{"id":4238,"date":"2013-10-17T11:03:03","date_gmt":"2013-10-17T10:03:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=4238"},"modified":"2013-10-17T11:03:03","modified_gmt":"2013-10-17T10:03:03","slug":"voi-september-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-september-2013\/","title":{"rendered":"Voi September 2013"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 1. September 2013<\/strong><br \/>\nShimba, Mbirikani, Panda und Mudanda, die Viererbande, die in der N\u00e4he der Gehege grast, genossen ihre Mittagsmilchf\u00fctterung und hatten danach viel Spa\u00df in ihrem Matschloch auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen. Panda rollte und w\u00e4lzte sich im Matsch, w\u00e4hrend die kleine Mudanda Wasser hinter ihre Ohren spritzte und wieder hinauskletterte, un nicht von den anderen drei Elefanten eingequetscht zu werden. Nach dem danach \u00fcblichen Staubbad f\u00fchrte Mbirikani die Gruppe zur\u00fcck zum Grasen.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch kamen die \u00e4lteren Waisen heute, angef\u00fchrt von Kenia, beim neuen k\u00fcnstlichen Wasserloch an. Sie l\u00f6schten ihren Durst und k\u00fchlten sich ab, nachdem sie den ganzen Vormittag auf der Suche nach Gr\u00fcnfutter den Mazinga-Berg hoch und runter gelaufen waren. Kenia, Taveta, Layoni und Ndii waren die ersten, die hineinsprangen, gefolgt von den \u00e4lteren Waisen. Sp\u00e4ter begann Kivuko das Staubbad indem sie etwas Erde \u00fcber sich warf, was alle anderen Waisen anlockte es ihr nachzutun. Die ganze Gegend war eine einzige rote Staubwolke.<br \/>\nUm 16:15 Uhr machten sich die Waisen auf den Heimweg.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1013201324411-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Panda genie\u00dft das Schlammbad<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 2. September 2013<\/strong><br \/>\nHeute war ein trauriger Tag in Voi, denn im Laufe der Nacht verloren wir die arme kleine Kajire, die wir letzten Monat von der Sagalla-Farm gerettet hatten. Ihr K\u00f6rper wurde zum Tierarzt gebracht, damit er in einer Obduktion die Todesursache feststellen konnte. Es stellte sich heraus, dass sie eine Lungeninfektion sowie Nieren- und Magenprobleme hatte.<br \/>\nObwohl Panda eigentlich die Anf\u00fchrerin der Krankenhausgruppe ist, brachten heute Mbirikani und Mudanda das Schlammbad in Gang, nachdem sie die Wassertemperatur mit ihren R\u00fcsselspitzen getestet hatten. Shimba lief lieber sp\u00e4ter zur Wassertr\u00e4nke und spr\u00fchte dort wiederholt Wasser \u00fcber sich, anstatt zu riskieren, von den Damen in den Matsch geschubst zu werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/101320133156-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbirikani und ihre Milchflasche<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 3. September 2013<\/strong><br \/>\nDie Waisen verlie\u00dfen ihre Nachtgehege um 6:15 Uhr, wobei der Krankenhaus-Vierer seine Milch vor den anderen bekam. Als die gr\u00f6\u00dferen Elefanten an der Reihe waren, war Wasessa wie immer gierig und schubste die anderen weg, um den L\u00f6wenanteil zu bekommen. Doch als sie pl\u00f6tzlich Taveta sah, der die kleine Mudanda verfolgte, eilte sie ihm hinterher, da sie bef\u00fcrchtete, er w\u00fcrde das Baby besteigen wollen. Doch in Wirklichkeit wollte Taveta die Kleine nur begr\u00fc\u00dfen und als Wasessa sein freundliches Kollern h\u00f6rte, lie\u00df sie von Taveta ab und k\u00fcmmerte sich stattdessen direkt um die kleine Mudanda, die ihr daraufhin zur\u00fcck zur Futterausgabe folgte.<br \/>\nDie \u00e4lteren Waisen grasten an den H\u00e4ngen des Mazinga-Bergs. Lesanju brachte ihre Gruppe um 15:15 Uhr zum neuen Schlammloch, wo sie ihren Durst l\u00f6schen und sich abk\u00fchlen konnten. Wie immer zeigten Taveta und Rombo eine spektakul\u00e4re Matsch-Show, w\u00e4hrend Dabassa das Staubbad f\u00fcr sich allein hatte. Lesanju f\u00fchrte ihre Herde danach in Richtung Osten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1013201331218-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wasessa grast mit den anderen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 4. September 2013<\/strong><br \/>\nNach dem Fr\u00fchst\u00fcck machten sich die \u00e4lteren Waisen auf den Weg Richtung Westen um in einer Grube auf der Spitze des Bergs zu grasen. Nachdem die Waisen vor einigen N\u00e4chten von br\u00fcllenden L\u00f6wen erschreckt worden waren, hob Lesanju zuerst den R\u00fcssel um zu testen, ob die gro\u00dfen Katzen in der N\u00e4he waren. Zufriedengestellt, kontrollierte sie noch einmal, ob ihre Gruppe vollst\u00e4ndig und fit f\u00fcr den Aufstieg ist und dann ging es los.