{"id":4673,"date":"2014-02-17T00:38:02","date_gmt":"2014-02-16T23:38:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=4673"},"modified":"2014-02-17T00:38:02","modified_gmt":"2014-02-16T23:38:02","slug":"voi-januar-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-januar-2014\/","title":{"rendered":"Voi Januar 2014"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 1. Januar 2014<\/strong><br \/>\nNach dem Fr\u00fchst\u00fcck warren die noch keeperabh\u00e4ngigen Waisen in ihre \u00fcblichen Spielereien vertieft. Tassia und Dabassa genossen einen Ringkampf bis Lesanju signalisierte, dass es an der Zeit war, in den Busch zu gehen. Die Waisenliefen im G\u00e4nsemarsch hinter ihr her, als sie zur Nordseite des Mazinga Bergs gingen.<br \/>\nBeim Mittagsschlammbad gesellte sich Emilys Ex-Waisenherde zu den Waisen. Die Ex-Waisen Lolokwe und Icholta zeigten den zuschauenden Waisen, wie man richtig viel Spa\u00df im Wasser hat. Die Ex-Waise Ndara brachte dann Lesanju, Sinya, Kenia und Ndii zu Staubbad, wonach sich die Ex-Waisen auf den Weg zum Voi-Fluss machten. Der Waisenbulle Mzima folgte ihnen eine Weile, aber \u00fcberlegte es sich dann doch anders und ging zu seinen Altersgenossen zur\u00fcck.<br \/>\nAm Abend mussten die Keeper ein Kalb mit einer Schlingenwunde von der Sagalla-Farm retten. Das Kuhkalb verbrachte die Nacht in einem Gehege in den Voi-Stallungen, weil es zu sp\u00e4t war, um noch ein Rettungsflugzeug aus Nairobi zu bestellen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201414846-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tassia und Dabassa beim Kr\u00e4ftemessen<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 2. Januar 2014<\/strong><br \/>\nPanda, Ishaq-B und Mbirikani eilten als Erste aus ihren Gehegen um das neue Kalb zu begr\u00fc\u00dfen, als die Gehegetore der Waisen ge\u00f6ffnet wurden. Die anderen folgten bald und streckten ihre R\u00fcssel aus, um das Baby zu streicheln und zu tr\u00f6sten. Sobald das Rettungsflugzeug ankam, wurde das Kalb hineingeladen und war auf dem Weg in ihr neues Zuhause in Nairobi.<br \/>\nKurz nachdem die Waisen sich auf den Weg in den Busch gemacht hatten, tauchten Emilys Ex-Waisen bei den Stallungen auf. Zwei riesige wilde Bullen begleiteten sie, die es auf Sweet Sally abgesehen hatten. Sie suchte Schutz vor ihnen in einem der St\u00e4lle, denn die Bullen waren zu gro\u00df um ihr hinein zu folgen. Emilys Gruppe blieb ungef\u00e4hr eine Stunde auf dem Gel\u00e4nde und als sie wieder gingen, hatten die Bullen noch immer nur Augen f\u00fcr die arme Sally.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch waren die Keeper beeindruckt von einem erstaunlichen Zebra, das statt der \u00fcblichen Streifen schwarze und wei\u00dfe runde Punkte hatte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21020142717-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbirikani grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 3. Januar 2014<\/strong><br \/>\nDer Tag verlief wie \u00fcblich bis Emilys Ex-Waisen pl\u00f6tzlich im Busch bei den Waisen auftauchten. Layoni hatte viel Spa\u00df dabei, mit Emilys wildgeborenem Kalb Eve zu spielen, bis es an der Zeit f\u00fcr das Schlammbad war, bei dem Sweet Sally und Morani eine tolle Show zeigten. Die Ex-Waise Mweya beaufsichtigte Lesanju beim Staubbad und als sich die Ex-Waisen wieder aufmachten, versuchten Thoma und Seraa alles, um die drei Waisen Kihari, Naipoki und Ishaq-B mitzunehmen, indem sie sie langsam in ihre Richtung schoben. Die Keeper riefen das Trio aber zur\u00fcck und Thoma und Seraa blieben noch eine Weile bei den Waisen, bevor sie aufgaben und zu ihrer Ex-Waisenherde zur\u00fcckkehrten, die bereits auf dem Weg zum Voi-Fluss war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201421414-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Layoni und Eve spielen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 4. Januar 2014<\/strong><br \/>\nHeute morgen entschied Tassia, Kihari herauszufordern, die viel kleiner als er ist. Dabassa mischte sich ein und \u00fcbernahm die Herausforderung f\u00fcr Kihari.