{"id":5303,"date":"2014-07-02T22:45:52","date_gmt":"2014-07-02T21:45:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=5303"},"modified":"2017-05-21T18:12:58","modified_gmt":"2017-05-21T17:12:58","slug":"der-kibwezi-wald-begruesst-seine-ersten-elefantenwaisen-murera-und-sonje-ziehen-um","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/der-kibwezi-wald-begruesst-seine-ersten-elefantenwaisen-murera-und-sonje-ziehen-um\/","title":{"rendered":"Der Kibwezi-Wald begr\u00fc\u00dft seine ersten Elefantenwaisen &#8211; Murera und Sonje ziehen um"},"content":{"rendered":"<p>Am 24. Juni 2014 machten sich Murera und Sonje auf die langersehnte Reise nach Umani Springs, die brandneue Auswilderungsstation des David Sheldrick Wildlife Trusts im Kibwezi-Wald. Diese Einheit ist nun eine von drei Auswilderungsstationen des DSWT, neben denen in Ithumba und Voi. Die beiden Waisen wurden f\u00fcr Umani Springs ausgew\u00e4hlt, da sie beide k\u00f6rperliche Beeintr\u00e4chtigungen davongetragen haben: Murera hatte eine gebrochene H\u00fcfte, die inzwischen geheilt ist, doch ihr Bein ist noch immer schwach; Sonje hatte eine Projektilwunde an ihrem Bein, die ihr Knie fast komplett steif werden lie\u00df. Wegen dieser Verletzungen k\u00f6nnten sich die beiden Waisen in ihrem weiteren Elefantenleben niemals an die harten Umweltbedingungen im Tsavo-Nationalpark gew\u00f6hnen. Dort m\u00fcssten sie in der Trockenzeit riesige Entfernungen zur\u00fccklegen um Futter und Wasser zu finden. Die Umani Springs Station im Kibwezi-Wald dagegen ist eine hervorragende L\u00f6sung und Murera und Sonje, sowie andere Elefanten mit \u00e4hnlichen Behinderungen k\u00f6nnen dort eine zweite Chance auf ein wildes Leben bekommen, in einer freundlicheren und \u00fcppigeren Umgebung.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" title=\"Die Ausl\u00e4ufer des Kibwezi-Walds erstrecken sich bis zum Chyulu-Hills-Nationalpark\" alt=\"Die Ausl\u00e4ufer des Kibwezi-Walds erstrecken sich bis zum Chyulu-Hills-Nationalpark\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/6302014540-pic6.jpg\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" title=\"Die neue Auswilderungsstation im Kibwezi-Wald\" alt=\"Die neue Auswilderungsstation im Kibwezi-Wald\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/6302014542-pic2.jpg\" border=\"0\" \/><\/center><!--more--><\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" title=\"Der Kibwezi-Palmenwald\" alt=\"Der Kibwezi-Palmenwald\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/6302014542-pic5.jpg\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" title=\"Der Kibwezi-Wald Richtung Chyulus\" alt=\"Der Kibwezi-Wald Richtung Chyulus\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/63020146857-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/center>Der Kibwezi-Wald liegt in den Ausl\u00e4ufern des Chyulu-Hills-Nationalparks, in dem der DSWT ein 73 Quadratkilometer gro\u00dfes St\u00fcck Grundwasserwald vom Kenya Wildlife Service zur Verwaltung gestellt bekommen hat und dabei eine \u00f6ffentlich-private Partnerschaft zur Erhaltung und zum Schutz dieses einzigartigen \u00c3\u2013kosystems ins Leben rief. Der Wald ist ein Teil des &#8222;Saving Habitats&#8220; (engl. Lebensr\u00e4ume sch\u00fctzen) Programms des DSWT. 4 Jahre nach dessen Beginn ist sein Erfolg deutlich zu sehen: Die Wildtierzahlen sind deutlich nach oben gegangen, w\u00e4hrend die Wilderei und andere illegale Aktivit\u00e4ten stark zur\u00fcckgegangen sind. Schutzprogramme wurden eingerichtet und die lokale Bev\u00f6lkerung profitiert vom R\u00fcckgang des Mensch-Wildtier-Konflikts, mehr Arbeitspl\u00e4tzen, verschiedensten F\u00f6rderprogrammen und h\u00f6heren Niederschl\u00e4gen aufgrund der erfolgreichen Erholung des Waldes. Der DSWT hat 42km Elektrozaun errichtet und das Gel\u00e4nde ist nun von drei Seiten gesch\u00fctzt. Zusammen mit der \u00fcppigen Vegetation ist dies einer der Hauptgr\u00fcnde daf\u00fcr, dass es eine gesunde Wildtierpopulation gibt, zu der auch Elefanten geh\u00f6ren. Die vierte Seite ist offen zum Chyulu-Hills-Nationalpark und weiter nach Tsavo-West. Der DSWT arbeitete eng mit KWS und KFS (Kenya Forest Service) zusammen, um diese dritte Auswilderungsstation zu errichten, was dank einer sehr gro\u00dfz\u00fcgigen Spende zu diesem Zweck verwirklicht werden konnte.