{"id":4652,"date":"2014-02-11T11:02:01","date_gmt":"2014-02-11T10:02:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=4652"},"modified":"2014-02-11T11:02:01","modified_gmt":"2014-02-11T10:02:01","slug":"nairobi-nursery-januar-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-januar-2014\/","title":{"rendered":"Nairobi Nursery Januar 2014"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 1. Januar 2014<\/strong><br \/>\nAm heutigen Neujahrstag eilten die beiden \u00e4ltesten Waisenhausm\u00e4dchen Murera und Sonje zu ihren jeweiligen Lieblingen Lemoyian und Oltaiyoni, nachdem sie nach den kleinsten K\u00e4lbern gesehen hatten. Inzwischen begr\u00fc\u00dften Kithaka, Barsilinga und Mashariki das neue Jahr mit lautem Trompeten und spielerischem Busch-Zertrampeln bis Murera und Sonje die Waisen zusammentrommelten und zum Grasen f\u00fchrten. Die vier kleinsten K\u00e4lber Kamok, Ashaka, Olodare und MacKinnon haben alle k\u00fcrzlich gezahnt und dadurch viel an Kraft eingeb\u00fc\u00dft.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21020142380-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera zeigt den Weg<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 2. Januar 2014<\/strong><br \/>\nHeute wurden wir wieder zu Hilfe gerufen und mussten eine einj\u00e4hrige Kuhkalbwaise retten. Sie wurde bereits im Dezember das erste Mal auf der Sagalla-Ranch gesehen und hatte eine Wunde von einer Kabelschlinge. Nachdem sie gestern erneut gesehen wurde, retteten wir sie heute und entfernten die Schlinge von ihrem linken Fu\u00df. Sie muss gro\u00dfe Schmerzen gehabt haben, denn die Schlinge hat den Fu\u00df beinah abgetrennt. Wir haben sie Sagalla genannt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201424243-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sagallas verletztes Bein<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 3. Januar 2014<\/strong><br \/>\nNachdem sie den gr\u00f6\u00dften Teil der Nacht auf den Beinen war, brach die neue Waise Sagalla um 5:30 Uhr zusammen und wurde an eine Infusion gelegt. Das brachte sie wieder zu Bewusstsein, doch sp\u00e4ter brach sie erneut zusammen und bekam noch mehr lebenserhaltene Infusionen. Sie kam wieder zu sich und trank etwas Milch aus einem Eimer.<br \/>\nDie Nashorn-Waise Solio, die nun unabh\u00e4ngig von ihren Keepern lebt, kam um 9 Uhr zu den Stallungen zur\u00fcck und genoss ihren \u00fcblichen Ringkampf mit dem blinden Maxwell. Sie blieb bis mittags, bevor sie sich wieder auf den Weg machte. Doch schon um 16 Uhr kam sie zur\u00fcck und genoss noch etwas Luzernenheu und weitere Spielereien mit Max. Sie war in hervorragender Verfassung und sah sehr gl\u00fccklich aus.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201424448-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sagalla wird behandelt<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 4. Januar 2014<\/strong><br \/>\nDie arme Neulingswaise Sagalla brach erneut zusammen, nachdem sie wieder fast die ganze Nacht gestanden hatte. Die Wunden an ihrem linken Fu\u00df bereiteten ihr gro\u00dfe Schmerzen. Sie wurde erneut an die Infusion gelegt, die sie wiederbelebte. Sie fra\u00df Gr\u00fcnfutter und trank etwas Milch aus einem Eimer.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201424923-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ein Ibis am Wasserloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 5. Januar 2014<\/strong><br \/>\nLima Lima, Suswa, Ngasha und Tundani gingen heute zu Sagallas Gehege um sie zu tr\u00f6sten. Sie streckten ihre R\u00fcssel aus und versuchten sie zu ber\u00fchren, doch Sagalla f\u00fchlte sich, vermutlich wegen der Schmerzen an ihrer Wunde, nicht wohl genug und verscheuchte sie mit aufgestellten Ohren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201425252-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lima Lima bei der Besuchsstunde<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 6. Januar 2014<\/strong><br \/>\nDie vier kleinen Babys hatten eine friedliche Nacht und erwachten in gutem Zustand. Sie verbrachten den Tag gl\u00fccklich in der N\u00e4he der Stallungen und spielten miteinander und mit den Keepern bis zum Abend. Als sie zu ihren St\u00e4llen zur\u00fcckkamen, hatte MacKinnon pl\u00f6tzlich Magenkr\u00e4mpfe und starken Durchfall. Er wurde an eine Infusion gelegt damit er nicht dehydriert, doch er starb trotzdem w\u00e4hrend der Nacht. Es hat uns allen das Herz gebrochen und wir waren schockiert, da das so unerwartet kam.