{"id":4859,"date":"2014-03-20T22:57:13","date_gmt":"2014-03-20T21:57:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=4859"},"modified":"2014-03-20T23:03:46","modified_gmt":"2014-03-20T22:03:46","slug":"voi-februar-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-februar-2014\/","title":{"rendered":"Voi Februar 2014"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 1. Februar 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen begannen ihren Tag mit einem reichhaltigen Fr\u00fchst\u00fcck aus Milch, Kopra und Zusatzfutter. Naipoki, Panda, Mbirikani, Mudanda, Ishaq-B und Kihari waren die Ersten, gefolgt von Kenia und ihrer Gruppe. Lesanju und die \u00e4lteren Waisen kamen erst sp\u00e4ter. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck spielten sie alle zusammen. Dabassa und Kivuko, die sich eigentlich gar nicht ausstehen k\u00f6nnen, verwickelten sich in ein Kr\u00e4ftemessen, das fast zehn Minuten dauerte und das erste Mal von Dabassa gewonnen wurde. Kenia und Ndii durften auf die kleine Mudanda aufpassen, die auf dem Gel\u00e4nde herumspazierte, w\u00e4hrend ihre eigentlichen Aufpasser Wasessa und Lesanju fr\u00fchst\u00fcckten.<br \/>\nDie Waisen verbrachten die meiste Zeit des Vormittags damit, am Fu\u00df des Mazinga-Bergs zu grasen. Zum Mittag gingen die milchabh\u00e4ngigen Waisen, angef\u00fchrt von Naipoki, zur Futterstelle. Danach gesellte sich Lesanjus Gruppe f\u00fcr das Schlammbad zu ihnen. Sie badeten nur kurz und Sinya f\u00fchrte sie direkt danach zum Grasen zur\u00fcck. Mbirikani durfte abends die gesamte Einheit zu den Stallungen zur\u00fcckf\u00fchren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/310201474742-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Voi-Waisen genie\u00dfen das Kopra<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 2. Februar 2014<\/strong><br \/>\nNachdem die Waisen am Abend schon wieder zur\u00fcckgekehrt waren, kamen die Ex-Waisen vorbei. Lolokwe und Ndara kamen zuerst und fra\u00dfen die Reste des Kopras, das die j\u00fcngeren Waisen \u00fcbrig gelassen hatten. Dann kam Emily mit dem Rest der Ex-Waisen und sie gingen direkt zur Wassertr\u00e4nke, um ihren Durst zu l\u00f6schen. Die Ex-Waisen blieben noch eine Weile, bevor sie in westlicher Richtung verschwanden. Sie gingen bei den Gehegen der \u00e4lteren Waisen vorbei, wo Mzima, Tassia und Taveta an die Absperrung kamen um &#8222;Hallo&#8220; und &#8222;Tsch\u00fcss&#8220; zu sagen. Nach kurzem Kollern gingen Emily und ihre Herde ruhig davon.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/310201475254-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndara frisst Kopra-Reste<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 3. Februar 2014<\/strong><br \/>\nMbirikani freut sich, wenn sie morgens das Kopra mit ihren Gehegegenossen teilen kann. Sie flieht immer und macht sich manchmal sogar allein auf den Weg, wenn die \u00e4lteren Waisen, angef\u00fchrt von Lesanju, zum Fr\u00fchst\u00fcck kommen. Die Gro\u00dfen, besonders die freche Wasessa, geben ihr dann kaum noch Chancen, etwas abzubekommen. Sie schieben und dr\u00e4ngeln derart, dass Mbirikani sich aufgrund des Zustands ihres Fu\u00dfes lieber nicht einmischt.<br \/>\nNaipoki, Ishaq-B und Kihari genie\u00dfen jeden Moment, denn sie sind die Lieblinge der \u00e4lteren Waisen, zusammen mit Mudanda, die jedermanns Liebling ist. Die Paviane, die auf dem Berg \u00fcbernachten, besuchen jeden Morgen die Stallungen, um das Fr\u00fchst\u00fcck der Waisen zu stehlen. Dabassa, Layoni und Rombo hatten heute alle H\u00e4nde voll zu tun, sie wegzujagen, w\u00e4hrend die anderen fr\u00fchst\u00fcckten. Kenia stand Wache und beobachtete einen m\u00e4nnlichen Pavian, der mitten auf dem Gel\u00e4nde auf einem Stein sa\u00df. Er tat so, als w\u00e4re er nicht an dem Kopra und dem Zusatzfutter interessiert, sondern w\u00fcrde nur ein paar Zecken von seinem Fell sammeln. Kenia ging auf und ab und wartete darauf, dass er eine falsche Bewegung machte, um ihm dann Manieren beizubringen. Die anderen setzten das Fr\u00fchst\u00fcck fort und gingen danach zur Tr\u00e4nke um es herunterzusp\u00fclen.<br \/>\nIm Busch wurden die Waisen von drei wilden Bullen besucht, die freundlich zu ihnen waren. Sie zeigten Mzima, Taveta, Tassia, Rombo und Layoni ein paar Ringkampftechniken. Layoni. Rombo und Dabassa sahen wie Spielzeugelefanten aus im Vergleich zu den riesigen Bullen. Die \u00e4lteren M\u00e4dchen hielten sich von den Bullen fern, weil sie noch kein Interesse an m\u00e4nnlichen Freunden haben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31020148049-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbirikani schaut den \u00e4lteren Waisen beim Kopra-Fressen zu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 4. Februar 2014<\/strong><br \/>\nDie Ex-Waisen besuchten heute fr\u00fch am Morgen die Stallungen, um rechtzeitig zur Kopra-F\u00fctterung anwesend zu sein. Laikipia kam als erstes an, dicht gefolgt von Thoma. Nach ein paar Minuten kam Emily mit einem wilden Bullen im Schlepptau. Sie tranken Wasser und warteten auf das Kopra und das Zusatzfutter, doch die Keeper ahnten, was hier passiert und verz\u00f6gerten das Fr\u00fchst\u00fcck, damit die j\u00fcngeren Waisen nicht herumgeschubst werden. Als die Ex-Waisen bemerkten, dass sie nichts bekommen, gingen sie langsam in westliche Richtung davon. Lesanju kam danach mit den anderen Waisen zur\u00fcck, als ob sie mit den Keepern kommunizieren w\u00fcrde und die Waisen konnten in Ruhe fr\u00fchst\u00fccken.