{"id":4611,"date":"2014-02-06T18:22:24","date_gmt":"2014-02-06T17:22:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=4611"},"modified":"2014-02-06T18:22:24","modified_gmt":"2014-02-06T17:22:24","slug":"die-tsavo-mkomazi-luftzaehlung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/die-tsavo-mkomazi-luftzaehlung\/","title":{"rendered":"Die Tsavo-Mkomazi Luftz\u00e4hlung"},"content":{"rendered":"<p>Anfang Februar 2014 engagiert sich der Kenya Wildlife Service f\u00fcr eine Luftz\u00e4hlung im Tsavo-Mkomazi \u00c3\u2013kosystem, die das letzte Mal vor drei Jahren durchgef\u00fchrt wurde. Der Start der Z\u00e4hlung ist am 3. Februar geplant und wird voraussichtlich 7 Tage dauern, mit mindestens 18 Flugzeugen, die den Einsatz unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Das Gebiet umfasst den Tsavo Ost und West National Park in Kenia sowie Mkomazi in Tansania, zusammen mit einer Fl\u00e4che Weideland von noch mal der selben Gr\u00f6\u00dfe, und es ist das wichtigste Elefantenschutzgebiet des Landes. Zur\u00fcckzuf\u00fchren ist das nicht nur darauf, dass es hier den gr\u00f6\u00dften Elefantenbestand des Landes gibt, mit einer Fl\u00e4che, die den Elefanten ihr wesentliches Bestreben erm\u00f6glicht, ein Bestreben, das sich mit dem von uns Menschen deckt &#8211; Lebensqualit\u00e4t. Es ist ein wasserarmes Tierreich, Heimat einer gr\u00f6\u00dferen Artenvielfalt als in irgendeinem anderen Park auf der ganzen Welt, da sich hier die Tierarten aus dem Norden und dem S\u00fcden zuf\u00e4llig treffen, wodurch sich viele Arten vervielf\u00e4ltigen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/1_flieger.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-4613 alignleft\" alt=\"2_fluss_elis\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/2_fluss_elis.jpg\" width=\"289\" height=\"203\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/1_flieger.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-4612 alignleft\" alt=\"1_flieger\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/1_flieger.jpg\" width=\"289\" height=\"203\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/4_sonne.jpg\"><br \/>\n<\/a> <a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/5_flieger_luft_close.jpg\"><br \/>\n<\/a> <a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/7-eli.jpg\"><br \/>\n<\/a> <a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/8-giraffe.jpg\"><br \/>\n<\/a> <a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/9-gruen.jpg\"><br \/>\n<\/a> <a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/10_flieger_abend.jpg\"><br \/>\n<\/a> <a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/11-elis-gruppe.jpg\"><br \/>\n<\/a> <a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/12-ueberblick.jpg\"><br \/>\n<\/a> <a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/13-elis-schatten.jpg\"><br \/>\n<\/a> <a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/14-eli-gesicht.jpg\"><br \/>\n<\/a> <a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/15-flieger.jpg\"><br \/>\n<\/a> <a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/16-elis-abend.jpg\"><br \/>\n<\/a><!--more--><\/p>\n<p>Der Nationalpark, der durch den verstorbenen David Sheldrick mitbegr\u00fcndet wurde, entstand aus einer urspr\u00fcnglich trockenen und abschreckenden Wildnis, bislang nur als \u201eTaru W\u00fcste\u201c bekannt. Hier konzentriert der Trust, der in Erinnerung an David gegr\u00fcndet wurde, haupts\u00e4chlich seine Unterst\u00fctzung f\u00fcr den Tierschutz. Dieses Gebiet war ab 1948 die Heimat von David, als der Park ins Leben gerufen und seine Grenzen geschaffen wurden und ab 1955 war es auch die Heimat von Daphne, bis David 1976 von Tsavo nach Nairobi versetzt wurde, um dort die neue Artenschutz &#8211; &amp; Planungsabteilung zu leiten. David betonte immer, dass man Kenias wachsendem Bev\u00f6lkerungsdruck aufgrund des ung\u00fcnstigen Halbw\u00fcstenklimas wahrscheinlich standh\u00e4lt, und dass es aufgrund der Tatsache keine bessere Form der Landnutzung gibt als durch Tourismus und durch die Tierwelt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/6_bueffel.