{"id":4093,"date":"2013-09-27T22:19:31","date_gmt":"2013-09-27T21:19:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=4093"},"modified":"2013-09-27T22:19:31","modified_gmt":"2013-09-27T21:19:31","slug":"voi-august-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-august-2013\/","title":{"rendered":"Voi August 2013"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 1. August 2013<\/strong><br \/>\nEine Gruppe ans\u00e4ssiger Paviane ist jeden Tag am fr\u00fchen Morgen vor Ort, wenn die Waisen ihr Luzernenheu und Kopra bekommen. Die jungen Bullen Taveta, Tassia, Rombo und Layoni teilen sich die Aufgabe, die Paviane auf Abstand zu halten und werden manchmal von der kleinen Panda unterst\u00fctzt, die gerne an dem Spa\u00df teilhaben m\u00f6chte.<br \/>\nLesanju f\u00fchrte die Waisen heute in den Busch hinaus. Tassia, Mzima, Layoni und Kivuko kletterten den Berg weiter hinauf als die anderen.<br \/>\nDa es ein k\u00fchler Tag war, gibt es vom Schlammbad nicht so viel zu berichten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/91120136383-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tassia verjagt einen Pavian<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 2. August 2013<\/strong><br \/>\nAls Layoni seine Milch bekam, schlich Mzima sich an ihn heran, was Layoni einen Schrei entlockte. Der Laut war so ungewohnt glucksend, dass sowohl Lesanju als auch Lempaute zu Hilfe geeilt kamen und Mzima verscheuchten, bevor sie Layoni mit dem R\u00fcssel t\u00e4tschelten, um ihn wieder zu beruhigen.<br \/>\nWir bekamen heute eine Meldung vom KWS, dass ein Babynashorn zu retten ist, das von L\u00f6wen angefallen worden war und aufgrund der Verletzungen nicht mehr mit seiner Mutter mithalten konnte. Da die Mutter das Kalb zur\u00fccklassen musste, um selbst an Wasser zu kommen, lief es Gefahr, erneut von Raubtieren angefallen zu werden, sodass wir entschieden, es als Waisen zu retten. Die Rettung lief erfolgreich und wir brachten das Nashornkalb zu den Voi-Stallungen, damit der KWS\/DSWT-Tierarzt der mobilen Tierarzt-Einheit seine Verletzungen untersuchen konnte. Es war ein junger, ungef\u00e4hr dreimonatiger Bulle und er bekam den Namen Sobo, da er in der N\u00e4he des Sobo-Felsens gerettet wurde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/91120136432-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Layoni grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 3. August 2013<\/strong><br \/>\nDas schwer humpelnde Waisennashorn bekam das Gehege neben Mbirikanis, deren schwer verletzter Fu\u00df noch immer behandelt wird. Ihre n\u00e4chtlichen Versuche, sich mit Sobo anzufreunden, wies er zur\u00fcck. Kenia, Ndii, Shimba, Rombo und Panda, die in einem anderen Gehege in der N\u00e4he \u00fcbernachten, kamen am n\u00e4chsten Morgen, um nach dem Neuling zu sehen, der so seltsame miauende Rufe nach seiner Mutter von sich gegeben hatte. Kenia rannte los, um Lesanju, Lempaute, Wasessa und die anderen zu holen, denen das Geschnaube des Neulings unheimlich war. Im Laufe des Tages beruhigte sich das Kalb und reagierte auf die Keeper, die ihm Milch f\u00fctterten und den Bauch kratzten &#8211; etwas, dem kein Nashorn widerstehen kann. Als die Waisen am Abend zur\u00fcckkehrten, war der Neuank\u00f6mmling schon viel ruhiger und lag brav in seinem Gehege, w\u00e4hrend die Keeper ihn streichelten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/911201364517-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sobo<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 4. August 2013<\/strong><br \/>\nKenia war sehr neugierig auf das Nashorn Sobo. Sie streckte ihren R\u00fcssel zwischen die Absperrung zwischen den Gehegen um ein Nashornohr zu greifen. Die Reaktion allerdings schreckte sie dann von jedem weiteren Interaktionsversuch ab. Doch inzwischen hat sich Mbirikani an ihren neuen Nachbarn gew\u00f6hnt und streckte ebenfalls ihren R\u00fcssel durch die Absperrung und kitzelte Sobos R\u00fccken, was dem Neuling sehr gefiel.