{"id":4418,"date":"2013-12-14T13:50:01","date_gmt":"2013-12-14T12:50:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=4418"},"modified":"2013-12-14T13:50:01","modified_gmt":"2013-12-14T12:50:01","slug":"nairobi-nursery-november-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-november-2013\/","title":{"rendered":"Nairobi Nursery November 2013"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 1. November 2013<\/strong><br \/>\nObwohl Asanje noch immer in ihrem Gehege bleiben muss, geht es ihr nach dem anaphylaktischen Schock, den sie drau\u00dfen im Busch erlitt und durch den sie erblindete und dem Tode nahe war, schon wieder besser. Ihr Augenlicht scheint langsam wiederzukommen.<br \/>\nInzwischen haben die drei zahnenden Waisen ganz sch\u00f6n Kr\u00e4fte verloren, wie es immer passiert, wenn Elefanten ihre ersten Z\u00e4hne durchschieben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201313859-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Asanje bekommt Milch<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 2. November 2013<\/strong><br \/>\nRorogoi, die bisher die \u00f6ffentliche Besuchsstunde mied und auch nicht so begeistert von den Keepern war, hat sich inzwischen besser eingew\u00f6hnt. Auch die kleine Oltaiyoni macht sich gut und hat sich sehr mit Lentili angefreundet. Sie wollte allerdings als einzige der neuen Waisen noch bis Monatsende nicht gern in ihren Stall zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201314515-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Rorogoi und Lentili<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 3. November 2013<\/strong><br \/>\nHeute wurde ein neues Waisenkalb nach Nariobi gebracht, das aus einem k\u00fcnstlichen Erdloch an der Mzima-Pipeline beim Manyani-Trainingsgel\u00e4nde gerettet worden war. Das ungef\u00e4hr 2 Monate alte Kalb war in gutem Zustand und wurde Ashaka genannt. Das ist der Name eines Wasserlochs in einem der nahegelegenen T\u00e4ler des Parks in der N\u00e4he des Manyani-Eingangs.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201314817-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ashaka<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 4. November 2013<\/strong><br \/>\nDas neue Baby war w\u00e4hrend der Nacht sehr unruhig und weinte um ihre Mutter.<br \/>\nAm Morgen ging es dem armen kleinen Shujaa, der gerade mittem im Zahnungsprozess ist, nicht gut und er musste an eine Infusion gelegt werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/12920131516-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ashaka<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 5. November 2013<\/strong><br \/>\nAsanje durfte heute mit den anderen hinaus und wurde freundlich willkommen gehei\u00dfen. Arruba, Suswa und Lentili eskortierten sie hinaus zum Grasen, w\u00e4hrend die frechen Jungs Lemoyian, Kithaka und Barsilinga versuchten, sie in einen Ringkampf zu verwickeln. Die Keeper verscheuchten die Jungs aber, denn Asanje ist noch immer sehr schwach.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201315423-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Asanje im Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 6. November 2013<\/strong><br \/>\nVuria und Ngasha sind inzwischen sehr gierige Jungs und versuchen immer, w\u00e4hrend der F\u00fctterungszeiten die Flaschen der anderen zu klauen. Sie br\u00fcllen laut auf, wenn ihre eigenen leer sind. Tundani ist noch immer der h\u00f6flichste Waisenhausjunge und wird von allen sehr geliebt, w\u00e4hrend Mashariki diesen Status unter den M\u00e4dchen inne hat.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201315942-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Vuria will an Oltaiyonis Milch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 7. November 2013<\/strong><br \/>\nDer Zustand des armen kleinen Shujaa hat sich heute weiter verschlechtert und er konnte heute morgen nicht mal alleine stehen. Als er starb, war es 10 Uhr und er lag noch immer an der Infusion. Die Blutuntersuchung zeigte uns, dass seine Leber versagte. Wir haben auch eine Blutprobe von Mshindi genommen, der auch gerade zahnt und seine Probe deutete auch auf Leberversagen hin.