{"id":5613,"date":"2014-09-23T21:44:05","date_gmt":"2014-09-23T20:44:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=5613"},"modified":"2014-09-23T21:44:05","modified_gmt":"2014-09-23T20:44:05","slug":"ithumba-august-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-august-2014\/","title":{"rendered":"Ithumba August 2014"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 1. August 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen machten sich \u00fcber das Luzernenheu her, sobald sie aus ihren Gehegen gekommen waren. Unterdessen soffen zehn wilde Bullen Wasser aus der Tr\u00e4nke an den Stallungen. Bomani nahm sich die Zeit, um sich an einem der nahegelegenen Felsen zu kratzen, w\u00e4hrend seine Freunde weiter Heu fra\u00dfen. Mutara f\u00fchrte die Gruppe in den Busch, doch sie landeten in einem trockenen und \u00f6den Gel\u00e4nde, sodass die Elefanten Schwierigkeiten hatten, Futter zu finden. Fast alle Pflanzen haben ihre Bl\u00e4tter abgeworfen und die Elefanten ern\u00e4hren sich stattdessen von den Ringen der B\u00e4ume. Der H\u00f6hepunkt der Trockenzeit ist immer eine Herausforderung f\u00fcr alle Lebewesen in Tsavo. Auch den Rest des Tages verbrachten die Waisen mit Grasen. Garzi und Vuria blieben beieinander und grasten nebeneinander, bis sie gemeinsam zum Schlammloch gingen. Es war ein k\u00fchler Tag und die Waisen wollten nicht baden. Sie konzentrierten sich lieber auf die Futtersuche.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/913201461434-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Garzi und Vuria grasen zusammen<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 2. August 2014<\/strong><br \/>\nAm Morgen kamen zw\u00f6lf wilde Bullen zum Saufen zur Tr\u00e4nke an den Stallungen, w\u00e4hrend die Waisen aus den Gehegen gelassen wurden. Sp\u00e4ter schlossen sich ihnen noch die Ex-Waisen an. Madiba fra\u00df bei Teleki und Orwa, was die beiden jungen Bullen begeisterte. Mutara f\u00fchrte die Gruppe erneut in den Busch und als sie dort ankamen, konzentrierten sie sich auf die Futtersuche.<br \/>\nAls die Elefanten zum Schlammloch gingen, fanden sie dort insgesamt 60 wilde Elefanten vor, die sich im Schlamm am\u00fcsierten. Es war ein spektakul\u00e4res Bild. Nur Shukuru und Kanjoro brachten den Mut auf, sich den wilden Elefanten anzuschlie\u00dfen. Die anderen Waisen spielten nur in der puderweichen roten Erde. Wendi, Yatta, Kinna und Orok kratzten sich an den nahegelegenen B\u00e4umen, und die Waisen sahen ihnen ehrfurchtsvoll zu. Schlie\u00dflich trennten sich die Waisen von den wilden Elefanten und machten sich auf den Heimweg.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/913201461719-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Madiba und Teleki fressen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 3. August 2014<\/strong><br \/>\nKilaguni, Chaimu und Sabachi schlossen sich beim heutigen Fr\u00fchst\u00fcck den Waisen an und machten sich eine Stunde sp\u00e4ter wieder auf den Weg in den Busch.<br \/>\nDie Waisen gingen heute zum Kanziku-Gebiet, wo sie den Gro\u00dfteil des Tages verbrachten. Nachdem sie ihre Milch beim Schlammloch getrunken hatten, gingen Garzi und Vuria direkt zur Wassertr\u00e4nke. Die anderen machten es ihnen nach. Ziwa verlie\u00df die Gruppe f\u00fcr einen Moment, um sich an einer Akazie zu kratzen. Kurz danach kam Vuria und schubste den armen Ziwa weg, um den Baum f\u00fcr sich zu haben.<br \/>\nSp\u00e4ter kamen zwei wilde Bullen aus dem Busch und soffen mit den Waisen zusammen Wasser. Kanjoro schnupperte eine Weile an den wilden Bullen, um festzustellen, wer sie sind und was sie wollten. Es dauerte aber nicht lange, bis Kanjoro wieder in die sichere Waisengruppe zur\u00fcckkehrte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/915201423253-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Garzi s\u00e4uft Wasser<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 4. August 2014<\/strong><br \/>\nSuguta und ihre halb-unabh\u00e4ngige Gruppe gesellte sich zum Fr\u00fchst\u00fcck zu den Waisen. Bomani kratzte sich unterdessen an einem Felsen, von dem er kurze Zeit sp\u00e4ter von Shukuru verscheucht wurde, die auch an den Felsen wollte.<br \/>\nDann ging es zum Grasen in den Busch und sp\u00e4ter zur Wassertr\u00e4nke, wo sie auf drei wilde Elefantenbullen trafen.<br \/>\nZur Schlammbadzeit war wieder Sugutas Gruppe da. Sie spielten alle zusammen, bis sich Sugutas Gruppe langsam wieder in den Busch auf machte.<br \/>\nW\u00e4hrend der Abendf\u00fctterung machten es sich Vuria und Bomani nuckelnd an Garzis Ohr bequem. Garzi war nicht begeistert und zeigte ihnen das auch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/915201422240-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen und Ex-Waisen spielen im Schlamm<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 5. August 2014<\/strong><br \/>\nDer Himmel war bew\u00f6lkt und der Tag k\u00fchl, als die Waisen aus ihren Gehegen kamen. F\u00fcnf wilde Bullen kamen zum Saufen vorbei. Laragai, die sich an den nahegelegenen Felsen gekratzt hatte, nahm allen Mut zusammen und ging zu den Bullen hin\u00fcber. Sie versuchte, sich zwischen sie zu dr\u00e4ngeln, wurde aber pl\u00f6tzlich von einem der gro\u00dfen Jungs verscheucht. Der wilde Bulle streckte ihr bedrohlich seinen R\u00fcssel entgegen, denn sie hatte offensichtlich eine Grenze \u00fcberschritten, und so ging sie schnell zu ihrer Herde zur\u00fcck.<br \/>\nAm Abend kam Sugutas Gruppe zu den Stallungen zur\u00fcck und brachte zwei Elefanten mit. Kurze Zeit sp\u00e4ter kam auch Kijana hinzu, ein junger Bulle, den wir gut kennen und der monatelang bei den Ex-Waisen zu sehen war. Wir hatten ihn seit zwei Monaten nicht gesehen und waren froh, ihn nun wiederzusehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/915201423110-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ein wilder Bulle droht Laragai<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 6. August 2014<\/strong><br \/>\nLualeni, Challa, Ololoo, Sidai und drei wilde Elefanten waren heute morgen bei den Stallungen. Die Waisen begr\u00fc\u00dften die Elefanten, als sie gerade ihr Luzernenheu fra\u00dfen. Es gab eine kleine Meinungsverschiedenheit zwischen Sidai und Kanjoro. Nachdem Kanjoro Sidai ein St\u00fcck Luzernenheu gestohlen hatte, versuchte Sidai, es zur\u00fcckzubekommen, doch Kanjoro floh und war viel zu schnell f\u00fcr sie.<br \/>\nBongo schloss sich den drei wilden Bullen an, die an der Tr\u00e4nke Wasser soffen, w\u00e4hrend Orwa sich an der einzigen verbliebenen Akazie auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen kratzte. Die drei stattlichen, gro\u00dfen Bullen akzeptierten Bongos Anwesenheit in ihrer Mitte und das gefiel ihm unermesslich gut. Sp\u00e4ter kam Sities zu dem Baum, an dem Orwa stand und verscheuchte ihn. Orwa ging dann weiter zur Tr\u00e4nke, wo die drei Bullen noch immer soffen. Nachdem sie ihren Durst gel\u00f6scht hatten, gingen zwei der Bullen in den Busch, w\u00e4hrend der dritte noch etwas blieb. Nun trauten sich alle Waisen dazu und stellten sich so dicht sie konnten an den Bullen heran.