{"id":4368,"date":"2013-11-22T14:24:22","date_gmt":"2013-11-22T13:24:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=4368"},"modified":"2013-11-22T14:24:22","modified_gmt":"2013-11-22T13:24:22","slug":"voi-oktober-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-oktober-2013\/","title":{"rendered":"Voi Oktober 2013"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 1. Oktober 2013<\/strong><br \/>\nShimba ging langsam zum Wasserloch bei den Stallungen um seinen Durst zu l\u00f6schen, nachdem die anderen dort fertig waren, da er Angst hatte, in seinem geschw\u00e4chten Zustand von den anderen herumgeschubst zu werden.<br \/>\nTassia f\u00fchrte die Waisen auf den Mazinga-Berg, wo sie alle in Ruhe grasten. Tassia, Wasessa, Mzima und Lesanju stiegen dann noch weiter hinauf, doch Lempaute fand einen Leckerbissen hinter einem Felsen und verspeiste den schnell, bevor die anderen hinzukamen.<br \/>\nAn den Stallungen genossen Shimba, Mbirikani und Mudanda ihre Mittagsmilchf\u00fctterung. Mbirikani spritzte Wasser auf ihren verletzten Fu\u00df, w\u00e4hrend Mudanda ungeduldig auf und ab lief, da sie lieber schnell wieder zum Grasen zur\u00fcck wollte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1112201375640-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Shimba bei den Stallungen<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 2. Oktober 2013<\/strong><br \/>\nKivuko und Taveta wollten heute beide die Waisen anf\u00fchren und kamen dadurch vor allen anderen auf dem Berg an. Tassia kletterte auf einen gro\u00dfen, flachen Felsen, schlenkerte seinen R\u00fcssel hin und her, wedelte mit seinen Ohren und genoss die abk\u00fchlende Brise. Alle grasten bis mittags, dann nahmen sie ein Staubbad auf dem Berg, anstatt f\u00fcr ein Schlammbad zu den Stallungen zur\u00fcckzukehren.<br \/>\nInzwischen kam die Ex-Waise Lissa mit ihren wildgeborenen K\u00e4lbern zum Saufen zur Wassertr\u00e4nke bei den Stallungen und genoss auch etwas Luzernenheu. Sie blieben ungef\u00e4hr eine Stunde, bevor sie sich wieder auf den Weg machten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111420133848-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lissa und ihre Familie an der Wassertr\u00e4nke<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 3. Oktober 2013<\/strong><br \/>\nShimba nahm wie \u00fcblich sein Futter auf der sicheren Seite des Elektrozauns zu sich um nicht von den anderen gest\u00f6rt zu werden. Danach ging er zu Mbirikani und Mudanda. Dabassa und Rombo verwickelten sich gegenseitig in einen Ringkampf, w\u00e4hrend sie darauf warteten, dass Lesanju und die anderen das Fr\u00fchst\u00fcck beendeten.<br \/>\nTaveta und Tassia f\u00fchrten heute die Gruppe den Berg hinauf, wo sie sich alle niederlie\u00dfen um den Rest das Tages zu grasen.<br \/>\nInzwischen genossen Panda und Mbirikani ihr Mittagsschlammbad und sobald sie fertig waren, ging auch Shimba in das Wasserloch, um sich mit Wasser zu bespritzen.<br \/>\nAm Abend besuchte ein wilder Bulle die Stallungen auf der Suche nach Wasser. Er wurde von Layoni freundlich empfangen, w\u00e4hrend die K\u00fche eher auf Abstand blieben. Nachdem er seinen Durst gel\u00f6scht hatte, besch\u00e4ftigte er sich eine Weile mit den Waisen, bevor diese in ihre Nachtgehege gingen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201331519-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Shimba und Mudanda beim Schlammloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 4. Oktober 2013<\/strong><br \/>\nShimba war heute sehr matt und gar nicht an seinem Kopra und Luzernenheu interessiert.