{"id":5594,"date":"2014-09-20T22:25:54","date_gmt":"2014-09-20T21:25:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=5594"},"modified":"2014-09-20T23:28:45","modified_gmt":"2014-09-20T22:28:45","slug":"nairobi-nursery-august-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-august-2014\/","title":{"rendered":"Nairobi Nursery August 2014"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 1. August 2014<\/strong><br \/>\nArabukko war heute sehr k\u00e4ftig als er erwachte und war bereit, seine neue Elefantenfamilie kennenzulernen. Doch er war viel mehr an den Keepern interessiert und weigerte sich, von ihrer Seite zu weichen, spielte mit ihren Staubkitteln und nuckelte an ihren Fingern. Um 9 Uhr kamen die gr\u00f6\u00dferen Waisen zu den Kleinen, als diese ihre 9-Uhr-Milchf\u00fctterung bekamen. Das war das erste Mal, dass die \u00e4lteren Waisen den kleinen Arabukko trafen und Suswa und Arruba kamen herbei, um den Neuling zuerst zu begr\u00fc\u00dfen. Baby Arabukko tastete an Suswas Mund und Ohren, w\u00e4hrend Suswa ihn mit dem R\u00fcssel am ganzen K\u00f6rper ber\u00fchrte.<br \/>\nSp\u00e4ter machten wir einen Bluttest, da Arabukko d\u00fcnnen Stuhl hatte, Gewicht verlor und es so schien, als w\u00fcrde er schw\u00e4cher werden. Die Ergebnisse zeigten eine ernste Bakterieninfektion und er bekam sofort Medikamente. Er kam an eine Infusion, um seinen Fl\u00fcssigkeitshaushalt und seine Kr\u00e4fte wiederherzustellen. Er trinkt seine Milch noch gern, was ein gutes Zeichen ist. Er kann auch noch laufen, doch sein Gesundheitszustand ist besorgniserregend und wir k\u00f6nnen nur hoffen, dass es von jetzt an bergauf mit ihm geht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201425722-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Arabukko ruht sich aus<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 2. August 2014<\/strong><br \/>\nEine weitere Rettung brachte uns heute einen neuen Babyelefanten ins Waisenhaus. Das neue Baby wurde im Irangi-Wald in der N\u00e4he des Mount Kenia gefunden. Unsere mobile Tierarzteinheit in Meru fuhr dorthin, um das Kalb mit dem Auto nach Nairobi zu bringen, da das nahegelegene FLugfeld zeitweise geschlossen war. Das Baby wurde von KWS-Wildh\u00fctern und DSWT-Mitarbeiter Peter Kariuki gerettet, nachdem es von den lokalen Bewohnern entdeckt worden war. Das Schicksal seiner Mutter ist ungewiss, aber das Baby war schon l\u00e4ngere Zeit allein, denn es ist sehr abgemagert. Es ist ein M\u00e4dchen, ungef\u00e4hr 2 Jahre alt und wurde Embu genannt, nach der Gegend, in der sie gefunden wurde. Nach ihrer Ankunft fra\u00df Embu sofort das Gr\u00fcnfutter. Sie ist ein sehr netter Elefant und zeigt kaum Aggressionen gegen\u00fcber den Keepern.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9720143118-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Embu ist nicht aggressiv gegen\u00fcber den Keepern<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 3. August 2014<\/strong><br \/>\nDas neue Baby Embu hatte eine sehr ruhige Nacht und als sie ihre Kr\u00e4fte wiedererlangt hatte, wurde sie doch noch sehr aggressiv, was aber nicht unerwartet kam. Heute morgen sah sie kr\u00e4ftig aus und trank ihre erste Flasche Milch, was ein gutes Zeichen ist.<br \/>\nDer arme Arabukko dagegen sah gar nicht gut aus, als er erwachte. Sein Stuhl war sehr weich und er bekam sofort f\u00fcr den Rest des Tages eine Infusion, um seinen Fl\u00fcssigkeitshaushalt zu regulieren und ihm etwas Energie zur\u00fcckzugeben. Er bekommt auch Tabletten gegen die Bakterieninfektion. Ein gutes Zeichen ist, dass Arabukko noch immer gut frisst und trinkt. Er hat seinen Appetit noch nicht verloren, aber wegen des Durchfalls verliert er trotzdem sehr schnell Gewicht.<br \/>\nSp\u00e4ter am Abend brach auch Embu zusammen und bekam ebenfalls eine Infusion zur Regulierung des Fl\u00fcssigkeits- und Zuckerhaushalts. Nach einiger Zeit kam sie wieder auf die Beine und konnte stehen bleiben, was uns sehr erleichterte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9720143250-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Embu im Stall<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 4. August 2014<\/strong><br \/>\nAls Kauro heute morgen aus seinem Stall gelassen wurde, sprintete er aufgeregt zu seinen Freundinnen Ashaka, Kamok und Mbegu, die vor ihren St\u00e4llen auf ihn warteten. Sie begr\u00fc\u00dften Kauro und gingen gemeinsam langsam in den Wald, um einen sch\u00f6nen, spa\u00dfigen Tag mit ihren Elefantenfreunden und Keepern zu beginnen.<br \/>\nKithaka und Lemoyian, die beiden frechen Jungs, hatten heute einen dreist\u00fcndigen Ringkampf. Es begann kurz vor Mittag w\u00e4hrend der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde, direkt nachdem sie ihre Milch getrunken hatten. Die Keeper versuchten einzugreifen und die beiden zu trennen, doch sie hatten schnell wieder den Weg zueinander gefunden und setzten ihren Kampf fort. Erst nach der 15-Uhr-F\u00fctterung gaben sie endlich Ruhe. Sie waren beide am Ende ihrer Kr\u00e4fte und konnten einfach nicht mehr.