4he von ihnen grasten, keine Aufmerksamkeit. Sogar Tassia, Taveta, Layoni, Rombo und Dabassa, die normalerweise sehr gerne auf wilde Herden in der N\u00e4he zurennen, besch\u00e4ftigten sich mit B\u00fcschen und Gr\u00e4sern selbst und hoben niemals ihre K\u00f6pfe um zu sehen, wer in der Gegend war.<br \/>\nUm 11 Uhr f\u00fchrte der gierige Layoni Kenia, Dabassa, Taveta, Ndii und Kivuko zur Mittagsf\u00fctterung an das gro\u00dfe Wasserloch. Da es sehr bew\u00f6lkt war, gingen die Waisen nicht in das Schlammloch, sondern l\u00f6schten nur ihren Durst an den Tr\u00e4nken.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/812201303054-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Rombo mampft zufrieden sein Luzernenheu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 19. Juli 2013<\/strong><br \/>\nDie Waisen grasten den ganzen Vormittag bis Dabassa die Verantwortung f\u00fcr die milchabh\u00e4ngigen Waisen \u00fcbernahm und sie zum Schlammloch f\u00fchrte. Erneut war das Wetter nicht auf ihrer Seite und sie konnten nur ein Staubbad nehmen. Dabassa wollte sich sehr gerne suhlen, \u00fcberlegte es sich aber anders, nachdem er die Wassertemperatur mit seinem R\u00fcssel probiert und festgestellt hatte, dass sie zum Hineingehen nicht geeignet war. Lesanju, Sinya, Wasessa, Mzima und Lempaute grasten in den B\u00fcschen in der N\u00e4he und wartet darauf, dass die Babys fertig gespielt hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/8112013141438-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Dabassa kratzt sich mit einem Stock<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 20. Juli 2013<\/strong><br \/>\nDie \u00e4lteren Waisen gingen, angef\u00fchrt von Wasessa, zu Mbirikanis Gehege um nach ihr zu sehen. Sie streckten ihre R\u00fcssel durch die Absperrung und ber\u00fchrten das neue Baby, das diese Begr\u00fc\u00dfung genauso erwiderte. Nach einem Moment verlie\u00dfen die \u00e4lteren K\u00fche Mbirikani um in Ruhe ihr Fr\u00fchst\u00fcck einzunehmen. Mbirikani wollte ihnen folgen, doch sie bekommt immer noch Medizin und kann noch nicht hinausgelassen werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/81220130353-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wasessa mit aufgestellten Ohren<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 21. Juli 2013<\/strong><br \/>\nNachdem sie das Kopra, das Mischfutter und das Luzernenheu aufgefressen hatten, sp\u00fclten die Waisen die Reste mit Wasser hinunter, bevor sie sich auf die Reise machten. Taveta und Wasessa f\u00fchrten sie den Berg hinauf, wo sie zwischen den Felsen grasten. Die milchabh\u00e4ngigen Waisen trennten sich von der Hauptherde und machten sich auf den Weg zum gro\u00dfen Wasserloch, wo sie ihre Mittagsf\u00fctterung erhielten. Kaum hatten sie ihre Milch hinuntergeschlungen, soffen sie Wasser und warteten auf ihre \u00e4lteren Kameraden. Als Lesanju und die anderen ankamen, wurde nicht lange gesuhlt, da das Wetter immer noch nicht gerade hei\u00df ist. Rombo, Taveta und Dabassa begannen ein Tauziehen mit Taveta in der Mitte und Rombo und Dabassa vorne und hinten. So schoben sie sich hin und her.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/812201303923-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Saufen bei den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 22. Juli 2013<\/strong><br \/>\nMbirikani bekam heute ihre Wunde erneut vom Tierarzt und den Keepern behandelt. Ihr Bein heilt langsam und es ist eine deutliche Verbesserung zu sehen im Vergleich zu damals, als sie bei uns ankam. Die Wunde wurde mit warmem Salzwasser gereinigt, sie bekam Antibiotika und dann wurde die Wunde wieder mit gr\u00fcner Tonerde bedeckt.<br \/>\nMzima f\u00fchrte die Waisen heute in Richtung Park, doch sie schienen nicht so richtig in der Stimmung f\u00fcr den Busch zu sein. Mzima entschied sich umzukehren und begann zur\u00fcckzugehen, was Dabassa und Sinya die Gelegenheit gab, die F\u00fchrung zu \u00fcbernehmen und sie taten das gl\u00fccklich w\u00e4hrend sie mit verschlungenen R\u00fcsseln spielten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/812201304111-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Dabassa und Sinya<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 23. Juli 2013<\/strong><br \/>\nPanda genoss heute morgen ihre Zeit mit Wasessa, die ihr beibrachte, wie man mit seinem R\u00fcssel spielt. Sie zeigte dem Baby, wie man seinen R\u00fcssel stehend umherschwingt und streckt. Panda machte fr\u00f6hlich nach, was ihre Lehrerin ihr zeigte, und, unter uns gesagt, sie konnte es sogar besser!