{"id":5243,"date":"2014-06-17T19:04:37","date_gmt":"2014-06-17T18:04:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=5243"},"modified":"2014-06-17T19:04:37","modified_gmt":"2014-06-17T18:04:37","slug":"nairobi-nursery-mai-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-mai-2014\/","title":{"rendered":"Nairobi Nursery Mai 2014"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 1. Mai 2014<\/strong><br \/>\nDie drei kleinsten Babys hatten viel Spa\u00df bei der Besuchsstunde heute morgen. Die kleinen M\u00e4dchen Kamok und Ashaka rollten im Staub herum, was Kauro nicht so richtig passte. Darum versuchte er, auf ihnen herumzuklettern. Danach entschieden sie, Fu\u00dfball zu spielen und Kamok wurde der Star, nachdem sie ein paar B\u00e4lle mit einem Keeper austauschte und danach zu Ashaka passte. Sie unterhielten die Besucher bestens, insbesondere die Kinder, die zu einem Schulausflug bei uns waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/66201483828-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ashaka, Kauro und Kamok<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 2. Mai 2014<\/strong><br \/>\nSokotei hat sich nun beruhigt und in seine neue Umgebung eingelebt. Er kennt und versteht die F\u00fctterungszeiten und wei\u00df, wohin er gehen muss, um seine Milch zu bekommen. Er mag es, mit Orwa und Sonje herumzuh\u00e4ngen, was nicht besonders beliebt bei Oltaiyoni ist, die Sonje f\u00fcr ihre eigenen Adoptivmama h\u00e4lt. Barsilinga, Oltaiyonis erster Waisenhausfreund, gibt sein bestes, um zwischen Sokotei und Oltaiyoni zu vermitteln. Oltaiyoni ging am Abend zu ihrem alten Gehege, in dem nun Sokotei wohnt. Die Keeper hatten einige \u00dcberzeugungsarbeit zu leisten, bevor sie in ihren neuen Stall ging, denn obwohl sie noch sehr jung ist, hat sie nicht vergessen, was ihr Zuhause war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/66201484249-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sokotei verspeist ein paar Bl\u00e4tter<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 3. Mai 2014<\/strong><br \/>\nMurera genoss es sehr, heute Nachmittag mit den kleinen Babys zu spielen. Sie hatte viel Spa\u00df, als Kauro ihr direkt auf den Kopf kletterte und ihre Sto\u00dfz\u00e4hne als Rutsche benutzte. Auch Kamok und Ashaka machten mit, doch als Murera auf dem Boden lag, mischte sich pl\u00f6tzlich Kithaka ein, um von der Situation zu profitieren und versuchte, sie zu besteigen. Er h\u00f6rte mit diesen Dummheiten nichteinmal auf, als die Keeper ihn herunterschoben. Erst als Murera von seinem Ungehorsam den R\u00fcssel voll hatte, stand sie auf und schubste ihn weg, indem sie ihn mit ihren Sto\u00dfz\u00e4hnen in den R\u00fccken piekste. Die Keeper versuchten, sie durch Rufe zu bremsen, doch sie h\u00f6rte erst auf, als sie ihn bis ins Geb\u00fcsch und von den kleinen Babys weggeschoben hatte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/6620148493-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 4. Mai 2014<\/strong><br \/>\nDie Babyelefanten kennen den Geschmack ihrer Milch genau und wenn sich die Formel \u00e4ndert, merken sie es sofort. Sokotei hat das auch schon verstanden und rannte heute im Kreis umher, um die Milch zu kosten, die den anderen Elefanten aus dem Mund tropfte. Barsilinga war zum ersten Mal nicht begeistert von Sokoteis Benehmen und schubste ihn von der F\u00fctterstelle weg und zeigte ihm damit, dass selbst die lieben und guterzogenen Elefanten zur F\u00fctterzeit frech sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/66201485323-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sokotei schaut sich um<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 5. Mai 2014<\/strong><br \/>\nVuria und Lima Lima werden von Tag zu Tag