{"id":4947,"date":"2014-04-13T12:51:28","date_gmt":"2014-04-13T11:51:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=4947"},"modified":"2014-04-13T12:55:54","modified_gmt":"2014-04-13T11:55:54","slug":"nairobi-nursery-maerz-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-maerz-2014\/","title":{"rendered":"Nairobi Nursery M\u00e4rz 2014"},"content":{"rendered":"<h4>Das Tagebuch der Keeper des DSWT f\u00fcr das Waisenhaus in Nairobi im M\u00e4rz 2014<\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 1. M\u00e4rz 2014<\/strong><br \/>\nKurz vor 19 Uhr kehrte Solio zur\u00fcck, ging direkt zu Maxwells Seiteneingang und grunzte, um ihre Anwesenheit kund zu tun. Max sp\u00fcrte sofort, dass sie kam und galoppierte mit aufgestelltem Schwanz in seinem Gehege herum. Sie rangelten eine Weile durch die Gitterst\u00e4be von Maxwells Gehege, danach begann Solio Maxwells Luzernenheu, das zu dem Zeitpunkt direkt vor dem Gehegetor lag, zu fressen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/442014515-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Solio frisst Maxwells Luzernenheu<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 2. M\u00e4rz 2014<\/strong><br \/>\nMurera neigte schon immer dazu, etwas weiter &#8222;drau\u00dfen&#8220; im Busch zu grasen, meistens allein, doch inzwischen nimmt sie sich ihre ebenfalls k\u00f6rperlich beeintr\u00e4chtige beste Freundin Sonje und ihre jeweiligen Lieblingsbabys Lemoyian und Oltaiyoni als Gesellschaft mit. Auch Faraja, Teleki, Rorogoi, Quanza und wer sonst noch m\u00f6chte, nimmt sie gerne mit tief in den Wald hinein. H\u00e4ufig sind sie z\u00f6gerlich, wenn es an den Heimweg geht und die Keeper m\u00fcssen eine Suche starten.<br \/>\nDie beiden gro\u00dfen M\u00e4dchen Murera und Sonje werden bald in die neue Umani-Springs-Auswilderungsstation umziehen und dort wird sich auch noch Mbirikani aus Voi ihnen anschlie\u00dfen. Beide sind nun bereit f\u00fcr die n\u00e4chste Phase des Erwachsenwerdens.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/47201481434-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Das gro\u00dfe M\u00e4dchen Murera<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 3. M\u00e4rz 2014<\/strong><br \/>\nNgasha hat sich nun auch zu einem gierigen Jungen entwickelt, der seine Milch schnell herunterschlingt und dann versucht, die Milchflaschen der anderen zu stehlen, wenn diese ihre trinken.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/4720148952-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha w\u00e4chst auf<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 4. M\u00e4rz 2014<\/strong><br \/>\nHeute forderte Kithaka bei der 9-Uhr-Milchf\u00fctterung Barsilinga zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus, das sich zu einem harten Kampf entwickelte. Barsilinga wollte aber nicht nachgeben und Kithaka musste sich schlie\u00dflich ergeben. Er nahm sich stattdessen Lemoyian vor und stie\u00df ihn in seinem Frust hart mit dem Kopf an, was Lemoyian v\u00f6llig \u00fcberraschte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/4720148174-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kithaka<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 5. M\u00e4rz 2014<\/strong><br \/>\nHeute forderte Orwa Teleki zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus. Teleki machte eine gute Figur, bis Sonje das Spiel unterbrach und die beiden Jungs auseinanderzwang.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/47201482653-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Teleki<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 6. M\u00e4rz 2014<\/strong><br \/>\nDer kleine Olodare, der das Zahnen \u00fcberstanden hat und immer ein sehr zerbrechliches Baby war, sieht nun besser aus. Seine eingefallenen Wangen f\u00fcllen sich langsam und er beginnt zu spielen, was immer ein gutes Zeichen ist. Kamok, Ashaka und der kleine Kauro, der nun seinen ersten Zahn bekommen hat, sind noch immer in gutem Zustand.