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/911201365623-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kenia grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 5. August 2013<\/strong><br \/>\nBeim Mittagsschlammbad schubste Lempaute Mzima von hinten um seinen Kratzbaum zu \u00fcbernehmen. Das ging nicht so gut, wie sie sich das vorgestellt hatte und Mzima suchte Rache und forderte Lempaute zu einem sich recht hart entwickelnden Kampf heraus. Als Lesanju das sah, eilte sie zu ihnen um die Streith\u00e4hne zu trennen. Danach ging Mzima zu seinem Kratzbaum zur\u00fcck und Lempaute verlie\u00df zusammen mit Lesanju den Ort des Geschehens. Danach grasten die Waisen auf dem Mazinga Berg, bis es an der Zeit war, abends nach Hause zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/911201365953-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lempaute wedelt mit ihren Ohren<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 6. August 2013<\/strong><br \/>\nWilde Elefanten haben sich angew\u00f6hnt, die Wassertonnen beim Schlammloch leer zu saufen, sodass der Traktor noch ein zweites Mal fahren musste, um eine weitere Ladung Wasser f\u00fcr die Waisen zu holen. Heute entschied Lesanju etwas fr\u00fcher zum Schlammloch zu gehen und in der N\u00e4he zu grasen. Die Anwesenheit der Keeper schreckte die wilden Herden ab, die somit in einigem Abstand warteten, bis die Waisen ihren Anteil Wasser gesoffen und das Schlammloch f\u00fcr sich allein genutzt hatten. Erst als die Waisen und die Keeper sich auf den Weg machten, kamen die wilden Herden, um das \u00fcbriggebliebene Wasser zu saufen.<br \/>\nHeute musste erneut ein Waise gerettet werden, dieses Mal in der N\u00e4he des Dorfs Kajire am Rand der Stadt Voi. Dieses Kalb war ein einj\u00e4hriges M\u00e4dchen und hat eine Kopfverletzung erlitten, durch die sie immer im Kreis herum lief. Sie wurden Kajire genannt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/911201383029-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lesanju im Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 7. August 2013<\/strong><br \/>\nDer zweitneueste Elefant Mudanda, die noch immer nicht ruhig genug ist, um mit den anderen hinaus zu gehen, versuchte alles, um die kleine Kajire aufzumuntern, doch nichts half. Obwohl sie sich immer noch nicht richtig wohl dabei f\u00fchlt, von Menschen versorgt zu werden, akzeptiert sie die Milch und frisst das f\u00fcr sie geschnittene Gr\u00fcnfutter ordentlich.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/91120139545-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mudanda im Gehege<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 8. August 2013<\/strong><br \/>\nUnsere Waisen m\u00fcssen in diesen Tagen weite Strecken laufen um genug Futter zu finden, da der Park gerade sehr trocken ist und die meisten wilden Elefanten haben die Gegend schon verlassen. Doch als Lesanju ihre Waisen den Mazinga-Berg hinauff\u00fchrte, trafen sie zu ihrer \u00dcberraschung auf eine wilde Herde, deren Leitkuh versuchte, sie zu verscheuchen. Doch die Waisen ignorierten sie und als sie die Keeper bemerkte, sammelte sie ihre Herde zusammen und verlie\u00df die Stelle. Die Waisen machten es sich dann bequem und konnten ohne weitere St\u00f6rungen grasen. Da es dort oben k\u00fchl war, blieben sie l\u00e4nger als \u00fcblich auf dem Berg.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/912201323853-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wilde Elefanten an den H\u00e4ngen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 9. August 2013<\/strong><br \/>\nNach ihrer morgendlichen F\u00fctterung teilten sich die Waisen in zwei Gruppen auf. Panda und Shimba blieben bei dem Luzernenheuhaufen und Lesanju f\u00fchrte die \u00e4lteren Waisen wieder den Berg hinauf. Oben angekommen teilten sie sich erneut in zwei Gruppen auf. Lempaute nahm Kenia, Ndii, Kivuko, Tassia und Rombo und sie machten sich auf den Weg zur anderen Bergseite, w\u00e4hrend Wasessa und Lesanju mit dem Rest grasten. Die Gruppen blieben bis zur Schlammbadzeit getrennt. Sie trafen sich am Wasserloch wieder und die j\u00fcngeren schlangen ihre Milch hinunter, bevor sie die \u00e4lteren Kameraden begr\u00fc\u00dften. Rombo, Layoni, Kenia und Taveta w\u00e4lzten sich mit viel Freunde, bis Taveta und Rombo