{"id":4474,"date":"2014-01-10T18:51:49","date_gmt":"2014-01-10T17:51:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=4474"},"modified":"2014-01-14T16:22:43","modified_gmt":"2014-01-14T15:22:43","slug":"ein-grus-aus-afrika","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ein-grus-aus-afrika\/","title":{"rendered":"Ein Gru\u00df aus Afrika"},"content":{"rendered":"<p align=\"left\">Dieses Jahr kamen wir zu Silvester nach Ithumba und wurden nicht entt\u00e4uscht von dem Spektakel, das sich uns bot. Beim Besuch der Nachtlager in Ithumba am Abend war dort BONGO, der sicher gl\u00fccklichste 3 -\u00bd j\u00e4hrige Elefant. Nachdem er einige Zeit als \u201eProblem-Elefant\u201c bedr\u00e4ngt am Fu\u00dfe des Mt. Kenia verbrachte und von der einheimischen Bev\u00f6lkerung mit dem Tod bedroht wurde, war er danach in seinem Gehege im Elefanten-Kindergarten in Nairobi eingesperrt, um den wilden Jungen, entschlossen jeden Menschen zu t\u00f6ten, der in Reichweite seines einen langen Sto\u00dfzahns kam, zu z\u00e4hmen. Es war herzerw\u00e4rmend, diesen sanften, folgsamen und gl\u00fccklichen &#8211; von den Pflegern in Ithumba abh\u00e4ngigen &#8211; Elefanten zu sehen, der sowohl seine Pfleger und seine Milch liebt als auch das viele schmackhafte Gr\u00fcnzeug, das die j\u00fcngsten Regenschauer brachten. Jetzt ist er wie ein Lamm, was die Pfleger im Elefanten-Kindergarten in Nairobi nie gedacht h\u00e4tten und er ist ein Teil der Ithumba Junior-Herde, mit KANJORO als seinem aller-besten Freund! Auch LARAGAI und NAROK, die mit BONGO zusammen die j\u00fcngsten Neuzug\u00e4nge sind, sehen entspannt, gl\u00fccklich und sehr gesund aus zwischen ihren neuen Freunden.<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0<a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/01\/napasha.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-4475 alignnone\" alt=\"napasha\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/01\/napasha-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p align=\"left\">Napasha, der \u00e4ltester Bulle in Ithumba<\/p>\n<p align=\"left\"><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/01\/ben.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-4476 alignnone\" alt=\"ben\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/01\/ben-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p align=\"left\">Benjamin mit Makena<\/p>\n<p align=\"left\"><!--more--><\/p>\n<p align=\"left\">Und w\u00e4hrend wir die von den Pflegern abh\u00e4ngige Gruppe erreichten, berichtete man uns, dass Wendi, die wir vom Tag ihrer Geburt an aufgezogen haben und die im April 2013 wie eine unwillige Braut von einer Reihe von gro\u00dfen Ithumba-Bullen hartn\u00e4ckig verfolgt wurde, wieder f\u00fcr die gro\u00dfen wilden Jungs von Interesse war. Unsere erste Reaktion war \u201eOh, arme WENDI!\u201c, wohlwissend wie sie sich beim letzten Mal str\u00e4ubte und welch schwierige Zeit sie durchmachte bei dem Versuch, die Bullen \u201eloszuwerden\u201c! Aber dann kamen alle Ex-Waisen, unter ihnen WENDI mit zwei Freiern im Schlepptau &#8211; in den einen war sie eindeutig verliebt, denn sie war kokett um ihn herum, solange bis er Abstand halten musste, weil seine Freundin uns, ihre menschliche Gro\u00dffamilie, begr\u00fc\u00dfen wollte. Es war wunderbar, sie so entspannt in Gesellschaft des Einen zu sehen, der offensichtlich der Vater ihres Erstgeborenen werden w\u00fcrde &#8211; ein stattlicher Bursche mit langen gebogenen Sto\u00dfz\u00e4hnen, und mit einem Zweiten, der WENDI \u201ein der Hoffnung\u201c ebenfalls im Auge behalten hat, der sich aber dann entschied, stattdessen KINNA hinter zu jagen. Sie war, wie WENDI in 2013, eine unwillige Geliebte und gab Fersengeld.