<br \/>\nBeim Mittagsschlammbad konnten sich die Waisen schon wieder drei wilden Bullen anschlie\u00dfen. Garzi, Vuria und Bomani kamen zuerst doch an und schnupperten an den Bullen, ehe sie sich zu ihnen gesellten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/913201463254-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ololoo kommt zu Besuch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 7. August 2014<\/strong><br \/>\nKainuk begann ihr Tagewerk damit, sich ausgiebig an einem Felsen zu kratzen. Sities schloss sich ihr an, w\u00e4hrend der Rest der Herde fr\u00fchst\u00fcckte. Sp\u00e4ter kam der Ex-Waise Tomboi zu den Waisen und fra\u00df 20 Minuten gemeinsam mit ihnen.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch war alles ruhig, und die Waisen grasten, bis es Zeit f\u00fcr das Schlammbad war. Heute waren keine wilden Elefanten oder Ex-Waisen dort und die Waisen genossen es, dass Schlammloch f\u00fcr sich zu haben.<br \/>\nAm Abend kam Kamboyo, der scheinbar die F\u00fchrung \u00fcber Sugutas Gruppe \u00fcbernommen hat, mit seiner Gruppe zu den Stallungen. Die Ex-Waisen tranken das Wasser und fra\u00dfen die Luzernenheureste, bevor sie wieder verschwanden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/915201422822-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kamboyo f\u00fchrte heute Sugutas Gruppe an<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 8. August 2014<\/strong><br \/>\nYattas Herde, bestehend aus Yatta, Yetu, Kinna, Challa, Galana, Ithumba, Meibai, Sidai, Chyulu, Naserian, Taita, Wendi und drei wilden Bullen kamen heute morgen zu den Waisen. Yetu hatte viel Spa\u00df an einem Kr\u00e4ftemessen mit Orwa, doch das Spiel endete, als Yatta, Yetus Mutter, ihren R\u00fcssel auf Orwa richtete und ihm zu verstehen gab, dass er aufh\u00f6ren sollte, ehe es zu ruppig wird. Orwa gehorchte. Die Keeper machten sich mit ihren Sch\u00fctzlingen auf den Weg und lie\u00dfen Yatta und die Ex-Waisen zur\u00fcck. Auch auf dem Gel\u00e4nde haben immer ein paar Keeper Dienst. Neben der Milchvorbereitung und den Aufr\u00e4um- und Reinigungsarbeiten haben sie allgemein ein Auge auf das Gel\u00e4nde. Yattas Herde traf dann auf eine wilde sechsk\u00f6pfige Herde und sie freundeten sich gut an.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden war es hei\u00df und die Waisen verbrachten soviel Zeit wie m\u00f6glich im Schatten, was eigentlich praktisch unm\u00f6glich war, denn die B\u00e4ume hatten kaum mehr Bl\u00e4tter.<br \/>\nZur Schlammbadzeit tranken die Elefanten nur schnell ihre Milch und gingen dann direkt zur Tr\u00e4nke und in den k\u00fchlen Schlamm. Narok kratzte sich an einer nahegelegenen Akazie, w\u00e4hrend Orwa und Kainuk lieber im Schatten eines Baumes blieben.<br \/>\nAm Abend kam Lualeni, die scheinbar ihre eigene kleine Herde mit den drei Bullen Madiba, Kenze und Ololoo gegr\u00fcndet hat. Sie alle soffen etwas Wasser an den Stallungen, bevor sie wieder verschwanden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/915201422556-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Yetus Papa kommt zu Besuch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 9. August 2014<\/strong><br \/>\nKamboyo kam mit Sugutas Herde sehr fr\u00fch am Morgen, noch vor Sonnenaufgang, zu den Stallungen. Da es so fr\u00fch noch kein Wasser in der Tr\u00e4nke gibt, entschied die Gruppe, auf den Wasser-LKW zu warten. Kurz darauf kamen 16 wilde Elefanten ebenfalls zur Tr\u00e4nke.<br \/>\nDie Waisen fra\u00dfen erst einmal das Luzernenheu, als sie aus ihren Gehegen gelassen wurden. Die sehr abenteuerlustige Laragai verlie\u00df die Gruppe und war mutig genug, geradewegs auf die Bullen zuzugehen. Sie wollte gar kein Wasser saufen, sondern nur den anderen Waisen demonstrieren, wie mutig sie ist. Sie blieb eine Weile, bis sie sicher war, dass sie genug Eindruck geschunden hatte und kehrte dann zu ihrer Herde zur\u00fcck. Sie ist ein sehr aufgeschlossener Elefant.<br \/>\nYattas und Mulikas Ex-Waisenherden kamen zu Besuch, als sich die Waisen gerade auf den Weg machten. Drau\u00dfen im Busch war es ruhig und die Waisen fra\u00dfen. Sities graste in der N\u00e4he von Mutara, w\u00e4hrend Turkwel unter einem Baum fra\u00df, da es schon wieder sehr hei\u00df wurde.<br \/>\nZur Schlammbadzeit gingen Vuria, Teleki und Garzi direkt zu einem wilden Bullen, der gerade ein Schlammbad nahm. Der Bulle bespritzte Teleki mit Schlamm, als er n\u00e4her kam, doch Teleki lie\u00df sich davon nicht beeindrucken und ging trotzdem hinein. Kanjoro und Shukuru schlossen sich ihm an. Einige Zeit sp\u00e4ter brach Panik aus, als Shukuru fast nicht mehr herauskam. Sie hatte den falschen, schon langsam festtrocknenden Ausgang aus dem Schlammloch genommen, und an dieser Stelle, ist es sehr schwer, hochzuklettern. Es gelang ihr schlie\u00dflich, sich herauszuziehen, aber sie hatte ganz sch\u00f6n zu k\u00e4mpfen. Acht wilde Bullen hatten das Schlammbad besucht, gingen aber wieder, sobald sie ihren Durst gel\u00f6scht hatten. Am Abend war es sehr ruhig, da weder die Ex-Waisen noch wilde Elefanten an den Stallungen auftauchten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/91520142123-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Laragai pirscht sich an die wilden Bullen heran<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 10. August 2014<\/strong><br \/>\nAls die Waisen heute morgen aus den Stallungen kamen, trafen sie den stattlichen Vater von Yetu und Mwende, in Begleitung von acht wilden Bullen. Sie warteten geduldig auf das Wasser aus der Tr\u00e4nke. Sobald die Tr\u00e4nke gef\u00fcllt war, l\u00f6schten erst einmal die Bullen ihren Durst, und es war kein Platz mehr f\u00fcr die Waisen, sich dazwischen zu dr\u00e4ngeln. Die Waisen hoben die R\u00fcssel und schnupperten, doch sie sahen ein, dass es dort zu voll f\u00fcr sie war und gaben auf. Sie kamen erst zur Tr\u00e4nke zur\u00fcck, als die Bullen wieder weg waren.<br \/>\nWenige Minuten nachdem sich die Waisen auf den Weg gemacht hatten, kamen die Ex-Waisen zu den Stallungen. W\u00e4hrend die anderen soffen, war Wendi damit besch\u00e4ftigt, sich mit einem Stock am Bauch zu kratzen.<br \/>\nIm Busch verteilten sich die Waisen \u00fcber die Gegend, um soviel Futter wie m\u00f6glich zu finden. Die Keeper f\u00fchrten sie hinunter zum Schlammloch, doch obwohl es sehr hei\u00df war, wollte sich nur Bongo w\u00e4lzen. Ziwa, Mutara und Sities dagegen kratzten sich lieber an den Akazien, w\u00e4hrend der Rest Wasser soff. Sp\u00e4ter sammelten sich die Waisen unter einem Baum, der viel Schatten spendete. Mutara und Shukuru waren die gr\u00f6\u00dften der Gruppe und hatten das Gl\u00fcck, noch an ein paar Bl\u00e4tter zu kommen. Nachdem auch die Keeper ihr Mittagessen beendet hatten, brachten sie die Waisen zum Kanziku, wo sie den Nachmittag \u00fcber grasten. Es ist nun in der Trockenzeit eine ganz sch\u00f6ne Herausforderung f\u00fcr die Waisen, genug Futter zu finden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/91520142622-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mwende trifft die Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 11. August 2014<\/strong><br \/>\nKilaguni, Kijana und ein wilder Freund waren um 4 Uhr bereits an den Stallungen, da Kilaguni ein kleines Darmproblem hatte. Um 6 Uhr wurden die Babys herausgelassen und begannen des Fr\u00fchst\u00fcck. Wir halfen Kilaguni mit einer Massage und etwas Epsom-Salz. Er schien sich danach viel besser zu f\u00fchlen und zeigte seinen Dank, indem er seinen R\u00fcssel hin und her schlenkerte. Danach ging er in den Wald zur\u00fcck. Kijana blieb noch zum Fr\u00fchst\u00fcck bei den Waisen, w\u00e4hrend Shukuru, Bomani, Narok und Teleki sich an den Felsen kratzten. Die Waisen begaben sich zum Kanziku, wo sie es sich zum Grasen bequem machten. Eine halbe Stunde sp\u00e4ter meldete sich Sugutas Gruppe, bestehend aus Kamboyo, Suguta, Murka, Melia, Olare, Chaimu, Naisula, Kandecha, Chemi Chemi, Sabachi, Kalama und Kitirua an den Stallungen. Sie gingen aber gleich wieder, nachdem sie ihren Durst gel\u00f6scht hatten.