st\u00e4rker und gieriger. Sie werden langsam schwierig zu kontrollieren, besonders zur Besuchszeit. Heute kamen die beiden vor den anderen an und schlangen ihre Milch hinunter, um dann, als die anderen trinken wollten, nur \u00c4rger zu machen. Lima Lima war genervt, dass sie von den gef\u00fctterten Elefanten ferngehalten wurde und stie\u00df erst die Schubkarre um, in der die Milchflaschen waren und trat dann gegen die leeren Flaschen. An der anderen Seite des Schlammbads versuchte Vuria Nelions Flaschen zu stehlen. Gl\u00fccklicherweise tauchte Faraja wie aus dem Nichts auf und brachte ihn zur Vernunft, indem er ihn unter Zuhilfenahme seiner Sto\u00dfz\u00e4hnchen wegschubste. Vuria schrie auf und bettelte bei den Keepern um Hilfe.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/66201485651-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Vuria rennt umher<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 6. Mai 2014<\/strong><br \/>\nDer Morgen begann mit leichten Regenf\u00e4llen, sodass die kleinen Babys noch eine ganze Weile in ihren St\u00e4llen bleiben mussten. Nach 8 Uhr kamen sie endlich heraus, als es langsam trockener wurde. Bei der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde genossen die Waisen die lockere, vom Regen feuchte Erde. Alle Elefanten rollten darin herum und \u00fcbereinander. In der Babygruppe war Ashaka der gro\u00dfe Star, als sie durch die Erde rollte, dann pl\u00f6tzlich aufsprang um einen Fu\u00dfball an der Absperrung entlangzudribblen. Der Spa\u00df endete, als es wieder anfing zu regnen, sodass die kleinsten Elefanten und die Besucher Unterschlupf suchten. Sp\u00e4ter spielten Zongoloni, Lima Lima und Faraja ein Versteckspiel mit den Warzenschweinen. Sie trompeteten und jagten sie bis zu den Stallungen, bevor diese doch im Dickicht verschwanden. Zehn Minuten sp\u00e4ter war aus Richtung des Schlammlochs noch mehr Getr\u00f6te zu h\u00f6ren und wir sahen die drei Elefanten fr\u00f6hlich mit den Warzenschweinen im Schlamm spielen. Ihre Ohren waren aufgestellt, als sie die Schweine aus dem Wasser und in das Geb\u00fcsch jagten, bevor sie aufgeregt zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/6620149035-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni mit verdrehtem R\u00fcssel<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 7. Mai 2014<\/strong><br \/>\nWenn die Waisen morgens die St\u00e4lle und Gehege verlassen, sehen sie immer zuerst nach ihren besten Freunden. Kithaka besucht zuerst Lemoyian, w\u00e4hrend Barsilinga seinen neuen Freund Sokotei abholt. An Maxwells Eingangstor treffen sie dann gemeinsam auf Oltaiyoni und teilen sich etwas Luzernenheu, bevor sie hinaus in den Park gehen.<br \/>\nHeute war ein besonderer Tag, da f\u00fcr Orwa, Bomani und Teleki das Umzugstraining begonnen hat; sie werden bald nach Ithumba umziehen, wo sie den n\u00e4chsten Schritt in Richtung Auswilderung machen werden. Um 11 Uhr betraten Orwa und Bomani ohne Probleme den Elefantenumzugs-LKW um ihre Milch zu trinken, doch Teleki wollte nichts damit zu tun haben. Die Keeper versuchten ihn mit der Milch zu \u00fcberzeugen, dass der LKW keine Gefahr darstellt, doch er entschied, lieber ganz auf die Milch zu verzichten. Auch um 18 Uhr tranken Orwa und Bomani ihre Milch in dem LKW, doch Teleki weigerte sich hineinzugehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/6620149349-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kithaka<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 8. Mai 2014<\/strong><br \/>\nDrau\u00dfen im Busch verbrachte die Waisenherde heute Zeit zusammen und die kleineren Waisen konnten von ihren \u00e4lteren Artgenossen lernen. Ashaka und Kauro kamen gut mit Murera zurecht, die sogar versuchte beide zu s\u00e4ugen, jeden an einer Seite. Es war r\u00fchrend, Murera zu sehen, wie sie die beiden Babys knuddelte, indem sie ihren R\u00fcssel um sie herumschlang. Die etwas unvorhersehbare Arruba schloss sich Murera und den Babys an und als Murera ihre Anwesenheit bemerkte, war sie nicht sehr gl\u00fccklich dar\u00fcber und schob sie ein St\u00fcck von den Babys weg.