{"id":4427,"date":"2013-12-19T17:48:24","date_gmt":"2013-12-19T16:48:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=4427"},"modified":"2013-12-19T17:53:31","modified_gmt":"2013-12-19T16:53:31","slug":"voi-november-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-november-2013\/","title":{"rendered":"Voi November 2013"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 1. November 2013<\/strong><br \/>\nNachdem die Waisen ihr morgendliches Zusatzfutter gefressen hatten, hielten Panda und ihre Freunde sich in einigem Abstand zu den gr\u00f6\u00dferen Waisen auf, um nicht herumgeschubst zu werden.<br \/>\nLesanju f\u00fchrte die Waisen zum Grasen hinaus. Im Busch teilten sie sich in zwei Gruppen auf und Kenia nahm die milchabh\u00e4ngigen Kleinen mit sich und sie grasten in der N\u00e4he des Schlammlochs, an dem die Mittagsmilchf\u00fctterungen stattfinden. Lesanju graste gemeinsam mit Wasessa, Sinya, Mzima und Lempaute an den H\u00e4ngen des Bergs.<br \/>\nPanda, Mbirikani und Mudanda k\u00fchlten sich am Matschloch bei den Stallungen ab, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten.<br \/>\nDie j\u00fcngeren Waisen gesellten sich wieder zu den \u00e4lteren am Fu\u00df des Bergs, nachdem sie ihre Milch bekommen hatten. Die von den Keepern per Hand aufgezogene Kudu-Kuh Shia s\u00e4ugte ihr Kalb, als die Elefanten dort ankamen, doch sie beachteten sie nicht. Vermutlich wussten sie noch, dass sie einmal zu ihnen geh\u00f6rt hatte. Eine weitere, mit der Hand aufgezogene Kudu-Kuh namens Aruba wurde mit ihrem zweiten Kalb gesehen. Das erste Kalb war zu scheu und zeigte sich den Keepern nicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/12920137567-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Panda und ihre Freunde nehmen ein Staubbad<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 2. November 2013<\/strong><br \/>\nEs gab gro\u00dfe Aufregung heute morgen, als Tassia von Sinya geschubst wurde und dann versehentlich gegen die gro\u00dfe Kuh Wasessa stolperte, w\u00e4hrend diese gerade ihr Fr\u00fchst\u00fcck genoss. Sie reagierte auf der Stelle um ihn zu bestrafen, doch er floh und taumelte dabei in Rombo, Layoni, Dabassa und Kenia hinein. Viele Elefantenschreie lagen in der Luft als die vier zusahen, dass sie dem Zorn Wasessas entkamen. Die Keeper mussten eingreifen und die Ordnung wiederherstellen. Wasessa wurde bestraft, indem ihr der Zugang zum Luzernenheu versperrt wurde.<br \/>\nLesanju f\u00fchrte die Waisen heute zu den flacheren Gebieten, wo auch die Zebras, Impalas, Kudus und eine kleine wilde Elefantenherde grasten. Taveta und Rombo jagten die Impalas, die einfach nur umhersprangen und die beiden frechen Jungs so sehr verwirrten, dass sie sich gegenseitig angriffen. Rombo musste sich Taveta geschlagen geben.<br \/>\nAls um 16:30 Uhr die ersten Regentropfen fielen, waren die Waisen sehr aufgeregt, w\u00e4hrend Panda, Mbirikani und Mudanda Schutz in ihrem Gehege suchten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201375332-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tassia k\u00fchlt sich nach der morgendlichen Aufregung ab<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 3. November 2013<\/strong><br \/>\nNachdem die Waisen den ganzen Vormittag an den H\u00e4ngen des Mazinga-Bergs gegrast hatten, f\u00fchrte Lesanju ihre Gruppe zum gro\u00dfen Wasserloch, wo sie alle viel Spa\u00df beim Schlammbaden hatten. Rombo zeigte, was er drauf hat, indem er die Erde an den Ufern lockerte und sich Matsch hinter die Ohren warf. Als Layoni aus dem Matsch kletterte, ber\u00fchrte er Sinya an einer empfindlichen Stelle. Sie wurde sofort w\u00fctend und konfrontierte Layoni mit aufgestellten Ohren, was ihn aus Angst vor Strafe zur Flucht bewegte. Danach hielt er sich immer am Rand der Herde auf und hatte stets ein wachsames Auge auf Sinya.