<\/p>\n<p>Der Kibwezi-Wald beherbergt eine gro\u00dfe Zahl verschiedenster Pflanzen und versteckter Geheimnisse; von den Frischwasserquellen, deren Wasser durch das por\u00f6se Gestein des Chyulu-Gebirges gesickert ist und nun im Wald dem Lava-Boden entspringt, bis hin zu den Baobab-B\u00e4umen, die langsam dem \u00fcppigen Grundwasserwald mit seinen gro\u00dfen Feigenb\u00e4umen, von denen es zw\u00f6lf verschiedene Sorten gibt, Platz machen. Palmenw\u00e4lder gehen \u00fcber in gro\u00dfe Lichtungen mit frischen Wasserl\u00f6chern und im Hintergrund thronen die wundersch\u00f6nen Chyulu Hills mit ihren bewaldeten Gipfeln, sowie Amboseli und der Kilimanjaro. Dieses einmalige \u00c3\u2013kosystem wird ein ideales Zuhause f\u00fcr Murera und Sonje und die anderen, noch folgenden Waisen sein und sie werden viel Kontakt mit wilden Elefanten haben. Durch die Einnahmen aus der Umani-Springs-Lodge, die in Besitz des DSWT ist, kann auch ein Gro\u00dfteil der Geb\u00fchren an den KFS zum Schutz dieses Lebensraums aufgebracht werden und das Kibwezi &#8222;Saving Habitats&#8220;-Programm ist damit beinahe selbsttragend.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" title=\"Der spektakul\u00e4re Chyulu-Hills-Nationalpark\" alt=\"Der spektakul\u00e4re Chyulu-Hills-Nationalpark\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/630201480-pic6.jpg\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" title=\"Die wundersch\u00f6nen Chyulu-Hills\" alt=\"Die wundersch\u00f6nen Chyulu-Hills\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/630201454249-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/center><center><img decoding=\"async\" title=\"Die Umani-Springs-Lodge\" alt=\"Die Umani-Springs-Lodge\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/6302014545-pic4.jpg\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" title=\"Eines der Zimmer in Umani Springs\" alt=\"Eines der Zimmer in Umani Springs\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/6302014833-pic2.jpg\" border=\"0\" \/><\/center><center><img decoding=\"async\" title=\"Der Eingang zur Umani-Springs-Lodge\" alt=\"Der Eingang zur Umani-Springs-Lodge\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/63020148338-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" title=\"Die Umani-Springs-Lodge f\u00fcr G\u00e4ste\" alt=\"Die Umani-Springs-Lodge f\u00fcr G\u00e4ste\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/6302014545-pic5.jpg\" border=\"0\" \/><\/center>W\u00e4hrend der Umzug von Murera und Sonje immer n\u00e4her r\u00fcckte, wurde viel mit den Keepern und mit Milch ge\u00fcbt, doch Sonje wehrte sich vehement dagegen, in den Elefanten-Umzugs-LKW einzusteigen &#8211; ganz im Gegensatz zu Murera, die bereitwillig ihrem Keeper hineinfolgte. Als schlie\u00dflich der Tag erreicht war, an dem die beiden die viereinhalbst\u00fcndige Reise von Nairobi zum Kibwezi-Wald antreten sollten, war der KWS-Tierarzt Dominic Mijele dabei, damit Sonje mit einem Bet\u00e4ubungsmittel in den LKW geladen werden konnte. Um 4 Uhr stieg zuerst Murera ohne Probleme ein, w\u00e4hrend Sonje kurz bet\u00e4ubt und auf einer Matte vorsichtig in den LKW gezogen wurde. Danach wurde sie wieder aufgeweckt.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" title=\"Sonje kurz vor der Abfahrt\" alt=\"Sonje kurz vor der Abfahrt\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/630201453318-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" title=\"Die Elefanten sind bereit f\u00fcr die Reise\" alt=\"Die Elefanten sind bereit f\u00fcr die Reise\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/6302014533-pic2.jpg\" border=\"0\" \/><\/center>All das dauerte nicht lange und der Konvoi brach bereits um 4:30 Uhr auf. Mit von der Partie waren die Keeper Amos, Simon und Philip Okonde, um sicherzugehen, dass es den Elefanten gut ging und sie w\u00e4hrend der Fahrt genug zu fressen hatten. Direkt dahinter folgten Angela Sheldrick, Robert Carr-Hartley und Daphne Sheldricks drei Enkel Taru und Roan Carr-Hartley und Emily Chavrier.