{"id":522,"date":"2009-03-15T11:46:20","date_gmt":"2009-03-15T10:46:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=522"},"modified":"2009-03-15T11:46:20","modified_gmt":"2009-03-15T10:46:20","slug":"newsletter-aus-kenia-die-eli-waisen-im-februar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-kenia-die-eli-waisen-im-februar\/","title":{"rendered":"Newsletter aus Kenia \/ die Eli-Waisen im Februar"},"content":{"rendered":"<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe<\/b> <\/p>\n<p>Der Monat Februar war wohl der stressigste Monat, den wir jemals hatten. Einer Elefanten-Rettungsaktion folgte sofort die n\u00e4chste, viele der Neuank\u00f6mmlinge starben, und zu unser aller Best\u00fcrzen musste die kleine <b>Ziwani<\/b> eingeschl\u00e4fert werden, die doch so tapfer ums \u00dcberleben gek\u00e4mpft hatte. Massai-Stammesangeh\u00f6rige, die ihr Vieh illegal im S\u00fcdlichen Tsavo-West Nationalpark grasen lie\u00dfen, hatten sie mit einem Speer \u00fcbel zugerichtet, und die Wunden waren offenbar so tief, dass auch ihre Magenwand perforiert war. Dadurch bekam sie eine Bauchfellentz\u00fcndung und brach am 10. zusammen. Der Tierarzt riet zur Euthanasie, und in Anbetracht der Tatsache, dass es f\u00fcr sie keine Hilfe mehr gab, wurde sie schlie\u00dflich eingeschl\u00e4fert. Ihr Leiden zu beenden war die letzte gute Tat, die wir f\u00fcr sie erbringen konnten, gleichzeitig f\u00fchlten wir jedoch so viel \u00c4rger und Hass auf diejenigen, die es verursacht hatten. Es gibt Momente, in denen man sich daf\u00fcr sch\u00e4mt, ein \u201eMensch\u201c zu sein, sollten diese brutalen Killer diesen Titel \u00fcberhaupt verdienen. Am 20. Februar erreichte uns per Buschfunk die Nachricht, dass die Massai ein weiteres Elefantenbaby in der N\u00e4he des gleichen Kanals am Ziwani Sisal Estate, unweit der Stelle, wo auch <b>Ziwani<\/b> verletzt wurde, aufgespie\u00dft hatten. Und erst k\u00fcrzlich wurde eine erwachsene Kuh und ihr Kalb in der N\u00e4he des vornehmen Finchatten\u2019s Tourist Camp in Tsavo-West durch einen Speer get\u00f6tet. W\u00e4hrend auf Wilderer aus Somalia in einem Nationalpark sofort geschossen wird, scheint es, dass sich Massai-Wilderer in Schutzgebieten ungestraft illegal bet\u00e4tigen d\u00fcrfen! Das ist mit Sicherheit der falsch!  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/03\/ziwani-a-terrible-beginning.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px\" height=\"244\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/03\/ziwani-a-terrible-beginning-thumb.jpg\" width=\"164\" border=\"0\"\/><\/a> <\/p>\n<p><!--more--> <\/p>\n<p>Es gab in diesem Monat sieben Neuzug\u00e4nge in der Nairobi-Nursery &#8211; der lebende Beweis daf\u00fcr, was die Elefanten in Kenia derzeit durchmachen. Am 3. erreichte uns der kleine <b>Sabachi<\/b>, am 6. der erste eine Woche alte <b>Kibo<\/b> und am 13. kam der 10 Monate alte <b>Loimugi<\/b>. Er litt bereits an schwerem Durchfall, die wir nicht in den Griff bekamen und starb am 20. Februar. Am 14. kam das 8 Monate alte Baby <b>Muti<\/b> (und starb am 21. an einer Lungenentz\u00fcndung trotz einer 5 Tage langen Antibiotika-Behandlung mit Noroclav-\u00ae) und am 15. das Neugeborene <b>Milgis<\/b>, das am 23. Februar verstarb. (Sp\u00e4ter h\u00f6rten wir, dass sie vor ihrem Transport in die Nursery offenbar (gut gemeint) mit