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/47201483142-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ashaka und Kamok<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 7. M\u00e4rz 2014<\/strong><br \/>\nHeute war Kokosnuss\u00f6l-Tag f\u00fcr die Waisenhaus-Elefanten. Rorogoi und Ziwa versuchten dem Unausweichlichen zu entfliehen, doch konnten von den Keepern eingefangen werden. Nach dem Ein\u00f6len, das gut f\u00fcr die Elefantenhaut ist, genossen alle Elefanten ein Staubbad. Die gr\u00f6\u00dferen Elefanten wie Orwa, Murera, Sonje, Bomani, Quanza und Zongoloni gruben die Erde aus, damit die Babys sie \u00fcber sich werfen konnten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/47201483640-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Rorogoi versucht, dem Ein\u00f6len zu entfliehen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 8. M\u00e4rz 2014<\/strong><br \/>\nOltaiyoni und Barsilinga sind inzwischen Konkurrenten geworden, insbesondere, da sie Stallnachbarn sind. Barsilinga versucht h\u00e4ufig, Oltaiyonis Gr\u00fcnfutter f\u00fcr die Nacht zu stehlen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/4720148418-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Oltaiyoni nuckelt<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 9. M\u00e4rz 2014<\/strong><br \/>\nHeute war ein sehr hei\u00dfer Tag und die Waisen genossen ihr Mittagsschlammbad durch und durch. Sie zeigten f\u00fcr die besuchende \u00c3\u2013ffentlichkeit eine tolle Show. Murera und Sonje warfen hin und wieder Schlamm in die Menschenmasse, da sie meinten, die Menschen sollten auch Spa\u00df am Schlammbad haben. Die Zuschauer waren von der Geschicklichkeit der Elefantenr\u00fcssel beeindruckt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/47201484356-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 10. M\u00e4rz 2014<\/strong><br \/>\nSolio kam um 15 Uhr erneut zu den Gehegen und lief im Angriffsmodus auf Maxwells Seitentor zu. Wie \u00fcblich genossen sie eine Rangelei durch die Gehegeabsperrung, bis Solio sich \u00fcber Maxwells Luzernenheuhaufen hermachte. Sp\u00e4ter nahm sie noch einen Schluck Wasser aus den Tonnen und ging dann in den Park zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/47201493412-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Jasiri<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 11. M\u00e4rz 2014<\/strong><br \/>\nHeute war es wieder sehr hei\u00df und die Waisen genossen ihr Schlammbad sehr. Kithaka, Barsilinga und Lemoyian verwickelten sich gegenseitig in engagierte Raufereien und unterhielten auf diese Weise die \u00c3\u2013ffentlichkeit. Nachdem die drei Jungs das Schlammbad verlassen hatten, \u00fcbenahmen Teleki und Sonje den Matsch. Anschlie\u00dfend hatten sie noch ein Staubbad.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/47201485138-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lemoyian und Barsilinga<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 12. M\u00e4rz 2014<\/strong><br \/>\nHeute morgen kam Olodare mit einer Schwellung am rechten Hinterbein aus seinem Gehege. Er schien gro\u00dfe Schmerzen zu haben.<br \/>\nWir erhielten heute einen weiteren jungen Waisen, der im Meibei-Naturschutzgebiet in der N\u00e4he von Wamba heute morgen gerettet worden war. Offenbar war das M\u00e4dchen in ein abgerutschtes Erdloch gefallen. Das Baby war ungef\u00e4hr zwei Wochen alt und war zuvor offenbar weit \u00fcber schwieriges Gel\u00e4nde gelaufen. Das Kalb war sehr schwach und wurde direkt nach der Ankunft an eine Infusion gelegt. Sie wurde Lekupeh genannt, nach dem Gel\u00e4nde, in dem sie gefunden worden war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/4720149556-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Olodare<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 13. M\u00e4rz 2014<\/strong><br \/>\nDie Schwellung an Olodares Bein in der N\u00e4he des Kniegelenks scheint noch immer schmerzhaft zu sein, doch bisher kann er mit den anderen kleinen Babys mithalten. Er frisst gut und sieht noch gl\u00fccklich aus.<br \/>\nDie kleine Neue, Lekupeh, schrie letzte Nacht und weinte um ihre Mutter, was alle anderen Waisen beunruhigte. Alle waren morgens m\u00fcde, weil sie eine unruhige Nacht hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/48201422329-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lekupeh vermisst ihre Mutter<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 14. M\u00e4rz 2014<\/strong><br \/>\nLekupehs F\u00fc\u00dfe sind an der Sohle noch immer entz\u00fcndet und sie wurden gr\u00fcndlich gereinigt und mit gr\u00fcner Tonerde bestrichen. Sie hat gro\u00dfe Schmerzen, doch sie hat sich bereits mit ihren Keepern angefreundet und nuckelt als Trost an ihren Fingern.