{"id":5619,"date":"2014-09-24T23:20:20","date_gmt":"2014-09-24T22:20:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=5619"},"modified":"2014-09-24T23:20:20","modified_gmt":"2014-09-24T22:20:20","slug":"umani-springs-august-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umani-springs-august-2014\/","title":{"rendered":"Umani Springs August 2014"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 1. August 2014<\/strong><br \/>\nDie Elefanten in Umani machen sich gut, haben sich gut eingelebt und grasen t\u00e4glich zusammen im Wald. Lima Lima entfernte sich heute von den anderen Elefanten und ging dorthin, wo die Keeper sa\u00dfen. Die Keeper bemerkten, dass sie etwas st\u00f6rte und versuchten daher herauszufinden, was es war. Nach ein paar Minuten fanden sie ein paar Tsetse-Fliegen, die Lima Lima in den R\u00fccken stachen, und nachdem sie diese entfernt hatten, schien sie sehr erleichtert und ging zu den anderen Waisen zur\u00fcck.<br \/>\nSp\u00e4ter verschwand Murera im dichten Geb\u00fcsch und als sie nach mehreren Stunden noch nicht wieder aufgetaucht war, mussten die Keeper sie suchen gehen. Schlie\u00dflich fanden sie sie einige Kilometer entfernt grasen und langsam zu den Stallungen zur\u00fcck gehen, als sie entschieden hatte, dass die Zeit dazu gekommen war. Es scheint, dass Murera sehr schnell unabh\u00e4ngig wird und sich in ihrer neuen Umgebung sehr wohl f\u00fchlt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/910201410446-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lima Lima und die Keeper<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 2. August 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen verbrachten den Tag damit, an den Bl\u00e4ttern der Gelbrindenakazien zu fressen, statt, wie sonst, die leckeren Akazienfr\u00fcchte zu verspeisen. Nachdem sie ges\u00e4ttigt waren, f\u00fchrte Lima Lima die Herde in den Wald, wo sie sich weiter an den s\u00fc\u00dfen Zweigen der Akazienb\u00e4ume bedienten. Leider k\u00f6nnen Murera und Sonje wegen ihrer jeweiligen Behinderungen nicht immer mit den anderen mithalten, doch das st\u00f6rt sie nicht weiter. Sie machen ihr eigenes Ding in ihrem eigenen Tempo und f\u00fchlen sich in ihrem neuen Zuhause wohl. Eine halbe Stunde sp\u00e4ter tauchten sie wieder auf, wurden von allen herzlich begr\u00fc\u00dft und sie grasten den Rest des Tages alle zusammen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/910201410485-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera grast an den Gelbrindenakazien<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 3. August 2014<\/strong><br \/>\nDie Keeper f\u00fchrten die Waisen in den Wald zu den Umani-H\u00fcgeln, an denen sie die vielen verschiedenen Pflanzen fressen konnten. Insbesondere zu dieser Zeit des Jahres stehen die Akazien in voller Bl\u00fcte und liefern viele Fr\u00fcchte, die sowohl Elefanten als auch Paviane sehr gern fressen. Die Paviane l\u00f6sen die Fr\u00fcchte von den \u00c4sten und die Elefanten sammeln sie vom Boden auf und genie\u00dfen sie. Unsere Waisen, die vor ihrer Ankunft in Umani-Springs noch nie Akazienfr\u00fcchte gefressen hatten, haben hier ihr neues Lieblingsessen entdeckt. Sie alle lieben die Fr\u00fcchte, doch niemand mehr als Lima Lima.<br \/>\nNach der Mittagsf\u00fctterung und dem Schhlammbad gingen sie tief in den Busch hinein, um die \u00fcppige Vegetation von Umani-Springs zu genie\u00dfen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9102014104934-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera frisst Akazienfr\u00fcchte<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 4. August 2014<\/strong><br \/>\nLima Lima, Zongoloni und Quanza blieben dich beieinander, als alle gl\u00fccklich grasten. Murera und Sonje blieben aus irgendwelchen Gr\u00fcnden heute lieber unter sich. Doch als Lima Lima weiter in den Wald hineinlief, folgten ihr alle Waisen und gingen extra langsam genug, damit Sonje und Murera auch hinterher kamen. Es scheint, dass bei den f\u00fcnf M\u00e4dchen jede ihre eigene beste Freundin hat, aber wenn es darum geht, weiter zu wandern, schlie\u00dfen sie sich wieder zusammen und bilden eine gl\u00fcckliche Einheit.