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201321736-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Shujaa spielt mit der Decke<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 8. November 2013<\/strong><br \/>\nNaipoki, Kihari und Ishaq-B wird beigebracht, in den Elefanten-Umzugs-LKW zu gehen. Sie werden bald zur Auswilderungsstation in Voi gebracht, denn wir brauchen im Waisenhaus mehr Platz. Inzwischen haben wir ungef\u00e4hr 35 Elefanten hier und es werden mit Sicherheit noch mehr. Zum Beispiel kam direkt heute ein winziges einmonatiges Kalb bei uns an, das aus einem Brunnen in der N\u00e4he des Ambolesi-Nationalparks gerettet worden war. Er wurde Olodare genannt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/12920137256-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kihari<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 9. November 2013<\/strong><br \/>\nEin weiterer Waise kam bei uns an. Dieses Mal war es ein ungef\u00e4hr 8 Monate altes M\u00e4dchen, das von der an Tsavo grenzenden Galana-Ranch nach Nairobi geflogen wurde. Sie ist ganz offensichtlich ein Opfer der Wilderei, denn sie hat eine Pfeil- oder Schusswunde an ihrem Hinterbein. Sie ist sehr abgemagert und war also schon l\u00e4ngere Zeit ohne die Milch ihrer Mutter. Sie brach in der Nacht zusammen und musste an eine Infusion gelegt werden. Sie wurde Bissemballa genannt, was &#8222;offene Ebene&#8220; bedeutet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201381241-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bissemballa an der Infusion<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 10. November 2013<\/strong><br \/>\nNaipoki, Ishaq-B und Kihari haben das Waisenhaus heute sehr fr\u00fch am Morgen im LKW verlassen. Bereits um 3:30 Uhr waren sie auf dem Weg zur Auswilderungsstation in Voi. Narok, Teleki und Bomani, die mitbekamen, wie die drei Waisen ihre Nachtgehege verlie\u00dfen, eilten am Morgen zu den leeren Gehegen und wunderten sich, wo ihre Altersgenossen hin waren. Sp\u00e4ter beruhigten sie sich aber.<br \/>\nDie arme Bissemballa, die nach der Infusion letzte Nacht wieder zu sich kam, brach erneut zusammen und musste wieder an den Tropf, der sie zur Freude der Keeper erneut wiederbelebte. Sie blieb weiterhin sehr schwach, nahm aber etwas Milch und Gr\u00fcnfutter zu sich.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/12920137127-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Elis im LKW<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 11. November 2013<\/strong><br \/>\nHeute gab es schon wieder eine Rettung. Dieses Mal handelte es sich um einen kleinen Bullen von der Loisaba-Ranch, der ungef\u00e4hr 20 Monate alt war und ebenfalls ein Opfer der Wilderei, denn in der N\u00e4he wurden vor kurzem sieben Elefanten von Wilderern erschossen. Er wurde Kirimon genannt und war ebenfalls sehr d\u00fcnn, da er schon l\u00e4nger keine Milch bekommen hatte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201381335-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kirimon<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 12. November 2013<\/strong><br \/>\nDer neue Elefant von gestern hatte eine ruhige Nacht. Er frisst Gr\u00fcnfutter, aber akzeptiert die Milch noch nicht. Er leidet an Magenparasiten und hat eine Ivomectin-Spritze bekommen. Der Zustand der armen Bissemballa verschlechterte sich weiter und wir denken, dass es m\u00f6glicherweise ein vergifteter Pfeil war, der ihre Wunde am Hinterbein verursachte. Der arme Mshindi wird auch immer schw\u00e4cher und hat Blut im Stuhl. Auch er war an einer Infusion und war trotzdem noch bemitleidenswert schwach.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201381638-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mshindi<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 13. November 2013<\/strong><br \/>\nHeute war ein sehr trauriger Tag. Wir haben in der letzten Zeit viele Babys verloren, aber noch nie zwei an einem Tag, wie heute. Bissemballa starb um 7 Uhr und Mshindi um 9 Uhr. Wir waren alle sehr traurig und deprimiert.