<br \/>\nUm 8 Uhr tauchte Lualeni an den Stallungen auf. Sie scheint ihre Herde weiter auszubauen und kam heute mit Madiba, Ololoo, Buchuma, Kora, Tomboi und drei wilden Elefanten. Es waren alles Bullen und Lualeni ist die einzige Kuh in der Gruppe. Nachdem sie ihren Durst gel\u00f6scht hatten und Tomboi und Buchuma noch ein Kr\u00e4ftemessen veranstalteten, machten sie sich wieder auf den Weg.<br \/>\nZur Schlammbadzeit w\u00e4lzte sich heute nur Teleki. Ziwa hatte das zweifelhafte Gl\u00fcck, von einem planschenden wilden Elefanten vollgespritzt zu werden, hinter dem er vorbei ging. Die anderen Waisen gesellten sich zu den wilden Bullen an der Tr\u00e4nke. Der Wasser-Clown Bongo kletterte erst einmal in die Tr\u00e4nke hinein, wurde aber von einem der wilden Bullen wieder hinausgeschoben.<br \/>\nAm Abend auf dem Heimweg nahmen die Waisen noch ein Staubbad am Wegesrand, w\u00e4hrend Vuria ein Kr\u00e4ftemessen mit Bongo hatte, das er verlor. Vor \u00c4rger stie\u00df er seine Nase in den Staub und rollte sich herum, bevor er weitergraste.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/91520142138-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kilaguni nach seiner Behandlung<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 12. August 2014<\/strong><br \/>\nFr\u00fch am Morgen, kurz bevor die Waisen herausgelassen wurden, kamen alle Ex-Waisen zu den Stallungen und warteten auf das Wasser. Au\u00dferdem waren einige wilde Gruppen, insgesamt 20 wilde Elefanten, anwesend. Die Waisen machten sich \u00fcber ihr Luzernenheu her, w\u00e4hrend der LKW das Wasser in die Tr\u00e4nke f\u00fcllte. Das Wasser wurde gem\u00e4\u00df der Rangfolge zuerst von den gro\u00dfen Bullen, dann den Ex-Waisen und schlie\u00dflich den Waisen gesoffen. Die Ex-Waisen besch\u00e4ftigten sich, w\u00e4hrend sie warteten, bis sie an der Reihe waren, damit, mit den Waisen Luzernenheu zu fressen. Laragai und Bongo stritten sich um das Luzernenheu, das sie gerade teilten, und Bongo musste Laragai wegschubsen.<br \/>\nIm Busch war es ruhig und die Waisen grasten den ganzen Tag.<br \/>\nAm Abend verbrachte Ziwa einige Zeit mit einem Staubbad, w\u00e4hrend Mutara noch die Bl\u00e4tter von den B\u00e4umen zupfte, an die sie gerade so heranreichte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/913201462152-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bongo spielt im Staub<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 13. August 2014<\/strong><br \/>\nDer Himmel war blau, als die Waisen heute aus den Gehegen kamen und das Luzernenheu fra\u00dfen. Kurz darauf kam Yattas Gruppe, bestehend aus Yatta, Yetu, Chyulu, Rapsu, Orok, Olenana, Naserian, Taita, Ithumbah, Loijuk, Kinna, Nasalot, Wendi, Buchuma und drei wilden Elefanten zum Saufen zu den Stallungen. Buchuma gesellte sich zum Fr\u00fchst\u00fcck zu den Waisen, w\u00e4hrend die anderen an der Tr\u00e4nke anstanden. Bomani hatte viel Spa\u00df beim Kratzen an einem der Felsen, w\u00e4hrend Ziwa den Ex-Waisen Platz machte, sobald er sie kommen sah. Ziwa mag es gar nicht, wenn er herumgeschubst wird, darum macht er immer anderen Elefanten Platz, wenn er sie kommen sieht. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck machten sich die Waisen auf den Weg zu den Weidegr\u00fcnden. Suguta und ihre Gruppe kamen in Begleitung von zwei wilden Elefanten eine Stunde sp\u00e4ter an den Stallungen an. Kilaguni sah nach seiner Epsom-Salz-Behandlung wieder gesund aus.<br \/>\nUm 10 Uhr war es so hei\u00df, dass die Waisen Schutz im Schatten von B\u00e4umen suchen mussten. Auch beim Schlammbad war es noch immer sehr hei\u00df, trotzdem gingen erstaunlicherweise nur Turkwel und Teleki in den Matsch, w\u00e4hrend die anderen sich zu Half Trunk und den anderen beiden wilden Elefanten an der Tr\u00e4nke gesellten. Einmal wurde Bongo von einem der wilden Elefanten geschubst, nachdem er sich daneben benommen hatte. Er machte so einen Krach, dass die anderen Waisen aufh\u00f6rten zu saufen. Teleki ging zu einer Akazie und kratzte sich, w\u00e4hrend Vuria und Orwa sich um einen anderen Baum stritten. Schlie\u00dflich schubste Orwa Vuria weg. Kanjoro und Bongo gingen sp\u00e4ter zu den wilden Bullen und der Wassertr\u00e4nke zur\u00fcck, doch dieses Mal war Bongo vorsichtig, um sie nicht wieder zu ver\u00e4rgern. Am Nachmittag konzentrierten sich die Waisen auf das Grasen und blieben dicht beeinander.<br \/>\nAm Abend meldeten sich alle Ex-Waisen-Gruppen zum Saufen an den Stallungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/915201415143-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bomani kratzt sich an einem Felsen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 14. August 2014<\/strong><br \/>\nEs war ein sehr ruhiger Morgen, als die Waisen fr\u00fchst\u00fcckten. Garzi begann den aktiven Teil des Tages damit, sich an einem der Felsen zu kratzen. W\u00e4hrend er das gerade sehr genoss, kam Bomani vorbei und schubste ihn weg. Bomani kratzte sich dann selbst eine Weile, bevor er f\u00fcr Orwa Platz machte. Kanjoro und Narok fra\u00dfen nebeneinander, doch sie m\u00fcssen eine Meinungsverschiedenheit gehabt haben, da Kanjoro pl\u00f6tzlich Narok wegschubste. Shukuru fra\u00df in der N\u00e4he von Turkwel und streckte ihren R\u00fcssel aus, um ihr ein St\u00fcck Luzernenheu zu stehlen, doch Turkwel lie\u00df sich das nicht gefallen und rannte mit dem Leckerbissen davon. Shukuru war nicht sehr erfreut dar\u00fcber und ging zum Kratzen und sp\u00e4ter zur Wassertr\u00e4nke.<br \/>\num 8:30 Uhr kamen zw\u00f6lf wilde Bullen zur Wassertr\u00e4nke.<br \/>\nZur Schlammbadzeit tauchten Mulikas und Yattas Gruppen auf. Sunyei ging direkt zu Bomani und sp\u00e4ter zu Vuria und schnupperte an ihnen, bevor sie zur Tr\u00e4nke ging. Auch sechs wilde Bullen nahmen mit den Waisen am Schlammbad teil, ebenso wie zwei Warzenschweine. Als Kainuk die Warzenschweine sah, konnte sie nicht widerstehen und verjagte sie trompetend. Die Warzenschweine flohen und kamen erst wieder, als die Elefanten wieder weg waren. Als es Zeit zum Aufbruch war, kehrte Kanjoro nochmal zur Tr\u00e4nke zur\u00fcck, wo er noch eine Weile mit den wilden Bullen soff. Er folgte seinen Freunden sp\u00e4ter zu den Stallungen zur\u00fcck.