<br \/>\nDen Rest des Tages blieben sie zusammen und grasten alle gemeinsam fr\u00f6hlich, bevor sie am Abend nach Hause zur\u00fcckgingen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/910201410524-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen erkunden das Gel\u00e4nde<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 5. August 2014<\/strong><br \/>\nHeute verursachten die Paviane einiges Chaos unter den Elefanten und den Keepern, als sie sich zusammenschlossen und sehr viel Krach machten. Die Babys f\u00fchlten sich davon sehr eingesch\u00fcchtert und suchten Schutz bei den Keepern. Auch die Keeper waren etwas besorgt \u00fcber das sonderbare Verhalten der Paviane und das sp\u00fcrten die Elefanten und wurden dadurch noch nerv\u00f6ser. Murera und Sonje bliesen Staub durch ihre R\u00fcssel auf die Paviane, um sie zu verscheuchen. Lima Lima, Zongoloni und Quanza standen bei den Keepern und beobachteten die beiden mutigen M\u00e4dchen bei ihrem Feldzug gegen die Paviane. Als diese endlich verschwunden waren, konnten die Elefanten immerhin die R\u00fcckst\u00e4nde des &#8222;Kampfes&#8220; genie\u00dfen: die heruntergefallenen Akazien-Fr\u00fcchte. Alle Tiere h\u00e4ngen in irgendeiner Weise voneinander ab, um in der rauhen Wildnis zu \u00fcberleben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9102014105451-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera bl\u00e4st Staub in Richtung der Paviane<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 6. August 2014<\/strong><br \/>\nEs war ein bew\u00f6lkter Morgen im Wald und niemand dachte, dass die Waisen heute ein Schlammbad nehmen w\u00fcrden. Doch im Verlauf des Tages wurde es immer w\u00e4rmer und die Waisen hatten dann gro\u00dfen Spa\u00df im Matsch. Sie lieben den schwarzen Schlamm, der sch\u00f6n glitschig und schleimig ist und perfekt daf\u00fcr gemacht, an ihrer Haut zu kleben und so die bei\u00dfenden Fliegen und Zecken fernzuhalten. Sie spielten einige Zeit miteinander, bevor sie herauskamen und sich im Staub w\u00e4lzten, w\u00e4hrend sie trockneten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9102014105619-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Elefanten spielen im Schlammloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 7. August 2014<\/strong><br \/>\nDie Elefanten stellten sich im Schatten einer Akazie unter, als die Mittagssonne hoch stand. Es war hei\u00df und die Elefanten hatten beschlossen, nicht zum Schlammloch zu gehen. Sie mussten nun einen Kompromiss finden, der ihnen trotzdem die n\u00f6tige Abk\u00fchlung verschaffte. Sie wedelten alle mit ihren Ohren und begannen sogar, Wasser aus ihren R\u00fcsseln \u00fcber sich zu spr\u00fchen &#8211; eine weitere wichtige Methode f\u00fcr Elefanten, sich abzuk\u00fchlen. Lima Lima f\u00fchrte schlie\u00dflich doch alle Waisen zum Schlammloch und dort angekommen legten sie sich alle eine Weile in den Matsch, w\u00e4lzten fr\u00f6hlich gemeinsam und k\u00fchlten sich ab.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9102014105818-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lima Lima sucht den Schatten eines Baumes<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 8. August 2014<\/strong><br \/>\nNach dem Mittagsschlammbad f\u00fchrte Lima Lima die Waisen in den Wald. Pl\u00f6tzlich eilte sie voraus und wir bemerkten schnell, dass sie der F\u00e4hrte von wilden Elefanten folgte. Lima Lima wird auch sehr schnell unabh\u00e4ngig und scheint sich noch gut an ihre wilde Herde zu erinnern. Sie ist ein hervorragender Anf\u00fchrer f\u00fcr die anderen, doch in der Gruppe ist diese Verantwortung geteilt mit Murera, die eigentlich die Leitkuh ist, aber nicht immer in der physischen Verfassung, vorneweg zu marschieren. Die Umani-Herde wendet sich trotzdem immer ratsuchend an die \u00e4lteren M\u00e4dchen. Heute aber folgten