<br \/>\nKamok bleibt noch immer lieber bei den Keepern als bei den \u00e4lteren Waisen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/67201424251-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 9. Mai 2014<\/strong><br \/>\nEin gro\u00dfe Gruppe Paviane rannte heute im Busch an den Waisen vorbei und l\u00f6ste eine Panik unter diesen aus. Aber noch angsteinfl\u00f6\u00dfender waren die zwei L\u00f6winnen, vor denen die Paviane flohen. Als die L\u00f6winnen sahen, dass die Waisen von Menschen umgeben waren, gingen sie in anderer Richtung davon. Den Waisen aber steckte der Schreck noch in den Gliedern und sie blieben dicht bei den Keepern, bis es Zeit f\u00fcr das \u00f6ffentliche Schlammbad war.<br \/>\nDas Training f\u00fcr Orwa, Bomani und Teleki f\u00fcr ihren Umzug nach Ithumba ging weiter. Orwa und Bomani benehmen sich hervorragend und gehen ohne Probleme in den LKW. Teleki ist noch immer skeptisch und geht nicht in die N\u00e4he des LKWs.<br \/>\nEs war ein aufregender Abend f\u00fcr Maxwell, da Solio mal wieder vorbeischaute. Sie kam um 18 Uhr zwischen den Elefantengehegen herein und ging zu Maxwells Tor, wo das Luzernenheu gelagert wird. Die Pateneltern, die zum 17-Uhr-Besuch da waren, freuten sich sehr, sie zu sehen. Sie ging um 19 Uhr wieder.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/67201424730-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen bleiben dicht bei den Keepern<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 10. Mai 2014<\/strong><br \/>\nBeim Mittagsschlammbad konzentrierten sich die meisten Waisen heute auf das Fressen. Kamok spielte ein wenig mit dem Fu\u00dfball und w\u00e4lzte sich Staub. Nachdem Kithaka seine Milch ausgetrunken hatte, ging er an der Absperrung zu den Besuchern auf und ab und staubte sich selbst ordentlich ein.<br \/>\nW\u00e4hrend die Keeper ihr Mittag a\u00dfen, hatten die mittelalten Waisen viel Spa\u00df dabei, Warzenschweine zu jagen. Sie trompeteten um sie wegzuscheuchen und rannten ihnen hinterher. So ging fast eine Stunde ins Land.<br \/>\nSolio kam gegen 16 Uhr nach Hause, doch blieb nur kurz. Sie betrat ihr Gehege und soff etwas Wasser, bevor sie sich wieder auf den Weg machte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/67201425052-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kithaka<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 11. Mai 2014<\/strong><br \/>\nSokotei hat die F\u00fctterzeiten inzwischen verstanden. Zur 15-Uhr-Besuchsstunde waren die Besucher etwas sp\u00e4t dran und w\u00e4hrend die Keeper auf das Funk-Signal zum Heranholen der Elefanten warteten, machte sich Sokotei aus dem Staub. Er achtete darauf, dass ihn keiner der Keeper beobachtete, versteckte sich kurz in ein paar B\u00fcschen und schlich sich davon und zum Schlammloch, wo er seine Milch erwartete. Als die Keeper bemerkten, dass er nicht mehr da war, dachten sie, er h\u00e4tte sich Mureras Gruppe der \u00e4lteren Waisen angeschlossen. Sie waren \u00fcberrascht, als sie von den milchmischenden Keepern erfuhren, dass Sokotei seine Milch schon l\u00e4ngst hintergeschlungen hatte und am Schlammloch bereits auf sie wartete.