<br \/>\nKenia brachte die milchabh\u00e4ngigen Waisen zur Milchausgabe und danach wieder zur Futterstelle zur\u00fcck. Als Kenia, Ndii und Kivuko auf dem R\u00fcckweg kurz stehen blieben, um sich einen kleinen Busch zu teilen, \u00fcbernahmen Tassia und Taveta die F\u00fchrung und kletterten weiter hinauf, w\u00e4hrend Wasessa und Sinya weiter unten warteten. Die Waisen grasten dort f\u00fcr den Rest des Tages, bis es f\u00fcr die j\u00fcngere Gruppe an der Zeit war, nach Hause zu gehen &#8212; angef\u00fchrt von Kenia, Ndii, Dabassa und Taveta. Rombo, Layoni, Kivuko uand Tassia folgten als n\u00e4chstes, w\u00e4hrend Lesanju, Sinya, Wasessa, Mzima and Lempaute als letztes kamen und Wasser soffen, bevor sie in ihre Gehege gingen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/101420135254-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lesanju f\u00fchrt ihre Gruppe den Berg hinauf<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 5. September 2013<\/strong><br \/>\nAlle Waisen fra\u00dfen das Zusatzfutter heute gemeinsam. Mudanda entdeckte ein Dikdik und verscheuchte die winzige Antilope mit Unterst\u00fctzung von Panda und Wasessa. Das Dikdik verschwand schnell hinter dem elektrischen Zaun um das Gel\u00e4nde, und Wasessa preschte vor, um zu vermeiden, dass Mudanda gegen diesen l\u00e4uft und einen Schlag bekommt. Unter Kollern und aufgeregtem Geschrei wurde Mudanda zu der Futterausgabe zur\u00fcckbegleitet.<br \/>\nNachdem Layoni feststellte, dass Wasessa und Sinya nichts von dem Luzernenheu abgeben wollten, nahm er sich einen gro\u00dfen Haufen und verschwand damit au\u00dfer Sichtweite, um in Ruhe fressen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nSinya f\u00fchrte die Gruppe sp\u00e4ter zum Grasen hinaus.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1014201354732-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mudanda beim Gehege<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 6. September 2013<\/strong><br \/>\nNach dem Fr\u00fchst\u00fcck f\u00fchrte Lesanju ihre Gruppe den halben Weg die Westseite des Bergs hinauf um dort zu grasen. Die Jungs Taveta, Tassia, Layoni, Rombo und Dabassa schlossen sich Mzima an, der gerade die heruntergefallenen Fr\u00fcchte eines Akazienbaums fra\u00df. Das schien M\u00e4nnersache zu sein und die K\u00fche konnte in Ruhe am Berg grasen. Sp\u00e4ter gingen Kenia, Ndii und Kivuko zu den Jungs hin\u00fcber umd Dabassa und Rombo zur Milchf\u00fctterung bei den Stallungen abzuholen. Sie schlangen ihre Milch hinunter und nachdem sie sich mit Wasser bespritzt hatten, grasten sie bis zum sp\u00e4ten Abend am Berg weiter.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1014201355031-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tassia frisst an den H\u00e4ngen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 7. September 2013<\/strong><br \/>\nDie Waisen wollten heute ein wenig spielen, bevor sie sich um das Zusatzfutter k\u00fcmmerten. Mzima jagte trompetend durch das Gel\u00e4nde, w\u00e4hrend Taveta und Rombo ein Kr\u00e4ftemessen veranstalteten. Dabassa lud Tassia zu einem Ringkampf ein, doch Tassia tat ihm den Gefallen nur sehr kurz und ging dann doch lieber zum Luzernenheuhaufen.<br \/>\nLesanju f\u00fchrte die anderen hinaus, doch Taveta und Rombo waren noch immer mit Ringen besch\u00e4ftigt. Als die beiden bemerkten, dass ihre Artgenossen verschwanden, rasten sie ihnen trompetend hinterher, um sie einzuholen.<br \/>\nDie Krankenhausgruppe genoss ihr mitt\u00e4gliches Schlammbad an den Stallungen sehr.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1014201364654-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mzima in Angriffsstellung<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 8. September 2013<\/strong><br \/>\nDie Waisen machten sich heute eiligst auf den Weg zum Mazinga-Berg, w\u00e4hrend es noch nicht allzu hei\u00df war und rupften unterwegs ab, was immer sie essbares fanden.