{"id":5091,"date":"2014-05-14T19:57:37","date_gmt":"2014-05-14T18:57:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=5091"},"modified":"2014-05-14T21:30:15","modified_gmt":"2014-05-14T20:30:15","slug":"nairobi-nursery-april-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-april-2014\/","title":{"rendered":"Nairobi Nursery April 2014"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 1. April 2014<\/strong><br \/>\nDie kleine Kamok wachte mit guter Laune auf und ging direkt zu Ashakas Stall um sie abzuholen. Die beiden stie\u00dfen spielend gegeneinander, als sie vor Kauros T\u00fcr standen und darauf warteten, dass die Keeper auch ihm \u00f6ffneten. Sobald er herauskam, begr\u00fc\u00dften sie ihn herzlich und die drei kleinen Elefanten machten sich auf den Weg in den Busch. Unterwegs machten sie eine Pause um ein Staubbad in gelockerter Erde zu nehmen. Da sie mit ihren kleinen R\u00fcsseln nur wenig Erde aufheben k\u00f6nnen, halfen die Keeper ihnen dabei.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/59201441811-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kamok nuckelt an den Fingern der Keeper, Kauro folgt ihr<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 2. April 2014<\/strong><br \/>\nDas Baby Ashaka hat an der Innenseite ihres linken Beins ein paar kleine Schwellungen bekommen, die etwas Eiter absondern. Sie werden gereinigt und mit gr\u00fcner Tonerde bedeckt. Das Ganze scheint sie nicht weiter zu behindern. Sie ist noch immer verspielt, gl\u00fccklich und frisst gut.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/59201442231-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ashaka eilt ihrem Keeper hinterher<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 3. April 2014<\/strong><br \/>\nErneut haben Murera und Sonje die j\u00fcngeren Waisen Orwa, Teleki, Jasiri, Faraja, Quanza, Zongoloni und Lima Lima von den anderen Waisen weggelockt und sind mit ihnen tief in den Wald hineingelaufen. Sie sind heute bis zum Banda-Tor gelaufen, wo sie noch nie zuvor waren. Die Keeper fanden sie dort friedlich grasend und sie kamen nur sehr z\u00f6gerlich zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/59201442416-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera und Orwa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 4. April 2014<\/strong><br \/>\nKithaka steht immer im Mittelpunkt, wenn die Pateneltern abends zu Besuch kommen. Er lockt sie zu seinem Stall, indem er mit seinem R\u00fcssel winkt. Er gestattet den Kindern, in seinen R\u00fcssel zu pusten und bl\u00e4st dann zur\u00fcck. Die Menschen verlassen seinen Stall immer mit einem L\u00e4cheln im Gesicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/5920144284-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kithaka w\u00e4lzt sich vor den Besuchern<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 5. April 2014<\/strong><br \/>\nLemoyian ist ein enger Freund des frechen Kithaka und macht schon einige seiner schlechten Angewohnheiten in der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde nach. So rempelt er auch schon mit Absicht die G\u00e4ste in Reichweite an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/59201445446-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lemoyian kratzt sich an einem Pfosten<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 6. April 2014<\/strong><br \/>\nDie kleine Ashaka war heute etwas matt und wir haben einen Bluttest gemacht. Dieser zeigte, dass sie eine leichte Bakterieninfektion hatte und sie bekam Antibiotika und eine Infusion um ihren Fl\u00fcssigkeitshaushalt wiederherzustellen. Sie frisst noch immer gut.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/59201445758-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ashaka kommt gern zum Kuscheln<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 7. April 2014<\/strong><br \/>\nSolio kam heute morgen vorbei um Maxwell zu besuchen, der gerade auf seinem Heubett schlief. Sie grunzte laut direkt neben seinem Tor, woraufhin er sofort aufwachte. Er ging hin\u00fcber um mit ihr zu spielen und sie rangelten eine Weile durch die Absperrung hindurch. Solio blieb bis 8 Uhr. Max schrie, als sie wieder ging, denn er h\u00e4tte gern noch mehr Zeit mit ihr verbracht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/5920145217-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Solio genie\u00dft etwas Luzernenheu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 8. April 2014<\/strong><br \/>\nAshaka ist nun wieder ganz sie selbst, nachdem sie die Antibiotika und die Infusion bekommen hatte. Sie ist wieder verspielt und fr\u00f6hlich und sie zeigte gemeinsam mit Kamok eine tolle Show f\u00fcr die Mittagsbesucher, als sie ihr Staubbad genossen. Der kleine Kauro k\u00e4mpft noch immer mit seinen letzten zwei Z\u00e4hnen. Das Zahnen macht den Babys immer Probleme, doch er ist noch immer stark und gesund.