{"id":4215,"date":"2013-10-14T11:25:09","date_gmt":"2013-10-14T10:25:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=4215"},"modified":"2013-10-18T22:22:05","modified_gmt":"2013-10-18T21:22:05","slug":"nairobi-nursery-september-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-september-2013\/","title":{"rendered":"Nairobi Nursery September 2013"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 1. September 2013<\/strong><br \/>\nDer Monat begann gut, als Solio am fr\u00fchen Morgen auftauchte, nachdem wir sie einige Tage nicht gesehen hatten. Wie \u00fcblich lief sie einmal um Max&#8216; Gehege herum um ihn zu begr\u00fc\u00dfen und mit ihm zu spielen, doch sie fand ihn schlafend auf seinem Heubett unter dem Dach. Sobald Max ihre Schritte h\u00f6rte, erwachte er prompt und erwartete sie schon, als sie im Nachbargehege auftauchte. Solio verbrachte den ganzen Tag in ihrem ehemaligen Gehege neben dem von Maxwell und genoss seine Gesellschaft, das Luzernenheu und das Kraftfutter.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1011201363058-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Max in seinem Gehege<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 2. September 2013<\/strong><br \/>\nDer arme Kwale, der schon seit l\u00e4ngerer Zeit nicht ganz auf dem Posten ist, scheint sich ein bisschen verbessert zu haben und sein Stuhl war wieder normal. Wir haben eine weitere Blutprobe genommen um diese nun zu untersuchen, nachdem er neue Medikamente bekommen hat. Kwale neigt dazu, sich von den anderen zu isolieren, die ihm drau\u00dfen im Busch etwas zu st\u00fcrmisch sind, doch Vuria, Nelion und Tundani f\u00fchlen mit ihm und stellen sich immer wieder zeitweise zu ihm um ihn zu tr\u00f6sten und aufzumuntern.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1011201363321-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kwale<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 3. September 2013<\/strong><br \/>\nNelion hat begonnen mit seinen Artgenossen zu spielen, was ein sehr gutes Zeichen seiner psychologischen Erholung ist. Als wir ihn heute aus seinem Gehege gelassen hatten, forderte er sowohl Jasiri als auch Faraja heraus, die sich zusammenschlossen und seiner Herausforderung entgegentraten. Sie mussten aber auf seine kleinen spitzen Sto\u00dfz\u00e4hne achtgeben. Nelion entwickelt sich sehr gut.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1011201363556-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Nelion und Kithaka im Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 4. September 2013<\/strong><br \/>\nAls sich die Waisen heute morgen auf in den Busch machten, trafen sie auf eine einheimische Impala-Herde, die die Sonne genoss. Laragai f\u00fchrte das Verscheuchkommando an, unterst\u00fctzt von Quanza, Arruba, Narok, Balguda und Ngasha. Die Impalas machten sich schnell aus dem Staub und \u00fcberlie\u00dfen den Elefanten die B\u00fchne f\u00fcr die Busch-Umsto\u00df-Show, die die Waisen durch und durch genossen, nachdem sie, aus ihrer Sicht, die Eindringlinge besiegt hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1011201364348-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Laragai greift an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 5. September 2013<\/strong><br \/>\nDer schelmische Kithaka kann nicht widerstehen und verursacht immer Aufregung bei der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde. Heute rannte er an dem Absperrband entlang, das die Elefanten von den \u00f6rtlichen Schulkindern trennt und rempelte sie dabei immer wieder an. Die Kinder schrien und wichen zur\u00fcck, doch Kithaka genoss seine Spielchen sehr. Danach forderte er Lemoyian zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus, das unterbrochen wurde, als die alte wilde Warzenschwein-Dame Pembe zum Schlammloch geschlendert kam. Sie wurde von sowohl Kithaka als auch Lemoyian gr\u00fcndlich verjagt, die sie beide gute kennen und die danach Wache hielten um