{"id":4851,"date":"2014-03-15T21:56:32","date_gmt":"2014-03-15T20:56:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=4851"},"modified":"2014-03-15T21:56:32","modified_gmt":"2014-03-15T20:56:32","slug":"nairobi-nursery-februar-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-februar-2014\/","title":{"rendered":"Nairobi Nursery Februar 2014"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 1. Februar 2014<\/strong><br \/>\nDer Neuling Kauro, der schon bei der Geburt sehr gro\u00df gewesen ist, trinkt brav seine Milch und hat sich gut an sein neues Zuhause gew\u00f6hnt. Er hat sich schon mit Olodare, dem zweiten Waisenhausbaby-Jungen, angefreundet. Obwohl sie deutlich \u00e4lter sind als er, scheinen Kamok und Ashaka vor Kauros Gr\u00f6\u00dfe Respekt zu haben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201461632-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kauro<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 2. Februar 2014<\/strong><br \/>\nAls Sonje am Morgen als allererstes zu Oltaiyoni kam, um ihren Liebling zu begr\u00fc\u00dfen und abzuholen, bemerkte sie das neue Baby Kauro, der noch fest in seinem Stall schlief. Sie ging zu seiner T\u00fcr und kollerte, doch er wachte nicht auf. Sie wartete eine Weile vor seinem Gehege, bis Oltaiyoni zu ihr kam und sie gemeinsam hinaus zu den Anderen zum Grasen gingen. Sonje liebt die kleinen Babys.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201461851-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje im Wald<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 3. Februar 2014<\/strong><br \/>\nKamok war heute in verspielter Stimmung. Sie rannte um die anderen Babys herum und brachte damit ihre Freude dar\u00fcber zum Ausdruck, dass sie sich nun besser f\u00fchlt, nachdem sie das Zahnen beendet hat. Sie lief dabei einer Warzenschweindame mit ein paar Ferkeln \u00fcber den Weg und wollte sie verjagen, doch als sich die Warzenschweinmutter unbeeindruckt zeigte, zog sie sich zur\u00fcck. Wir haben heute Blutproben von den kleinen Babys genommen. Die von Kamok und Ashaka zeigten Verbesserungen, doch Olodare ist noch immer gef\u00e4hrdet, obwohl er bereits seine vier ersten Z\u00e4hne bekommen hat. Neuling Kauro hatte eine erh\u00f6hte Leukozytenzahl und da er ein Brunnen-Opfer ist, bekam er eine Serie Antibiotika, um die m\u00f6gliche Lungenentz\u00fcndung schon im Keim zu ersticken.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201462353-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Babys mit Kamok in der Mitte<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 4. Februar 2014<\/strong><br \/>\nNachdem im letzten Monat eine junge Spitzmaulnashornkuh gewildert worden war, vermutlich von einem Fahrzeug aus erschossen, machen wir uns nun gr\u00f6\u00dfere Sorgen um Solios Sicherheit, da sie sich nun schon einige Zeit nicht mehr an den Stallungen hat sehen lassen. Zu Jedermanns Erleichterung und Freude kam sie heute abend. Der KWS markierte ihr Ohr um die Identifikation zu erleichtern und implantierte ihr einen Verfolgungssender in ihr Horn, um sie beobachten und besch\u00fctzen zu k\u00f6nnen. Im Laufe der letzten Woche ist der KWS-Hubschrauber jeden Tag \u00fcber den Park geflogen um s\u00e4mtliche Nash\u00f6rner an den Ohren zu markieren und Solio ist nun eine von den wilden Nash\u00f6rnern der Gemeinschaft. Sie war m\u00fcde, doch sah gesund aus und genoss das Luzernenheu und Maxwells Anwesenheit.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201471050-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Solios Ohren sind markiert und ihr Horn mit einem Sender ausgestattet<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 5. Februar 2014<\/strong><br \/>\nLentili beginnt, Lima Lima und Vuria nachzuahmen, die zu Milchf\u00fctterungszeiten sehr gierig sind. Sobald sie den Funkspruch \u00fcber die Milchf\u00fctterungsstellen im Busch h\u00f6rt, eilt sie ungeduldig bellend zu den Keepern und wartet nicht geduldig, wie die anderen. Au\u00dferdem versucht sie wie die anderen beiden, den Milchanteil der anderen zu erhaschen. Das verursacht immer Unruhe und Geschrei, wenn die Keeper sie zur\u00fcckweisen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201471231-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lentili im Park<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 6. Februar 2014<\/strong><br \/>\nLemoyian war heute etwas matt und leidet an einem etwas verdorbenen