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201374931-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Rombo im Schlammloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 4. November 2013<\/strong><br \/>\nHeute war ein hei\u00dfer Tag und die Waisen waren bereits um 10:30 Uhr beim Schlammloch und hatten ein tolles Schlammbad. Lesanju ging als Erste wieder hinaus, gefolgt von Kivuko. Die beiden nahmen ein Staubbad, w\u00e4hrend Dabassa und Layoni die leeren Wassertonnen herumtraten, als sie aus dem Schlammloch kamen. Danach gingen alle zum Grasen an die H\u00e4nge des Mazinga-Bergs, bis es an der Zeit war am Abend zu den Stallungen zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 5. November 2013<\/strong><br \/>\nNachdem sie an den H\u00e4ngen des Bergs gegrast hatten, f\u00fchrte Tassia die Waisen zum Wasserloch und so war er der erste, der die Warzenschweine sich im Matsch suhlen sah. Er k\u00fcmmerte sich sofort um sie und w\u00e4hrend sie flohen hielten sie ihre Schw\u00e4nze wie Antennen in die Luft.<br \/>\nDer Tag verlief ruhig, bis die Keeper gerufen wurden, um ein kleines Elefantenkalb aus dem Matsch eines Wasserlochs zu befreien, was der Mutter, die immer noch hilflos daneben stand, nicht gelungen war. Mit Hilfe des Pick-Ups und der Erfahrung der Keeper war das Kalb schnell gerettet und mit seiner verst\u00f6rten Mutter wieder vereint, die w\u00e4hrend der Rettung immer wieder das Fahrzeug angriff und somit die ganze Sache verz\u00f6gerte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201374651-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen grasen auf dem Berg<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 6. November 2013<\/strong><br \/>\nNach dem Fr\u00fchst\u00fcck genossen die Waisen die \u00fcblichen Spielchen des Morgens. Layoni und Dabassa hatten ein hitziges Kr\u00e4ftemessen, das Taveta und Rombo anlockte, die sich zusammenschlossen, um das Spiel zu st\u00f6ren.<br \/>\nInzwischen verjagten die M\u00e4dchen die Paviane, die immer in der N\u00e4he sind, wenn die Elefanten ihr Kraftfutter bekommen.<br \/>\nLesanju f\u00fchrte dann ihre Gruppe zum Grasen hinaus, w\u00e4hrend Kenia und die milchabh\u00e4ngigen Waisen zum Wasserloch gingen um dort ihre Milch abzuholen und sich zu w\u00e4lzen, bis sich die \u00e4lteren Waisen ihnen wieder anschlossen. Sinya f\u00fchrte die Waisen danach wieder den Berg hinauf zum Grasen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/12920137411-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Layoni und Dabassa gehen Wassertonnen umtreten<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 7. November 2013<\/strong><br \/>\nDabassa ist gerne der Erste, der morgens aus den Gehegen kommt und war heute \u00e4rgerlich, als Kivuko ihm den Weg versperrte und stie\u00df sie kr\u00e4ftig von hinten an. Kivuko wartete, bis Dabassa das Gehege verlassen hatte und verwickelte ihn dann in einen Vergeltungsringkampf, den die Keeper unterbrechen mussten. Kivuko f\u00fchlte sich als Aggressor und hielt sich daher von den gro\u00dfen K\u00fchen Lesanju und Wasessa fern, f\u00fcr den Fall, dass sie das Ereignis beobachtet hatten. Kivuko und Dabassa waren schon immer Streith\u00e4hne.<br \/>\nTassia begann einen Ringkampf mit Panda, der lange Zeit andauerte und den Panda sehr genoss.<br \/>\nLesanju f\u00fchrte die Waisen sp\u00e4ter zum Mazinga-Berg, wo sie zwischen den Felsen grasten, bis es an der Zeit war, f\u00fcr das Schlamm- und Staubbad zum gro\u00dfen Wasserloch zu gehen. Sie grasten danach in der Umgebung des Wasserlochs und gingen immer mal wieder hinein, um sich abzuk\u00fchlen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201373233-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Dabassa sch\u00fcttelt sich nach einem Streit mit Kivuko<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 8. November 2013<\/strong><br \/>\nPanda, Mbirikani und Mudanda verlie\u00dfen heute die Gehege zuerst, noch vor den Jungs, die immer versuchen, sie zu besteigen.<br \/>\nLesanju f\u00fchrte die Gruppe zum Berg und Ndii f\u00fchrte die Herde noch weiter hinauf und stie\u00df dabei Steine aus dem Weg, damit es die anderen leichter hatten. Heute war ein sehr hei\u00dfer Tag und Kenia, Kivuko und Taveta kamen herunter um sich einen schattigen Platz zu suchen, w\u00e4hrend Ndii weiter einen Rundgang auf dem Berg unternahm. Sie sah einen leckeren gr\u00fcnen Fleck, doch als sie ihren R\u00fcssel danach ausstreckte, sprang eine riesige Waraneidechse auf, was sie zu Tode erschrak. Sie floh sofort den Berg hinab zu den anderen.