<br \/>\nEin Zaunwartungs-Team aus Kishushe in Tsavo-West informierte uns, dass ein Baby-Zebra alleine herumwanderte und begonnen hatte, ihnen zu folgen. Die Keeper und die Tierarzt-Einheit machten sich auf den Weg, das Baby zu retten. Nachdem sie ihm etwas Milch gegeben hatten, fuhren sie es zu den Stallungen, wo es auf die kleine Ngulia und Lualeni traf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31020148853-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Laikipia am fr\u00fchen Morgen an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 5. Februar 2014<\/strong><br \/>\nLualeni, das Zebra, hat alle H\u00e4nde voll zu tun damit, Kinderm\u00e4dchen f\u00fcr die kleine Ngulia zu spielen, die noch immer auf Milch angewiesen ist, und nun hat er auch noch das neue Zebra \u00fcberall im Schlapptau.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch waren die Waisen gl\u00fccklich, dass sie mit Emilys Gruppe Zeit verbringen konnten &#8211; alle au\u00dfer Lesanju, die Angst hatte, dass die Ex-Waisen ein paar ihrer Babys entf\u00fchren wollen. Die zwei Herden grasten einige Zeit nebeneinander, bevor Emilys Einheit damit begann, was Lesanju bef\u00fcrchtet hatte. Icholta, Thoma und Seraa trennten Mbirikani und Layoni von Lesanjus Gruppe und gingen tiefer mit ihnen in den Park hinein. Inzwischen versuchten Emily, Sally, Mweya und Morani Naipoki, Kihari und Ishaq-B aus der Herde zu locken. Die Keeper beobachteten das aus der Ferne und versuchten, Layoni und Mbirikani zur\u00fcckzuholen. Als Layoni sie rufen h\u00f6rte, kam er bereitwillig zur\u00fcck, gefolgt von einer widerwilligen Mbirikani. Obwohl Mbirikani scheinbar gern mit den \u00e4lteren Ex-Waisen mitgehen w\u00fcrde, wollen die Keeper sie noch nicht gehen lassen, weil ihre Schlingenwunde am Fu\u00df noch nicht v\u00f6llig verheilt ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31120142518-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die kleine Ngulia versucht bei Lualeni zu saugen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 6. Februar 2014<\/strong><br \/>\nDie jungen Waisen waren wie \u00fcblich die Ersten bei der Kopraf\u00fctterung und Mbirikani genoss es, ungest\u00f6rt zu fr\u00fchst\u00fccken. Kivuko f\u00fchrte die mittelalte Gruppe an und schaffte es, Layoni, Rombo und Dabassa zu stoppen, bis die kleinen Waisen fertig waren. Die Waisen spielten noch einen Moment, bevor sie sich, angef\u00fchrt von Lesanjus f\u00e4higer Assistentin Sinya, auf den Weg machten.<br \/>\nSie trafen auf eine wilde Elefantenherde und sp\u00e4ter auf Laikipia und seine wilden Bullenfreunde. Die wilden Bullen und die Waisenbullen hatten gro\u00dfen Spa\u00df dabei, Ringk\u00e4mpfe zu veranstalten und Laikipia war der Ringrichter. Die Herden wanderten zusammen zum alten gro\u00dfen Wasserloch, das nun nur noch ein Staubbad ist. Mzima, Layoni und Tassia unterhielten alle und der gro\u00dfe Spa\u00df animierte die meisten anderen mitzumachen.<br \/>\nSp\u00e4ter, als sich Laikipias Gruppe wieder auf den Weg gemacht hatte, trafen die Waisen auf eine weitere wilde Herde. Mbirikani hielt einen Sicherheitsabstand, um den Schubsereien und Besteigungen der jungen Bullen der Herde aus dem Weg zu gehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201425942-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kivuko f\u00fchrt die anderen aus den Gehegen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 7. Februar 2014<\/strong><br \/>\nIshaq-B, Naipoki und Kihari l\u00f6sen sich langsam von Panda, Mbirikani und Mudanda. Naipoki m\u00f6chte gern die Chefin dieser jungen Waisen sein, doch Panda, die diese Gruppe schon gegr\u00fcndet hatte, lange bevor Naipokis Trio \u00fcberhaupt ankam, wei\u00df, dass sie die Anf\u00fchrerin ist.<br \/>\nNachdem sie ungef\u00e4hr 15 Minuten in Ruhe gefr\u00fchst\u00fcckt hatten, wurden die Waisen grob von den Ex-Waisen unterbrochen, die einfach majest\u00e4tisch auf das Gel\u00e4nde gelaufen kamen und begannen, das Kopra zu fressen. Nachdem sie es aufgefressen hatten, mischten sich die Ex-Waisen unter die Waisen. Thoma und Wasessa behielten sich im Auge und bem\u00fchten sich beide, Mudandas Lieblingskinderm\u00e4dchen zu sein. Thoma versucht immer, die kleine Mudanda von Wasessa zu entf\u00fchren, doch bisher vergeblich. Heute morgen entwickelte sich eine Jagd und ein Kr\u00e4ftemessen zwischen den beiden, doch als Mudanda sah, dass ihre Wasessa m\u00f6glicherweise von Thoma besiegt werden w\u00fcrde, eilte sie dazwischen, und blieb zwischen den Streith\u00e4hnen stehen und verhinderte jeden weiteren Kampf. Wasessa nutzte die Gelegenheit und ging mit Mudanda davon, um sich Sally und Emilys Kalb beim Spielen im Wasserloch anzuschlie\u00dfen.<br \/>\nSp\u00e4ter f\u00fchrten Wasessa und Lesanju die Waisen den Berg hinauf, wo sie grasten, w\u00e4hrend Ndara Emilys Herde weiter unten in den Busch brachte.<br \/>\nDem Grasen folgte das Schlammbad, bei dem sich Lolokwe, Icholta und die anderen Ex-Waisen wieder anschlossen. Lolokwe, Icholta, Mweya und Seraa unterhielten alle mit einer tollen W\u00e4lz-Show und Mzima, Rombo, Layoni, Tassia, Taveta und Dabassa hatten viel Freude daran, sich mit ihren gro\u00dfen Freunden gemeinsam zu w\u00e4lzen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31120143929-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Naipoki f\u00fchrt die Gruppe an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 8. Februar 2014<\/strong><br \/>\nNachdem die Kleinen ihre Milch bekommen und das Kopra und Zusatzfutter gefressen hatten, sp\u00fclten sie es mit k\u00fchlem Wasser herunter, bevor sie am Fu\u00df des Mazinga-Bergs, direkt vor dem Gel\u00e4nde der Stallungen, begannen zu grasen. Layoni zeigte den Weg den Berg hinauf, dicht gefogt von Naipoki, Kihari und Mbirikani. Kurze Zeit sp\u00e4ter kamen Laikipia und der Rest der Ex-Waisen, um die Reste zu fressen und ihren Durst zu l\u00f6schen. Thoma und Lolokwe spielten ein ausgiebiges Kr\u00e4ftemessen und jagten sich gegenseitig auf dem Gel\u00e4nde herum, w\u00e4hrend Emily auf ihr Kalb aufpasste, das sich an einem Felsen kratzte.