<br \/>\nAls die Waisen nach dem Fr\u00fchst\u00fcck auf dem Gel\u00e4nde herumschlenderten, entdeckte Wasessa einen n\u00e4herkommenden wilden Bullen. Sie informierte die anderen gr\u00f6\u00dferen K\u00fche, die sofort Platz f\u00fcr den wilden Besucher machten. Die jungen Bullen dagegen, namentlich Mzima, Tassia, Dabassa, Layoni, Rombo und Taveta waren sofort neugierig. Dabassa ging immer n\u00e4her heran und streckte seinen R\u00fcssel aus um den wilden Elefanten zu ber\u00fchren. Nachdem sie merkten, dass der Bulle es mehr auf das Luzernenheu als auf sie abgesehen hatte, gingen auch die K\u00fche Wasessa, Lempaute, Lesanju und Sinya n\u00e4her an ihn heran. Sp\u00e4ter begann Sinya, die Waisen in den Busch hinauszuf\u00fchren und der wilde Bulle z\u00f6gerte noch, den Waisen zu folgen. Doch als Layoni pl\u00f6tzlich merkte, dass er zur\u00fcckgelassen wurde und an dem Bullen vorbeirannte, um die anderen wieder einzuholen, machte der wilde Elefant es ihm nach. So grasten sie alle zusammen bis es an der Zeit f\u00fcr das Schlammbad war und der Bulle sich wieder auf den Weg machte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201331832-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Dabassa ber\u00fchrt das Bein des Bullen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 5. Oktober 2013<\/strong><br \/>\nDer wilde Bulle von gestern tauchte heute erneut auf, um die Waisen am Morgen zu besuchen. Erneut waren die Waisenbullen von ihm fasziniert, w\u00e4hrend die K\u00fche eher auf Sicherheitsabstand gingen bis der Bulle sich wieder auf den Weg machte. Danach begannen die \u00fcblichen Spielereien an den Stallungen: Panda genoss einen spielerischen Ringkampf mit Ndii, der unterbrochen wurde, als Kenia sich einmischte. Inzwischen beobachteten Mbirikani, Mudanda und Shimba die Spiele aus sicherer Entfernung auf der anderen Seite des Zauns.<br \/>\nSp\u00e4ter grasten die Waisen an den H\u00e4ngen des Bergs und nach dem Schlammbad unten im Park, bis es Zeit war, abends nach Hause zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201332454-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kenia testet das Wasser<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 6. Oktober 2013<\/strong><br \/>\nLualeni, das Waisenzebra, stellte sich heute zu ihrer Freundin Panda um das Kraftfutter mit ihr zu teilen. Mudanda drohte dem Zebra, das daraufhin austrat und floh. Das ganze wurde vom neuesten Zugang, einem Baby-Elandbock namens Jango, aus sicherer Entfernung beobachtet. Jango bleibt lieber noch in der N\u00e4he der Keeper.<br \/>\nTassia und Taveta f\u00fchrten heute die Waisen den Berg hinauf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201332848-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lualeni<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 7. Oktober 2013<\/strong><br \/>\nNachdem er seine Milch getrunken hatte, ging Shimba auf dem Gel\u00e4nde herum, w\u00e4hrend Kivuko und Dabassa die abgefallenen Bl\u00e4tter vom gestrigen Gr\u00fcnfutter aufsammelten. Shimba graste in der N\u00e4he des Zauns, w\u00e4hrend Mbirikani, Panda und Mudanda weiter hinaus gingen.<br \/>\nRombo und Ndii sch\u00e4tzten sich gegenseitig ab, bevor sie einen Ringkampf begannen. Dieser dauerte an, bis Wasessa das Kommando zum Aufbrechen gab.<br \/>\nKurz vor 16 Uhr kam eine wilde Herde zu den Stallungen um ihren Durst zu l\u00f6schen, bevor auch diese den Berg hinauf gingen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111420133343-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Rombo kratzt sich an seinem Lieblingsfelsen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 8. Oktober 2013<\/strong><br \/>\nAls die Waisen ihr Fr\u00fchst\u00fcck fra\u00dfen, brach der arme Shimba in seinem Gehege zusammen. Panda gab ihr bestes, um ihm aufzuhelfen, doch es n\u00fctzte nichts, bis die Keeper dazukamen und ihn wieder aufrichteten. Er ging dann langsam zu seiner Milch. Danach gesellten sich seine drei kleinen Freunde zu ihm und auch ein Keeper wurde ihm zugeteilt, da er sehr schwach war. Nach der Mittagsmilch genoss die kleine Gruppe ihr Schlammbad und sogar Shimba bespritzte sich selbst mit Wasser. Danach grasten sie f\u00fcr den Rest des Tages.