Magen. Sein nat\u00fcrliches Abwehrsystem wird hoffentlich in der Lage sein, damit umzugehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201471655-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lemoyian s\u00e4uft Wasser bei der Besuchsstunde<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 7. Februar 2014<\/strong><br \/>\nLemoyians Stuhl war heute deutlich besser, aber er wirkte noch etwas steif, als er aufwachte. Doch er frisst gut und im Laufe des Tages schien auch seine Beweglichkeit zuzunehmen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201472242-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lemoyian frisst Gr\u00fcnzeug<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 8. Februar 2014<\/strong><br \/>\nLemoyian geht es nun besser und er wird langsam gierig nach seiner Milch, ungef\u00e4hr so wie Ngasha.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201472543-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha gl\u00e4nzt mit Kokosnuss\u00f6l<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 9. Februar 2014<\/strong><br \/>\nLemoyian war heute mal wieder nach einem Ringkampf mit seinem besten Freund Kithaka zumute. Das ist ein sicheres Zeichen daf\u00fcr, das es ihm viel besser geht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201472650-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kithaka eilt durch die B\u00fcsche<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 10. Februar 2014<\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend der privaten Besuchsstunde um 15 Uhr gab es einen unerwarteten Regen, den alle Waisen durch und durch genossen. Insbesondere Kithaka spielte sein \u00fcbliches Spielchen, bei dem er versucht, die Besucher anzurempeln, um sie alle mit Matsch vollzuschmieren, nachdem er sich selbst regelm\u00e4\u00dfig in den Matsch geworfen hat. Lemoyian genoss es w\u00e4hrenddessen in den durch Regenwasser gebildeten B\u00e4chen zu spielen. Er spritze es mit seinen Vorderbeinen auf und trompetete vor Aufregung. Die Besucher waren am Abend v\u00f6llig verdreckt, doch der untypische Regen w\u00e4hrend des sonst sehr hei\u00dfen und trockenen Monats war bei allen willkommen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31120147486-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kithaka, Barsilinga und Lemoyian beim Schlammbad-Spa\u00df<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 11. Februar 2014<\/strong><br \/>\nObwohl Bomani nun in einem Alter ist, in dem die Sto\u00dfz\u00e4hne langsam hervortreten sollten, ist bei ihm noch nichts derartiges zu sehen. Vielleicht hat er das Gl\u00fcck keine zu bekommen, und somit kein Ziel f\u00fcr die Wilderer zu sein. Doch das w\u00fcrde nat\u00fcrlich seine Chancen, ein dominanter erwachsener Bulle zu werden, stark senken.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31120148515-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bomani lugt duch einen Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 12. Februar 2014<\/strong><br \/>\nSobald die Waisen heute am fr\u00fchen Morgen aus ihren Nachtquartieren kamen, begannen Rorogoi, Mashariki, Tundani, Vuria und Balguda ein wildes Busch-Zertrampeln. Sie rannten mit aufgestellten Ohren spielerisch \u00fcber das Gel\u00e4nde und machten dabei im Weg stehendes Geb\u00fcsch dem Erdboden gleich. Sie trompeteten vor Freude. Es ist auch f\u00fcr uns immer eine Freude, die Babyelefanten gl\u00fccklich spielen zu sehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31120148813-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Rorogoi zertrampelt B\u00fcsche<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 13. Februar 2014<\/strong><br \/>\nHeute kam ein neuer Waise im Waisenhaus an, nachdem er von den Shimba-Bergen nahe der K\u00fcste gerettet worden war. Er verbrachte eine Nacht an den Voi-Stallungen, bevor er nach Nairobi geflogen werden konnte. Das Kalb ist ungef\u00e4hr zehn Monate alt, war sehr unterern\u00e4hrt und war offensichtlich schon l\u00e4ngere Zeit ohne die Milch seiner Mutter. Er war seit seiner Ankunft in Voi an einer Infusion, ebenso w\u00e4hrend des Fluges und trotzdem konnte er nach seiner Ankunft bei uns nur eine halbe Stunde stehen, bevor er wieder zusammenbrach. Wir legten ihn wieder an die Infusion und beteten um sein \u00dcberleben, doch leider konnten wir ihn nicht aus dem Koma zur\u00fcckholen und er starb w\u00e4hrend der Nacht. Wir hatten ihn Mwalolo