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch trennten sich Kihari, Naipoki, Ishaq-B und Mbirikani von den anderen, um in einigem Abstand zu ihnen zu grasen und waren dadurch die Ersten bei der Milchf\u00fctterung. Nachdem sie ihren Milchanteil bekommen hatte, ging Ishaq-B zu den Wassertonnen und sp\u00fclte ihren Mund aus, um sich anschlie\u00dfend wieder bei der Milchausgabe anzustellen, in der Hoffnung, die Keeper w\u00fcrde \u00fcbersehen, dass sie ihren Anteil bereits hatte! Sie war traurig, als ihr Trick nicht funktionierte, weil die Keeper ihn durchschaut hatten.<br \/>\nNach dem Schlammbad grasten sie sich nach Hause zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201422053-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tassia grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 5. Januar 2014<\/strong><br \/>\nNach einem Versteckspiel auf dem Gel\u00e4nde des Trust begannen die Waisen das Grasen. Wasessa ergriff Besitz von der kleinen Mudanda, die in letzter Zeit ihr Liebling ist und stie\u00df dabei beinah Ndii zu Boden. Beim Schlammbad n\u00e4herte sich Kenia Mudanda, wogegen Wasessa Einspruch erhob und Kenia angriff. Die Keeper mussten eingreifen, weil sie f\u00fcrchteten, dass Kenia verletzt werden k\u00f6nnte. Beim letzten Grasen des Tages mieden alle die N\u00e4he von Wasessa, die Mudanda dicht bei sich hielt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201422511-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wasessa passt auf die kleine Mudanda auf<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 6. Januar 2014<\/strong><br \/>\nDrau\u00dfen im Busch kamen die Waisen an den dort lebenden Impalas vorbei, mit denen Taveta und Rombo viel Spa\u00df hatten. Sie jagten die Antilopen, die nur herumsprangen um ihnen aus dem Weg zu gehen, sodass die Elefanten den \u00dcberblick verloren, wohin sie sich wenden sollten. Inzwischen \u00fcberlie\u00dfen Kihari, Naipoki und Ishaq-B die Jungs ihren Spielchen und grasten in sicherem Abstand.<br \/>\nDie Ex-Waisen tauchten auf der Suche nach den Waisen bei den Stallungen auf und fanden sie schlie\u00dflich im Busch. Sie grasten die meiste Zeit des Vormittags alle gemeinsam, bis die Waisen sich langsam Richtung Schlammloch bewegten und die Ex-Waisen zur\u00fccklie\u00dfen. Rombo zeigte eine spektakul\u00e4re W\u00e4lz-Show.<br \/>\nAm Abend f\u00fchrte Naipoki die Waisen zur\u00fcck nach Hause.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21020142344-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Taveta und Rombo gemeinsam im Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 7. Januar 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen grasten heute in der N\u00e4he einer wilden Herde, aber schienen kein Interesse zu haben, sie zu treffen. M\u00f6glicherweise wussten sie bereits, dass diese Herde nicht besonders nett ist.<br \/>\nNaipoki und Kihari f\u00fchrten die Gruppe auf dem Weg zum neuen Schlammloch an, wo sie es alle genossen, sich abzuk\u00fchlen und Rombo mal wieder eine beeindruckende W\u00e4lz-Show zeigte. Panda versuchte, Rombos Techniken nachzuahmen, w\u00e4hrend Mudanda in der N\u00e4he von Wasessa blieb. Lampaute f\u00fchrte die Schlammbadenden zum Staubbad. Danach \u00fcbernahm Sinya die F\u00fchrung und sie gingen zum Grasen zur\u00fcck. Die wilde Herde hatte sich unterdessen fort bewegt.<br \/>\nDen Rest des Nachmittags grasten sie in Ruhe und wurden nur durch Weberv\u00f6gel gest\u00f6rt, die immer \u00fcber ihre K\u00f6pfe hinwegflogen und Tassia derart irritierten, dass er erfolglos versuchte, sie anzugreifen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201423747-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lempaute f\u00fchrt die anderen Waisen zum Staubbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 8. Januar 2014<\/strong><br \/>\nDas Waisenzebra Lualeni gesellte sich heute morgen zu den Waisen. Nach den \u00fcblichen morgendlichen Spielchen f\u00fchrte Ndii die Herde zum Grasen und wurde dabei von Kihari, Naipoki und Ishaq-B \u00fcberholt, denen es gefiel, Anf\u00fchrer zu sein. Doch pl\u00f6tzlich standen sie inmitten von Klippspringer