{"id":493,"date":"2009-03-03T16:26:59","date_gmt":"2009-03-03T15:26:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=493"},"modified":"2009-03-07T16:02:59","modified_gmt":"2009-03-07T15:02:59","slug":"sabachis-rettung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/sabachis-rettung\/","title":{"rendered":"Sabachi&acute;s Rettung"},"content":{"rendered":"<p>Das Namunyak-Wildschutzgebiet erstreckt sich \u00fcber etwa 76.000 Hektar und liegt am s\u00fcdlichen Ende der Mathews-Gebirgskette in Nordkenia. Es ist die Heimat der Samburu, die als Halbnomaden f\u00fcr lange Zeit mit den Wildtieren auf ihrem Land friedlich zusammen gelebt haben. Das farbenfrohe Bild eines Samburu-Kriegers in seiner traditionellen Tracht ist eng verkn\u00fcpft mit den Waisen der Ithumba-Gruppe, von denen einige durch die Namunyak-Gemeinde gerettet wurden.  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/03\/the-calf-was-given-a-sedative-for-the-journey-so-as-to-keep-him-docile-for-the-flight.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px\" height=\"164\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/03\/the-calf-was-given-a-sedative-for-the-journey-so-as-to-keep-him-docile-for-the-flight-thumb.jpg\" width=\"244\" border=\"0\"\/><\/a> <\/p>\n<p><!--more--> <\/p>\n<p>Das Namunyak-Wildschutzgebiet wurde mit Unterst\u00fctzung von Ian Craig (Lewa Conservancy) und dem Northern Rangelands Trust aufgebaut um den Einheimischen den Wert ihres Wildtiererbes nahe zu bringen und den Naturschutz zu unterst\u00fctzen, damit sie auch finanziell davon profitieren k\u00f6nnen. Die Bem\u00fchungen haben sich als sehr erfolgreich erwiesen, was man besonders am Beispiel der Elefanten sehen kann: waren sie 1985 durch Elfenbeinwilderer ganz aus der Region verschwunden, so sind bis heute tausende Elefanten zur\u00fcckgekehrt, leben und vermehren sich hier, zusammen mit vielen anderen Wildtieren, die von den Samburu-Wildh\u00fctern gesch\u00fctzt werden, die die Gegend rund um die Uhr patrouillieren. Ein wundervolles Camp mit Safarizelten, Serara genannt, lockt viele Touristen an und generiert somit wichtiges Einkommen f\u00fcr die \u00f6rtliche Gemeinde.  <\/p>\n<p>In das besagte Camp lief eines Morgens das 5 Monate alte Elefantenbaby <b>Sabachi<\/b>, sehr zur Verwunderung des Verwalters Aden. Das Kalb wurde nach dem heiligen Berg der Samburu, Sabachi, benannt, der von den Einheimischen sehr verehrt wird und die Landschaft \u00fcberstrahlt.  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/03\/sabashi-taking-his-milk.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px\" height=\"164\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/03\/sabashi-taking-his-milk-thumb.jpg\" width=\"244\" border=\"0\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>Das n\u00f6rdliche Grenzgebiet Kenias ist sehr trocken, Wasserquellen sind knapp, und daher wurden zahlreiche tiefe Brunnen in den ausgetrockneten Flussbetten, den Luggas, gegraben, um die Viehherden zu tr\u00e4nken. Einige W\u00e4nde der Luggas sind durch Erosion so steil geworden, und wenn sich Elefantenherden in solchen Gebieten versammeln, passiert es h\u00e4ufig, dass unvorsichtige kleine Babies hineinfallen. Der Herde gelingt es dann meist nicht mehr, den Nachwuchs zu befreien.  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/03\/the-calf-arrives-at-the-airstrip.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px\" height=\"244\" alt=\"Sabachi\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/03\/the-calf-arrives-at-the-airstrip-thumb.jpg\" width=\"164\" border=\"0\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>Wir glauben, dass auch den kleinen <b>Sabachi<\/b> dieses Schicksal ereilt hatte, jedoch konnte er von Stammesangeh\u00f6rigen gerettet werden. Allerdings fl\u00fcchtete er daraufhin, denn er ist ein Energieb\u00fcndel, voller Kraft, doch die vielen Sch\u00fcrfwunden an seinem Kinn und entlang seines Rumpfes, zusammen mit dem angefressenen R\u00fcssel lassen fast keinen anderen Schluss zu. Er wurde am 3. Februar in die Nairobi-Nursery geflogen, und es geht im bisher gut. <\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/sabachis-rettung\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Namunyak-Wildschutzgebiet erstreckt sich \u00fcber etwa 76.000 Hektar und liegt am s\u00fcdlichen Ende der Mathews-Gebirgskette in Nordkenia. Es ist die Heimat der Samburu, die als Halbnomaden f\u00fcr lange Zeit mit den Wildtieren auf ihrem Land friedlich zusammen gelebt haben. 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