genannt, was der Name eines kleinen Baches in der N\u00e4he seine Fundorts ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201493654-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mwalolo im Flugzeug<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 14. Februar 2014<\/strong><br \/>\nMit gro\u00dfer Trauer beerdigten wir heute morgen den armen kleinen Mwalolo, der leider schon zu schwach war, um wieder zu sich zu kommen. Er ruht nun in Frieden hinter unserem Hauptquartier im Wald des Nairobi-Nationalparks gemeinsam mit anderen, die es nicht geschafft haben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201493923-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen versammeln sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 15. Februar 2014<\/strong><br \/>\nDie kleine Oltaiyoni verbringt inzwischen viel Zeit mit Suswa, die sie sehr liebt. Suswa ist ein ruhiges und nettes M\u00e4dchen, das nicht so gierig wie Lentili, Lima Lima und Zongoloni ist, wenn es Milch gibt, und die sich immer hervorragend benimmt. Doch Sonje hat sich nun zur Haupt-Minileitkuh der Waisenhaus-Herde entwickelt und Oltaiyoni liebt sie ebenfalls.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201481513-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Oltaiyoni und Suswa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 16. Februar 2014<\/strong><br \/>\nDer kleine Kauro ist sehr abenteuerlustig und liebt es, seine Umgebung zu erkunden. Zwischen seinen Erkundungsstreifz\u00fcgen kehrt er immer zu seinen Keepern zur\u00fcck. Er versucht sogar, die Warzenschweine herumzujagen, aber nur, wenn sie auch mitmachen und brav die Flucht ergreifen. Anschlie\u00dfend dreht er wieder um und spielt mit den Kitteln seiner Keeper und nuckelt an ihren Fingern. Er liebt seine Keeper mehr als die anderen drei Babys Kamok, Ashaka und Olodare, die lieber dichter zusammenbleiben und nicht so erkundungsfreudig sind. Kauro geht es noch gut, denn er hat noch nicht mit Zahnen begonnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201482354-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ashaka und Kauro<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 17. Februar 2014<\/strong><br \/>\nGro\u00dfe Aufregung herrschte heute morgen, als alle aufwachten und feststellten, dass der blinde Maxwell w\u00e4hrend der fr\u00fchen Morgenstunden aus seinem Gehege ausgebrochen war. Der Riegel seines Gehegetors hatte sich gel\u00f6st, da er immer gegen das Tor st\u00f6\u00dft, um sein Horn zu sch\u00e4rfen.<br \/>\nEr war Solios Geruchsspur bis zum Schlammloch der Waisen gefolgt, in dem er sich w\u00e4lzte, wie es schon Solio vor ihm getan hatte. Er holte sie kurz vor Angelas Haus ein und den Spuren nach zu urteilen, hatten sie dort eine spielerische Rangelei. Solio machte sich dann wieder auf den Weg, und Maxwell versuchte weiter, ihrer Spur zu folgen, verlor sie aber in der N\u00e4he der Stra\u00dfe am Fu\u00df des H\u00fcgels. Dort ruhte er sich aus und als die Keeper ihn gegen 5 Uhr fanden, graste er friedlch.<br \/>\nDen Keepern gelang es, ihn mit fruchtigen Leckereien wieder den H\u00fcgel hinauf zu locken und legten gleichzeitig eine Geruchsspur aus seinem eigenen Dung. Alles lief prima, bis zu der Stelle, an der er vorher auf Solio getroffen war. Dort lie\u00df er sich nicht mehr weglocken, drehte sich im Kreis um herauszufinden, wo sie sich befand. Er war nicht mehr an Fr\u00fcchten oder seiner eigenen Geruchsspur interessiert, nur noch an ihrer!<br \/>\nSchlie\u00dflich konnte er mit ferngesteuerten Flugger\u00e4ten und Seilen von dieser Stelle weg und auf die Felsen gelockt werden, wo er erneut innehielt. Nur mit gr\u00f6\u00dfter Anstrengung und der Hilfe von drei Fahrzeugen gelang es uns, ihn zu seinem Gehege zu scheuchen. Er ging aber erst ins Gehege, nachdem er wenigstens eines der Fahrzeuge angestupst hatte. Dann verschlossen wir alle Tore zu seinem Gehege sicher.<br \/>\nDa er blind ist, w\u00e4re er in gro\u00dfer Gefahr vor wilden Nashornbullen und sogar -k\u00fchen, und wir k\u00f6nnen nicht riskieren, dass er noch einmal entkommt. Bis er zur\u00fcck war, war es schon 10:30 Uhr, kurz bevor die \u00c3\u2013ffentlichkeit zur Besuchsstunde vorbei kam. Alle waren erleichtert, als er endlich wieder in seinem Gehege war und auch Maxwell ruhte sich f\u00fcr den Rest des Tages aus.