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/12920138186-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mshindi kam leider nicht \u00fcber den Berg<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 14. November 2013<\/strong><br \/>\nNeuling Kirimon brach um 6:30 Uhr zusammen und musste sofort an die Infusion gelegt werden. Obwohl er dann wieder zu sich kam und stehen konnte, verweigerte er weiterhin die Milch und bekam daher eine nahrungserg\u00e4nzende Infusion, die uns der Tierarzt empfahl, damit er bei Kr\u00e4ften bleibt.<br \/>\nAsanje ging heute nicht mit den anderen hinaus, da sie noch immer nicht richtig sehen kann und schwach aussah. Sie brach sp\u00e4ter zusammen und wurde auch an die Infusion gelegt.<br \/>\nEin weiterer neuer Elefant kam am Nachmittag an. Sie wurde vom Voi-Fluss im Tsavo-East Nationalpark gerettet und ihre Mutter wurde m\u00f6glicherweise von Wilderern get\u00f6tet. Sie wurde Tarhi genannt und ist ungef\u00e4hr 8 Monate alt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201382830-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tarhi kommt an und wird an die Infusion gelegt<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 15. November 2013<\/strong><br \/>\nAsanje sah heute wieder etwas besser aus und konnte stehen. Sie nahm die Milch und das Gr\u00fcnfutter an, aber ist immer noch blind und schwach.<br \/>\nInzwischen frisst Kirimon immer noch nicht und wird von Tag zu Tag schw\u00e4cher.<br \/>\nNeuling Tarhi blieb auch in ihrem Gehege, da sie noch zu aggressiv und zu schwach war, sich den anderen anzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201385416-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Asanje in ihrem Gehege<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 16. November 2013<\/strong><br \/>\nUm 9 Uhr bekamen die Waisen alle ihre Milch vor Tarhis Gehege und danach durfte sie zu den anderen hinaus und wurde von den K\u00fchen herzlich willkommen gehei\u00dfen, w\u00e4hrend Lemoyian und Ngasha versuchten, sie herumzuschubsen und von den Keepern zur\u00fcckgehalten wurden. Sie war st\u00f6rrisch, als es zur \u00f6ffentlichen Besuchsstunde ging und wurde daher zu den kleineren Elefanten zur\u00fcckgebracht, benahm sich aber f\u00fcr den Rest des Tages gut. Am Abend kam sie gl\u00fccklich in ihr Gehege zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201385159-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tarhi mit den anderen Waisen drau\u00dfen im Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 17. November 2013<\/strong><br \/>\nKirimon starb letzte Nacht, nachdem er seit seiner Ankunft immer wieder an die Infusion musste. Er wollte nie fressen und wurde dadurch immer schw\u00e4cher.<br \/>\nDie Vorbereitungen f\u00fcr den Umzug von drei weiteren Waisenhauselefanten (Laragai, Narok und Bongo) zur Auswilderungsstation nach Ithumba begannen heute um 3 Uhr. Der dreij\u00e4hrige Bongo war die ganze Zeit sehr wild und hat einen sehr langen, spitzen Sto\u00dfzahn. Er musste daher seit seiner Ankunft letzten Monat in seinem Gehege bleiben, da die Keeper zuviel Angst vor ihm hatten. Ein KWS-Tierarzt kam um ihn zu bet\u00e4uben, sodass er auf einer Matte zum LKW getragen werden konnte. Dort wurde er wiederbelebt und blieb ruhig, nachdem er auch etwas Stressnil bekommen hatte. Laragai und Narok gingen sehr gehorsam hinein und schon um 4 Uhr waren sie auf ihrem Weg nach Ithumba.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/12920138578-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bongo im LKW<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 18. November 2013<\/strong><br \/>\nLima Lima und Laragai waren immer gute Freunde, da sie innerhalb von ein oder zwei Tagen bei uns ankamen. Lima Lima war noch nicht fit genug, um mit Laragai nach Ithumba zu gehen, darum wurde Narok ausgew\u00e4hlt. \u00dcberraschenderweise schien Lima Lima Laragai gar nicht zu vermissen, was sehr un\u00fcblich ist.<br \/>\nDas Baby Kamok war heute sehr spielerisch. Sie jagte einem neuen Wurf Babywarzenschweinen hinterher und spielte in der Erde, was sie schon l\u00e4nger nicht mehr gemacht hatte.