sie alle Lima Lima bei der Suche nach den wilden Elefanten, doch es dauerte nicht lange und Murera h\u00f6rte auf, den Kleineren hinterher zu laufen. Es schien, dass Murera und Sonje beide genug vom Abenteuer hatten und lieber nach Hause zur\u00fcckkehrten. Dann kehrte auch Lima Lima um und folgte Murera und Sonje zu den Stallungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/910201411015-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Elefanten auf Abenteuertour<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 9. August 2014<\/strong><br \/>\nEin neuer Tag, und Lima Lima war noch immer auf der Suche nach wilden Elefanten; heute aber waren alle Elefanten interessiert an dem Abenteuer. Sie streckten ihre R\u00fcssel in die H\u00f6he, um die F\u00e4hrte aufzunehmen, doch der Geruch war schon zu schwach und sie mussten ihre Expedition erneut absagen. Stattdessen tranken sie ihre Milch, und kurz darauf f\u00fchrte Murera die Waisen in den Busch, wo sie ein tolles Staubbad hatten. Es war ein k\u00fchler Tag und daher gab es keine Schlamm-Show. Nach dem Staubbad gingen die Waisen zu den Umani-Bergen. Quanza \u00fcbernahm die F\u00fchrung, und nach der Ankunft wurde keine Sekunde verschwendet und Sonje fra\u00df von der ersten frischen Palme.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/910201473353-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Elefanten erkunden die Weidegr\u00fcnde<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 10. August 2014<\/strong><br \/>\nDer Tag begann friedlich, doch das sollte sich schnell \u00e4ndern! Pl\u00f6tzlich h\u00f6rten wir lautes Trompeten und Gepolter und Lima Lima kam zu den Keepern gerannt. Diese waren sofort alarmiert und beobachteten den Busch, um zu sehen, was diese Aufregung verursacht hatte. Zongoloni und Quanza hatten ihre Ohren aufgeregt aufgestellt und warteten ebenfalls auf Bewegung im Busch. Schlie\u00dflich stellten wir fest, dass es ein wilder Bulle war, der das Chaos verursacht und die Waisen derart \u00fcberrascht, erschreckt und aufgeregt hatte. Die Keeper f\u00fchrten die Waisen in eine andere Richtung, um die Situation zu beruhigen.<br \/>\nDie meisten der Waisen genossen das Mittagsschlammbad, doch Zongoloni war mehr daran interessiert, ihren Hintern an einem Felsen zu kratzen. Quanza dagegen entschied, die arme Sonje zu \u00e4rgern, indem sie ihr Staub ins Gesicht blies und dann wegrannte. Sonje eilte ihr w\u00fctend nach, doch nach ein paar Minuten kehrten sie beide gl\u00fccklich vereint wieder zur\u00fcck.<br \/>\nSp\u00e4ter kamen die Waisen an einer anderen wilden Elefantenherde vorbei. Dieses Mal rannte Murera schutzsuchend zu den Keepern. Es war seltsam, die starke und selbstbewusste Murera fliehen zu sehen. Sie ist also m\u00f6glicherweise doch noch nicht so weit, bald auszuwildern, wie wir vorher dachten. Unsere Waisen sind unglaublich interessiert an den wilden Elefanten, doch noch sehr scheu, wenn sie ihnen begegnen. Das wird sich nat\u00fcrlich mit der Zeit \u00e4ndern.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/910201411341-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lima Lima rennt zu den Keepern<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 11. August 2014<\/strong><br \/>\nMurera f\u00fchrte die Waisen nach einer sehr k\u00fchlen Nacht am Morgen aus den Gehegen. In der Nacht konnte man die Echos von vielen lauten Ger\u00e4uschen des Kibwezi-Walds h\u00f6ren, doch die Elefanten scheint das nicht mehr zu st\u00f6ren. Sie haben sich an die verschiedenen Ger\u00e4usche gew\u00f6hnt, die es hier im Busch gibt. Murera versuchte, die Waisen zum Wasserloch zu f\u00fchren, doch sie schien sich zu verlaufen und so \u00fcbernahm Lima Lima die F\u00fchrung und nach 20 Minuten grasten sie alle fr\u00f6hlich am Wasserloch. Lima Lima rollte eine ganze Weile am Boden herum und hatte sehr viel Spa\u00df mit all dem Staub und der Erde. Als die Keeper die Elefanten riefen, weil es Zeit f\u00fcr den Aufbruch war, stand Lima Lima schnell auf und eilte herbei, in der Hoffnung, sie w\u00fcrde noch eine Milchflasche bekommen. Entsprechend entt\u00e4uscht war sie, als sie sah, dass keine Milchflasche auf sie wartete.