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201334325-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen saufen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 9. Oktober 2013<\/strong><br \/>\nDie Krankenhausgruppe bekam heute ihre Milch vor den anderen und danach auch ihren Anteil Kraftfutter auf der sicheren Seite des Zauns, als die anderen gierig herauskamen.<br \/>\nRombo und Taveta hatten einen ernsten Ringkampf und sind inzwischen ziemlich faire Kampfpartner. Auch Ndii und Kivuko rangelten miteinander. Dann forderte Taveta Tassia heraus und stie\u00df dabei versehentlich Wasessa an, der das gar nicht gefiel. Sie drohte ihm w\u00fctend, doch Lesanju konnte eingreifen und die Ordnung wiederherstellen. Danach begannen noch Rombo und Dabassa einen Ringkampf, in den sich Layoni einmischte, weil er Rombo \u00fcbernehmen wollte.<br \/>\nSp\u00e4ter machten sich alle auf den Weg zum Berg.<br \/>\nUm 15:20 Uhr kam eine wilde Elefantenherde, die schon den ganzen Tag hinterm Malakai-Haus gegrast hatte, zu den Stallungen um Wasser zu trinken. Sie verlie\u00dfen die Stallungen rechtzeitig, bevor Panda, Mbirikani und Mudanda angerannt kamen und eifrig soffen, gefolgt vom langsamen Shimba.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201334631-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndii besteigt Kivuko<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 10. Oktober 2013<\/strong><br \/>\nSinya f\u00fchrte die Waisen heute zur Ostseite des Bergs. Sie grasten in Frieden, bis zwei Klippspringer-Antilopen an ihnen vorbeikamen und sich gegenseitig jagten. Das erschrak die Elefanten derma\u00dfen, dass sie aufbr\u00fcllten und sich zu ihren Keepern zur\u00fcckzogen. Die Keeper mussten die Elefanten erstmal beruhigen, was erstaunlich ist &#8211; waren die Antilopen doch gerade mal so gro\u00df wie Dikdiks.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201343849-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sinya grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 11. Oktober 2013<\/strong><br \/>\nHeute \u00fcbernahm mal wieder Lesanju die F\u00fchrung, doch auch Sinya, Tassia, Kivuko, Kenia und Taveta durften abwechselnd vorneweg laufen. Sie f\u00fchrte die Waisen zur Westseite des Bergs, wo frisches Gr\u00fcn w\u00e4chst, da es vor kurzem geregnet hatte. Alle hatten viel Spa\u00df beim Wasserloch. Nach dem Schlammbad hatten sie ein wunderbares Staubbad und warfen dabei gro\u00dfe Wolken roter Erde in die Luft.<br \/>\nAm Abend schlenderte die Krankenhausviererbande noch auf dem Gel\u00e4nde herum, bis es an der Zeit f\u00fcr sie war, in die Gehege zu gehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201345441-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lesanju<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 12. Oktober 2013<\/strong><br \/>\nShimba gesellte sich w\u00e4hrend des heutigen Fr\u00fchst\u00fccks zu den \u00e4lteren Waisen, was sehr ungew\u00f6hnlich ist, doch sie alle waren sich seines kritischen Zustands bewusst, machten ihm Platz und respektierten seine Anwesenheit. Lesanju kam her\u00fcber, liebkoste ihn mit ihrem R\u00fcssel und kollerte ihm liebevoll zu, bevor sie ruhig wegging. Als n\u00e4chstes kamen Lempaute, Sinya, Wasessa und Mzima, die es Lesanju nachmachten. Sie alle kollerten liebevoll, keiner versuchte die \u00fcblichen Schubsereien und alle lie\u00dfen Shimba den Vortritt.