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201425940-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mackinnon, Kamok und Ashaka mit ihren Keepern<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 7. Januar 2014<\/strong><br \/>\nKamok, Ashaka und Olodare vermissten den kleinen MacKinnon und suchten ihn auf dem Gel\u00e4nde. Wir haben eine Autopsie an seinem winzigen K\u00f6rper vornehmen lassen, aber nichts au\u00dfer der bei zahnenden Elefanten \u00fcblichen Unterern\u00e4hrung gefunden, was seinen pl\u00f6tzlichen Tod erkl\u00e4rt h\u00e4tte. In gro\u00dfer Trauer wurde er im Wald des Nationalparks begraben und wird von allen schmerzlich vermisst werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21020143530-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kamok und Olodare im Wald<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 8. Januar 2014<\/strong><br \/>\nHeute war wieder ein gesch\u00e4ftiger Tag und wir mussten erneut einen Elefanten retten. Dieses Mal handelte es sich um ein Kalb aus der N\u00e4he von Sera in Nordkenia, das in der Nacht in einen Brunnen gefallen war. Bis auf die R\u00fcsselspitze war es v\u00f6llig unter Wasser, bis die Stammesleute ihr Vieh zum Saufen brauchten und es bemerkten. Das Kalb ist ein M\u00e4dchen, ungef\u00e4hr f\u00fcnf Monate alt und war bei der Ankunft blind. Sie wurde Losasia genannt.<br \/>\nAuch aus Amboseli mussten wir heute noch ein Kalb retten. Dieses war ein zweij\u00e4hriger Junge, dessen Mutter schon l\u00e4nger krank war und nun zusammengebrochen war und nicht wieder aufstehen konnte. Der mobile Tierarzt untersuchte sie und musste sie einschl\u00e4fern. Das noch milchabh\u00e4nige Kalb wurde gerettet und kam in gutem Zustand, aber sehr wild im Waisenhaus an. Er geh\u00f6rt zur Z-Familie der Amboseli-Elefantenforscher und wurde Ziwa genannt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21020143175-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Edwin untersucht Losasias Augen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 9. Januar 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisenhausjungs Orwa, Bomani, Jasiri und Faraja eilten in Begleitung von Lima Lima zu Ziwa, um sie als Erste zu begr\u00fc\u00dfen. Da Jasiri und Faraja auch aus Amboseli sind, ist es durchaus m\u00f6glich, dass sie ihn schon einmal getroffen hatten und Ziwa schien sehr froh sie zu sehen und beruhigte sich sofort. Die andere Neulingwaise Losasia dagegen schien etwas zu ruhig zu sein, sodass wir uns Sorgen um sie machen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21020143259-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ziwa streckt den R\u00fcssel aus um die Waisen zu begr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 10. Januar 2014<\/strong><br \/>\nLosasia war heute morgen in keinem guten Zustand und wurde an eine Infusion gelegt. Ziwa dagegen sah gut aus und trank Milch. Zuerst von einem Eimer, aber bald auch aus der Flasche, die ihm durch seine Gehegeabsperrung gereicht wurde. Er frisst auch das Gr\u00fcnfutter im Gehege gut, doch er ist noch zu wild um herausgelassen zu werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201434220-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die arme Losasia an der Infusion<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 11. Januar 2014<\/strong><br \/>\nHeute war wieder ein trauriger Tag, denn die blinde Losasia starb w\u00e4hrend der Nacht. Sie hatte zuviel Brunnenwasser in ihre Lunge bekommen. F\u00fcr Elefanten ist das t\u00f6dlich, da sie es mangels Zwerchfell nicht durch Husten wieder herausbekommen. Der Augenspezialist sagte uns auch, dass ihre Blindheit von einer schlimmen Infektion w\u00e4hrend ihrer Zeit im Brunnen stammte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201434750-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ellies \u00fcberqueren einen Bach<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 12. Januar 2014<\/strong><br \/>\nAsanje, die vor einer Weile einen unerkl\u00e4rlichen anaphylaktischen Schock erlitten hatte, ist nun stark genug, um mit den anderen Waisen hinaus in den Busch zu gehen. Sie bevorzugt dennoch, zur Sicherheit ihres Geheges zur\u00fcckzukehren und bei den Keepern zu bleiben, anstatt zu riskieren, dass sie von Lemoyian, Ngasha, Kithaka und dergleichen herumgeschubst wird. Sie hat eine seltsame Schwellung an der Stirn, die ein Eiterbeule sein k\u00f6nnte, aber noch nicht aufgerissen ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201435229-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Asanje im Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 13. Januar 2014<\/strong><br \/>\nZiwa ist noch immer nicht ruhig genug um mit den anderen hinaus zu d\u00fcrfen.