und mit lauten Geschrei und Trompeten rannten sie zu den anderen zur\u00fcck, die daraufhin zu den Keepern zur\u00fcckeilten. Tassia, Taveta, Rombo und Dabassa entschieden dann, den R\u00fcckzug zu einem Buschumgetrampel zu machen. Am Ende der Flucht fanden sich alle bei den Stallungen wieder, wo die Keeper sie beruhigen konnten. Sie begannen die Tagesausflug dann erneut und dieses Mal f\u00fchrte ein Keeper die Gruppe an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201424734-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndii f\u00fchrt die Gruppe an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 9. Januar 2014<\/strong><br \/>\nKihari, Naipoki und Ishaq-B f\u00fchrten die Waisen zu den H\u00e4ngen des Bergs, doch da es ein sehr hei\u00dfer Tag war, \u00fcbernahm Lesanju die F\u00fchrung und steuerte den Schatten an. Die Weberv\u00f6gel waren erneut aktiv und irritierten Tassia, der seine Ohren aufstellte und trompetete, wenn er sie sah.<br \/>\nWie \u00fcblich waren Kihari, Naipoki und Ishaq-B die ersten bei der Milchausgabe, dicht gefolgt von Panda, Mudanda und Mbirikani. Danach gingen die j\u00fcngeren Elefanten zu den Wassertonnen und spritzten Wasser \u00fcber sich, um sich abzuk\u00fchlen, doch die Keeper hielten sie davon ab, weil die \u00e4lteren Waisen ihren Durst noch nicht gel\u00f6scht hatten. Sie lockten die Kleinen stattdessen zum Schlammloch, in dem sie dann mit viel Freude badeten. Lesanju brachte die \u00e4lteren Waisen zum Saufen zu den Tonnen und anschlie\u00dfend schlossen sie sich den Kleinen im Schlammloch an. Mbirikani, deren Fu\u00df wegen der Schlingenwunde noch immer empfindlich ist, ging daraufhin hinaus aus dem Matschloch.<br \/>\nAm Nachmittag grasten sie langsam ihren Weg nach Hause zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21020143426-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbirikani im Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 10. Januar 2014<\/strong><br \/>\nDas Zebra Lualeni entschied heute inmitten der lokalen Impala-Herde zu grasen, aber kam zu den Stallungen zur\u00fcck als es zu hei\u00df wurde. Die Waisen grasten den Tag \u00fcber ruhig und waren weniger verspielt, bis Tassia und Layoni sich auf dem Heimweg am Abend in ein Kr\u00e4ftemessen verwickelten. Daraufhin forderte auch Naipoki die kleine Mudanda heraus und der Kampf wurde von Wasessa aufmerksam \u00fcberwacht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21020143129-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lualeni mit einem Keeper<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 11. Januar 2014<\/strong><br \/>\nEmily und die Ex-Waisen tauchen auf, um den Waisen das Fr\u00fchst\u00fcck streitig zu machen und schubsten die kleineren Elefanten beiseite. Dabassa nahm allen Mut zusammen und quetschte sich zwischen Emily, Icholta und Sweet Sally durch, um an das Heu zu kommen, doch Emily schob ihn wieder beiseite. Die Ex-Waisen Mweya, Icholta und Thoma versuchten nun, die kleine Mudanda von Wasessa zu entf\u00fchren. Um sie abzuwimmeln, brachte Wasessa Mudanda zu den Keepern in der N\u00e4he des Zauns und schrie laut nach Unterst\u00fctzung beim Verjagen der Entf\u00fchrer. Wasessa ging danach weiter zu Lesanju und nachdem sie eine Weile nebeneinander herumgestanden hatten, f\u00fchrten sie die Waisen in den Busch und lie\u00dfen die Ex-Waisen mit dem Fr\u00fchst\u00fcck allein. Layoni und Naipoki blieben zur\u00fcck, weil Layoni auf der anderen Seite der Ex-Waisen stand und die Abreise nicht mitbekam und Naipoki gerade dabei war, die neuesten Kampftechniken vom Ex-Waisenbullen Laikipia zu lernen.<br \/>\nEin spa\u00dfiges Schlammbad folgte heute der Milchf\u00fctterung. Mzima und Dabassa waren die Hauptw\u00e4lzer, w\u00e4hrend Lesanju das anschlie\u00dfende Staubbad \u00fcberwachte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21020143443-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mweya zwischen den Anderen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 12. Januar 2014<\/strong><br \/>\nDie Ex-Waisen tauchten fr\u00fch am Morgen auf und beanspruchten erneut das Fr\u00fchst\u00fcck f\u00fcr sich. Dadurch erhielten die Waisen ihre Milch in ihren jeweiligen Stallungen, was ein wenig unpraktisch war, da viel geschubst und geschoben wurde. Nach der Milch bekamen sie auch etwas Fr\u00fchst\u00fcck in ihren Gehegen und danach f\u00fchrte Lesanju die Waisen direkt in den Busch, ohne zuerst die Ex-Waisen zu begr\u00fc\u00dfen. Die Waisen grasten bis zur Schlammbad-Zeit, zu der sie die Abk\u00fchlung sehr genossen.