{"id":5492,"date":"2014-08-16T14:10:54","date_gmt":"2014-08-16T13:10:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=5492"},"modified":"2014-08-25T17:36:44","modified_gmt":"2014-08-25T16:36:44","slug":"nairobi-nursery-juli-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-juli-2014\/","title":{"rendered":"Nairobi Nursery Juli 2014"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 1. Juli 2014<\/strong><br \/>\nNachdem die erste kleine Gruppe der Waisenbabys ihre Milch bei der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde verschlungen hatte, entschieden Balguda und Barsilinga, einen Ringkampf zu veranstalten. Lemoyian sah das und ergriff sofort die Gelegenheit und versuchte auf Balguda zu klettern. Balguda aber gestattete solch ein Verhalten nicht und gab Lemoyian schnell einen Kopfsto\u00df. Lemoyian war v\u00f6llig geschockt \u00fcber Balgudas Reaktion und lie\u00df seinen Frust am kleinen Kauro aus, der ganz unschuldig an einem Stock nagte. Lemoyian schubste Kauro zu Boden und zog damit die Aufmerksamkeit s\u00e4mtlicher Keeper auf sich. Sie griffen schnell ein und stoppten Lemoyians St\u00e4nkereien. Die Keeper scheuchten Lemoyian allein in den Busch, damit er aus seinem ungezogenen Verhalten eine Lehre zieht. Der kleine Kauro nagte weiter an seinem Stock als sei nichts geschehen. Lemoyian versuchte zur Gruppe zur\u00fcckzukehren, doch die Keeper verjagten ihn erneut. Er tr\u00f6tete seinen Frust laut heraus, denn er ist gar nicht gern allein. Schlie\u00dflich holten die Keeper ihn in die Gruppe zur\u00fcck. Er ging nicht nochmal in die N\u00e4he der Babys und sein ruppiges Verhalten von vorher war ihm nun wohl sehr peinlich.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/817201424220-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Balguda und Barsilinga nach dem Ringkampf<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 2. Juli 2014<\/strong><br \/>\nHeute konnte man gut beobachten, dass Sokotei auch ein sehr gieriger Elefant geworden ist, wenn es um die Milch geht. W\u00e4hrend der 11-Uhr-F\u00fctterung trompetete er laut und warnte alle, dass er jetzt kommt, um seine Milch zu trinken und niemand im Weg stehen sollte. Oltaiyoni scheint diesen neuen gierigen Elefanten auch bemerkt zu haben, denn sie hat heute versucht, sich mit Absicht in Sokoteis Weg zu stellen. Sokotei stie\u00df sie mit dem Kopf zu Boden, da nichts zwischen ihn und seine Milch kommen darf.<br \/>\nW\u00e4hrend der Mittagspause der Keeper machten sich die kleinen, aber frechen Babys Kamok und Kauro daran, Warzenschweine zwischen den B\u00e4umen zu jagen. Es war f\u00fcr die Keeper sehr spa\u00dfig, diesen zwei kleinen Babys zuzusehen, wie sie die ausgewachsenen Warzenschweine herumjagten. Die drehten den Spie\u00df aber irgendwann um und jagten ihrerseits die Babys. Die arme kleine Kamok st\u00fcrzte beim Laufen und das Warzenschwein ergriff die Gelegenheit und rannte auf sie auf. Gl\u00fccklicherweise war Arruba in der N\u00e4he und schritt gleich ein, um die Babys zu retten und die Warzenschweine wegzujagen. Danach kamen die Warzenschweine nicht zur\u00fcck, was ungew\u00f6hnlich war, da sie sich sonst immer nach Kr\u00e4ften wehren. Kamok und Kauro folgten Arruba dann zur Herde zur\u00fcck, wo sich Mbegu und Oltaiyoni ihnen anschlossen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/8620148101-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ashaka und Kamok auf Erkundungstour<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 3. Juli 2014<\/strong><br \/>\nJasiri, Faraja und Suswa zogen heute aus den hinteren St\u00e4llen aus, um die freigewordenen Gehege von Murera, Sonje, Quanza und Zongoloni zu beziehen, nachdem diese nun nach Umani-Springs umgezogen sind. Das verursachte zuerst Unruhe, da die drei ihre Freunde und die bekannte Umgebung vermissten. Inzwischen haben sich aber alle an die neue Situation gew\u00f6hnt und die Abende sind wieder friedlich und ohne gro\u00dfes Drama. Jasiri, Faraja und Suswa m\u00fcssen sich ganz sch\u00f6n allein gef\u00fchlt haben in den hinteren St\u00e4llen und sind nun wieder unter all ihren Freunden. Sie sind sehr entspannt und gl\u00fccklich.<br \/>\nDie wunderbare Solio kam heute abend wieder einmal nach Hause. Wir haben festgestellt, dass sie in letzter Zeit wieder h\u00e4ufiger vorbei kommt und die Nacht in der N\u00e4he des Gel\u00e4ndes verbringt. Dabei frisst sie alle Blumen und B\u00fcsche, die sie finden kann. Sie ist gesund und gl\u00fccklich und alle Keeper begr\u00fc\u00dften sie, ebenso wie Maxwell.