<br \/>\nDrau\u00dfen auf dem Berg \u00fcbernahm Naipoki die F\u00fchrung von Layoni, der immer mal stehenblieb um etwas zu fressen. Danach statteten sie dem Wasserloch einen Besuch ab und alle sprangen hinein und w\u00e4lzten sich zusammen. Wasessa war die Hauptattraktion, doch auch Kenia, Ndii, Dabassa, Lesanju und Tassia zeigten einige neue F\u00e4higkeiten. Mbirikani verlie\u00df das Wasserloch vorzeitig, um bereits ein Staubbad zu nehmen und dem Trubel zu entkommen. Sinya \u00fcbernahm dann die B\u00fchne und unterhielt alle mit ihrem K\u00f6nnen beim Herumtreten und Herumspritzen von Wasser. Kivuko und Rombo blieben noch am Rand und w\u00e4lzten weiter, w\u00e4hrend Kenia und die anderen von au\u00dfen zusahen. Wasessa verlie\u00df mit ihrem Sch\u00fctzling Mudanda das Wasser, als sie sah, dass die Ex-Waisen hereinkamen. Icholta kam als erste an, gefolgt von Mweya und Seraa und sie wurden herzlich von Kenia, Lempaute, Rombo und Taveta begr\u00fc\u00dft, bevor die Waisen sich auf den Weg machten und Wasessa zum Mazinga-Berg folgten, wo sie den Rest des Nachmittags grasten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201431928-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kihari frisst Kopra<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 9. Februar 2014<\/strong><br \/>\nDie jungen Waisen waren sehr fr\u00fch wach und genossen das s\u00fc\u00dfe Kopra und das knusprige Kraftfutter, w\u00e4hrend sie auf die \u00e4lteren warteten. Lesanju und ihre Einheit kamen ein paar Minuten sp\u00e4ter und Wasessa st\u00f6rte die Kleinen beim friedlichen Fressen, indem sie alle herumschubste, um sich selbst und Mudanda genug Platz zu organisieren. Mbirikani war schlau genug, den Tumult zu vermeiden, indem sie sich sofort vom Acker machte, als sie die \u00e4lteren Waisen ankommen sah. Sie kratzte sich an einem Felsen in der N\u00e4he des Wasserlochs der Stallungen und graste danach am Zaun, bis die anderen bereit zum Aufbruch waren. Wasessa aber dr\u00e4ngelte und schubste noch weiter, sodass die Keeper eingreifen mussten und sie fortjagten. Das mochte sie nicht, aber sie respektierte die Autorit\u00e4t der Keeper.<br \/>\nAls alle bereit waren, f\u00fchrte Sinya die Gruppe in den Busch. Dieses Mal gingen sie weit in den Osten des Bergs. Es war ein ruhiger Tag, da es bew\u00f6lkt war und die Waisen nicht mal zum Wasserloch gingen. Am Abend f\u00fchrte Mbirikani die milchabh\u00e4ngigen Waisen auf dem Heimweg zu den Stallungen an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31120143364-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lesanju f\u00fchrt die \u00e4lteren Waisen zum Fr\u00fchst\u00fcck<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 10. Februar 2014<\/strong><br \/>\nDer Tag begann mit leichten Regenf\u00e4llen, als die Waisen auf dem Gel\u00e4nde herumschlenderten und \u00fcberlegten, was sie als n\u00e4chstes tun sollten. Naipoki und ihre Freunde soffen trotz Regen ein paar Schlucke Wasser, w\u00e4hrend Mbirikani abseits von den Anderen auf dem Gel\u00e4nde herumschlenderte, um zu vermeiden, zwischen die sich gegenseitig herumjagenden Jungs zu geraten. Sie hatte Angst, Dabassa, Rombo, Layoni und Taveta k\u00f6nnten entscheiden, sie f\u00fcr eine Scheinbesteigung herumzujagen. Sie vermeidet Jagden wegen ihres verletzten Beins. W\u00e4hrend die \u00e4lteren Waisen weiter Kopra und Kraftfutter fra\u00dfen, gingen Kihari und Naipoki zu einem Felsen hin\u00fcber, auf den Kihari kletterte und dann von diesem Aussichtspunkt die anderen Elefanten bei ihren verschiedenen Spielen beobachtete. Dabassa ging zum selben Felsen hin\u00fcber um sich zu kratzen, ebenso wie Panda und Lesanju. Die Kleinen respektierten ihre Anf\u00fchrerin, indem sie ihr Platz machten und sich stattdessen in Ringk\u00e4mpfe verwickelten. Lempaute ging zum gro\u00dfen Felsen neben dem Stallungsschlammloch und kratzte sich dort.<br \/>\nBald war es an der Zeit aufzubrechen und Sinya ging vorneweg. Sie gingen in einer Reihe auf einem schmalen Pfad, extra vorsichtig, denn durch den Regen war es sehr rutschig.<br \/>\nEs war ein wolkiger Tag, sodass die Waisen nicht in das Wasserloch gingen, aber ein tolles Staubbad nahmen und viele Spielchen veranstalteten. Naipoki zeigte stilvolles Staubbaden und Hang-Herunterrollen. Kenia beendete die Spielstunde mit einem immensen Herumgerolle.<br \/>\nDanach gingen die Waisen in den Busch zur\u00fcck, um sich an den B\u00e4umen zu kratzen und anschlie\u00dfend gl\u00fccklich zu den Stallungen zur\u00fcckzukehren.