<br \/>\nKenia f\u00fchrte die Waisen am Abend zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201435322-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Emily s\u00e4ugt ihr Kalb<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 13. Januar 2014<\/strong><br \/>\nDie Ex-Waisen waren erneut fr\u00fch morgens bei den Stallungen und soffen gemeinsam mit den Waisen von der Wassertr\u00e4nke. Danach machten sich die Waisen unter der F\u00fchrung von Wasessa und Lesanju auf den Weg.<br \/>\nEs war ein k\u00fchler Tag, was den Elefanten sehr recht war. Das Milchfahrzeug brachte ihnen daher die Milch in den Busch und die Babys eilten ihm entgegen, sobald sie es h\u00f6ren konnten. Nachdem sie ihre Milch hintergeschlungen hatten, grasten sie mit den \u00e4lteren Waisen gemeinsam weiter und nahmen nur ein sehr kurzes Bad, bevor Lesanju sie zum Grasen auf den Berg zur\u00fcckf\u00fchrte, damit sie das k\u00fchle Wetter ausnutzten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201435640-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wesessa zeigt den Weg<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 14. Januar 2014<\/strong><br \/>\nDie Ex-Waisen tauchten wieder bei den Stallungen auf, dieses Mal angef\u00fchrt von Ndara und erst, als die Waisen bereits fort waren. Nachdem sie ihren Durst gel\u00f6scht hatten, veranstalteten Thoma und Seraa ein Kr\u00e4ftemessen, das Thoma gewann. Unterdessen hatte Morani mit Lolokwe zu k\u00e4mpfen, der versuchte, auf einen Felsen zu klettern um einen Vorteil im Kampf zu haben. Doch als Laikipia sich einmischte, brachen die beiden ihren Kampf ab und flohen, gefolgt von den anderen Ex-Waisen.<br \/>\nIn der Zwischenzeit genossen die Waisen ihr Schlammbad und grasten den Rest des Nachmittags, bis es an der Zeit war, zu den Stallungen zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21020144443-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndara bei den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 15. Januar 2014<\/strong><br \/>\nDie Ex-Waisen kamen erneut angef\u00fcht von Ndara zu den Stallungen um aus der Tr\u00e4nke zu trinken. Dabei wurde zwischen Laikipia, Lolokwe und Irima ein wenig geschubst und gedr\u00e4ngelt, denn jeder wollte gern an die Tr\u00e4nke, die Laikipia blockierte. Sp\u00e4ter f\u00fchrte Icholta die Ex-Waisen auf die Suche nach den Waisen und sie trafen am Fu\u00df des Bergs auf sie. Nach den Begr\u00fc\u00dfungen f\u00fchrte Emily ihre Herde schon wieder fort und Naipoki, Ishaq-B und Kihari folgten ihnen, sodass Lesanju alle H\u00e4nde voll zu tun hatte, sie zur\u00fcckzuholen. Naipoki ist meistens die \u00dcbelt\u00e4terin, denn sie m\u00f6chte immer wilden Elefanten oder den Ex-Waisen folgen und nimmt dabei Kihari und Ishaq-B mit sich, da diese drei enge Freunde sind.<br \/>\nAm Abend gestatte Lesanju Naipoki, die Herde zur\u00fcckzuf\u00fchren. Pl\u00f6tzlich tauchte der Ex-Waise Irima auf und verwickelte Mzima in einen Ringkampf, der andauerte, bis sie an den Stallungen waren und Mzima in sein Gehege ging. Irima ging dann in den Busch zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201441016-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndara beim Staubbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 16. Januar 2014<\/strong><br \/>\nEmilys Ex-Waisen kamen erneut zu den Stallungen und tauschten Begr\u00fc\u00dfungen mit den Waisen aus. Mzima war sehr froh, seinen Freund Irima wiederzusehen und die beiden gingen zur Seite, um ihren gestrigen Kampf fortzusetzen. Lesanju und Wasessa dagegen waren nicht gl\u00fccklich und hatten Angst, dass Thoma, Icholta und Mweya das Ziel haben k\u00f6nnten, die kleine Mudanda zu entf\u00fchren, die sie daher gut bewachten. Sie entschieden, sich auf den Weg zu machen, doch die Ex-Waisen folgten ihnen und Icholta war Wasessa und Mudanda dicht auf den Fersen, bis Emily &#8211; zur gro\u00dfen Erleichterung von Lesanju und Wasessa &#8211; die Ex-Waisen in eine andere Richtung f\u00fchrte.