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/59201452239-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kamok verhandelt mit den Felsen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 9. April 2014<\/strong><br \/>\nAls die Waisen heute auf dem Weg in den Wald waren und die Jungs sich gegenseitig in Kr\u00e4ftemessen verwickelten, trafen sie pl\u00f6tzlich auf zwei liegende B\u00fcffel. Als diese sich erhoben, gerieten die j\u00fcngeren Waisen wie Oltaiyoni, Kithaka, Lemoyian, Rorogoi und Barsilinga in Panik und rannten trompetend zu den Keepern zur\u00fcck. Als die B\u00fcffel weggegangen waren, begannen die \u00e4lteren Waisen, angef\u00fchrt von Murera und Sonje, die B\u00fcsche zu zerlegen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/5920145414-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Oltaiyoni mit den anderen drau\u00dfen im Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 10. April 2014<\/strong><br \/>\nHeute morgen wurden Jasiri, Faraja, Teleki, Nelion, Lentili und Lima Lima von einem Buschbock erschreckt, der an ihnen vorbeihuschte. Sie begannen gleich, das umliegende Geb\u00fcsch zu zertrampeln, was den Rest der Herde anlockte, die begeistert mitmachte. Nur Murera, Sonje und Orwa blieben zur Beobachtung der Situation zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/5920145463-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Jasiri genie\u00dft beim Schlammbad etwas Gr\u00fcnfutter<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 11. April 2014<\/strong><br \/>\nHeute hatte wieder ein Waisenkalb das Gl\u00fcck, gerettet zu werden. Seiner Mutter aus dem Samburu Naturschutzgebiet ging es schon l\u00e4ngere Zeit schlecht und sie war von den Samburu Wildh\u00fctern beobachtet worden. Als sie schlie\u00dflich gestern nacht zusammengebrochen und gestorben war, folgte das Kalb einer anderen Herde, konnte aber aufgesp\u00fcrt und gerettet werden. Am Oryx-Flugfeld wartete es auf das Flugzeug nach Nairobi. Das f\u00fcnfmonatige Bullkalb wurde Sokotei genannt, was der Name einer lokalen Busch-Art ist, die von den Bewohnern als Zahnb\u00fcrste verwendet wird. Das Kalb war sehr hungrig und nahm sofort nach seiner Ankuft die Milch an. Seine Mutter hatte leider in den letzten Tagen keine Milch mehr f\u00fcr ihn, da ihr Zustand sich immer weiter verschlechtert hatte. Barsilingas Team kam dann zu ihm, um ihn zu begr\u00fc\u00dfen, doch er vermisste seine Mutter und war noch sehr verst\u00f6rt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/59201455733-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sokotei bekommt Milch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 12. April 2014<\/strong><br \/>\nSokotei hat sich schon ausreichend beruhigt um sich der j\u00fcngeren Waisengruppe mit Arruba und der kleinen Oltaiyoni anschlie\u00dfen zu k\u00f6nnen. Sie begr\u00fc\u00dften ihn herzlich. Nur die kleinen frechen Jungs wie Kithaka, Lemoyian und Barsilinga versuchten, ihn herumzuschubsen und mussten von den Keepern ermahnt werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/59201471954-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sokotei und Arruba begr\u00fc\u00dfen sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 13. April 2014<\/strong><br \/>\nHeute war der zweite Tag f\u00fcr Sokotei drau\u00dfen im Busch mit den anderen Waisen und nichts deutete daraufhin, dass er fliehen m\u00f6chte. Weil Lemoyian, Rorogoi und Barsilinga wieder versuchten, ihn zu \u00e4rgern, mussten die Keeper ihn besch\u00fctzen und mit dem frechen Trio schimpfen. Danach veranstalteten Barsilinga und Lemoyian gemeinsam einen Spa\u00df-Kampf um den Neuling und auch die Besucher bei dem Mittagsschlammbad zu beeindrucken.