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/910201411457-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen spielen im Staub<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 12. August 2014<\/strong><br \/>\nAls die Elefanten in den Wald gingen, mussten Murera und Sonje \u00fcber die Route verhandeln, da sie aufgrund ihrer Wilderei-Verletzungen schwerer \u00fcber das Lava-Gestein und umgest\u00fcrzte Baumst\u00e4mme kommen. Sowohl Murera als auch Sonje humpeln und k\u00f6nnen daher nicht so schnell laufen wie die anderen drei. Sie haben sich aber gut angepasst und kennen ihre eigenen Grenzen &#8211; ebenso wie die anderen Waisen, die immer da sind, wenn Hilfe n\u00f6tig ist, sei es beim Anf\u00fchren oder wenn es darum geht, langsamer zu laufen. Das Leben im Wald ging weiter wie normal und die Elefanten grasten und spielten gl\u00fccklich miteinander.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/910201411634-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Quanza jagt einen Buschbock<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 13. August 2014<\/strong><br \/>\nZongoloni und Quanza f\u00fchrten die Waisen am Vormittag zu den Umani-Bergen, bevor sie zur Mittagsf\u00fctterung zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten. Sie hatten einen produktiven Tag, an dem sie zum Schlammloch liefen und alle gemeinsam im Matsch spielten. Es war recht warm, sodass sie sich zum Abk\u00fchlen in den Schlamm begaben. Lima Lima blieb besonders lange drin. Murera und Lima Lima standen anschlie\u00dfend im Schatten eines Baumes und wedelten mit ihren Ohren, um sich weiter abzuk\u00fchlen. Die vielen Hautfalten helfen den Elefanten, weil dadurch der Matsch besser auf ihnen kleben bleibt und ihre Haut so vor der Sonne und den Insekten sch\u00fctzt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/910201411843-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera nach dem Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 14. August 2014<\/strong><br \/>\nLima Lima hat es nun geschafft, sich die genaue Zeit zu merken, zu der die Waisen die Milch bekommen, und ihr Zeitgef\u00fchl ist beeindruckend. Sie ist noch immer sehr gierig und wenn die Milch kommt, rast sie zu ihrer Flasche und niemand kann sie aufhalten. Sie kam sehr abgemagert und unterern\u00e4hrt bei uns an und hat das nicht vergessen. Es scheint, als wenn sie nun einen Ausgleich daf\u00fcr schaffen will und entsprechend mehr haben m\u00f6chte.<br \/>\nW\u00e4hrend des Tages fra\u00dfen die Waisen die Fr\u00fcchte, die wegen der Paviane von den Akazien gefallen sind. Gl\u00fccklicherweise waren die Affen selbst, die sehr st\u00f6rend sein k\u00f6nnen, nicht da. Dadurch war es eine friedliche Suche nach den leckeren Fr\u00fcchten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9102014111039-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lima Lima bemerkt, dass die Milch auf dem Weg ist<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 15. August 2014<\/strong><br \/>\nEiner der Keeper kletterte heute auf die Akazien, um die Fr\u00fcchte f\u00fcr die Elefanten herunterzuwerfen. Die Elefanten standen vor den B\u00e4umen und beobachteten ihn beim Klettern, w\u00e4hrend sie darauf warteten, dass die Fr\u00fcchte herunterfielen. Sie wussten genau, was er vorhatte. Diese Fr\u00fcchte sind definitiv das Lieblingsessen dieser Elefanten und in der Trockenzeit sind sie eine wichtige Lebensgrundlage f\u00fcr viele Tiere im Wald. Sobald es anfing, Fr\u00fcchte zu regnen, begann Zongoloni, Quanza von &#8222;ihren&#8220; Leckereien wegzuschubsen. Quanza lie\u00df es sich nat\u00fcrlich nicht nehmen zur\u00fcckzuschubsen, und so begannen die beiden einen Kampf. Sonje und Murera dagegen fra\u00dfen schon mal weiter und die arme Zongoloni bekam am Ende ihres Kampfes kaum noch welche ab. Die Keeper glichen das aber sp\u00e4ter wieder aus.