<br \/>\nZongoloni und Faraja genossen die \u00fcppige Vegetation, die die neuesten Regenf\u00e4lle hervorgebracht haben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/47201492426-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 15. M\u00e4rz 2014<\/strong><br \/>\nDer arme kleine Olodare leidet noch immer unter der Schwellung an seinem Bein. Obwohl er es noch immer schafft, Kamok, Ashaka und Kauro in den Busch zu begleiten, kann er nicht so weit laufen, sodass die Babys n\u00e4her bei den Stallungen bleiben.<br \/>\nLekupeh sah heute morgen sehr matt aus, hatte weichen Stuhl und einen sehr hohen Leukozytenwert, obwohl sie schon Antibiotika bekommen hat. Sie wurde wieder an eine Infusion gelegt, um ihre Zuckerwerte wieder zu normalisieren. Ihre entz\u00fcndeten Fu\u00dfsohlen sind sehr schmerzhaft und vereitert und mussten erneut gereinigt und mit gr\u00fcner Tonerde bestrichen werden. Sie bleibt tags\u00fcber dichter an den Stallungen als die anderen Babys.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/48201422535-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Olodare<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 16. M\u00e4rz 2014<\/strong><br \/>\nLekupeh trinkt noch immer ihre Milch nicht, doch sie hat inzwischen etwas Fl\u00fcssigkeit zu sich genommen. Sie sieht sehr schwach aus und wurde wieder an die Infusion gelegt. Im Laufe der Nacht trank sie etwas Milch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/48201422717-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lekupeh trinkt endlich etwas Milch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 17. M\u00e4rz 2014<\/strong><br \/>\nDie guten Nachricht ist, dass Kauro noch immer kr\u00e4ftig aussieht, obwohl er schon seinen ersten Zahn im Oberkiefer bekommen hat. Er hat bisher noch nicht unter den \u00fcblichen Problemen w\u00e4hrend des Zahnungsprozesses gelitten und wir dr\u00fccken die Daumen, dass er das Zahnen ohne eben diese \u00fcbersteht, da er ein sehr widerstandsf\u00e4higes Kalb ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/47201485447-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kauro bekommt Milch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 18. M\u00e4rz 2014<\/strong><br \/>\nDie kleine Lekupeh sah heute morgen etwas besser aus, nachdem sie an der Infusion lag und ihre n\u00e4chtliche Milchration getrunken hatte. Doch die Sohlen ihrer Hinterbeine sind noch immer sehr entz\u00fcndet und m\u00fcssen t\u00e4glich gereinigt und mit Tonerde bestrichen werden.<br \/>\nOlodares geschwollenes Bein sieht heute besser aus und die Schwellung ist stark zur\u00fcckgegangen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/48201423043-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lekupeh geht es etwas besser<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 19. M\u00e4rz 2014<\/strong><br \/>\nJeder Tag im Waisenhaus bringt neue Ver\u00e4nderungen. W\u00e4hrend Olodare gestern soviel besser aussah, verweigerte er um 3 Uhr die Milchf\u00fctterung, ebenso wie um 6 Uhr. Als er um 9 Uhr wieder nichts trinken wollte, haben wir ihn an eine Infusion gelegt. Ein Bluttest zeigte uns keine Bakterieninfektion, doch er schien Probleme mit seiner Nabel\u00f6ffnung zu haben. Der Tierarzt h\u00e4lt ihn aber noch f\u00fcr zu jung f\u00fcr eine Operation an seinem Nabel.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/48201424236-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Oladare und Lekupeh<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 20. M\u00e4rz 2014<\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend die Waisen sich gegenseitig begr\u00fc\u00dften, genossen Bomani und Ziwa einen freundlichen Ringkampf. Teleki h\u00e4tte sich gern angeschlossen, doch die zwei Jungs waren nicht so erpicht drauf, ihn dabei zu haben, da er schon spitze Sto\u00dfz\u00e4hne hat. Stattdessen schlenderten die beiden Teilnehmer davon und begannen zu grasen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/47201485647-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bomani<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 21. M\u00e4rz 2014<\/strong><br \/>\nWir haben erneut einen Bluttest bei der kleinen Lekupeh