sicherzugehen, dass sie nicht wieder auftauchte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1011201364747-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kithaka trinkt Milch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 6. September 2013<\/strong><br \/>\nSobald die Waisen heute aus ihren St\u00e4llen und Gehegen kamen, hatten Orwa, Teleki und Bomani viel Spa\u00df bei ihrem Kr\u00e4ftemessen. Teleki und Bomani verb\u00fcndeten sich gegen Orwa, der der gr\u00f6\u00dfte Junge im Waisenhaus ist. Sto\u00dfzahngr\u00f6\u00dfe und St\u00e4rke ist in diesen Spielen sehr wichtig und die kleineren Jungs mussten das akzeptieren und die Herausforderung fallen lassen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1011201365121-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Orwa zeigt seine Sto\u00dfz\u00e4hne<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 7. September 2013<\/strong><br \/>\nHeute morgen waren es Garzi und Vuria, die sich als erstes in einen Ringkampf verwickelten. Doch dann mischte sich Balguda ein und schubste Garzi von Vuria weg, da er selbst Vuria herausfordern wollte. Doch sowohl Garzi als auch Vuria wollten nichts mit ihm zu tun haben, gingen einfach weg und lie\u00dfen Balguda verbl\u00fcfft zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1011201365452-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Garzi<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 8. September 2013<\/strong><br \/>\nHeute hatten wir eine weitere Rettung und es war der Gl\u00fcckstag f\u00fcr ein neugeborenes Elefantenbaby von der Ol-Pejeta-Farm in der N\u00e4he von Nanyuki, das einfach in ein Gehege gelaufen kam. Es war ein M\u00e4dchen und wurde Kamok genannt, der Name des Gebiets, in dem sie gefunden wurde. Ihre Kn\u00f6chelgelenke sahen zu schwach aus um ihr Gewicht zu tragen, und darum konnte sie nicht gut laufen. Das war m\u00f6glicherweise der Grund, wieso ihre Mutter sie zur\u00fccklassen musste. In allen anderen Belangen schien sie gesund zu sein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/101120137255-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kamok gef\u00e4llt es unter den Decken<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 9. September 2013<\/strong><br \/>\nDas Baby Kamok macht sich bisher gut und hat eine Infusion Elefantenblutplasma erhalten. Sie genie\u00dft die uneingeschr\u00e4nkte Aufmerksamkeit ihrer Keeper, die ihr die gleiche liebevolle F\u00fcrsorge zukommen lassen, wie es ihre Elefantenmutter machen w\u00fcrde und sie f\u00fcttern, wann immer sie m\u00f6chte. Sie wurde noch nicht den anderen Waisen vorgestellt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/101120137554-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kamok liebt kuscheln<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 10. September 2013<\/strong><br \/>\nHeute war die zweite Rettung dieses Monats, dieses Mal aus Suswa im Kedong-Tal. Das einsame Kalb wurde von Masai gesehen, die seine Anwesenheit gestern Abend an den KWS gemeldet hatten und das Baby heute morgen erneut gesehen haben. Das Waise ist ein M\u00e4dchen und ungef\u00e4hr 18 Monate alt. Sie wurde Suswa genannt, nach dem erloschenen Vulkan in der N\u00e4he ihres Fundortes.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/101120137936-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Suswa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 11. September 2013<\/strong><br \/>\nFr\u00fch am Morgen wurde der Neuling Suswa begierig von Kihari, Naipoki und Lima Lima begr\u00fc\u00dft und sie reagierte gut auf die Anwesenheit der Elefanten. Um 13 Uhr trank sie endlich etwas Milch aus dem Eimer, den wir au\u00dferhalb ihres Geheges aufgestellt hatten und bereits um 15 Uhr akzeptierte sie die Milch aus einer von einem Keeper gehaltenen Flasche, was ein sehr gutes Zeichen ist.