<br \/>\nAm Abend kamen Laikipia und Lolokwe vorbei, soffen gro\u00dfe Schlucke Wasser, bevor sie wieder zu Emily und den anderen zur\u00fcckgingen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201434410-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Naipoki und Ndii saufen Wasser<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 11. Februar 2014<\/strong><br \/>\nDer Tag begann wieder mit dicken Wolken und es war ein herrlicher Tag f\u00fcr die Waisen, um im hohen Gras des Parks zu grasen. Sie grasten bis 16 Uhr und erst dann war es warm genug, dass sie zum Schlammloch gingen. Lesanju und Wasessa gingen als erste hinein, doch auch die kleinen Waisen hatten, angeregt von Naipoki, viel Spa\u00df im Matschloch. Rombo und Mzima unterhielten die anderen mit einem spannenden W\u00e4lz-Wettbewerb. Mzima rollte zuerst herum und versank im Pool, sodass Rombo versuchte, im Wasser auf seinem Kopf zu stehen. Doch das misslang und er fiel mit einem lauten Klatscher ins Wasser. Er schrie um Hilfe und erschreckte damit den Rest der Gruppe. Er sah, wie Mzima aus dem Wasserloch rannte, w\u00e4hrend er noch versuchte, wieder auf die Beine zu kommen. Als das gelungen war, floh auch er wie ein Hase aus dem Wasser.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31120143522-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lesanju f\u00fchrt die anderen zum Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 12. Februar 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen gingen heute zur Ostseite des Bergs. Sinya, Wasessa, Dabassa und einige andere Waisen f\u00fchrten den Weg den Berg hinauf an, wo sie den ganzen Vormittag grasten. Kenia, Lesanju, Tassia, Panda und Rombo dagegen grasten an den unteren H\u00e4ngen des Bergs und \u00fcberlie\u00dfen die Bergspitze den Kletterk\u00fcnstlern.<br \/>\nDie Ex-Waisen gingen den selben Weg, doch statt den Berg hinaufzusteigen, nahmen sie eine Abk\u00fcrzung an den H\u00e4ngen und trafen die Waisen auf der anderen Seite am Fu\u00df des Bergs wieder. Mittags teilten sich die beiden Gruppen wieder: Die Waisen gingen zum Wasserloch, w\u00e4hrend Emilys Gruppe zum Saufen zur Wasser-Pipeline ging.<br \/>\nDie Waisen waren nicht lange am Wasserloch und gegen 16 Uhr waren sie bereits auf dem Heimweg und stellten sich an dem Zaun auf. Naipoki, die langsam die F\u00fchrung \u00fcber die j\u00fcngste Gruppe \u00fcbernimmt, stellte sich ganz vorne auf, und wartete darauf, dass die Keeper ihnen Einlass gew\u00e4hrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31120144325-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sinya grast auf dem Berg<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 13. Februar 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen schlangen ihre Milch herunter, rasten zum Kopra und Kraftfutter und stopften soviel in sich hinein wie sie konnten, bevor die \u00e4lteren Waisen dazukamen und das Fr\u00fchst\u00fcck \u00fcbernahmen. Als Lesanjus Gruppe herunter kam, gingen die Kleinen, angef\u00fchrt von Mbirikani davon. Dabassa und Rombo verwickelten sich in einen Ringkampf, w\u00e4hrend Naipoki und Panda entschieden, heute die Pavian-Jagd zu \u00fcbernehmen. Mudanda blieb weiter beim Fr\u00fchst\u00fcck, da sie als Liebling der \u00e4lteren Waisen nichts zu bef\u00fcrchten hat. Nachdem das Kopra aufgefressen war, gingen Mzima, Tassia, Taveta und Kivuko zum Luzernenheu am anderen Ende der Gehege und die anderen schlossen sich bald danach an. Nachdem sie genug von dem leckeren Heu gefressen hatten, gingen sie, angef\u00fchrt von Sinya und Dabassa, in den Busch.<br \/>\nSie hatten heute das Gl\u00fcck, auf eine wilde Herde zu treffen, die anhielt und sie begr\u00fc\u00dft. Die beiden Herden grasten fast zwei Stunden nebeneinander, bevor sich ihre Wege wieder teilten. Lesanju und ihre Gruppe kollerten einen Abschied und grasten weiter.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31120144942-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lesanju und ihre Einheit rasen zum Kopra<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 14. Februar 2014<\/strong><br \/>\nEmilys Herde, die in den letzten Wochen immer in der Gegend war, kam erneut vorbei um nach den Waisen zu sehen und um zu schauen, ob noch Kopra-Reste da sind. Als Lesanju sie sah, f\u00fchrte sie ihre Einheit schnell fort, da sie f\u00fcrchtet, die Ex-Waisen w\u00fcrden ihre j\u00fcngeren Herdenmitglieder entf\u00fchren wollen. Mzima, Tassia, Layoni und Dabassa blieben zur\u00fcck und tauschten Begr\u00fc\u00dfungen mit den Ex-Waisen aus. Als Lesanju ihren Fehler bemerkte, ging sie zu den Stallungen zur\u00fcck, um sie zu holen. Sie stand auf dem Weg und rief sie kollernd. Mzima h\u00f6rte sie zuerst und eilte ihr entgegen, seine drei Freunde folgten ihm sofort, als sie ihn rennen sahen.<br \/>\nNachdem Lesanju ihre Babys umsortiert hatte, blieb sie am Ende der Reihe, um sicherzugehen, dass niemand zu Emilys Gruppe zur\u00fcckkehren w\u00fcrde. Sie holten die anderen an den H\u00e4ngen des Bergs ein und grasten friedlich, bis sie die freundliche Herde von gestern wiedertrafen. Freudiges Kollern und Trompeten war zu h\u00f6ren, als sie sich begr\u00fc\u00dften. Wasessa und Lempaute spielten mit den winzigen K\u00e4lbern der Herde. Erneut teilten sich ihre Wege gegen Mittag, als die Waisen sich auf den Weg zum Wasserloch machten um zu saufen und zu w\u00e4lzen. Rombo \u00fcbertrumpfte alle mit seinen wunderbaren W\u00e4lz- und Roll-F\u00e4higkeiten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201442915-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Emilys Herde an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 15. Februar 2014<\/strong><br \/>\nEs gab heute morgen wieder ein Gedr\u00e4ngel um das Kopra. Die Keeper hielten die \u00e4lteren Waisen zur\u00fcck, damit die j\u00fcngeren eine Chance hatten, etwas zu fressen. Auf diese Weise konnten die j\u00fcngeren Waisen ihr Kopra und das Zusatzfutter genie\u00dfen. Lesanju, Wasessa, Lempaute und Sinya liefen unruhig vor der Absperrung auf und ab und sobald das Tor ge\u00f6ffnet wurde, war Lesanju die Erste, die durcheilte; die anderen folgten kurz dahinter. Die j\u00fcngeren Waisen machten alle sofort Platz, bis auf Mudanda und Panda, die die Lieblinge der \u00e4lteren Waisen sind.