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4629\" alt=\"6_bueffel\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/6_bueffel.jpg\" width=\"289\" height=\"203\" \/><\/a><\/p>\n<p>Im Februar 2014 wird noch eine weitere Z\u00e4hlung der Tsavo-Elefanten durchgef\u00fchrt und der David Sheldrick Wildlife Trust liefert nicht nur das Flugbenzin, das notwendig ist, um die Z\u00e4hlung durchzuf\u00fchren, sondern stellt auch seine 4 Flugzeuge zur Verf\u00fcgung, um bei dieser anspruchsvollen Aufgabe zu helfen. Jedes Flugzeug wird fr\u00fchmorgens starten, um im Abstand von 1 km entlang der Transekte1 \u00fcber gekennzeichnete Bl\u00f6cke von bis zu 900 km-\u00b2 (einige sind kleiner) zu fliegen. Die meisten Flugzeuge werden wahrscheinlich w\u00e4hrend der 5 Tage der Z\u00e4hlung durchschnittlich 7 Stunden pro Tag fliegen. Diese Z\u00e4hlung wird aufgrund der Wilderei durchgef\u00fchrt, die in der letzten Zeit \u00fcberall in Afrika stattgefunden hat, getrieben durch die Nachfrage nach Elfenbein aus Fernost und insbesondere China.<\/p>\n<p>Der Selous National Park in Tansania war einst die Heimat von Ostafrikas gr\u00f6\u00dfter Elefantenpopulation &#8211; w\u00e4hrend sie 1976 auf \u00fcber 100.000 gesch\u00e4tzt wurde, liegt sie den j\u00fcngsten Berichten zufolge mittlerweile nur noch bei 13.000. In den letzten Jahren wurden jeden Tag sch\u00e4tzungsweise rund 30 Elefanten get\u00f6tet, seit die chinesische Bev\u00f6lkerung die Nachfrage nach illegalem Elfenbein stark erh\u00f6ht hat, was den an einen Wilderer gezahlten Preis um das tausendfache in die H\u00f6he trieb.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/4_sonne.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"4_sonne\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/4_sonne.jpg\" width=\"289\" height=\"203\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/3_flieger_luft.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"3_flieger_luft\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/3_flieger_luft.jpg\" width=\"289\" height=\"203\" \/><\/a><\/p>\n<p>Tsavo\u2019s Elefanten haben zahlreiche Bedrohungen \u00fcberstanden und werden dies auch weiterhin. Es ist allein auf David Sheldrick zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass Tsavo Ost heute als Schutzgebiet existiert, denn der erste Direktor, Oberst Mervyn Cowie, wollte Tsavo Ost aufgeben, weil er glaubte, dass sein hei\u00dfes, ebenes und trockenes Terrain ungeeignet f\u00fcr den Tourismus w\u00e4re, im Vergleich zu dem malerischen Anblick von Tsavo West. David k\u00e4mpfte f\u00fcr seinen Bestand, argumentierte den Beh\u00f6rden gegen\u00fcber, dass sich in Tsavo Ost die weiblichen Elefantenherden aufhielten, im Gegensatz zu Tsavo West, wo \u00fcberwiegend Bullen lebten. Er gewann den Kampf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/7-eli.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"7-eli\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/7-eli.jpg\" width=\"289\" height=\"203\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/5_flieger_luft_close.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"5_flieger_luft_close\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/5_flieger_luft_close.jpg\" width=\"289\" height=\"203\" \/><\/a><\/p>\n<p>Er k\u00e4mpfte wiederum unerbittlich f\u00fcr die Elefanten, als sie als zu viele angesehen wurden und man bef\u00fcrchtete, dass sie das Commiphora-Dickicht2 zerst\u00f6ren und den Park in eine W\u00fcste verwandeln w\u00fcrden. Deshalb war man der Ansicht, dass die \u00fcbersch\u00fcssigen Tierbest\u00e4nde &#8211; wie in S\u00fcdafrika &#8211; erlegt werden m\u00fcssten. Seiner Zeit voraus hatte David selbst gr\u00fcndliche Untersuchungen durchgef\u00fchrt und war in der Lage, den Beh\u00f6rden immer wieder Argumente vorzubringen, dass die Elefanten lediglich das tun, was ihre Aufgabe ist: die trockene Buschlandschaft in Grasland zu verwandeln als Prozess eines langfristigen nat\u00fcrlichen Kreislaufs, was unverzichtbar ist, um die Weidetierarten des Parks zu erhalten und was keineswegs mit Umweltzerst\u00f6rung zu tun hat. Die Elefanten w\u00fcrden durch die Umwandlung des Commiphora-Dickicht in Grasland zu einer Verbesserung beitragen, das w\u00fcrde das \u00dcberleben der Weidetierarten sichern &#8211; sie sind die G\u00e4rtner Afrikas und ohne die Elefanten und die bedeutende Rolle, die sie spielen, w\u00fcrden viele Arten f\u00fcr immer verloren sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/9-gruen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"9-gruen\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/9-gruen.jpg\" width=\"289\" height=\"203\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/8-giraffe.