<br \/>\nHeute war es hei\u00df, und Sonje f\u00fchrte die Waisen zum Wasserloch, wo sie etwas soffen und ein Bad nahmen. Es war ein gesch\u00e4ftiger Tag und die Elefanten schienen erleichtert, als es abends endlich nach Hause ging.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/910201411129-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje spielt im Schlamm<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 16. August 2014<\/strong><br \/>\nHeute morgen sammelten sich die Waisen direkt unter dem n\u00e4chstbesten Akazien-Baum und warteten darauf, dass einer der Keeper ihnen zu Fr\u00fcchten verhilft. Die Keeper gaben nach und es kletterte erneut jemand hinauf, um den Elefanten die Leckereien hinunterzuwerfen. Als die Elefanten erstmal zufrieden waren, gingen sie in den Wald. Die Keeper gingen langsam hinterher, doch Lima Lima schien unruhig und wartete darauf, dass die Keeper sie einholten. Murera blieb mitten im Weg stehen, blockierte den Weg und weigerte sich, weiterzulaufen. Sonje verstand, was Murera vorhatte, schob sie sanft aus dem Weg und bestand darauf, dass sie weiter geht. Schlie\u00dflich ging Murera weiter und Sonje folgte ihr, mit den Keepern neben sich laufend.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9102014111419-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Babys warten auf Fr\u00fcchte<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 17. August 2014<\/strong><br \/>\nMurera ist die Leitkuh unserer kleinen Waisenherde, doch heute f\u00fchrte Sonje die Waisen hinaus und Murera folgte ihr. Sonje brachte die Waisen in ein Gel\u00e4nde mit dicken, trockenen B\u00fcschen, wo es kein Lava-Gestein gibt. Da Sonje die F\u00fchrung \u00fcbernahm, konnten sie alle am Wegesrand grasen, da ein gem\u00e4chliches Tempo angeschlagen wurde. Lima Lima ist sonst immer sehr in Eile.<br \/>\nDie Elefanten suchten das Gel\u00e4nde nach wilden Elefanten und anderen interessanten Dingen, die der Wald zu bieten hat, ab. Murera spielte im Staub, bis sie v\u00f6llig von der braunen Erde bedeckt war. Dann f\u00fchrte sie ihre Familie nach Hause, wo sie alle gl\u00fccklich zusammen einschliefen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/910201411160-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera und Sonje grasen zusammen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 18. August 2014<\/strong><br \/>\nEs ist die Zeit des Monats, zu der alle Elefanten mit einem Zeckenschutz-Spray behandelt werden m\u00fcssen. Es ist ein harmloses Spray und befreit die Elefanten von den Zecken und Tsetse-Fliegen. Die Waisen aber hassen es und Quanza ganz besonders; sie flieht daher immer vor den Keepern. Quanza hatte einen schweren Start ins Leben, als sie zusehen musste, wie ihre Familie von Menschen abgeschlachtet wurde, und ihr f\u00e4llt es noch immer schwer, den Keepern oder anderen Menschen zu vertrauen. Nach einiger Zeit waren alle Elefanten bespr\u00fcht, und danach mussten sie direkt im Staub umherrollen, um das komische Zeug wieder loszuwerden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9102014111714-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Quanza wird bespr\u00fcht<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 19. August 2014<\/strong><br \/>\nDie Elefanten liefen eilig aus ihren Gehegen auf der Suche nach Fr\u00fcchten, doch stattdessen fanden sie Luzernenheu, das immer noch eine hervorragende Leckerei ist. Als jede eine ordentliche Portion davon abbekommen hatte, gingen sie fr\u00f6hlich in den Wald.<br \/>\nDie Elefanten spielten heute endlos im Schlammloch, bis die freche Lima Lima pl\u00f6tzlich alle mit Schlamm bespritzte und ein gro\u00dfes Chaos verursachte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/910201411190-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Elefanten genie\u00dfen ihr Luzernenheu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 20. August 2014<\/strong><br \/>\nSonje kam heute morgen sehr genervt aus ihrem Gehege. Sie ging direkt zu einem Felsen, an dem sie ihren Bauch intensiv kratzte. Die arme Sonje hatte Zecken am Bauch, was au\u00dferordentlich unangenehm sein kann. Sie konnte sie aber an den Lava-Felsen vor den Stallungen abkratzen.