einen Ringkampf begannen, der die anderen aus dem Matsch vertrieb. Layoni schlenderte zu einem umgefallenen Baumstamm und streckte sich dar\u00fcber um seinen Bauch zu kratzen, w\u00e4hrend Lesanju und die anderen in einer nahegelegenen Senke ein Staubbad nahmen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/912201324125-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Panda bei den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 10. August 2013<\/strong><br \/>\nMbirikani wei\u00df immer noch nicht so recht, wie sie denn am besten aus der Flasche trinken soll. Manchmal versucht sie beinah, die ganze Flasche zu verschlucken und an anderen Tagen nimmt sie kaum den Sauger in den Mund. Als heute die anderen zur Milchf\u00fctterung angerannt kamen, schrie sie panisch auf und hatte dabei immer noch die Flasche im Mund. Sie entspannte sich wieder, als sie sah, dass die anderen ihre eigenen Flaschen hatten und es nicht auf ihre abgesehen hatten. Sp\u00e4ter kamen Sinya, Wasessa und Lesanju vorbei um Mbirikani zu tr\u00f6sten. Sie streckten ihr ihre R\u00fcssel entgegen und liebkosten sie, w\u00e4hrend sie in tiefem Kollern mit ihr sprachen.<br \/>\nShimba und Panda blieben wieder bei dem Luzernenheu, als sich die anderen auf den Weg in den Busch machten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/91320132183-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbirikani und ihre Milchflasche<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 11. August 2013<\/strong><br \/>\nDie Waisen hatten heute ein wunderbares Schlammbad. Sie rollten sich umher, spritzten, warfen Wasser herum und rempelten sich spielend gegenseitig an. Tassia war wohl der Meinung, dass das Wasserloch etwas \u00fcberf\u00fcllt ist und ging stattdessen zu Mzimas Kratzbaum, um seinen K\u00f6rper daran zu schuffeln. Tassia und Taveta gingen bald in ihren \u00fcblichen Ringkampf \u00fcber und Ndii und Kivuko machten es ihnen nach.<br \/>\nInzwischen sammelte Sinya mit ihrem verletzten R\u00fcssel Staub auf um ihn \u00fcber sich zu werfen und als Dabassa das sah, eilte er schnell neben sie, um ein kostenloses Staubbad zu erhalten. Irgendwann tauchten ein paar m\u00e4nnliche Impalas auf und st\u00f6rten die Ruhe, indem sie sich gegenseitig zwischen den Elefanten umherjagten. Das verursachte einen Massenaufbruch in Richtung Mazinga-Berg.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/912201325716-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tassia kratzt sein Hinterteil<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 12. August 2013<\/strong><br \/>\nHeute war ein k\u00fchler Tag, doch Sinya w\u00e4lzte sich trotzdem und spr\u00fchte Wasser \u00fcber sich, was eher \u00fcberraschend war, da sie normalerweise dem Wasser selbst an den w\u00e4rmeren Tagen aus dem Weg geht.<br \/>\nInzwischen kam eine wilde Herde n\u00e4her und Lempaute eilte ihnen entgegen und begr\u00fc\u00dfte sie mit einem Kollern. Die anderen Waisen reagierten sofort und eilten ihrerseits mit erhobenen R\u00fcsseln auf die wilde Herde zu. Nachdem alle Begr\u00fc\u00dfungen ausgetauscht waren, versuchte die wilde Leitkuh alle wegzuf\u00fchren, w\u00e4hrend die fotografierenden Keeper abgelenkt wirkten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/91220133424-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sinya beim Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 13. August 2013<\/strong><br \/>\nMbirikanis Fu\u00df ist nun soweit geheilt, dass es ihr m\u00f6glich ist, aus ihrem Gehege zu gehen und sich den anderen anzuschlie\u00dfen. Sie ging zuerst zu einem Felsen um sich daran zu kratzen. Als die anderen Waisen hinaus in den Busch gegangen waren, gingen sie, Shimba und Panda zu der \u00fcblichen Futterstelle in der N\u00e4he. Als sie wieder zur\u00fcck waren, sah Panda nach Mudanda und der armen Kajire, die noch immer sehr krank ist, sich h\u00e4ufig \u00fcbergibt und noch immer im Kreis l\u00e4uft.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/91220133653-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbirikani kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 14. August 2013<\/strong><br \/>\nHeute k\u00fcmmerte sich Sinya viel um Mudanda und Kajire in ihren Gehegen, indem sie ihnen zukollerte und sie mit ihrem R\u00fcssel ber\u00fchrte.