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/81720142399-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Solio kommt am Abend nach Hause<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 4. Juli 2014<\/strong><br \/>\nRorogoi, Mashariki, Nelion und Tundani f\u00fchrten die Herde zum Grasen in den Busch. Als sie drau\u00dfen waren, trafen sie auf zwei B\u00fcffelbullen, die dort grasten. Die vier Elefanten n\u00e4herten sich den B\u00fcffeln mit aufgestellten Ohren und versuchten sie zu verscheuchen. Die vier B\u00fcffel reagierten aber gar nicht auf die Babys und blieben einfach stehen. Als sie sich den B\u00fcffeln n\u00e4herten, merkten die Babys, dass diese doch viel gr\u00f6\u00dfer waren als sie selbst und nach einigem Trompeten und viel Krach rannten sie zur Sicherheit ihrer Herde und der Keeper zur\u00fcck. Die ganze Aufregung bei der Begegnung von Rorogoi, Mashariki, Nelion und Tundani mit den B\u00fcffeln verursachte gro\u00dfe Unruhe in der Herde. Da B\u00fcffel sehr launische Tiere sind und sich jeden Moment an den Waisen h\u00e4tten r\u00e4chen k\u00f6nnen, f\u00fchrten die Keeper die Herde woanders hin und versuchten, sie zu beruhigen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/8620146401-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Rorogoi geht zu den Keepern<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 5. Juli 2014<\/strong><br \/>\nKurz nach 9 Uhr heute morgen, nachdem die Waisen ihre Milch getrunken hatten, wurde die ganze Waisenherde mit Kokosnuss\u00f6l \u00fcbersch\u00fcttet. Alle schienen das \u00c3\u2013l sehr zu lieben, au\u00dfer die kleinen Kamok und Mbegu. Sie versuchten sich zu verstecken und aus dem \u00c3\u2013lbad zu schliddern, doch sie waren zu langsam und ehe sie sich versahen, hatten die Keeper sie von Kopf bis Fu\u00df mit \u00c3\u2013l eingeschmiert. Nach dem \u00c3\u2013lbad alberten die Waisen au\u00dferordentlich fr\u00f6hlich und verspielt im Schlamm und Staub herum. Die begeisterten Spiele dauerten \u00fcber eine Stunde lang an, bevor die Waisen schlie\u00dflich zum Grasen \u00fcbergingen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/86201481312-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Elefantenliebe<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 6. Juli 2014<\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend die Waisen auf die Lieferung ihrer Milch warteten, begannen die frechen Jungs Kithaka und Lemoyian sich zu zanken. Ein verbissener Kampf begann, der den Rest der Herde in Unruhe versetzte &#8211; doch keiner von beiden wollte aufgeben. Balguda und Jasiri versuchten sogar, den harten Kampf zu beenden, doch ohne Erfolg. Schlie\u00dflich lie\u00df die Herde einfach die beiden Streith\u00e4hne stehen und ging ihre Milch trinken. Kithaka und Lemoyian bemerkten dann, dass sie alleine zur\u00fcckgelassen wurden und eilten schnell der Herde hinter &#8211; nun wieder als beste Freunde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/86201483828-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kithaka begr\u00fc\u00dft die Keeper<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 7. Juli 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen waren alle erstaunlich gut gelaunt und erfreut \u00fcber den Beginn des neuen Tages. Die Babys Mbegu, Ashaka, Kamok und Kauro waren zuerst drau\u00dfen. Ashaka war so aufgeregt, dass sie in das Geb\u00fcsch flitzte und dabei das Gleichgewicht verlor und st\u00fcrzte. Sie sprang sofort wieder auf und rannte im H\u00f6chsttempo zu ihren kleinen Freunden zur\u00fcck, um ihnen von ihrer Expedition in das Geb\u00fcsch zu erz\u00e4hlen.<br \/>\nSp\u00e4ter, gegen 15:30 Uhr, erhielten wir einen Anruf von Joseph Sauni \u00fcber eine Waisenrettung in Satao Tsavo. Ein Elefantenbaby, nach dem die DSWT-Tsavo-Teams gesucht hatten, war endlich gefunden worden. Es wurde gefangen und war nun bereit f\u00fcr den Weg nach Nairobi. Das Baby war drei Tage zuvor allein gesehen worden, aber es verschwand im Geb\u00fcsch und war aus den Augen verloren worden. Der DSWT-Pilot flog gleich am ersten Tag gemeinsam mit Josephs Team \u00fcber das Gel\u00e4nde, konnte es aber nicht finden. Am zweiten Tag ging Joseph mit dem Anti-Wilderei-Team noch einmal in die Gegend, um das Baby am Boden aufzusp\u00fcren &#8211; auch ohne Erfolg. Am dritten Tag wurde das Baby endlich von einer Luftpatrouille entdeckt und Joseph wurde sofort informiert. Ein Team machte sich auf den Weg, um das Baby zu fangen und mit ihm auf das Rettungsflugzeug zu warten, das am Satao Flugfeld ankommen und das Baby zur Nursery bringen sollte. Das Rettungsflugzeug verlie\u00df Nairobi um 16 Uhr und kam um 17 Uhr am Satao-Flugfeld an. Das Baby wurde sofort untersucht. Es war ungef\u00e4hr 18 Monate alt und sehr d\u00fcnn &#8211; ein deutliches Zeichen daf\u00fcr, dass das Baby schon l\u00e4ngere Zeit auf sich allein gestellt war. Das Baby kam um 20:15 Uhr im Waisenhaus an. Sie trank keine Milch und war sehr aggressiv, was normal f\u00fcr neue Elefanten ist. Es war ein gutes Zeichen, dass sie noch Kraft hatte, sich zu wehren und in der Nacht trank sie auch etwas Milch aus einem Eimer. Sie wurde Kono genannt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/86201475725-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kono wird am Flugfeld aufgesammelt<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 8. Juli 2014<\/strong><br \/>\nAm Morgen nach ihrer Ankunft sah Kono kr\u00e4ftiger aus und die anderen Waisen begr\u00fc\u00dften sie herzlich &#8211; insbesondere Suswa, die in den Stall neben sie gezogen war. Suswa zeigte ihr gro\u00dfe Zuneigung und Trost, denn sie wei\u00df aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, eine Mutter zu verlieren und wollte Kono sicherlich mitteilen, dass nun alles wieder gut wird. Die Milch und die Liebe der anderen Elefanten und der Menschen sind die zwei