<br \/>\nDanach gab es einen weiteren Rettungsruf, dieses Mal vom Aberdare-Wald. Nach einer qualvollen Rettung aus einer tiefen Schlucht, bei der das Kalb mit dem Auto und einer Winde hochgezogen werden musste, wurde der Waise auf der Ladefl\u00e4che des Pickups zum Waisenhaus gefahren und kam dort gegen 22 Uhr an. Er ist ungef\u00e4hr drei Jahre alt und in erb\u00e4rmlicher Verfassung. Er konnte nicht stehen, da beide Hinterbeine gebrochen waren. Er lag auf dem Boden und war umgeben von dem, was er f\u00fcr den Feind hielt. Der Schrecken und die Schmerzen in den Augen dieses jungen Elefanten brachte bei seinen Rettern Tr\u00e4nen hervor. Wir gaben dem auf dem Boden liegenden Waisen Wasser und etwas Milch, sowie einige handgepfl\u00fcckte Bl\u00e4tter, w\u00e4hrend Angela den Tierarzt anrief, damit er gleich fr\u00fch am n\u00e4chsten Morgen kommt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/101120137126-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Suswa trinkt Milch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 12. September 2013<\/strong><br \/>\nDer Tierarzt kam am fr\u00fchen Morgen und erl\u00f6ste das verletzte Kalb f\u00fcr immer von seinen Schmerzen. Bei so viel Leid und so wenig Hoffnung auf Heilung konnten wir keine Alternative in Erw\u00e4gung ziehen. Das beste was wir tun konnten war, sein Leid schmerzlos mit einer t\u00f6dlichen Spritze zu beenden und diejenigen zu verfluchen, die es zu verantworten hatten, ebenso wie jene, die die Nachfrage am anderen Ende der Welt anheizen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1011201371528-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Elefantenf\u00fctterung<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 13. September 2013<\/strong><br \/>\nHeute morgen um 9 Uhr hatte sich Neuling Suswa gen\u00fcgend beruhigt um mit den anderen Elefanten hinaus zu d\u00fcrfen. Sie wurde von den Waisen hinaus begleitet und dabei von Kihari, Naipoki, Ishaq-B, Lima Lima, Quanza und Narok eingerahmt. Sie war sehr gl\u00fccklich bei ihnen zu sein und benahm sich bei der Besuchsstunde hervorragend, so gut, dass niemand gedacht h\u00e4tte, dass sie erst ein paar Tage bei uns ist. Am Abend rannte sie zusammen mit den anderen zur\u00fcck um ihre Milch hinunterzuschlingen und ging ohne Furcht in ihr Gehege.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1011201371818-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Garzi bringt Suswa zur Besuchsstunde<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 14. September 2013<\/strong><br \/>\nNelion und Mashariki scheinen eine enge Freundschaft entwickelt zu haben und verbringen tags\u00fcber drau\u00dfen im Busch viel Zeit dicht beieinander.<br \/>\nArruba, die vor ein paar Tagen etwas matt wirkte, schien heute wieder fitter zu sein, nachdem sie mit Pen-Strep behandelt wurde. Sie ist nun wieder aktiv und gl\u00fccklich.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1011201372158-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Nelion und Mashariki<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 15. September 2013<\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend alle \u00e4lteren weiblichen Waisen damit besch\u00e4ftigt waren, die j\u00fcngeren Waisen zu begr\u00fc\u00dfen, genossen Ngasha und Tundani einen Ringkampf, der vom frechen Kithaka unterbrochen wurde. Ngasha stie\u00df Kithaka zu Boden, der wieder auf die Beine kam und Ngasha in den Schwanz biss, w\u00e4hrend dieser sich schon wieder mit Tundani besch\u00e4ftigte. Ngasha schrie auf und Kithaka machte sich eiligst aus dem Staub, bevor ihn Kihari, Sonje und Murera, die in der N\u00e4he standen, bestrafen konnten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1011201372849-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kithaka sitzt auf Tundani<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 16. September 2013<\/strong><br \/>\nGerade als die Waisen aus ihren Gehegen und St\u00e4llen kamen, erschien Solio um Maxwell und ihre menschliche Familie zu begr\u00fc\u00dfen. Als sie ihr Gehege betrat, war Max bereit und wartete darauf, dass sie durch die Absperrung hindurch spielen konnten. Sie blieb bis 11 Uhr bei Max und machte sich dann wieder auf den Weg, nachdem sie ihr Futter gefressen hatte.