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch grasten die Waisen friedlich, doch am Wasserloch mussten sie warten, bis zwei alte B\u00fcffelbullen Platz f\u00fcr sie machten. Tassia war versucht, die B\u00fcffel zu verjagen, doch als sie nur unbeeindruckt zur\u00fcckstarrten, lie\u00df er davon ab. Erst als die B\u00fcffel dann Menschenstimmen h\u00f6rten, machten sie dass sie wegkamen und die Waisen hatten das Wasserloch f\u00fcr sich. Heute kamen alle mit gef\u00fcllten M\u00e4gen zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201345943-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mzima und Tassia k\u00fchlen sich ab<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 13. Oktober 2013<\/strong><br \/>\nNach dem Fr\u00fchst\u00fcck kratzten die Waisen sich erstmal an Felsen und schlenderten auf dem Gel\u00e4nde herum, bis es Zeit war, zum Grasen hinaus in den Busch zu gehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111420135439-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kivuko kratzt sich mit aufgestellten Ohren<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 14. Oktober 2013<\/strong><br \/>\nHeute morgen konnte der arme Shimba wieder nicht ohne die Hilfe der Keeper aufstehen.<br \/>\nW\u00e4hrend alle Waisen herumrannten und sich gegenseitig in Ringk\u00e4mpfe verwickelten, hatte Kivuko, die keine Sto\u00dfz\u00e4hne hat, das restliche Fr\u00fchst\u00fcck f\u00fcr sich. Viele andere lokale Bewohner kommen auch regelm\u00e4\u00dfig vorbei, um die Reste zu verspeisen, wie die Nashornv\u00f6gel, die geduldig au\u00dferhalb der Mitarbeiterk\u00fcche auf ihren Anteil &#8222;Chapati&#8220; &#8211; ein Fladenbrot &#8211; warten.<br \/>\nTaveta beschloss, einen spielerischen Ringkampf mit der kleinen Panda durchzuf\u00fchren, was die Aufmerksamkeit von Wasessa gewann, die dazu kam um aufzupassen, dass er nicht zu ruppig mit der kleinen umging. Nachdem sie \u00fcberzeugt war, dass er ihr nichts b\u00f6ses wollte, ging sie zum Luzernenheuhaufen zur\u00fcck und \u00fcbersah dabei, dass Taveta versuchte, Panda zu besteigen. Panda wich im allerletzten Moment aus und Taveta endete mit dem Gesicht im Staub, woraufhin er kleinlaut den R\u00fcckzug antrat.<br \/>\nUm 10:45 Uhr machten sich die Waisen auf den Weg zum gro\u00dfen Wasserloch, wo sie Wasser tranken, da die F\u00e4sser bereits leer waren. Kivuko trat die F\u00e4sser herum um ihre Entt\u00e4uschung zu demonstrieren. Es war ein k\u00fchler Tag, sodass die Waisen sich nur mit Wasser bespritzten und ein Staubbad nahmen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201352230-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kivuko frisst Kopra<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 15. Oktober 2013<\/strong><br \/>\nHeute musste Shimba an eine Infusion gelegt werden, da er erneut zu schwach zum Aufstehen war. Der Tierarzt kam zu ihm und gab ihm Antibiotika und Vitamine und nahm Dung-, Blut- und Urinproben. Um 11 Uhr kamen Shimbas Freunde Panda, Mbirikani und Mudanda vorbei um nach ihm zu sehen und versuchten, ihm seine Milch zu klauen. Die Keeper brachten die drei kleinsten wieder zum Grasen zur\u00fcck.<br \/>\nDie Ex-Waise Lissa tauchte heute erneut mit ihrer Familie bei den Gehegen auf und fra\u00df etwas Luzernenheu.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201352615-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mudanda zeigt ihren R\u00fcssel<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 16. Oktober 2013<\/strong><br \/>\nAls die Waisen heute drau\u00dfen im Busch grasten, bemerkten sie eine ungef\u00e4hr 15-k\u00f6pfige Elefantenherde, die sich ihnen n\u00e4herte. Tassia, Dabassa, Lesanju und Wasessa gingen ihnen entgegen um sie zu treffen. Alle Waisen grasten gemeinsam mit der wilden Herde und sie alle hatten die gleiche rote Farbe, sodass es f\u00fcr die Keeper sehr schwer war, sie auseinanderzuhalten. Tassia, Taveta, Mzima, Rombo und Dabassa fanden wilde gleichaltrige Elefanten, die sie in Ringk\u00e4mpfe verwickelten, w\u00e4hrend die \u00e4lteren K\u00fche entschieden, die wilden K\u00e4lber zu bemuttern. Sie blieben alle zusammen, bis die Keeper die Waisen zum Schlammbad riefen, woraufhin die wilden Elefanten zur\u00fcckblieben. Beim Schlammbad hatten die Waisen sehr viel Spa\u00df.