<br \/>\nSp\u00e4ter am Tag gingen die Waisen zum Schlammloch und heute ging Quanza sehr langsam und verhinderte, dass Lima Lima vorneweg raste. Lima Lima schob Quanza, damit sie sich etwas schneller bewegt und die anderen, die schon au\u00dfer Sichtweite waren, einholt, doch Quanza schien kein Interesse daran zu haben. Als die Waisen wieder alle zusammen waren, spielten sie miteinander Verstecken zwischen den B\u00e4umen des Waldes.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9102014112043-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje kratzt sich an einem Felsen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 21. August 2014<\/strong><br \/>\nDer Wald wird langsam trockener. Murera f\u00fchrte alle Babys zum Schlammloch, damit sie dort ihren Durst l\u00f6schen konnten, doch es war auch dort nur noch sehr wenig trinkbares Wasser. Die Keeper \u00f6ffneten schnell die Rohre, um das Wasserloch aufzuf\u00fcllen. Die Elefanten schienen sehr beeindruckt von dem heraussprudelnden Wasser zu sein. Schlie\u00dflich hatten alle genug gesoffen und waren zufrieden. Pl\u00f6tzlich stelle Lima Lima ihre Ohren und ihren R\u00fcssel auf und schnupperte, und es schien, als h\u00e4tten wir Besuch. Eine wilde Elefantenherde war zum Saufen gekommen und Lima Lima meinte pl\u00f6tzlich, das Wasserloch geh\u00f6re ihnen und wollte die wilden Elefanten verjagen. Murera trat aber schnell dazwischen und f\u00fchrte die Waisen fort.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9102014112222-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen l\u00f6schen ihren Durst<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 22. August 2014<\/strong><br \/>\nEs war ein hei\u00dfer Morgen und Murera verschwendete keine Zeit, sondern f\u00fchrte die Waisen direkt zum Wasserloch, wo sie alle recht lange w\u00e4lzten und versuchten, sich abzuk\u00fchlen. W\u00e4hrenddessen rannte Lima Lima pl\u00f6tzlich trompetend und panisch zu den Keepern. Amos, der unter einem Baum sa\u00df, kam schnell auf die Beine, um zu sehen, was ihr fehlte und fand Tsetse-Fliegen auf ihrem R\u00fccken. Amos beruhigte sie, indem er ihr in den R\u00fcssel blies und ihr \u00fcbers Gesicht strich. Als alles wieder gut war, ging sie zum Schlammloch zur\u00fcck, um weiter mit ihren Freunden zu spielen. Lima Lima ist sehr anh\u00e4nglich gegen\u00fcber Amos geworden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9102014112419-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera f\u00fchrt die Waisen zum Schlammloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 23. August 2014<\/strong><br \/>\nDie Elefanten grasten den Gro\u00dfteil des Tages, doch es war sehr hei\u00df. Die Keeper wollten daher, dass die Waisen zum Schlammloch gingen und riefen sie mit den Worten &#8222;Kwata kwata kwata&#8220;, sodass die Elefanten dachten, es w\u00e4re F\u00fctterungszeit und sofort zu den Keepern eilten. Dort angekommen, stellten sie fest, dass es keine Milch gab, aber die Keeper bereit zum Aufbruch waren. Murera f\u00fchrte dann die Waisen hinter den Keepern her zum Schlammloch, wo sie den Rest des Tages spielten und an den nahegelegenen B\u00fcschen grasten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/910201411266-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Keeper sammeln die Elefanten zusammen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 24. August 2014<\/strong><br \/>\nHeute f\u00fchrte Sonje die Waisen in eine Gegend, in die sie nur selten gehen. Es ist weiter weg, aber die Vegetation ist viel leckerer. Sie liefen also im G\u00e4nsemarsch hin und grasten dort f\u00fcr viele Stunden. Murera kam zu Keeper Aden und stand eine Weile still, w\u00e4hrend Aden ihr einige Zecken vom Bauch entfernte. Sie kollerte ihm dankbar zu. Nachdem Murera zufrieden war und genug gegrast hatte, f\u00fchrte sie die Waisen zur Milchausgabe. Danach lotste Quanza die Waisen zu einer Stelle, wo sie auf Akazienfr\u00fcchte hofften.