<br \/>\nHeute war ein denkw\u00fcrdiger Tag: Napasha, der zuvor acht Monate lang nicht gesehen worden war, tauchte heute um 13 Uhr an den Stallungen auf. Mit langsamem und bed\u00e4chtigem Schritt ging er zur Wassertr\u00e4nke. Es ist sehr seltsam, dass er ganz allein und ohne Freunde kam, doch m\u00f6glicherweise hatte er die Ex-Waisen nur noch nicht gefunden. Wir waren \u00fcberaus erfreut und erleichtert ihn zu sehen und fragen uns, wo er die ganze Zeit gewesen ist. Er sah gro\u00dfartig aus, und benahm sich, als w\u00e4re er nie weg gewesen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/913201464423-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Napasha begr\u00fc\u00dft die Waisen und die Keeper<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 15. August 2014<\/strong><br \/>\nDrei wilde Elefanten warteten vor den Gehegen auf das Wasser, w\u00e4hrend die Babys ihre Milch bekamen. Kurze Zeit sp\u00e4ter gesellte sich noch Sugutas Gruppe hinzu. Als die Waisen das Luzernenheu fr\u00fchst\u00fcckten, begannen Bomani und Teleki direkt mit dem Kratzen. Eine halbe Stunde sp\u00e4ter f\u00fchrte Mutara die Waisen zum Grasen.<br \/>\nDort angekommen waren die Waisen mit der Futtersuche ausgelastet und versuchten, noch ein paar nicht allzu ausgetrocknete Stellen zu finden.<br \/>\nWilde Elefanten sind nun h\u00e4ufig an den Wassertr\u00e4nken. Heute haben den Tag \u00fcber 30 wilde Elefanten Wasser aus der Tr\u00e4nke bei den Stallungen gesoffen. Mulikas und Yattas Gruppen tauchten nicht auf, doch Lualeni kam mit Ololoo um 16 Uhr vorbei. Nachdem sie ihren Durst gel\u00f6scht hatten, gingen die zwei unzertrennlichen Ex-Waisen in den Busch zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/913201463051-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Shukuru s\u00e4uft<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 16. August 2014<\/strong><br \/>\nYatta, Mulika, Nasalot, Kinna, Napasha, Wendi, Taita, Tomboi, Sunyei, Galana, Madiba, Naserian, Rapsu, Buchuma, Challa, Sidai, Orok, Kora, Lualeni, Kenze, Loijuk, Kamboyo, Zurura, Lenana, Makena, Chyulu, Meibai, Ithumbah, Ololoo, Mwende, Yetu und acht wilde Elefanten kamen heute Morgen zum Saufen vorbei. Da Yattas Gruppe nicht mehr um die Tr\u00e4nke passte, schlossen sie sich den Waisen beim Fr\u00fchst\u00fcck an. Bongo, Laragai und Kanjoro waren mutig genug, zur Tr\u00e4nke zu laufen und sich zu den wilden Bullen zu stellen. Sie zogen sich aber kurz darauf wieder zur\u00fcck und folgten ihren Artgenossen, die bereits auf den Weg zum Kanziku waren.<br \/>\nUm 10 Uhr kamen erneut sechs wilde Bullen zum Saufen vorbei.<br \/>\nNach der Mittagsf\u00fctterung nuckelte Shukuru an ihrem R\u00fcssel, nachdem ihre Milch leer war. Als Vuria, Teleki und Bomani sich der Tr\u00e4nke n\u00e4herten, erschrak Vuria vor dem Krach der Paviane. Er blieb stehen und stellte seine Ohren auf. Erst als die Paviane ruhig wurden, eilte Vuria zur Tr\u00e4nke. Nach dem Saufen gingen Teleki und Bongo zu einem Staubbad \u00fcber, das sich zu einem Kr\u00e4ftemessen entwickelte.<br \/>\nZur\u00fcck im Busch grasten Garzi und Vuria dicht beieinander. Sie traten gegen die Grasb\u00fcschel, die sie mit ihren R\u00fcsseln festhielten, um sie schlie\u00dflich herauszuziehen. Kainuk rutschte mit viel Spa\u00df auf drei Beinen einen Hang hinunter, an dem sie graste.<br \/>\nAm Abend versuchte Narok, an Laragais Schwanz zu ziehen. Laragai schrie laut auf und die Keeper mussten eingreifen und Narok tadeln.<br \/>\nSp\u00e4t am Abend meldeten sich erneut zehn wilde Elefanten an den Stallungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/913201463849-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Shukuru nuckelt an ihrem R\u00fcssel<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 17. August 2014<\/strong><br \/>\nKamboyo und Sugutas Gruppe meldeten sich lange vor Sonnenaufgang an den Stallungen, doch zu dem Zeitpunkt war noch kein Wasser in der Tr\u00e4nke. Sie warteten daher bis zum Sonnenaufgang. Die Gruppe bestand aus Suguta, Melia, Kilaguni, Chaimu, Tumaren, Kibo, Olare, Kitirua, Kalama, Chemi Chemi, Kasigau, Kilabasi, Makireti, Kandecha, Murka, Naisula, and Ishanga. Um 6 Uhr wurde das Wasser aufgedreht, doch drei Bullen kamen und schubsten die anderen Elefanten zur Seite. Sugutas Gruppe schloss sich dann den Waisen beim Fr\u00fchst\u00fcck an und wartete darauf, dass die Bullen die Tr\u00e4nke verlie\u00dfen. Laragai, die immer \u00c4rger mit den Jungs bekommt, weil sie beim Fressen nicht stillstehen kann, wurde von Kanjoro geschubst, als sie dicht am ihm vorbeilief und \u00fcber das Luzernenheu trampelte, das er gerade fra\u00df. Dann ging sie an Bongo vorbei und trampelte dabei schon wieder auf Luzernenheu herum. Bongo verjagte sie dann endg\u00fcltig. Sie ging dann zur Wassertr\u00e4nke, wo sie zusammen mit drei wilden Bullen Wasser soff. Nachdem sich die Bullen wieder auf den Weg gemacht hatten, ging Sugutas Gruppe zur Tr\u00e4nke, w\u00e4hrend die Waisen in den Busch aufbrachen. Dort angekommen konzentrierten sie sich aufs Grasen ohne viel Spiel und Spa\u00df. Beim Schlammbad war es k\u00fchl und keiner wollte in den kalten Matsch springen. W\u00e4hrend Teleki und Bongo ein kurzes Kr\u00e4ftemessen hatten, soffen die anderen Wasser. Sp\u00e4ter gesellten sich Mulika mit Mwende, Sunyei, Challa, Rapsu, Tomboi, Kinna, Galana, Meibai, Kijana, Kenze, Nasalot, Makena und drei wilde Elefanten zu den Waisen. Teleki versuchte, Rapsu herauszufordern, \u00fcberlegte es sich dann aber anders. Sp\u00e4ter f\u00fchrte Mutara die Waisen davon und sie lie\u00dfen die Ex-Waisen am Schlammloch zur\u00fcck. Sunyei war sehr mutig und ging trotz der K\u00e4lte hinein.<br \/>\nDie Waisen grasten dann im Kanziku-Gebiet, bevor es an der Zeit f\u00fcr den Heimweg war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/913201463620-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sugutas Gruppe s\u00e4uft<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 18. August 2014<\/strong><br \/>\nEs war ein ruhiger Morgen, als die Waisen aus ihren Gehegen kamen, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten. Um 8 Uhr meldeten sich sechs wilde Elefanten an den Stallungen und machten sich wieder auf den Weg, nachdem sie genug Wasser gesoffen hatten.<br \/>\nIm Busch verteilten sich die Waisen und fra\u00dfen jeder f\u00fcr sich, da es nur noch wenig Gr\u00fcnes gab. Mittags tranken sie nur schnell ihre Milch und grasten dann sofort weiter. Sie hielten sich heute in der N\u00e4he des ausgetrockneten Kalovoto-Flusses auf, da es dort noch das beste Futter gibt.<br \/>\nAm Abend juckten Shukurus F\u00fc\u00dfe und sie nutzte einen Baumstumpf, um sie zu kratzen.