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201353250-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Dabassa nach dem W\u00e4lzen im Schlammloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 17. Oktober 2013<\/strong><br \/>\nAls die Waisen heute an den H\u00e4ngen des Bergs grasten, begegneten sie einer wilden sto\u00dfzahnlosen Kuh mit ihren beiden K\u00e4lbern, von denen eins gerade ges\u00e4ugt wurde. Sobald die Kuh die Keeper h\u00f6rte, drohte sie mit einem Angriff, sodass sich die Keeper hinter den Waisen verstecken mussten. Als das Kalb fertig getrunken hatte, ging die wilde Kuh in Richtung anderer wilder Elefanten, die etwas weiter unten grasten. Unsere Waisen hatten dann die leckere Vegetation dort oben f\u00fcr sich allein.<br \/>\nEtwas weiter unten bei den wilden Elefanten grasten viele andere wilde Tiere, wie Strau\u00dfe, Grant-Gazellen und Kuhantilopen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201354241-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Strau\u00dfe, Gazellen und Elefanten im Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 18. Oktober 2013<\/strong><br \/>\nLempaute posierte heute vor der Kamera. Sie wedelte mit ihrem R\u00fcssel, um die Aufmerksamkeit der Keeper zu erlangen, damit sie fotografiert w\u00fcrde und nicht die anderen. Danach f\u00fchrte sie die Herde hinaus zum Grasen und traf auf dem Weg zwei Impalas, die sie verjagte. Als Taveta und Rombo h\u00f6rten, wie Lempaute trompetete, eilten sie hinzu und Lempaute \u00fcberlie\u00df es den Jungs, ihren Spa\u00df mit den Impalas zu haben. Bis die beiden genug von den Impalas hatten, waren die anderen Waisen schon halb den Berg hinauf gegangen.<br \/>\nInzwischen musste der arme Shimba wieder an die Infusion gelegt werden, da sich sein Zustand rapide verschlechtert. Auch der Terarzt wei\u00df nicht, was wir noch f\u00fcr ihn tun k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111420135509-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lempute zeigt ihren R\u00fcssel<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 19. Oktober 2013<\/strong><br \/>\nDas Zebra Lualeni floh vor Rombo zu den Keepern, sodass sich Rombo danach auf Lesanju und Layoni konzentrierte. Die aber ignorierten ihn, da sie gerade auf dem Weg zu Sinya, Kenia und Ndii waren, die am Zaun grasten. Dann entdeckte Rombo Mzima, der gerade einen Ast zerbrach und lief in dessen Richtung, doch Mzima zeigte sein Desinteresse mit aufgestellten Ohren.<br \/>\nInzwischen schloss sich Wasessa Lesanju und Lempaute an, denen es auch gelungen war, einen Ast herunterzuholen, den sich die drei M\u00e4dchen dann teilten. Danach rief Lesanju die Waisen zusammen und sie machten sich auf den Weg in den Busch. Nur der gierige Dabassa blieb noch beim Luzernenheuhaufen zur\u00fcck. Er eilte ihnen hinterher um sie einzuholen.<br \/>\nInwischen verschlechtert sich Shimbas Zustand trotz Infusion immer weiter.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201355645-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Layoni staubbadet<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 20. Oktober 2013<\/strong><br \/>\nDie Waisen gingen heute den Berg hinunter zum Grasen und blieben immer wieder unterwegs stehen um sich zu kratzen, Wurzeln auszugraben oder leckere Pflanzen zu verspeisen. Um 15 Uhr gingen sie zum gro\u00dfen Wasserloch.