{"id":5502,"date":"2014-08-19T08:37:04","date_gmt":"2014-08-19T07:37:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=5502"},"modified":"2014-08-19T08:37:04","modified_gmt":"2014-08-19T07:37:04","slug":"voi-juli-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-juli-2014\/","title":{"rendered":"Voi Juli 2014"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 1. Juli 2014<\/strong><br \/>\nNach einer wunderbaren Nacht in den sicheren Gehegen freuten sich die Babys auf den neuen Tag. Sie genossen es, das Kopra und das Luzernenheu zu fressen, bevor sie ihre \u00fcblichen Spiele auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen begannen. Layoni ma\u00df seine Kr\u00e4fte mit Tassia. Sie steigerten sich immer weiter in den Kampf hinein, bis Tassia so tat, als h\u00e4tte er verloren und sich in einer Geste des Aufgebens umdrehte. Layoni feierte daraufhin seinen Sieg und drehte sich stolz zu den anderen hin. Dadurch wurde er v\u00f6llig \u00fcberrascht, als ihn Tassia von hinten kr\u00e4ftig schubste und st\u00fcrzte sofort zu Boden. Er schrie um Hilfe und Sinya, Lesanju und Lempaute kamen ihm zu Hilfe. Das war das Ende der morgendlichen Spielchen und es begann die Hauptbesch\u00e4ftigung des Tages, das Grasen.<br \/>\nMittags f\u00fchrte Kivuko die Waisen zum Matschloch. Nach der Milch nahmen sie wegen des k\u00fchlen Wetters nur ein kurzes Schlammbad, bevor sie weitergrasten. Mbirikani f\u00fchrte die milchabh\u00e4ngigen Waisen am Abend zu den Gehegen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/81220149516-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Layoni und Tassia spielen<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 2. Juli 2014<\/strong><br \/>\nDer Tag begann gut und Mudanda streckte ihren R\u00fcssel in die H\u00f6he, als w\u00fcrde sie die Luft nach ihrer Adoptivmama Wasessa absuchen, die gerade ihre Milchflasche leerte. Sie kollerte und rief nach Wasessa, damit diese kommen und sie abholen m\u00f6ge. Naipoki stieg in die Wassertr\u00e4nke und saugte das kalte Wasser auf, um es dann auf Ishaq-B und Panda zu spritzen. Die zwei flohen und \u00fcberlegten dann aus sicherer Entfernung, was da gerade \u00fcber sie gekommen war.<br \/>\nMzima hatte heute die Ehre, die Waisen zum Grasen in den Busch zu f\u00fchren und Kihari durfte sie mittags zum Schlammloch f\u00fchren. Sie hatten heute alle viel Spa\u00df bei Schlammbadspielereien. Ndii rollte herum und warf etwas Bonus-Matsch auf Kenias R\u00fccken. Kenia mochte das und blieb wie eine K\u00f6nigin liegen und lie\u00df sich von Ndii baden. Der Spa\u00df dauerte eine ganze Weile und als es ihnen langweilig wurde, kamen sie heraus und gingen zu den Anderen zum Grasen.<br \/>\nDer Rest des Tages verlief ohne St\u00f6rungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/81220141020-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lolokwe<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 3. Juli 2014<\/strong><br \/>\nEs war ein ruhiger und wunderbarer Morgen, an dem die Babys die W\u00e4rme der aufgehenden Sonne genossen. Die Ruhe wurde nur gest\u00f6rt, als die Waisen sich zusammenschlossen um die Paviane zu \u00fcberfallen, die ein Auge auf das leckere Kopra geworfen hatten. Die Operation wurde von Hauptmann Dabassa angef\u00fchrt, der Unterst\u00fctzung von den Leutnants Taveta, Panda, Naipoki und Ishaq-B hatte. Die Paviane wussten sofort, dass sie keine Chance hatten, heute das Futter der Waisen zu stehlen und machten sich zu den weiter unten gelegenen KWS-Camps davon, um ihr Gl\u00fcck dort zu versuchen.<br \/>\nNach den morgendlichen Spielereien gingen die Waisen in den Busch und grasten in Ruhe. Kurz bevor sie zum Wasserloch gingen, begannen sie aber wieder zu spielen: Taveta, Rombo und Layoni spielten Verstecken. Mzima ignorierte sie zuerst, musste aber dann doch mitmachen, als das fr\u00f6hliche Trompeten durch die Luft schwang. Die vier Spielkinder wurden zur\u00fcckgelassen, als die anderen zum Wasserloch gingen. Sie rannten mit aufgestellten Ohren hinterher und weckten bei ihren Kameraden die Stimmung f\u00fcr tollen Spa\u00df im Matschloch. Danach grasten sie f\u00fcr den Rest des Tages in der N\u00e4he des Wasserlochs.