<br \/>\nSp\u00e4t am Abend meldete sich Nasalot in Begleitung von Kijana und zwei wilden Jungs an den Stallungen. Danach schlossen sich ihnen noch sechs weitere wilde Elefanten an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/915201423636-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ex-Waisen und ein wilder Elefant<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 19. August 2014<\/strong><br \/>\nSchon um 4 Uhr begannen die wilden Elefanten auf der Suche nach Wasser zum Gel\u00e4nde der Stallungen zu str\u00f6men. Um 6 Uhr waren 16 wilde Elefanten mit einem Baby an der Tr\u00e4nke und warteten auf Wasser. Die Waisen wurden herausgelassen, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten. Als sie das Luzernenheu fr\u00fchst\u00fcckten, gesellte sich eine Elefantenkuh, ihr Kalb und dessen Schwester zu ihnen. Auch Tomboi, Kinna, Nasalot, Rapsu, Madiba, Sunyei, Challa, Meibai, Galana und Zurura schlossen sich den Waisen beim Luzernenheu an. Es war ein sehr aktiver Morgen: Shukuru kratzte sich an den Felsen, w\u00e4hrend das wilde Baby mit Orwa ein Kr\u00e4ftemessen veranstaltete. Der kleine freche Junge liebte es, mit den Waisen zu spielen und sie zu \u00e4rgern und nahm sich als n\u00e4chstes Bomani vor. Bomani ist aber gar nicht der Typ Elefant, der sich von einem Kleineren an der Nase herumf\u00fchren l\u00e4sst und stie\u00df das Baby direkt zu Boden, was sofort dessen Schwester auf den Plan rief. Die Schwester half ihm wieder hoch, und kaum auf den Beinen, versuchte es, Ziwa zu schubsen und auf ihn zu klettern. Sp\u00e4ter spielte es auch noch mit Laragai, Kainuk und Garzi.<br \/>\nAls die Waisen aufbrechen wollten, ging Ziwa, der sehr viel langsamer und schw\u00e4cher als die anderen Waisen ist, zu nah an der wilden Kuh vorbei und wurde von dieser zu Boden geschubst. Die Keeper schrien die Kuh an, w\u00e4hrend Ziwa sich wieder aufrappelte.<br \/>\nIm Busch pfl\u00fcckte Mutara ein paar gr\u00fcne Bl\u00e4tter von gro\u00dfen B\u00fcschen. Nach der Milchf\u00fctterung beim Schlammloch ging Teleki direkt zum W\u00e4lzen in den Schlamm. Sp\u00e4ter schlossen er und die anderen Waisen sich zwei wilden Bullen an der Wassertr\u00e4nke an. Bongo und Mutara schlammbadeten erst, nachdem sie Wasser gesoffen hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/91520142417-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kanjoro und ein wilder Bulle<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 20. August 2014<\/strong><br \/>\nVuria humpelte leicht, als er heute morgen aus dem Gehege kam. Es scheint, dass er einen n\u00e4chtlichen Ringkampf hatte, bei dem er sich am Bein verletzt hat. Als die Waisen das Fr\u00fchst\u00fcck begannen, gesellte sich Yattas Gruppe, bestehend aus Napasha, Wendi, Loijuk, Sidai, Chyulu, Ithumbah, Kora, Buchuma, Kilaguni, Yetu, Naserian und einem wilden Bullen zu ihnen. Noch w\u00e4hrend des Fr\u00fchst\u00fccks kamen zwei wilde Bullen an den Stallungen an und soffen aus der Tr\u00e4nke. Kilaguni, dem es wieder gut geht, ging zu ihnen. Seit wir ihm die Epsom-Salze gegeben haben, hatte er keine Verstopfung mehr. Auch Laragai ging zu den Bullen an der Tr\u00e4nke, w\u00e4hrend Orwa und Yetu ein Kr\u00e4ftemessen veranstalteten.<br \/>\nIm Busch verteilten sich die Waisen wieder auf ein gro\u00dfes Gebiet, damit jeder genug Futter finden konnte. Vuria f\u00fchrte die Gruppe zum Schlammloch, in dem Mutara, Shukuru, Narok und Kanjoro eine beeindruckende Show zeigten. Narok kam beinahe nicht wieder heraus, da sie den falschen Ausgang w\u00e4hlte. Sie k\u00e4mpfte eine Weile und konnte dann herausklettern. Nach dem Schlammbad teilten sich Shukuru und Ziwa den gleichen Kratzbaum, w\u00e4hrend Teleki sich lieber einen anderen Baum suchte. Kratzen ist eine wichtige T\u00e4tigkeit, da es die Zecken von der Haut l\u00f6st. Orwa versuchte, eine Wurzel herauszuziehen, indem er seinen Fu\u00df zu Hilfe nahm, doch das war zu schwer f\u00fcr ihn und er musste aufgeben. Beim Staubbad zeigten sich Shukuru und Kainuk von ihrer besten Seite, w\u00e4hrend die Anderen Einer nach dem Anderen wieder im Busch verschwanden. Vuria und sein bester Freund Garzi grasten den ganzen Nachmittag nebeneinander, w\u00e4hrend Shukuru bei Narok fra\u00df.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/915201424520-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kanjoro und Laragai spielen in der Erde<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 21. August 2014<\/strong><br \/>\n17 wilde Elefanten, ein wildes Baby, Kibo und Kalama kamen noch vor Sonnenaufgang an den Stallungen an und warteten darauf, dass die Tr\u00e4nke gef\u00fcllt wurde. Um 6 Uhr bekamen die Waisen ihre Milch und schlenderten dann l\u00e4ssig aus ihren Gehegen. Als sie sich \u00fcber das Luzernenheu hermachten, schlossen sich Kibo, Kalama, das verspielte wilde Baby und dessen Mutter und Schwester ihnen an. Das wilde Baby war aber heute ruhiger und wollte nicht spielen, sondern hatte es darauf abgesehen, die Luzernenheuflocken aus Mamas Mund zu klauen. Die Schwester des Babys dagegen machte es Kanjoro nicht leicht, denn sie versuchte, ihm das Luzernenheu aus dem R\u00fcssel zu stehlen! Kanjoro war weise genug, vor dem \u00c4rgernis wegzulaufen. Sp\u00e4ter kam er nochmal an dem Baby vorbei, beschnupperte es und ging dann weiter zu Bongo. Shukuru, Laragai, Garzi und Vuria mussten sich noch schnell kratzen, ehe sie alle zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Die Waisen kamen an der Tr\u00e4nke vorbei, an der noch immer die wilden Elefanten soffen. Als diese die Waisen mit den Keepern sahen, machten sie ihnen Platz.<br \/>\nIm Kalovoto-Gebiet grasten die Waisen an B\u00fcschen. Zur Schlammbadzeit w\u00e4lzten sich nur Kanjoro, Bongo, Mutara, Shukuru, Narok und Kainuk, w\u00e4hrend die anderen vom Ufer aus zusahen. Vuria legte sich kurz unter einem Baum hin, wachte aber gleich wieder auf. Kurz nach dem Schlammbad nahmen Shukuru und Kainuk noch ein Staubbad in Tsavos roter Erde, bevor sie sich an einem Baum kratzten.<br \/>\nSp\u00e4ter gingen die Waisen in den Busch zur\u00fcck und waren damit besch\u00e4ftigt, das Gras locker zu treten und dann in ihren Mund zu schieben.<br \/>\nAm Abend kam Suguta mit ihrem 16-k\u00f6pfigen Team und in Begleitung von Kamboyo zum Saufen zu den Stallungen. Danach kam auch Lualeni mit ihrer kleinen Gruppe, bestehend aus Tomboi und Ololoo auf der Suche nach Wasser vorbei. Als sie aufbrachen, schloss sich Kilaguni Lualeni an, w\u00e4hrend Suguta und ihre Gruppe in Richtung Osten ging.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/915201424913-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Das Baby nimmt Luzernenheu aus dem Mund der Mutter<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 22. August 2014<\/strong><br \/>\nDer Himmel war blau, als die Waisen heute aus den Gehegen kamen. Ziwa hatte einen Zweig im Mund, den er versuchte zu entrinden. Er besch\u00e4ftigte sich mit diesem Zweig, bis die Keeper endlich das Luzernenheu ausgaben. Drei wilde Elefanten soffen unterdessen Wasser an der Tr\u00e4nke. Sities scheint schlecht gelaunt aufgewacht zu sein, denn sie schubste Bongo, Vuria und Bomani ohne Grund, w\u00e4hrend sie an der Futterstelle umherlief. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck gingen die Waisen, angef\u00fchrt von Mutara, in den Busch. Sie gingen vorher noch einmal an der Tr\u00e4nke vorbei und r\u00fcsteten sich mit gen\u00fcgend Wasser aus, um \u00fcber den Vormittag zu kommen. Bis dahin waren die drei wilden Bullen schon wieder weg.