<br \/>\nSp\u00e4ter tauchte der ehemals waise Kudu-Bulle Mkuki auf und sagte &#8222;Jambo&#8220; zu seinen fr\u00fcheren Keepern.<br \/>\nDie Waisen konzentrierten sich heute darauf, im Busch zu grasen und es gab au\u00dfer einer kurzen Pause f\u00fcr die Mittagsmilchf\u00fctterung und das Schlammbad keine besonderen Vorkommnisse.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/91220133840-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mkuki besucht die Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 15. August 2013<\/strong><br \/>\nEine wilde Herde, die an den H\u00e4ngen des Mazinga-Bergs graste, lief panisch den Berg hinunter, als sie die Waisen und ihre Keeper n\u00e4herkommen sahen. Als sie aber bemerkten, dass ihnen niemand Beachtung schenkte, beruhigten sie sich wieder. Lesanju f\u00fchrte ihre Gruppe weiter weg, da sie vermeiden wollte, dass ihre Z\u00f6glinge sich unter die wilde Herde mischten, aus Angst Herdenmitglieder zu verlieren. Sie grasten auf dem Weg zum Wasserloch, an dem zur Mittagszeit Kivuko, Taveta, Rombo und Kenia viel Spa\u00df hatten. Lesanju zeigte dann den anderen, wie man mit seinen Sto\u00dfz\u00e4hnen an der B\u00f6schung gr\u00e4bt, Erdhaufen wegwirft und auf diese Weise das Wasserloch vergr\u00f6\u00dfern kann.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/913201322525-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wilde Eles auf dem Mazinga-Berg<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 16. August 2013<\/strong><br \/>\nNach dem Mittagsschlammbad grasten die Waisen bis 16 Uhr. K\u00fchler Wind blies \u00fcber den Berg, an dem sie grasten. Sp\u00e4ter f\u00fchrte Sinya die Waisen nach Hause zur\u00fcck. Die j\u00fcngeren Waisen eilten voran, da ihre Abendmilchf\u00fctterung an den Stallungen auf sie wartete.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/91320132366-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lempaute und andere grasen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 17. August 2013<\/strong><br \/>\nAuf ihrem Weg hinaus trafen die Waisen heute auf einen m\u00e4nnlichen Strau\u00df. Die Gruppe wurde gerade von Mzima und Layoni angef\u00fchrt, die sich entschieden, den Vogel zu verjagen. Doch als der Strau\u00df davonjoggte und mit den Fl\u00fcgeln schlug, zogen sich die Elefanten schnell zur\u00fcck, da sie nun doch Angst vor diesem gro\u00dfen Vogel hatten.<br \/>\nDie Waisen kletterten erneut den Berg hinauf und grasten dort oben. Sie kamen erst am Abend wieder herunter.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/913201374332-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mzima ruht sich aus<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 18. August 2013<\/strong><br \/>\nMudanda schloss sich heute den anderen au\u00dferhalb der Gehege an und war verwirrt, was Sinya denn da an dem Luzernenheuhaufen noch so frisst. Das Kopra und die Kraftfutterw\u00fcrfel hatte sie noch nie zuvor gesehen. Doch sie war motiviert von den \u00e4lteren Elefanten zu lernen und probierte ein paar St\u00fccke, die sie zuerst wieder ausspuckte. Mudanda war fasziniert von Shimba, der sich kurz zu ihr gesellte, bevor sie Mbirikani und Panda folgten, die bereits auf dem Weg zur Futterstelle waren.<br \/>\nInzwischen war Lesanjus Gruppe dazu \u00fcbergegangen, die nahrhaften Fr\u00fcchte der Akazien zu fressen, die bereits heruntergefallen waren. Danach f\u00fchrte Mzima die Gruppe zum Berg und einen steilen felsigen Pfad hinauf. Dabei liefen Ndii, Kenia und Kivuko voraus um nicht in den Stau zu geraten. Auf dem Weg trafen die Waisen unsere Ex-Waisenkudu-Bullen Mkuki und Shia sowie einen ihrer wilden Freunde, die zur Seite traten, um die Waisen durchzulassen.