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/812201495845-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndololo kommt zu Besuch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 4. Juli 2014<\/strong><br \/>\nDer Tag begann f\u00fcr die Waisen mit einer Begegnung mit einer wilden Elefantenherde auf der Nordseite des Mazinga-Bergs. Mzima war wie \u00fcblich der erste, der sich ihnen n\u00e4herte. Die wilde Herde hatte viele K\u00e4lber und so konnten die Waisen gut mit ihnen spielen. Mzima, Taveta und Tassia suchten sich jeder einen Partner zum Kr\u00e4ftemessen, w\u00e4hrend Kenia, Ndii und Lempaute dem winzigsten Kalb der Herde folgten. Die Zeit verging wie im Flug und die Waisen blieben bei der Herde, bis es Zeit f\u00fcr das Mittagsschlammbad war. Nach der Milchf\u00fctterung trafen die Waisen am Schlammloch auf eine zweite wilde Herde. Er war sehr k\u00fchl und die Waisen entschieden, sich lieber unter die Elefanten zu mischen, als ein Bad zu nehmen. Kihari und Ishaq-B liefen einem kleinen Elefantenkalb hinterher und streckten ihre R\u00fcssel aus, um es zu ber\u00fchren. Mzima fand einen wilden Freund und begann ein Kr\u00e4ftemessen. Sie hatten soviel Spa\u00df dabei, dass Mzima sogar der wilden Herde folgte, als diese aufbrach. Doch eine aggressive wilde Elefantenkuh verscheuchte ihn, als es so aussah, als wenn er seinen Kampfpartner besiegen w\u00fcrde. Mzima eilte schnell zur\u00fcck, um sich wieder seinen Waisenfreunden anzuschlie\u00dfen, die bereits wieder zum Grasen \u00fcbergegangen waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/812201493052-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen und eine wilde Herde<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 5. Juli 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen begr\u00fc\u00dften den Tag in heiterer Stimmung und spielten fr\u00f6hlich auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen. Ndii begann ein Spiel, bei dem sie die Erde auf ihren R\u00fccken warf und umhertrug. Panda, die kleine Mudanda, Naipoki und Kihari machten es ihr nach und jede Menge roter Staub lag in der Luft, w\u00e4hrend eine ebenso rote Sonne \u00fcber dem Tsavo Nationalpark aufging. Ihr Spiel endete j\u00e4h, als Wasessa dazukam, um ihre geliebte Mudanda abzuholen. Damit begann die Reise in den Busch zu den guten Futterstellen.<br \/>\nUnter der sorgsamen F\u00fchrung von Kenia wurde erfolgreich den ganzen Tag gegrast. Die Waisen besuchten das Wasserloch, aber l\u00f6schten nur ihren Durst, da es zu kalt zum Baden war.<br \/>\nAruba, das Ex-Waisen-Kudu, wurde gesehen, wie es sich im Geb\u00fcsch nahe der Stallungen versteckte. Es war toll zu sehen, dass sie ihr drittes Baby geboren hat &#8211; ein M\u00e4dchen. Alle ihre Babys sind gesund und munter, aber etwas scheu gegen\u00fcber Menschen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/812201410051-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Spiele mit den Felsen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 6. Juli 2014<\/strong><br \/>\nEin neuer toller Tag begann mit vielen Spielen an den Stallungen. Ndii, Kenia und Kivuko fingen eine Gruppe Paviane ab, die den Berg herunterkamen. Sie begannen die Jagd und die Paviane mussten ihre Route \u00e4ndern und zu den tiefergelegenen Unterk\u00fcnften der Angestellten ausweichen.<br \/>\nSp\u00e4ter im Busch veranstaltete Layoni ein Kr\u00e4ftemessen mit Panda und Ishaq-B, doch sie beendeten das Spiel, als sie die Anderen zum Wasserloch gehen sahen. Mudanda kam angerannt und schaffte es als Erste zu ihrer Milch, doch die Anderen waren ihr dicht auf den Fersen. Die Waisen hatten viel Spa\u00df beim Schlammbad, bevor sie den Rest des Nachmittags grasten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/812201495747-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Den ganzen Tag wird gespielt<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 7. Juli 2014<\/strong><br \/>\nHeute war ein k\u00fchler Morgen, als die Tore der Gehege ge\u00f6ffnet wurden und die Waisen ihre Milch und ihr Zusatzfutterfr\u00fchst\u00fcck genie\u00dfen konnten. Als sie im Busch ankamen, waren dort viele wilde Elefantenherden und die Waisen schlossen sich einer von ihnen an. Mzima sicherte sich schnell einen Spielkameraden und die zwei hatten ein tolles Kr\u00e4ftemessen. Tassia spielte auch mit einem wilden Elefantenbaby, das etwas \u00e4lter war als er selbst. Leider musste er aufgeben, als er zwei nicht ganz so spielerische St\u00f6\u00dfe von dem gr\u00f6\u00dferen Kalb erhalten hatte. Eine der wilden K\u00fche kam, um Mudanda zu bemuttern, was Wasessa \u00fcberhaupt nicht gefiel. Lesanju, Sinya und Wasessa handelten schnell und f\u00fchrten ihre Herde von den wilden Elefanten weg, wobei sie Mzima bei ihnen zur\u00fccklie\u00dfen. Er traf zwei Stunden sp\u00e4ter beim Wasserloch wieder auf die Waisen. Sie alle begr\u00fc\u00dften ihn freudig trompetend, als er zur\u00fcck kam.