<br \/>\nDie drei kleinen Babys Kamok, Olodare und Ashaka kommen langsam wieder zu Kr\u00e4ften, nachdem sie ihre ersten Z\u00e4hne bekommen haben. Das ist ein gutes Zeichen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21020144433-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kamok kratzt sich an einem Baum<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 14. Januar 2014<\/strong><br \/>\nSobald sie aus ihren Nachtgehegen kamen, liefen Murera und Sonje wie \u00fcblich zuerst zu Lemoyian bzw. Oltaiyoni. Danach gingen sie zu Ziwa um ihn zu begr\u00fc\u00dfen, w\u00e4hrend Orwa und Bomani bereits dort waren und durch die Absperrung mit ihm kommunizierten und sich gegenseitig ber\u00fcsselten. Als sich die Waisen auf den Weg machten, wurde er unruhig und schien sich ihnen anschlie\u00dfen zu wollen, doch die Keeper hatten das Gef\u00fchl, dass er noch nicht bereit daf\u00fcr ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21020144932-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Oltaiyoni spielt mit den anderen Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 15. Januar 2014<\/strong><br \/>\nGegen 15:30 Uhr kam Solio erneut zur\u00fcck und lie\u00df sich vor Maxwells Gehegetor nieder und fra\u00df das dort deponierte Luzernenheu. Max rannte aufgeregt in seinem Gehege umher und erwartete den \u00fcblichen Ringkampf mit ihr. Nachdem sie ges\u00e4ttigt war, forderte Solio ihn wie \u00fcblich heraus, bevor sie sich in ihrem ehemaligen Gehege ausruhte, das an Maxwells Gehege grenzt. Sie blieb bis zum Abend und Max legte sich so dicht wie m\u00f6glich zu ihr und war nur gl\u00fccklich, ihre Gegenwart solange genie\u00dfen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201441437-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Solio<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 16. Januar 2014<\/strong><br \/>\nWir haben heute eine Blutprobe von Balguda genommen, da er etwas kr\u00e4nkelte, ebenso wie von der noch immer sehr kranken Asanje und der etwas matt aussehenden Suswa. Obwohl Asanjes Blutprobe eine Besserung anzeigte, schien sie schw\u00e4cher zu werden und braucht nun Hilfe beim Aufstehen, nachdem sie geschlafen hat. Balguda und Suswa hatten eine leicht erh\u00f6hte Leukozytenzahl und bekamen immunverst\u00e4rkende Mittel.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201441851-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Balguda f\u00fchrt die Gruppe an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 17. Januar 2014<\/strong><br \/>\nNach der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde durfte Ziwa mit den anderen Waisen hinaus und wurde von den Jungs Orwa, Bomani und Teleki, die in letzter Zeit sehr viel Interesse an ihm hatten, sowie den M\u00e4dchen Sonje, Murera, Quanza und Zongoloni eingequetscht und nach drau\u00dfen eskortiert. Ziwa war sehr gl\u00fccklich, mit den anderen drau\u00dfen zu sein und entspannte sich in der Gesellschaft von Orwa und Bomani, die auch Jasiri verscheuchten, der n\u00e4her kam und ihn herumschubsen wollte. Entgegen der Bef\u00fcrchtungen der Keeper ging er am Abend problemlos in sein Gehege zur\u00fcck, obwohl Elefanten seines Alters dabei sonst etwas schwierig zu kontrollieren sind. Lima Lima, Garzi, Nelion, Barsilinga, Suswa und Ngasha brachten den fr\u00f6hlichen Ziwa in sein Gehege zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201442236-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ziwa drau\u00dfen im Busch bei den anderen Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 18. Januar 2014<\/strong><br \/>\nOrwa und Bomani holten heute wieder Ziwa von seinem Gehege ab und eskortierten ihn hinaus. Orwa wollte ihn gern in einen Ringkampf verwickeln, doch Ziwa hatte Respekt vor Orwas l\u00e4ngeren Sto\u00dfz\u00e4hnen und nahm die Herausforderungen nicht an. W\u00e4hrend der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde war er v\u00f6llig entspannt und trank seine Milch gemeinsam mit den anderen. Er nahm wie ein alteingesessener Waisenhausbewohner am Schlammbad teil und zeigte keine Unruhe vor den zusehenden Menschen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201442628-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ziwa und Quanza beim Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 19. Januar 2014<\/strong><br \/>\nKamok und Ashaka sind inzwischen sehr spielerische Elefanten. Nachdem sie das Zahnen hinter sich gelassen haben, beginnen sie, ihre Charakterz\u00fcge zu entwickeln. Der kleine Olodare ist, ebenso wie Tundani, ein sehr ruhiger und h\u00f6flicher Elefantenjunge und bleibt lieber bei den Keepern als mit den M\u00e4dchen zu spielen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201444040-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Olodare und Kamok<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 20. Januar 2014<\/strong><br \/>\nZiwa hat sich erstaunlich gut in den Tagesablauf des Waisenhauses eingelebt. Er schaut sich die Dinge von den anderen Waisen ab und macht sie genau richtig nach. Die Keeper \u00fcberraschte das, da Elefanten in seinem Alter sonst eine l\u00e4ngere Eingew\u00f6hnungszeit ben\u00f6tigen. Er liebt seine Milch, genie\u00dft es sehr, mit den anderen Elefanten im Busch zu sein und vertraut nun seinen Keepern.