<br \/>\nDer arme Kwale sah heute wieder matter aus und seine Aufpasser sind ratlos, wie wir ihm noch helfen k\u00f6nnen. Er bekam Vitamin-K- und Introvit-Spritzen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1011201373117-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kwale<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 17. September 2013<\/strong><br \/>\nHeute haben wir erneut einen Waisen gerettet, der in ein Loch im feindlichen Gebiet des Duruma-Stamms gefallen war. Die Stammesmitglieder h\u00e4tten das Kalb get\u00f6tet, wenn der H\u00e4uptling sie nicht zur\u00fcckgehalten h\u00e4tte und das Kalb an das Personal der naheliegenden Rukinga-Farm gemeldet h\u00e4tte. Dieses wiederum informierte die Voi-Elefantenkeeper, die das Kelb retteten und auf dem Luftweg nach Nairobi schickten. Es war ein junger Bulle, der ungef\u00e4hr 18 Monate alt und sehr schwach war. Er war offensichtlich schon l\u00e4nger ohne seine Mutter. Wir haben ihn Saseni genannt, nach einen Berg in der N\u00e4he seines Rettungsorts.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1011201373640-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Saseni wird auf die Beine geholfen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 18. September 2013<\/strong><br \/>\nUm 6 Uhr brach Saseni zusammen und musste an den Tropf geh\u00e4ngt werden. Nach einem Liter Dextroseinfusion erwachte er wieder und verbrauchte seine Kr\u00e4fte sofort gegen die Keeper, sodass er um 14 Uhr erneut zusammenbrach. Er erwachte erneut kurz und griff wieder seine Keeper an. Danach fiel er in ein Koma, kurz nachdem ein weiterer neuer Waise um 22:30 Uhr bei uns ankam, der vom mobilen Tierarztteam in Meru und dem KWS im Karatina-Gebiet in der N\u00e4he des Mount Kenya gerettet worden war und nun zu uns gebracht wurde. Dieser Neuling war ein ungef\u00e4hr dreij\u00e4hriger Bulle, der sehr aggressiv aber sonst in recht gutem Zustand war. Er wurde Bongo genannt.<br \/>\nDer arme Saseni starb um 3:30 Uhr in der Nacht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1011201373932-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bongo<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 19. September 2013<\/strong><br \/>\nKihari, Naipoki, Ishaq-B, Orwa, Teleki und Bomani rannten am n\u00e4chsten Morgen als Erstes zu den Stallungen der neuen Elefanten, gerade rechtzeitig um zu sehen, wie die Keeper den toten Saseni hinaustrugen, der zum Begr\u00e4bnis gebracht wurde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1011201374119-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ishaq-B bekommt Milch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 20. September 2013<\/strong><br \/>\nDer Neuank\u00f6mmling Bongo ist immer noch sehr aggressiv, hat aber endlich Milch aus dem Eimer neben seiner Geheget\u00fcr getrunken. Die anderen Waisen wurden in seiner Sichtweite mit Milch gef\u00fcttert und er genoss es, mit Faraja, Jasiri, Lima Lima und Balguda durch die Gehegeabsperrung hindurch zu kommunizieren. Er war begierig darauf, den anderen in den Busch zu folgen, aber er ist noch nicht ruhig genug um hinaus zu d\u00fcrfen, da er alt genug ist, um ernsthafte Verletzungen bei einem Menschen zu verursachen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1011201374343-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bongo nuckelt an den Fingern des Keepers<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 21. September 2013<\/strong><br \/>\nDie neueren Waisen Garzi, Vuria, Nelion, Suswa, and Mashariki haben eine eigene Gruppe gebildet und bleiben gern zusammen und etwas von den etablierteren Mitgliedern der Waisenherde entfernt. Die Schwellung unter Masharikis Bauch geht langsam zur\u00fcck und sie legt etwas an Gewicht zu, genau wie die