<br \/>\nAlle genossen das heutige Schlammbad.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/12920137255-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Panda in F\u00fchrung<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 9. November 2013<\/strong><br \/>\nNachdem sie die Gehege nach \u00fcbriggebliebenen Leckereien abgesucht hatten, f\u00fchrte Lesanju die Waisen zum Berg. Kivuko graste in einigem Abstand zu den anderen bis Lempaute entschied, dass sie an den Osth\u00e4ngen grasen sollten und die Herde dorthin f\u00fchrte.<br \/>\nInzwischen unternahmen die Keeper zwei Rettungen. Das erste war ein junges Kalb, das in der N\u00e4he des Crocodile-Camps auf dem Sabaki-Fluss gefunden und direkt vom Sala-Flugfeld nach Nairobi geflogen wurde. Die zweite Rettung war ein junges Kalb in der N\u00e4he von Mbololo, das vom Piloten des Trust gesehen wurde, als er \u00fcber dem Gebiet patroullierte. Das Kalb stand neben seiner toten Mutter und ein Rudel L\u00f6wen beobachtete es schon aus der N\u00e4he. Der Pilot konnte die L\u00f6wen mit Tieffl\u00fcgen verjagen und die Keeper eilten hinzu, um das Kalb zu retten. Das Kalb war ein M\u00e4dchen, wurde auf den Pick-Up geladen und zu den Voi-Stallungen gefahren, wo sie in ein Z\u00e4hmungsgehege in der N\u00e4he von Panda, Mbirikani und Mudanda gebracht wurde. Sie wurde Mbololo genannt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201371955-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kivuko grast in einigem Abstand zu den anderen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 10. November 2013<\/strong><br \/>\nLesanju f\u00fchrte ihre Herde heute zur Westseite des Bergs. Sie gingen heute nicht sehr weit, da erwartet wurde, dass um 11 Uhr Neulinge aus Nairobi ankamen. Die kleine Mbololo war nach ihrer ersten Nacht bei uns sehr verst\u00f6rt \u00fcber die Gesch\u00e4ftigkeit bei den Stallungen, da wir uns auf die Ankunft der Neuank\u00f6mmlinge vorbereiteten. Sie kamen p\u00fcnktlich an und Kihari, Ishaq-B und Naipoki stiegen aus dem LKW und bekamen ihre Milch, bevor sie den j\u00fcngeren Voi-Waisen vorgestellt wurden. Da sie sofort die Hitze sp\u00fcrten, zeigten die Keeper ihnen als erstes, wo das Schlammloch bei den Stallungen ist.<br \/>\nLesanju und die \u00e4lteren Waisen kamen hinzu und alle umringten die neuen Waisen. Nach den \u00fcblichen Begr\u00fc\u00dfungen wurde die Herde zum Berg gef\u00fchrt, wo die Neulinge erstmal Schatten suchten, da es sehr hei\u00df war.<br \/>\nAls sie abends wieder bei den Stallungen ankamen, ben\u00f6tigten sie erneut ein Schlammbad zur Abk\u00fchlung, bevor sie in ihre Gehege gingen. Die Waisen kamen an Mbololos Gehege vorbei, die ein Begr\u00fc\u00dfung kollerten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201371420-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die kleine Mbololo<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 11. November 2013<\/strong><br \/>\nNaipoki, Kihari und Ishaq-B wurden nach ihrer ersten Nacht in Tsavo gemeinsam mit Panda, Mbirikani und Mudanda zur Milch- und Fr\u00fchst\u00fccksf\u00fctterung gebracht. Mbololo versuchte unterdessen, den Keeper, der die Nacht in ihrem Gehege verbracht hatte, von seinem Hochbett herunterzubekommen. Doch sie nahm die Milch durch die Gitterst\u00e4be an, was ein gutes Zeichen ist.<br \/>\nDie drei Neulinge verbrachten den Tag mit Pandas Trio in der N\u00e4he der Stallungen, wo sie immer ein Schlammloch zur Verf\u00fcgung hatten, wenn sie eines ben\u00f6tigten.<br \/>\nLesanjus Gruppe graste am Berg bis Rombo sie zum gro\u00dfen Wasserloch f\u00fchrte, wo sie alle das \u00fcbliche Schlamm- und Staubbad genossen.