<br \/>\nLesanju und ein paar andere Babys, die w\u00e4hrend der Luzernenheuf\u00fctterung zur\u00fcckgelassen wurden, entschieden sich, direkt den Berg hinaufzugehen, anstatt erst noch an den Stallungen Wasser zu saufen. Sie grasten jeder f\u00fcr sich, w\u00e4hrend sie auf ihre Freunde warteten, die immer noch den \u00fcblichen Spielchen an den Stallungen nachgingen. Kivuko hielt wie immer Abstand. Wir wissen nicht genau wieso, aber sie mag es, in einigem Abstand zu den anderen Waisen zu grasen. Sogar auf dem Weg in den Busch oder abends auf dem Weg nach Hause sieht man sie immer einen Sicherheitsabstand zu den anderen halten. Vielleicht liegt es daran, dass sie keine Sto\u00dfz\u00e4hne hat und deshalb nicht in Rangeleien mit den Waisen mit gro\u00dfen und langen Sto\u00dfz\u00e4hnen geraten will.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/81220130440-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die kleine Panda<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 24. Juli 2013<\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend die anderen von der Kopra-Ausgabe zur Luzernenheuf\u00fctterung gingen, blieb Taveta zur\u00fcck um die Kopra-Reste aufzusammeln.<br \/>\nUnser neues Baby Mbirikani macht sich gut und die Wunde an ihrem Bein heilt weiter. Sie ist mit der Behandlung, die sie von ihrer neuen Familie aus Menschen und Elefanten bekommt, zufrieden. Alle drei Stunden braucht sie frisches Gr\u00fcnzeug, Luzernenheu, Wasser und Milch und sie bekommt eine 5-Sterne-Versorgung. Sie hat einen sehr fr\u00f6hlichen Charakter und hat sich von einem aggressiven wilden Elefanten in ein wundersch\u00f6nes und liebevolles kleines Kalb verwandelt, das der Liebling aller Voi-Keeper ist. Wir glauben, sie wird in den n\u00e4chsten Wochen, wenn ihre Wunde geheilt ist, mit Shimba und Panda hinaus k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/812201304621-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Taveta wartet darauf, dass die anderen ihre Milch leeren<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 25. Juli 2013<\/strong><br \/>\nShimba und Panda hatten heute eine sch\u00f6ne Zeit dabei, im abgez\u00e4unten Bereich zu grasen, wo sie von den unangetasteten Dornenb\u00e4umen fressen konnten, die sie am liebsten m\u00f6gen. Wenn Shimba die Dornenzweige kaut und zermahlt, sieht er immer so aus als w\u00fcrde er Zuckerrohr essen. Panda trat gegen kleine B\u00fcsche und entwurzelte sie, da diese Sorte ganz besonders s\u00fc\u00dfe Wurzeln hat. Sie ging von einem kleinen Busch zum n\u00e4chsten, w\u00e4hrend Shimba weiter die Dornenzweige mampfte. Sie machten so weiter bis es mittags war und sie f\u00fcr ihre Milch zu den Gehegen zur\u00fcck kamen. Shimba und Panda werden sich den anderen Waisen anschlie\u00dfen, wenn der Bulle seine alten Kr\u00e4fte wieder hat und normal laufen kann. Doch sehr bald werden sie eine neue Freundin bekommen, denn Mbirikani wird sich ihnen anschlie\u00dfen, sobald ihr Bein geheilt ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/812201304814-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Shimba frisst Dornenzweige<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 26. Juli 2013<\/strong><br \/>\nDie Keeper mussten Shimba und Panda heute auf das umz\u00e4unte Gel\u00e4nde zur\u00fcckholen, da sie frische Fu\u00dfspuren von L\u00f6wen sahen, wo die beiden grasten. Auf der anderen Seite des Zauns ist deutlich mehr Nahrung f\u00fcr die Elefanten, aber mit L\u00f6wen in der N\u00e4he wollten die Keeper kein Risiko eingehen. Darum brachten sie die Waisen in die N\u00e4he das Malaika-Hauses und der Hauptwassertanks. Es gibt dort viel gr\u00fcne Vegation und die beiden Freunde genossen diese.