<br \/>\nBei der Mittagsmilchf\u00fctterung schlang Kihari ihre Milch schnell herunter und versuchte danach, die Milch von Ishaq-B zu stehlen wobei sie die Flasche aus der Hand des Keepers stie\u00df. Ishaq-B schrie auf und Kihari machte, ebenfalls schreiend, dass sie weg kam, weil sie wusste, dass sie sich daneben benommen hatte.<br \/>\nAuf dem Weg zum Schlammbad trafen die Waisen auf das Zebra Lualeni, das dem Milch-LKW gefolgt war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21020144142-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ishaq-B ist mit Grasen besch\u00e4ftigt<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 17. Januar 2014<\/strong><br \/>\nHeute hatten es die Keeper nicht leicht, denn Naipoki, Kihari und Ishaq-B folgten einer wilden Herde, die floh, als die Keeper in Sicht kamen. Tassia und Dabassa eilten dem Trio hinterher und gaben ihr Bestes um sie zu stoppen. Doch obwohl die wilde Leitkuh nicht begeistert von den drei K\u00e4lbern war, gelang es ihnen, sich mitten in die wilde Herde zu quetschen. Dabassa gab die Verfolgung nicht auf und es gelang ihm, die drei Waisen von den anderen Elefanten zu trennen, die sich aber weigerten, ihm zu folgen. Nach ungef\u00e4hr zwei Stunden kehrte er allein zur\u00fcck und die Keeper mussten den Busch durchk\u00e4mmen, um die drei Waisen wiederzufinden. Schlie\u00dflich riefen sie das Aufkl\u00e4rungsflugzeug des Trust zu Hilfe, das die Waisen in der N\u00e4he einer anderen Herde auf der Stra\u00dfe zu den Lugard-F\u00e4llen fand. Es dauerte weitere drei Stunden, bis die Keeper die Elefanten eingesammelt und zu den Stallungen zur\u00fcck gebracht hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21020144207-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Dabassa beim Staubbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 18. Januar 2014<\/strong><br \/>\nIm Vergleich zur gestrigen Aufregung verlief der heutige Tag friedlich. Alle Waisen grasten ruhig. Layoni und Mzima grasten in einigem Abstand von den anderen, bis es an der Zeit f\u00fcr das Schlammbad war. Dort schlossen sich Rombo und Kivuko zu W\u00e4lzpartnern zusammen, was ungew\u00f6hnlich war, da Kivuko sonst nicht so gern bei Rombo ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201442436-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kivuko kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 19. Januar 2014<\/strong><br \/>\nEine wilde Herde graste heute am Fu\u00df des Mazinga-Bergs, doch als die Waisen mit ihren Keepern kamen, flohen sie. Die Waisen waren stolz und dachten, sie h\u00e4tten die Elefanten vertrieben. Das verursachte ein freudiges und feierndes Buschtrampeln, da Tassia und Dabassa so taten, als w\u00fcrden sie die wilden Elefanten verjagen und dann umkehrten und die B\u00fcsche als Opfer vorfanden.<br \/>\nNach dem Schlammbad rutschten Lempaute, Mzima und Wasessa immer wieder fr\u00f6hlich den Erdh\u00fcgel beim Staubbad herunter.<br \/>\nIshaq-B brachte die Waisen heute nach Hause.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201443041-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lempaute rutscht den Erdh\u00fcgel herunter<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 20. Januar 2014<\/strong><br \/>\nDie drei gro\u00dfen K\u00fche Lempaute, Lesanju und Wasessa wechselten sich heute damit ab, sich um Mudanda zu k\u00fcmmern und teilten sie freundschaftlich.