<br \/>\nSinya und Tassia machten es sich im Tal unter dem Berg zum Grasen bequem, und Wasessa, Lesanju und Lempaute taten es ihnen nach. Dadurch bekam Kenia die Oberaufsicht \u00fcber die milchabh\u00e4ngige Gruppe. Um 10 Uhr mussten sich die Waisen Schatten suchen und fanden ihn unter einem gro\u00dfen Baum. Lesanju hielt umgeben von ihren Kameraden ein Nickerchen. Sie warteten dort, w\u00e4hrend die Milchgruppe zu den Stallungen zur\u00fcckkehrte, die Milch hinunterschlang und ein kurzes Schlammbad nahm. Danach kehrten die j\u00fcngeren Waisen f\u00fcr den Rest des Tages zu ihren Artgenossen am Berg zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1014201371659-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sinya grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 9. September 2013<\/strong><br \/>\nBei der morgendlichen Luzernenheuf\u00fctterung nahmen sich Kivuko, Tassia, Ndii und Dabassa jeder einen Haufen und a\u00dfen diesen in einigem Abstand zu den gro\u00dfen M\u00e4dchen, die dazu neigen, etwas gierig zu sein und alles essbare als ihr Eigentum zu betrachten. Lesanju beobachtete die Ausw\u00e4rtsesser um sicher zu gehen, dass sie sich gut benahmen.<br \/>\nKenia war die erste, die sich auf den Weg zum Berg machte, w\u00e4hrend die anderen noch zur\u00fcckblieben. Mzima zeigte, wie man sich fit h\u00e4lt, indem er Dehn\u00fcbungen und Sit-Ups machte und sich wiederholt hinlegte und herumrollte. Sp\u00e4ter f\u00fchrte Lesanju den Rest der Waisen zu Kenia am Fu\u00df des Bergs.<br \/>\nGegen Mittag f\u00fchrte Mbirikani die Krankenhausgruppe zu ihrem Schlammbad an den Stallungen zur\u00fcck, doch Panda konnte Shimba und Mudanda abwerben und die drei hatten ein wundervolles Staubbad. Mbirikani war etwas beleidigt, dass ihre Freunde nicht mit ihr mitgekommen waren und nahm ihr Staubbad dann an einer anderen Stelle.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1014201372340-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Auf dem Weg in den Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 10. September 2013<\/strong><br \/>\nNachdem sie eine Stunde damit verbracht hatten, ihr Luzernenheu zu fressen, machten sich die Waisen auf den Weg zum Tal an der Westseite des Bergs, in dem sie heute grasten. Kurz vor 10 Uhr kam eine wilde Elefantenkuh, die oben auf dem Berg graste, mit ihrer Familie herunter um die Waisen zu begr\u00fc\u00dfen. Den Waisen war sie offenbar bekannt, denn Mzima und Kenia gingen ihr entgegen und begr\u00fc\u00dften sie aufgeregt. Die wilde Kuh kollerte eine Begr\u00fc\u00dfung und ging dann zu Wasessa und den gro\u00dfen Waisenm\u00e4dchen, die Schutz vor der Sonne im Schatten eines Baumes gesucht hatten. Die Waisen machten ihr Platz und die j\u00fcngeren Waisen mischten sich unter die wilde Herde. Die wilde Kuh sah hochschwanger aus, denn sie hatte einen sehr dicken Bauch. Die Waisen ber\u00fcsselten sie am ganzen K\u00f6rper und alle versuchten, in ihrer N\u00e4he zu grasen. Kurze Zeit sp\u00e4ter kam ein junger wilder Bulle hinzu, der m\u00f6glicherweise ein \u00e4lteres Kalb der Herde war, denn die wilde Kuh begr\u00fc\u00dfte ihn warmherzig. Auch den Waisen schien er bekannt zu sein, denn auch sie begr\u00fc\u00dften ihn.<br \/>\nZur Mittagszeit trennten sich die Waisen von ihren wilden Freunden um f\u00fcr die Milchf\u00fctterung und das Schlammbad zu den Stallungen zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1014201374912-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Eine wilde Kuh grast mit den Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 11. September 2013<\/strong><br \/>\nLesanju f\u00fchrte die Waisen heute zum gleichen Tal, in dem sie gestern gegrast hatten und hoffte offenbar, ihre wilden Freunde wiederzusehen, doch die Herde war auf der Suche nach Nahrung weitergezogen.<br \/>\nKenia und die milchabh\u00e4ngigen Waisen kamen f\u00fcr die Mittagsf\u00fctterung und ein Schlammbad zu den Stallungen zur\u00fcck, doch die Waisen schlangen nur schnell die Milch hinter und eilten danach direkt zu ihren Artgenossen zur\u00fcck, die sich unter einem Baum ausruhten und Staub \u00fcber ihre K\u00f6rper warfen um sich abzuk\u00fchlen.