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21020144464-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ziwa s\u00e4uft<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 21. Januar 2014<\/strong><br \/>\nDie Schwellung an Asanjes Kopf ist nun weich und scheint bald aufzuplatzen, denn sie beginnt, ihren Kopf an B\u00e4umen zu kratzen. Es ist allerdings besorgniserregend, dass eine Schwellung, die sie zuvor schon an ihrem Bauch hatte, nun wiederkehrt, was uns ein R\u00e4tsel ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21120142270-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Asanje in ihrem Gehege<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 22. Januar 2014<\/strong><br \/>\nEin Fernsehteam war heute zum Sonnenaufgang da und filmte die Waisen dabei, wie sie ihre Gehege verlie\u00dfen. Der freche Kithaka \u00fcbersah das nat\u00fcrlich nicht und begr\u00fc\u00dfte und umr\u00fcsselte die Kameras, nachdem er vorher seinen Kopf \u00fcber die Stallt\u00fcr gehoben hatte, um Aufmerksamkeit zu erlangen. Auch drau\u00dfen im Busch versuchte er immer, sich hinter B\u00fcschen hervorzuschleichen um die Kameraleute zu schubsen, doch die Keeper erkannten seine Taktik und hielten ihn zur\u00fcck. Ziwa dagegen war vorbildlich und zeigte keinerlei Aggressionen gegen die Fremden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/211201425133-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kithaka bespritzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 23. Januar 2014<\/strong><br \/>\nBomani hat die schlechte Angewohnheit, andere Elefanten in die Ohren zu bei\u00dfen, besonders w\u00e4hrend der F\u00fctterungszeiten und wenn es an der Zeit f\u00fcr die Nachtgehege ist. Meistens sind Tundani, Nelion und Vuria seine Opfer. Die Keeper mussten ihn bestrafen, indem sie ihn wegschickten, bis er sich beruhigt hatte. Tundani, Nelion und Vuria gehen ihm nun aus dem Weg.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/211201425443-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bomani, Jasiri und Vuria saufen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 24. Januar 2014<\/strong><br \/>\nAsanje hat die letzte Nacht im Stehen geschlafen, statt sich hinzulegen, was immer ein Zeichen von Schw\u00e4che ist. Der Tierarzt kam heute, um die Beule an ihrer Stirn zu \u00f6ffnen, die viel Eiter enthielt. Ihre Hautbeschaffenheit wird auch schlechter, ebenso wie die Konsistenz ihre Stuhls. Das alles sind Zeichen von Krankheit und wir machen uns Sorgen um sie. Der Tierarzt hat erneut einen Bluttest angeordnet, da er einen Parasitenbefall vermutete, doch der Test hat nichts Hilfreiches ergeben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/211201433317-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lemoyian und Ngasha beim Staubbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 25. Januar 2014<\/strong><br \/>\nZiwa scheint Zongoloni und Nelion am liebsten zu m\u00f6gen, gefolgt von Orwa, und er geht Teleko, Bomani und Jasiri aus dem Weg, die dazu neigen, ihn herumzuschubsen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/211201425919-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni bekommt Milch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 26. Januar 2014<\/strong><br \/>\nNachdem sie aus ihren Nachtgehegen kamen, begr\u00fc\u00dften sich die Waisen wie \u00fcblich. Teleki und Bomani verwickelten sich in einen harten Ringkampf, der einige Zeit andauerte. Beide gaben ihr \u00c4u\u00dferstes, um den Sieg davonzutragen, bis schlie\u00dflich Sonje das Spiel beendete.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/2112014332-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje mit Quanza und Zongoloni<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 27. Januar 2014<\/strong><br \/>\nOlodare schien heute matt zu sein und wir haben einen Bluttest gemacht. Er bekam eine Elektrolytinfusion, nach der er sich besser zu f\u00fchlen schien. Die Konsistenz seines Stuhls und sein Appetit waren in Ordnung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21120143840-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Der s\u00fc\u00dfe Olodare<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 28. Januar 2014<\/strong><br \/>\nAsanje brach heute zusammen und wurde an den Tropf gelegt, was sie wieder zu sich brachte. Sie trank etwas Milch und fra\u00df etwas Gr\u00fcnfutter, doch sie war insgesamt sehr schwach.