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/812201494533-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kr\u00e4ftemessen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 8. Juli 2014<\/strong><br \/>\nHeute war wieder ein sch\u00f6ner Tag und Ndii, Layoni, Dabassa und Panda begannen ihn mit einem Staubbad, bei dem sie auf dem Boden herumrollten. Kenia war nicht eingeladen, doch auch sie fand einen Weg bei dem Spiel mitzumachen. Sie kam von selbst und kletterte auf jedem der Spieler herum. Sie begann mit den kleinen und beendete das Prozedere bei Ndii. Kihari und Ishaq-B hatten auch erst mit dem Staubbad gelieb\u00e4ugelt, doch als sie das Chaos sahen, das Kenia verbreitete, schlossen sie sich lieber Sinya beim Kratzen an den Felsen an.<br \/>\nW\u00e4hrend des Mittagsschlammbads waren Kivuko und Panda die gro\u00dfen Stars, indem sie sehenswert vom Ufer ins Wasser hinabrutschten. Nach einer Weile fand Sinya, der nicht nach Baden zumute war, dass sie genug Zeit damit verschwendet hatten und f\u00fchrte die Gruppe zur\u00fcck zum Grasen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/81220149249-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Layoni und Tassia spielen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 9. Juli 2014<\/strong><br \/>\nHeute morgen waren die Waisen so sehr mit dem Luzernenheu und dem Zusatzfutter besch\u00e4ftigt, dass sie zuerst gar nicht die wilde Herde bemerkten, die zum Saufen zu den Stallungen gekommen war. Wasessa, Lempaute und Lesanju bemerkten sie zuerst und brachten ihre Gruppe sofort ein paar Meter in Sicherheit. Als die Waisen sich umdrehten und sahen, dass alles ganz harmlos war, schlossen sie sich der wilden Herde an der Tr\u00e4nke an. Ishaq-B mischte sich unter die Neuank\u00f6mmlinge und hatte es dabei besonders auf ein winziges Kalb abgesehen. Sie erhielt eine deutliche Warnung von einer seiner Schwestern und floh daraufhin zu ihrer Freundin Naipoki. Mzima begann einen Ringkampf mit einem wilden Freund, der viel zu gro\u00df f\u00fcr ihn war. Lesanju l\u00f6ste dann ihre Gruppe aus der wilden Herde heraus und ging in den Busch. Die Waisen folgten ihr gleich darauf, doch die wilde Herde blieb noch eine halbe Stunde an den Stallungen, ehe auch sie sich auf den Weg machte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/812201495650-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Rombo (links), Kenia und Mzima<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 10. Juli 2014<\/strong><br \/>\nNach der morgendlichen Milchf\u00fctterung und dem Fr\u00fchst\u00fcck f\u00fchrte Lesanju ihre Waisen zur Westseite der Stallungen, wo sie den Vormittag \u00fcber grasten. Tassia genoss ein sch\u00f6nes, ausgiebiges Kratzen und Naipoki stand in der Schlange, um nach Tassia zur Kratzstelle vorgelassen zu werden. Tassia zog das mit Absicht sehr in die L\u00e4nge und degradierte so Naipoki zur Zuschauerin. Diese hatte dann die Nase voll vom Anstehen und ging lieber zu den anderen zur\u00fcck, die bereits grasten.<br \/>\nAls es Zeit f\u00fcr die Mittagsmilchf\u00fctterung war, schlich sich Lempaute davon und ging mit der ersten Gruppe milchabh\u00e4ngiger Waisen zum Wasserloch. Sie k\u00fcmmerte sich um die kleine Mudanda, da deren Adoptivmama Wasessa bei der letzten Gruppe zur\u00fcckgeblieben war. Die Waisen trafen am Wasserloch auf Paviane, Zebras und wilde Elefanten, die alle gekommen waren, um Wasser zu saufen. Die wilden Elefanten flohen, als Lesanju und ihre Gruppe gr\u00f6\u00dferer Waisen angerannt kamen, da diese sie unbeabsichtigt erschreckt hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/812201494024-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Layoni kratzt sich an einem Felsen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 11. Juli 2014<\/strong><br \/>\nRombo war der Star des heutigen Mittagsschlammbads, bis er von Tassia und Layoni herausgefordert wurde, die sich auf ihn setzten, w\u00e4hrend er im Schlamm lag. Tassia