<br \/>\nAls sp\u00e4ter die Temperaturen wieder abnahmen, grasten sie am Fu\u00df des Bergs, bis sie am Abend nach Hause zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1014201375417-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Grasen im Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 12. September 2013<\/strong><br \/>\nNach der morgendlichen Futterausgabe nahmen Layoni und Kivuko einen Schluck Wasser an der Tr\u00e4nke, w\u00e4hrend Dabassa und Tassia ein spannendes Kr\u00e4ftemessen durchf\u00fchrten. Tassia gewann \u00fcberlegen und wurde dabei genau von Kivuko beobachtet, die sich nicht viel Zeit f\u00fcr Dabassa genommen hatte.<br \/>\nLesanju f\u00fchrte die Herde erneut in das Tal an der Westseite des Bergs.<br \/>\nMittags brachte Panda die Krankengruppe zum Matschloch bei den Gehegen und zeigte ihren Freunden mal, wie man sich ordentlich im Wasser herumrollt und am Rand im Matsch w\u00e4lzt. Das ermunterte auch Mbirikani und Mudanda, es ihr nachzutun. Shimba forderte Panda zu einem Ringkampf heraus, doch sie lehnte ab, denn obwohl er nach seinem L\u00f6wen\u00fcberfall noch immer schwach ist, hat er doch sehr lange Sto\u00dfz\u00e4hne.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1014201375838-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Layoni mit aufgestellten Ohren<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 13. September 2013<\/strong><br \/>\nDurch die D\u00fcrre, die momentan im Park vorherrscht, m\u00f6gen die Waisen die wenigen gr\u00fcnen Keime, die zwischen den Felsen auf der Spitze des Mazinga-Bergs wachsen, sehr gern. Bisher waren diese allerdings immer von unfreundlichen wilden Herden in Anspruch genommen. Doch nun sind die wilden Elefanten weitergezogen und die Waisen sahen ihre Chance nachzupr\u00fcfen, was sie \u00fcbrig gelassen hatten. Pl\u00f6tzlich schrien sie alle auf und kamen den Berg heruntergerannt. Als die Keeper nachsahen, was ihnen soviel Sorge bereitet hatte, fanden sie nichts weiter als eine Gruppe Paviane, die auf den B\u00e4umen sa\u00df. Trotzdem entschieden die Waisen, lieber am Fu\u00df des Bergs in der N\u00e4he ihrer Keeper weiterzugrasen und misstrauten jedem ungew\u00f6hnlichen Laut. Ihre Unruhe kommt vermutlich von dem L\u00f6wengebr\u00fcll, das in der Nacht bei den Gehegen zu h\u00f6ren war. Nach den Erlebnissen von Shimba haben die \u00e4lteren Waisen gro\u00dfe Angst vor L\u00f6wen und immer wenn Lesanju ihre Herde hinausf\u00fchrt, hebt sie regelm\u00e4\u00dfig den R\u00fcssel um zu pr\u00fcfen, ob welche in der N\u00e4he sind.<br \/>\nDurch die Aufregung mit den Pavianen entschieden heute auch die \u00e4lteren Elefanten gemeinsam mit den Waisen zur Mittagsf\u00fctterung zu den Gehegen zur\u00fcckzukehren. Dort trafen sie auf Panda und ihr Team.<br \/>\nAm Nachmittag entschieden die Keeper, die Krankenhausgruppe zum Tal zu bringen, da das nicht sehr weit ist. Die Aktion fand gro\u00dfe Zustimmung bei den gro\u00dfen M\u00e4dchen, die sich alle gr\u00f6\u00dfte M\u00fche gaben, die kleine Mudanda zu besch\u00fctzen und zu verw\u00f6hnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1014201384041-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mudanda, Dabassa, Panda und Lesanju<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 14. September 2013<\/strong><br \/>\nHeute f\u00fchrte Ndii die Waisen hinaus zum Grasen und alle suchten zwischen den Felsen auf dem Berg nach Kleinigkeiten zum Essen. Auf halben Weg hinauf fanden Ndii, Taveta, Kenia, Kivuko und Layoni einen leckeren Busch hinter einem Steinblock und sie begannen schweigend, sich soviel sie konnten davon in ihre M\u00fcnder zu schieben. Ihr Monopol war aber schnell vorbei, denn w\u00e4hrend Layoni und Kivuko sich um den besten Platz am Busch dr\u00e4ngelten, schubste Kivuko Layoni mit einem harten Kopfsto\u00df weg und Layoni schrie auf. Das brachte die gro\u00dfen M\u00e4dchen auf den Plan, die nat\u00fcrlich sofort den leckeren Busch \u00fcbernahmen.<br \/>\nAls es hei\u00df wurde, brachte Lesanju ihre Herde in den Schatten, w\u00e4hrend die Kleinen zur Milchf\u00fctterung nach Hause gingen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1014201384946-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndii hat etwas Gr\u00fcn gefunden<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 15. September 2013<\/strong><br \/>\nLayoni und Kivuko f\u00fchrten die Waisen heute hinaus. Der Aufstieg auf den Berg ist schwierig, da sie an Steinbl\u00f6cken und Baumst\u00fcmpfen vorbeinavigieren m\u00fcssen, sodass Lesanju an dieser Stelle die F\u00fchrung \u00fcbernahm. Die Belohnung kam auf dem Berg, wo sie ein paar noch gr\u00fcne Pflanzen zum Fressen fanden. Nachdem sie ungef\u00e4hr eine Stunde auf dreiviertel der H\u00f6he des Berg gegrast hatten, kletterten Rombo und Dabassa noch weiter hoch, wo sie leckere weiche B\u00fcsche fanden, \u00fcber die sie sich hermachten. Sie verhielten sich still, denn sie wollten nicht, dass die K\u00fche den Fund an sich rissen.