<br \/>\nIm Busch schlossen sich dann Ololoo, Lualeni und Tomboi den Waisen an. Nach einer halben Stunde machten sich die Ex-Waisen aber wieder auf den Weg. Zur Schlammbadzeit war es k\u00fchl und nur Bongo nahm ein Bad. Laragai kratzte sich an einem Felsen, doch die Freude war nur kurz, denn Teleki schubste sie weg, um sich selbst an dem Baum zu kratzen. Ziwa wartete in einigem Abstand, bis Teleki fertig wurde, damit er sich dann ebenfalls kratzen konnte. Bomani kratzte seinen R\u00fcssel in einem Busch, w\u00e4hrend Laragai einen Zweig aufsammelte, der so aussah, als h\u00e4tte ihn ein wilder Elefant verloren. Sie begann, die Rinde abzunagen.<br \/>\nAls die Waisen zur\u00fcck zum Grasen gingen, erschrak sich Orwa vor dem Ger\u00e4usch eines vorbeifahrenden Fahrzeugs. Er stellte seine Ohren auf, trat B\u00fcsche um und lief trompetend zu den anderen. Suguta, Kibo, Naisula und Murka nahmen am Schlammbad teil, gingen aber nach dem Staubbad wieder.<br \/>\nDer Rest des Nachmittags war ruhig und die Waisen grasten friedlich.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/91520142547-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sities staubbadet<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 23. August 2014<\/strong><br \/>\nHeute morgen war der Himmel wieder bedeckt. Angef\u00fchrt von Mutara gingen die Waisen zur Luzernenheuausgabe direkt vor den Gehegen. Gleich musste Sities wieder einen Streit anfangen und versuchte, Kanjoros Heu zu stehlen. Sities scheint etwas ruppig gegen\u00fcber den kleineren Elefanten zu werden. Kanjoro nahm schlie\u00dflich sein Luzernenheu und brachte etwas Abstand zwischen sich und Sities. Garzi, der ein triefendes Auge hat, kratzte sich lieber, bevor Shukuru die Herde zum Saufen und dann in den Busch f\u00fchrte. Heute morgen waren gar keine wilden Elefanten an der Tr\u00e4nke. Als es Zeit zum Aufbruch war, ging Vuria vorneweg und Bongo als letzter. Im Busch unterbrachen diese beiden sogar das Fressen, um eine Meinungsverschiedenheit von vorher in einem Kr\u00e4ftemessen zu kl\u00e4ren, doch irgendwann wurden sie m\u00fcde und widmeten sich wieder dem wichtigen Trockenzeit-Grasen. Mutara machte ihren R\u00fcssel lang, um noch ein paar leckere Bl\u00e4tter von den B\u00e4umen zu pfl\u00fccken. Zur Schlammbadzeit war es k\u00fchl und die Waisen soffen nur Wasser, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten. Danach kratzten sich Teleki und Ziwa an nahegelegenen B\u00e4umen. W\u00e4hrenddessen tauchte Sabachi aus Sugutas Gruppe unerwartet auf. Sabachi ist nicht bei guter Gesundheit, und sieht in dieser Trockenzeit sehr d\u00fcnn aus. Er wurde schon behandelt, muss aber noch zulegen und wir versuchen ihm dabei zu helfen. Als er am Schlammbad ankam, hatten wir keine Milch mehr f\u00fcr ihn. Er stellte sich zu den mittagessenden Keepern und wartete. Ein Fahrzeug fuhr dann den ganzen Weg zu den Stallungen, wo neue Milch gemischt wurde. Als das Auto zur\u00fcckkehrte, wusste Sabachi, dass es Milch f\u00fcr ihn dabei hatte und ging ihm mit ausgestrecktem R\u00fcssel entgegen. Sobald die Waisen und Sabachi wieder im Busch und au\u00dfer Sichtweite waren, kamen zwei wilde Bullen zur Wassertr\u00e4nke. Einer von ihnen war sehr verschwenderisch, doch schlie\u00dflich hatten sie genug und gingen wieder.<br \/>\nAm Nachmittag grasten die Waisen wieder weit verstreut, bis es Zeit f\u00fcr den Heimweg war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/91520142578-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Shukuru ber\u00fcsselt Vuria<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 24. August 2014<\/strong><br \/>\n21 wilde Elefanten meldeten sich kurz vor Sonnenaufgang an den Stallungen. Unter ihnen war der Bulle &#8222;Half Trunk&#8220;, und er hatte ein wildes Baby und dessen Mutter dabei. Um 6 Uhr wurden die Waisen aus ihren Gehegen gelassen, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten. Als die Waisen mit dem Fr\u00fchst\u00fcck begannen, schlossen sich das Baby, dessen Schwester und seine Mutter ihnen an. Das Baby fra\u00df neben seiner Mutter und nahm ihr gelegentlich etwas Heu aus dem Mund. Kanjoro ging versehentlich sehr dicht an dem Baby vorbei und es drohte ihm, indem es mit dem R\u00fcssel auf ihn zeigte. Kanjoro ignorierte das und ging erneut dicht an ihm vorbei. Dieses Mal schubste es Kanjoro hart. Kanjoro war aber schlau genug, auch das zu ignorieren und weg zu gehen, denn h\u00e4tte er sich ger\u00e4cht, so h\u00e4tte er den Zorn der Mutter auf sich gezogen. W\u00e4hrenddessen kratzte sich Narok zufrieden an den Felsen und Shukuru machte auf den Knien lustige Dehn\u00fcbungen. Sp\u00e4ter hatte das kleine Baby einen freundschaftlichen Ringkampf mit Laragai, den die Mutter akzeptieren konnte. Als die Waisen sich gerade zum Aufbruch bereit machten, kamen elf weitere Elefanten an den Stallungen an und verlangten Wasser.<br \/>\nBeim Grasen fra\u00df Garzi in der N\u00e4he seines Freundes Vuria, w\u00e4hrend Kainuk bei Turkwel war. Die beiden sind beste Freunde, seit sie winzige Babys waren.<br \/>\nZur Schlammbadzeit hatten die Waisen ihre Milch und danach gingen Mutara, Kanjoro, Narok, Kainuk und Bongo direkt in den Schlamm. Ziwa griff zwei Warzenschweine an, die wegen des Wassers gekommen waren. Die beiden waren aber unbeeindruckt, sodass Ziwa aufgab und sich ein Staubbad g\u00f6nnte. Auch Bomani und Laragai rollten sich in der roten Erde f\u00fcr gef\u00fchlte Stunden, w\u00e4hrend sich Vuria an einer Beton-Bank kratzte.<br \/>\nWieder im Busch war ununterbrochenes Ohrengewedel zu sehen, denn es war sehr hei\u00df und die Waisen mussten sich abk\u00fchlen. Bongo machte einmal eine Pause beim Fressen, um ein au\u00dferplanm\u00e4\u00dfiges Staubbad zu nehmen.<br \/>\nAm Abend kam Sabachi f\u00fcr seine Milch und sein Extra-Futter vorbei.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/915201425938-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Half Trunk bei den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 25. August 2014<\/strong><br \/>\nSugutas Gruppe kam am fr\u00fchen Morgen zu den Stallungen, um nach ihrem fehlenden Mitglied Sabachi zu sehen. Er war gestern abend zu uns gekommen und ist \u00fcber Nacht in einem Gehege geblieben. Sein Fehlen blieb nicht unbemerkt und so kamen seine Artgenossen, um nach ihm zu sehen. Um 6 Uhr waren sie da, um gut auf ihn aufzupassen. Sie blieben noch zum Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck, bis sie zusammen mit den Waisen langsam in den Busch gingen. Dabei lockte Sugutas Herde &#8212; von den Keepern unbemerkt &#8212; Teleki aus der Waisengruppe davon und entf\u00fchrte ihn.<br \/>\nUm 8 Uhr kamen 15 wilde Elefanten zur Wassertr\u00e4nke bei den Stallungen.<br \/>\nEs dauerte nicht lange, bis die Temperaturen in die H\u00f6he stiegen. Shukuru, Laragai, Bomani, Garzi und Vuria mussten sich unter B\u00fcschen im Schatten ausruhen. Die Keeper f\u00fchrten die Waisen dann zum k\u00fchlenden Schlammloch, und bemerkten dort erst Telekis Abwesenheit. Sie vermuteten, dass Suguta und ihre halb-unabh\u00e4ngigen Herdenmitglieder ihn mitgenommen hatten und machten sich also auf die Suche nach ihnen. Als sie sie endlich eingeholt hatten, war Teleki in ihrer Mitte und f\u00fchlte sich sehr erwachsen. Sie nahmen ihn mit zur\u00fcck, da er noch sehr auf seine Milch angewiesen ist. Inzwischen schlossen sich den Waisen am Schlammloch zwei gro\u00dfe wilde Bullen an. Teleki, Kanjoro, Mutara, Sities und Bongo nahmen ein ausgiebiges Schlammbad. Garzi rollte in der roten, trockenen Erde herum, w\u00e4hrend sich Bomani an einer Akazie kratzte. Ziwa hing ein wenig mit einem gro\u00dfen Bullen an der Tr\u00e4nke herum.