sa\u00df auf seinem Kopf und Layoni auf dem Hinterteil und so hinderten sie ihn daran weiterzuspielen. Es war eine Freude, dem Schlammbad zuzuschauen und es kam auch noch eine wilde Elefantenherde hinzu. Die Waisen beendeten dann das Bad und freundeten sich mit den Elefanten an. Tassia hatte einen guten Tag und erlaubte sp\u00e4ter sogar einer gro\u00dfen Impalaherde, mit ihm Wasser zu trinken, ohne sie zu verscheuchen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/812201495535-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Seraa begr\u00fc\u00dft Dabassa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 12. Juli 2014<\/strong><br \/>\nEs gab eine gro\u00dfe Kratz-Party heute morgen an den Stallungen. Die Waisen teilten sich die wenigen Felsen, damit jeder mal seinen juckenden Hintern kratzen konnte. Lesanju und Sinya machten h\u00f6flich f\u00fcr Ishaq-B und Kivuko Platz, nachdem sie selbst fertiggekratzt hatten. Kurz darauf teste Sinya Taveta in einem Kr\u00e4ftemessen, bevor sie alle Wasessa und Mudanda in den Busch folgten. Die Waisen grasten die meiste Zeit, bis es Mittag wurde und das Wasserloch rief. Dort war eine wilde Elefantenherde, die bereits gesoffen hatte und gerade aufbrach, als die Waisen ankamen. Mzima schlang schnell etwas Wasser hinunter und folgte dann der wilden Herde. Er blieb lange bei ihnen und kam erst wieder zu seinen Kameraden zur\u00fcck, als diese am Abend auf dem Heimweg waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/812201492829-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ein wilde Herde s\u00e4uft an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 13. Juli 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen wachten fr\u00fch wie \u00fcblich auf, denn sie haben ein sehr gutes Zeitgef\u00fchl. Sie fra\u00dfen ihr leckeres Kopra, ihr Zusatzfutter und das Luzernenheu. Danach spielten sie noch ein paar Spiele, bevor sie Lesanju in den Park folgten. Auf dem Mazinga-Berg grasten sie ohne St\u00f6rungen. Mittags blieben Tassia, Taveta und Mzima auf dem Berg, um weiter zu grasen, als die anderen zum Wasserloch gingen. Lesanju bemerkte ihre Abwesenheit schnell und erlaubte den anderen nur schnell etwas Wasser, bevor sie sie zur gleichen Stelle zur\u00fcckf\u00fchrte. Die drei grasten aber dort noch immer in Ruhe und machten keine Anstalten aufzubrechen. Die anderen machten es ihnen nach und der Rest des Tages verstrich ohne besondere Vorkommnisse.<br \/>\nAm Abend soffen Tassia, Mzima und Taveta dann sehr viel aus der Wassertr\u00e4nke an den Stallungen, da sie das Wasser zum Mittag verpasst hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/812201495420-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Eine wilde Herde geht an den Waisen vorbei<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 14. Juli 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen gingen heute sehr organisiert beim Grasen vor und erkundeten das ganz n\u00f6rdliche Ende des Mazinga-Bergs. Dort trafen sie auf eine freundliche wilde Herde und blieben eine halbe Stunde bei dieser, bevor sie zum Wasserloch gingen. Die wilde Herde folgte ihnen zum Wasserloch und sie alle hatten ein tolles Bad zusammen. Ein mittelalter wilder Junge ma\u00df seine Kr\u00e4fte mit Taveta und Sinya, Lempaute und Lesanju beobachteten das Spiel. Taveta gab sein Bestes, um die M\u00e4dels zu beeindrucken und er war tats\u00e4chlich sehr stark. Es gab viele solcher Imponier-Spielchen heute am Wasserloch. Tassia nutzte aus, dass Kivuko kniete und kletterte auf ihren R\u00fccken. Kivuko konnte ihn aber nicht halten und sie fielen beide ins Wasser. Die wilde Herde hatte nun schon viel Zeit mit den Waisen verbracht und entschied, dass es an der Zeit zum weitergrasen war. Die Waisen blieben noch kurz zur\u00fcck, bevor auch sie f\u00fcr den Rest des Tages zum Grasen gingen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/812201494829-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ein wilder Bulle kommt zum Spielen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 15. Juli 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen hatten ein tolles Fr\u00fchst\u00fcck aus Kopra und Kraftfutter, bis Mbirikani und Kihari feststellten, dass sie noch einen alten Streit fortzusetzen hatten. Sinya reagierte zuerst und mischte sich ein, indem sie sich zwischen die beiden stellte. Mbirikani und Kihari schauten beide streng \u00fcber Sinya hinweg und wollten sich offensichtlich gegenseitig angreifen, doch Sinya lie\u00df sie nicht. Mbirikanis \u00c4rger steigerte sich und in ihrem Frust kaute sie auf ihren R\u00fcssel herum und lie\u00df diesen f\u00fcr einige Zeit in ihrem Mund &#8211; vermutlich um sich selbst zu beruhigen.