<br \/>\nAuf dem R\u00fcckweg zu den Stallungen zur Mittagsf\u00fctterung, flohen Kenia und ihre Gruppe pl\u00f6tzlich in alle Richtungen auseinander &#8212; weil eine Impala-Herde an ihnen vorbei lief. Die Keeper hatten alle H\u00e4nde voll zu tun, sie wieder zusammen zu trommeln. Sie beruhigten die Waisen und setzten dann den Weg zu den Stallungen fort, wo die kleinen Elefanten ihre Milch bekamen und sich im Matschloch abk\u00fchlten. Die \u00e4lteren Elefanten kamen dann auch auf etwas Wasser und ein Schlammbad vorbei.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/101420139046-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lesanju s\u00e4uft<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 16. September 2013<\/strong><br \/>\nMbirikanis verwundetes Bein heilt langsam, trotzdem frisst sie ihr Luzernenheu lieber bevor die anderen kommen, weil sie Angst hat, herumgeschubst zu werden und anschlie\u00dfend wartet sie hinter dem Elektrozaun auf ihre Gruppe. Die kleine Mudanda hat immer noch keinen Geschmack f\u00fcr Kopra entwickelt und versteht gar nicht, wieso die \u00e4lteren Elefanten sich darum streiten. Shimba frisst seinen Anteil auf der Veranda vor dem Milch-Misch-Geb\u00e4ude, damit er nicht zu sehr geschubst wird.<br \/>\nW\u00e4hrend Layoni sich an einem Felsen kratzte, kam Tassia, um ihn zu einem Ringkampf herauszufordern, doch Layoni rollte sich erst noch einmal schnell herum, bevor er auf die Beine kam, um sich den gro\u00dfen Jungen vorzunehmen. Wasessa, Rombo und Dabassa beobachteten die beiden genau.<br \/>\nNdii brachte Panda, Mbirikani und die kleine Mudanda zu ihrer Futterstelle, bevor sie sich den anderen wieder anschloss und die Gruppe in den Busch ging.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/101420139655-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbirikani w\u00e4scht ihre Wunde<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 17. September 2013<\/strong><br \/>\nDie besten Freunde Rombo und Taveta gingen heute vorneweg, als die Waisen den Berg hinauf gingen und fanden dabei einen leckeren Busch zwischen den Felsen, \u00fcber den sie sich hermachten. Doch Sinya war neugierig, wieso die beiden Jungs pl\u00f6tzlich hinter einem Felsen angehalten hatten und ging zu ihnen, um nachzusehen. Dabei rempelte sie Taveta an, der ihr N\u00e4herkommen nicht bemerkt hatte. Er br\u00fcllte laut auf und lockte damit auch noch Wasessa an, die sich dann den Busch mit Sinya teilte.<br \/>\nZur Schlammbadzeit f\u00fchrten Ndii und Kenia, die auch sehr gute Freunde sind, die milchabh\u00e4ngigen Waisen zum neuen Wasserloch, wo sie alle ein fantastisches Schlammbad hatten, das Wasessa und Taveta begannen. Danach hatten alle ein wunderbares Staubbad, bei dem sie wolkenweise Staub in die Luft warfen. Die Waisen entschieden dann, ein zweites Schlammbad zu nehmen, bevor sie wieder zur\u00fcck in den Busch gingen um den Rest des Nachmittags zu grasen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1015201323411-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Rombo<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 18. September 2013<\/strong><br \/>\nDie kleine Mudanda wurde heute von allen gro\u00dfen M\u00e4dchen umarmt, bevor diese zur Luzernenheuausgabe gingen. Sie tr\u00f6steten sie, indem sie ihre R\u00fcssel auf ihren R\u00fccken legten und liebevoll kollerten.<br \/>\nW\u00e4hrend die gro\u00dfen M\u00e4dchen den Luzernenheuhaufen f\u00fcr sich beanspruchten und Rombo und Taveta ein freundschaftliches Kr\u00e4ftemessen genossen, verjagten Dabassa und Panda die Paviane, die versuchten, die Futterausgabe zu erreichen. Shimba entschied sich, Mbirikani zu ihrer Futterstelle zu folgen. Da sie beide krank sind, versuchen sie immer dem harten Wettbewerb um das ausgegebene Futter aus dem Weg zu gehen. Mbirikanis Fu\u00dfwunde braucht immer noch Heilung und Shimba ist noch immer sehr schwach nach seinem L\u00f6wen\u00fcberfall.