<br \/>\nDie Waisen grasten ungef\u00e4hr zwei Stunden in der N\u00e4he des Bergs. Lesanju wollte sie gerade den Berg hinauff\u00fchren, als Emilys Gruppe ankam und sich ihnen anschloss. Icholta, Thoma, Mweya und Seraa suchten ihren Liebling, die kleine Mudanda. Als sie sie gefunden hatten, gab es gro\u00dfes Geschubse und Gedr\u00e4ngel, da jeder das Baby f\u00fcr sich haben wollte. Wasessa, Lesanju, Lempaute und Sinya hatten es schwer, die Ex-Waisen daran zu hindern, die Kleine zu entf\u00fchren. Es ging soweit, dass Wasessa und Thoma anfingen, sich gegenseitig zu belagern, da keiner von ihnen Mudanda gehen lassen wollte. Als Emily bemerkte, dass \u00c4rger in der Luft lag, f\u00fchrte sie ihre Herde weg, um weitere Konfrontationen zu vermeiden. Lesanju f\u00fchrte dann ihre Waisen doch noch auf den Berg und sie grasten, bis es Zeit f\u00fcr das Schlammbad war.<br \/>\nDoch statt f\u00fcrs Schlammbad entschieden sich die Waisen heute f\u00fcr ein Erd-Bad und Ringk\u00e4mpfe. Mzima, Tassia und Ndii rollten sich in der Erde herum, w\u00e4hrend Taveta und Kivuko ein Kr\u00e4ftemessen veranstalteten. Tassia und Layoni hatten einen harten Ringkampf und eine spielerische Jagd.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31120144345-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die kleine Mudanda frisst Kopra mit den \u00e4lteren Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 16. Februar 2014<\/strong><br \/>\nWie \u00fcblich trafen die \u00e4lteren Waisen beim Fr\u00fchst\u00fcck auf die j\u00fcngeren Waisen und jagten sie weg, sodass sie alles f\u00fcr sich selbst hatten. Mbirikani, Kihari, Naipoki und ihre Altersgenossen hatte keine andere Wahl als am Rand auf und ab zu gehen und sie trauten sich nicht an die gro\u00dfen K\u00fche heran, die normalerweise so liebevoll sind &#8211; au\u00dfer w\u00e4hrend der Kopra-F\u00fctterung. Die einzigen j\u00fcngeren Waisen, die sie tolerieren, sind Panda und Mudanda.<br \/>\nDa es am Morgen leichte Regenf\u00e4lle gab, hatten Rombo, Tassia, Taveta, Kivuko, Kenya, Ndii und einige der \u00e4lteren M\u00e4dchen viel Spa\u00df dabei, auf dem Gel\u00e4nde herumzurollen und im Matsch herumzurutschen. Nach dem Spielen f\u00fchrten Lesanju und Sinya die Waisen hinaus.<br \/>\nWegen der Wetterbedingungen mieden die Waisen heute den Berg und gingen stattdessen weit in den Park hinein. Die meiste Zeit des vormittags waren sie auf der Suche nach wilden Elefanten. Sie waren etwas nerv\u00f6s, erschreckten sich gegenseitig und verfielen dadurch in wildes Rennen. Irgendwann hatte Tassia den R\u00fcssel voll von Rennen und begann an ein paar B\u00fcschen zu grasen. Er bemerkte Mbirikani nicht, die schon vor ihm das Rennen aufgeben musste und hinter einem anderen Busch in seiner N\u00e4he graste. Das Chaos war perfekt, als Mbirikani sich an einem Baum kratzte und dabei ein toter Ast abbrach, der sie nur um Haaresbreite verfehlte. Sie polterte schreiend durch die B\u00fcsche in Richtung Tassia, der Angst bekam und zum Rest der Herde rannte. Als die anderen sahen, wie Tassia und Mbirikani schreiend angerannt kamen, z\u00f6gerten sie nicht, ebenfalls schreiend das Weite zu suchen. Die Keeper holten sie erst nach 40 Minuten wieder ein und hatten Schwierigkeiten sie zu beruhigen. Danach bleiben die Waisen zur Sicherheit dicht bei den Keepern und diese konnten auch nur gerade so eine weitere Krise verhindern, als ein Impala-Bulle beinahe eine erneute Panik ausl\u00f6ste.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201445631-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndii marschiert davon<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 17. Februar 2014<\/strong><br \/>\nHeute hatten die Waisen einen friedlichen Tag. Am Abend sammelten sie sich an der \u00fcblichen Stelle und waren bereit, f\u00fcr die Nacht zu den Gehegen zur\u00fcckzukehren. Normalerweise nutzen sie die paar Minuten Wartezeit zum Spielen, Staubbaden, in der mit Sto\u00dfz\u00e4hnen ausgegrabenen k\u00fchlen Erde Herumrollen, Kr\u00e4ftemessen, Ringk\u00e4mpfen und Anderem. Tassia und Layoni haben aus dem Platz ihren Spielplatz gemacht und suchen sich sofort gegenseitig, wenn sie dort ankommen. Sie gingen den anderen etwas aus dem Weg und begannen ein hartes Kr\u00e4ftemessen, w\u00e4hrend die anderen Waisen nur Zuschauer waren. Tassia nutzte seine ganze Kraft um das Spiel zu gewinnen, doch auch der junge Layoni gab sein Bestes, um ihn zur\u00fcckzuhalten. Pl\u00f6tzlich verlor Tassia kurz das Gleichgewicht und Layoni z\u00f6gerte nicht, nutzte die Gelegenheit und stie\u00df ihn zu Boden. Tassia bem\u00fchte sich aufzustehen, doch Layoni stellte sicher, dass ihm das unm\u00f6glich war. Als Tassia sich ergab, rannte Layoni mit aufgestellten Ohren herum und jubelte vor Freude. Er rannte sogar verz\u00fcckt zu einem Baum, stie\u00df mit seinem Kopf dagegen und versuchte, ihn umzusto\u00dfen. Er musste aber kurz danach aufgeben, weil es an der Zeit war, zu den Stallungen zu gehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31120145042-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tassia und Layoni ringk\u00e4mpfen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 18. Februar 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen hatten heute viel Spa\u00df am Wasserloch. Zuerst soffen sie und dann durchwateten sie den Pool und pr\u00fcften die Wassertemperatur. Schlie\u00dflich begannen