anderen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/101120137486-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Suswa und Vuria<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 22. September 2013<\/strong><br \/>\nHeute hatten wir eine Doppelrettung zweier neugeborener Elefanten, einer aus dem Amboseli Nationalpark und einer aus dem Taita-Sisal-Estate, das an den Tsavo West Nationalpark grenzt. Der Amboseli-Waise wurde aus einem Brunnen gerettet, war ungef\u00e4hr einen Monat alt und wurde Empaash genannt. Das andere Kalb wurde mit seiner verwundeten Mutter gesehen, der von Wilderern in die Schulter geschossen worden war. Sie musste von unserem mobilen Tierarzt-Team eingeschl\u00e4fert werden, da die Kugeln die Schulter zertr\u00fcmmert hatten und sie sich nicht mehr bewegen konnte. Das ungef\u00e4hr 18-monatige Kalb war ein M\u00e4dchen und wurden Zongoloni genannt, was der Name eines Bergs in der N\u00e4he ihres Fundortes und des Ortes, wo die \u00dcberreste ihrer Mutter ruhen, ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1011201375111-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Empaash<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 23. September 2013<\/strong><br \/>\nZongoloni trinkt Milch aus dem Eimer vor ihrem Gehege, aber ist sehr aggressiv, da sie die Qualen ihrer von Wilderern verwundeten Mutter miterleben musste.<br \/>\nDer kleine Empaash, der zu jung ist um Angst zu kennen, bekommt seine Milch aus der Flasche, wann immer er danach verlangt, aber hat schwarzen, sehr w\u00e4ssrigen und schlammigen Stuhl, was gar kein gutes Zeichen ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1011201375247-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 24. September 2013<\/strong><br \/>\nKamok ist sehr gl\u00fccklich, ein Baby in ihrem Alter zum Spielen zu haben. Die beiden Babys durften bisher noch nicht mit zur \u00f6ffentlichen Besuchsstunde, da sie immer noch Kr\u00e4fte aufbauen m\u00fcssen. Die gro\u00dfen M\u00e4dchen Kihari, Naipoki, Sonje, Murera, Narok, Ishaq-B, Lima Lima, Quanza, Laragai und Arruba ahnen schon, dass da noch Babys in der N\u00e4he sind und wollen sie endlich kennenlernen. Sogar die Neulinge Suswa und Mashariki scheinen interessiert zu sein, doch die Jungs k\u00fcmmern sich wie immer mehr um sich gegenseitig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1011201375923-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Empaash und Kamok<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 25. September 2013<\/strong><br \/>\nBongo ist immer noch zu aggressiv um mit den anderen Waisen hinausgelassen zu werden, doch er entwickelt sich langsam. Er nimmt die Milch aus einer Flasche, die ihm durch seine Geheget\u00fcr angeboten wird und frisst das f\u00fcr ihn geschnittene Gr\u00fcnzeug sehr gut.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/101120138253-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bongo frisst sein Gr\u00fcnfutter<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 26. September 2013<\/strong><br \/>\nHeute hatten wir erneut eine Doppelrettung. Im Waisenhaus kamen zwei neugeborene, ungef\u00e4hr dreiw\u00f6chige Babys an, die beide in verschiedenen Gegenden im Tsavo East Nationalpark gerettet wurden. Das erste wurde von einem LKW-Fahrer gemeldet, der es gestern allein die Mombasa-Autobahn in der N\u00e4he der Mackinnon-Stra\u00dfe entlang laufen sah. Es wurde von unseren Voi-Keepern gerettet und verbrachte die Nacht in den Stallungen in Voi. Er wurde Shujaa genannt, was &#8222;der Eroberer&#8220; bedeutet, in Gedenken an den Anschlag auf das West-Gate-Einkaufszentrum.<br \/>\nDer andere Waise wurde von einem Reiseleiter gesehen und war im Schlamm der undichten Mombasa-Pipeline stecken geblieben. Er wurde Mshindi genannt, was das Suaheli-Wort f\u00fcr Gewinner ist. Es war eine echte \u00dcberraschung, als das Rettungsflugzeug, das gesendet worden war um Shujaa zu holen, mit zwei Elefanten ankam, statt mit einem!