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/67201425247-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sokotei<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 12. Mai 2014<\/strong><br \/>\nLima Lima und Vuria sind noch immer die gierigsten der Waisen. W\u00e4hrend die Keeper damit besch\u00e4ftigt waren, die anderen Waisen zu f\u00fcttern, stahlen die beiden jeder eine Flasche Milch von der Schubkarre, mit der alle Milchflaschen herangebracht werden. Sie eilten damit weg um sie zu trinken. Es musste schnellstens neue Milch zubereitet werden, damit niemand leer ausgeht.<br \/>\nDas Umzugstraining geht weiter, doch Teleki ist noch immer nicht in den LKW gegangen. Orwa und Bomani dagegen lieben den Truck, denn sie bekommen immer eine Extra-Flasche Milch, wenn sie hineingehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/67201425358-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lima Lima<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 13. Mai 2014<\/strong><br \/>\nZiwa, Quanza, Teleki, Zongoloni und Nelion haben eine besondere Freundschaft geschlossen, ebenso wie Faraja und Jasiri, die meistens zusammen grasen. Manchmal m\u00f6chte Ziwa, dass sich seine Gruppe mit der von Faraja und Jasiri zusammenschlie\u00dft, doch Quanza mag Faraja nicht und geht in Angriffspose, wenn sie ihn sieht.<br \/>\nMaxwell hatte heute Spa\u00df mit den Waisen. Nachdem die Waisen aus ihren St\u00e4llen kamen, gingen Tundani, Mashariki, Rorogoi, Lentili und Arruba direkt zu Maxwells Tor, um dort Luzernenheu zu fressen. Max schlief neben dem Tor und als er die Elefanten bemerkte, verjagte er sie, indem er mit seinem Horn gegen das Tor stie\u00df. Eigentlich hatte er das als Einladung zum Spielen gemeint. Als die Elefanten au\u00dferhalb der Absperrung herumtrompeteten, ging er nochmal zum Angriff \u00fcber und die Waisen drehten um und griffen ihrerseits an.<br \/>\nAls die Waisen schlie\u00dflich in den Busch gegangen waren, brauchte er noch einige Zeit um sich zu beruhigen und weiterzuschlafen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/6720142569-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Jasiri<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 14. Mai 2014<\/strong><br \/>\nEs sieht so aus, als wenn Lemoyian ein sehr z\u00e4her Bulle werden wird. Er ist dauernd am rangeln, besonders mit Kithaka. Das sind unsere beiden frechsten Bullen. W\u00e4hrend der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde forderte Lemoyian Barsilinga heraus und die Keeper hatten alle H\u00e4nde voll zu tun, um den Ringkampf unter Kontrolle zu halten. Barsilinga h\u00f6rte auf sie, doch nicht Lemoyian. Als die Keeper die beiden Streith\u00e4hne in verschiedene Ecken des Schlammbadgel\u00e4ndes verbannt hatten, huschte Lemoyian von hinten an ihren vorbei, schubste Barsilinga erneut umher und ignorierte v\u00f6llig, dass die Keeper schimpften und mit Fingern auf ihn zeigten. Begleitet wurde das ganze von Anfeuerungsrufen aus den Reihen der Besucher, als sich die beiden hin und her schoben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/67201425719-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lemoyian<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 15. Mai 2014<\/strong><br \/>\nEs gibt einige Situationen, in denen Elefanten gewisse Dinge scheinen vorhersehen zu k\u00f6nnen. Die Waisen gingen heute in den Park und waren sehr heiter und aufgeregt. Von der \u00c4ltesten, Murera, bis zum J\u00fcngsten, Kauro, trompeteten sie, rannten und warfen sich gegen B\u00fcsche &#8211; w\u00e4hrend des gesamten Vormittags. Sp\u00e4ter am Nachmittag stellte sich heraus, wieso sie so unruhig waren: Ein neues Elefantenbaby wird aus Laikipia zum Waisenhaus kommen und das war es, was sie geahnt hatten! Wir erhielten einen Anruf aus dem Naibunga-Naturschutzgebiet, der uns informierte, dass ein Kuhkalb durch Bewohner der Kimanjo-Gemeinde von ihrer Familie getrennt worden war. Ein Team machte sich sofort auf den Weg zu einer Rettungsmission, die sich als sehr