<br \/>\nDer Ex-Waise Burra, den wir schon zwei Jahre nicht gesehen hatten, tauchte im Laufe der Nacht auf und trompetete sich die Aufmerksamkeit der Keeper daher. Wir freuten uns alle sehr, ihn wiederzusehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/12920137222-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Naipokis Gruppe wird von \u00e4lteren Waisen gef\u00fchrt<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 12. November 2013<\/strong><br \/>\nAls ob sie \u00fcber die Ankunft neuer Waisen aus Nairobi informiert wurden ist, tauchte Emily mit ihrer jetzt wildlebenden Herde auf, nachdem sie seit Juni nicht mehr gesehen worden waren. Emily und ihr Kalb Eve, Edie und ihr Kalb Ella, Sweet Sally, Thoma, Irima, Morani, Mweya, Lolokwe, Icholta, Laikipia, Tsavo, Seraa, Ndara und einige andere kamen am fr\u00fchen Morgen an und waren sehr interessiert an den Neulingen. Die gr\u00f6\u00dfte \u00dcberraschung f\u00fcr die Keeper war die Anwesenheit von Siria, der ebenfalls seit gut zwei Jahren nicht mehr gesehen worden war, nachdem er von den Keepern unabh\u00e4ngig wurde. Er tauchte sp\u00e4ter mit Burra und einem wilden Freund auf. Das Gel\u00e4nde war voll von trompetenden und kollernden Elefanten, als die Ex-Waisen und die Waisen sich gegenseitig begr\u00fc\u00dften. Emily besuchte Mbololo in ihrem Gehege, gefolgt von Thoma, Icholta, Seraa und einigen anderen K\u00fchen. Nachdem sie sich vergewissert hatten, dass sie in Ordnung ist, f\u00fchrten Emily und ihre Gruppe Naipoki, Kihari, Ishaq-B, Panda und Mudanda zum Schlammloch auf dem Gel\u00e4nde, da sie wussten, dass den kleinen Elefanten sehr hei\u00df ist.<br \/>\nInzwischen konzentrierten sich die Keeper auf Burra und Siria, die sie schon lange nicht mehr gesehen hatten. Siria ist sehr gro\u00df geworden und genie\u00dft sein Leben in der Wildnis sichtlich. Nachdem er seinen Durst gel\u00f6scht hatte, ging er umher, um seine ehemaligen Kollegen zu begr\u00fc\u00dfen, die gerade mit Emilys Herde besch\u00e4ftigt waren. Danach suchte er seinen besten Freund Mzima, der in der N\u00e4he des Parkplatzes graste. Als die beiden sich sahen, kollerten sie sich so laut es ging zu, eilten zueinander und schlangen ihre R\u00fcssel umeinander, bevor sich friedlich zusammen Seite an Seite grasten. Als Emily die Ex-Waisen wieder fort f\u00fchrte, blieb Siria bei Mzima zur\u00fcck und ging mit den Waisen zum Grasen auf die Westseite des Bergs. Am Abend war er versucht, mit Lesanju und ihrer Gruppe in das Gehege zu gehen, doch entschied sich im letzten Moment um und verschwand, nachdem er noch etwas Wasser gesoffen hatte, wieder im Busch.<br \/>\nInzwischen besuchten auch Lissa und ihre Familie die Gehege, l\u00f6schten ihren Durst und verbrachten eine Stunde bei uns, bevor sie zum Grasen auf den Berg zur\u00fcck gingen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201365825-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Emily mit ihrem Kalb<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 13. November 2013<\/strong><br \/>\nNachdem er gestern den Tag mit Lesanjus Gruppe auf dem Berg verbracht hatte, blieb Siria w\u00e4hrend der Nacht in der N\u00e4he und kam zum Sonnenaufgang zur\u00fcck, als die keeperabh\u00e4ngigen Waisen aus ihren Gehegen kamen. Zuerst begegnete er Kihari und Mudanda, die auf dem Weg zur Milchf\u00fctterung waren. Er fra\u00df etwas Kopra w\u00e4hrend er auf die anderen Waisen wartete.<br \/>\nNachdem sie ihre Milch bekommen hatten, gingen die drei Nairobi-Waisen an Lesanjus Gehege auf und ab, bis es ge\u00f6ffnet wurde. Lesanju kam heraus, begr\u00fc\u00dfte sie und brachte sie zur Wassertr\u00e4nke.<br \/>\nInzwischen schlang Mbololo ihre Milch gierig herunter und versuchte, die gesamte Flasche von dem Keeper zu klauen. W\u00e4hrenddessen genossen Kihari und Rombo ein Kr\u00e4ftemessen.<br \/>\nAls die Waisen auf dem Weg zum Berg waren, trafen sie auf Emilys Ex-Waisen, die gerade auf dem Weg zur Wassertr\u00e4nke bei den Stallungen waren. Trompeten und Kollern lag in der Luft als sich die Gruppen begr\u00fc\u00dften, bis sie sich wieder trennten und ihrer eigentlichen Ziele nachgingen. Siria schloss sich bei der Gelegenheit wieder den Ex-Waisen an.