<br \/>\nDas Baby Ashaka beansprucht die F\u00fctterungsdecke ganz f\u00fcr sich. Diese Decke wird aufgeh\u00e4ngt, damit die ganz kleinen Elefanten ihren R\u00fcssel beim Trinken dagegen lehnen k\u00f6nnen. Ashaka versucht immer, die anderen wegzuschieben, doch heute \u00fcbernahm Olodare die Kontrolle \u00fcber die Decke und schob Kamok und Ashaka weg.<br \/>\nDie Waisen erschraken im Busch, als pl\u00f6tzlich zwei B\u00fcffel auftauchten. Tarhi rannte weg und verlief sich. Nach einer zweist\u00fcndigen Suche wurde sie gefunden und zu den anderen zur\u00fcckgebracht.<br \/>\nSolio meldete sich heute mal wieder, nachdem sie lange Zeit weg gewesen war. Maxwell war sehr erfreut dar\u00fcber. Er rannte auf und ab und als Solio sich neben seinem Gehege niederlie\u00df um Luzernenheu zu fressen, legte er sich auf seinem Heubett so dicht an sie heran, wie es ging.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/12920138593-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Laragai im Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 19. November 2013<\/strong><br \/>\nWenn am Morgen alle Elefanten gesund sind und mit guter Laune aufwachen, sind auch die Keeper gl\u00fccklich. Balguda war etwas kr\u00e4nkelnd, aber nachdem er Antibiotika bekommen hatte, schien es ihm heute viel besser zu gehen. Als er aus seinem Gehege kam, wartete schon Ngasha auf ihn, um mit ihm ein Kr\u00e4ftemessen zu veranstalten. Bald kamen noch Kithaka und Barsilinga dazu und das Spiel wurde ein zwei gegen zwei: Balguda und Ngasha gegen Kithaka und Barsilinga. Sie hatten lange Spa\u00df, bis der freche Lemoyian dazukam und alles versaute.<br \/>\nSonje war immer sehr begeistert von den Kleinen und wird in Zukunft eine hervorragende Leitkuh werden. Nach der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde verl\u00e4sst sie die Gruppe um nach Kamok, Olodare und Ashaka zu sehen, die es lieben, wenn sich die gr\u00f6\u00dfere Kuh um sie k\u00fcmmert. Nachdem sie sie alle mit ihrem R\u00fcssel liebkost hat, legt sie sich hin und l\u00e4sst die Kleinen auf ihr herumklettern. Sie liebt es, die Babys zu bemuttern und m\u00f6chte am liebsten ewig bei ihnen bleiben und nicht zu ihrer Gruppe zur\u00fcck. Sie und Murera kommen normalerweise abends fr\u00fcher nach Hause und sie schaut immer zuerst bei den Babys vorbei, w\u00e4hrend Murera mehr an ihrem Luzernenheu und dem Kraftfutter interessiert ist, das in ihrem Gehege auf sie wartet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/12920139911-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Barsilinga und Kithaka<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 20. November 2013<\/strong><br \/>\nVuria ist der gierigste der Jungs und w\u00e4hrend der F\u00fctterzeit sogar ungehorsam. Er und Nelion wurden nach dem Umzug von Laragai und Narok der \u00e4lteren F\u00fcttergruppe zugeordnet. Aber als die n\u00e4chste Gruppe zur Mittagsf\u00fctterung kam, mischte er sich heimlich unter sie und versuchte, den anderen ihren Anteil streitig zu machen. Schlie\u00dflich schubste er den armen Garzi zu Boden, der daraufhin in den n\u00e4chsten Busch rannte, um ihm zu entkommen.<br \/>\nOltayioni hat sich noch immer nicht an ihren Stall gew\u00f6hnt. Es ist noch immer schwierig, sie hinein zu bekommen, wenn die Waisen am Abend nach Hause kommen. Doch wenn sie einmal drin ist, ist sie gl\u00fccklich und zufrieden damit, Barsilinga als Nachbar zu haben. Hineingehen ist immer der schwerste Teil.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201391345-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Vuria liebt seine Milch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 21. November 2013<\/strong><br \/>\nSuswa war bisher ein Einzelg\u00e4nger. Sie verbrachte ihre Zeit drau\u00dfen im Busch immer ein St\u00fcck entfernt von den anderen. Lentili war w\u00e4hrend ihrer ersten Tage im Waisenhaus \u00e4hnlich, aber seit Tarhi ankam, grasen die zwei nebeneinander und nun hat sich auch Suswa zu ihnen gesellt. Dabei verlor Suswa das erste Mal die Nerven mit dem frechen Jungen Lemoyian, der sich Tarhi n\u00e4herte und so tat, als w\u00e4re er nett. Als er dann zeigte, dass er sie eigentlich nur herumschubsten wollte, jagte Suswa ihn fort.