problematisch herausstellte. Als sie das Flugfeld erreichten, an dem sie eigentlich warten sollten, erfuhren die Keeper, dass einige bewaffnete Samburus das Kalb bereits weggebracht und ihr auch schon Verletzungen zugef\u00fcgt hatten. Sie wollten sie noch immer nicht hergeben und drohten damit sie zu t\u00f6ten &#8211; aus Rache an einer Elefanteninvasion in ihrem Gel\u00e4nde. Mit Hilfe des KWS gelang es dem DSWT-Team, die Samburu zur Herausgabe des Elefanten zu \u00fcberreden und das Kalb wurde nach Nairobi gebracht. Sie kam mit Speerwunden und sehr verwirrt und gestresst bei uns an, doch nach einer Milchflasche beruhigte sie sich gl\u00fccklicherweise schon etwas.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/67201425914-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Aufgeregtes Spielen k\u00fcndigt den Neuank\u00f6mmling an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 16. Mai 2014<\/strong><br \/>\nArruba organisierte ein tolle Begr\u00fc\u00dfung f\u00fcr unser neues Baby Mbegu:<br \/>\nMbegu hatte eine sehr unruhige Nacht und sie schlief \u00fcberhaupt nicht gut. Sie ging immerzu in ihrem neuen Raum auf und ab und versuchte sogar in Ashakas Stall hin\u00fcberzuklettern. Als sie am Morgen endlich herauskam um ihre neue Familie zu treffen, war sie Szene herzerw\u00e4rmend. Die ganze Nacht hatte sie versucht durch die Absperrung hindurch Ashaka zu erreichen, doch Ashaka interessierte sich nicht f\u00fcr sie. Doch nun endlich konnte sie sich Arruba als neue Ersatzmama schnappen. Kamok hatte etwas Angst vor dem Neuank\u00f6mmling und rannte davon. Arruba dagegen war hocherfreut und gl\u00fccklich, die neue Waise zu treffen. Nachdem sie sie untersucht hatte, legte sich sich hin und rollte auf dem Boden umher. Mbegu wusste das zu sch\u00e4tzen und kletterte direkt auf Arrubas Kopf. Als sich Kauro auch noch anschloss, stieg die Aufregung weiter und schlie\u00dflich konnten auch Ashaka und Kamok zum mitmachen \u00fcberredet werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/6720143229-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Eine gl\u00fcckliche Arruba<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 17. Mai 2014<\/strong><br \/>\nAn ihrem zweiten Tag im Waisenhaus hat sich die kleine Mbegu schon ein wenig beruhigt und hat auch schon besser geschlafen als die Nacht zuvor. Nachdem sie nun Trost von den anderen drei Winzlingen bekommt und die Menschen ihr 24-Stunden-Betreuung und Schutz bieten, f\u00fchlte sie sich heute sicherlich etwas wohler. Sie hat sich gut an die neue Milchformel gew\u00f6hnt und die Speerwunden haben sich auch noch nicht entz\u00fcndet. Ihre Wunden werden mit gr\u00fcner Tonerde versorgt und wir hoffen, dass sie mit der Zeit heilen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/69201444032-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbegu mit den Keepern<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 18. Mai 2014<\/strong><br \/>\nKurz vor 17 Uhr, bevor die Waisen zu den Stallungen zur\u00fcckgingen um ihr Abendessen zu bekommen und ins Bett zu gehen, tauchte Solio auf um Maxwell zu begr\u00fc\u00dfen. Max sa\u00df noch an seinem Tor in der N\u00e4he seines Wasserlochs und sie beide rangelten ein wenig. Nach einer Weile ging Solio zu ihrem alten Gehege und fra\u00df etwas Luzernenheu. Maxwell rannte im Kreis umher auf der Suche nach ihr. Solio ist eine echte Erfolgsgeschichte &#8211; sie ist gesund und munter und perfekt in die Nashorngemeinschaft im Nairobi-Nationalpark integriert.