<br \/>\nDie Waisen genossen ein langes Mittagsschlammbad beim gro\u00dfen Wasserloch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201364457-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Siria s\u00e4uft bei Sonnenaufgang an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 14. November 2013<\/strong><br \/>\nHeute grasten die Waisen an der Ostseite des Bergs und Naipoki, Kihari, Ishaq-B, Mudanda und Panda grasten in der N\u00e4he von Wasessa und Lesanju, die sich sehr liebevoll um die j\u00fcngeren Waisen k\u00fcmmern. Panda war schon immer Wasessas Liebling und jetzt, wo sie in der Gruppe der \u00e4lteren Waisen ist, ist sie es immer noch. Inzwischen halten Mudanda und Mbirikani Sicherheitsabstand zu den Bullen Dabassa, Tassia, Taveta und Rombo, die gern versuchen, sie zu besteigen.<br \/>\nNaipoki, Kihari und Ishaq-B kletterten heute den Berg hinauf, wo sie friedlich grasten.<br \/>\nEs gab einen erneuten Anruf, dass ein einsames Kalb von einem Kamera-Team in der N\u00e4he des Tarhi-Camps gesehen worden war. Die Keeper stellten ein Rettungsteam zusammen und nachdem sie es entdeckt hatten, konnten sie das Kalb innerhalb von nur zwei Minuten einfangen. Es war sehr d\u00fcnn und musste an eine Infusion, die bei den Stallungen an seine Ohrvene gelegt wurde. Das Kalb wurde Tarhi genannt und nach Nairobi geflogen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201363934-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Naipoki und Kihari auf dem Berg<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 15. November 2013<\/strong><br \/>\nNach einer friedlichen Nacht und einer freudigen Wiedervereinigung am Morgen f\u00fchrte Kenia die Waisen Richtung Westen. Da dies f\u00fcr die Nairobi-Waisen noch Neuland war, blieben sie in der N\u00e4he der Keeper sowie der K\u00fche Lesanju, Wasessa und Sinya am Ende der Waisen-Kolonne, die immer wieder um Steine herum und an Elekroz\u00e4unen vorbei navigieren musste.<br \/>\nDas heutige Schlammbad fand an den Stallungen statt, da das gro\u00dfe Wasserloch zu weit weg war und die Waisen sich am Vormittag etwas im Schatten ausruhen mussten.<br \/>\nDas Nachmittagsgrasen fand am Fu\u00df des Bergs statt. Dort blieben Kihari, Naipoki und Ishaq-B in Lesanjus N\u00e4he, bis sie alle am Abend nach Hause zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/12920136277-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kenia f\u00fchrt die Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 16. November 2013<\/strong><br \/>\nNaipoki, Ishaq-B und Kihari haben nun schon viele neue Freunde gewonnen und sind gl\u00fccklich in Tsavo. Kihari hat sich mit Rombo angefreundet, mit dem sie gerne ringt, w\u00e4hrend sich Ishaq-B am liebsten um die kleine Mudanda k\u00fcmmert. Naipoki war heute in der N\u00e4he von Lesanju, Wasessa und Mzima, die heruntergefallene Bl\u00fcten von einem Baum in der N\u00e4he der K\u00fcche der Keeper aufsammelten. Taveta und Tassia gingen dem alten Problem nach, wer denn wohl der st\u00e4rkere von beiden ist. Dabassa jagte den Pavianen hinterher und Mbirikani machte, dass sie weg kam, weil sie f\u00fcrchtete, er k\u00f6nnte hinter ihr her sein. Ndii sah nach Mbololo. Sie ist immer am meisten an den Neuank\u00f6mmlingen interessiert und Mbololo begr\u00fc\u00dfte sie durch die Gitterst\u00e4be. Als Lesanju zum Aufbruch kollerte, waren alle sofort zu Stelle und gehorchten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/12920135041-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Naipokis Gruppe hat neue Freunde<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 17. November 2013<\/strong><br \/>\nKihari und Mudanda hatten heute die Ehre, ihr Zusatzfutter gemeinsam mit Wasessa und den \u00e4lteren Waisen einzunehmen, nachdem sie zuvor ihren Anteil immer extra bekommen haben. Naipoki schlich drum herum, um das Futter an jeder Seite zu kosten und Dabassa k\u00fcmmerte sich um die Paviane. Ein Pavian vertrieb Mbirikani von ihrem Anteil, doch sie kehrte mit neuem Mut zur\u00fcck und jagte ihn zum Teufel.<br \/>\nMbololo muss noch immer in ihrem Gehege bleiben, da sie noch nicht ruhig genug ist.<br \/>\nSie trinkt zwar bereitwillig die Milch, doch sobald sie fertig ist, greift sie den Keeper an, der ihr die Milch gebracht hatte. Die Keeper verstehen ihre Aggressivit\u00e4t, nach allem, was sie in ihrem kurzen Leben schon durchmachen musste.