<br \/>\nAm Abend tauchten nur der wilde Bulle Kijana sowie Tomboi, Sunyei, Galana und Taita an den Stallungen auf, um ihren Durst zu l\u00f6schen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/91520143324-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sabachi kommt zu den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 26. August 2014<\/strong><br \/>\nZw\u00f6lf wilde Elefanten kamen in Begleitung von Yattas Herde um 4 Uhr zu den Stallungen. Yattas Herde bestand aus den Ex-Waisen Yatta, Yetu, Napasha, Zurura, Wendi, Madiba, Sunyei, Kora, Ithumbah, Nasalot, Kinna, Sidai, Challa, Galana, Loijuk, Rapsu, Naserian und Chyulu. Um 6 Uhr wurden die Waisen hinausgelassen und sofort mischten sich Yattas Ex-Waisen unter sie, um zu sehen, wie es ihnen geht.<br \/>\nOrwa er\u00f6ffnete die Spiele, indem er sich an einem Felsen kratzte, den sp\u00e4ter auch noch Garzi und Shukuru nutzten. Yetu, die in der N\u00e4he von Mama Yatta fra\u00df, wurde b\u00f6se auf Sities und schubste sie weg. Sp\u00e4ter schubste sie auch Laragai ohne ersichtlichen Grund. Um 7 Uhr machten sich die wilden Bullen wieder auf den Weg, nachdem sie ihren Durst gel\u00f6scht hatten. Damit waren nun die Ex-Waisen an der Reihe.<br \/>\nDie Waisen grasten heute im Kanziku-Gebiet und um 10 Uhr war es so hei\u00df, dass Shukuru und Orwa sich im Schatten der B\u00e4ume ausruhen und mit den Ohren wedeln mussten. Laragai und Bomani ruhten sich auch unter einem Baum aus und jeder von ihnen hatte einen Zweig im Mund, auf dem sich gut herumkauen lie\u00df.<br \/>\nBeim Schlammbad tauchten wieder 15 wilde Elefanten und Yattas Herde auf und genossen den k\u00fchlenden Schlamm und das Wasser, w\u00e4hrend die Waisen ihre Milch bekamen. Orwa, der sonst nur selten ins Schlammloch geht, war heute gleich nach Teleki und Laragai der dritte, der hineintauchte. Sp\u00e4ter schlossen sich ihnen Loijuk und Zurura an. Vuria, Ziwa, Bomani, Garzi und Kainuk dachten nicht einmal daran, sich dem Schlammloch zu n\u00e4hern, sondern soffen nur Wasser und machten dann Siesta im Schatten der B\u00e4ume. Sp\u00e4ter gingen die Waisen zur\u00fcck zum Grasen und lie\u00dfen die Ex-Waisen und die wilden Elefanten beim Schlammloch zur\u00fcck.<br \/>\nAm Abend war es ruhig, da keine wilden Elefanten oder Ex-Waisen an den Stallungen auftauchten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/91520143536-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Orwa spielt in der Erde<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 27. August 2014<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Morgen, als die Waisen aus ihren Gehegen kamen und zum Luzernenheu \u00fcbergingen. Die Wassertr\u00e4nke war frei, da kein einziger wilder Elefant oder Ex-Waise aufgetaucht war. Erst um 8 Uhr, als die Waisen bereits auf dem Weg zum Kone waren, tauchten vier wilde Bullen zum Saufen auf. Ihnen schlossen sich noch Suguta und ihre Gruppe an, machten sich aber gleich wieder auf den Weg, nachdem sie ihren Durst gel\u00f6scht hatten.<br \/>\nZum Schlammbad war alles ruhig und auch hier trafen die Waisen nicht auf andere Elefanten. Nachdem die Babys ihre Milch getrunken hatten, war Teleki wie \u00fcblich der erste, der in den Matsch sprang. \u00dcberraschenderweise war es Vuria, der schon lange nicht mehr am Schlammbad teilgenommen hatte und eigentlich eher wasserscheu ist, der als zweiter hinterher sprang. Danach folgten Bongo, Shukuru, Turkwel und Laragai. Als es Zeit zum Herauskommen war, nahm Vuria den falschen Weg, da er das Schlammloch nicht so gut kennt. Er kam beinahe nicht mehr heraus. Teleki, Bongo, Laragai und Kanjoro hatten ein verl\u00e4ngertes W\u00e4lzen. Teleki brach aber den Rekord, denn er war der erste, der hinein gegangen war und als letzter kam er heraus. Bomani und Garzi staubbadeten R\u00fccken an R\u00fccken, als Shukuru aus dem Matsch kam und ebenfalls zum Staubbad eilte. Teleki versuchte einmal, Turkwel daran zu hindern, den Matsch zu verlassen, doch ein freundlicher Schubser half ihr dabei, an ihm vorbeizukommen. Orwa ging heute nicht ins Wasser, sondern kratzte sich an den Akazien. Beim Staubbad waren Laragai und Kanjoro die Besten und Orwa war der letzte, der das Staubbad begann.<br \/>\nNach all dem Spa\u00df kehrten die Waisen tief in den Busch zur\u00fcck und fra\u00dfen, bis es Zeit f\u00fcr den Heimweg war. Dann erst merkten die Keeper, dass zwei Waisen fehlten: der freche Kanjoro und Bongo waren ihnen entkommen. Da es schon sp\u00e4t wurde, wurden die Anderen nach Hause eskortiert und danach gingen die Keeper zur\u00fcck, um die fehlenden Elefanten zu suchen. Um 18 Uhr hatten sie Kanjoro und Bongo in Kalovoto gefunden &#8211; noch immer fressend und die Zeit v\u00f6llig vergessend. Die Keeper brachten sie zu den Gehegen zur\u00fcck.<br \/>\nAm Abend kamen 10 wilde Bullen zum Saufen zu den Stallungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/91520143827-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Teleki rennt zum Matschloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 28. August 2014<\/strong><br \/>\nNasalot, Madiba, Buchuma, Ololoo und Lualeni meldeten sich vor Sonnenaufgang an den Stallungen und warteten geduldig, bis die Waisen aus ihren Gehegen kamen. Um 6 Uhr am Morgen kamen sie heraus, nachdem sie ihre Milch getrunken haben, und sofort mischten sich die Ex-Waisen unter sie. Nach dem Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck kollerte Ziwa und gab damit das Zeichen zum Aufbruch. Kurz darauf reagierte die Gruppe, und folgte ihm zur Tr\u00e4nke. Nachdem sie ihren Durst gel\u00f6scht hatten, machten sie sich auf in den Busch. Sabachi gesellte sich kurz zu den Waisen und verschwand dann in unbekannte Richtung. Um 10 Uhr wurde es sehr hei\u00df, und Shukuru pausierte das Fressen und begann ein Staubbad, bei dem sie die ganze Zeit mit ihren Ohren wedelte, um sich abzuk\u00fchlen.<br \/>\nBeim Schlammbad meldeten sich Yattas Herde, bestehend aus Napasha, Kinna, Chyulu, Galana, Loijuk, Zurura, Sidai, Tomboi, Challa, Ithumbah, Wendi, Naserian, Sunyei, Kora, Lenana, Yatta, Yetu, Nasalot, Buchuma und drei wilden Bullen zur Stelle, als die Waisen gerade ihre Milch tranken. Als sie damit fertig waren, gesellten sie sich kurz zu den Ex-Waisen. Sie verzichteten aber auf das Schlammbad &#8211; au\u00dfer Bongo, der einem verlockenden Schlammbad mit den Ex-Waisen nicht widerstehen konnte. Die anderen wollten sich nicht mit den Ex-Waisen im Matsch dr\u00e4ngeln und k\u00fchlten sich im Schatten oder bei einem Staubbad ab. Orwa, Kainuk, Shukuru und Laragai genossen ihr Staubbad sehr und Nasalot schloss sich ihnen an.