<br \/>\nLesanju f\u00fchrte die Gruppe zu ihrem Lieblingstal auf der Westseite des Parks, in dem sie f\u00fcr den Rest des Tages grasten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1015201325510-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndii mit Mudanda<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 19. September 2013<\/strong><br \/>\nHeute war ein hei\u00dfer Tag, sodass die j\u00fcngeren Waisen bereits um 10:30 Uhr eine Pause im Schatten machten. Dabassa veranlasste dann den Abstieg zum Schlammloch, bei dem sie auch Lesanju und die \u00e4lteren Waisen wiedertrafen, die ihnen vorausgegangen waren. Ein leichter Regenschauer k\u00fchlte die Luft ab, sodass Sinya und Tassia sich nur f\u00fcr ein Staubbad entschieden, nachdem sie die Temperatur des Wasserlochs getestet hatten. Daraufhin schob Rombo Dabassa von hinten in das Schlammbad hinein, doch Dabassa kam schnell wieder heraus und bespritzte sich, wie Rombo und Layoni, nur mit Wasser, anstatt richtig zu baden.<br \/>\nSp\u00e4ter f\u00fchrte Wasessa die Waisen zur\u00fcck ins Tal und sie grasten dort bis sie um 14 Uhr eine weitere Pause einlegten und sich abk\u00fchlten, indem sie Staub \u00fcber ihre K\u00f6rper warfen und mit den Ohren wedelten. Rombo und Taveta veranstalteten einen Ringkampf, bei dem die anderen Waisen das Publikum waren und den Rombo gewann.<br \/>\nAls sich die Temperaturen wieder abgek\u00fchlt hatten, grasten die Waisen f\u00fcr den Rest des Tages.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/10152013374-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tassia staubbadet<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 20. September 2013<\/strong><br \/>\nDie Krankengruppe kam mittags zur Milchf\u00fctterung zu den Stallungen und genoss es, im Schlammloch zu stehen und Wasser \u00fcber sich zu spr\u00fchen. Mbirikani verputzte ihre Schlingenwunde mit Matsch.<br \/>\nInzwischen grasten die \u00e4lteren Waisen erneut auf der Westseite des Bergs. Wasessa, Lesanju, Lempaute, Sinya und Tassia folgten Mzima den Berg hinauf, w\u00e4hrend Kenia, Ndii, Rombo, Dabassa, Kivuko und Layoni lieber unten blieben. Um 10:15 Uhr brachte Mzima seine Gruppe wieder herunter und die Waisen sammelten sich, bevor sie sich auf den Weg zum Matschloch machten. Die \u00e4lteren Waisen verbrachten die Zeit im Schatten, w\u00e4hrend die kleinen vorneweg eilten um ihre Milch zu trinken. Danach rannten sie zu ihren \u00e4lteren Kameraden zur\u00fcck in den Schatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1015201331022-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbirikani im Matschloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 21. September 2013<\/strong><br \/>\nHeute war ein langer Tag f\u00fcr die Waisen, die sich auf dem Gipfel des Bergs recht weit weg von den Stallungen das Futter besorgten. Sie fra\u00dfen bis 15 Uhr und erst dann f\u00fchrten Kenia, Lesanju und Sinya sie herunter, damit sie ihren Durst l\u00f6schen, schlammbaden und ein Staubbad nehmen konnten. Inzwischen hatte der Traktor drei Anh\u00e4ngerladungen Wasser gebracht und damit die Wassertonnen und das Schlammbad gef\u00fcllt. Die Waisen genossen das frische Wasser im Wasserloch und manche tranken sogar daraus. Sie hatten viel Spa\u00df beim W\u00e4lzen, und Lesanju zeigte den anderen, wie man das Loch gr\u00f6\u00dfer machen kann, indem sie mit den Sto\u00dfz\u00e4hnen das Ufer bearbeitete. Als die anderen zum Staubbad \u00fcbergingen, blieben Kivuko und Rombo noch einige Zeit l\u00e4nger im Schlamm.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/101520133293-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kenia f\u00fchrt die anderen an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 22. September 2013<\/strong><br \/>\nDr. Poghon, der KWS-Tierarzt des DSWT-mobilen-Tierarzt-Teams in Tsavo, informierte uns heute, dass ein Elefantenkuhkalb aus dem Taita-Sisal-Estate gerettet werden muss, da ihre Mutter zusammengebrochen war. Der Arzt hatte die Mutter schon dreimal behandelt, weil sie eine Projektilwunde in der Schulter hat, doch sie hat durch diese Verletzung sehr viel Kraft verloren und konnte nun nicht mehr aufstehen. Das Kalb war bei ihr geblieben und bewachte sie und konnte nur \u00fcberleben, weil sie den