sie, sich vom Rand aus hineinzurollen. W\u00e4hrend sie gerade gro\u00dfen Spa\u00df hatten, kam Laikipia, gefolgt von den Ex-Waisen zum Wasserloch und beobachtete, wie Mzima, Panda, Tassia, Naipoki und Rombo ihr Geplansche genossen. Mzima legte sich hin, rollte herum und spritzte Schlamm umher, w\u00e4hrend Icholta ankam, um ihn mit dem R\u00fcssel zu streicheln. Als Mzima sich umdrehte, um zu sehen, wer seine Spielerei st\u00f6rte, sah er einen riesigen Elefanten \u00fcber sich stehen und sprang erschreckt auf. Er erkannte Icholta schnell und nach einer kurzen Begr\u00fc\u00dfung forderte er sie zu einem Ringkampf heraus, den sie mit Freude akzeptierte. Sie begannen damit, sich gegenseitig abzusch\u00e4tzen. Icholta hatte von Beginn an die Oberhand, da sie sowohl gr\u00f6\u00dfer und \u00e4lter ist als Mzima, als auch noch weit \u00fcber ihm am Rand des Pools stand. Sie besiegte ihn ohne Probleme und ging schnell von dem ungleichen Wettkampf weg. Laikipia stand unterdessen in der N\u00e4he und beobachtete, wie Icholta dem jungen Bullen neue Kampftechniken beibrachte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201452045-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Laikipia am Wasserloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 19. Februar 2014<\/strong><br \/>\nNachdem die Waisen sich auf den Weg gemacht hatten, f\u00fchrte Lolokwe die Ex-Waisen zu den Stallungen um zu schauen, ob noch Reste vom Fr\u00fchst\u00fcck da sind. Das war nicht der Fall und Laikipia, Emily, Mweya und Ndara gingen auf und ab und versuchten erfolglos, die Aufmerksamkeit der Keeper zu erlangen. Nachdem das nicht funktionierte, f\u00fchrte Mweya die anderen Ex-Waisen zu den Luzernenheu-Resten und sie mampften diese gem\u00fctlich.<br \/>\nHeute war es eher k\u00fchl und die Waisen warteten bis 14 Uhr, bevor sie zum Schlammloch gingen. Ishaq-B, Naipoki und Kihari f\u00fchrten die Waisen dorthin. Sie nahmen nur ein kurzes Bad, verlie\u00dfen das Schlammloch auf der gegen\u00fcberliegenden Seite wieder und begannen ein Staubbad in der warmen, trockenen, roten Erde, um ihre K\u00f6rper abzutrocknen. Naipoki badete zweimal, da sie sich beim Abstand zum Ufer versch\u00e4tzte und sich pl\u00f6tzlich kopf\u00fcber im Wasser wiederfand. Sie kletterte dick mit Matsch beschmiert heraus und musste die Staubbaderei von vorn beginnen. Nach diesem kleinen Zwischenfall kratzten sich die Waisen an den B\u00e4umen in der N\u00e4he des Wasserlochs, bevor sie sich im Schatten ausruhten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31120145263-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mweya mit den Ex-Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 20. Februar 2014<\/strong><br \/>\nHeute war einer der ruhigsten Tage, m\u00f6glicherweise wegen des k\u00fchlen Wetters. Der Mazinga-Berg, auf den die Waisen normalerweise gehen, war in Nebel geh\u00fcllt und die Waisen schienen sich davor zu f\u00fcrchten. Sie grasten heute auf dem offenen Grasland und gingen nicht sehr weit. Sie blieben immer in der N\u00e4he der Keeper. Es blieb alles ruhig, bis sie am Abend zu den Stallungen zur\u00fcckkehren wollten, als Tassia und Layoni entschieden, einige Scheinangriffe vorzunehmen, um die Stimmung zu heben. Sie rannten herum und trompeteten laut. Es funktionierte, denn Dabassa, Rombo, Taveta und Mzima schlossen sich ihnen an und bevor sie sich versahen, war die Zeit bis zur R\u00fcckkehr zu den Stallungen vergangen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201453544-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ein Keeper auf einem Termitenh\u00fcgel beobachtet die Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 21. Februar 2014<\/strong><br \/>\nDas Rettungsteam bekam heute eine Nachricht \u00fcber ein Elefantenkalb, dessen Mutter in einem Stausse in der N\u00e4he der tansanischen Granze in der Kwale-Provinz tot aufgefunden worden war. Sie kamen erst sehr sp\u00e4t in dem Gebiet an und mussten die Nacht auf der Polizeiwache verbringen. Sie waren am n\u00e4chsten Morgen bereit, die Shimba-Berg-KWS-Ranger dorthin zu begleiten, wo das Kalb zuletzt gesehen worden war. Die lokalen Bewohner erz\u00e4hlten vor Ort, dass sich das Kalb einer wilden Herde angeschlossen hatte und nun verschwunden ist. Das Rettungsteam suchte mit der Hilfe der zwei Aufkl\u00e4rungsflugzeuge drei Tage lang nach dem Kalb. Schlie\u00dflich mussten sie aber aufgeben und es den lokalen Bewohnern \u00fcberlassen, das Kalb zu melden, falls es erneut gesehen wird.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201453830-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ein trauriger Tag<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 22. Februar 2014<\/strong><br \/>\nDie Ex-Waisen kamen am Morgen erneut vorbei und teilten sich das Kopra und das Kraftfutter mit den Waisen. Danach gingen die beiden Herden gemeinsam zur Luzernenheuf\u00fctterung und lie\u00dfen Lolokwe, Seraa und Mzima bei den Ringk\u00e4mpfen zur\u00fcck. Lolokwe und Seraa begannen sofort, und nach kurzer Zeit schloss sich auch Mzima ihnen an. Da bemerkte Seraa, dass sie die einzige Kuh ist, und \u00fcberlie\u00df den Jungs den Ring. Mzima und Lolokwe genossen ein spielerisches Kr\u00e4ftemessen, das Mzima mit aller M\u00fche vergeblich versuchte, f\u00fcr sich zu entscheiden. Lolokwe lie\u00df dem jungen Bullen aber seinen Spa\u00df und machte es ihm sogar etwas einfacher, indem er sich selber in ein Loch stellte, um die gleiche H\u00f6he wie Mzima zu haben. Mzima gab auf als ihm klar wurde, dass er genauso erfolgreich versuchen