Maisbrei und Tee von ihren Samburu-Rettern gef\u00fcttert wurde. Leider bekam diese Nahrung ihrem Magen \u00fcberhaupt nicht.) Am 24. retteten wir ein weiteres, sehr ausgemergeltes Baby von 3 Monaten namens <b>Kirisa<\/b>, dessen Leben am Monatsende am seidenen Faden hing und nur wenige Tage sp\u00e4ter endete. Am 26. kam schlie\u00dflich der 4 Wochen alte <b>Soit<\/b> an, der ebenfalls sehr abgemagert war. Er starb eine Woche sp\u00e4ter. Diese letzten beiden Waisen und <b>Loimugi<\/b> waren zu entkr\u00e4ftet und zu lange ohne Muttermilch, so dass wir sie nicht wieder aufp\u00e4ppeln konnten. Elefanten-Babys, die sich Wasserstellen mit domestizierten Viehherden teilen, sind einem noch gr\u00f6\u00dferen Risiko ausgesetzt, weil sie den Staub aus Kuhdung einatmen und m\u00f6glicherweise auch Kot aufnehmen, wenn sie versuchen mit dem Maul zu saufen (sehr junge Elefanten m\u00fcssen die Benutzung ihres R\u00fcssels erst noch lernen).  <\/p>\n<p>Der K\u00f6rper des kleinen <b>Soit<\/b>, dessen Symptome mit denen vieler anderer Neuzug\u00e4nge \u00fcbereinstimmte, wurde obduziert. Die Untersuchung ergab, dass die Krankheit von einem Rotavirus ausgel\u00f6st wurde. Das erkl\u00e4rt auch, warum die Behandlung mit Antibiotika nicht anschlug.  <\/p>\n<p><b>Sabachi<\/b> lief seinerzeit einfach auf das Gel\u00e4nde des Serara Camps im Namunyak-Schutzgebiet &#8211; zum gro\u00dfen Erstaunen des G\u00e4rtners! <b>Kibo<\/b> wurde aus einem Brunnen am Fu\u00dfe des Mt. Kilimandscharo gerettet, wahrscheinlich handelt es sich um den gleichen, in den auch <b>Mawenzi<\/b> und <b>Sinya<\/b> fielen. (Die Forscher im Amboseli versicherten, die Probleme mit diesem Brunnen zur Sprache zu bringen und zu erfragen, ob es m\u00f6glich ist, Stufen in die Seitenw\u00e4nde zu hacken, so dass sich die Elefanten im Notfall selbst befreien k\u00f6nnen.) <b>Loimugi<\/b> wurde ebenfalls im Namunyak-Schutzgebiet gefunden, wo sie einsam und verlassen umher wanderte. <b>Muti<\/b> hingegen kam (ebenfalls allein unterwegs) aus Massai-Land in der N\u00e4he von Kilgoris. <b>Kirisia<\/b> stammt aus den bewaldeten Kirisia-Bergen in der N\u00e4he von Maralal in Nord-Kenia. Auch dieses Baby war ohne Begleitung auf Wanderschaft. <b>Soit<\/b> kam aus der gleichen Region wie <b>Muti<\/b>, n\u00e4mlich Massai-Land, und auch in seiner N\u00e4he wurde kein weiterer Elefant gesehen. (Es gibt Berichte \u00fcber viel Elefanten-Wilderei in dieser Region.)  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/03\/kibo-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px\" height=\"244\" alt=\"Kibo \" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/03\/kibo-1-thumb.jpg\" width=\"164\" border=\"0\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>In all den Jahren, in denen der Trust nun schon hier arbeitet, gab es nie mehr 12 Waisen zur gleichen Zeit in der Nairobi-Nursery. H\u00e4tten alle Neuzug\u00e4nge \u00fcberlebt, und h\u00e4tten wir <b>Shimba<\/b>, <b>Wasessa<\/b>, <b>Siria<\/b> und <b>Mzima<\/b> nicht nach Voi gebracht, m\u00fcssten nunmehr \u00fcber 20 Waisen-Elefanten in der Nursery betreut werden!  <\/p>\n<p><b>Wasessa<\/b>, <b>Shimba<\/b>, <b>Mzima<\/b> und <b>Siria<\/b> wurden am 21. nach Voi im S\u00fcdlichen Tsavo-Ost Nationalpark gebracht, um in der Nursery mehr Platz zu schaffen. Der Umzug musste fr\u00fcher als geplant stattfinden, denn normalerweise handhaben wir das ungern in der hei\u00dfesten Jahreszeit, also Januar bis M\u00e4rz. Dieses Mal hatten wir jedoch nicht wirklich eine Wahl, denn in Nairobi gingen uns die Unterk\u00fcnfte aus. Die Voi-Stallungen stehen seit mehr als einem Jahr leer, nachdem die 36 fr\u00fcheren Bewohner erfolgreich in die Wildnis \u201eumgezogen\u201c sind. Sie leben inzwischen ein ganz normales Elefantenleben inmitten wilder Herden, und mittlerweile hat <b>Emily<\/b> sogar ihr eigenes, in der Wildnis geborenes, K\u00e4lbchen namens <b>Eve<\/b>. Joseph Sauni und seine Kollegen waren \u00fcbergl\u00fccklich, endlich wieder ein paar Elefantenz\u00f6glinge in ihre Obhut zu bekommen!  <\/p>\n<p><b>Lesanju<\/b>, <b>Lempaute<\/b> und <b>Sinya<\/b> schienen in der Zwischenzeit ziemlich durcheinander, durch das Verschwinden vier ihrer Gef\u00e4hrten und die st\u00e4ndige Trennung von den kleinen Elefanten, wenn sie zum Schlammbad und zur Milchmahlzeit gebracht werden sollten. <b>Lesanju<\/b>, <b>Lempaute<\/b> und <b>Sinya<\/b> hatten offenbar Angst, dass auch sie pl\u00f6tzlich verschwinden w\u00fcrden! Die Abreise unserer vier \u00e4lteren Waisen und der Tod vieler Babys brachte viel Unruhe und Umsortierung in den Schlaflagern. Das l\u00e4uft nie reibungslos ab, dieses Mal rebellierten vor allem <b>Suguta<\/b> und <b>Sabachi<\/b>, die es gewohnt waren, sich einen Schlafplatz zu teilen. Jetzt fanden sie sich im Nachbarstall des anderen wieder, br\u00fcllten die ganze Nacht und brachten alle um den Schlaf. <b>Lesanju<\/b>, <b>Lempaute<\/b> und <b>Sinya<\/b> wurden dadurch noch nerv\u00f6ser. Die Keeper sahen sich gezwungen, <b>Suguta<\/b> letztlich wieder zu <b>Sabachi<\/b> zu lassen (neben <b>Mzima<\/b>) und Frieden kehrte in die Stallungen ein. Allerdings nicht lange, denn sobald sich <b>Suguta<\/b> hinlegte, versuchte <b>Sabachi<\/b>, auf sie zu steigen, was in einer Pr\u00fcgelei und noch mehr Gebr\u00fclle endete! Es wurde fieberhaft \u00fcberlegt, und schlie\u00dflich wurde <b>Suguta<\/b> zu <b>Mawenzi<\/b> in den Stall neben <b>Sabachi<\/b> gebracht, so dass die beiden sich nach wie vor sehen konnten, aber trotzdem getrennt waren. Das funktionierte gut, auch wenn <b>Sabachi<\/b> anfangs noch protestierte!  <\/p>\n<p>In der Zwischenzeit lagen die Resultate aus <b>Soits<\/b> Autopsie vor, und die drei St\u00e4lle, in denen zuvor die verstorbenen Neuzug\u00e4ngen lagen, mussten gr\u00fcndlich desinfiziert werden, und d\u00fcrfen nun f\u00fcr einige Wochen nicht belegt werden. Bevor wir h\u00f6rten, dass Baby <b>Milgis<\/b> mit Maisbrei und Tee gef\u00fcttert wurde, gingen wir davon aus, dass sie in ihren ersten Stunden offenbar nicht gen\u00fcgend Kolostrum von ihrer Mutter erhalten hat, was wohl der Grund f\u00fcr ihre Atemwegs- und Magen-Darm-Erkrankung gewesen sein musste. Zum dritten Mal in der Geschichte des Trusts infundierten wir Blutplasma in die Ohrvene. Das Blut stammte von <b>Sinya<\/b> und wurde ihr unter Narkose entnommen. <b>Milgis<\/b> erholte sich nach der Infusion ein wenig, aber verstarb am 23. Februar. Nachdem wir in diesem Monat so viele Elefanten beerdigen mussten, von denen viele am gleichen Tag oder so kurz aufeinander starben, waren die Keeper (und wir) besonders traurig und entt\u00e4uscht. Die anhaltenden Berichte von (durch Chinesen forcierte und) eskalierender Wilderei von Elefanten, Nash\u00f6rnern und Gro\u00dfkatzen im ganzen Land sowie der unaufh\u00f6rlichen Wilderei von Bushmeat (Fleisch von Wildtieren) trugen nicht zur Besserung der Stimmung bei.  <\/p>\n<p>Als ob all dies nicht schon schlimm genug sei, ist es auch noch trockener als sonst. Die Fl\u00fcsse und Seen trocknen aus und die W\u00e4lder werden f\u00fcr Hartholz und Holzkohle gerodet. In der Lokalpresse war neulich ein Satellitenphoto abgebildet, aufgenommen von der UNEP (Umweltprogramm der Vereinten Nationen), das den Ernst der Lage nur noch unterstreicht und schreckliche Konsequenzen f\u00fcr die Zukunft vorhersagt. Aber anscheinend st\u00f6\u00dft all dies immer noch auf taube Ohren!  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/03\/kenia.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px\" height=\"244\" alt=\"Kenia\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/03\/kenia-thumb.jpg\" width=\"164\" border=\"0\"\/><\/a>  <\/p>\n<p><b>Kenia<\/b> ist ein sehr f\u00fcrsorglicher kleiner Elefant, eine Junior-Leitkuh in der Nursery, die <b>Mawenzi<\/b> unter ihre Fittiche genommen hat. Auch gegen\u00fcber Neuank\u00f6mmlingen, die sich nicht so recht eingew\u00f6hnen k\u00f6nnen, ist sie immer besonders liebevoll. Seit der Abreise von <b>Shimba<\/b>, <b>Mzima<\/b>, <b>Siria<\/b> und <b>Wasessa<\/b> d\u00fcrfen die \u00e4lteren Elefanten jetzt tags\u00fcber mehr Zeit mit den Babys verbringen. Das hat <b>Kenias<\/b> Rolle ein wenig ersch\u00fcttert. <b>Lesanju<\/b> hat sich <b>Sabachi<\/b> als Liebling auserkoren, w\u00e4hrend sich <b>Lempaute<\/b> auf <b>Mawenzi<\/b> st\u00fcrzt, die eigentlich lieber mit <b>Kenia<\/b> zusammen ist und immer wieder vor <b>Lempaute<\/b> fl\u00fcchtet. Aber die l\u00e4sst sich nur ungern einen Strich durch die Rechnung machen, und so verfolgt sie <b>Mawenzi<\/b> auf Schritt und Tritt! <b>Sinya<\/b> ist noch unentschlossen, welchem Baby sie sich nun mehr widmen soll und konzentriert sich voll und ganz auf <b>Lesanju<\/b>, die sie verg\u00f6ttert. <b>Kenia<\/b> wird ihre alte Position bald wieder erlangen, denn die drei \u00e4lteren Waisen sollen voraussichtlich im Mai zu <b>Shimba<\/b> und Co. umziehen.  <\/p>\n<p>&nbsp; <\/p>\n<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Ithumba-Gruppe<\/b> <\/p>\n<p>Eine Umfangsvermehrung an <b>Sians<\/b> linkem hinteren Fu\u00df bereitete uns Kopfzerbrechen, ebenso wie ihre Z\u00e4hne, die die Keeper als sehr abgenutzt beschrieben. David Ndeereh, der Tierarzt aus unserer mobilen Einheit, kam am 22. Februar nach Ithumba, stellte <b>Sian<\/b> ruhig und untersuchte sowohl ihren Fu\u00df als auch ihre Z\u00e4hne. Das Problem am Fu\u00df war offenbar keine b\u00f6sartige Umfangsvermehrung, sondern eine so genannte \u201eHyperkeratose\u201c (\u00fcberm\u00e4\u00dfige Verhornung der Haut) am \u00dcbergang zum Ballen. Verursacht wurde das Ganze vermutlich durch eine Hautirritation, die dazu f\u00fchrte, dass vermehrt Horngewebe gebildet wurde. Da sich um die Verdickung einige Risse bildeten, war er zuversichtlich, dass das \u00fcberfl\u00fcssige Horn bald von selbst abf\u00e4llt, und verordnete unterst\u00fctzend t\u00e4gliches Einreiben mit \u00c3\u2013l. <b>Sians<\/b> Backenz\u00e4hne dagegen waren ungew\u00f6hnlich stark abgenutzt. Da jeder Backenzahn im Leben eines Elefanten jedoch 6 Mal erneuert wird (indem sich der n\u00e4chste von hinten nach vorn schiebt), sah er dieses Handicap als vor\u00fcbergehend an. In der Zwischenzeit wurde das \u00c3\u2013l f\u00fcr <b>Sians<\/b> Fu\u00dfproblem beschafft (Teebaum\u00f6l gemischt mit Kokos\u00f6l) und zus\u00e4tzlich noch ein paar Pferdepellets, die zugef\u00fcttert werden sollten, um sie bei Kr\u00e4ften zu halten, bis die n\u00e4chsten Backenz\u00e4hne nachgewachsen sind.  