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/69201444440-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Solio begr\u00fc\u00dft Maxwell<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 19. Mai 2014<\/strong><br \/>\nSobald die Waisen am fr\u00fchen Morgen aus ihren Gehegen kamen, sahen die gro\u00dfen M\u00e4dchen nach den kleinen Waisen. Die frechen Kithaka und Balguda wurden gesehen, wie sie Ringk\u00e4mpfe an den B\u00fcschen am Rand des Gel\u00e4ndes veranstalteten. Das ist eine der Lieblingsbesch\u00e4ftigungen von jungen Bullen und ihr Spiel dauerte ziemlich lange, da niemand aufgeben wollte. Als Vuria die beiden sah, wollte er mitmachen. Die beiden wollten davon aber nichts wissen, denn Vuria ist viel st\u00e4rker als sie und hat viel gr\u00f6\u00dfere Sto\u00dfz\u00e4hne.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/6720143650-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Balguda<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 20. Mai 2014<\/strong><br \/>\nMurera und Sonje sind vor kurzem in die Gehege von Ziwa und Suswa umgezogen und haben sich auch gut eingelebt. Abends allerdings m\u00fcssen die Keeper sie immer daran erinnern, wo ihre neue Unterkunft ist. Sie werden sich aber mit der Zeit daran gew\u00f6hnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/67201431134-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 21. Mai 2014<\/strong><br \/>\nNachdem Kamoks Gruppe ihr Fr\u00fchst\u00fcck beendet hatte, spielten Kauro und Ashaka ein wenig verr\u00fcckt: sie rannten durchs Geb\u00fcsch und schubsten sich gegenseitig spielend herum. Kauro versuchte mehrfach, Ashaka zu besteigen. Er scheint sich die Bullengepflogenheiten fr\u00fch anzugew\u00f6hnen. Diese beiden spielen und schubsen allgemein sehr viel miteinander. Sie sind offensichtlich tolle Spielkameraden und sind dabei eine Freundschaft zu formen, die ein Leben lang anhalten wird.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/67201431435-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ashaka und Kauro<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 22. Mai 2014<\/strong><br \/>\nHeute war das Wetter regnerisch und k\u00fchl. W\u00e4hrend der 11-Uhr-Besuchsstunde und die meiste Zeit des Vormittags mussten die kleinsten Elefanten Kamok, Ashaka, Kauro und Mbegu in ihren St\u00e4llen bleiben. Als es endlich warm genug f\u00fcr sie war, trafen sie drau\u00dfen eine Warzenschweinmutter und ihre Ferkel. Kamok f\u00fchlte sich sofort verpflichtet, diese zu verjagen und stellte ihre Ohren und ihren Schwanz auf &#8212; ein toller Anblick. Die winzigen Warzenschweine sprangen hinter ein paar B\u00fcsche und forderten sie von dort frech auf, n\u00e4her zu kommen. Kamok trompetete um die Schweine zu verjagen. Sie versuchte auch, die anderen Babys zum mitmachen zu \u00fcberreden, aber niemand wollte ihr helfen. Schlie\u00dflich suchte sie auch bei den Keepern Unterst\u00fctzung. Irgendwann gab sie dann doch auf und gesellte sich zu ihrer neuen besten Freundin Mbegu.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/67201431616-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kamok<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 23. Mai 2014<\/strong><br \/>\nDie liebe Suswa ist eine der nettesten K\u00fche des Waisenhauses. Sie liebt die j\u00fcngeren Waisen und k\u00fcmmert sich oft um Sokotei, wenn er sich von den anderen isoliert. Sie beobachtet auch Oltaiyoni genau, da sie diese Kleine besonders gern mag. Dies beruht auf Gegenseitigkeit, doch Oltaiyoni verbringt trotzdem die meisten Zeit mit Sonje. Wenn Sonje demn\u00e4chst zur Umani-Springs-Auswilderungsstation umziehen wird, wird wohl Suswa die neue Ersatzmama f\u00fcr Oltaiyoni werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/67201431825-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Suswa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 24. Mai 2014<\/strong><br \/>\nAls die Waisen in den Busch gegangen waren, fanden Garzi und Ngasha ein paar Impalas, die