vorgenommen, der einen deutlich angestiegenen Leukozytenwert aufzeigte. Dieser stammt zweifellos von ihrem entz\u00fcndeten Fu\u00df, gegen den bisher weder die gr\u00fcne Tonerde noch die Antibiotika-Spritzen etwas ausrichten konnten. Neben den gro\u00dfen Sorgen um zwei unserer winzigen Babys mussten wir heute noch eine herzzerrei\u00dfenden Zwischenfall miterleben. Um 17:30 Uhr \u00fcberfielen f\u00fcnf L\u00f6wen unsere geliebte verwaiste Thomson-Gazelle Geri. Sie rissen sie direkt vor unseren Augen auf dem Gel\u00e4nde des Trust. Wir konnten nichts tun um sie zu retten, denn es ging alles so schnell und unerwartet. Alle Angestellten des Waisenhauses waren geschockt und in gro\u00dfer Trauer, denn die kleine Geri war Teil unserer Waisenfamilie und wir liebten sie alle sehr. Ihr Leben musste schon dreimal gerettet werden: Das erste Mal vor einem Buschfleisch-Wilderer in der Nachbarschaft von Onaga Rongai, der sie als Neugeborenes gefunden hatte und sie gerade zum Mittag essen wollte; das zweite Mal von Angela, die einen wilden Pavian verscheuchte, der in ihr Schlafzimmer gesprungen war und Geri vom Teppich wegschnappen wollte; und beim dritten Mal, als Angela das gleiche L\u00f6wenrudel verjagte, das Geri heute get\u00f6tet hat und sie damals kurz nach der Mittagsmilchf\u00fctterung geschnappt hatte. Ihr Verlust hinterl\u00e4sst eine gro\u00dfe Leere in unseren Herzen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/48201424115-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Geri<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 22. M\u00e4rz 2014<\/strong><br \/>\nOlodare geht es noch immer schlecht und sein Bluttest zeigt einen Verlust an Blutpl\u00e4ttchen an. Wir haben ihm eine Bluttransfusion von Teleki gegeben. Garzi und Nelion sehen gut aus, was uns aufmuntert, bei all den Sorgen um Olodare.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/47201492613-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Teleki, der Blutspender<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 23. M\u00e4rz 2014<\/strong><br \/>\nDie kleine Lekupeh leidet noch immer und wird immer schw\u00e4cher. Sie lag den ganzen Vormittag an einer Infusion, doch um 18 Uhr tat sie ihren letzten Atemzug und starb. Alle, die so viel gegeben haben um sie zu retten, waren sehr traurig, doch leider hat es nicht sollen sein.<br \/>\nWenige Stunden sp\u00e4ter verloren wir auch unseren geliebten Olodare. Der M\u00e4rz war ein tragischer Monat im Waisenhaus in Nairobi. Geri, Lekupeh und Olodare werden alle schmerzlich vermisst, aber niemals vergessen werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/48201423928-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ein paar der Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 24. M\u00e4rz 2014<\/strong><br \/>\nSolio besuchte die Stallungen heute um 17 Uhr, als gerade die Pateneltern kamen um zuzuschauen, wie die Waisen ins Bett gebracht werden. Wie \u00fcblich war Maxwell sehr aufgeregt bei der Aussicht, mal wieder mit Solio interagieren zu k\u00f6nnen. Sehr zur Freude der Paten, von denen manche noch nie ein Spitzmaulnashorn gesehen hatten, veranstalteten sie eine Rangelei an seinem Gehegetor. Danach ging Solio in ihr Gehege und wurde dort eingeschlossen, bis die Pateneltern um 18:30 Uhr wieder weg waren. Dann wurde ihr Gehegetor wieder ge\u00f6ffnet, damit sie nach eigenem Ermessen wieder gehen kann. Solio ist nun vollst\u00e4ndig in die wilde Nashornpopulation des Nairobi Nationalparks integriert und ist eine der gro\u00dfen Nashorn-Erfolgsgeschichten des Trust.<br \/>\nDie Waisen hatten im Allgemeinen einen sch\u00f6nen Tag.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/47201493656-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen im Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 25. M\u00e4rz 2014<\/strong><br \/>\n\u00dcber Nacht fielen leichte Regenf\u00e4lle, sodass die Waisen heute in nat\u00fcrlichen Pf\u00fctzen schlammbaden konnten. Arruba, Kithaka, Lemoyian, Mashariki und Rorogoi zeigten eine lebhafte Show. Pl\u00f6tzlich raste eine Warzenschweinfamilie an den Schlammbadenden vorbei, die vor denselben L\u00f6wen floh, die vor wenigen Tagen Geri gefangen hatten, was die Elefanten sehr nerv\u00f6s machte. Die Keeper brachten die Waisen in eine andere Richtung, wo sie sich wieder beruhigt dem