<\/p>\n<p align=\"left\">Dann waren da noch YATTA und ihre kleine YETU sowie MULIKA und die kleine MWENDE. Beide in der Wildnis geborenen Babies sind jetzt mollig, zwei bzw. knapp \u00fcber zwei Jahre alt und MULIKA\u2019S Wunden, verursacht durch einen Giftpfeil, die zweimal operiert werden mussten, sind jetzt vollst\u00e4ndig verheilt. Benjamin hat tagt\u00e4glich liebevoll nach seinen Sch\u00fctzlingen geschaut, eingetaucht in die Liebe und Anerkennung einer Herde von 54 Elefantenwaisen und gl\u00fccklich, dass die meisten inmitten wilder Elefantenfreunde leben. Als Benjamin uns auf jeden Ex-Waisen aufmerksam machte (diejenigen von uns, die sie nicht mehr t\u00e4glich sehen, k\u00f6nnen sie nicht alle wiedererkennen), kamen uns die Bilder eines jeden einzelnen wieder in den Sinn, wie sie waren, als sie zu uns kamen &#8211; sowohl der K\u00f6rper als auch die Gef\u00fchle waren verletzt, sie waren abgemagert, trauernde und verlorene Seelen, die einfach stoisch dem Tod ins Auge geblickt haben. Ihnen allen geht es jetzt sichtlich gut und sie sind so gl\u00fccklich &#8211; eine in sich geschlossene wilde Herde, begleitet von wilden Elefantenfreunden beiderlei Geschlechts, geheilt, erwachsen und sehr, sehr gesund und gl\u00fccklich.<\/p>\n<p align=\"left\">Derartige Szenen treiben einem Tr\u00e4nen in die Augen. In diesem Falle aber nicht vor Kummer sondern vor Freude und auch vor Stolz, das Ergebnis von Jahren, die mit viel Schwei\u00df und M\u00fchen verbunden waren, zu sehen, so vielen verwaisten Elefantenbabies eine zweite Chance, zu leben, gegeben zu haben und vor allem eine Lebensqualit\u00e4t unter den Bedingungen der Wildnis. F\u00fcr diejenigen, die Elefanten gut kennen, gibt es nichts, das mit diesem Geschenk vergleichbar w\u00e4re und wir sind stolz, dass wir in der Lage waren, dieses Geschenk, Dank der wunderbaren Unterst\u00fctzung, die wir von einer mitf\u00fchlenden Welt\u00f6ffentlichkeit erfahren haben, machen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0<a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/01\/ithumba.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-4477 alignnone\" alt=\"ithumba\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/01\/ithumba-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die jungen abh\u00e4ngigen Ithumba-Waisen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/01\/bongo.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-4478 alignnone\" alt=\"bongo\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/01\/bongo-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bongo genie\u00dft den Schlamm<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/01\/bongo_milch.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-4479 alignnone\" alt=\"bongo_milch\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/01\/bongo_milch-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bongo genie\u00dft seine Milch<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zu SUGUTA\u2019S Gruppe mit ungef\u00e4hr 12 anderen Waisen z\u00e4hlen u.a. KILAGUNI, SABACHI und KANDECHA sowie CHAIMU, MURKA, OLARE, KALAMA und CHEMI CHEMI. MURKA, die mit einer Speerklinge in ihrem Sch\u00e4del zu uns kam, ist jetzt wieder ganz geheilt und gl\u00fccklich, nur eine ganz leichte Vertiefung in ihrer Stirn zeugt von ihrem fr\u00fcheren Leiden, das ihr durch die H\u00e4nde von Wilderern zugef\u00fcgt wurde. Jetzt verbrachte sie gerne eigenst\u00e4ndiger Zeit abseits der anderen j\u00fcngeren &#8211; von den Pflegern abh\u00e4ngigen &#8211; Waisen, kehrte aber noch zu den Nachtlagern zur\u00fcck, oft marschierte sie von sich aus regelm\u00e4\u00dfig jeden Abend hinein und manchmal wurde sie von einem oder mehreren \u00e4lteren Ex-Waisen begleitet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/01\/waien_wasser_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-4480 alignnone\" alt=\"waien_wasser_1\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/01\/waien_wasser_1-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zeit zum Spielen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/01\/waien_wasser_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-4481 alignnone\" alt=\"waien_wasser_2\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/01\/waien_wasser_2-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die abh\u00e4ngigen Waisen genie\u00dfen eine Abk\u00fchlung<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/01\/mutara.