<br \/>\nNach der privaten Besuchsstunde um 15 Uhr gingen die Waisen zu den Stallungen, um Asanje abzuholen, damit sie einige Zeit mit den anderen hinaus kann, jetzt, wo ihr Augenlicht langsam zur\u00fcckkommt. Lemoyian st\u00f6rte mal wieder den Frieden, indem er versuchte, sie zu schubsen. Darum trennten die Keeper die beiden und brachten sie zum h\u00f6flichen Tundani, bei dem Barsilinga und Rorogoi waren und sie genoss es sehr, unten diesen Elefanten zu sein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201391929-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lemoyian n\u00e4hert sich Suswa und Tarhi<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 22. November 2013<\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde und nach der Milchf\u00fctterung zeigten Arruba, Lemoyian, Garzi und Barsilinga erstmal, wie man vern\u00fcnftig schlammbadet. Sie rutschten in das Schlammloch hinein und als Arruba es sich gerade im Matsch gem\u00fctlich machte, kletterte Lemoyian auf ihren Kopf und ertr\u00e4nkte sie fast. Barsilinga schob ihn weg und die Besucher jubelten ihm zu!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201392336-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lemoyian und Arruba im Schlammloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 23. November 2013<\/strong><br \/>\nNeuling Tarhi hatte heute weichen Stuhl, sodass wir eine Blutprobe von ihr nahmen. Wir fanden heraus, dass ihre Leber versagte und gaben ihr Medizin.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201392538-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tarhi<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 24. November 2013<\/strong><br \/>\nTarhi schien es heute etwas besser zu gehen. Ihr Stuhl war fester, aber sie trauert noch immer um ihre verlorene Mutter und frisst lieber in einigem Abstand zu den anderen. Auch sie geht abends nicht gern in ihren Stall und muss mit einer Milchflasche gelockt werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201392719-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tarhi und Rorogoi<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 25. November 2013<\/strong><br \/>\nHeute war der Gl\u00fcckstag eines einsamen Babys, das gestern Abend allein auf der Rukinga-Ranch in der N\u00e4he der MacKinnon-Stra\u00dfe herumwanderte. Es verbrachte die Nacht auf der Ranch und wurde heute fr\u00fch nach Nairobi geflogen. Es handelt sich um einen Babybullen, der ungef\u00e4hr zwei Wochen alt ist. Er ist in gutem Zustand, nahm die Milch und hat sich gut eingew\u00f6hnt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201392926-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">MacKinnon kurz nach seiner Ankunft<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 26. November 2013<\/strong><br \/>\nGanz untypisch hat Tarhi die ganze Nacht gestanden und brach um 6 Uhr zusammen. Sie wurde sofort an eine Infusion gelegt, was sie aus ihrem Koma wiedererweckte. Sie trank ihre Milch und ging ein kleines St\u00fcck, aber wurde sofort wieder sehr schwach und brach mit einem aufgeblasenen Bauch erneut zusammen. Sie kam sofort wieder an die Infusion, aber noch bevor sie die Buscopan-Spritze bekam, starb sie. Es brach allen das Herz, die sich um sie k\u00fcmmerten, denn sie war ein sehr liebevoller Elefant.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201393045-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tarhi mit Oltaiyoni und Rorogoi<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 27. November 2013<\/strong><br \/>\nKamok hat nun ihre ersten vier Z\u00e4hne, doch Olodare und Ashaka zahnen noch und haben, wie das immer so ist bei zahnenden Elefanten, mit ihrem Gesundheitszustand zu k\u00e4mpfen. Der kleine MacKinnon hat noch nicht angefangen zu zahnen und daher geht es ihm noch gut.