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" title=\"Die Reise auf der Nairobi-Mombasa-Autobahn\" alt=\"Die Reise auf der Nairobi-Mombasa-Autobahn\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/630201453716-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" title=\"Der LKW f\u00e4hrt in den Kibwezi-Wald\" alt=\"Der LKW f\u00e4hrt in den Kibwezi-Wald\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/6302014537-pic2.jpg\" border=\"0\" \/><\/center><center><img decoding=\"async\" title=\"Die Einfahrt in den Kibwezi-Wald\" alt=\"Die Einfahrt in den Kibwezi-Wald\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/630201480-pic2.jpg\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" title=\"Die Waisen kommen endlich in Umani Springs an\" alt=\"Die Waisen kommen endlich in Umani Springs an\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/6302014537-pic3.jpg\" border=\"0\" \/><\/center><center><img decoding=\"async\" title=\"Murera kommt zuerst heraus\" alt=\"Murera kommt zuerst heraus\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/6302014537-pic4.jpg\" border=\"0\" \/><\/center>Die Fahrt verlief ruhig und dank der fr\u00fchen Abreise kamen die Waisen schon sehr fr\u00fch an. Es war erst 8:30 Uhr als der Konvoi in den Kibwezi-Wald hineinfuhr und den 15km langen Weg durch den Wald folgte, bevor er schlie\u00dflich an der sehr h\u00fcbsch gewordenen neuen Auswilderungsstation ankam. Sie ist von schattenspendenden (u.a. Gelbrinden-)Akazien umgeben; sie wurde sorgsam von Angela Sheldrick entworfen und so gebaut, dass sie den Waisen in der Nacht Schutz bietet und gleichzeitig nicht zu sehr in die unber\u00fchrte Natur des Waldes eingreift. Philip Okonde ist der Chef-Keeper dieser neuen Einheit und \u00fcbernimmt damit die Rolle, die Edwin, Benjamin und Joseph so hervorragend f\u00fcr die Waisen in den anderen Einheiten ausf\u00fcllen. Philip zur Seite stehen am Anfang Amos, Simon und Aden &#8211; ein sehr erfahrenes Keeper-Team.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" title=\"Philip Okonde - der neue Chef-Keeper\" alt=\"Philip Okonde - der neue Chef-Keeper\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/6302014533-pic3.jpg\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" title=\"Sonje\" alt=\"Sonje\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/6302014533-pic4.jpg\" border=\"0\" \/><\/center><center><img decoding=\"async\" title=\"Der Wald ist ein \u00fcppiger Dschungel f\u00fcr die Waisen\" alt=\"Der Wald ist ein \u00fcppiger Dschungel f\u00fcr die Waisen\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/6302014533-pic5.jpg\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" title=\"Die neuen Stallungen aus der Luft\" alt=\"Die neuen Stallungen aus der Luft\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/6302014533-pic6.jpg\" border=\"0\" \/><\/center>Murera kam zuerst aus dem LKW und trank sofort ihre Milch, dicht gefolgt von Sonje, die, obwohl sie beim Betreten des LKW so z\u00f6gerlich war, erstaunlich guter Dinge war. Beide waren sichtlich verwirrt durch ihre neue Umgebung, begannen aber trotzdem sofort, ihre M\u00e4gen mit der gen\u00fcsslich gro\u00dfen Auswahl in ihrem neuen Zuhause zu f\u00fcllen. Ihren Keepern folgend erkundeten sie die Gegend, wobei Sonje die F\u00fchrung \u00fcbernahm, da Murera von dem Umzug noch etwas \u00fcberw\u00e4ltigt war.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" title=\"Die Keeper zeigen den Waisen die Tr\u00e4nke\" alt=\"Die Keeper zeigen den Waisen die Tr\u00e4nke\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/6302014537-pic6.jpg\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" title=\"Murera und Sonje schauen sich um\" alt=\"Murera und Sonje schauen sich um\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/63020145406-pic1.jpg\" border=\"0\" \/><\/center><center><img decoding=\"async\" title=\"Die Keeper umsorgen die Neuank\u00f6mmlinge\" alt=\"Die Keeper umsorgen die Neuank\u00f6mmlinge\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/6302014540-pic2.jpg\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" title=\"Murera in ihrem neuen Zuhause\" alt=\"Murera in ihrem neuen Zuhause\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/6302014545-pic6.jpg\" border=\"0\" \/><\/center>Auch das Kibwezi-Wald-Team, bestehend aus den Besch\u00e4ftigten der Umani-Springs-Lodge, dem DSWT Anti-Wilderei-Chyulu-Team und James Mbuthia, dem Chef des DSWT-Kibwezi-Wald-Programms war schon gespannt. Sie alle warteten auf die Ankunft der Waisen in ihrem neuen Zuhause, das \u00fcber Monate langsam Gestalt angenommen hatte. Dieser Tag war wirklich f\u00fcr alle Beteiligten aufregend.