<br \/>\nEmbu sieht nun kr\u00e4ftiger aus und trinkt ihre Milch und frisst das Gr\u00fcnfutter sehr gut. Sie gew\u00f6hnt sich langsam an ihre neue Umgebung im Waisenhaus. Sie musste den ganzen Tag im Gehege bleiben, damit wir sie genau beobachten k\u00f6nnen und sicherstellen k\u00f6nnen, dass sie nicht erneut zusammenbricht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201431710-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kithaka und Lemoyian k\u00e4mpfen bei der Besuchsstunde<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 5. August 2014<\/strong><\/p>\n<p>Zur Zeit kein Bericht verf\u00fcgbar<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 6. August 2014<\/strong><br \/>\nHeute schien die ganze Elefantenfamilie in hervorragender Stimmung aufzuwachen. Sie spielten alle um Maxwells Gehege herum, was dazu f\u00fchrte, dass Maxwell die Nase voll hatte und sie verjagte. Sobald die Waisen dann im Wald angekommen waren, bemerkten die Keeper, dass die frechen Jungs etwas im Schilde f\u00fchrten. Nelion, Jasiri, Balguda, Faraja, Ngasha, Barsilinga, Kithaka und Lemoyian k\u00e4mpften &#8222;jeder gegen jeden&#8220;. Sie wechselten st\u00e4ndig die Kampfpartner, um herauszufinden, wer von ihnen der St\u00e4rkste ist. Es war ein harter Wettbewerb und er dauerte ungef\u00e4hr eine Stunde. Die \u00e4lteren K\u00fche der Waisenherden dagegen, Suswa, Mashariki und Arruba, waren zufrieden damit, sich die Zeit mit Kamok, Ashaka, Kauro, Mbegu und Murit zu vertreiben, mit denen sie sich in der Erde herumrollten. Mashariki erlaubte der kleinen Ashaka, auf ihr herumzuklettern. Sie unterhielt das kleine M\u00e4dchen eine Weile, und Ashaka versuchte, zu zeigen, wie stark sie ist. Als Mashariki schlie\u00dflich die Nase voll hatte, waren die Keeper zur Stelle, um aufzupassen, dass Ashaka nicht verletzt wird.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201434840-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Elefanten rennen in den Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 7. August 2014<\/strong><br \/>\nHeute ging es Arabukko noch schlechter. W\u00e4hrend der Nacht war er an einer Infusion und konnte sich heute nicht einmal auf den Beinen halten, geschweige denn etwas fressen oder trinken. Es scheint, dass seine \u00dcberlebenschancen nur noch sehr klein sind.<br \/>\nHeute morgen erhielt Angela einen Anruf aus Nanyuki, dass dringend ein Elefantenkalb gerettet werden muss. Mit einem Hubschrauber wurde das Baby schnell zum Waisenhaus geflogen und landete bereits um 10 Uhr. Der winzige Elefant war vermutlich der kleinste, der jemals gerettet wurde. Er muss in den letzten 24 Stunden geboren worden sein. Samburus hatten auf ihn aufgepasst, nachdem er pl\u00f6tzlich zwischen ihren Tieren aufgetaucht war. Er schien gesund und hatte keine sichtbaren Verletzungen. Nachdem er in einem Stall eingezogen war, empfahl Angela, dass er eine Plasma-Transfusion bekommen sollte, da er sicher nicht die wertvolle erste Muttermilch bekommen hat, die sein Immunsystem aufbauen w\u00fcrde.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201442540-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Unser winzigster Waise Ndotto<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 8. August 2014<\/strong><br \/>\nBaby Ndotto schien stark und verspielt, als er heute morgen erwachte. Obwohl es noch viel zu fr\u00fch ist, um irgendwelche Prognosen zu stellen, schien das ein guter Start zu sein. Embu hat sich nun eingew\u00f6hnt und durfte daher um 9 Uhr aus ihrem Gehege heraus und zu den anderen Waisen, die sie schon ungeduldig erwarteten. Sie wurde von Suswa, Arruba, Lentili, Balguda, Ngasha und Jasiri herzlich willkommen gehei\u00dfen, die sie dann auch in den Wald eskortierten. Kithaka, Lemoyian und Nelion waren recht ruppig mit Embu und versuchten sie zu schubsen, doch die Keeper blieben Herr der Lage. Sie ging aber nicht mit zur \u00f6ffentlichen Besuchsstunde. Es war bereits ein sehr aufregender und anstrengender Tag f\u00fcr sie gewesen und so blieben sie und Baby Ndotto mit ihren Keepern im Wald, bis die anderen Waisen von der Besuchsstunde zur\u00fcckkehrten.