<br \/>\nLesanju und Wasessa f\u00fchrten die Waisen in den Park, wo sie alle ausgiebig grasten. Es war k\u00fchl und bew\u00f6lkt und die milchabh\u00e4ngigen Waisen verpassten fast die richtige Zeit zum Aufbruch zum Wasserloch. Lempaute trompetete laut als Erinnerung und es war erstaunlich, wie alle sofort das Fressen einstellten. Die Kleinen gingen sofort los, um am Wasserloch ihre Milch abzuholen. Lesanjus Gruppe folgte sp\u00e4ter zum Wassersaufen, doch Schlammbadspiele gab es wegen der K\u00e4lte heute keine. Naipoki genoss es, sie am Abend zu den Stallungen zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/812201493613-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Eine wilde Kuh und ihr Kalb besuchen die Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 16. Juli 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen versammelten sich, um nach der morgendlichen Milch Kopra und Kraftfutter zu fressen. Als sie fertig waren, kratzten Baby Mudanda und Ishaq-B ihre R\u00fcssel und B\u00e4uche an den Felsen.<br \/>\nIm Busch wollte Wasessa Ndii schubsen, doch sie verfehlte sie und traf Mzima. Er wollte sofort Rache nehmen und es war ein Eingreifen von Sinya und Lempaute n\u00f6tig, um ihn zur\u00fcckzuhalten. Mudanda sah sich hilflos nach Schutz um und fand Lesanju, w\u00e4hrend ihre geliebte Adoptivmama mitten in einem Streit war. Das war das erste Mal seit Monaten, dass Mzima in einem echten Streit-Kampf war, denn er ist sonst sehr ruhig und verspielt. Nachdem die beiden K\u00fche die Ordnung wiederhergestellt hatten, grasten alle in Ruhe weiter. Wasessa ging zu Mudanda und versicherte ihr, das alles OK war, indem sie ihr mit dem R\u00fcssel \u00fcber den R\u00fccken strich.<br \/>\nMittags gingen die Waisen zum Wasserloch, zuerst die milchabh\u00e4ngigen Waisen und sp\u00e4ter die \u00c4lteren aus Lesanjus Gruppe. Die Waisen hatten viel Spa\u00df im Schlamm, bevor sie f\u00fcr den Rest des Tages weitergrasten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/81220149539-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Layoni (links) mit Dabassa und einem wilden Freund<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 17. Juli 2014<\/strong><br \/>\nEs war heute fr\u00fch wieder recht k\u00fchl und die kleinen Waisen kamen aus ihren Gehegen, um die Milch und das Fr\u00fchst\u00fcck zu sich zu nehmen. Die \u00e4lteren Waisen kamen erst ein paar Minuten sp\u00e4ter heraus und Wasessa stellte sich sofort hinter Mudanda und besch\u00fctzte sie, damit sie in Ruhe ihre Milch trinken konnte. Danach teilte sie sich einen leckeren Kopra-Haufen mit Kihari, Ishaq-B und Naipoki, bevor sie den anderen zu den Futterstellen im Busch folgten. Den Gro\u00dfteil des Tages verbrachten die Waisen mit gewissenhaftem Grasen.<br \/>\nSie trafen auf einen Bullen, der an ihrem Mittagsschlammloch Wasser soff. Er soff noch mit den Waisen zusammen Wasser aus der Tr\u00e4nke, doch verschwand, als sie das Schlammbad begannen. Der Rest des Tages verlief ruhig und Kihari f\u00fchrte sie am Abend zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/812201491530-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Dabassa rutscht einen Berg hinunter<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 18. Juli 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen trafen eine kleine Elefantenfamilie, bestehend aus einer Mutter und ihren beiden K\u00e4lbern, als sie auf dem Weg zum Wasserloch waren. Die wilde Familie ruhte sich im Schatten eines Baums aus und entspannten sich. Die Waisen gingen zu ihnen und wollten das kleine Kalb zu einem Ringkampf herausfordern, doch sein \u00e4lterer Bruder verjagte die Waisen. Diese gingen z\u00f6gerlich weiter zum Wasserloch und hatten das Gl\u00fcck, dort eine weitere gro\u00dfe Elefantenherde zu treffen, die zum Saufen gekommen war. Diese Herde hatte viele Spielkameraden f\u00fcr die Waisen und es gab viel Spa\u00df zwischen den Herden. Als sie fertig gespielt hatten, gingen sie f\u00fcr den Rest des Tages zum