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9102014112759-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera folgt der Herde<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 25. August 2014<\/strong><br \/>\nNachdem die Elefanten am Morgen aus den Gehegen gekommen waren, gingen sie zur Luzernenheuausgabe. Doch dort angekommen, mussten sie feststellen, dass eine wilde Elefantenherde ihnen zuvorgekommen war und das ganze Luzernenheu der Waisen gefressen hatte, nachdem die Nacht zuvor sich schon B\u00fcffel daran vergriffen hatten. Nach dieser Entt\u00e4uschung f\u00fchrten die Keeper die Waisen zu den Akazien, wo sie fr\u00f6hlich von den Fr\u00fcchten naschten und dar\u00fcber ihr Luzernenheu ganz verga\u00dfen.<br \/>\nNach der Mittagsf\u00fctterung grasten die Elefanten gl\u00fccklich im Wald, doch pl\u00f6tzlich kamen sie in Panik zu den Keepern zur\u00fcck. Die Keeper waren gespannt, was es nun dieses Mal war. Sie entdeckten, dass die Waisen auf eine wilde B\u00fcffelherde getroffen waren und brachten die Babys an einen sichereren Ort.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9102014112916-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Elefanten fressen die \u00dcberreste des Luzernenheus<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 26. August 2014<\/strong><br \/>\nSonje verlie\u00df heute die Sicherheit der Herde, um einen Baum zu finden, an dem sie ihren Bauch kratzen konnte. Nach einer Stunde kam sie zufrieden zur\u00fcck. Der Tag war ruhig und die Babys rollten sich im Staub und grasten an der Vegetation in der N\u00e4he. Niemand wollte sich heute im Schlamm w\u00e4lzen und sie konzentrierten sich aufs Grasen und spielten zwischendurch nur kurz. Zongoloni und Quanza f\u00fchrten die Waisen am Abend nach Hause und waren sehr stolz darauf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9102014113033-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 27. August 2014<\/strong><br \/>\nAls die Elefanten heute aus ihren Gehegen kamen, machten sie sich sofort auf die Suche nach Wasser und es schien, als waren sie alle sehr durstig. Das ist seltsam, denn eigentlich haben sie alle Wasser in ihren Nachtgehegen. Vielleicht bereiteten sie sich auf einen langen Tag vor. Nachdem sie ihren Durst gel\u00f6scht hatten, gingen sie in den Wald, wo die Keeper sie mit Akazienfr\u00fcchten versorgten. Sp\u00e4ter am Tag kamen sie an der Wasserpipeline vorbei und Quanza fand eine Stelle, an der die Pipeline gebrochen war und sie f\u00fchrte die Waisen schnell dorthin, um im Wasser und Matsch herumzuspielen. Sie rutschten und rollten eine gute Stunde lang im Matsch herum. Nach dem sehr unterhaltsamen Tag waren die Elefanten schlie\u00dflich ersch\u00f6pft und schienen froh, endlich nach Hause gehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/910201411329-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Keeper besorgen den Waisen Akazienfr\u00fcchte<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 28. August 2014<\/strong><br \/>\nDie Elefanten bekamen heute endlich ihr Luzernenheu, denn heute hatte es niemand schon in der Nacht aufgefressen. Es dauerte nicht lange, bis die Elefanten sich dem Genuss des Heus hingaben, doch schon nach 10 Minuten tauchte eine wilde Elefantenherde auf und wollte sich den Waisen anschlie\u00dfen. Murera hatte etwas dagegen und drohte ihnen; sie jagte die Herde davon, bis alle Waisen ges\u00e4ttigt waren und erst dann durften auch die wilden Elefanten das Luzernenheu genie\u00dfen.