gerade die Morgensonne genossen. Die beiden energiegeladenen Jungs begannen nat\u00fcrlich, die Impalas durch die B\u00fcsche zu jagen. Die Antilopen machten, dass sie davonkamen und verschwanden tief im Busch, sodass Ngasha und Garzi nur noch hinterhertrompeten konnten. Aber das st\u00f6rte sie nicht weiter und sie nahmen sich stattdessen die n\u00e4chstgelegenen B\u00fcsche vor. Ihr Getr\u00f6te lockte auch noch Zongoloni, Orwa, Quanza und Teleki an, die sich dem Spa\u00df anschlossen und ebenfalls laut trompetend die B\u00fcsche \u00fcberfielen. Sie spielten ein paar Minuten und folgten dann ihren Keepern weiter in den Nationalpark hinein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/67201432251-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Garzi<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 25. Mai 2014<\/strong><br \/>\nDie Umzugs\u00fcbungen mit den betreffenden Waisen gehen weiter. Orwa und Bomani machen sich gut und genie\u00dfen die \u00dcbungen, in denen sie in den LKW hinein und wieder heraus m\u00fcssen und sie scheinen sich nicht gest\u00f6rt zu f\u00fchlen. Telekis Verhalten dagegen ist nicht so ermutigend. Er scheint sehr verunsichert von der ganzen Aktion zu sein und hat das Fahrzeug noch immer nicht vollst\u00e4ndig betreten. Bisher war sein Kopf das einzige, was es in den LKW geschafft hat. Sein Verhalten deutet an, dass wir am Umzugstag viel \u00dcberzeugungsarbeit leisten m\u00fcssen, um ihn in den LKW f\u00fcr die Reise nach Ithumba zu bekommen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/67201432437-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Orwa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 26. Mai 2014<\/strong><br \/>\nHeute verwickelten sich Nelion und Tundani um 15:30 Uhr in einen Ringkampf, der zuerst nach viel Spa\u00df aussah, aber sp\u00e4ter so ernst wurde, dass niemand nachgeben wollte. Nelions Sto\u00dfz\u00e4hne sind aber doch deutlich gr\u00f6\u00dfer und l\u00e4nger, sodass am Ende Tundani der Verlierer war. Tundani mochte das gar nicht und versuchte, Nelion sp\u00e4ter noch einmal herauszufordern. Nelion zeigte ihm seine Sto\u00dfz\u00e4hne und drohte Tundani damit. Tundani war schlau genug, sich zur\u00fcckzuziehen.<br \/>\nDanach gingen sie gl\u00fccklich und zufrieden mit ihren Artgenossen zum Grasen in den Busch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/67201432646-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tundani<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 27. Mai 2014<\/strong><br \/>\nWir erhielten heute einen Anruf von Nick, dem DSWT-Piloten. Er hatte ein einsames Elefantenkalb in Tsavo in der N\u00e4he des Sarova-Hotels auf der Lualenyi-Farm gesehen. Ein Rettungsteam wurde zusammengestellt und brach in Nairobi um 9:30 Uhr auf. Nach ihrer Ankunft auf dem Sarova-Flugfeld schlossen sich ihnen die Voi-Keeper und die Ziwani-Anti-Wilderei-Einheit an, die bereits vor Ort waren. Das Kalb war sehr d\u00fcnn und hatte eine schlimme Wunde an seinem linken Hinterbein. Wir vermuten, dass er auf eine Stachelfalle gefallen war, was auch sein Fu\u00dfgelenk verdreht hatte. Er wurde schnell gefangen, da er nicht gut rennen konnte. Nach ein paar Erste-Hilfe-Ma\u00dfnahmen wurde er in das FLugzeug geladen und nach Nairobi geflogen. Er ist ungef\u00e4hr 2 Jahre alt und kam gegen 15 Uhr in Nairobi an. Dort wurden seine Wunden erst einmal gr\u00fcndlich gereinigt. Als er sp\u00e4ter in seinen Stall kam, hatte er gro\u00dfe Angst und griff die Keeper sofort an. Er beruhigte sich aber mit der Zeit, fra\u00df etwas Gr\u00fcnfutter und trank etwas Wasser. Milch hat er allerdings bisher nicht getrunken. Wir lie\u00dfen ihn in Ruhe, damit er sich ausruhen konnte, doch er wurde trotzdem die ganze Nacht