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1011201381632-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Double trouble!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 27. September 2013<\/strong><br \/>\nAls die beiden Neulinge heute spazieren gehen durften, war Mshindi etwas abenteuerlustiger als Shujaa. Sie gingen beide in den Busch um sich mit Kamok und Empaash zu treffen, wo sie einen gl\u00fccklichen Tag in einer Miniaturelefanten-Gruppe, mit 3 kleinen Jungs und einem kleinen M\u00e4dchen, verbrachten. Am Abend sah Empaash sehr schwach aus, sodass er eine Infusion Elefanten-Blutplasma erhielt, um sein Immunsystem zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1011201381845-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Babygruppe<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 28. September 2013<\/strong><br \/>\nZongoloni vertraut ihrer neuen menschlichen Familie noch immer nicht und muss daher noch im Gehege bleiben. Doch sie genie\u00dft es jeden Tag, mit den anderen Elefanten zu kommunizieren, die jeden Morgen bei ihr vorbeikommen um sie zu begr\u00fc\u00dfen. Doch da sie Zeuge des Tods ihrer Mutter war, vertraut sie keinen Menschen.<br \/>\nDie vier winzigen Babys kamen heute zum ersten Mal zur \u00f6ffentlichen Besuchsstunde und begeisterten die Besucher, die immerzu fragten, ob wir zwei Zwillingspaare haben! Die \u00e4lteren M\u00e4dchen waren sehr bestrebt, so nah wie m\u00f6glich bei den neugeborenen Babys zu sein!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1011201382122-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Babys bei der Besuchsstunde<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 29. September 2013<\/strong><br \/>\nMurera, die bisher immer kein gro\u00dfes Interesse an den j\u00fcngeren Waisen gezeigt hat, ist nun einer der m\u00fctterlichsten Elefanten und stiehlt sich oft von den anderen weg um nach den Babys zu suchen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1011201383027-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 30. September 2013<\/strong><br \/>\nUm 10 Uhr genoss die Babygruppe es, in der lockeren roten Erde drau\u00dfen im Park zu spielen. Die drei neueren Babys wurden dabei von Kamok ermutigt, die schon ein alter Hase bei diesem Spiel ist! Kamok, Mshindi und Shujaa sind alle sehr aktiv, doch der arme kleine Empaash leidet noch immer unter seinen Verdauungsproblemen, nachdem er zuviel Schlamm geschluckt hatte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/101120138267-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mshindi und Kamok<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-september-2013\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sonntag, 1. September 2013 Der Monat begann gut, als Solio am fr\u00fchen Morgen auftauchte, nachdem wir sie einige Tage nicht gesehen hatten. Wie \u00fcblich lief sie einmal um Max&#8216; Gehege herum um ihn zu begr\u00fc\u00dfen und mit ihm zu spielen, doch sie fand ihn schlafend auf seinem Heubett unter dem Dach. Sobald Max ihre Schritte &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-september-2013\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eNairobi Nursery September 2013\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":4217,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41],"tags":[],"class_list":["post-4215","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nairobi_nursery"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4215","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4215"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4215\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4242,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4215\/revisions\/4242"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4217"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4215"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4215"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4215"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}