<br \/>\nInzwischen bekam unser Chef-Keeer Joseph Sauni die Nachricht, dass ein paar Elefanten auf dem bewirtschafteten Gemeinde-Land herumwanderten. Da wir f\u00fcrchteten, es k\u00f6nnte sich um Emilys Ex-Waisen handeln, fuhr er sofort hin. Er war froh, auf dem Weg dorthin auf die Ex-Waisen inklusive Siria und Burra zu treffen, denn diese waren nun offensichtlich unschuldig.<br \/>\nAuf dem Weg zum Mittagsschlammbad sahen die Waisen ein paar wilde Elefanten, die bereits auf dem Weg zu den Wassertonnen waren. Die Waisen eilten zu den Tonnen, um vor den wilden Elefanten anzukommen, die sie sonst v\u00f6llig leer getrunken h\u00e4tten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201344932-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kihari ringt mit Dabassa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 18. November 2013<\/strong><br \/>\nGegen 8:45 Uhr grasten die Waisen bereits auf dem Berg. Als es an der Zeit f\u00fcr die Mittagsmilchf\u00fctterung war, brachte der Traktor die Milch zu ihnen auf den Berg. Naipoki und ihre Nairobi-Freundinnen gingen um 11:30 Uhr zum gro\u00dfen Wasserloch um sich abzuk\u00fchlen. An den Wassertonnen saugten sie ihre R\u00fcssel voll und spritzten sich das Wasser hinter die Ohren. Mbirikani trank unterdessen aus dem Wasserloch. Als der Rest der Herde ankam, gesellte sich das Nairobi-Trio zu Mbirikani und sie alle hatten ein tolles Schlammbad, bis die \u00e4lteren Elefanten hineinkamen. Wasessa zeigte den kleinen Elefanten, wie man die Erde am Ufer lockert um sie zum Staubbad zu benutzen. Danach erlaubte sie den Babys, sich an ihr zu schuffeln.<br \/>\nNach dem Nachmittagsgrasen gingen die Waisen gegen 16:30 Uhr zu den Gehegen zur\u00fcck. Mbololo war inzwischen aus ihrem Gehege gelassen worden und erkundete ihre Umgebung. Sie war etwas unruhig, doch als die anderen ankamen, beruhigte sie sich und fra\u00df gemeinsam mit den anderen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201344131-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ishaq-B s\u00e4uft Wasser<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 19. November 2013<\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend die Waisen fr\u00fchst\u00fcckten, verwickelten sich Rombo und Tassia gegenseitig in einen spannenden Ringkampf. Dabassa versuchte, Mbirikani zu besteigen, doch er wurde von den Keepern zur\u00fcckgehalten. Tassia jagte dann hinter Dabassa her und versuchte, ihn zu besteigen. Dabassa konnte sich nur mit M\u00fche befreien und floh. Dann suchte Tassia Taveta auf, wollte ihn herausfordern und legte dem nichtsahnenden, neben Rombo grasenden Elefanten eine Falle. Lesanju beobachtete all die Streiche und half Taveta dabei, Tassia zu verjagen. Taveta nahm die Verfolgung auf, Rombo schloss sich an und sie hatten einen Ringkampf zu dritt. Als die Jungs zufrieden waren, folgten sie der Herde hinaus in den Busch. Die Waisen grasten heute unten im Park und Lempaute f\u00fchrte die Gruppe an. Auf dem Weg zum Mittagsschlammbad kamen sie an einer nicht besonders freundlichen wilden Herde vorbei. Alle hatten viel Spa\u00df im folgenden Schlammbad. Schon um 15:30 Uhr brachen sie wieder auf, da sie einen weiten Weg hatten. Kenia f\u00fchrte die Gruppe an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201343112-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Beim Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 20. November 2013<\/strong><br \/>\nDie Ex-Waisen gesellten sich w\u00e4hrend des Fr\u00fchst\u00fccks zu den Waisen. Alle schlangen soviel in sich hinein, wie sie nur konnten. Dabassa forderte dann Emilys Kalb Eve zu einem Ringkampf heraus, der Rombo und Taveta anlockte. Als Thoma sah, dass die Jungs sich Eve vornehmen wollten, eilte sie zur Rettung. Inzwischen spielten auch Mzima und Emily einen Ringkampf, bei dem Emily nicht all ihre Kr\u00e4fte nutzte, denn sie wusste, dass Mzima noch viel j\u00fcnger ist. Er schubste weiter, als Emily sich wegdrehte und Tassia kam dazu, um an ihrer Stelle weiterzuspielen.