Grasen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/81220149520-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Eine wilde Herde mit ein paar Babys<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 19. Juli 2014<\/strong><br \/>\nAls die jungen Waisen und ihre \u00e4lteren Kameraden aus Lesanjus Herde fertig gefr\u00fchst\u00fcckt hatten, lud Taveta Tassia zu einem spielerischen Kr\u00e4ftemessen ein. Lempaute und Rombo dagegen waren damit besch\u00e4ftigt, ihre B\u00e4uche und Hintern an dem gleichen Felsen zu kratzen und waren jeder mit ihrem Teil des Felsens zufrieden. Mzima legte seinen R\u00fcssel sanft auf den R\u00fccken der kleinen Mudanda, als diese gerade Wasser aus der Tr\u00e4nke soff. Wasessa war nicht besorgt, da sie wusste, das Mzimas Interesse an Mudanda nur vor\u00fcbergehend war.<br \/>\nHeute war es sehr sonnig und die Waisen suchten den Schatten unter den Akazien, bevor sie zum Wasserloch gingen. Layoni stand vor Sinya und benutzte seinen R\u00fcssel, um sich mit Wasser und Schlamm zu bespritzen. Dabei erwischte er auch Sinya, die nicht gl\u00fccklich dar\u00fcber war, so nass zu werden und ihn ins Wasser schubste. Layoni machte aus der Not eine Tugend und begann gleich mit einem Bad. Er ging direkt in die Mitte des Schlammlochs, um das Gespritze der Waisen am Rand zu vermeiden. Rombo und Dabassa hatten viel Spa\u00df bei einem gemeinsamen Staubbad nach dem Schlammbad, bevor es weiter zum Grasen ging.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/812201493752-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wasessa sitzt auf Lesanju<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 20. Juli 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen spielten heute nicht so lange an den Stallungen, um die k\u00fchleren Stunden des Tages lieber mit Grasen zu verbringen. Die meiste Zeit des Tages verlief ruhig und sie gingen mittags zu ihrem Schlammbad. Fast gleichzeitig mit den Waisen kam eine gro\u00dfe wilde Elefantenherde an und die Waisen luden sie ein, das Wasser aus den Tonnen mit ihnen zu teilen. Nachdem sie ihren Durst gel\u00f6scht hatten, gingen sie alle gemeinsam in das Wasserloch und Mzima forderte einen sehr gro\u00dfen Bullen zu einem Ringkampf heraus. Sinya und Lesanju schickten sich an, ein wundersch\u00f6nes winziges wildes Kalb zu entf\u00fchren, doch dessen Geschwister passten genauestens auf. Als die wilde Herde aufbrach, badeten die Waisen noch weiter und Ndii und Kenia wurden die Stars. Als alle fertig waren, grasten die Waisen weiter, bis sie am Abend wieder die Sicherheit der Stallungen erreicht hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/81220149515-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Eine wilde Herde mit den Waisen am Schlammloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 21. Juli 2014<\/strong><br \/>\nKenia und Ndii f\u00fchrten heute die Anderen zum Grasen den halben Mazinga-Berg hinauf. Zur Mittagsf\u00fctterung kamen sie dann den Berg herabgerannt und gingen nach der Milch direkt in das Bad, da es ein sehr hei\u00dfer Tag war. Es gab viele verschiedene Spiele und Rombo genoss es, seinen Hals an Dabassas R\u00fccken zu kratzen. Dabassa st\u00f6rte das nicht und er lie\u00df Rombo machen &#8211; wahrscheinlich genoss er die R\u00fcckenmassage ebenfalls. Lesanju hatte ein wenig Spa\u00df beim Staubbad, doch das endete, als Wasessa sich auf sie setzte, was ihr gar nicht gefiel. Kurz darauf kam eine gro\u00dfe wilde Elefantenherde zum Wasserloch gerannt, was sehr viel Staub aufwirbelte. Die Waisen erschraken und flohen zur h\u00f6heren Seite des Wasserlochs. Niemand ging zur\u00fcck, um zu sehen, was passiert war, da sie alle sehr nerv\u00f6s waren. Der Rest des Tages verlief dann wieder in ruhigeren Bahnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/812201494644-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Schlammbadspielereien<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 22. Juli 2014<\/strong><br \/>\nHeute war wieder ein sch\u00f6ner Tag und die Waisen kamen aus ihren Gehegen und leerten die Milchflaschen, bevor sie sich ihren \u00fcblichen Spielereien widmeten. Dass Lesanju die Leitkuh ist, war heute deutlich sichtbar und sie f\u00fchrte die Waisen in den Busch, ohne viel Zeit zu verlieren. Sie grasten den ganzen Vormittag und gingen dann zum Wasserloch, wo sie eine wilde Herde trafen, die bereits