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/03\/chyulu-feeding.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px\" height=\"184\" alt=\"Chyulu \" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/03\/chyulu-feeding-thumb.jpg\" width=\"244\" border=\"0\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>Am Monatsanfang gab es, wie in der Nursery, auch in Ithumba eine Neuordnung der Schlafpl\u00e4tze. <b>Galana<\/b> und 7 der \u00e4lteren Waisen, die noch Milch bekommen, wurden in die Stallungen gebracht, in denen fr\u00fcher <b>Yatta<\/b> und ihre Gruppe lebten, die ja mittlerweile nicht mehr auf die Keeper angewiesen sind. <b>Lualeni<\/b> und ihre 4 Mitstreiter zogen in <b>Galanas<\/b> fr\u00fcheres Quartier, und <b>Sian<\/b>, <b>Lenana<\/b>, <b>Chyulu<\/b> und <b>Makena<\/b> r\u00fcckten in <b>Lualenis<\/b> fr\u00fcheren Stall nach.  <\/p>\n<p>Wie eh und je hielten <b>Yatta<\/b> und ihre Gruppe regelm\u00e4\u00dfigen Kontakt zu den j\u00fcngeren, noch von den Keepern abh\u00e4ngigen, Elefanten &#8211; inzwischen bekannt als <b>Galanas<\/b> Gruppe, denn <b>Galana<\/b> scheint die neue Nachwuchs-Leitkuh zu sein. Sie wird dabei tatkr\u00e4ftig von <b>Loijuk<\/b> und <b>Sunyei<\/b> unterst\u00fctzt. <b>Loijuk<\/b> f\u00fchrt die Gruppe meistens am Morgen an die Futterstelle, w\u00e4hrend sie von <b>Lualeni<\/b>, <b>Chyulu<\/b>, <b>Sian<\/b> oder <b>Sidai<\/b> abends zur\u00fcck in die Stallungen geleitet werden. Einmal hat auch <b>Madiba<\/b> diese Aufgabe \u00fcbernommen. <b>Galana<\/b>, manchmal auch mit Hilfe von <b>Rapsu<\/b>, war in diesem Monat der Friedensstifter. Sie trennte <b>Ndomot<\/b> und <b>Kora<\/b>, die sich oft pr\u00fcgeln, genauso wie <b>Kamboyo<\/b> und <b>Zurura<\/b>, die schon in der Nursery ihre Kr\u00e4fte miteinander gemessen hatten.  <\/p>\n<p>Nachdem <b>Yatta<\/b> und ihre Gruppe f\u00fcr einige Tage verschwunden waren, kehrten sie am 2. Februar zur\u00fcck und blieben bis mittags bei der Herde. Dann gingen sie wieder ihre eigenen Wege, nahmen dieses Mal jedoch <b>Challa<\/b> mit, w\u00e4hrend <b>Wendi<\/b>, <b>Tomboi<\/b> und <b>Rapsu<\/b> bei den j\u00fcngeren blieben. Jetzt, da die nat\u00fcrlichen Wasserl\u00f6cher wieder austrocknen, steigt erneut auch die Aktivit\u00e4t an der Stalltr\u00e4nke, und es wurden viele Elefanten und B\u00fcffel beim Saufen beobachtet. Zwei ausgewachsene wilde Elefantenk\u00fche und ihre K\u00e4lber kamen am 8., gefolgt von einer Gruppe B\u00fcffel, die sich auch von neu ankommenden Elefanten nicht von ihrem Platz verdr\u00e4ngen lie\u00dfen, bis sie ihren Durst gestillt hatten. Zwei wilde Bullen kamen am 13. und weitere f\u00fcnf tauchten am 26. Februar auf.  <\/p>\n<p>Am 5. Februar erwartete die Keeper, die morgens immer als erstes die Tr\u00e4nke anschalten, bereits ein wilder Bulle. Ein weiterer tauchte am gleichen Tag beim Schlammbad auf, und wurde besonders von <b>Rapsu<\/b> freudig begr\u00fc\u00dft. Offenbar kannte der ihn durch <b>Yattas<\/b> Gruppe, mit der er in letzter Zeit viel unterwegs war. Dieser Bulle begleitete die J\u00fcngsten schlie\u00dflich zu ihrer Weidestelle, wo sie erneut auf <b>Yatta<\/b> und die \u00e4lteren Elefanten stie\u00dfen. Alle zusammen gingen dann gemeinsam an die Stalltr\u00e4nke zum Saufen. Die Keeper versteckten sich, um den wilden Bullen nicht zu verschrecken, und schlie\u00dflich verlie\u00dfen <b>Yatta<\/b>, ihre Gruppe und der wilde Bulle die J\u00fcngsten wieder, die noch bis zur D\u00e4mmerung weiter grasten.  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/03\/yatta-group-with-a-wild-bull-10.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px\" height=\"184\" alt=\"Yatta&acute;s Gruppe mit wildem Bullen\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/03\/yatta-group-with-a-wild-bull-10-thumb.jpg\" width=\"244\" border=\"0\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>Am 9. trafen sich alle in der Gegend um Kanziku wieder, und <b>Yatta<\/b> f\u00fchrte die Gruppe abends zur\u00fcck zu den Stallungen. Am 12. suhlten sie sich alle gemeinsam im Schlamm, und auch am 13. verbrachten sie den ganzen Nachmittag zusammen beim Grasen. Dort wurden sie sogar von 2 wilden Bullen beschnuppert, die allerdings die Flucht ergriffen, als sie menschlichen K\u00f6rpergeruch vernahmen! Am 14. kam <b>Yatta<\/b> mit ihrer Gruppe und 2 wilden Bullen zum Saufen ins Stallgel\u00e4nde. Sp\u00e4ter gesellte sich noch ein dritter wilder Bulle hinzu, und sp\u00e4ter machten sie sich alle wieder gemeinsam auf den Weg.  <\/p>\n<p>Der 21. war f\u00fcr die J\u00fcngsten ein interessanter Tag, denn im Busch trafen sie auf einen wilden, etwa 15 Jahre alten Bullen und nur kurze Zeit sp\u00e4ter auf <b>Yatta<\/b> und ihre Gef\u00e4hrten. Sie fra\u00dfen alle zusammen als Herde und begaben sich anschlie\u00dfend wieder gemeinsam zur Stalltr\u00e4nke. Die Keeper blieben wiederum auf Abstand um den Besucher nicht zu verschrecken. Am 23. kam <b>Yattas<\/b> Gruppe mit einem wilden Freund zu den Stallungen und f\u00fchrte ihn anschlie\u00dfend zum mitt\u00e4glichen Schlammbad der j\u00fcngeren Elefanten. Einen Tag sp\u00e4ter verpassten die J\u00fcngsten nur knapp vier wilde Bullen, die sich selbst eine Abk\u00fchlung mit dem Wasser aus den Trinkf\u00e4ssern g\u00f6nnten, kurz nachdem die Waisen aufgebrochen waren.  <\/p>\n<p>Am 26. gesellte sich <b>Yatta<\/b> noch im Busch zu den j\u00fcngeren und begleitete sie abends wieder zur\u00fcck nach Hause. Kurz nachdem sie verschwunden war, kamen f\u00fcnf wilde Bullen zum Saufen.  <\/p>\n<p>Auch am 28. brachten <b>Yatta<\/b> und ihre Gruppe nochmals einen wilden Freund mit. Sie waren schon sehr fr\u00fch da und warteten darauf, dass der Nachwuchs aus den Stallungen gelassen wird. Sobald der wilde Bulle jedoch die Keeper sah, machte er sich auf und davon. <b>Yatta<\/b> blieb noch, um die Junioren zu begr\u00fc\u00dfen, verschwand dann aber gleich in die Richtung, die auch ihr wilder Begleiter eingeschlagen hatte.  <\/p>\n<p>&nbsp; <\/p>\n<p><b>Monatsbericht f\u00fcr die Voi-Gruppe<\/b> <\/p>\n<p><b>Emily<\/b>, ihr Baby <b>Eve<\/b> und all die anderen Waisen ihrer Gruppe wurden am 15. und 16. bei Mazinga Hill gesichtet, wo nach ein paar unerwarteten Schauern die Landschaft gr\u00fcnte. Auch ein wilder Bulle im Teenager-Alter war bei der Gruppe. Er hatte <b>Uasos<\/b> Gr\u00f6\u00dfe und wurde ganz offensichtlich als Familienmitglied akzeptiert, denn <b>Emily<\/b> und alle anderen gingen sehr vertraut mit ihm um, inklusive der beiden gr\u00f6\u00dften m\u00e4nnlichen Herdenmitglieder <b>Laikipia<\/b> (der im letzten Monat einen \u201eSiegesritt\u201c auf einer wilden Kuh vollf\u00fchrte, die sich zu sehr um Baby <b>Eve<\/b> gek\u00fcmmert hatte) und <b>Salama<\/b>. Beide sind inzwischen 10 Jahre alt. Als die Keeper sich der Gruppe n\u00e4herten, wurde der wilde Bulle ein wenig nerv\u00f6s. Als er jedoch merkte, dass alle anderen ganz entspannt blieben, beruhigte auch er sich wieder. Sp\u00e4ter machte sich die ganze Gruppe auf den Weg zum Wasserloch der Voi Safari Lodge, wo sie sich inmitten vieler Elefantenherden wiederfanden. Sp\u00e4ter wurden sie noch einmal in der Gegend um die Mombasa Pipeline gesehen. Auch der wilde Bulle war immer noch mit von der Partie, ebenso ein weiterer Neuzugang im gleichen Alter. Letzterer musste sich jedoch erst einmal einem Kr\u00e4ftemessen mit <b>Laikipia<\/b> und <b>Salama<\/b> unterziehen.  <\/p>\n<p>&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/03\/eve-under-foot.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px\" height=\"164\" alt=\"Eve\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/03\/eve-under-foot-thumb.jpg\" width=\"244\" border=\"0\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>Am 20. Februar wurden die Voi-Keeper \u00fcber die Notlage von <b>Ziwani<\/b> informiert und machten sich f\u00fcr eine Rettungsaktion bereit. Das K\u00e4lbchen starb noch vor der Ankunft des Rettungsteams durch eine Speerwunde in den Magen. Diese wurde ihr von ber\u00fcchtigten Massai-Viehhirten zugef\u00fcgt, die in letzter Zeit h\u00e4ufig f\u00fcr Leiden dieser Art verantwortlich waren. Es ist furchtbar, dass Massai und ihre Rinderherden, die eigentlich nicht in einem Nationalpark weiden d\u00fcrfen, absichtlich Elefanten t\u00f6ten und damit auch noch ungestraft davon kommen. Das ist schlichtweg Wilderei, und da auf bewaffnete Somali-Wilderer in einem Schutzgebiet schon bei Sicht geschossen werden darf, sollte man auch gegen brutale Massai-Elefantenwilderer strenger vorgehen! Zumindest sollte man ihre Viehherden beschlagnahmen!  <\/p>\n<p>Die Ankunft von <b>Wasessa<\/b>, <b>Shimba<\/b>, <b>Mzima<\/b> und <b>Siria<\/b> am 21. war ein sehr freudiges Ereignis f\u00fcr die Voi-Keeper. Nach langer, hei\u00dfer Fahrt und einer Flasche Milch, sprang <b>Mzima<\/b> in die Tr\u00e4nke um sich abzuk\u00fchlen. Als er wieder herauskam, erwartete die vier schon ein extra f\u00fcr sie vorbereitetes Schlammbad. Gemeinsam mit ihren Keepern, erkundeten die Neuank\u00f6mmlinge die S\u00fcdseite von Mazinga Hill, wo sie sich im Schatten ausruhten, denn die Hitze machte ihnen anscheinend zu schaffen.  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/03\/mzima-shimba.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px\" height=\"184\" alt=\"Mzima &amp; Shimba\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/03\/mzima-shimba-thumb.jpg\" width=\"244\" border=\"0\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>Da sie es bisher gewohnt waren, dass ein Keeper die Nacht bei ihnen im Stall verbringt, wurden die vier Waisen sichtlich nerv\u00f6s, als aus dem Dunkeln pl\u00f6tzlich das Br\u00fcllen eines L\u00f6wen zu h\u00f6ren war. Die Keeper zogen also bei ihnen ein und versuchten sie zu beruhigen. Nach einigen Tagen hatte sich der Alltag eingestellt, und ohne Zweifel schmeckt ihnen, trotz der Hitze, auch die neue n\u00e4hrstoffreiche Vegetation aus niedrigeren Lagen.  <\/p>\n<p>Bis zum Monatsende waren <b>Emily<\/b> und ihre Gruppe noch nicht aufgetaucht, um die Neuank\u00f6mmlinge zu begr\u00fc\u00dfen. Da sie sich allerdings in der Gegend aufhalten, wird es nicht mehr lange dauern. Bis jetzt ist es den Keepern auch nicht gelungen, <b>Aitong<\/b>, <b>Natumi<\/b> und den Rest der Voi-Gruppe aufzusp\u00fcren. Offenbar sind sie immer noch weit entfernt und besch\u00e4ftigt mit <b>Aitongs<\/b> Baby, dass mittlerweile geboren sein muss.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/03\/emily-group-15.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px\" height=\"184\" alt=\"Emily&acute;s Gruppe\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/03\/emily-group-15-thumb.jpg\" width=\"244\" border=\"0\"\/><\/a><\/p>\n<p>Am 23. Februar ereignete sich eine Trag\u00f6die auf der Schnellstra\u00dfe von Nairobi nach Mombasa: eine Elefantenmutter wurde von einem Bus erfasst, get\u00f6tet und fiel auf ihr 2-j\u00e4hriges Kalb. Ein weiterer Elefant, der sie begleitet hatte, wurde ebenfalls get\u00f6tet. Das Baby wurde gerettet und nach Voi gebracht. Offenbar hatte es jedoch schwere innere Verletzungen erlitten, denn es starb nur zwei Tage sp\u00e4ter. Noch schockierender war, dass als die Nacht hereinbrach, Horden von Menschen begannen, die beiden toten Elefanten in St\u00fccke zu zerteilen um sie zum Essen mitzunehmen &#8211; trotz der Gesundheitsrisiken und dass es eigentlich illegal ist, Fleisch von Wildtieren \u00fcberhaupt zu besitzen! Es scheint, dass heute nichts mehr unm\u00f6glich ist! (Elefanten k\u00f6nnen nachts kaum sehen. Beim \u00dcberqueren von Stra\u00dfen sind sie durch die vielen Lichter v\u00f6llig verst\u00f6rt, und laufen schnell in ein Auto. Auch auf der Zugstrecke Nairobi-Mombasa werden manchmal Elefanten \u00fcberfahren.)<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-kenia-die-eli-waisen-im-februar\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsbericht f\u00fcr die Nursery-Gruppe Der Monat Februar war wohl der stressigste Monat, den wir jemals hatten. Einer Elefanten-Rettungsaktion folgte sofort die n\u00e4chste, viele der Neuank\u00f6mmlinge starben, und zu unser aller Best\u00fcrzen musste die kleine Ziwani eingeschl\u00e4fert werden, die doch so tapfer ums \u00dcberleben gek\u00e4mpft hatte. Massai-Stammesangeh\u00f6rige, die ihr Vieh illegal im S\u00fcdlichen Tsavo-West Nationalpark grasen &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-kenia-die-eli-waisen-im-februar\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eNewsletter aus Kenia \/ die Eli-Waisen im Februar\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-522","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-news"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/522","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=522"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/522\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=522"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=522"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=522"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}