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-4482 alignnone\" alt=\"mutara\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/01\/mutara-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p>Mutara beim Herumtollen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die anderen erschienen ein bisschen sp\u00e4ter, nach Hause gebracht von MADIBA (so wurde er zu Ehren Mandelas genannt) und seinem m\u00e4nnlichen Ex-Waisen-Freund KENZE. Wir erinnerten uns an SUGUTA, wie sie war, als sie als winzige runzlige Waise zu uns kam, bei der wir niemals erwartet haben, dass sie \u00fcberhaupt lebt. Und jetzt stand sie an der Schwelle, ihren rechtm\u00e4\u00dfigen Platz zur\u00fcck inmitten der wilden Gemeinschaft einzunehmen. Wir erinnerten uns auch an MADIBA, der 2003 mit einem Privatflugzeug aus S\u00fcdafrika geflogen wurde. Ein kleines haariges Elefantenbaby, das ein Nachkomme eines Wollhaarmammuts sein k\u00f6nnte und das nicht zu wissen schien, dass es ein Elefant war, denn es verbrachte seine fr\u00fche Kindheit mit einem winzigen Nashornkalb. Anfangs hatte er nur Augen f\u00fcr unsere Nashornwaisen, er ignorierte die anderen Kindergarten-Elefanten v\u00f6llig, was diese grenzenlos verwirrte. Jetzt ist er ein stattlicher 10 Jahre alter Bulle, der bereits in seinem 11. Jahr ist, mit kr\u00e4ftigen Sto\u00dfz\u00e4hnen und einer selbstbewussten Art. Und offensichtlich wurden er und KENZE von YATTA beauftragt, diejenigen, die neu in ihre jetzt wilde Familie eingef\u00fchrt wurden, nach Hause zu begleiten, bis sie genug Selbstvertrauen haben, sich endg\u00fcltig aus der menschlichen Abh\u00e4ngigkeit zu l\u00f6sen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p align=\"left\">&#8211;\u00a0<a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/01\/kanjoro.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-4483 alignnone\" alt=\"kanjoro\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/01\/kanjoro-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p align=\"left\">Kanjoro ist der erste, der einen gro\u00dfen, wilden Bullen begr\u00fc\u00dft<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/01\/waisen_bulle.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-4485 alignnone\" alt=\"waisen_bulle\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/01\/waisen_bulle-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die abh\u00e4ngigen Waisen in Ithumba genie\u00dfen die Zeit in Gesellschaft eines gro\u00dfen, stattlichen, wilden Bullen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p align=\"left\">Am n\u00e4chsten Tag am\u00fcsierten wir uns dabei, BONGO\u2019S Possen zu beobachten, sobald die von den Pflegern abh\u00e4ngigen J\u00fcngeren im Morgengrauen ihre Nachtlager verlie\u00dfen. Um allen zu demonstrieren, dass er es gew\u00f6hnt war, Berge zu besteigen, kletterte er auf einen riesigen Felsvorsprung hoch, von dem man die Nachtlager \u00fcberblickt, schaute auf alle anderen herunter, bevor er losrannte, um die anderen auf ihrem Weg in den Busch zum Grasen, einzuholen. Und beim Schlammbad am Mittag war er der Erste, der sich mit vergn\u00fcgter Hingabe im Schlamm herumw\u00e4lzte und herumkullerte und daf\u00fcr sorgte, jeden Zentimeter seines K\u00f6rpers mit Wasser zu bespritzen, um diesen abzuk\u00fchlen. Denn die W\u00e4rme in Tsavo war immer noch etwas fremd f\u00fcr einen Mount Kenia Elefanten, der eisige Morgen und ergiebige Niederschl\u00e4ge gew\u00f6hnt war.