Grasen widmen konnten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/47201485917-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Arruba trinkt Milch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 26. M\u00e4rz 2014<\/strong><br \/>\nNachdem die Waisen ihre 15-Uhr-F\u00fctterung gehabt hatten und Kithaka gerade im dichten Geb\u00fcsch graste, kam pl\u00f6tzlich eine riesige Python hervor, die sich versteckt hatte, und versetzte ihn in Angst und Schrecken. Er rannte schreiend zu den Keepern zur\u00fcck und verursachte damit ein allgemeines Geb\u00fcsch-Umrennen der anderen. Die Keeper hatten alle H\u00e4nde voll zu tun, sie zu beruhigen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/4720149250-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kithaka und die anderen Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 27. M\u00e4rz 2014<\/strong><br \/>\nDen drei winzigen Babys, angef\u00fchrt von der kleinen Kamok, geht es gut und ihr Gesundheitszustand verbessert sich. Kamok und Ashaka beginnen, weiches Gr\u00fcnzeug zu fressen und der kleine Kauro ist mitten im Zahnungsprozess und macht sich hervorragend. Kamok liebt es, beim Mittagsschlammbad an der Absperrung entlangzulaufen und in jeden hineinzurennen, der zu dicht am Absperrband steht. Insbesondere die kleinen Schulkinder sind ihr Ziel, die dann immer schreiend wegrennen und ihr das Gef\u00fchl geben, sie w\u00e4re besonders wichtig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/4720149555-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kamok und Ashaka<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 28. M\u00e4rz 2014<\/strong><br \/>\nHeute war Freitag und somit Kokosnuss\u00f6l-Tag f\u00fcr alle Waisen, inklusive Balguda und Faraja. Rorogoi und Ziwa versuchten, dem Ritaul zu entfliehen, doch die Keeper fingen sie ein und sie mussten wohl oder \u00fcbel mitmachen. Sp\u00e4ter genossen alle das Staubbad.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/47201491932-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Balguda nach dem Ein\u00f6len<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 29. M\u00e4rz 2014<\/strong><br \/>\nSeit die drei winzigen Babys mit zur \u00f6ffentlichen Besuchsstunde gehen, wollen Arruba, Suswa und Mashariki sie bemuttern, doch Kamok und Ashaka halten sich lieber an die Keeper. Arruba liebt es, die kleinen Babys zu umarmen, indem sie ihren R\u00fcssel liebevoll auf Kamoks R\u00fccken legt, w\u00e4hrend Mashariki das gleiche mit Ashaka macht und Suswa sich auf den kleinen Kauro konzentriert.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/47201491017-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Arruba<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 30. M\u00e4rz 2014<\/strong><br \/>\nAls die Waisen im Wald grasten, st\u00f6rten Arruba, Rorogoi, Suswa und Vuria einen einzelnen B\u00fcffel, der sich im Dickicht ausruhte. Sie alle flohen bellend und fanden sich an den Stallungen wieder und ignorierten die Keeper, die versuchten, sie zur\u00fcckzurufen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/47201491322-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Vuria sicher beim Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 31. M\u00e4rz 2014<\/strong><br \/>\nHeute war ein sehr hei\u00dfer Tag und alle Waisen genossen das Mittagsschlammbad ausgiebig. Sogar Murera, die normalerweise nur Matsch \u00fcber ihren K\u00f6rper wirft, legte sich heute mit Lima Lima und Quanza in den Matsch, die es genossen, sich an ihr zu reiben. Obwohl Murera noch immer etwas mit ihrem steifen Bein humpelt, hat sie in beeindruckender Weise gelernt, mit ihrer Behinderung umzugehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/47201491632-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera genie\u00dft das Wasser<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-maerz-2014\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Tagebuch der Keeper des DSWT f\u00fcr das Waisenhaus in Nairobi im M\u00e4rz 2014 &nbsp; Samstag, 1. M\u00e4rz 2014 Kurz vor 19 Uhr kehrte Solio zur\u00fcck, ging direkt zu Maxwells Seiteneingang und grunzte, um ihre Anwesenheit kund zu tun. Max sp\u00fcrte sofort, dass sie kam und galoppierte mit aufgestelltem Schwanz in seinem Gehege herum. 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