k\u00f6nnte, den Mazinga-Berg statt Lolokwe zu bewegen. Die zwei Freunde gingen gemeinsam zu den anderen hin\u00fcber, die mit Luzernenheugenuss besch\u00e4ftigt waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201454133-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Seraa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 23. Februar 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen wurden wieder am fr\u00fchen Morgen von den Ex-Waisen besucht. Im Unterschied zu den vorigen Tagen hatten sie dieses Mal aber eine tolle Zeit zusammen und die j\u00fcngeren Herdenmitglieder spielten miteinander. Zuerst suchten Ishaq-B, Naipoki, Tassia, Panda, Sinya und Wasessa Emilys Kalb Eve auf und neckten sie. Eve versuchte zu fliehen, doch Wasessa und Sinya hielten sie mit den Beinen fest und hinderten sie daran, wegzulaufen. Eve k\u00e4mpfte sich durch, befreite sich und rannte zu ihrer Mutter, doch sie kam schon kurze Zeit sp\u00e4ter f\u00fcr eine zweite Runde zur\u00fcck. Nach ein paar Minuten spielte sie mit Taveta Fangen. Taveta nutzte aus, dass sie vor ihm lief und mimte eine Besteigung. Das mochte Eve \u00fcberhaupt nicht und sie rannte erneut zu ihrer Mutter.<br \/>\nW\u00e4hrend die anderen jungen Elefanten viel Spa\u00df hatten, blieb Kihari in der N\u00e4he von Edie, die noch immer auf der Suche nach Kopra-Kr\u00fcmeln in der N\u00e4he des Zauns war. Irima schloss sich Naipoki und ihren Freunden am Wasserloch an, wo sie einige Schluck Wasser soffen.<br \/>\nDie gesamte Gruppe wurde dann von Emily zur Luzernenheu-Futterstelle gebracht, wo sie solange mampften, bis die Keeper sie zum Aufbruch riefen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201454540-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wasessa spielt mit Emilys Kalb Eve<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 24. Februar 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen verlie\u00dfen das Gel\u00e4nde heute fr\u00fcher als \u00fcblich, vermutlich um soviel Gr\u00fcnfutter wie m\u00f6glich zu fressen, bevor der Tag zu hei\u00df wurde. Lesanju f\u00fchrte die Waisen zu den H\u00e4ngen des Mazinga-Bergs, wo sie frisches Gras und andere Vegetation zum Fressen fanden.<br \/>\nEmily und ihr Team kamen erst bei den Stallungen an, als die Waisen l\u00e4ngst weg waren. Sie soffen zuerst Wasser und machten sich dann \u00fcber die Kopra- und Zusatzfutter-Reste her, bevor sie zum Luzernenheu hin\u00fcber gingen. Lolokwe und Icholta begannen ein von Emily beobachtetes Kr\u00e4ftemessen. Nach wenigen Minuten stand Lolokwe als der Sieger fest und er mimte Icholta zu besteigen. Nach dem Kampf ging Icholta direkt zum Luzernenheu, w\u00e4hrend Lolokwe zuerst noch etwas Wasser soff, bevor er ihr folgte. Edies Kalb und Seraa hatten auch eine tolle Zeit bei Herumroll-Spielchen. Seraa legte sich hin und Ella konnte auf ihr herumklettern. Edie stand nur daneben und beobachtete ihr Kalb beim Spielen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201455210-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lesanju ist die Anf\u00fchrerin<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 25. Februar 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen hatten einen gro\u00dfartigen Tag, an dem sie viele wilde Herden trafen. Obwohl sie nicht lang mit den wilden Herden zusammenblieben, genossen sie die Begr\u00fc\u00dfungen sehr. Nachdem sie wieder allein waren, veranstalteten die Waisenbullen ein Fest mit Ringk\u00e4mpfen und Scheinangriffen.<br \/>\nSp\u00e4ter beim Schlammbad bekamen die Waisen, angef\u00fchrt von Naipoki, ihre Milchflaschen und gingen anschlie\u00dfend gemeinsam ins Schlammloch.<br \/>\nAm Abend grasten die Waisen ruhig in der N\u00e4he des Zauns und warteten geduldig, bis sie wieder in die Gehege durften. Panda sah einen gro\u00dfen Termitenh\u00fcgel, den sie n\u00e4her untersuchte. Sie fand etwas langes Gras, das sie pfl\u00fcckte, bevor sie zu ihren Freunden zur\u00fcckkehrte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201455945-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Naipoki und der Rest am Wasserloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 26. Februar 2014<\/strong><br \/>\nLesanju f\u00fchrte die Waisen gegen 14 Uhr zum Wasserloch, als der Tag gerade sehr hei\u00df wurde. Sie und Lempaute waren die ersten, die hineingingen. Sie spritzten und bespr\u00fchten sich mit k\u00fchlem Matsch. Kenia stahl ihnen die Show und unterhielt die Gruppe mit ihren herausragenden Bade-Techniken &#8211; besonders da die Profi-Bader Naipoki, Mzima, Layoni und Tassia drau\u00dfen im Busch zur\u00fcckgelassen worden waren. Kihari nahm nur einen kurzes Bad und trocknete dann ihren K\u00f6rper mit Erde. Die Elefanten im Pool badeten weiter, bis sie Tassia aus den nahegelegenen B\u00fcschen kollern h\u00f6rten. Sie sprangen hinaus um ihre Freunde zu begr\u00fc\u00dfen, die ihnen entgegengeeilt kamen. Nach kurzen Begr\u00fc\u00dfungen sprangen Naipoki, Rombo, Mzima, Layoni und Tassia ebenfalls hinein um sich abzuk\u00fchlen. Mzima ging am Rand des Pools entlang und rutschte stilvoll hinein. Auch der Rest der Herde kam zum Wasserloch zur\u00fcck und sie alle hatten eine wunderbare gemeinsame Badezeit. Kivuko und Lempaute gingen zuerst, gefolgt von den meisten anderen. Nur die Zu-Sp\u00e4t-Kommer Rombo, Mzima, Tassia und Layoni blieben noch eine Weile drin und setzten den Spa\u00df fort.