<br \/>\nWir verloren heute unseren Kampf um Arabukkos Leben und alle sind traurig \u00fcber den Tod dieses kleinen Elefanten. Zweifellos werden wir alle ihn sehr vermissen. Wir hoffen nur, dass er nun an einem sichereren und besseren Ort ist &#8211; vielleicht mit seiner Mutter irgendwo, wo sie nie wieder getrennt werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9720144318-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndotto sieht mit jedem Tag st\u00e4rker aus<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 9. August 2014<\/strong><br \/>\nHeute mussten wir einen weiteren Elefanten retten. Er wurde gesehen, wie er heute am fr\u00fchen Morgen alleine und verzweifelt an einem Dorf jenseits der Maasai Mara vorbeilief. Die Ursache daf\u00fcr, dass er allein war, ist ungewiss. Die Bewohner, die den einsamen Elefanten sahen, informierten den KWS, der sofort reagierte und das kleine Kalb rettete, bevor ihm jemand oder etwas Schaden zuf\u00fcgen konnte. Der KWS und Mark Goss informierte den DSWT \u00fcber das Baby und Angela organisierte einen Flug f\u00fcr unser Team. Es handelt sich um ein ungef\u00e4hr 5 Monate altes Kuhkalb. Sie wurde nach ihrem Fundort Dupotto genannt. Sie ist sehr freundlich zu ihrer neuen menschlichen Familie und mag das Gr\u00fcnfutter und die Milch sehr. Sie hatte keine sichtbaren Verletzungen und wir k\u00f6nnen nur hoffen, dass sie sich schnell erholt und gut in ihrem neuen Zuhause einlebt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201444939-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Dupotto trifft Ashaka<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 10. August 2014<\/strong><br \/>\nDie kleine Dupotto macht sich gut in ihrem neuen Zuhause. Sie liebt ihre menschliche Familie und die neuen Elefantenfreunde sehr. Heute fr\u00fch ging sie in Begleitung der Babygruppe aus ihrem Stall hinaus. Sie wurde von Kamok, Ashaka, Mbegu, Kauro und Murit herzlich willkommen gehei\u00dfen. Kauro versuchte, sie zu jagen und auf sie zu klettern, doch das ist typisch f\u00fcr den frechen Jungen Kauro. Schlie\u00dflich gesellten sich auch die gr\u00f6\u00dferen Waisen zu den Babys und Dupotto war erfreut, sie zu treffen. Sie scheint sich bei den gr\u00f6\u00dferen Elefanten viel wohler zu f\u00fchlen. Vielleicht tr\u00f6stet es Dupotto, wenn gr\u00f6\u00dfere Elefanten in der N\u00e4he sind, denn sie vermisst offensichtlich ihre Familie und besonders ihre Mutter noch sehr. Arruba, Lentili, Mashariki, Rorogoi und Suswa waren sehr neugierig und ber\u00fchrten und schnupperten an ihr. Dupotto schien das zu gefallen, da sie sich so sehr umsorgt und getr\u00f6stet f\u00fchlt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201445917-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murit, Ashaka, Kauro, Dupotto und Mbegu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 11. August 2014<\/strong><br \/>\nDer kleine Murit ist ein sehr ruhiges Baby, der viel lieber in der N\u00e4he der Keeper bleibt, als mit den anderen kleinen Babys zu spielen. Kamok, Ashaka, Kauro, Dupotto und die kleine Mbegu hatten alle einen Tag voller Spiel und Spa\u00df. Sie schubsten sich gegenseitig, spielten mit den Keepern und schienen alle sehr gl\u00fccklich zu sein. An Murit wurde noch ein Bluttest durchgef\u00fchrt und dieser zeigte, dass er an einer Bakterieninfektion litt. Er bekam Antibiotika, da er d\u00fcnner zu werden schien, obwohl er gut fra\u00df und das ist kein gutes Zeichen bei einem kleinen Elefanten. Er bekommt nun intensive F\u00fcrsorge und wir hoffen, der kleine Murit erholt sich bald wieder. Auch Embu bekam einen Bluttest, der eine leichte Infektion aufzeigte, die jedoch nicht so schlimm war, dass sie Antibiotika braucht und daher wurde sie nur entwurmt. Embu frisst auch noch sehr gut und liebt ihre Milch, doch die beiden, Embu und Murit, scheinen sich noch nicht so sehr mit den anderen anfreunden zu wollen. Embu m\u00f6chte nat\u00fcrlich noch nicht von den anderen herumgeschubst werden, da sie noch au\u00dferordentlich schwach ist. Daher meidet sie die frechen R\u00fcpel Kithaka, Lemoyian, Ngasha und Jasiri.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9720145523-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murit bevorzugt die Gesellschaft der Keeper<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 12. August 2014<\/strong><br \/>\nDas heutige Wetter war sehr k\u00fchl, und die Babys mussten in ihren St\u00e4llen bleiben, wo es warm genug f\u00fcr sie ist. Oltaiyoni war dann sehr verwirrt, da ihr kleines Baby Mbegu nirgends zu sehen war. Sie versuchte sogar, zu den St\u00e4llen zur\u00fcck zu gehen, um ihren kleinen Liebling zu sehen.<br \/>\nUm 11 Uhr war es dann warm genug, dass die Babys zur \u00f6ffentlichen Besuchsstunde gehen durften. Oltaiyoni war ausgesprochen begeistert davon, die kleine Mbegu zu sehen und weigerte sich, wieder von ihrer Seite zu weichen. Sie f\u00fchrte sie sogar zum Schlammloch, in dem die \u00e4lteren Waisen spielten.