<br \/>\nBei den Stallungen ereignete sich inzwischen Tragisches. Shimba erlag letztendlich seinen Verletzungen, die ihm der L\u00f6wenangriff im April beschert hatte. Er war ein sehr geliebtes Mitglied der Waisenherde, sehr freundlich und sanft &#8211; ein wirklich h\u00f6flicher und liebender Junge, der in all den Jahren, die er bei uns war, niemals andere einsch\u00fcchterte und niemals auch nur mit dem falschen Fu\u00df aufgestanden war. Mutig war er in der verh\u00e4ngnisvollen Nacht im April. Die Waisen hatten die Nacht allein drau\u00dfen verbracht, nachdem sie durch ein Gewitter am Abend aufgeschreckt worden waren. Auf seinem Weg zu den Gehegen wurde Shimba von mindestens drei L\u00f6wen angegriffen und obwohl er sich gut gewehrt und sie verjagt hatte, hatten die L\u00f6wen ihm ernste Verletzungen an Kopf und Hinterbeinen beigebracht. Trotzdem gelang es ihm, nach Hause zur\u00fcckzukehren, wo er schlie\u00dflich starb, doch wenigstens umgeben von Freunden, die ihn lieben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111420136047-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Badetag<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 21. Oktober 2013<\/strong><br \/>\nDas verwaiste Elandantilopenkalb Jango liebt es, mit dem verwaisten Zebra Lualeni zu spielen und die beiden jagen gemeinsam \u00fcber das Gel\u00e4nde.<br \/>\nPanda, Mudanda und Mbirikani kommen immer wieder zu den Stallungen zur\u00fcck und suchen Shimba. Sie hoffen noch immer, dass er dort irgendwo ist.<br \/>\nInzwischen grasten die \u00e4lteren Waisen ruhig auf dem Berg und Kenia f\u00fchrte die kleineren Waisen zum gro\u00dfen Wasserloch, wo sie ihre Mittagsmilchf\u00fctterung erhielten. Das geschah in zwei Gruppen: zuerst Kenia, Dabassa, Ndii und Layoni und danach Tassia, Taveta, Kivuko und Rombo. Die \u00e4lteren Elefanten kamen sp\u00e4ter hinzu und sie hatten Spa\u00df im Schlammloch. Nach dem Staubbad f\u00fchrte Sinya sie zur\u00fcck den Berg hinauf, wo sie f\u00fcr den Rest des Tages grasten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11142013669-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sinya, Kenia und Ndii grasen am Zaun<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 22. Oktober 2013<\/strong><br \/>\nNach dem vormitt\u00e4glichen Grasen gingen die Waisen zum gro\u00dfen Wasserloch, wo sie eine freundliche wilde Herde trafen, die sie herzlich begr\u00fc\u00dfte. Kenia, Dabassa, Kivuko und Layoni waren gl\u00fccklich, von dieser Herde so freundlich aufgenommen zu werden. Sie durften auch mit Gleichaltrigen spielen. Als der Rest der Waisen ankam, gab es jede Menge fr\u00f6hliches Trompeten und Kollern, und die gro\u00dfen wilden Elefanten schauten dabei zu, wie ihre K\u00e4lber mit den Waisen herum tollten. Danach nahm die ganze Gruppe ein Staubbad, bevor sie wieder getrennte Wege gingen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201361159-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Dabassa &amp; Kenia k\u00fchlen sich ab<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 23. Oktober 2013<\/strong><br \/>\nEin neues waises Elefantenkuhkalb, das gestern Nacht aus Tsavo-West gerettet wurde, verbrachte die Nacht im Gehege direkt neben Panda, Mbirikani und Mudanda, die ihr Trost spendeten. Sie machte Anstalten, die Keeper anzugreifen, die ihr Wasser und Milch brachten, doch mit der Zeit musste sie aufgeben und trank beides. Den Rest der Zeit durfte sie sich ausruhen, bis das Rettungsflugzeug aus Nairobi im Anflug war. Dann wurde sie zum Flugfeld gebracht und schnellstm\u00f6glich in das Flugzeug geladen. Sie bekam Antibiotika gegen eine Lungenentz\u00fcndung und wurde f\u00fcr die Dauer des Flugs an eine Infusion geh\u00e4ngt, damit sie auf dem anstrengenden Flug nicht noch mehr Kr\u00e4fte verliert.