<br \/>\nUm 1 Uhr gab es gro\u00dfe Aufregung an den Stallungen. Ein Warzenschwein wollte aus der Tr\u00e4nke anstatt aus dem kleinen Wasserloch saufen, versch\u00e4tzte sich und fiel in den Trog. Dann versuchte er, herauszukommen, was ihm aber wegen der Betonw\u00e4nde nicht gelang. Zum Gl\u00fcck bemerkten die Keeper es, und halfen ihm heraus. Er zischte sofort ab in den Busch und war einigerma\u00dfen traumatisiert von diesem Erlebnis. Hoffentlich hat er seine Lektion gelernt und s\u00e4uft das n\u00e4chste Mal aus dem nat\u00fcrlichen Wasserloch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/915201431121-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Madiba, Kenze, Ololoo und Lualeni fressen gemeinsam<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 29. August 2014<\/strong><br \/>\nSechs wilde Bullen waren heute morgen an der Wassertr\u00e4nke bei den Stallungen, als die Waisen aus ihren Gehegen geschlendert kamen. Shukuru und Ziwa warteten geduldig, bis die Bullen fertig waren, damit sie selbst etwas saufen konnten. Kurz darauf verabschiedeten sich f\u00fcnf der Bullen und Shukuru ging zu dem verbliebenen Bullen, um etwas Wasser zu nehmen. Der Bulle drohte ihr und ging dann in Angriffsstellung. Shukuru zog sich zur\u00fcck, versuchte es aber sp\u00e4ter noch einmal. Beim zweiten Versuch blieb der Bulle ruhig und Shukuru durfte sich ihm an der Tr\u00e4nke anschlie\u00dfen. Als Ziwa und Laragai das sahen, fanden sie auch den Mut, zur Tr\u00e4nke zu gehen.<br \/>\nDie Waisen verbrachten den Morgen mit Fressen, an Felsen kratzen und sie genossen auch etwas Ruhe.<br \/>\nNach der mitt\u00e4glichen Milchf\u00fctterung nuckelte Shukuru noch lange an ihrem R\u00fcssel und wenig \u00fcberraschend war Bongo der erste, der in das Schlammloch eintauchte. Sp\u00e4ter bekam er Gesellschaft von Laragai. Als Laragai aus dem Matsch herauswollte, stie\u00df sie auf heftigen Widerstand von Bongo, der seinen Badepartner noch nicht verlieren wollte. Kanjoro, Sities und Teleki gingen in das Schlammloch, nachdem Bongo und Laragai fertig waren. Teleki kam als letzter wieder heraus.<br \/>\nMutara f\u00fchrte die Waisen zur\u00fcck zum Grasen. Drau\u00dfen im Busch verteilten sich die Waisen wieder in alle Richtungen, um bis Sonnenuntergang genug Futter zu finden.<br \/>\nAm Abend kam Sabachi f\u00fcr seine Milch zu den Stallungen und verbrachte auch die Nacht dort.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/915201431320-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sabachi \u00fcbernachtet im Gehege<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 30. August 2014<\/strong><br \/>\nFr\u00fch am Morgen standen 25 wilde Elefanten vor den Stallungen bereit und warteten auf das Wasser. Um 6 Uhr kamen die Waisen heraus und sofort schlossen sich ihnen ein Baby mit Mutter und Schwester beim Luzernenheu an. Kurz darauf kam auch noch Sugutas Gruppe an und nahm ebenfalls am Fr\u00fchst\u00fcck teil. Das wilde Baby, ein kleiner Bulle, spielt immer mit den Waisen, wenn er in der N\u00e4he ist und auch dieses Mal begann er damit, jeden zu schubsen, der gerade in Reichweite war. Zuerst traf es Kanjoro, dann Laragai, Teleki und sp\u00e4ter Orwa. Damit hatte er aber noch nicht genug und ging zu Mutara. Die machte aber kurzen Prozess mit dem Baby und stie\u00df es zu Boden. Der kleine Bulle scheint allerdings sehr dickk\u00f6pfig zu sein und schien auch nichts daraus gelernt zu haben. Es versuchte sich als n\u00e4chstes an Makireti, nicht ahnend, dass auch sie ein kleiner Miesepeter sein kann. So wurde es erneut zu Boden gesto\u00dfen. Schlie\u00dflich war auch noch Murka an der Reihe, das Baby umzusto\u00dfen, als es versuchte, auch sie zu schubsen. Endlich gab das Baby auf, nachdem es dreimal unterlegen war und ging zu den gro\u00dfen wilden Bullen an der Tr\u00e4nke. Erstaunlicherweise reagierte die Familie gar nicht auf seine Niederlagen. Vermutlich wusste die Mutter, dass ihr unerzogenes Kind etwas Disziplin lernen muss und das eine gute Gelegenheit f\u00fcr ein paar Lektionen war.<br \/>\nKamboyo, der nun Sugutas Gruppe begleitet, hatte ebenfalls einen tollen Ringkampf mit einem wilden Jungen.<br \/>\nDie Waisen grasten heute im Kone-Gebiet. Vuria machte eine Pause beim Fressen, um sich an ein paar Felsen zu kratzen.<br \/>\nZum Schlammbad war es k\u00fchl und die Waisen w\u00e4lzten sich nicht. Yattas und Mulikas Gruppen kamen mit mehreren wilden Bullen zum Saufen zum Schlammloch. Ziwa und Bomani grasten, w\u00e4hrend Teleki und Narok ein Kr\u00e4ftemessen veranstalteten und Bongo und Sities ein Staubbad nahmen. Sp\u00e4ter grasten die Waisen ohne gr\u00f6\u00dfere Vorkommnisse weiter.<br \/>\nAm Abend kam erneut Sabachi vorbei, bekam seine Milch und verbrachte die Nacht in einem Gehege.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/915201431548-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mutara schubst das wilde Baby um<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 31. August 2014<\/strong><br \/>\nKibo, Kalama und Chaimu aus Sugutas Gruppe teilten sich heute das Fr\u00fchst\u00fcck mit den Waisen. Sabachi ging direkt in den Busch, nachdem er aus dem Gehege gekommen war. Er machte sich sofort auf die Suche nach seiner Herde, wie es zur Routine geworden ist. Es scheint, dass sich sein Zustand langsam bessert.<br \/>\nSp\u00e4ter gingen die Waisen zur Wassertr\u00e4nke und dann in den Busch, um ordentlich zu fressen. Teleki versuchte, einen Baum umzusto\u00dfen, doch am Ende war er nicht stark genug.<br \/>\nEs war ein k\u00fchler Tag und kein ideales Schlammbadwetter, doch Laragai, Vuria, Chaimu, Kibo, Teleki und Bongo w\u00e4lzten sich trotzdem. Garzi verbrachte die Zeit beim Staubbad und rollte sich herum &#8211; seine Lieblingsstaubbadbesch\u00e4ftigung.<br \/>\nAm Abend kamen Suguta und ihre Gruppe zur\u00fcck, um ihre Freunde Kalama, Kibo und Chaimu aufzusammeln, die den ganzen Tag mit den Waisen verbracht hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/915201431717-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kibo grast<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><center><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5615\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/09\/napasha-1.jpg\" alt=\"napasha (1)\" width=\"640\" height=\"480\" title=\"Napasha\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/09\/napasha-1.jpg 640w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/09\/napasha-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/09\/napasha-1-200x150.jpg 200w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/09\/napasha-1-500x375.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/09\/orphans-joining-bulls-for-water.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5616\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/09\/orphans-joining-bulls-for-water.jpg\" alt=\"orphans joining bulls for water\" width=\"640\" height=\"480\" title=\"Ithumba-Waisen gesellen sich zu einem wilden Bullen\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/09\/orphans-joining-bulls-for-water.jpg 640w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/09\/orphans-joining-bulls-for-water-300x225.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/09\/orphans-joining-bulls-for-water-200x150.jpg 200w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/09\/orphans-joining-bulls-for-water-500x375.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/center><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-august-2014\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freitag, 1. 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