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/59201472920-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sokotei und Rorogoi<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 14. April 2014<\/strong><br \/>\nDer kleine Sokotei ist noch immer kr\u00e4ftig, aber er hat Magenprobleme, da er sehr pl\u00f6tzlich von der Muttermilch entw\u00f6hnt wurde und nun mit dem k\u00fcnstlichen Ersatz zurechtkommen muss. Er bekam Kaolin und gr\u00fcne Tonerde, in der Hoffnung, dass das seinen Durchfall eind\u00e4mmt. Nach der Mittagsf\u00fctterung bei der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde ging er wieder zur\u00fcck zu den \u00e4lteren Waisen, die erst in der zweiten Etappe dran waren, anstatt mit seinen Altersgenossen zu spielen.<br \/>\nKauro hat noch immer mit dem Zahnungsprozess zu k\u00e4mpfen. Ein Bluttest zeigte eine Bakterieninfektion und er bekam orales Sulfadimidin.<br \/>\nUm 14 Uhr griffen zwei L\u00f6wen eine junges Warzenschweinm\u00e4nnchen an und t\u00f6teten es in Sichtweite der drei j\u00fcngsten Waisen. Sie klammerten sich eng an ihre Keeper, die sie langsam von den L\u00f6wen wegf\u00fchrten, die inzwischen ihre Beute in das Geb\u00fcsch schleiften.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/5920147337-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sokotei drau\u00dfen im Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 15. April 2014<\/strong><br \/>\nDer kleine Sokotei trauert noch immer um seine Mutter. Er hat sich zwar mit den anderen Waisen angefreundet, doch er m\u00f6chte noch immer nicht an den Mittagsspielereien bei der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde teilnehmen. Am Abend kam er in Begleitung von Murera und Sonje zu den Stallungen zur\u00fcck und wurde von dort von Barsilinga, Rorogoi, Kithaka und Arruba zu seinem eigenen Stall eskortiert. Dort legte er sich schlafen, und sein Nachbar Barsilinga steckte ab und zu den R\u00fcssel zu ihm hin\u00fcber um ihn zu tr\u00f6sten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/59201473734-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sokotei mit den Anderen im Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 16. April 2014<\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend der Nacht stie\u00dfen Murera und Sonje ihre Gehegetore kr\u00e4ftig an, in der Hoffnung, damit ein paar Hy\u00e4nen zu verschrecken, die auf den Gel\u00e4nde der Elefantengehege herumlungerten. Diese lie\u00dfen sich dann aber erst vom n\u00e4chtlichen Milchmischer verschrecken.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/59201474133-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera posiert von der Kamera<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 17. April 2014<\/strong><br \/>\nEs ist nun zehn Tage her, seit Solio Maxwell zuletzt besucht hat. Wir hoffen, dass sie sicher ist und sie ihre Freiheit bei den anderen wilden Nash\u00f6rnern genie\u00dft. Sie hat sich mit einer Nashornkuh angefreundet, die ein Kalb ihn ihrem Alter hat.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/59201474734-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Schulkinder besuchen die Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 18. April 2014<\/strong><br \/>\nHeute unterhielt Teleki die Besucher des \u00f6ffentliches Schlammbades, indem er seinen Kopf in das Matschlosch steckte und ein Hinterbein in die Luft steckte. Alle G\u00e4ste lachten \u00fcber ihn. Die Besucher lieben es, die Waisen fr\u00f6hlich und zufrieden mit ihren Keepern zu sehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/59201475818-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Teleki geht ins Matschloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 19. April 2014<\/strong><br \/>\nMurera und Sonje beanspruchen noch immer Lima Lima, Quanza, Teleki, Faraja und Jasiri f\u00fcr sich und fressen mit ihnen gemeinsam separiert von der anderen Gruppe. Sie sind auch immer z\u00f6gerlich, abends zu den Stallungen zur\u00fcckzukehren und die Keeper m\u00fcssen sie erst zusammentrommeln und zur\u00fcckbringen.<br \/>\nMurera ist nun schon \u00fcber f\u00fcnf Jahre alt und f\u00fchlt sich schon sicher genug, um wie ein wilder Elefant durch die B\u00fcsche zu streifen. Sie wird bald gemeinsam mit Sonje zur neuen &#8222;Invaliden-Auswilderungsstation&#8220; im Kibwezi-Wald gebracht werden, sobald die neuen Stallungen dort fertig gestellt sind und sie aufnehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/5920148226-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lima Lima und Quanza<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 20. April 2014<\/strong><br \/>\nSobald die gro\u00dfen M\u00e4dchen am Morgen ihre Gehege verlassen und nach den j\u00fcngeren Waisen Sokotei und Oltaiyoni gesehen hatten, forderte