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/812201305038-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen schlammbaden<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 27. Juli 2013<\/strong><br \/>\nNachdem sie nun einige Male davon gescheucht wurde, als sie Kopra stehlen wollte, beginnt Wasessa endlich, sich zu benehmen. Sie frisst nun neben den anderen ohne gro\u00dfes Aufheben zu machen. Sinya, Rombo, Layoni, Lesanju, Dabassa und Mzima waren heute die ersten bei der Luzernenheuausgabe. Jeder mampfte soviel in sich hinein wie er konnte und keiner teilte mit den anderen. Nachdem sie satt war, ging Sinya zur Wassertr\u00e4nke, doch auf dem Weg dahin kam sie an einer Impalaherde vorbei, die sie anfing zu verscheuchen. Die Impalas waren aber schlau, duckten sich nur unter dem Zaun durch und blieben auf der anderen Seite stehen, wo sie zusahen, wie Sinya trompetete und herumrannte, als h\u00e4tte sie den Verstand verloren. Als sie sah, dass sich die Impalas nicht zu verscheuchen waren, rannte sie trompetend zum Wasserloch und verlegte sich auf das Saufen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/812201305224-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sinya frisst Luzernenheu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 28. Juli 2013<\/strong><br \/>\nShimba und Panda bekamen ihren Anteil Luzernenheu heute in der N\u00e4he der Wassertanks am Malakai-Haus und Shimba schien es mehr zu m\u00f6gen als Panda.<br \/>\nNachdem die Waisen fast alles gefressen hatten, f\u00fchrte Lesanju in Begleitung von Ndii die anderen Waisen zur\u00fcck zur Wassertr\u00e4nke und nach einem kurzen Schluck gingen sie in den Park zum Grasen. Die Waisen entschieden sich, den ganzen Tag an den H\u00e4ngen des Bergs zu grasen. Sie gingen weder zwischendurch zum Wasserloch, noch kamen sie zu den Stallungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/81220130543-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndii spielt an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 29. Juli 2013<\/strong><br \/>\nDabassa und Ndii lie\u00dfen sich auf ein Kr\u00e4ftemessen ein, das nicht sehr lange dauerte, bevor es sie langweilte. Lempaute genoss es, sich das Hinterteil an einem Stein zu kratzen, w\u00e4hrend Wasessa, Lesanju und Mzima die Fr\u00fcchte der Dornenb\u00e4ume ernteten, indem sie ihre R\u00fcssel so lang streckten, dass sie an die Spitzen der B\u00e4ume kamen. Die ganze Zeit beobachtete Lempaute sie von ihrem Kratzfelsen aus und war nicht daran interessiert mitzumachen. Stattdessen ging sie zu Ndii und zeigte der kleinen Kuh und Dabassa, wie man seinen K\u00f6rper \u00fcber einen Sandhaufen streckt und wie man 50 Liegest\u00fctze macht, ohne einen Schwei\u00dfausbruch zu bekommen. Nachdem sie den Unterricht mit den Kindern beendet hatte, sah Lempaute leckere Bl\u00e4tter auf der anderen Seite des Zauns und griff sich ein paar.<br \/>\nHeute wurde ein einj\u00e4hriges Kalb an der Taita-Farm gerettet. Es war ganz allein und wir wissen nicht, was mit seiner Mutter passiert war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/81220130562-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lempute kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 30. Juli 2013<\/strong><br \/>\nDas neue Baby, das gestern abend ankam, war in keinem guten Zustand, aber es verbrachte die Nacht in einem der Einzelgehege neben Mbirikanis. Die Keeper mussten sie an eine Infusion legen um zu versuchen, ihr Leben zu retten. Wie versuchten alles um ihr zu helfen, doch es war vergebens. Sp\u00e4t in der Nacht, gegen Mitternacht, gab sie auf und schied dahin.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/812201305925-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbirikani begr\u00fc\u00dft den Neuling<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 31. Juli 2013<\/strong><br \/>\nEine weitere Meldung, dass eine Rettung n\u00f6tig war, kam von der Lualeni-Farm in Taita-Gebiet. Die Fahrer des Lualeni-Camps, die ihre ganz normalen Safari-Touren mit italienischen Touristen machten, sahen ein einj\u00e4hriges Kalb, das ganz alleine war. Die Nachricht kam gegen 10:30 Uhr bei den Stallungen an und das Rettungsteam suchte schnell die n\u00f6tige Ausr\u00fcstung zusammen und machte sich auf den Weg nach Lualeni. Das Team kam an und es gelang ihnen schnell, das Kalb zu fangen, in den Pickup zu laden und zu dem n\u00e4chsten Flugfeld an der Salt Lick Lodge zu bringen. Ein DSWT-Rettungsteam kam aus Nairobi, um das Kalb in das Waisenhaus zu bringen und es wurde w\u00e4hrend des Fluges an eine Infusion gelegt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/81220131155-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndii zeigt ihre Sto\u00dfz\u00e4hne<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-juli-2013\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Montag, 1. Juli 2013 Lesanju, Wasessa und Sinya f\u00fchrten die Waisen heute zum Mazinga-Berg, wo es noch immer genug Futter f\u00fcr sie gibt, jetzt wo das trockene Wetter viele wilde Elefanten auf der Suche nach Nahrung in diese Gegend zieht. 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