frisches Wasser aus den Tonnen gesoffen hatte. Taveta, Dabassa und Mzima spielten mit ein paar wilden K\u00e4lbern, als eine zweite Herde ankam. Kurz bevor die beiden Herden wieder verschwanden, tauchte auch noch eine dritte Herde auf und es war eine riesige Ansammlung von Waisen und wilden Elefanten. Der gro\u00dfe Spa\u00df und die Spiele mit den wilden Herden kamen zu einem j\u00e4hen Ende, als eine junge wilde Kuh versuchte, Mudanda zu entf\u00fchren. Sowohl Wasessa als auch Lesanju mochten das \u00fcberhaupt nicht, zogen ihre Waisen sofort aus den wilden Herden zur\u00fcck und gingen f\u00fcr den Rest des Tages zum Grasen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/812201492537-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Treffen mit einem wilden Bullen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 23. Juli 2014<\/strong><br \/>\nGro\u00dfes Kr\u00e4ftemessen war angesagt, als die Jungs sich bei den morgendlichen Spielen gegenseitig herausforderten, um die M\u00e4dels zu beeindrucken. Layoni griff Tassia an, Taveta nahm sich Dabassa vor und Mzima besch\u00e4ftigte sich mit Rombo. Als die Spiele beendet waren, gingen die Waisen zu den Futterstellen. Als sie am Fu\u00df des Mazinga-Bergs ankamen, trennten sich Panda und Mbirikani von den anderen und gingen den Berg hinauf zum Grasen. Sie kamen sp\u00e4ter wieder herunter, um mit ihren Freunden zusammen zum Wasserloch zu gehen. Dort schlossen sich mehrere wilde Herden den Waisen an und es gab wieder jede Menge Spa\u00df und viele Ringk\u00e4mpfe. Sp\u00e4ter aber wurden die Waisen von einer ver\u00e4rgerten Mutter verscheucht, nachdem Panda und Ndii versucht hatten, ein kleines wildes Kalb zu entf\u00fchren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/812201494940-pic2.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Spiel und Spa\u00df<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 24. Juli 2014<\/strong><br \/>\nNachdem die Waisen an der Ostseite des Mazinga-Bergs angekommen waren, gingen sie zur H\u00e4lfte den Berg hinauf, um oben zu grasen. Dabassa spielte &#8222;Rutsch den Berg hinunter&#8220;, teilweise auf Knien! Das sah recht gef\u00e4hrlich aus, so dass es niemand nachmachte. Rombo schob mit seinem Kopf an einem gro\u00dfen Felsen, um diesen zu den anderen hinunterzurollen, doch der Felsen wollte keinen Zentimeter nachgeben.<br \/>\nDa es k\u00fchl war, war der Ausflug zum Schlammloch heute kurz.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/81220149436-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Dabassa sucht nach Leckereien<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 25. Juli 2014<\/strong><br \/>\nBeim Mittagsschlammbad bespr\u00fchte sich Wasessa mit Staub und lie\u00df dabei Mudanda kurze Zeit unbewacht. Lesanju nutzte das aus, ging zu Mudanda und bemutterte sie. Als Wasessa das sah, nahm sie sofort Kurs, um ihr Adoptivkind zur\u00fcckzuholen. Da Wasessa und Lesanju viel Respekt voreinander haben, k\u00e4mpften sie aber nicht um Mudanda und der Tag setzte sich friedlich fort.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/812201493222-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wasessa und Mudanda gehen zur Waisenherde<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 26. Juli 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen genossen heute morgen ein paar freundliche Schubsereien, nachdem sie ihre Milchflaschen geleert hatten. Eine wilde Elefantenkuh und ihr Kalb lie\u00dfen ihre Herde an der Spitze des Bergs zur\u00fcck und kamen zum Saufen zu den Stallungen. Die Waisen folgten der Kuh, da sie sehr interessiert an ihrem kleinen Kalb waren und gingen sogar mit ihr den Berg hinauf bis zu ihrer Herde. Sie blieben den ganzen Tag bei der Herde und verpassten dar\u00fcber sogar ihre Mittagsmilch. Erst am Abend kamen sie zu den Stallungen zur\u00fcck. Die wilden Elefanten blieben auf dem Berg und kamen erst mitten in der Nacht zum Saufen an die Wassertr\u00e4nke bei den Stallungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/812201494124-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">B\u00e4ume eignen sich gut zum kratzen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 27. Juli 2014<\/strong><br \/>\nNaipoki, Ishaq-B und Mbirikani begannen den Tag mit tollen Staubbadspielen. Lesanju stand als Schiedsrichter in der N\u00e4he und brachte sie sp\u00e4ter zu den anderen, die schon auf dem Weg in den Busch waren.