der freche Kithaka Balguda zu einem ernsten Kr\u00e4ftemessen heraus &#8211; die Lieblingsbesch\u00e4ftigung kleiner Jungs. Balguda gewann heute, sehr zur Entt\u00e4uschung Kithakas, der sich dann seinen besten Freund Lemoyian vornahm. Dieser Wettbewerb endete unentschieden, was Kithaka wieder aufmunterte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/5920148445-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Balguda winkt mit seinem R\u00fcssel<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 21. April 2014<\/strong><br \/>\nSokotei liebt seine Keeper und nuckelt gern an ihren Fingern. Sein Zustand hat sich verschlechtert, denn sein Magen muss sich noch immer an die neue Milch-Formel gew\u00f6hnen. Nachdem er vorher nur sehr ungern abends in seinen Stall zur\u00fcckgegangen ist, geht er jetzt in Begleitung seiner Artgenossen gern hinein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/5920148836-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sokotei mit den Anderen beim Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 22. April 2014<\/strong><br \/>\nDie kleinen Elefanten Ashaka und Kamok legen nun an Gewicht zu und ihre w\u00e4hrend des Zahnens eingefallenen Wangen f\u00fcllen sich wieder und werden sch\u00f6n rund. Kauro k\u00e4mpft immer noch damit, seinen vierten Zahn herauszubilden, doch sein Appetit ist ungemindert. Trotzdem hat sein Allgemeinzustand gelitten, was normal in dieser Zeit ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/59201481134-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mishak mit den drei Babys im Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 23. April 2014<\/strong><br \/>\nEin franz\u00f6sisches Fernsehteam war heute im Waisenhaus um die Waisen zu filmen, wie sie aus ihren Gehegen kamen. Die kleine Kamok, die sich selbst als Mini-Leitkuh der kleinsten Waisen ansieht, versuchte, die Fernsehleute von Ashaka und Kauro wegzuschubsen. Die Fernsehcrew erlebte einen aufregenden Moment, als zwei L\u00f6wen auftauchten, die gerade ein Warzenschwein verfolgten. Das Warzenschwein entkam, indem es in dichtes Geb\u00fcsch rannte. Die L\u00f6wen patroullierten weiter um den Busch herum, w\u00e4hrend die Keeper die kleinen Elefanten, deren rote Decken als L\u00f6wenabschreckung dienen, von den Raubkatzen wegf\u00fchrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/59201481328-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kamok klettert einen H\u00fcgel hinauf.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 24. April 2014<\/strong><br \/>\nEin leichter Nieselregen begr\u00fc\u00dfte die Waisen heute morgen. Die vier kleinsten Waisen mussten in ihre Decken geh\u00fcllt in ihren St\u00e4llen bleiben, bis sich das Wetter besserte. W\u00e4hrenddessen genossen die \u00e4lteren Waisen das Rollen in der feuchten Erde auf ihrem Weg in den Busch. Oltaiyoni und sogar der kleine Sokotei genossen diese Spielereien. Sokotei f\u00fchlt sich inzwischen sehr wohl als Mitglied der Waisenherde, aber am Mittagsschlammbad vor den vielen Besuchern m\u00f6chte er noch immer nicht teilnehmen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/59201481712-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Oltaiyoni h\u00e4lt sich an einem Keeper fest<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 25. April 2014<\/strong><br \/>\nSokotei freundet sich eng mit Mashariki an, die drau\u00dfen im Busch immer in seiner N\u00e4he bleibt und ihn abends bis zum Stall eskortiert und so die frechen Waisen Kithaka und Barsilinga, die immer etwas im Schilde f\u00fchren, davon abh\u00e4lt ihn zu \u00e4rgern.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/512201443529-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sokotei untersucht das Schlammloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 26. April 2014<\/strong><br \/>\nNachdem sie zuletzt am 7. April gesehen worden war, traf Solio heute auf die Waisen. Sie war gerade auf dem Weg zu den Stallungen, um Maxwell zu begr\u00fc\u00dfen und ihr altes Gehege zu besuchen, in dem sie sich ausruhen und etwas Luzernenheu fressen konnte. Murera, Sonje, Quanza und Orwa gingen sofort in Angriffsmodus, sodass sie mit aufgestelltem Schwanz das Tempo erh\u00f6hte. Max war sehr aufgeregt von ihrem Auftauchen und genoss es wie \u00fcblich, mit ihr durch die Absperrung zu raufen. Als sich Solio in ihr Gehege zur\u00fcckzog um sich auszuruhen, legte sich Max so dicht es ging neben sie und war sichtlich