Urin ihrer Mutter getrunken hatte. Der Tierarzt zeigte dem Rettungsteam den Weg zu dem Fundort, an dem sie den Manager des Taita-Sisal-Schutzgebiets, Kevin Carr-Hartley trafen, der ihnen bei der Rettung des anderthalbj\u00e4hrigen Kalbs half. Sie brachten das Kalb zum Taita-Flugfeld um auf die Ankunft des Flugzeugs zu warten, das erst um 17:20 Uhr da sein konnte, da heute eine weitere Rettung stattfand. Das Kalb wurde in der N\u00e4he des Bergs Zongoloni gerettet und daher wurde das ihr Name. Sie kam erst nach Einbruch der Dunkelheit in Nairobi an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/101520133452-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Das Kalb passt auf ihre Mutter auf<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 23. September 2013<\/strong><br \/>\nHeute war viel los bei dem Schlammbad: Kivuko krabbelte immerzu heraus und rollte dann wieder hinein, was Mzima und Layoni veranlasste, es ihr mehrfach nachzutun. Danach lagen sie am Ufer und mussten sich ausruhen, wobei sie in verschiedene Richtungen schauten. Kivuko forderte Tassia zu einem Ringkampf heraus, und Rombo und Taveta machten es ihnen nach.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1015201334828-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kivuko hat Spa\u00df<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 24. September 2013<\/strong><br \/>\nBei der Luzernenheuf\u00fctterung gab es das \u00fcbliche Schieben und Dr\u00e4ngeln, sodass Shimba seinen Anteil von der Veranda aus zu sich nahm und Mbirikani weg ging, nachdem sie ihre Milch getrunken hatte und ihr Luzernenheu an der Futterstelle der Krankenhausgruppe fra\u00df. Die kleine Mudanda l\u00e4sst sich gern von Ndii bemuttern, die sie vor Dabassa und Rombo besch\u00fctzte, da dies gern mal die kleineren Waisen drangsalieren.<br \/>\nDanach gesellten sich Shimba, Panda und Mudanda zu Mbirikani, und Lesanju f\u00fchrte die \u00e4lteren Waisen zur Ostseite des Bergs. Dort grasten sie, bis sie mittags zum Matschloch gingen. Sp\u00e4ter kehrten sie zur\u00fcck und grasten dort f\u00fcr den Rest des Tages.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/101520134222-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndii, Layoni und Mudanda<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 25. September 2013<\/strong><br \/>\nGegen 17 Uhr erhielten wir die Nachricht, dass ein anderes sehr kleines Elefantenkalb &#8212; erst ein bis zwei Wochen alt &#8212; gesehen wurde, wie es allein die Mombasa-Autobahn in der N\u00e4he der Stra\u00dfe nach Mackinnon entlang gelaufen war und bereits zum Buchuma-Eingang des Parks gebracht wurde. Das Rettungsteam kam dort gegen 18:45 Uhr an und fand den winzigen Bullen bei den Wildh\u00fctern am Gate vor. Die Keeper gaben ihm etwas Wasser und Milch, bevor sie ihn auf den Pickup legten und ihn zu den Stallungen brachten. Sie kamen ungef\u00e4hr 20 Uhr dort an und brachten das Baby in ein kleines Gehege in der N\u00e4he von Mbirikani, Panda und Mudanda. Das Kalb bekam au\u00dferdem eine Decke umgewickelt, damit es nicht friert, und eine zweite Decke wurde in das Gehege geh\u00e4ngt, damit es etwas Gro\u00dfes, Weiches in der N\u00e4he sp\u00fcrt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1015201341215-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Das winzige Kalb im Pickup<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 26. September 2013<\/strong><br \/>\nGegen 10:30 Uhr erhielten wir schon wieder einen Bericht \u00fcber eine n\u00f6tige Rettung. Diesmal meldete ein Tourist, dass ein Babyelefant im Schlamm der undichten Mzima-Wasserpipeline steckengeblieben war. Die Keeper beeilten sich um ein weiteres sehr junges Leben zu retten und wurden vom Fahrzeug des Touristen dorthin geleitet. Als sie ankamen, waren sie schockiert nur einen winzigen R\u00fcssel hilflos wedelnd herausgucken zu sehen, und es waren keine \u00e4lteren Elefanten in der N\u00e4he. Die Keeper hatten keine Wahl. Sie mussten ihre Schuhe ausziehen und selbst in den Schlamm steigen, um das Kalb zu befreien. Nachdem sie seine Augen vom Schlamm befreit hatten, luden sie ihn auf den Pickup und fuhren ihn zur\u00fcck zu den Stallungen. Dort wurde er gewaschen und bekam Wasser und Milch, bevor er das neue Baby von gestern abend traf und sie gemeinsam nach Nairobi flogen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1015201342019-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die zwei jungen K\u00e4lber auf den Weg zum Flugfeld<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 27. September 2013<\/strong><br \/>\nNach dem Fr\u00fchst\u00fcck und den \u00fcblichen Spielchen an den Stallungen nahm sich Taveta Dabassa f\u00fcr ein Kr\u00e4ftemessen vor, w\u00e4hrend Tassia sich an Layoni versuchte.