wesentlichen Bestandteile, um einen Neuank\u00f6mmling zu beruhigen und in die Herde zu integrieren. Den Rest des Tages fra\u00df Kono ihr Gr\u00fcnfutter und trank Milch aus dem Eimer, doch sie weigerte sich noch immer, den Menschen zu vertrauen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/86201475524-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kono ist sehr aggressiv<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 9. Juli 2014<\/strong><br \/>\nObwohl Kono die Nacht \u00fcber sehr kr\u00e4ftig aussah, brach sie heute morgen um 8 Uhr zusammen. Wir nahmen Bluttests und sie bekam eine Infusion, um ihre Kr\u00e4fte wiederherzustellen. Der Bluttest ergab, dass die arme Kono eine Infektion hatte und sie bekam Antibiotika. W\u00e4hrend des Tages trank sie keine Milch und fra\u00df kein Gr\u00fcnzeug und das machte uns gro\u00dfe Sorgen. Die Infusion gab ihr wieder Kraft und am Nachmittag war sie wieder auf den Beinen und lief in ihrem Gehege herum. Sp\u00e4ter brach sie aber erneut zusammen und kam wieder an die Infusion. Ihr Stuhl war sehr w\u00e4sserig und enthielt W\u00fcrmer. Das alles waren schlechte Zeichen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/86201485039-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kono ist \u00e4ngstlich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 10. Juli 2014<\/strong><br \/>\nEs war ein trauriger Morgen, denn Kono starb im Beisein ihrer menschlichen Familie, die alles getan hatte, um ihr wertvolles Leben zu retten. Ihr Gesundheitszustand hatte sich im Laufe der Nacht weiter verschlechtert und sie war h\u00e4ufiger zusammengebrochen. Suswa war im Gehege neben ihr und war sehr ungl\u00fccklich, denn auch sie bemerkte, dass es Kono schlecht ging. Die Keeper mussten Suswa am Morgen fortschieben, damit sie mit den anderen Waisen in den Busch ging, denn sie wollte das Gehege und Kono nicht verlassen.<br \/>\nAls die Waisen am Abend nach Hause kamen, standen Suswa, Lentili, Balguda und Arruba einige Zeit vor Konos Gehege und trauerten.<br \/>\nAm gleichen Morgen, an dem wir Kono verloren hatten, erhielten wir einen Anruf aus Samburu, dass ein weiterer Babyelefant gerettet werden musste. Es war ungef\u00e4hr einen Monat alt und war in einen Brunnen gefallen. Seine Mutter wurde nirgends gesehen. Ein Kuhhirte hatte das Baby gefunden, als er seine Herde zum trinken an den Brunnen bringen wollte. Er meldete das Kalb sofort dem KWS. Es wurde sogleich gerettet und hatte die Nacht im Namunyak Naturschutzgebiet verbracht. Am n\u00e4chsten Morgen kam das Rettungsteam und holte das Baby ab. Es trank sofort Milch und kam um 14 Uhr im Waisenhaus an. Seine neue Familie begr\u00fc\u00dfte den kleinen Bullen herzlich und er wurde nach seinem Fundort Murit genannt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/817201433742-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murit trinkt Milch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 11. Juli 2014<\/strong><br \/>\nBaby Murit sah heute morgen stark aus. Er wurde rund um die Uhr von seiner menschlichen Familie \u00fcberwacht, die alles tat, damit dieser kleine Kerl gesund und gl\u00fccklich ist, wie es seine Mama tun w\u00fcrde. Murit genie\u00dft die Gesellschaft seiner anderen kleinen Leidensgenossen Ashaka, Kauro, Mbegu und Kamok. Kauro und Ashaka bleiben sehr dicht bei Murit und versuchen, ihn zu besch\u00fctzen. Sie lieben ihn, doch Murit scheint dies nicht zu bemerken. Es scheint, dass der Verlust seiner Mutter noch zu frisch ist und er noch etwas Zeit braucht, bevor er wieder spielen und Spa\u00df haben wird. Die Keeper haben schon bemerkt, dass Murit ein sehr netter und freundlicher kleiner Junge ist. Er liebt es, an den Fingern der Keeper zu nuckeln und er ist von ihren Staubkitteln fasziniert und spielt liebend gern damit. Seine vier Z\u00e4hne sind bereits alle da, was uns sehr erleichtert, da das Zahnen eine lebensbedrohliche Phase f\u00fcr Waisenelefanten ist &#8211; Murit scheint diese aber schon hinter sich zu haben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/8620146435-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kamok mit ihrem Keeper<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 12. Juli 2014<\/strong><br \/>\nZur 11-Uhr-Besuchsstunde spielten die K\u00fche Mashariki, Lentili, Rorogoi, Arruba, Suswa und die kleine Oltaiyoni im Staub und blieben unter sich. Die jungen Bullen dagegen waren energiegeladen und wechselten sich im Rampenlicht ab. Die Besucher sahen, wie sich die Bullen gegenseitig in Ringk\u00e4mpfe verwickelten oder sich herumjagten. Unser frechster Junge, Kithaka, entschied wie \u00fcblich, Lemoyian zu einem Kopfsto\u00df-Duell herauszufordern, das in lautem Trompeten und tiefem Kollern endete. Barsilinga und Tundani schlossen sich zusammen, um sich Jasiri und den jungen Sokotei vorzunehmen. Die wollten ihrerseits gerade Mashariki und Oltaiyoni besteigen, die auf dem Boden lagen und die Jungs nicht beachteten. Diese ganzen Aktivit\u00e4ten verursachten viel Gel\u00e4chter bei den Besuchern und Freude \u00fcber diese lustigen Elefanten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/8620149951-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kauro und Kamok