<br \/>\nDie Elefanten grasten an der Ostseite des Bergs. Layoni entdeckte dort einige Grant-Gazellen und verjagte sie, wonach er ziemlich stolz auf sich war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/913201381747-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mudanda jagt in der N\u00e4he des Schlammbads herum<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 19. August 2013<\/strong><br \/>\nMbirikani f\u00fchrte die Waisen heute zur Kopra- und Zusatzfutterausgabe, wo sie ihre Milch, wie immer, sehr langsam trank. Mudanda kam ebenfalls heraus um ihre Milch zu trinken, doch sie ist noch immer vorsichtig gegen\u00fcber den Keepern und neigt zu Angriffsposen, da die Menschen nach ihrem Verst\u00e4ndnis noch immer der Feind sind. Sobald sie ihre Milch leergetrunken hat, beginnt ihre Jagd auf den Keeper, der sie gerade noch gef\u00fcttert hat, was zur Belustigung aller anderen beitr\u00e4gt. Wenn der Keeper sich ihr entgegenstellt, dreht sie sich schnell um und sucht jemanden anderen, den sie jagen kann, bevor sie sich doch zur Flucht entscheidet. Die geht meist in Richtung Mbirikani, die sie von allen Elefanten am besten kennt. Die anderen Waisen scheinen etwas zur\u00fcckhaltend zu sein, sie und Mbirikani in ihre Herde aufzunehmen, was m\u00f6glicherweise daran liegt, dass der Park momentan sehr trocken und daher das Futter sehr rar ist.<br \/>\nDarum formen nun Panda, Shimba, Mbirikani und Mudanda ihre eigene kleine Herde, die immer in der N\u00e4he der Stallungen grast. An ihrem zweiten Tag drau\u00dfen war Mudanda nun sichtlich gl\u00fccklich, unter ihren Artgenossen zu sein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/913201382713-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbirikani und Panda schlammbaden<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 20. August 2013<\/strong><br \/>\nRombo brauchte f\u00fcr sein Fr\u00fchst\u00fcck heute besonders lang und die Paviane beobachteten ihn schon aus sicherer Distanz, als sich die Waisen zum Abmarsch bereit machten. Rombo wusste, dass sich die Paviane \u00fcber seine Reste hermachen w\u00fcrden, sobald er sich umdrehen w\u00fcrde und griff daher pl\u00f6tzlich und ohne Warnung die Paviane an und jagte sie vom Gel\u00e4nde. Nachdem er sich davon \u00fcberzeugt hatte, dass sie alle weg waren, rannte er los um die anderen einzuholen, die schon einen guten Vorsprung hatten. Er trompetete ihnen hinterher, damit sie auf ihn warteten. Lempaute drehte sich um und Lesanju hielt die Gruppe an, die dann an einem Busch graste, bis Rombo sie eingeholt hatte.<br \/>\nDie Waisen grasten erneut auf der Ostseite des Bergs, bis Dabassa die Herde um 11 Uhr zur Milchf\u00fctterung und zum Schlammbad f\u00fchrte. Die jungen Waisen warfen ihre R\u00fcssel voller Vorfreude hin und her. Es war ein hei\u00dfer Tag und alle hatten viel Spa\u00df im Schlammloch: sie rollten sich, spritzten und verspr\u00fchten Wasser. Sogar Sinya genoss heute das Wasser. Taveta blieb am l\u00e4ngsten drin, doch als er sich zum staubbadenden Rombo gesellen wollte, stolperte er \u00fcber ein Loch und rollte wie ein Stein den Berg hinab. Unten angekommen, sammelte er sich wieder auf, ging langsam davon und wartete auf die anderen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/913201383232-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Rombo jagt Paviane<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 21. August 2013<\/strong><br \/>\nKajire, die noch immer im Gehege bleiben muss, schien heute sehr matt zu sein. Shimba hat Mudanda unter seine Fittiche genommen und verschob damit seine Aufmerksamkeit von Panda zu ihr. Mbirikani ist sehr froh dar\u00fcber, drau\u00dfen auf Achse sein zu k\u00f6nnen. Das einzige Problem ist, dass sie, wann immer die Keeper die Notizen f\u00fcr das Tagebuch auf wei\u00dfem Papier schreiben, angerannt kommt, weil sie glaubt, sie h\u00e4tten Milch! Shimba erlangt nun auch langsam seine Kr\u00e4fte wieder, da er jetzt eine andere Milchformel als die \u00fcbliche Ersatzmilch bekommt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/913201383613-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Shimba, Sinya und Mudanda teilen Kopra<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 22. August 2013<\/strong><br \/>\nDie Waisen grasten heute an der Ostseite des Mazinga-Berges, bevor sie zum Schlammloch gingen. Layoni war heute der einzige Schlammbader, w\u00e4hrend die anderen nur ein Staubbad nahmen. Kivuko rollte sich mit viel Freunde im Staub und wurde dabei von Wasessa beaufsichtigt und bewundert.