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/211201432314-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Arruba beim Staubbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 29. Januar 2014<\/strong><br \/>\nAsanje hatte erneut die ganze Nacht gestanden und brach am Morgen wieder zusammen. Sie wurde wieder an eine Infusion gelegt, doch war den ganzen Tag sehr schwach, fra\u00df nicht und die Schwellung an ihrem Bauch trat weiter hervor. Wir f\u00fcrchten nun wieder um ihr Leben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/211201432540-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Barsilinga spielt Fu\u00dfball<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 30. Januar 2014<\/strong><br \/>\nDie arme Asanje starb um 1 Uhr, sodass der Morgen in bedr\u00fcckter Stimmung begann. Sie war von ihrer ganzen menschlichen Familie sehr geliebt, die ihr bestes gab, um ihr die Gesundheit wiederzugeben, nach den seltsamen Problemen, die ihr drau\u00dfen im Busch pl\u00f6tzlich begegneten. Wir haben eine Autopsie durchgef\u00fchrt, doch der Tierarzt konnte die Ursache ihrer Krankheit nicht feststellen.<br \/>\nDas Waisenhaus erhielt heute einen weiteren Neuling. Ein kleiner Bulle fiel gestern in einen Brunnen im Sera-Naturschutzgebiet und es war nach der Rettung zu sp\u00e4t gewesen, um ihn noch nach Nairobi zu fliegen. Der Bulle hat noch eine frische Nabelschnur und war trotzdem recht gro\u00df f\u00fcr einen Neugeborenen. Sein R\u00fcssel hatte Verletzungen und die Spitze war von Raubtieren abgebissen worden. Er war trotzdem noch kr\u00e4ftig, doch offenbar sehr m\u00fcde. Weil die Nabelschnur noch vorhanden war, bekam er eine Infusion Elefantenplasma, um sicherzugehen, dass er die n\u00f6tigen Antik\u00f6rper hat, die er zum Leben braucht, f\u00fcr den Fall, der er die erste Muttermilch nicht trinken konnte. Er wurde Kauro genannt, was der Name eines Ortes in der N\u00e4he des Brunnens ist, in den er gefallen war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21120143143-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Elefantenplasma und Milch f\u00fcr Kauro<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 31. Januar 2014<\/strong><br \/>\nDas neue Baby hatte eine ruhige Nacht im Waisenhaus und sah kr\u00e4ftig aus als er aufwachte. Er trank seine Milch gut. Er wurde von Kamok, Olodare und Ashaka herzlich willkommen gehei\u00dfen, doch Kauro war mehr an den Keepern interessiert als an den anderen Babys. Er spielte immer mit den Staubm\u00e4nteln der Keeper herum.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/211201432021-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kauro im Wald<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-januar-2014\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mittwoch, 1. Januar 2014 Am heutigen Neujahrstag eilten die beiden \u00e4ltesten Waisenhausm\u00e4dchen Murera und Sonje zu ihren jeweiligen Lieblingen Lemoyian und Oltaiyoni, nachdem sie nach den kleinsten K\u00e4lbern gesehen hatten. Inzwischen begr\u00fc\u00dften Kithaka, Barsilinga und Mashariki das neue Jahr mit lautem Trompeten und spielerischem Busch-Zertrampeln bis Murera und Sonje die Waisen zusammentrommelten und zum Grasen &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-januar-2014\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eNairobi Nursery Januar 2014\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":4653,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41,40,1],"tags":[],"class_list":["post-4652","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nairobi_nursery","category-tagebuch-der-keeper","category-news"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4652","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4652"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4652\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4656,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4652\/revisions\/4656"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4653"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4652"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4652"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4652"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}