<br \/>\nSolio kam am 21. M\u00e4rz wieder vorbei und genoss ihr \u00fcbliches Gerangel mit Maxwell, ruhte sich aus und ging wieder in den Busch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201494751-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Max wird mit Milch gelockt<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 18. Februar 2014<\/strong><br \/>\nKurz nachdem die Waisen heute morgen aus den Gehegen und St\u00e4llen kamen, besch\u00e4ftigten sie sich erstmal mit den \u00fcblichen Begr\u00fc\u00dfungen und k\u00fcmmerten sich um die vier kleinen Babys. Ziwa und Bomani verwickelten sich gegenseitig in einen Ringkampf. Das deutet darauf hin, dass Ziwa sich nun gl\u00fccklich in seine neue Familie eingelebt hat. Das Spiel dauerte an, bis Teleki dazu kam und sich einmischte. Sie beide hatten Respekt vor seinen langen Sto\u00dfz\u00e4hnen und zogen sich daraufhin zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201482737-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ziwa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 19. Februar 2014<\/strong><br \/>\nDie gro\u00dfe Murera wird inzwischen etwas ungeduldig mit den Jungs, wenn sie sich vor der Milchf\u00fctterung in Ringk\u00e4mpfe verwickeln und dadurch die F\u00fctterung oder den Aufbruch morgens oder abends verz\u00f6gern. Sie hat besonders die Jungs Orwa, Bomani, Teleki, Nelion, Jasiri, Faraja und Ziwa auf dem Kieker, die nun lieber einen Sicherheitsabstand zu ihr halten, besonders die netteren Jungs wie Nelion, Ziwa und Bomani. Da sie die \u00e4lteste Kuh des Waisenhauses ist, hat Murera die Kontrolle \u00fcber alles und mag es auch, die Ordnung im Waisenhaus aufrechtzuerhalten. Sie bringt den halbw\u00fcchsigen Jungs Disziplin bei, da sie gelegentlich keine Manieren haben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201483013-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera ist ganz dunkel vom Kokosnuss\u00f6l<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 20. Februar 2014<\/strong><br \/>\nAls die Waisen auf ihre 9-Uhr-Milchf\u00fctterung warteten, genossen Garzi und Tundani einen Ringkampf, doch sobald die Milch ankam, verga\u00df der gierige Garzi sofort das Spiel und eilte zur Milch-Schubkarre. Garzi ist nie zufrieden mit seinem Anteil und versucht, den anderen ihre Milch zu klauen. Als das nicht gelang, lie\u00df er seinen \u00c4rger an Tundani aus, der sich erfolgreich wehren konnte. Danach nahm sich Garzi die kleine Oltaiyoni vor, bevor er sich wieder beruhigte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201483445-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Garzi mit den anderen Waisen im Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 21. Februar 2014<\/strong><br \/>\nUm 15 Uhr zum privaten Schlammbad zeigten Teleki, Faraja, Jasiri und Quanza eine spektakul\u00e4te W\u00e4lz-Show f\u00fcr die G\u00e4ste. Sie schlidderten die rutschigen Ufer herab und im Schlamm herum. W\u00e4hrenddessen genossen Faraja und Jasiri einen Ringkampf mitten im Matsch und als Faraja st\u00fcrzte, nutzte Jasiri die Gelegenheit und setzte sich auf ihn drauf, sodass Faraja nach Hilfe schreien musste. Sonje kam sofort zur Rettung und schubste Jasiri weg, sodass Faraja aufstehen konnte.<br \/>\nGegen 18 Uhr kam Solio zu den Stallungen zur\u00fcck, nachdem sie weg war, seit Maxwell aus seinem Gehege entkommen war. Sie genossen ihr \u00fcbliches Gerangel, bevor sie sich \u00fcber das f\u00fcr sie bereitgelegte Luzenenheu hermachten. W\u00e4hrenddessen blieb Maxwell in seinem angrenzenden Gehege ganz in ihrer N\u00e4he und genoss ihre Gesellschaft.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201491224-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Teleki untersucht das Wasser<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 22. Februar 2014<\/strong><br \/>\nUm 8:30 Uhr bereiteten die Keeper ein Staubbad f\u00fcr die vier kleinen Babys Kamok, Ashaka, Olodare und Kauro. Sie alle genossen des Herumrollen in der Erde. Kauro kletterte auf Kamok, als diese sich hinlegte. Olodare stand daneben und sah den anderen beim Spielen zu. Er ist nicht so verspielt wie die anderen drei und bevorzugt es zuzuschauen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201491630-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Olodare<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 23. Februar 2014<\/strong><br \/>\nEs war heute interessant zu beobachten, wie Orwa, der \u00e4lteste Waisenhausbulle, die gro\u00dfe Kuh Murera in einen Ringkampf verwickelte. Es war das erste Mal, dass das passiert ist, da Murera die Jungs sonst nicht ertragen kann.