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/913201383723-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Layoni im Wasser<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 23. August 2013<\/strong><br \/>\nKajire schien es heute etwas besser zu gehen. Lesanju und Sinya sahen nach ihr, bevor sie die Paviane jagten, bis es an der Zeit war aufzubrechen.<br \/>\nDen Waisen gefiel das Schlammloch heute besonders gut, denn der Traktor hatte mehrere Ladungen Wasser gebracht um es aufzuf\u00fcllen. Der einzige Haken an der Sache war die Lufttemperatur, die nicht mit einem Schlammbad zu vereinbaren war. Taveta versuchte mutig, jeden in das Wasser zu schubsen und nutzte dazu sogar seine Sto\u00dfzahnstummel. Er begann mit Ndii, dann Layoni und Rombo und schlie\u00dflich Dabassa. Als Layoni herauskommen wollte, schubste Tassia ihn wieder hinein, was einen Ringkampf zwischen den beiden ausl\u00f6ste. Das r\u00fcckte die beiden in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, sowohl der Waisen als auch der Keeper.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/913201384252-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tassia am Matschlochrand<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 24. August 2013<\/strong><br \/>\nNach der \u00fcblichen morgendlichen Pavianjagd ging es erneut an die Ostseite des Mazinga-Bergs und zur Mittagszeit zum Schlammbad. Heute war es wieder eher k\u00fchl und nur Layoni und Tassia gingen kurz hinein, w\u00e4hrend die anderen am Rand darauf warteten, dass sie zur\u00fcck gehen und den Rest das Tages grasen konnten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/913201384452-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tassia spielt<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 25. August 2013<\/strong><br \/>\nNachdem sie den ganzen Morgen gefressen hatten, f\u00fchrte Lesanju ihre Herde in den Schatten, damit sie sich w\u00e4hrend der hei\u00dfesten Stunde ausruhen konnten. Die j\u00fcngeren Waisen gesellten sich zu ihren \u00e4lteren Artgenossen, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten.<br \/>\nKajire brach heute in ihrem Gehege zusammen und bekam eine lebensunterst\u00fctzende Infusion in eine Ohrvene, was sie wiederbelebte.<br \/>\nAm Nachmittag fra\u00dfen die Waisen die heruntergefallenen Fr\u00fcchte der Akazienb\u00e4ume, bis sie am Abend nach Hause zur\u00fcckkehren mussten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/913201384721-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lesanju beim Staubbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 26. August 2013<\/strong><br \/>\nHeute war bei den Stallungen nicht sehr viel los, da die Waisen so schnell wie m\u00f6glich los wollten um zu grasen und die leckeren Akazien-Samen zu fressen, die mitten in der Trockenzeit wie Manna vom Himmel fallen. Sie verzichteten erneut auf das Schlammbad, aber warteten darauf, dass die Wasserf\u00e4sser gef\u00fcllt wurden, damit sie ihren Durst l\u00f6schen konnten. Danach gingen sie zu den Akazien und deren Festmahl zur\u00fcck, bis sie abends zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/913201384959-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kenia und Layoni grasen auf dem Berg<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 27. August 2013<\/strong><br \/>\nDer Tag begann freundlich mit einem fr\u00f6hlichen Fangen-Spiel der Waisen auf dem Gel\u00e4nde, dem leckeren Fr\u00fchst\u00fcck und der lustigen Jagd auf die Paviane. Doch dann erhielten wir die Meldung, dass wieder eine Rettung auf dem Programm stand: Ein Baby-Elefant ist im Schlamm an der undichten Mombasa-Pipeline bei der Voi-Safari-Lodge stecken geblieben. Obwohl andere Elefantenherden dort bereits zum Saufen vorbeigekommen waren, hat kein Elefant den Versuch unternommen, das Kalb herauszuziehen, sodass es offensichtlich seine Mutter verloren hatte und ein Waise war. Die Keeper zogen das Kalb heraus. Es war ein einj\u00e4hriger Bulle, der sehr wild und abgemagert war. Er wurde noch heute abend nach Nairobi geflogen und dort Matopeh genannt.