spielen im Dreck<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 13. Juli 2014<\/strong><br \/>\nSobald die Elefanten in den Park gegangen und sich einen Fleck zum Grasen gesucht hatten, entschieden Ngasha und Faraja, etwas weiter entfernt liegendes Gel\u00e4nde zu erkunden als die anderen, in der Hoffnung, leckerere B\u00fcsche zu finden. Nachdem sie einiges entdeckt hatten, wurde Faraja sehr besitzergreifend und versuchte, Ngasha aus dem Weg zu schubsen. Das verursachte einen Kampf, doch Nelion griff schnell ein, um die Situation zu kontrollieren. Nelion, Tundani und Jasiri begannen dann, die B\u00fcsche zu fressen und als Ngasha und Faraja ihren Kampf um den Busch beendet hatten, war dieser schon aufgefressen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/86201493451-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ngasha erkundet das Geb\u00fcsch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 14. Juli 2014<\/strong><br \/>\nEs scheint so, als ob wir einen weiteren Elefanten zur Liste der vielen gierigen Kleinen hinzuf\u00fcgen m\u00fcssen: Der s\u00fc\u00dfe Ngasha ist zu F\u00fctterungszeiten gar nicht mehr s\u00fc\u00df! Er rast zu seiner Flasche und nachdem er sie geleert hat, verwandelt er sich in einen Plagegeist f\u00fcr die Keeper und die anderen Elefanten, denn er m\u00f6chte die Milch aller anderen Elefanten auch haben! W\u00e4hrend der heutigen Baby-F\u00fctterzeit schlang Ngasha seine Milch hinunter, schubste dann Sokotei zu Boden, stie\u00df ihn weiter mit dem Kopf an und versuchte danach, seine Milch zu trinken. Die Keeper mussten eingreifen und Ngasha fortjagen. Suswa beobachtete das alles und unterst\u00fctzte die Keeper gerne dabei, Ngasha zu verjagen um ihm zu zeigen, dass es so nicht geht. Ngasha ging in den Busch und verbrachte einige Zeit allein. Immer wenn er versuchte zur\u00fcckzukehren, wurde er von den Keepern wieder weggeschickt. Einen Elefanten eine Weile von der Herde zu isolieren ist eine gute M\u00f6glichkeit ihm zu zeigen, dass er etwas falsch gemacht hat. Die Leitkuh einer Herde w\u00fcrde ihre Mitglieder immer auf diese Waise bestrafen; insbesondere die rebellischen jungen Bullen m\u00fcssen h\u00e4ufiger mal etwas Zeit allein verbringen. Das ist eine ganz normale Strafe in jeder wilden Herde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/817201433032-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Oltaiyoni und Mbegu sagen &#8218;Hallo&#8216; zu den Keepern<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 15. Juli 2014<\/strong><br \/>\nAls Murit ankam, zeigte ein Bluttest, dass er an einer Bakterieninfektion litt und er bekam sofort eine Infusion. Wir haben heute einen weiteren Bluttest gemacht, um zu sehen, ob es sich gebessert hat. Er sieht sehr kr\u00e4ftig aus und trinkt seine Milch sehr gut. Wir alle hoffen, dass es so bleibt.<br \/>\nOltaiyoni k\u00fcmmert sich inzwischen sehr viel um die kleine Mbegu. Urspr\u00fcnglich hing Mbegu sehr an Arruba, doch selbst sie bekommt ihn nun gar nicht mehr zu sehen. Oltaiyoni verl\u00e4sst ihre Gruppe, um sich den Babys anzuschlie\u00dfen und widmet Mbegu dabei immer ganz besondere Aufmerksamkeit. Es hei\u00dft, dass Elefanten unabh\u00e4ngig vom Alter sehr gut auf die Kleineren aufpassen und genau dies beobachten wir nun bei der kleinen Oltaiyoni.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/817201432844-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Arruba interessiert sich f\u00fcr die Kamera<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 16. Juli 2014<\/strong><br \/>\nGestern wurde erneut ein Elefantenkalb aus Satao in Tsavo gerettet und blieb \u00fcber Nacht bei den Voi-Keepern, bevor es heute nach Nairobi geflogen wurde. Der kleine Bulle wurde allein mit einem sehr geschwollenen Vorderbein gesehen und humpelte stark. Doch die gr\u00f6\u00dfte Sorge war eine Kugelwunde ungef\u00e4hr einen Finger tief in seiner Stirn. Trotz seines Zustands sah der Elefant kr\u00e4ftig aus und wehrte sich ordentlich. Sobald er in seinem Gehege angekommen war, begann das Team damit, nach seinen Wunden zu sehen. Zuerst reinigte Chef-Keeper Edwin die Wunde an seiner Stirn, damit sie nicht durch Infektionen noch schlimmer wird. Danach wurde das Bein des Babys ger\u00f6ntgt und die Ergebnisse waren niederschmetternd. Das Bein war so schlimm gebrochen, dass er keine Chance auf Heilung oder ein normales Leben hatte. Die wahrscheinlichste Erkl\u00e4rung ist, dass seine Mutter oder ein anderes Familienmitglied auf ihn gest\u00fcrzt war, als sie von Wilderern erschossen wurden. Dieser Bruch war irreparabel und der Elefant w\u00e4re f\u00fcr den Rest seines Lebens verkr\u00fcppelt. Der Knochen w\u00fcrde niemals heilen und so auch nie das unglaubliche Gewicht eines erwachsenen Bullen tragen k\u00f6nnen, so dass er keine Chance auf ein Leben in der Wildnis h\u00e4tte. Gegen 15:45 Uhr haben wir den erst einj\u00e4hrigen Elefanten eingeschl\u00e4fert. Alle trauerten an diesem Abend. Er war so mutig und hat mit aller Kraft gek\u00e4mpft, doch wieder musste ein junges Leben so unn\u00fctz von uns gehen. In solchen Zeiten m\u00fcssen wir uns dem Rest der Waisen zuwenden, um uns an die Elefanten zu erinnern, die eine zweite Chance bekommen haben und uns damit zu tr\u00f6sten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/817201432639-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbegu und Ashaka sagen &#8218;Hallo&#8216;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 17. Juli 2014<\/strong><br \/>\nHeute war ein sch\u00f6ner Tag und die Elefanten schienen wieder sehr zum Spielen aufgelegt zu sein. Die \u00c4lteren grasten nur kurz, bevor sie unsere Gruppe aus f\u00fcnf Babys entdeckten. Ashaka und Kauro nahmen die gr\u00f6\u00dferen Elefanten gar nicht wahr, da sie vollauf damit besch\u00e4ftigt waren, miteinander zu spielen. Doch Kamok, Murit und Mbegu genossen die Aufmerksamkeit von Arruba, die sie alle mit einer geradezu m\u00fctterlichen Liebe \u00fcbersch\u00fcttete.