<br \/>\nDer kleine Ndotto sieht kr\u00e4ftig aus. Sein Stuhl sieht auch schon viel besser aus, was ein gutes Zeichen ist. Sp\u00e4ter am Tag ging er in den Wald, um die anderen kleinen Babys zu treffen. Er wurde herzlich von Kamok und Ashaka begr\u00fc\u00dft. Kamok legte sogar liebevoll ihren kleinen R\u00fcssel auf Ndottos R\u00fccken und folgte ihm \u00fcberall hin um sicherzustellen, dass das j\u00fcngste und kleinste der Babys genug liebevolle F\u00fcrsorge erh\u00e4lt. Als Ndotto sich entschied, unter einem Baum ein Mittagsschl\u00e4fchen zu machen, stand Kamok dicht neben ihm und passte auf ihn auf. Die zwei werden einmal sehr enge Freunde werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201451438-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Oltaiyoni mit Mbegu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 13. August 2014<\/strong><br \/>\nDie kleine Dupotto hat sich sehr schnell eingew\u00f6hnt und ihr Stuhl verbessert sich auch &#8211; ein gutes Zeichen. Die Keeper sind viel mit dem Stuhl von Elefanten besch\u00e4ftigt! Heute morgen ging Dupotto aus ihrem Gehege direkt zu den Gehegen der \u00e4lteren Waisen, die aber leer waren, da die Waisen schon unterwegs waren. Sie traut sich immer noch nicht, bei den kleinen Waisen zu sein, sondern bevorzugt den Schutz der \u00e4lteren K\u00fche. Sie hat keinen besonderen Liebling, sondern geht zu demjenigen, der ihr als erstes \u00fcber den Weg l\u00e4uft und folgt ihm dann.<br \/>\nFaraja hat einen neuen Trick gelernt: Er ist einer der wenigen Waisen in Nairobi, die sich beigebracht haben, die Milchflasche selber zu halten. Er sch\u00fcttelt sogar die Flasche, so wie es die Keeper tun, um sicherzugehen, dass kein Tropfen Milch mehr darin ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201451954-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Der vorwitzige Faraja<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 14. August 2014<\/strong><br \/>\nDirekt nachdem die Waisen aus ihren Gehegen gekommen waren, begr\u00fc\u00dften sich Balguda und Barsilinga mit einen Kopfsto\u00df. Das lockte Nelion an, der auch mitmachen wollte. Nelion hat die gr\u00f6\u00dften Sto\u00dfz\u00e4hne aller Waisenhausbewohner und ist deshalb sehr gef\u00fcrchtet. Daher beendeten Balguda und Barsilinga das Spiel auch, sobald Nelion hinzukam, denn keiner von ihnen wollte sich verletzen. Nelion war sehr verwirrt, weil niemand mit ihm spielen wollte und nahm sich nun Balguda vor, den er auf die Hinterbeine schubste. Seine Sto\u00dfz\u00e4hne pieksten dann Balguda. Gl\u00fccklicherweise verletzten sie die Haut nicht, aber es war schmerzhaft genug, dass Balguda aufschrie. Die Keeper reagierten sofort und schickten Nelion f\u00fcr einige Zeit alleine in den Busch, damit er \u00fcber sein Verhalten nachdenken konnte. Nelion war das sehr peinlich, aber bald kam er recht kleinlaut zur Herde zur\u00fcckgeschlichen.<br \/>\nNach 18 Uhr kam Solio nach Hause und ging sofort zu Maxwells Gehege, um etwas von dem dort gelagerten Luzernenheu zu stehlen. Maxwell schien erfreut zu sein, dass Solio nach Hause gekommen war und stand in der N\u00e4he seines Tor und fra\u00df sein Luzernenheu in ihrer N\u00e4he.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201463959-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Nelion zeigt seine wachsenden Sto\u00dfz\u00e4hne<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 15. August 2014<\/strong><br \/>\nAls die Waisen heute morgen aus den Gehegen kamen, wurden sie von einer koreanischen Film-Crew begr\u00fc\u00dft. Kithaka stellte sich vor, indem er versuchte, einen der Kameram\u00e4nner umzuschubsen, doch die Keeper waren da um ihn zu ma\u00dfregeln und zeigten in die Richtung, in die er gehen sollte &#8211; den Wald. Die Filmleute wussten dann, dass sie auf Kithaka und seine frechen Jungs-Tricks acht geben m\u00fcssen. Die kleinen Babys kamen kurz nach den \u00e4lteren Waisen aus den St\u00e4llen und auch die kleine Kamok versuchte, einen Kameramann umzusto\u00dfen. Kamok ist sehr verspielt, doch auch sie gew\u00f6hnt sich langsam ein freches Verhalten an. Die Keeper versuchen ihr zu zeigen, dass das nicht akzeptabel ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/972014736-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Achtung, der freche Kithaka kommt!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 16. August 2014<\/strong><br \/>\nEs war ein wolkiger Tag und die Waisen wollte heute bei der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde nicht schlammbaden, da es zu k\u00fchl war. Lentili, Arruba, Jasiri, Nelion, Kithaka, Ngasha, Mashariki und Suswa testeten die Temperatur mit ihren R\u00fcssel, aber zogen ihn schnell wieder heraus, als sie merkten, wie kalt das Wasser war. Stattdessen spielten sie im Staub und gingen dann in den Wald zur\u00fcck, um weiter zu grasen und zu erkunden. Lemoyian und Barsilinga schubsten Mashariki und Suswa, was dazu f\u00fchrte, dass sie sich bald alle gegenseitig durch den Busch jagten. Doch nach ein paar Minuten waren sie alle ersch\u00f6pft und grasten weiter. Sie &#8222;erwachten&#8220; wieder, als es nach Hause ging. Begierig auf die Milch rasten sie mit H\u00f6chstgeschwindigkeit zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201481554-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Suswa bei der F\u00fctterung<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 17. August 2014<\/strong><br \/>\nBei der \u00f6ffentlichen Besuchsstunde tranken die Elefanten ihre Milch und sie alle spielten im Staub und warfen dabei Erde auf die G\u00e4ste. Das Gel\u00e4chter und die Aufregung im Publikum spornten Kauro an und er kletterte sogar auf Oltaiyoni, die es sich im Staub gem\u00fctlich gemacht hatte. Versehentlich versuchte er dann auch mit Sokotei zu spielen, der das aber gar nicht gut fand, sondern sogleich aufstand und fort ging. Kauro spielte dann mit Ashaka, die sich neben ihm im Staub w\u00e4lzte. W\u00e4hrend die beiden spielten, schloss sich ihnen auch der kleine Murit an. Das stimmte uns sehr hoffnungsvoll, denn Murit spielt sonst nicht mit den anderen Elefanten. Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201481930-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kauro spielt auf den Felsen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 18. August 2014<\/strong><br \/>\nAls die Sonne heute aufging und die Elefanten aus ihren Gehegen kamen, schienen die Jungs alle sehr bedr\u00fcckt zu sein und waren gar nicht sie selbst. Kithaka, Lemoyian, Barsilinga, Balguda, Jasiri und Faraja gingen nur langsam in den Wald und hatten kein Interesse an Spielen oder Grasen. Die M\u00e4dchen dagegen waren fr\u00f6hlich wie \u00fcblich, als sie mit den kleinen Babys spielten und friedlich zusammen grasten. Oltaiyoni zeigte sogar Mbegu ein paar grundlegende Schubs-Techniken und demonstrierte ihr, wie man andere Elefanten bemuttert. Dieser Unterricht scheint schon Fr\u00fcchte zu tragen, denn Mbegu k\u00fcmmert sich sehr liebevoll um Klein-Ndotto. Hoffen wir, dass Mbegu zu einer gro\u00dfartigen Mutter aufwachsen kann, so wie es ihr Oltaiyoni erkl\u00e4rt hat. Die Jungs bl\u00fchten nach der 11-Uhr-F\u00fctterung wieder etwas auf, aber sie waren noch nicht wieder so frech und verspielt wie \u00fcblich. Wir hoffen, dass sie morgen wieder ganz sie selbst sind.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201482356-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Oltaiyoni mit Kauro und Mbegu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 19. August 2014<\/strong><br \/>\nWenn kleinen Elefanten Liebe und Zuneigung entgegengebracht wird, versuchen sie, diese mit anderen zu teilen. Mbegu bekomt viel Liebe von den \u00e4lteren K\u00fchen, insbesondere von Oltaiyoni, die dieses kleine Baby sehr bemuttert. Nun scheint es, dass Mbegu ihrerseits diese Liebe an den kleinen Ndotto weitergibt. Als Ndotto heute in den Busch ging, verlie\u00df Mbegu ihre kleinen Freunde Kauro, Kamok, Murit und Ashaka und ging direkt zu ihm. Oltaiyoni versuchte schlie\u00dflich, Mbegus Aufmerksamkeit zu erlangen, doch Mbegu schien sie gar nicht zu bemerken. Als die kleinen Babys Ndotto zur\u00fccklassen mussten, um in den Wald zu gehen, weigerte sich Mbegu mitzugehen. Sie wollte bei Ndotto bleiben und die Keeper erlaubten es ihr. Sie wich nicht von seiner Seite und als Ndotto schlief, stand Mbegu wachsam neben ihm bis es an der Zeit f\u00fcr den Heimweg war.<br \/>\nAm Abend gab es eine gro\u00dfe \u00dcberraschung, als Angela den Chef-Keeper Edwin anrief und ihm erz\u00e4hlte, dass er einen Neuank\u00f6mmling zu erwarten hatte: eine Baby-Giraffe aus Amboseli. Das Kalb war 5-7 Tage alt und wurde ganz alleine, ohne seine Mutter, in der N\u00e4he gesehen. Nach seiner Ankunft versuchten die Keeper, ihn zu f\u00fcttern, doch er war zu gestresst und wollte keine Milch trinken. Er wurde Kili genannt, denn er wurde im Schatten des majest\u00e4tischen Kilimanjaro gerettet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201482655-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbegu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 20. August 2014<\/strong><br \/>\nDas Giraffenbaby Kili hatte eine ruhige Nacht und hatte sich schnell eingew\u00f6hnt. Am Morgen trank er etwas Milch und das war ein gutes Zeichen. Ein Keeper musste hoch auf den Stall klettern, damit die Milch von oben kam und sich wie von Mama anf\u00fchlte, da das Baby sonst nichts trinken wollte. Sp\u00e4ter wurde Kili in ein offenes Gehege umgezogen, wo er sich langsam an die Keeper gew\u00f6hnen kann, um schlie\u00dflich irgendwann in den Park mitzugehen. Um f\u00fcr Kili Platz zu machen, wurde Balguda letzte Nacht von seinem Stall in ein Gehege umgezogen. Als die kleinen Elefanten die Giraffe zum ersten Mal sahen, waren sie sehr nerv\u00f6s. Kamoks erste Reaktion war die Flucht hinter die Keeper, w\u00e4hrend Ashaka direkt bis in den Busch rannte. Diese neue Tier fanden sie sehr angsteinfl\u00f6\u00dfend.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9720148359-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kili wird von oben gef\u00fcttert<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 21. August 2014<\/strong><br \/>\nEs scheint, dass Sokotei nun endlich gern mit Kauro spielt. Die zwei Jungs hatten heute viel Spa\u00df zusammen und Sokotei, der sonst nicht so gern mit den kleinen Babys unterwegs ist, schien es heute wirklich zu genie\u00dfen. Sokotei ist ein richtiger Ringer und es schien, als zeigte er Kauro einige seiner Taktiken, was sehr unterhaltsam anzusehen war. Sie jagten sich durch den Wald und rangen endlos miteinander. Inzwischen spielte Balguda mit den anderen kleinen Babys und es war beeindruckend, wie vorsichtig er mit ihnen umging. Dupotto genie\u00dft seine Gesellschaft, da Balguda ihr erlaubt, an seinen Ohren zu nuckeln. Heute ermunterte er auch alle anderen kleinen Babys dazu, an seinen Ohren zu nuckeln.