entt\u00e4uscht, als sie sich wieder auf den Weg machte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/512201443855-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Orwa und Murera sind nett<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 27. April 2014<\/strong><br \/>\nIn letzter Zeit separiert sich Bomani immer mehr von den Anderen und grast unabh\u00e4ngig von ihnen. Wie ein junger Bulle will er demonstrieren, dass er gut alleine klar kommt und nicht auf seine Artgenossen angewiesen ist. Orwa und Teleki sind die \u00e4lteren Bullen, die immer gerne bei ihren besten Freunden bleiben. Orwa genie\u00dft es mit Murera und Sonje unterwegs zu sein, w\u00e4hrend Teleki sich eher an Ziwa, Lima Lima und Quanza h\u00e4lt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/512201444331-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bomani genie\u00dft seine Milch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 28. April 2014<\/strong><br \/>\nAls die drei kleinen Babys Kamok, Ashaka und Kauro auf dem Weg zu den \u00e4lteren Elefanten waren, kamen ihnen Rorogoi und Barsilinga entgegen, die sie herzlich begr\u00fc\u00dften.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/51220144469-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Rorogoi genie\u00dft ihre Milch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 29. April 2014<\/strong><br \/>\nSolio besuchte Max heute erneut und schreckte auf dem Weg zu den Stallungen die Waisen auf, die trompetend zu ihren Keepern zur\u00fcckeilten und nicht genau wussten, was sie erschreckt hatte. Solio verbrachte einige Zeit damit, die interessanten Nashornger\u00fcche auf den Felsen neben dem Wald zu untersuchen, w\u00e4hrend die Keeper alle H\u00e4nde voll zu tun hatten, die Waisen wieder zusammenzutrommeln, von denen einige bis zu den Stallungen zur\u00fcckgerannt waren. Wie \u00fcblich war Max von diesem Besuch Solios begeistert.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/51220144511-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen genie\u00dfen das hohe Gras<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 30. April 2014<\/strong><br \/>\nEs war ein k\u00fchler Morgen und die Waisen dr\u00e4ngten sich zusammen, um sich warm zu halten. F\u00fcr das Mittagsschlammbad war frische rote Erde herangeholt worden und alle Waisen genossen diese ausgiebig, sogar der kleine Sokotei, der heute zum ersten Mal an der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde sowie der privaten Besuchsstunde um 15 Uhr teilnahm.<br \/>\nDie gute Nachricht zum Monatsende ist, dass Kauro seinen letzten Zahn bekommen hat und nun viel lebhafter und gl\u00fccklicher ist. Er genie\u00dft die Anwesenheit von Kamok und Ashaka und seiner Keeper und freut sich auch, wenn sie gelegentlich bei den \u00e4lteren Waisen sein d\u00fcrfen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/512201445325-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sokotei und Oltayoni beim Schlammbad<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-april-2014\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dienstag, 1. April 2014 Die kleine Kamok wachte mit guter Laune auf und ging direkt zu Ashakas Stall um sie abzuholen. Die beiden stie\u00dfen spielend gegeneinander, als sie vor Kauros T\u00fcr standen und darauf warteten, dass die Keeper auch ihm \u00f6ffneten. Sobald er herauskam, begr\u00fc\u00dften sie ihn herzlich und die drei kleinen Elefanten machten sich &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-april-2014\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eNairobi Nursery April 2014\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":5092,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41,40,1],"tags":[],"class_list":["post-5091","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nairobi_nursery","category-tagebuch-der-keeper","category-news"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5091","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5091"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5091\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5097,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5091\/revisions\/5097"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5092"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5091"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5091"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5091"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}