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch trafen die Waisen auf eine wilde Teenager-Elefantenkuh und hie\u00dfen sie in ihrer Mitte willkommen. Die wilde Besucherin nahm sogar am Schlammbad der Waisen teil und verlie\u00df sie erst wieder, als sie sich am Abend den Stallungen n\u00e4herten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201443514-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die drei gro\u00dfen M\u00e4dchen k\u00fcmmern sich um Mudanda<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 21. Januar 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen grasten sich langsam von der Ostseite des Bergs bis zum Schlammloch, aber da es ein k\u00fchler Tag war, waren sie nicht so begierig darauf, hineinzugehen, bis Sinya, die sonst nicht so scharf auf Wasser ist, pl\u00f6tzlich hineinsprang und die anderen einlud, es ihr nachzutun.<br \/>\nAuf dem Heimweg verwickelte Tassia seinen Freund Dabassa in einen Ringkampf, wegen dem sie den Anschluss verloren und rennen mussten, um die Gruppe wieder einzuholen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201443938-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sinya geht zum Wasser<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 22. Januar 2014<\/strong><br \/>\nKihari, Naipoki und Ishaq-B konnten mit der Hilfe von Mbirikani und Ndii das Zebra Lualeni in eine Ecke dr\u00e4ngen, nachdem sie es vorher auf dem Gel\u00e4nde herumgejagt hatten. Lualeni aber floh einfach unter dem Elektrozaun durch, was seine Verfolger v\u00f6llig \u00fcberraschte.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch nahm Wasessa Layoni und Mudanda den halben Weg den Berg mit hinauf. Kivuko hatte einen heftigen Streit mit Dabassa, der versuchte, ihre Milchflasche zu stehlen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21020144438-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen im Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 23. Januar 2014<\/strong><br \/>\nNach der \u00fcblichen Morgenroutine f\u00fchrte Layoni die Waisen den Berg hinauf bis \u00fcber das Malaika-Haus. Mbirikani \u00fcberraschte die Keeper damit, dass sie die beste Kletterin ist, obwohl sie einen sehr empfindlichen Fu\u00df hat. Sie und Layoni gingen bis zur Spitze des Bergs und kamen nicht einmal zur Milchf\u00fctterung herunter. Tats\u00e4chlich mussten die Keeper hochklettern und sie \u00fcberzeugen, wieder herunterzukommen, als es dunkel wurde! Es gibt viel frisches Gr\u00fcn und eine k\u00fchle Brise auf dem Berg, darum war es verst\u00e4ndlich, dass sie sich dort wohl f\u00fchlten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201444624-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbirikani im Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 24. Januar 2014<\/strong><br \/>\nNaipoki, Kihari, Ishaq-B, Mbirikani, Panda und Mudanda bekamen ihre Milch zuerst und Ndii und Dabassa entschieden, ein paar Paviane um den Milch-LKW zu jagen. Mudanda wollte mitmachen, doch Wasessa erlaubte es nicht und brachte sie und Panda stattdessen zum Parkplatz. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck f\u00fchrte Lesanju ihre Herde zum Grasen in die N\u00e4he des neuen Wasserlochs, in dem sie sp\u00e4ter auch badeten, bevor sie f\u00fcr den Rest des Tages auf den Berg gingen und dort grasten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21020144522-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Panda spaziert umher<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 25. Januar 2014<\/strong><br \/>\nWie \u00fcblich gaben die Waisen ihr Bestes um die Paviane loszuwerden, die jeden Morgen \u00c4rger machen und am Fr\u00fchst\u00fcck teilnehmen wollen. Dabassa und Layoni f\u00fchrten den Angriff an und erhielten Unterst\u00fctzung von Ndii, Kivuko, Kenia, Rombo, Panda und Taveta, w\u00e4hrend die \u00e4lteren Waisen sich schonmal dem Fr\u00fchst\u00fcck widmeten.<br \/>\nEin Film-Team war heute bei uns und der Chef-Keeper Joseph Sauni ging mit ihnen und den Waisen zu den H\u00e4ngen des Bergs. Er wechselte sich mit Sinya bei der F\u00fchrung der Gruppe ab. Um 11 Uhr folgte das Film-Team den Waisen zum Schlammbad, wo die j\u00fcngeren Waisen ihre Milch tranken, bevor sie ins Wasser gingen. Die \u00e4lteren Elefanten folgten ihnen kurze Zeit sp\u00e4ter und die Kleinen kamen noch einmal aus dem Wasser um mit den \u00e4lteren gemeinsam das Wasser aus den Tonnen zu saufen. Danach gingen alle gemeinsam wieder in das Schlammloch zur\u00fcck. Dabassa und Rombo zeigten eine gute Show f\u00fcr die Kamera. Als Lempaute die Kamera bemerkte, begann auch sie, so gut es ging die Aufmerksamkeit des Kameramanns zu erlangen.