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201483945-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Balguda spielt<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 22. August 2014<\/strong><br \/>\nDie Sonne kam heraus und ein wundersch\u00f6ner, sonniger Tag k\u00fcndigte sich an. Die Elefanten grasten im Wald und spielten miteinander. Sokotei und Oltaiyoni schubsten sich wie \u00fcblich und verwickelten sich in einen echten Kampf, in den die Keeper eingreifen mussten. Als sich die \u00f6ffentliche Besuchsstunde n\u00e4herte, wurden die Elefanten immer aufgeregter, da sie sich sehr auf das abk\u00fchlende Schlammbad freuten. Die erste Gruppe, bestehend aus den Babys, ging direkt in den Matsch, au\u00dfer Murit, der bei den Keepern blieb und sich in deren Schatten aufhielt. Als die \u00e4lteren Waisen zum Schlammloch kamen, gingen sie alle hinein und spritzten sich gegenseitig nass, um sich abzuk\u00fchlen. Sp\u00e4ter am Abend begann es zu regnen und zu donnern und die Waisen kamen etwas fr\u00fcher als \u00fcblich nach Hause, da sie Angst vor dem Donner hatten. Doch in der Sicherheit ihrer Gehege fielen sie sofort in ihren Schlaf, da sie wussten, dass dort keine Gefahr droht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201484118-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sokotei und Oltaiyoni k\u00e4mpfen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 23. August 2014<\/strong><br \/>\nEmbu hat noch immer gro\u00dfe Schwierigkeiten mit den \u00e4lteren Waisen. Sie bleibt lieber bei den j\u00fcngeren Elefanten. Ihre gr\u00f6\u00dften Probleme sind Sokotei, Ngasha, Lemoyian und Rorogoi. Sobald Sokotei Embu sieht, rennt er ohne besonderen Grund sehr angriffslustig auf sie zu, und Rorogoi und Ngasha versuchen immer auf sie zu klettern, wenn sie sie sehen. Heute machten die vier es ihr so schwer, dass sie in das Dickicht des Waldes verschwand. Es dauerte \u00fcber vier Stunden, sie wiederzufinden. Sie war in einen Bereich gelaufen, in dem sie noch nie zuvor gewesen war. Wir machten uns gro\u00dfe Sorgen, denn wenn sie an L\u00f6wen oder anderen Raubtieren vorbeigekommen w\u00e4re, h\u00e4tte sie in ihrem anf\u00e4lligen Zustand get\u00f6tet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201484558-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Rorogoi sucht jemanden zum Spielen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 24. August 2014<\/strong><br \/>\nDupotto h\u00e4ngt sehr an Embu, doch Embu hat noch immer kein Interesse an ihr. Dupotto versucht, an Embus Ohren zu nuckeln, doch Embu rennt immer weg oder schubst Dupotto fort. Dupotto schreit hilflos auf, folgt Embu aber sofort erneut.<br \/>\nAls alle Waisen am Abend zu den Stallungen zur\u00fcckkamen, weigerte sich Dupotto, in ihren Stall zu gehen und schrie stattdessen laut auf und versuchte, in den Busch zur\u00fcck zu rennen. Die Keeper liefen ihr nach, doch es half nichts, sie wollte nicht zur\u00fcckgehen. Erst als die Keeper Oltaiyoni zu Hilfe holten, konnte Oltaiyoni sie beruhigen und sie kam nach Hause zur\u00fcck. Oltaiyoni achtete darauf, dass Dupotto sicher in ihrem Stall war, bevor sie in ihr eigenes Gehege zur\u00fcck ging. Es scheint, dass Dupotto in den letzten Tagen psychisch aufgew\u00fchlter ist, als in den ersten Tagen nach ihrer Ankunft.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201484743-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndotto und Dupotto<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 25. August 2014<\/strong><br \/>\nMashariki hatte heute einen wunderbaren Tag mit den Babys. Sie verlie\u00df die \u00e4lteren Waisen im Wald, um nach den kleinen Babys zu suchen. Schnell hatte sie Mbegu und Kauro gefunden und eilte mit aufgestellten Ohren und kollernd vor Freunde zu ihnen. Von da an bis zur \u00f6ffentlichen Besuchsstunde wich sie nicht von der Seite der Kleinen. W\u00e4hrend dieser Zeit forderte Oltaiyoni Mashariki heraus, da sie sich selbst als Mbegus Adoptivmama f\u00fchlt und sie nicht hergeben will. Trotzdem hatte Mashariki einen tollen Vormittag und spielte mit allen Babys, die ihre Gesellschaft auch sehr genossen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201485138-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kauro klettert auf Mashariki<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 26. August 2014<\/strong><br \/>\nIn letzter Zeit hat Ngasha Kithaka etwas erzogen und ihm sein freches Verhalten nicht mehr durchgehen lassen. Kithaka hat gelernt, sich zu benehmen, wenn Ngasha dabei ist, da dieser die Dummheiten nicht akzeptieren w\u00fcrde. Das war sehr hilfreich, denn es ist schwierig, Kithaka zu kontrollieren, insbesondere wenn er in einen Ringkampf mit anderen Elefanten verwickelt ist. Manchmal ist es praktisch unm\u00f6glich, die Gegner zu trennen. Nun passiert es seltener, wie zum Beispiel beim heutigen Schlammbad: als Kithaka Suswa mit dem Kopf anstie\u00df und Ngasha das sah, wurde er von Ngasha sofort in den Busch verjagt. Es wird wirklich Zeit, dass ihm jemand den einen oder anderen Vortrag \u00fcber gutes Benehmen h\u00e4lt!