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201361618-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Das neue Baby wird gef\u00fcttert<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 24. Oktober 2013<\/strong><br \/>\nLesanju f\u00fchrte die Waisen heute fr\u00fcher als \u00fcblich hinaus, damit sie von dem frischen Gr\u00fcn profitieren konnten, das die letzten Regenf\u00e4lle bescherten. Au\u00dferdem freute sie sich darauf, die wilden Herden zu treffen, die nun in das Gebiet zur\u00fcckgekehrt sind. Lesanju ist nun nicht mehr so zur\u00fcckhaltend, wenn es darum geht, wilde Herden zu treffen, die sie und ihre Gruppe akzeptieren. Trotzdem liefen ihnen heute keine anderen Elefanten \u00fcber den Weg und sie grasten friedlich, bis es an der Zeit war, abends nach Hause zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201361933-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lesanju und ihre Gruppe fressen Kopra<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 25. Oktober 2013<\/strong><br \/>\nMbirikani, Mudanda und Panda eilten zu ihrem \u00fcblichen Futterplatz innerhalb des Zauns und fanden das Tor dorthin geschlossen vor. Die Keeper glauben, es ist an der Zeit, dass die drei sich mehr mit den \u00e4lteren Waisen anfreunden, nun da Shimba nicht mehr bei ihnen ist. Dabassa forderte Panda zu einem Ringkampf heraus, der sehr genau von Kenia und Ndii beaufsichtigt wurde. Auch Rombo und Tassia hatten ein Kr\u00e4ftemessen, das von Tassia gewonnen wurde, der dann Rombo bestieg. Mbirikani floh und Mudanda versteckte sich zwischen den gro\u00dfen M\u00e4dchen. Nachdem er Rombo besiegt hatte, nahm sich Tassia Ndii vor, doch Kenia stieg in den Kampf mit ein und half ihrer Freundin.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch grasten die Waisen ungef\u00e4hr zwei Stunden lang gemeinsam mit einer freundlichen wilden Herde, bevor sie zum Schlammloch gingen. Dort genossen sie das Mittagsschlammbad sehr.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201362534-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Dabassa &amp; Panda ringen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 26. Oktober 2013<\/strong><br \/>\nKenia f\u00fchrte die Waisen heute den Berg hinauf. Sie war erpicht darauf, so schnell wie m\u00f6glich dort anzukommen um das frische Gr\u00fcn des Bergs zu fressen, w\u00e4hrend der Rest des Parks noch immmer sehr trocken ist. Auf dem Berg teilten sich die Waisen in mehrere Gruppen auf: Kivuko, Sinya, Wasessa und Lesanju grasten in einigem Abstand, denn Kivuko vermeidet immer Tassia und Taveta, die sie gerne \u00e4rgern. Tassia und Taveta hatten aber gerade ein paar andere Waisen etwas weiter oben auf dem Berg entdeckt und folgten diesen, w\u00e4hrend Mzima und Kenia einen kleinen, gr\u00fcnen Busch fra\u00dfen und sogar Dabassa, Layoni und Rombo verjagten, als diese auch etwas ab haben wollten.<br \/>\nMittags gingen die milchabh\u00e4ngigen Waisen zum gro\u00dfen Wasserloch und holten ihren Anteil ab. Sp\u00e4ter kamen die \u00e4lteren Waisen hinzu und alle gemeinsam w\u00e4lzten sich im Schlamm.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201363149-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tassia &amp; Layoni kratzen sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 27. Oktober 2013<\/strong><br \/>\nKomischerweise grasten die Streith\u00e4hne Kivuko und Rombo heute friedlich zusammen. Sp\u00e4ter trennten sie sich und als Rombo gerade einen kleinen Strauch fra\u00df, h\u00f6rte er etwas hinter dem Busch und, nachdem er aufmerksam zugeh\u00f6rt hatte, machte er auf dem Absatz kehrt und floh. Das verursache eine Massenflucht unter den schreienden Waisen. Es stellte sich heraus, dass das seltsame Ger\u00e4usch hinter dem Busch nur Taveta gewesen war, sodass alle in Ruhe weitergrasten, nachdem sie sich beruhigt hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111420136354-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kivuko und der teilweise versteckte Rombo<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 28. Oktober 2013<\/strong><br \/>\nHeute war ein sehr hei\u00dfer Tag und alle Waisen gingen heute fr\u00fcher zum Wasserloch um sich abzuk\u00fchlen, bevor der Traktor mit den Milchflaschen ankam. Nachdem sie viel Spa\u00df im Wasserloch gehabt hatten, grasten die Waisen f\u00fcr den Rest des Tages.