<br \/>\nGegen 16 Uhr auf dem Weg zu den Stallungen begr\u00fc\u00dften Mbirikani und Layoni eine freundliche wilde Herde, die sie auf dem Weg trafen und wurden von der Leitkuh willkommen gehei\u00dfen.<br \/>\nW\u00e4hrend der Nacht brachte das Anti-Wildereiteam Ziwani des Trust ein verwaistes Zebrababy zu uns, dessen Mutter von einem L\u00f6wen get\u00f6tet worden war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21020145429-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sinya zeigt ihren R\u00fcssel<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 26. Januar 2014<\/strong><br \/>\nDas Zebra-Waise Lualeni wurde heute dem neuen Zebra-Baby vorgestellt, das die Keeper Ngulia genannt haben. Doch Lualeni war nicht freundlich, sondern trat und biss das neue Baby, sodass er wieder weggeschickt wurde.<br \/>\nWasessa verursachte heute Unruhe, weil sie alle j\u00fcngeren Elefanten vom Fr\u00fchst\u00fcck verjagte. Dabei stie\u00df Dabassa versehentlich gegen Mbirikani, die daraufhin aufschrie. Lesanju, Lempaute und Sinya eilten zur Rettung. Da sie sah, dass Wasessa noch immer hinter Rombo her war, eilte Lempaute ohne zu z\u00f6gern hinter ihr her und nahm Wasessas Schwanz zwischen ihre Z\u00e4hne. Wasessa schrie um Hilfe, die nicht kam. Die Keeper waren froh, dass Wasessa mal etwas bestraft wurde, weil sie ein kleiner Tyrann ist. Als Lempaute sie loslie\u00df, rannte Wasessa davon und traute sich nicht zum Fr\u00fchst\u00fcck zur\u00fcck, das die anderen in Ruhe genie\u00dfen konnten. Sogar auf dem Weg in den Busch blieb Wasessa in einigem Abstand zur Herde und hatte immer ein Auge auf Lempaute geworfen, f\u00fcr dann Fall, dass ihr noch immer nicht vergeben war. Der Rest des Tages verlief friedlich.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21020145339-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die neue Waise Ngulia<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 27. Januar 2014<\/strong><br \/>\nWasessa benahm sich heute beim Fr\u00fchst\u00fcck vorbildlich. Layoni und Dabassa genossen einen Ringkampf, ebenso wie Rombo und Tassia, und sogar Mbirikani und ihre beste Freundin Panda. Inzwischen spielten die drei Nairobi-Waisen miteinander und Kivuko mit Mudanda, was Wasessa genauestens beaufsichtigte. Taveta gab sein Bestes mit dem gro\u00dfen Bullen Mzima, doch er wurde besiegt.<br \/>\nLesanju trommelte ihre Herde zusammen und sie grasten hinter dem Berg, w\u00e4hrend Kihari, Ishaq-B, Naipoki, Dabassa und Tassia in einigem Abstand von den anderen grasten. Doch die Trennung dauerte nicht lang, denn sie kamen bald zur\u00fcckgeeilt, weil sie irgend etwas im Busch erschreckt hatte. Wasessa, Lesanju, Sinya und Lempaute eilten ihnen entgegen um festzustellen, was das Problem war. Doch ihr Lauf durch das Dickicht erschreckte Naipoki noch mehr und sie machte auf dem Absatz kehrt und rannte mit noch h\u00f6herem Tempo in die Richtung zur\u00fcck, aus der sie kam. Dadurch mussten die \u00e4lteren Elefanten ebenfalls ihre Geschwindigkeit erh\u00f6hen, was die Dinge weiter verschlimmerte. Die Keeper schrien sich die Kehle aus dem Hals um die Waisen zur\u00fcckzurufen und wieder unter Kontrolle zu bekommen. Alle waren am Ende au\u00dfer Atem.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/21020145397-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Dabassa und Rombo im Schlammloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 28. Januar 2014<\/strong><br \/>\nBeim Fr\u00fchst\u00fcck gibt es immer viel Schieben und Schubsen. Darum d\u00fcrfen die j\u00fcngeren Waisen nun vor den \u00e4lteren hinaus und in Ruhe fressen. Kenia und Ndii stellen sicher, dass die frechen Jungs Layoni, Dabassa und Rombo die M\u00e4dchen nicht herumschubsen. Wenn die Keeper sicher sind, dass die j\u00fcngeren Elefanten ihren Anteil bekommen haben, lassen sie die gr\u00f6\u00dferen hinaus, damit diese ihr Fr\u00fchst\u00fcck genie\u00dfen k\u00f6nnen.