<br \/>\nIn der Zwischenzeit erhielten wir die Nachricht, dass ein zweites Waisenkalb in der N\u00e4he des Galdessa-Camps am Galana-Fluss gesehen wurde, doch leider starb dieses Kalb noch bevor das Rettungsteam bei ihm eintraf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/913201385254-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die rote Ndii<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 28. August 2013<\/strong><br \/>\nLayoni und Taveta f\u00fchrten die Waisen heute hinaus zum Grasen, nachden sie sichergestellt hatten, dass die Paviane verscheucht waren. W\u00e4hrenddessen machten sich Panda, Mbirikiani, Shimba und Mudanda auf zu ihrer \u00fcblichen Futterstelle in der N\u00e4he der Stallungen.<br \/>\nAuf dem Weg zum Berg trafen die Waisen auf eine kleine Gruppe Wasserb\u00f6cke, die Layoni und Taveta verjagten. Als sie das erledigt hatten, fanden sie sich pl\u00f6tzlich in ganz sch\u00f6nem R\u00fcckstand zu den anderen wieder. Sie trompeteten Alarm und eilten so schnell ihre Beine sie trugen den anderen hinterher.<br \/>\nMittags konnten die Waisen ein neues Schlammloch genie\u00dfen, das erst k\u00fcrzlich von einem Bagger des Parks gegraben worden war. Diese Neuheit fanden alle sehr unterhaltsam.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/913201385511-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Shimba und seine Gruppe<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 29. August 2013<\/strong><br \/>\nNach den \u00fcblichen morgendlichen Spielereien gingen Shimba und seine Krankengruppe in das Innere des umz\u00e4unten Bereichs, wo es noch jede Menge unangetastetes Gr\u00fcnfutter gab. Die anderen Waisen dagegen gingen in den Hauptteil des Parks und grasten auf der Nordseite des Bergs. Dort trafen sie eine wilde Herde und einen Teenager-Bullen. Der Bulle schloss sich ihnen an und Sinya, Lesanju und Kivuko gingen ihm entgegen um ihn in der Gruppe willkommen zu hei\u00dfen, w\u00e4hrend die anderen Waisen etwas vorsichtiger waren und den wilden Jungen nur sehr zur\u00fcckhaltend mit ihren R\u00fcsseln untersuchten. Der wilde Bulle graste bis mittags gemeinsam mit ihnen. Da es heute k\u00fchler war, wollte niemand so richtig ins Wasser gehen. Kivuko lag lieber auf einem roten Erdhaufen in der N\u00e4he. Tassia versuchte, Dabassa hineinzuschubsen, doch dieser konnte sich wehren.<br \/>\nLayoni f\u00fchrte die Waisen am Abend zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/913201385652-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Shimba an der Wassertr\u00e4nke bei den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 30. August 2013<\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend sich Kenia und Ndii um die Paviane k\u00fcmmerten, hatten Taveta und Rombo ein<br \/>\nspannendes Kr\u00e4ftemessen, ebenso wie Mzima und Tassia.<br \/>\nWasessa und Lempaute sahen nach Kajire, die noch immer Verdauungsprobleme und geistige St\u00f6rungen hat. Dr. Poghon, unser Tierarzt, sieht auch regelm\u00e4\u00dfig nach ihr, aber er wei\u00df leider auch nicht, was ihr fehlt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/913201385939-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndii kriecht<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 31. August 2013<\/strong><br \/>\nTassia und Kivuko f\u00fchrten heute zum ersten Mal die Gruppe hinaus in den Busch. Die Waisen grasten friedlich auf der Ostseite des Bergs, bis es Zeit f\u00fcr die Mittagsmilchf\u00fctterung und das Schlammbad war. Heute war ein hei\u00dfer Tag und alle schlammbadeten mit viel Freude. Danach f\u00fchrte Sinya die Gruppe hinaus in den Busch, wo sie den Rest des Nachmittags grasten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/91320139219-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kivuko frisst Kopra<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-august-2013\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Donnerstag, 1. August 2013 Eine Gruppe ans\u00e4ssiger Paviane ist jeden Tag am fr\u00fchen Morgen vor Ort, wenn die Waisen ihr Luzernenheu und Kopra bekommen. 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