<br \/>\nDie arme Asanje k\u00e4mpft immer noch um ihre Gesundheit nach dem anaphylaktischen Schock. Sie hat ein geschwollenes Kinn und einen geschwollenen Bauch und zeigt Symptome von Leberversagen. Sie bekommt Medikamente dagegen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201393211-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ashaka f\u00fchrt die Gruppe an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 28. November 2013<\/strong><br \/>\nSonje hat angefangen, die kleine Oltaiyoni zu bemuttern. Jeden Morgen, sobald die Waisen aus ihren Nachtgehegen gelassen werden, geht Sonje zu Oltaiyonis Stall und wartet an der T\u00fcr, bis sie herauskommt. Sobald Oltaiyoni Sonjes Anwesenheit mitbekommt, kollert sie fr\u00f6hlich drauf los und sobald sie heraus kommt, nuckelt sie an Sonjes Ohren und kuschelt sich an ihren Hals. Immer wenn die \u00e4lteren Waisen von den j\u00fcngeren getrennt werden, haben die Keeper alle H\u00e4nde voll zu tun, um Sonje von Oltaiyoni zu trennen. Vorher war Lemoyian Sonjes Liebling, aber jetzt hat sie ihre Aufmerksamkeit zu Oltaiyoni verschoben und der eifers\u00fcchtige Lemoyian versucht immer, Oltaiyoni zu schubsen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201393532-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Oltaiyoni im Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 29. November 2013<\/strong><br \/>\nBalguda, der Symptome einer Infektion zeigte, bekam Antibiotika und ist nun wieder bei bester Gesundheit.<br \/>\nSuswa, die bis vor kurzem noch um ihre verlorene Familie trauert, sieht inzwischen fr\u00f6hlicher aus. Sie ist eines der nettesten M\u00e4dchen unter den Neuank\u00f6mmlingen.<br \/>\nDie Rhino-Waise Solio, die einige Zeit weg war, tauchte gestern Abend auf und verbrachte lange Zeit mit Rangeleien mit Max. Sie ist bester Gesundheit und wir sind froh, dass sie erfolgreich in die wilde Nashorn-Population des Nairobi-Nationalparks integriert ist. Wir hoffen nur, dass sie in Sicherheit ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201393817-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Balguda gr\u00e4bt nach Wurzeln<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 30. November 2013<\/strong><br \/>\nLima Lima war seit der Abreise ihrer Freundin Laragai zur Auswilderungsstation in Ithumba etwas bedr\u00fcckt. Laragai und Lima Lima haben sich vorher immer zusammengeschlossen und manchmal andere Elefanten schikaniert, insbesondere w\u00e4hrend der F\u00fctterungszeiten. Es ist gut f\u00fcr sie, dass sie nun ihren Freundeskreis erweitern muss und dadurch etwas netter zu ihren Artgenossen wird.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1210201372816-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lima Lima<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-november-2013\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freitag, 1. November 2013 Obwohl Asanje noch immer in ihrem Gehege bleiben muss, geht es ihr nach dem anaphylaktischen Schock, den sie drau\u00dfen im Busch erlitt und durch den sie erblindete und dem Tode nahe war, schon wieder besser. Ihr Augenlicht scheint langsam wiederzukommen. Inzwischen haben die drei zahnenden Waisen ganz sch\u00f6n Kr\u00e4fte verloren, wie &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-november-2013\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eNairobi Nursery November 2013\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":4392,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41,40],"tags":[],"class_list":["post-4418","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nairobi_nursery","category-tagebuch-der-keeper"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4418","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4418"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4418\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4422,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4418\/revisions\/4422"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4392"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4418"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4418"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4418"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}