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201485352-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kithaka entspannt sich im Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 27. August 2014<\/strong><br \/>\nEs scheint die Zeit der Ver\u00e4nderungen zu sein. Nelion und Jasiri scheinen sich nun besser zu verstehen als vorher, als Nelion Tundani bevorzugte. Die beiden waren so gut wie unzertrennlich und wohnten sogar im gleichen Gehege, doch nun greift Nelion Tundani jedesmal an, wenn sie zusammen sind. Nelion hat so lange Sto\u00dfz\u00e4hne, dass Tundani es nicht riskieren kann, sich zu wehren, da er dann verletzt werden k\u00f6nnte. Vor ihrer Trennung versuchte Nelion, Tundani zu besteigen und wir waren besorgt, dass sie sich gegenseitig verletzen k\u00f6nnten. Da nun Nelion einen neuen besten Freund brauchte, schien Jasiri die beste Wahl. Auch Jasiri neigt dazu, recht aggressiv gegen\u00fcber seinen Artgenossen aufzutreten, und die beiden werden gut miteinander zurechtkommen. Es war seltsam, zu beobachten, wie Nelions Selbstbewusstsein mit seinen Sto\u00dfz\u00e4hnen wuchs. Er schien immer so sanftm\u00fctig zu sein, doch nun, mit den l\u00e4ngeren Sto\u00dfz\u00e4hnen, f\u00e4ngt er an, seine k\u00f6rperliche \u00dcberlegenheit auszuspielen. F\u00fcr den netten, sanften Tundani ist das eine Ver\u00e4nderung, die er nicht gebraucht h\u00e4tte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201485628-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Jasiri w\u00e4hrend der Besuchsstunde<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 28. August 2014<\/strong><br \/>\nDie Giraffe Kili kann leider noch nicht mit in den Wald gehen, da er sich immer noch nicht an die Keeper gew\u00f6hnt hat und dadurch im Dickicht des Waldes verloren gehen k\u00f6nnte. Er ist auch noch immer leichte Beute f\u00fcr Raubtiere. Als wir ihn heute von seinem Stall in ein Au\u00dfengehege umziehen wollten, entwischte er uns und verschwand beinahe im Wald. Irgendwie gelang es den Keepern, ihn zu umzingeln und ihn mit viel Geduld wieder in sein Gehege zur\u00fcckzuman\u00f6vrieren, was eine gute Stunde dauerte.<br \/>\nEs war heute ziemlich kalt, und die Babys bekamen ihre Decken umgebunden. Bei Dupotto ist das immer ein gr\u00f6\u00dferer Akt und wir brauchen einige Versuche, bis die Decke endlich festgebunden ist. Dupotto ist ein recht anstrengender kleiner Elefant geworden: Wenn sie abends in ihr Gehege gehen soll, f\u00e4ngt sie an zu schreien, weil sie von Embu getrennt wird. Schon wenn sie sich den Stallungen n\u00e4hern, versteckt sie sich hinter Embu. Heute jedoch war sie vor Embu, als sie ankamen, was sie so sehr verwirrte, dass sie aus Versehen in Kauros Stall ging. Ein paar Keepern gelang es, sie mit einer Milchflasche herauszulocken, doch sie begann zu schreien, als Kauro sich vorbeidr\u00e4ngelte, da er auch in seinen Stall wollte. Mbegu und Kamok warteten geduldig auf sie, sodass sie danach alle gemeinsam zu ihren St\u00e4llen am anderen Ende des Gel\u00e4ndes gehen konnten. Doch als sie sich dann schlie\u00dflich in Bewegung setzten, h\u00f6rte Dupotto immer noch nicht auf zu schreien. Erst als sie in ihrem Stall ihre Milch bekam, beruhigte sie sich. Es ist jeden Abend ein Problem, sie in den richtigen Stall zu bekommen und sie zu beruhigen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9720148580-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kili h\u00e4lt ein Nickerchen in seinem Stall<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 29. August 2014<\/strong><br \/>\nEs war ein wundersch\u00f6ner, sonniger Tag und die Elefanten sahen gl\u00fccklich aus, als sie hinaus in den Wald gingen. Lemoyian und Barsilinga spielten um die B\u00fcsche herum Fangen, und Balguda und Kithaka versuchten auf Mashariki und Rorogoi zu klettern, was dazu f\u00fchrte, dass Mashariki sie in den Wald jagte.<br \/>\nEs war ein gro\u00dfer Tag f\u00fcr Embu, denn sie ging das erste Mal mit zur \u00f6ffentlichen Besuchsstunde. Sie schloss sich der Baby-Gruppe an, da sie sich bei ihnen wohl f\u00fchlt und die \u00e4lteren Waisen noch immer nicht so mag. Als sie das erste Mal am Schlammloch ankam, war es erstaunlich, wie gut sie mit den Besuchern umgehen konnte. Sie verhielt sich v\u00f6llig normal und Dupotto wich ihr nicht von der Seite, was m\u00f6glicherweise die Ursache f\u00fcr Embus Ruhe und Gelassenheit war. Das einzige negative Ereignis bei dieser Besuchsstunde spielte sich ab, als sie gerade friedlich Staub \u00fcber sich warf und pl\u00f6tzlich Balguda kam und sie zu Boden stie\u00df. Das war eine sehr unsanfte Begegnung und es ist traurig zu sehen, wie so etwas einem so zerbrechlichen und liebevollen Elefanten wie Embu passiert. Nat\u00fcrlich haben wir Balguda klar gemacht, dass so ein Verhalten nicht akzeptabel ist!