<br \/>\nSp\u00e4ter am Nachmittag erhielten wir einen Anruf aus Eldoret, dass ein weiteres einsames Elefantenkalb gerettet werden musste, dessen Mutter von Wilderern get\u00f6tet worden war. Das Rettungsteam machte sich sofort auf den Weg und kam nach einem eineinhalbst\u00fcndigen Flug auf dem Kabarnet-Flugfeld in Eldoret an. Das Kalb kam in einem Auto voller Ranger, die bei dessen Rettung geholfen hatten. Sie war sehr schwach und in schlechtem Zustand, da sie schon lange ohne ihre Mutter gewesen war. Die Ranger berichteten, dass die Leiche der Mutter viele Speerwunden hatte, und die Sto\u00dfz\u00e4hne verschwunden waren. Es war offensichtlich gewesen, dass dieser Elefant noch gestillt hatte und daher hatten sie nach dem Kalb gesucht.<br \/>\nDas Baby bekam etwas Milch, doch sie trank nicht viel, da sie sehr schwach war und ihre Umgebung sie verwirrte. Nach der langen Reise ins Waisenhaus bekam sie den Stall direkt neben Murit, der sehr erfreut \u00fcber seine neue Freundin war. Obwohl die beiden durch Holzbretter getrennt waren, steckten sie ihre R\u00fcssel durch die Absperrung und ber\u00fchrten sich gegenseitig, was das neue Baby, das Kerio genannt wurde, sehr beruhigte. Nachdem Murit das neue kleine Baby getr\u00f6stet hatte, trank sie ihre Milch und schien etwas beruhigter zu sein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/817201432051-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ashaka bemerkt ihre Milch nicht<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 18. Juli 2014<\/strong><br \/>\nUm 6 Uhr kamen die meisten der \u00e4lteren Waisen, um nach dem neuesten Zuwachs zur Herde zu schauen. Es brachte nichts, den Neuank\u00f6mmling zu verstecken, da sie in der Nacht soviel Krach gemacht hatte, dass alle sehen wollten, wer der laute Neuling war. Arruba, Mashariki, Balguda und Oltaiyoni sammelten sich an Kerios T\u00fcr und streckten ihre R\u00fcssel hinein, um die kleine Kerio zu f\u00fchlen und zu riechen. Die \u00e4lteren Waisen versuchten sogar, die T\u00fcr aufzuschieben, um einen Blick auf sie werfen zu k\u00f6nnen. Schlie\u00dflich mussten die Keeper die Waisen \u00fcberzeugen aufzubrechen, da es f\u00fcr die Babys zu kalt war, um herauszukommen. Die Waisen gingen in den Busch, grasten den Rest des Tages und spielten.<br \/>\nSp\u00e4ter traf Kerio auf die anderen kleinen Babys, die den Neuank\u00f6mmling faszinierend fanden. Ashaka versuchte sogar, Kerio zu schubsen, aber nur um zu sehen, was Kerio so f\u00fcr ein Elefant ist. Drau\u00dfen im Busch grasten die \u00e4lteren Elefanten, aber sobald sie die Babys gesehen hatten, kamen sie alle her\u00fcber, um den Neuank\u00f6mmling zu begr\u00fc\u00dfen. Nachdem jeder das neue Baby gesehen hatte, grasten sie weiter &#8211; alle au\u00dfer Oltaiyoni, die zur\u00fcckblieb, um sich um die Kleinen zu k\u00fcmmern. Doch sie schien ihre Aufmerksamkeit nicht so sehr Kerio zuzuwenden, da sie immer noch sehr auf die kleine Mbegu fokussiert ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/81720143185-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kerio und Mbegu spielen mit dem Keeper<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 19. Juli 2014<\/strong><br \/>\nHeute war wieder Kokosnuss-\u00c3\u2013l-Tag. Einige der Waisen lieben es, andere versuchen sich mit allen Mitteln davor zu dr\u00fccken. Sie fl\u00fcchten in das Dickicht, doch es ist aussichtslos, denn am Ende des Tages ist jeder vollst\u00e4ndig mit \u00c3\u2013l eingeschmiert! Die vier, die das \u00c3\u2013l-Bad am meisten verabscheuen, sind Rorogoi, Oltaiyoni, Ngasha und Arruba. Sie machen es den Keepern nicht leicht, sie alle einzu\u00f6len, doch am Ende schaffen wir es immer. Sobald das \u00c3\u2013l-Bad beendet war, rollten sich sich die Waisen im Staub und spielten aufgeregt miteinander. Danach gingen die Babys zum Schlammloch, an dem die 11-Uhr-Besuchsstunde stattfand. Mashariki und Oltaiyoni entschieden, in den Schlamm zu h\u00fcpfen und zu spielen, was die Besucher sehr am\u00fcsierte. Doch Faraja und Lemoyian stahlen ihnen die Show, als sie begannen, Fu\u00dfball zu spielen und beim Jagen des Balls in das Schlammloch fielen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/86201491441-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kamok im Wald<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 20. Juli 2014<\/strong><br \/>\nKauro ist ein Rabauke geworden, insbesondere gegen\u00fcber der kleinen Kerio. Das ist vermutlich seine Eifersucht, denn sie ist das neueste Baby und braucht noch immer besonders viel medizinische F\u00fcrsorge und bekommt dadurch am meisten Aufmerksamkeit. Immer wenn Kerio versucht, etwas Zuneigung von Kauro zu bekommen, erh\u00e4lt sie einen Schubser von ihm und die Keeper m\u00fcssen eingreifen. Kamok dagegen ist sehr nett und f\u00fchlt sich mit dem neuen kleinen M\u00e4dchen viel wohler als Kauro.