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"8-giraffe\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/8-giraffe.jpg\" width=\"289\" height=\"203\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Elefanten selbst w\u00fcrden dann auf nat\u00fcrliche Weise sterben, w\u00e4hrend sie bei ihren weiten Wanderungen durch ihren Kot eine neue Generation von B\u00e4umen hervorgebracht haben. Und wieder behielt David Sheldrick recht und gewann diesen Kampf. Er konnte vorhersehen, wie sehr die Elefanten aufgrund der Korruption gef\u00e4hrdet sein k\u00f6nnten, wobei die Wildh\u00fcter in Versuchung kommen k\u00f6nnten, zu M\u00f6rdern zu werden, dass ein Bev\u00f6lkerungsanstieg damit einhergehen w\u00fcrde, den Elefanten au\u00dferhalb der Schutzgebiete einen Gro\u00dfteil ihres Lebensraums zu entziehen und dass die Unterbrechung von Wanderkorridoren, die die Elefanten Jahrtausende beschritten hatten, sie in Konflikt mit den menschlichen Interessen bringen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Als Naturforscher glaubte er, dass die Natur jede \u00dcberpopulation auf ihre eigene Weise regulieren w\u00fcrde, wobei die nat\u00fcrliche Auslese, bei der die Schwachen, Kranken und Versehrten zuerst selektiert werden, der beste Weg w\u00e4re, denn das garantiert f\u00fcr die Zukunft gesunde \u00dcberlebende, um den Bestand k\u00fcnftig zu vermehren. David war auch der Erste, der die menschliche Seite der Elefanten erkannte und verstand, seit er Anfang der f\u00fcnfziger Jahre verwaiste Elefantenbabys rettete, die er aufzog und die in die Wildnis zur\u00fcckkehrten, wann immer sie wollten und nach ihrem eigenen Tempo. Durch die Arbeit des David Sheldrick Wildlife Trust hat sich das \u00fcber viele Jahrzehnte immer wieder bew\u00e4hrt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/11-elis-gruppe.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"11-elis-gruppe\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/11-elis-gruppe.jpg\" width=\"289\" height=\"203\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/10_flieger_abend.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"10_flieger_abend\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/10_flieger_abend.jpg\" width=\"289\" height=\"203\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das Tsavo \u00c3\u2013kosystem, ein Gebiet, das Mkomazi (in Tansania), Tsavo West, Tsavo Ost, den Chyulu Hills National Park, das South Kitui National Reserve, die Taita Ranches und die Galana Ranch mit 46.437 km2 umfasst (zum Vergleich: die Nationalparks Tsavo Ost und Tsavo West nehmen ein Gebiet von rund 21.000 km-\u00b2 ein), verf\u00fcgte nach wissenschaftlichen Sch\u00e4tzungen einst \u00fcber eine Elefantenpopulation von 45.000. Eine schwere D\u00fcrre in den fr\u00fchen siebziger Jahren brachte mehr Elefanten auf nat\u00fcrliche Weise den Tod, als die 10.000, die die Wissenschaftler t\u00f6ten wollten. Der Unterschied ist, dass die Natur es durch die Mangelern\u00e4hrung wesentlich humaner gestaltet, im Gegensatz zu dem Abschlachten. Die Mangelern\u00e4hrung bedeutet das nat\u00fcrlich Ende f\u00fcr einen Elefanten, wenn der 6. Satz seiner zermahlenden Backenz\u00e4hne ausgefallen ist, verhungert er. Nach weniger als 3 Monaten war alles vorbei, unauff\u00e4llig und leise, die Natur hatte es auf die Elefantenk\u00fche und ihre abh\u00e4ngigen Jungen abgesehen, was f\u00fcr Generationsl\u00fccken und damit zu einem R\u00fcckgang der Population sorgte und was das Land entlastete und dem neuen Baumbestand, der von den Elefanten hervorgebracht wurde, erm\u00f6glichte, sich zu regenerieren.