<br \/>\nInzwischen sammelten Naipoki, Kihari und Ishaq-B die letzten Fr\u00fchst\u00fcckskr\u00fcmel auf und Lesanju f\u00fchrte die anderen Waisen von den Ex-Waisen weg, da sie f\u00fcrchtet, dass die Ex-Waisen ihre Herdenmitglieder entf\u00fchren k\u00f6nnten.<br \/>\nW\u00e4hrend Laikipia und einige andere Ex-Waisen die Bl\u00fcten des Baums an der Keeper-K\u00fcche fra\u00dfen, verwickelte Kivuko Edies Kalb in einen Ringkampf.<br \/>\nNachdem Lesanju ihre Gruppe in den Busch gef\u00fchrt hatte, blieben die Ex-Waisen noch eine weitere Stunde.<br \/>\nBeim Mittagsschlammbad veranstalteten Tassia und Taveta einen Ringkampf im Schlamm und Mbirikani wartete, bis alle aus dem Schlammloch herauskamen, bevor sie sich selbst hineintraute.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/12920134222-pic2.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Emily und Mzima ringk\u00e4mpfen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 21. November 2013<\/strong><br \/>\nDie Ex-Waisen Thoma, Seraa, Ndara, Mweya und Lolokwe kamen als Ex-Waisen-Splittergruppe gleich am Morgen zu den Stallungen. Sie teilten sich das Fr\u00fchst\u00fcck friedlich mit den Waisen. Als n\u00e4chstes kamen Edie und ihr Kalb Ella an. Kivuko hatte einen Ringkampf mit Ella, der so lange andauerte, bis Edie und die Ex-Waisen wieder aufbrachen. Die Ex-Waisen gingen vermutlich dahin zur\u00fcck, wo der Rest von Emilys Gruppe war.<br \/>\nInzwischen grasten die Waisen auf dem Berg, hatten ihr \u00fcbliches Schlammbad und wurden am Abend von Kihari zur\u00fcckgef\u00fchrt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201341322-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Ex-Waisen bei den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 22. November 2013<\/strong><br \/>\nHeute war ein ruhiger Tag f\u00fcr die Waisen. Layoni demonstrierte, wie gut er darin ist, sich an einem Felsen zu kratzen. Beim Wasserloch jagte Kivuko ein paar Warzenschweine herum. Sp\u00e4ter grasten sie alle in der N\u00e4he des Wasserlochs und bevor sie am Abend nach Hause gingen, sprangen sie noch einmal hinein um sich abzuk\u00fchlen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/12920134744-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Layoni kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 23. November 2013<\/strong><br \/>\nAls die Waisen gerade ihr Fr\u00fchst\u00fcck fra\u00dfen und die morgendlichen Spielereien bei den Stallungen genossen, kamen Emilys Ex-Waisen in einem Rutsch an. Seraa, Thoma, Mweya und Icholta widmeten ihre ganze Aufmerksamkeit den Waisen. Icholta hatte zuerst eine Schw\u00e4che f\u00fcr die kleine Mudanda und veranstaltete danach noch ein Kr\u00e4ftemessen mit Tassia und Mzima, w\u00e4hrend sich Thoma auf Panda konzentrierte.<br \/>\nInzwischen fand Lesanju, dass sich die Ex-Waisen zu sehr mit ihren Familienmitgliedern anfreundeten und versuchte einzugreifen. Thoma umarmte Kihari, w\u00e4hrend Sweet Sally zu Naipoki und Seraa zu Mbirikani gingen. Edie spielte mit Dabassa und die kleine Ella schaute zu. Mit der Zeit gelang es Lesanju, ihre Herde zusammenzutrommeln und sie machten sich auf den Weg zum Grasen, wo den Rest des Tages alles nach Plan verlief.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201333821-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Emilys Ex-Waisen kommen zu Besuch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 24. November 2013<\/strong><br \/>\nWasessa entschied heute, ihre Aufmerksamkeit, die sonst ganz Mudanda gilt, auf die neue Waise Mbololo zu verlagern, da diese heute das erste Mal mit der Herde hinausging. Es gab eine Rauferei zwischen den beiden kleinen M\u00e4dchen, doch Mudanda musste nachgeben, da Wasessa sich ganz auf Mbololo konzentrierte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201332947-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbololo ist das erste Mal mit den anderen drau\u00dfen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 25. November 2013<\/strong><br \/>\nHeute war ein k\u00fchler Morgen und die Waisen grasten den Tag \u00fcber auf dem Berg bis es an der Zeit f\u00fcr die Milch und das Schlammbad war. Wegen des Wetters wollte niemand schlammbaden.