<br \/>\nNach der Besuchsstunde versammelten sich alle Waisen zu einem Weiterbildungskurs. Das ist wichtig, damit die Babyelefanten von den \u00e4lteren etwas lernen k\u00f6nnen. Arruba, Suswa und Oltaiyoni lieben es, da sie w\u00e4hrend dieser Zeit bei den j\u00fcngsten Babys sein d\u00fcrfen. Diese drei scheinen die n\u00e4chsten Mini-Leitk\u00fche der Waisenherde zu werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/8620149725-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murit rennt zu seiner Milch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 21. Juli 2014<\/strong><br \/>\nOltaiyoni und Sokotei sind sich nicht gr\u00fcn, denn seit Sokoteis Ankunft stritten die beiden um Oltaiyonis Adoptivmamas Murera und Sonje. Obwohl die beiden \u00e4lteren K\u00fche nun nach Umani Springs umgezogen sind, m\u00f6gen sie sich immer noch nicht besonders. Sie streiten sich ohne ersichtlichen Grund und st\u00f6ren damit die Ruhe in der ganzen Herde. Das Hauptproblem ist, dass Oltaiyoni kleiner aber dickk\u00f6pfiger als Sokotei ist. Sie weigert sich zur\u00fcckzuweichen, obwohl Sokotei viel st\u00e4rker ist und sie keine Chance gegen ihn hat. Heute schienen sie den ganzen Tag nur zu streiten und zu k\u00e4mpfen, bis Tundani und Barsilinga sich einmischten und die beiden auseinanderzwangen. Tundani stand vor Oltaiyoni, w\u00e4hrend Barsilinga Sokotei in die andere Richtung schob. Das war die einzige M\u00f6glichkeit, zu verhindern, dass der Kampf noch b\u00f6se endet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/8620148525-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Elefanten k\u00e4mpfen am Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 22. Juli 2014<\/strong><br \/>\nDie beiden Albino-Babys Faraja und Jasiri spielten heute endlos mit Nelion. Es begann heute morgen bei den Stallungen, nachdem alle Elefanten herausgelassen worden waren und sich auf den Weg in den Busch machten. Jasiri neigt in letzter Zeit dazu, die anderen Waisen in den Schwanz zu bei\u00dfen. Heute folgte er Nelion und biss ihn in den Schwanz. Nelion trompetete laut und floh in die B\u00fcsche, um dort Schutz zu suchen. W\u00e4hrend all der Aufregung entschied Faraja, sich einzumischen und alles endete damit, dass die drei miteinander rangen und sich gegenseitig bestiegen. Den Rest des Tages wichen sie sich dann nicht mehr von der Seite.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/8620148599-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Rorogoi l\u00f6scht ihren Durst<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 23. Juli 2014<\/strong><br \/>\nNgasha und Rorogoi sind die beiden Waisen, die w\u00e4hrend der Milchf\u00fctterungen am schwierigsten zu kontrollieren sind, besonders zur \u00f6ffentlichen Besuchsstunde. Die zwei frechen Elefanten sind wie Kinder, die sich danebenbenehmen, wenn Besuch da ist. Es ist so, als ob sie w\u00fcssten, dass ihre Aufpasser sie nicht vor den Besuchern bestrafen w\u00fcrden und sobald sie wieder im Busch sind, benehmen sie sich hervorragend. Wie \u00fcblich besch\u00e4ftigten sie sich damit, die Milch der anderen Elefanten oder von der Schubkarre zu stehlen. Ihre frechen Spiele endeten damit, dass sie \u00fcber die Schubkarre fielen und dabei gro\u00dfes Trara machten, bevor sie von den Keeper verscheucht wurden und in den Busch st\u00fcrmten. Kithaka lenkte aber die Aufmerksamkeit der Besucher von den B\u00f6sewichten ab, indem er sich auf dem Boden herumrollte und sich direkt neben den Besuchern auf sein Hinterteil setzte.<br \/>\nLeider war heute kein guter Tag f\u00fcr die kleine Kerio. Sie wachte heute morgen wie \u00fcblich auf und bekam um 8 Uhr ihre Milch, dann erneut um 10 Uhr, doch direkt danach wurde sie sehr schwach und die Keeper mussten sie zum Stall zur\u00fcckbringen und an eine Infusion legen. Sie trank zwar ihre Milch, aber war sehr geschw\u00e4cht. Alle machten sich gro\u00dfe Sorgen, aber hofften, dass es ihr morgen besser gehen w\u00fcrde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/8620149449-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kithaka entspannt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 24. Juli 2014<\/strong><br \/>\nHeute morgen um 3:30 Uhr brach Baby Kerio zusammen und kam sofort an eine Infusion. Um 6 Uhr wurde sie von den Keeper gest\u00fctzt, damit sie ihre Milch trinken konnte. Nach einiger \u00dcberzeugungsarbeit trank sie ein wenig und sank dann wieder in den Schlaf. Die Keeper mussten sie den ganzen Tag an der Infusion lassen, um ihr die ben\u00f6tigten N\u00e4hrstoffe zu geben, doch leider half es alles nichts. W\u00e4hrend des Tages wurde sie immer schw\u00e4cher und ihre Atmung wurde flacher, was ein sehr schlechtes Zeichen war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/81720143538-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Keeper helfen den Babys auf den H\u00fcgel<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 25. Juli 2014<\/strong><br \/>\nWir alle erwachten heute morgen und erhielten die traurigen Neuigkeiten vom Tod der kleinen Kerio. Sie ging von uns und wir k\u00f6nnen uns nur damit tr\u00f6sten, dass sie jetzt in einer besseren Welt ist. Es war schwer, damit fertig zu werden, da sie so hart um ihr Leben gek\u00e4mpft hat und wir alles in unserer Macht stehende versucht haben.