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111420136382-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen im Wasserloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 29. Oktober 2013<\/strong><br \/>\nHeute war wieder ein Wasserlochtag f\u00fcr die Waisen, die schon kurz nach 10 Uhr zum Wasserloch gingen. Sie schoben und schubsten sich gegenseitig, weil jeder noch etwas Platz f\u00fcr sich finden wollte. Die gro\u00dfen M\u00e4dchen fingen an, das Wasserloch zu vergr\u00f6\u00dfern, indem sie Erdklumpen vom Ufer abtrugen. Andere Waisen demonstrierten ihre Hintern-Kratz- und W\u00e4lz-Talente und jeder versuchte es besser zu machen als die anderen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201364327-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Dabassa kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 30. Oktober 2013<\/strong><br \/>\nHeute war ein k\u00fchler Tag, sodass die Waisen zuerst vorsichtig die Wassertemperatur im gro\u00dfen Wasserloch testeten. Kivuko ging als erste hinein und die anderen Waisen folgen ihr. Sie hatten dann alle viel Spa\u00df und Mzima versuchte, Dabassa, Kenia und Tassia hinauszuschieben um selbst mehr Platz zu haben. Danach kratzten sie sich alle in einer Grube, bevor sie ein Staubbad nahmen. Anschlie\u00dfend ging es zur\u00fcck in den Busch und sie grasten f\u00fcr den Rest des Tages.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111420136457-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mzima rollt sich im Schlamm umher<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 31. Oktober 2013<\/strong><br \/>\nDer waise Elandbulle Jango gesellte sich zu Lualeni, als sie gerade graste und die Keeper pfl\u00fcckten ihm ein paar sehr weiche Keime, damit er etwas Gr\u00fcnfutter probieren konnte.<br \/>\nInzwischen grasten die anderen Waisen wie \u00fcblich auf dem Berg, doch heute nahmen sie kein Schlammbad, sondern ruhten sich nur im Schatten aus bevor sie weitergrasten. Es gab nicht so viel Aufregung heute.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111420136576-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Jango lernt, Gras zu fressen<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-oktober-2013\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dienstag, 1. Oktober 2013 Shimba ging langsam zum Wasserloch bei den Stallungen um seinen Durst zu l\u00f6schen, nachdem die anderen dort fertig waren, da er Angst hatte, in seinem geschw\u00e4chten Zustand von den anderen herumgeschubst zu werden. Tassia f\u00fchrte die Waisen auf den Mazinga-Berg, wo sie alle in Ruhe grasten. Tassia, Wasessa, Mzima und Lesanju &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-oktober-2013\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eVoi Oktober 2013\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":4369,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[40,43],"tags":[],"class_list":["post-4368","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-tagebuch-der-keeper","category-voi"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4368","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4368"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4368\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4372,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4368\/revisions\/4372"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4369"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4368"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4368"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4368"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}