<br \/>\nHeute musste wieder ein Waise gerettet werden, dieses Mal in der N\u00e4he der MacKinnon-Stra\u00dfe. Er wurde entsprechend MacKinnon genannt und nach Nairobi geflogen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201331926-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen grasen auf dem Berg<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 26. November 2013<\/strong><br \/>\nAls die Waisen auf halbem Weg den Berg hinauf grasten, k\u00fcmmerten sich Kenia und Ndii sehr intensiv um die kleine Mbololo. Beim Mittagsschlammbad \u00fcbernahm Wasessa Mbololos Aufsicht und stellte damit sicher, dass die anderen sie nicht f\u00fcr sich allein hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/12920132549-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wasessa f\u00fchrt Mbololo herum<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 27. November 2013<\/strong><br \/>\nHeute durfte Tassia auf Mbololo aufpassen, was un\u00fcblich f\u00fcr einen Jungen ist. Die Keeper hatten immer ein Auge auf ihn um sicherzugehen, dass er das Baby nicht besteigen will.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/12920132487-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tassia k\u00fcmmert sich um Mbololo<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 28. November 2013<\/strong><br \/>\nSinya und die \u00e4lteren Waisen in Lesanjus Gruppe kamen erst beim Schlammbad an, als die Kleineren sich schon im Matsch w\u00e4lzten. Mzima war der Letzte, nachdem er lange gegrast hatte. Es war viel los im Schlammloch. Wasessa, Sinya und Lesanju gruben die Ufer frei um das Schlammloch zu vergr\u00f6\u00dfern, damit sie es bequemer hatten. Ndii unterhielt Kivuko, Dabassa und Rombo, indem sie die Ufer hochkletterte und wieder herunterrutschte, w\u00e4hrend die anderen ihr dabei zusahen. Layoni hatte vor einigen Tagen Sinya gereizt und war nun erschrocken, als er sich pl\u00f6tzlich neben ihr wiederfand. Aus Furcht sie k\u00f6nnte Rache suchen, floh er zu Wasessa und suchte Schutz bei ihr.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201324540-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sinya und ihre Freunde kommen beim Schlammloch an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 29. November 2013<\/strong><br \/>\nDie Waisen grasten heute in der N\u00e4he des gro\u00dfen Wasserlochs. Kihari, Ishaq-B und Naipoki waren gerade in der N\u00e4he der Stra\u00dfe, als der Traktor kam, um die Mittagsmilch zu bringen, sodass sie ihre Flaschen zuerst bekamen und dann direkt ins Wasserloch eilten um sich abzuk\u00fchlen. Kihari spritzte Wasser umher und Naipoki und Ishaq-B taten es ihr nach. Als die \u00e4lteren Waisen ankamen, waren die Nairobi-Waisen schon beim Staubbad.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201323944-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kihari zeigt ihren Freunden, wie man ein nettes Bad hat<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 30. November 2013<\/strong><br \/>\nUm 16 Uhr kamen die Waisen am gro\u00dfen Wasserloch an und die vier Warzenschweine, die ihre Zeit dort genossen, wurden verjagt. Eines davon kam aber sp\u00e4ter noch einmal zur\u00fcck und wurde beinahe in einem unaufmerksamen Moment von Tassia erwischt, der so tat, als w\u00fcrde er staubbaden wollen und pl\u00f6tzlich herumsprang und nur Zentimeter vor seinem Opfer stand. Das Warzenschwein sprang zur Seite und floh. Kenia und Ndii waren versucht ihm zu folgen, doch Taveta \u00fcbernahm und verlie\u00df das Wasserloch um zu pr\u00fcfen, ob die Warzenschweine wirklich weg waren. Danach kehrte er in das Wasserloch zur\u00fcck und genoss ein zweites Bad.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/129201322839-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Warzenschweine am Schlammloch<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-november-2013\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freitag, 1. 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