<br \/>\nDie \u00e4lteren Waisen grasten heute im Wald, als sie von B\u00fcffeln erschreckt wurden, die auch gerade auf ihrer t\u00e4glichen Runde durch den Park waren. Die Elefanten flohen in alle Richtungen und trompeteten und kollerten, w\u00e4hrend Ngasha, Lemoyian, Arruba und Rorogoi die Flucht in den Busch anf\u00fchrten. Doch innerhalb weniger Minuten hatten sie sich alle gesund und munter am Schlammloch eingefunden. Die Keeper eilten den Waisen hinterher und riefen ihre Namen um sie zu beruhigen. Gl\u00fccklicherweise war es F\u00fctterungszeit und die Aufregung war bald vergessen und alle waren wieder gl\u00fccklich.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/86201485352-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ruhe in Frieden, kleine Kerio<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 26. Juli 2014<\/strong><br \/>\nOltaiyoni ist immer besch\u00fctzender gegen\u00fcber Mbegu geworden und weicht ihr kaum noch von der Seite. Sie hat jetzt wirklich die Rolle von Mbegus neuer kleiner Mama im Waisenhaus \u00fcbernommen.<br \/>\nAshaka ist inzwischen sehr eifers\u00fcchtig auf jeden Waisen, der die Aufmerksamkeit der Keeper bekommt, insbesondere, wenn irgendjemand an den Fingern der Keepern nuckeln darf. Baby Mbegu durfte das heute und Ashaka fand das gar nicht gut! Sie n\u00e4herte sich dem Keeper und schubste Mbegu aus dem Weg, doch Mbegu schubste genauso hart zur\u00fcck. Mbegu begann protestierend aufzuschreien, was sofort Oltaiyoni auf den Plan rief. Innerhalb von Sekunden kam Oltaiyoni mit aufgestellten Ohren zu Mbegu gerannt, um sie zu besch\u00fctzen. Sie schlang ihren R\u00fcssel um die Kleine, um sie zu beruhigen. Ashaka wollte sie noch einmal schubsen, doch Oltaiyoni schirmte Mbegu komplett ab &#8211; solange sie in der N\u00e4he war, sollte niemand mehr ihr Baby \u00e4rgern!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/86201483535-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ashaka und Kamok saufen Wasser<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 27. Juli 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen hatten einen spa\u00dfigen Morgen: Sobald die gr\u00f6\u00dferen Waisen aus ihren Gehegen gelassen worden waren, entschieden Kithaka, Barsilinga und Lemoyian, Maxwell zu besuchen. Maxwell schlief noch tief und fest am Tor zu seinem Gehege und er bemerkte die drei Elefanten nicht, die sich n\u00e4herten und ein Festmahl aus seinem Luzernenheu machten. Das Luzernenheu ist eine echte Leckerei f\u00fcr die Elefanten und sie versuchten, soviel sie konnten zu fressen, bevor Maxwell aufwachte. Als sie sich satt gefressen hatten, begannen Kithaka und Lemoyian, an dem Tor zu r\u00fctteln und mit ihren R\u00fcsseln an Maxwells Ohren zu ziehen. Zuerst schien es, als ob Maxwell die Aufmerksamkeit sehr genie\u00dfen w\u00fcrde, denn er bewegte seinen Kopf so, dass die Waisen ihn im besten Winkel kitzeln konnten. Doch es dauerte nicht lange, bevor Maxwell v\u00f6llig erwachte und sehr genervt von den drei Plagegeistern war. Er stie\u00df mit den Kopf kr\u00e4ftig gegen das Tor und die drei Elefanten flohen trompetend, aber gl\u00fccklich und schlossen sich der Herde f\u00fcr einen sch\u00f6nen Tag im Busch an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/817201425739-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Balguda entspannt sich bei den Keepern<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 28. Juli 2014<\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend der 11-Uhr Besuchsstunde waren die G\u00e4ste sehr laut, was die Elefanten immer sehr aufregt und sie schubsten und stie\u00dfen gegen die Absperrung. Bei soviel Krach begann auch das kleine aufm\u00fcpfige M\u00e4dchen Kamok, die Schulkinder zu schubsen, die die Hauptursache des Krachs waren. Die Kinder rannten schreiend davon und lernten, dass Krach machen \u00c4rger verursacht.<br \/>\nGegen 15 Uhr bekam Sokotei seine Milch und der freche Lemoyian schubste ihn zu Boden und wollte auf ihn klettern. Die Keeper schimpften mit ihm, doch das interessierte ihn gar nicht, also mussten drei der Keeper zu ihm hingehen und ihn verjagen, damit er einige Zeit allein verbringt.