beobachtet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/67201433157-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Eine Rettung<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 28. Mai 2014<\/strong><br \/>\nDer Umzug von Orwa, Bomani und Teleki begann heute fr\u00fch um 4 Uhr. Orwa ging mit gutem Beispiel voran und war der erste im LKW, dicht gefolgt von einem gelassenen Bomani. Teleki kam zuletzt und brauchte etwas \u00dcberzeugungsarbeit. Die lange Reise zu den Ithumba-Stallungen im n\u00f6rdlichen Tsavo-East konnte also beginnen. Als sie aufbrachen protestierten Jasiri, Faraja und Tundani lautstark, da sie nicht wollten, dass die drei Jungs sie verlie\u00dfen.<br \/>\nDas neue Kalb von der Lualenyi-Farm hat noch keinen Namen. Er hatte keine ruhige Nacht und brach um 8 Uhr zusammen. Er wurde schnell an eine Infusion gelegt und wurde wieder etwas kr\u00e4ftiger. Er konnte wieder stehen, fra\u00df Gr\u00fcnfutter und p\u00fcnktlich zur Mittagsf\u00fctterung nahm er endlich etwas Milch an. Das gab uns neue Hoffnung, dass er es \u00fcberleben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/67201433351-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Orwa ist auf dem Weg nach Ithumba<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 29. Mai 2014<\/strong><br \/>\nDer neu gerettete, verwundete Waise starb heute und so war es ein trauriger Nachmittag. Er war erst zwei Tage im Waisenhaus und hat gerade begonnen st\u00e4rker zu werden, doch seine Wunden waren zu schwer. Er brach erneut zusammen und dieses Mal half auch die Infusion nichts.<br \/>\nEin gute Nachricht ist, dass die k\u00fcrzlich gerettet Suni-Antilope Piwi in Angelas Haus kr\u00e4ftiger wird. Sie ist wirklich reizend.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/69201445046-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Piwi in eine Decke gekuschelt<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 30. Mai 2014<\/strong><br \/>\nDie winzige Mbegu macht sich bisher sehr gut. Sie bringt ihrer neuen menschlichen Familie viel Liebe und Vertrauen entgegen und erh\u00e4lt viel F\u00fcrsorge und Trost f\u00fcr den Verlust ihrer Mutter. Da sie noch so jung ist, ist ihre Lieblingsbesch\u00e4ftigung, an den Fingern der Keeper zu nuckeln. Ashaka wird schnell eifers\u00fcchtig und schubst Mbegu weg, damit sie selbst an den Fingern der Keeper nuckeln kann.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/6920144551-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbegu mit Ashaka rechts<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 31. Mai 2014<\/strong><br \/>\nHeute ist der letzte Trainingstag f\u00fcr die drei n\u00e4chsten Umz\u00fcgler Vuria, Garzi und Ziwa. Sie werden morgen nach Ithumba fahren. Sie hatten einen tollen letzten Tag im Nairobi-Nationalpark mit ihren besten Freunden im Waisenhaus. Es schien als ob Jasiri und Lima Lima w\u00fcssten, dass sie abreisen w\u00fcrden, denn sie wichen diesen dreien niemals von der Seite. Vuria, Garzi und Ziwa bekamen ihre abendliche Milch auf dem LKW und gingen ohne Probleme in den LKW und wieder hinaus. Die Generalprobe machte uns keine Sorgen. Sie sind also bereit aufzubrechen und wir werden sehen, wie es morgen weitergeht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/67201433646-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Vuria<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-mai-2014\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Donnerstag, 1. Mai 2014 Die drei kleinsten Babys hatten viel Spa\u00df bei der Besuchsstunde heute morgen. Die kleinen M\u00e4dchen Kamok und Ashaka rollten im Staub herum, was Kauro nicht so richtig passte. Darum versuchte er, auf ihnen herumzuklettern. 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