<br \/>\nDie Elefanten gingen dann zu den Quellen und kamen dabei an einigen Krokodilen vorbei, die sich gerade am Ufer sonnten. Die Elefanten verhielten sich daher sehr vorsichtig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/910201411340-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ein wilder Elefantenbulle begr\u00fc\u00dft die Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 29. August 2014<\/strong><br \/>\nMurera \u00fcbernahm heute das Ruder und erlaubte Lima Lima nicht, die F\u00fchrung zu \u00fcbernehmen, sondern f\u00fchrte die Waisen selbst in den Busch. Lima Lima versuchte verzweifelt, die Elefanten dazu zu bringen, ihr zu folgen und sie versuchte sogar, die Richtung zu \u00e4ndern, als die Keeper etwas zur\u00fcckgefallen waren. Sie entschied, allein herumzugehen und auf die Keeper zu warten und schloss sich erst sp\u00e4ter den anderen wieder an.<br \/>\nQuanza und Zongoloni hatten heute viel Spa\u00df und warfen lange Zeit Matsch \u00fcber sich. Der Rest des Tages verlief ruhig und sie waren am Abend bereit, in ihre Gehege zur\u00fcckzugehen und sich auszuruhen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9102014113559-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Quanza sucht Zongoloni<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 30. August 2014<\/strong><br \/>\nDie Babys schienen in den fr\u00fchen Morgenstunden sehr durstig zu sein und sobald die Gehege ge\u00f6ffnet wurden, rannte jeder von ihnen im H\u00f6chsttempo zum Schlammloch, um zu saufen. Es scheint, als ob die Akazienfr\u00fcchte sie sehr durstig machen. Murera kratzte sich dann den Bauch an einem Lava-Gesteinsbrocken, bevor sie die Waisen in den Wald f\u00fchrte.<br \/>\nDie kleine Zongoloni war in sehr fr\u00f6hlicher und ausgelassener Stimmung, als sie von der Vegetation fra\u00df und Akazienfr\u00fcchte verspeiste. Nach dem Schlammbad gingen Murera und die Waisen zum hohen Gras, um sich zur Abwechslung am diesem zu laben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/9102014113723-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni s\u00e4uft Wasser<\/p>\n<p style=\"text-align: left; padding-bottom: 3em;\"><strong>Sonntag, 31. August 2014<\/strong><br \/>\nBisher kein Bericht verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/09\/Babies-enjoying-pods-outside-the-stockades-5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5622\" title=\"Die Umani-Waisen genie\u00dfen Akazienfr\u00fcchte\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/09\/Babies-enjoying-pods-outside-the-stockades-5.jpg\" alt=\"Babies enjoying pods outside the stockades (5)\" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/09\/Babies-enjoying-pods-outside-the-stockades-5.jpg 640w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/09\/Babies-enjoying-pods-outside-the-stockades-5-300x199.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/09\/Babies-enjoying-pods-outside-the-stockades-5-200x133.jpg 200w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/09\/Babies-enjoying-pods-outside-the-stockades-5-500x332.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/09\/Orohans-moving-away-for-midday-patrolls-4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5621\" title=\"Die Umani-Waisen gehen in den Wald\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/09\/Orohans-moving-away-for-midday-patrolls-4.jpg\" alt=\"Orohans moving away for midday patrolls (4)\" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/09\/Orohans-moving-away-for-midday-patrolls-4.jpg 640w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/09\/Orohans-moving-away-for-midday-patrolls-4-300x199.jpg 300w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/09\/Orohans-moving-away-for-midday-patrolls-4-200x133.jpg 200w, https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2014\/09\/Orohans-moving-away-for-midday-patrolls-4-500x332.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umani-springs-august-2014\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freitag, 1. August 2014 Die Elefanten in Umani machen sich gut, haben sich gut eingelebt und grasen t\u00e4glich zusammen im Wald. Lima Lima entfernte sich heute von den anderen Elefanten und ging dorthin, wo die Keeper sa\u00dfen. Die Keeper bemerkten, dass sie etwas st\u00f6rte und versuchten daher herauszufinden, was es war. 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