<br \/>\nMurit hatte heute etwas Durchfall und wir machten einen Bluttest, der best\u00e4tigte, dass er etwas dehydriert war und sehr schlechte Zuckerwerte hatte. Er wurde sofort f\u00fcr den Rest des Tages an eine Infusion gelegt, was sein Immunsystem st\u00e4rkte und er schien abends schon wieder fitter zu sein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/86201483129-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ashaka und Kamok spielen in der Erde<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 29. Juli 2014<\/strong><br \/>\nTundani ist ein sehr netter Elefant. W\u00e4hrend der F\u00fctterzeiten rennt er nicht alle und jeden um, wie einige der gierigen Jungs, sondern wartet h\u00f6flich und geduldig, bis die Keeper Zeit f\u00fcr ihn haben. Um 15 Uhr kamen die Elefanten aus dem Wald, um ihre Milch zu trinken. Sie wurden in zwei Gruppen geteilt, da wir nicht genug Keeper haben, um alle gleichzeitig zu f\u00fcttern. Heute aber war in der zweiten Gruppe ein Elefant zu viel und es musste jemand warten. Gl\u00fccklicherweise war der nette Tundani dabei und wartete geduldig, bis ein Keeper frei war und sich um ihn k\u00fcmmern konnte.<br \/>\nWenn die Elefanten abends in ihre Gehege kommen, dann gibt es in jedem Gehege gen\u00fcgend frisches Gr\u00fcnfutter. Aus irgendeinem Grund meinen aber viele der Elefanten, dass die Zweige im Gehege ihres Nachbarn viel leckerer sind als die eigenen. Heute war wieder so ein Tag und Lemoyian stahl das Futter von Balguda, w\u00e4hrend Oltaiyoni Sokotei beklaute. Doch Sokotei, der einer der gierigeren Jungs ist, wollte nichts teilen und schon gar nicht mit seiner Erz-Feindin Oltaiyoni, also k\u00e4mpfte er um seinen Anteil. Der Kampf kam aber bald zu einem Ende, als Sokotei bemerkte, dass die Absperrung zwischen den Gehegen h\u00e4rter ist, als er dachte und er auf diese Weise nicht zu Oltaiyoni durchkommen w\u00fcrde. Der Spruch &#8222;Die Kirschen in Nachbars Garten schmecken immer etwas s\u00fc\u00dfer als die eigenen&#8220; scheint auch bei Elefanten ein zutreffendes Motto zu sein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/817201424619-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tundani nach der Milchf\u00fctterung<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 30. Juli 2014<\/strong><br \/>\nDie Keeper haben festgestellt, dass Lentili ganz anders ist als die anderen Waisenk\u00fche, die wir im Waisenhaus haben. Ihr fehlt jeder Mutterinstinkt und sie hat gar kein Interesse an den kleineren und zerbrechlicheren Elefanten. Die Babys Mbegu und Kauro spielten fr\u00f6hlich miteinander und bemerkten nicht, dass Lentili in der N\u00e4he war. Kauro rannte versehentlich gegen sie und sie schubste ihn ziemlich hart. Kurze Zeit sp\u00e4ter kam Mbegu zur m\u00fcrrischen Lentili und wollte an ihren Ohren nuckeln, erntete aber auch nur einen kr\u00e4ftigen Sto\u00df. Mbegu schrie auf, was Arrubas Aufmerksamkeit auf sich zog und sie kam sofort. Sie kontrollierte, ob mit Mbegu alles in Ordnung war und tastete mit ihrem R\u00fcssel das kleine best\u00fcrzte Baby ab. Sobald Arruba sichergestellt hatte, dass Mbegu OK war, kn\u00f6pfte sie sich Lentili vor, was diese dazu veranlasste in den Busch zu fliehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/8620147556-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lentili in Angriffsstellung<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 31. Juli 2014<\/strong><br \/>\nDie Elefanten waren heute morgen sehr aufgeregt und es schien, als wenn jeder entweder spielend k\u00e4mpfte oder um B\u00fcsche herumjagte. Kithaka und Lemoyian hatten ein Kr\u00e4ftemessen, w\u00e4hrend Barsilinga und Ngasha sich Tundani vornahmen. Nelion wurde von Oltaiyoni um einen Baum gejagt. Die Spiele dauerten an, bis die f\u00fcnf winzigen Babys dazukamen, die sich dann schnell in den Spa\u00df mit einbrachten. Es war wunderbar, solch fr\u00f6hliche Elefanten zu sehen, als die Sonne im Nairobi Nationalpark weiter stieg.<br \/>\nSp\u00e4ter am Nachmittag erhielten wir einen Anruf aus Malindi, dass die Gemeinde ein einsames Elefanten-Bullkalb gefunden hatte, ohne dass Elefanten in der N\u00e4he waren. Das Rettungsteam aus Nairobi machte sich sofort auf den Weg nach Malindi. Als es dort ankam, wartete das Baby schon auf dem Flugfeld. Es war sehr d\u00fcnn, konnte aber laufen und hatte keine sichtbaren Wunden. Der Grund f\u00fcr seine Trennung von der Herde konnte nicht festgestellt werden, doch er sah so aus, als w\u00e4re er schon einige Zeit allein. Nachdem sie das Baby in das Flugzeug geladen hatten, machten sie sich auf den Heimweg und kamen gegen 20 Uhr im Waisenhaus an. Das kleine Baby beruhigte sich schnell und trank sogar etwas Milch. Oltaiyoni wohnte nebenan und als angehende Mini-Leitkuh schaffte sie es, das Baby zu beruhigen. Es wurde Arrabuko genannt und schlief dicht an der Absperrung, die ihn von Oltaiyoni trennte, ein. Oltaiyoni legte sich dicht daneben und so sie schliefen die beiden gem\u00fctlich nebeneinander.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/86201482712-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Arabuko schl\u00e4ft nach seiner Ankunft<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-juli-2014\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dienstag, 1. Juli 2014 Nachdem die erste kleine Gruppe der Waisenbabys ihre Milch bei der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde verschlungen hatte, entschieden Balguda und Barsilinga, einen Ringkampf zu veranstalten. Lemoyian sah das und ergriff sofort die Gelegenheit und versuchte auf Balguda zu klettern. Balguda aber gestattete solch ein Verhalten nicht und gab Lemoyian schnell einen Kopfsto\u00df. 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