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31120146759-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kenia mit ihren Freunden<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 27. Februar 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen gingen heute gegen 12 Uhr zum Schlammloch. Sie wurden von den Ex-Waisen besucht, die sich auch abk\u00fchlen wollten. Danach gingen Lesanju und Kihari zum Staubbad auf dem H\u00fcgel mit roter Erde und hatten viel Spa\u00df zusammen. Kihari lernte ein paar neue Arten des Rollens und Staubbadens. Kenia, Rombo, Kivuko und Ishaq-B unterhielten unterdessen die anderen mit ihren tollen W\u00e4lz-Techniken. Das lockte Taveta und Laikipia an, die unterbrachen, was immer sie gerade taten und den vier Freunden beim W\u00e4lzen zusahen. Ishaq-B und Rombo gingen zur Seite um Kivuko und Kenia genug Platz zum W\u00e4lzen zu lassen. Sp\u00e4ter durfte dann Rombo &#8211; der K\u00f6nig des Schlammlochs &#8211; noch alleine baden. So hatte er allen Platz den er zum Herumrollen, Spritzen, Treten und Spr\u00fchen brauchte. Sogar Laikipia und Thoma, die sich gerade abwenden wollten, mussten noch bleiben und ihn bewundern. Rombo kletterte dann hinaus und den H\u00fcgel mit der roten Erde hinauf. Er rollte sich noch auf der warmen Erde herum, bevor er sich seinen Freunden im Busch anschloss und sich einen guten Baum zum Kratzen suchte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/311201462314-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tassia und Rombo im Schlammloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 28. Februar 2014<\/strong><br \/>\nNaipoki und ihre Freunde eilten aus ihren St\u00e4llen, sobald die Tore ge\u00f6ffnet wurden. Sie rasten zur Milchausgabe, wo sie ihre Keeper mit ihren warmen Milchflaschen vorfanden. Sie teilten sich in zwei Gruppen auf: Naipoki, Kihari und Ishaq-B tranken an der einen Ecke und Panda, Mbirikani und Mudanda an der anderen. Sie brauchten weniger als eine Minute um die zwei etwa 3,5 Liter fassenden Flaschen zu leeren. Sie eilten sofort weiter, um sich etwas Kraftfutter zu schnappen, bevor Kenia und ihre Gruppe dazukamen.<br \/>\nIn Kenias Gehege gab es einen Streit zwischen Kivuko und Rombo dar\u00fcber, wer zuerst aus dem Gehege treten durfte. Der Keeper, der das Tor \u00f6ffnete, musste erst laut werden, damit sie den Kampf beendeten. Kenia l\u00f6ste das Problem, indem sie alle beide zur Seite schob und Dabassa zuerst hinaus lie\u00df. Ndii, Kenia und Layoni folgten Dabassa, w\u00e4rehnd die zwei Kampfh\u00e4hne als letzte herauskamen. Die \u00e4lteren Waisen sch\u00fctteten ihre Flaschen auch in weniger als einer Minute hinunter und gingen dann zu den j\u00fcngeren Waisen beim Kopra.<br \/>\nLesanjus Gruppe kam sp\u00e4ter hinzu und die j\u00fcngeren Waisen gingen dann dazu \u00fcber, verschiedene Spiele zu spielen. Rombo und Panda verwickelten sich in einen Ringkampf, den sie beide sehr genossen. Panda musste mit aller Kraft schieben um Rombo zur\u00fcckzuhalten. Sie beide wurden unh\u00f6flich von Dabassa unterbrochen, der aus dem Nichts kam und Panda pl\u00f6tzlich von hinten besteigen wollte. Panda war dar\u00fcber nicht gl\u00fccklich, k\u00e4mpfte sich frei und eilte zu Wasessa und Mudanda, die gerade Kopra fra\u00dfen. Dabassa traute sich nicht, ihr zu folgen, da er Wasessas Missbilligung f\u00fcrchtete.<br \/>\nEmily und ihre Herde kamen ungef\u00e4hr eine Stunde nachdem sich die Waisen auf den Weg gemacht hatten, an den Stallungen an. Sie machten kurz an der Wassertr\u00e4nke halt und gingen dann zum nahrhaften Luzernenheu \u00fcber. Nachdem sie soviel gefressen hatten, wie sie konnten, machten sich alle Ex-Waisen au\u00dfer Emily, Ndara, Icholta und Lolokwe wieder auf den Weg. Icholta und Lolokwe kehrten noch einmal zur Tr\u00e4nke zur\u00fcck, um das Luzernenheu mit etwas Wasser hinunterzusp\u00fclen, w\u00e4hrend Emily und Ndara einfach noch weiter fra\u00dfen. Danach gingen sie langsam davon, um sich wieder ihren Freunden anzuschlie\u00dfen, die auf der anderen Seite des Bergs warteten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/31120146319-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Naipoki bei den Stallungen<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-februar-2014\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Samstag, 1. Februar 2014 Die Waisen begannen ihren Tag mit einem reichhaltigen Fr\u00fchst\u00fcck aus Milch, Kopra und Zusatzfutter. Naipoki, Panda, Mbirikani, Mudanda, Ishaq-B und Kihari waren die Ersten, gefolgt von Kenia und ihrer Gruppe. Lesanju und die \u00e4lteren Waisen kamen erst sp\u00e4ter. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck spielten sie alle zusammen. Dabassa und Kivuko, die sich eigentlich &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-februar-2014\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eVoi Februar 2014\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":4860,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[40,43,1],"tags":[],"class_list":["post-4859","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-tagebuch-der-keeper","category-voi","category-news"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4859","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4859"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4859\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4862,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4859\/revisions\/4862"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4860"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4859"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4859"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4859"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}