<br \/>\nIm Laufe des Vormittags gab es ein paar leichte Regenf\u00e4lle. Die Waisen genossen es, sich in den Gr\u00e4ben einzustauben. Danach gingen sie zum Wasserloch, um Wasser zu saufen, doch niemand wollte heute baden, da es recht kalt war. Kihari f\u00fchrte die Waisen am Abend zur\u00fcck zu den Stallungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/812201493434-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Das Wasserloch wird aufgef\u00fcllt<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 28. Juli 2014<\/strong><br \/>\nTassia und Taveta blieben heute kurz zur\u00fcck, da sie engagiert einen Ringkampf austrugen. Als sie fertig waren, mussten sie rennen, um die anderen, die bereits auf dem Weg in den Busch waren, wieder einzuholen. Kenia und Ndii gingen sie begr\u00fc\u00dfen und es bildete sich schnell ein Fangen- und Versteck-Spiel. Das sah nach so viel Spa\u00df aus, dass die meisten der anderen Waisen ebenfalls mitmachten.<br \/>\nEine wilde Herde kam am Abend zur Wassertr\u00e4nke bei den Stallungen, als die Waisen bereits in ihren Gehegen waren. Panda und Mudanda begr\u00fc\u00dften sie mit einem Kollern von hinter dem Elektrozaun, der ihre St\u00e4lle umgibt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/812201492156-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tassia k\u00e4mpft<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 29. Juli 2014<\/strong><br \/>\nDer Morgen war k\u00fchl und die Waisen kamen fr\u00fch aus den Gehegen. Da die D\u00fcrre weitergeht, verbrachten die Waisen soviel Zeit wie es geht mit Grasen, da immer mehr Vegetation vertrocknet. Sie verteilten sich beim Grasen auf eine gro\u00dfe Fl\u00e4che und versammelten sich erst auf dem Weg zum Schlammloch wieder. Dort konnte Kenia kurze Zeit auf Mudanda aufpassen, bevor deren Adoptivmama ankam. Die Waisen hatten viel Spa\u00df beim Schlammbad und den dort stattfinden Spielen. Danach gingen sie zur\u00fcck zum Grasen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/812201492712-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lesanju bemuttert Mudanda<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 30. Juli 2014<\/strong><br \/>\nHeute war ein neuer wundersch\u00f6ner Morgen und die Waisen verlie\u00dfen ihre Gehege fr\u00fch, um viel Zeit zum Grasen zu haben. Mzima und Sinya wurden versehentlich zur\u00fcckgelassen, als die Anderen zum Wasserloch losgingen. Sie rannten mit aufgestellten Ohren hinterher und Panda kam ihnen entgegen, um sie zu begr\u00fc\u00dfen. Die arme Panda bekam dann den ganzen \u00c4rger von Sinya dar\u00fcber, dass sie zur\u00fcckgelassen wurde, zu sp\u00fcren und wurde heftig von ihr geschubst. Panda schrie auf und Lempaute kam schnell, um sie zu tr\u00f6sten. Als sich alle beruhigt hatten, gab es viel Spa\u00df beim Schlammbad, bevor sie zum Grasen zur\u00fcck in den Busch gingen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/812201491946-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbirikani spielt im Staub<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 31. Juli 2014<\/strong><br \/>\nZum Abschluss des Monats kamen noch einmal die Ex-Waisen Edie, Icholta, Mweya, Lolokwe, Irima, Seraa, Thoma, Ndara und Edies Kalb vorbei. Emily und ihr Kalb, Sweet Sally und andere, wie Laikipia, fehlten. Vermutlich hatten die Anderen sie zur\u00fcckgelassen, da die Ex-Waisen, die vorbeigekommen waren, auch in Eile zu sein schienen. Obwohl es ein kurzer Besuch war, hatte Mweya genug Zeit, die Kleineren mit ein paar erstaunlichen akrobatischen Posen zu beeindrucken. Mzima fand sich pl\u00f6tzlich ohne Fluchtweg, als er von Icholta und Thoma gleichzeitig in eine Ecke gedr\u00e4ngt und herausgefordert wurde. Emilys Herde kam nicht vorbei und wir vermuten, dass sie auf der Suche nach frischem Gr\u00fcnfutter weit weg gewandert sind, da die D\u00fcrre anh\u00e4lt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/81220149749-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ex-Waisen kommen zu Besuch<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-juli-2014\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dienstag, 1. Juli 2014 Nach einer wunderbaren Nacht in den sicheren Gehegen freuten sich die Babys auf den neuen Tag. 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