<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0<a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/01\/rob_napasha_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-4486 alignnone\" alt=\"rob_napasha_1\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/01\/rob_napasha_1-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p>Robert mit Napasha<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/01\/rob_napasha_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-4487 alignnone\" alt=\"rob_napasha_2\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/01\/rob_napasha_2-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p>Robert Carr-Hartley mit Napasha, einem der unabh\u00e4ngigen-\u00a0Waisen in Ithumba, der f\u00fcr einen Besuch zur\u00fcckkehrte<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Neue Jahr in Ithumba zu beginnen, mitten unter den Erfolgsgeschichten des Trusts, ist wirklich ein St\u00e4rkungsmittel f\u00fcr das vor uns liegende Jahr und f\u00fcr das, dessen wir nie m\u00fcde werden. Wir kamen am 3. Januar zur\u00fcck nach Nairobi, erholt und regeneriert, ger\u00fcstet, ein weiteres herausforderndes Jahr zu meistern und haben sofort damit angefangen, zu versuchen, noch ein weiteres Opfer der Wilderei zu heilen, das am Vortag mit dem Flugzeug gebracht wurde und bei dem sich eine Kabelschlinge bis auf den Knochen eingeschnitten hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/01\/ben_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-4488 alignnone\" alt=\"ben_2\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/01\/ben_2-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p>Benjamin, umringt von den unabh\u00e4ngigen Ex-Waisen in Ithumba<\/p>\n<p align=\"left\"><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/01\/wendi_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-4489 alignnone\" alt=\"wendi_2\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/01\/wendi_2-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p align=\"left\">Wendi begr\u00fc\u00dft uns mit ihrem stattlichen Freund, der-\u00a0&#8211;\u00a0im Hintergrund irritiert zuschaut<\/p>\n<p align=\"left\"><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/01\/wendi.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-4490 alignnone\" alt=\"wendi\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/01\/wendi-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p align=\"left\">Wendis stattlicher Freund<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/01\/ben_3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-4491 alignnone\" alt=\"ben_3\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/01\/ben_3-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Benjamin mit Naserian im Hintergrund<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/01\/auto.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-4492 alignnone\" alt=\"auto\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/01\/auto-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die abh\u00e4ngigen Waisen im Busch mit ihren Pflegern<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>K\u00f6nnten nur diejenigen, die in Fernost Elfenbein kaufen, das Leid dieses Babys und derer, die &#8211; aufgrund ihrer Geldgier und der Gier nach ihren Z\u00e4hnen &#8211; keine Hoffnung auf eine zweite Chance zu leben haben, miterleben. Wir hoffen, dass sich vielleicht mit der Hilfe der internationalen Gemeinschaft das Blatt rechtzeitig wenden wird, die bedr\u00e4ngten Elefanten und Nash\u00f6rner zu sch\u00fctzen. Und wir hoffen, dass China und der Ferne Osten davon \u00fcberzeugt werden, dabei zu helfen, Afrikas majest\u00e4tische Riesen f\u00fcr die ganze Menschheit zu retten, in dem keine Schnitzereien aus Elefantenz\u00e4hne hergestellt werden, sondern stattdessen aus gebleichten Knochen und Stein. Wie besch\u00e4mend wird es sein, wenn die-\u00a0 Elefanten und Nash\u00f6rnern wegen eines Schmuckst\u00fccks f\u00fcr immer verschwinden und im Falle der Nash\u00f6rner aufgrund eines t\u00f6richten und \u00fcberholten Mythos, der im 21. Jahrhundert nichts mehr zu suchen hat.<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ein-grus-aus-afrika\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieses Jahr kamen wir zu Silvester nach Ithumba und wurden nicht entt\u00e4uscht von dem Spektakel, das sich uns bot. Beim Besuch der Nachtlager in Ithumba am Abend war dort BONGO, der sicher gl\u00fccklichste 3 -\u00bd j\u00e4hrige Elefant. Nachdem er einige Zeit als \u201eProblem-Elefant\u201c bedr\u00e4ngt am Fu\u00dfe des Mt. 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