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" title=\"Murera frisst\" alt=\"Murera frisst\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/6302014542-pic4.jpg\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" title=\"Murera liebt die neue Vegetation\" alt=\"Murera liebt die neue Vegetation\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/6302014545-pic2.jpg\" border=\"0\" \/><\/center><center><img decoding=\"async\" title=\"Die Keeper k\u00fcmmern sich um die Waisen\" alt=\"Die Keeper k\u00fcmmern sich um die Waisen\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/6302014545-pic3.jpg\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" title=\"Spaziergang \u00fcber das Gel\u00e4nde\" alt=\"Spaziergang \u00fcber das Gel\u00e4nde\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/6302014540-pic4.jpg\" border=\"0\" \/><\/center>Den ersten Tag verbrachten die Waisen dicht bei den Stallungen, wo sie auch ein Schlamm- und Staubbad nehmen konnten, und am Abend gingen sowohl Murera als auch Sonje fr\u00f6hlich in ihre neuen Stallungen und schienen rundum zufrieden mit ihrer neuen Umgebung zu sein. Es war trotzdem offensichtlich, dass sie ihre Elefantenfreunde vermissten. In dieser ersten Nacht besuchten wilde Elefanten die Stallungen, die gekommen waren, um aus den f\u00fcr die Waisen au\u00dferhalb des Elektrozauns aufgestellten Tr\u00e4nken zu saufen. Murera war w\u00e4hrend der Nacht etwas verunsichert und brauchte die beruhigende N\u00e4he der Keeper, doch insgesamt verlief, dank der hervorragenden Planung, ihr erster Tag in Umani Springs problemloser als Angela und Robert es sich h\u00e4tten ausmalen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><center><img decoding=\"async\" title=\"Es gibt viele Wasserl\u00f6cher\" alt=\"Es gibt viele Wasserl\u00f6cher\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/6302014542-pic6.jpg\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" title=\"Sonje und Murera mit Robert Carr-Hartley auf ihrem ersten Spaziergang in den Busch\" alt=\"Sonje und Murera mit Robert Carr-Hartley auf ihrem ersten Spaziergang in den Busch\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/6302014540-pic5.jpg\" border=\"0\" \/><\/center><center><img decoding=\"async\" title=\"The Nachtunterk\u00fcnfte der Waisen\" alt=\"The Nachtunterk\u00fcnfte der Waisen\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/6302014542-pic3.jpg\" border=\"0\" \/><img decoding=\"async\" title=\"Murera\" alt=\"Murera\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/Updates_files\/6302014540-pic3.jpg\" border=\"0\" \/><\/center>Was Murera und Sonje noch nicht ahnten: Drei ihrer besten Freundinnen &#8211; Zongoloni, Quanza und Lima Lima &#8211; schlossen sich ihnen am 27. Juni an. Der Bericht dieses zweiten Umzugs nach Kibwezi wird bald folgen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/updates\/updates.asp?ID=681\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/der-kibwezi-wald-begruesst-seine-ersten-elefantenwaisen-murera-und-sonje-ziehen-um\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 24. Juni 2014 machten sich Murera und Sonje auf die langersehnte Reise nach Umani Springs, die brandneue Auswilderungsstation des David Sheldrick Wildlife Trusts im Kibwezi-Wald. Diese Einheit ist nun eine von drei Auswilderungsstationen des DSWT, neben denen in Ithumba und Voi. Die beiden Waisen wurden f\u00fcr Umani Springs ausgew\u00e4hlt, da sie beide k\u00f6rperliche Beeintr\u00e4chtigungen &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/der-kibwezi-wald-begruesst-seine-ersten-elefantenwaisen-murera-und-sonje-ziehen-um\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eDer Kibwezi-Wald begr\u00fc\u00dft seine ersten Elefantenwaisen &#8211; Murera und Sonje ziehen um\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":5304,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[19,1],"tags":[168,114,187,195],"class_list":["post-5303","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-elinews","category-news","tag-murera","tag-nursery","tag-sonje","tag-kibwezi"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5303","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5303"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5303\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5307,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5303\/revisions\/5307"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5304"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5303"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5303"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5303"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}