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/13-elis-schatten.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"13-elis-schatten\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/13-elis-schatten.jpg\" width=\"289\" height=\"203\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/12-ueberblick.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"12-ueberblick\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/12-ueberblick.jpg\" width=\"289\" height=\"203\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach dem Tod von David Sheldrick l977 hielt die hemmungslose Wilderei von Elefanten aufgrund ihrer Elfenbein-Sto\u00dfz\u00e4hnen an, und die Besch\u00fctzer der Elefanten wurden tats\u00e4chlich zu ihren M\u00f6rdern. In den n\u00e4chsten beiden Jahrzehnten reduzierte die Wilderei die Population vom Tsavo\u2019s \u00c3\u2013kosystem auf nur noch 6.000, bis 1989 durch CITES ein vollst\u00e4ndiges Elfenbein-Handelsverbot verh\u00e4ngt wurde, das eine kurze Atempause brachte. Allerdings bestand das Verbot nicht l\u00e4nger als f\u00fcr eine Generation des Elefantennachwuchses, der geboren war, bevor CITES dann den Verkauf sogenannter legaler Vorr\u00e4te S\u00fcdafrikas duldete, was China und Japan berechtigte, Abnehmer zu sein. Dennoch erholte sich Tsavo\u2019s Population, bis 2008 stieg der Bestand auf 11.696 an und bei der letzten Z\u00e4hlung 2011 betrug er 12.572. Da sich die Wilderei nach Elfenbein in den letzten Jahren auf ein noch nie dagewesenes Niveau ausgeweitet hat, ist diese Z\u00e4hlung au\u00dferordentlich wichtig, um zu sehen, die hoch der Bestand heute ist.<\/p>\n<p>Der David Sheldrick Wildlife Trust ist stolz darauf, das Verm\u00e4chtnis des verstorbenen David Sheldrick fortzuf\u00fchren und eine wesentliche Rolle bei der Unterst\u00fctzung des Kenia Wildlife Service zu spielen, um beim Schutz von Tsavo und seinen \u00fcbrig gebliebenen Elefanten mitzuwirken. Unter ihnen leben fast 90 Elefantenwaisen, die vom Trust von klein auf mit der Hand aufgezogen wurden und die jetzt inmitten dieser Gemeinschaft wild leben.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/15-flieger.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"15-flieger\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/15-flieger.jpg\" width=\"289\" height=\"203\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/14-eli-gesicht.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"14-eli-gesicht\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/14-eli-gesicht.jpg\" width=\"289\" height=\"203\" \/><\/a><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" alt=\"16-elis-abend\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/16-elis-abend.jpg\" width=\"289\" height=\"203\" \/>&#8211;\u00a0 &#8211;\u00a0&#8211;\u00a0 &#8211;\u00a0&#8211;\u00a0 &#8211;\u00a0<a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/17-gruppe-elis.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" alt=\"17-gruppe-elis\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/02\/17-gruppe-elis.jpg\" width=\"289\" height=\"203\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/www.vox.de\/medien\/service\/vox-nachrichten\/3761a-1b5b47-bdb6-75\/dickhaeuter-zensus-in-ostafrika-wie-viele-elefanten-wurden-getoetet.html\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #ff0000;\">Bericht von NTV (5.2.2014)<\/span><\/a><\/span><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1 Ein Transekt ist ein Satz von Mess- bzw. Beobachtungspunkten entlang einer geraden-\u00a0Linie<\/p>\n<p>2 Commiphora ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Balsambaumgew\u00e4chse. Aus seinem Harz wird Myrrhe gewonnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/die-tsavo-mkomazi-luftzaehlung\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anfang Februar 2014 engagiert sich der Kenya Wildlife Service f\u00fcr eine Luftz\u00e4hlung im Tsavo-Mkomazi \u00c3\u2013kosystem, die das letzte Mal vor drei Jahren durchgef\u00fchrt wurde. Der Start der Z\u00e4hlung ist am 3. 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