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/97201485932-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Barsilinga spielt mit Lemoyian<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 30. August 2014<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Tag und Embu und Dupotto wanderten gemeinsam durch das Geb\u00fcsch. Sie sind enge Freunde geworden, da sie beide noch um ihre verlorenen Familien trauern und wissen, dass sie noch in einem fragileren Zustand sind als die anderen Waisen. Heute kamen sie an einem Bach vorbei und tranken friedlich nebeneinander. Embu lie\u00df sich dann nieder und rollte sich im Schlamm herum, was Dupotto ermutigte, es ihr nachzumachen und sie beide spielten einige Zeit zusammen. Als Embu aufstehen wollte, kam sie nicht auf ihre F\u00fc\u00dfe und Dupotto versuchte ihr zu helfen, indem sie sie hochschob. Sie bemerkte aber schnell, dass Embu doppelt so schwer ist wie sie und sie keine Hilfe war, also wartete sie, bis Embu mit Hilfe der Keeper wieder auf den Beinen war und gesellte sich dann wieder zu ihr. Embu auf zu helfen war nicht einfach f\u00fcr die Keeper, da Dupotto sie immer wieder angriff, weil sie f\u00fcrchtete, sie k\u00f6nnten Embu schaden. Dupotto schrie und schrie w\u00e4hrend der ganzen Aktion und lockte sogar Oltaiyoni und Mashariki an, die sofort vorbeikamen, um zu sehen, was da f\u00fcr eine Aufregung war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/972014911-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Embu wird selbstbewusster<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 31. August 2014<\/strong><br \/>\nMbegu ist eine richtige Attraktion f\u00fcr die G\u00e4ste beim Schlammbad geworden. Statt sich wie fr\u00fcher hinter den Keepern zu verstecken, nachdem sie die Milch getrunken hat, taucht sie nun direkt ins Schlammloch ein und sorgt daf\u00fcr, dass alle G\u00e4ste dieses kleine M\u00e4dchen bewundern. Nachdem sie sich heute sch\u00f6n eingematscht hatte, entschied sie, dass es lustig w\u00e4re, an der Absperrung zu den G\u00e4sten entlangzulaufen und so die G\u00e4ste ebenfalls mit Matsch vollzuschmieren. Nachdem sie genug Chaos veranstaltet hatte, ging sie zur\u00fcck in den Schlamm und sah danach aus wie ein Schlammball. Wir haben in letzter Zeit h\u00e4ufiger beobachtet, dass Kamok sich Kithakas Dummheiten angew\u00f6hnt und die Kinder in der ersten Reihe hinter der Absperrung schubst. Gl\u00fccklicherweise ist Kamok noch nicht so kr\u00e4ftig und richtet keinen Schaden an. Die kleine Dupotto macht sich gut und scheint sich bei allem, was sie tut, langsam sicherer zu f\u00fchlen. Sogar sie f\u00e4ngt schon an, die Keeper und die anderen Babys zu schubsen. Der winzige Ndotto entwickelt sich auch gut, doch er geht noch nicht zur Besuchsstunde zwischen 11 und 12 Uhr, da er noch zu klein und zerbrechlich ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9720149219-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Schlammspiele<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n<p><center><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5596 size-full\" style=\"border: none;\" title=\"Jasiri&amp;Faraja\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/09\/Jasiri-Faraja.jpg\" alt=\"Jasiri-Faraja\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/09\/Jasiri-Faraja.jpg 640w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/09\/Jasiri-Faraja-300x200.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/09\/Jasiri-Faraja-200x133.jpg 200w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/09\/Jasiri-Faraja-500x333.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5595 size-full\" style=\"border: none;\" title=\"Kauro\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/09\/kauro.jpg\" alt=\"kauro\" width=\"427\" height=\"640\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/09\/kauro.jpg 427w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/09\/kauro-200x300.jpg 200w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/09\/kauro-133x200.jpg 133w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/09\/kauro-333x500.jpg 333w\" sizes=\"auto, (max-width: 427px) 100vw, 427px\" \/><\/center><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/nairobi-nursery-august-2014\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freitag, 1. August 2014 Arabukko war heute sehr k\u00e4ftig als er erwachte und war bereit, seine neue Elefantenfamilie kennenzulernen. Doch er war viel mehr an den Keepern interessiert und weigerte sich, von ihrer Seite zu weichen, spielte mit ihren Staubkitteln und nuckelte an ihren Fingern. 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