<br \/>\nHeute f\u00fchrte Lesanju die Waisen wie \u00fcblich zu den H\u00e4ngen des Mazinga-Bergs, wo es viel frisches Gras gibt. Im Unterschied zu gestern war heute alles friedlich. Die Keeper sammelten mittags die milchabh\u00e4ngigen Waisen zusammen, doch Mudanda wollte lieber bei den \u00e4lteren Waisen bleiben. Als sie und die \u00e4lteren Waisen beim Schlammbad ankamen, waren die anderen kleineren Elefanten bereits beim Nach-Bade-Staubbad.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201454323-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kenia und Lempaute<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 29. Januar 2014<\/strong><br \/>\nNach dem Fr\u00fchst\u00fcck standen pl\u00f6tzlich Kivuko und Layoni auf der Ringkampfb\u00fchne, was die Keeper \u00fcberraschte, da Kivuko sonst nicht so erpicht auf die Jungs Layoni, Dabassa und Rombo ist. Das Match dauerte ganze 20 Minuten, bis Lesanju signalisierte, dass es an der Zeit ist, sich auf den Weg zu machen. Danach verlief der Tag wie \u00fcblich.<br \/>\nAm Abend forderte Kivuko sogar noch Rombo heraus, was wieder sehr ungew\u00f6hnlich war, da diese beiden Erzfeinde sind. Die Tatsache, dass Kivuko nun Ringk\u00e4mpfe mit den kleinen Bullen veranstaltet, deutet darauf hin, dass sie sie nun besser akzeptieren kann.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201454637-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kivuko<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 30. Januar 2014<\/strong><br \/>\nNaipoki und Kihari f\u00fchrten die Waisen heute hinaus. Sie gingen am Mazinga-Berg vorbei, als ob sie auf einer Mission w\u00e4ren, wilde Herden zu finden. Die Keeper schauten aus der Ferne um zu sehen, wie weit die Waisen gehen wollten. Schlie\u00dflich \u00fcbernahm Lesanju die F\u00fchrung, eilte nach vorn und stellte sich Naipoki in den Weg. Sie begann dann einfach dort zu grasen und lie\u00df niemanden von ihrer Einheit mehr vorbei. Erst als es sich alle bequem gemacht hatten und friedlich grasten, entspannte auch sie sich wieder.<br \/>\nMittags wurden die kleineren Waisen zum neuen Wasserloch gebracht, wo sie ihre Milch bekamen und ein Schlamm- und ein Staubbad nahmen bis die \u00e4lteren Elefanten auftauchten. Alle hatten viel Spa\u00df beim Schlammbad und nach dem Staubbad grasten sie im Schatten, bis es k\u00fchler wurde und es an der Zeit war, nach Hause zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201455150-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Naipoki f\u00fchrt die Gruppe an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 31. Januar 2014<\/strong><br \/>\nNdii beaufsichtigte die kleineren Elefanten, als sie gerade ihr Fr\u00fchst\u00fcck nahmen, bis die gr\u00f6\u00dferen aus ihren Gehegen gelassen wurden und Wasessa die Aufsicht \u00fcber Mudanda \u00fcbernahm.<br \/>\nSinya f\u00fchrte die Herde heute hinaus und ging zum Mazinga-Berg. Sie schl\u00e4ngelten sich an den Felsen vorbei, bis sie ein paar frische Gr\u00e4ser gefunden hatten. Sogar herumjagende Impala-B\u00f6cke verunsicherten die Waisen heute nicht. Tassia, Rombo, Dabassa und Taveta, die die Impalas normalerweise gern herumjagen, ignorierten sie heute v\u00f6llig.<br \/>\nGegen 10:30 Uhr f\u00fchrte Kenia die milchabh\u00e4ngigen Waisen zur Milchf\u00fctterung. Danach konnten Kihari, Ishaq-B und Ndii als erste in das Schlammbad springen, dicht gefolgt von Dabassa, Rombo, Naipoki, Kenia und Mzima, doch heute waren es Kenia und Mzima, die die tollste Show zeigten. Nach dem Schlammbad verbrachten sie den Nachmittag mit Grasen, bis es Zeit f\u00fcr den R\u00fcckweg war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/210201455921-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mudanda und Wasessa<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-januar-2014\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mittwoch, 1. Januar 2014 Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck warren die noch keeperabh\u00e4ngigen Waisen in ihre \u00fcblichen Spielereien vertieft. Tassia und Dabassa genossen einen Ringkampf bis Lesanju signalisierte, dass es an der Zeit war, in den Busch zu gehen. 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