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201492010-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Orwa pfl\u00fcckt einen Zweig<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 24. Februar 2014<\/strong><br \/>\nDer kleine Kauro ist der j\u00fcngste, aber der gr\u00f6\u00dfte der vier winzigen neugeborenen Babys. Er sieht nun gut und gesund aus, aber er muss erst noch das Zahnen durchstehen, das immer ein Problem bei den kleinen Babys ist. Er ist nun einen Monat alt und m\u00fcsste bald damit beginnen. Er bekommt jeden Abend frischen Dung von dem gro\u00dfen M\u00e4dchen Murera in seinen Stall, der ihm dabei helfen soll, die Darmflora zu regulieren, wenn die Probleme mit den Z\u00e4hnen beginnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201492233-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kauro geht einen H\u00fcgel hinunter<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 25. Februar 2014<\/strong><br \/>\nAls die Waisen sich der 11-Uhr Besuchsstunde n\u00e4herten, wichen sie von ihrer \u00fcblichen Route ab, da sie auf 8 L\u00f6wen trafen, die auf der Suche nach den lokalen Warzenschweinen waren. Die Waisen sp\u00fcrten die Gefahr und blieben so nah es ging bei ihren Keepern. Sie kamen sichtlich nerv\u00f6s beim Schlammbad an. Die Katzen patroullierten den ganzen Vormittag um das Gel\u00e4nde auf der Suche nach den Warzenschweinen, und machten sich erst in der Nacht auf den Weg zur\u00fcck in den Busch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201492359-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen sammeln sich bei den Keepern.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 26. Februar 2014<\/strong><br \/>\nDem frechen Kithaka ging es heute nicht gut. Er verweigerte seine 9-Uhr-Milch und sah matt aus. Wir haben eine Blutprobe von ihm genommen und stellten eine Bakterieninfektion fest. Er wird eine Weile Antibiotika-Spritzen bekommen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201492531-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kithaka<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 27. Februar 2014<\/strong><br \/>\nKithaka geht es heute schon besser und er ist wieder ganz er selbst und frech. Er spielte mit seinem besten Freund Lemoyian und unterhielt alle G\u00e4ste bei der \u00f6ffentliche Besuchsstunde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201492648-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kithaka und Garzi<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 28. Februar 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen bekamen heute ihre w\u00f6chentliche Kokosnuss\u00f6l-Behandlung. Arruba, Mashariki und Zongoloni kratzten sich ausgiebig, um gegen den Juckreiz anzuk\u00e4mpfen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201493424-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Arruba im Busch<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-februar-2014\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Samstag, 1. Februar 2014 Der Neuling Kauro, der schon bei der Geburt sehr gro\u00df gewesen ist, trinkt brav seine Milch und hat sich gut an sein neues Zuhause gew\u00f6hnt. Er hat sich schon mit Olodare, dem zweiten Waisenhausbaby-Jungen, angefreundet. Obwohl sie deutlich \u00e4lter sind als er, scheinen Kamok und Ashaka vor Kauros Gr\u00f6\u00dfe Respekt zu &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-februar-2014\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eNairobi Nursery Februar 2014\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":4852,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41,40,1],"tags":[],"class_list":["post-4851","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nairobi_nursery","category-tagebuch-der-keeper","category-news"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4851","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4851"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4851\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4853,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4851\/revisions\/4853"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4852"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4851"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4851"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4851"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}