<br \/>\nSp\u00e4ter f\u00fchrte Lesanju die Waisen zu den H\u00e4ngen des Bergs, an denen sie grasten, bis sie sie Mittags zum Matschloch f\u00fchrte. Dort genossen sie ein wunderbares Schlammbad, bevor sie dann den Rest des Tages weiter grasten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1015201342928-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Dabassa und Taveta spielen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 28. September 2013<\/strong><br \/>\nNach den \u00fcblichen Aktivit\u00e4ten des Morgens, wie K\u00f6rper an Felsen kratzen und so weiter, sahen wir etwas un\u00fcbliches: Kivuko und Dabassa hatten ein spielerisches Kr\u00e4ftemessen, was erstaunlich ist, da diese beiden Elefanten sich sonst nicht besonders leiden k\u00f6nnen.<br \/>\nLesanju f\u00fchrte die Waisen zum Berg, wo sie grasten. Sie verteilten sich auf der Suche nach etwas Frischem in alle Himmelsrichtungen. Sp\u00e4ter f\u00fchrte Wasessa sie zum Matschloch. Als die Waisen dort ankamen, fanden sie ihr sch\u00f6nes, neues Matschloch von einer wilden Herde belegt vor. Sie hielten kurz inne und fragten sich, ob es wohl in Ordnung w\u00e4re, wenn sie mit hinein gingen. Lempaute, Lesanju, Wasessa, Sinya, Mzima und Taveta verb\u00fcndeten sich und versuchten es, doch die wilde Leitkuh verjagte sie. Also mussten die Keeper eingreifen und die wilden Elefanten verjagen, damit die Waisen ihr Schlammbad nehmen konnten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/101520134436-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Layoni kratz sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 29. September 2013<\/strong><br \/>\nNachdem die Waisen ihre Morgenf\u00fctterung hinter geschlungen hatten, waren sie um 8 Uhr bereit, sich auf den Weg zu machen. Lesanju f\u00fchrte sie zum Berg, wo sie grasten, bis es Schlammbadzeit war. Wasessa war als erstes drin, wedelte ihren R\u00fcssel hin und her und spritzte mit ihren Beinen mit Wasser. Die anderen folgten ihr und alle w\u00e4lzten sich kaum sechs Minuten, bevor sie ein Staubbad nahmen und den Rest des Tages weitergrasten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1015201344521-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wasessa sitzt am Ufer des Schlammlochs<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 30. September 2013<\/strong><br \/>\nShimba wird immer schw\u00e4cher. Wir mussten ihm heute morgen auf die Beine helfen.<br \/>\nDie Waisen befreiten den Berg heute von jeglichem Futter, bevor sie sich zu ihrem t\u00e4glichen Schlammbad begaben.<br \/>\nAm Abend kam ein einzelner Bulle zum Saufen zur Wassertr\u00e4nke bei den Stallungen, bevor die Waisen zur\u00fcck waren. Er blieb eine Weile in der N\u00e4he, aber verschwand vor der R\u00fcckkehr der Waisen wieder.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1015201344732-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Shimba im Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Bemerkungen<\/strong><br \/>\nEmilys Ex-Waisen sind diesen Monat weder zu den Stallungen gekommen, noch von einer der vielen motorisierten Patrouillen gesehen worden. Doch da wir wissen, dass sie zu uns kommen w\u00fcrde, wenn es Probleme gibt, sind wir zuversichtlich, dass alles in Ordnung mit ihnen ist.<br \/>\nDas waise Eland-Antilopenkalb entwickelt sich gut und m\u00f6chte gern Freundschaft mit dem Zebra Lualeni schlie\u00dfen, die aber bisher noch kein gro\u00dfes Interesse an ihm gezeigt hat.<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-september-2013\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sonntag, 1. September 2013 Shimba, Mbirikani, Panda und Mudanda, die Viererbande, die in der N\u00e4he der Gehege grast, genossen ihre Mittagsmilchf\u00fctterung und hatten danach viel Spa\u00df in ihrem Matschloch auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen. 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