{"id":5686,"date":"2014-10-18T17:30:24","date_gmt":"2014-10-18T16:30:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=5686"},"modified":"2014-10-18T17:30:24","modified_gmt":"2014-10-18T16:30:24","slug":"umani-springs-september-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umani-springs-september-2014\/","title":{"rendered":"Umani Springs September 2014"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 1. September 2014<\/strong><br \/>\nSonje begann ihren Tag voller guter Laune und rollte in der Erde herum. Murera machte es ihr nach. Pl\u00f6tzlich schraken alle Waisen hoch und rannten zu den Keepern; offenbar vermuteten sie in den B\u00fcschen irgendein Problem. Die Keeper waren alarmiert und sahen nach, was die Elefanten verschreckt hatte. Nach ungef\u00e4hr f\u00fcnf Minuten fanden sie ein paar B\u00fcffel, die gerade von dort wegliefen, wo die Waisen zuvor gewesen waren. Die Waisen hatten offenbar die B\u00fcffel genauso erschreckt, sodass diese das Weite suchten.<br \/>\nBeim Schlammbad brannte den Waisen die hei\u00dfe Mittagssonne aufs Fell und sie sprangen sofort zur Abk\u00fchlung in das Wasserloch, das von nach Wasser grabenden wilden Elefanten geschaffen worden war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/104201424619-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen spielen im Matsch<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 2. September 2014<\/strong><br \/>\nDie Elefantengehege wurden am fr\u00fchen Morgen weit ge\u00f6ffnet, damit die Waisen herauseilen und von den Akazienfr\u00fcchten und dem Luzernenheu fressen konnten. Doch heute waren sie viel mehr daran interessiert, ihre Durst am Wasserloch zu l\u00f6schen, sodass sie zuerst dorthin rannten und erst zum Fr\u00fchst\u00fcck zur\u00fcckkehrten, als sie ihren Durst gel\u00f6scht hatten. Danach verbrachten sie einige Zeit damit, sich an den Felsen zu kratzen. Sonje und Lima Lima fanden heute einen umgefallenen Baum, der noch leckere Fr\u00fcchte und frische Bl\u00e4tter hatte, der sie eine Stunde lang besch\u00e4ftigte. Danach f\u00fchrten die Keeper sie tiefer in den Busch hinein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/104201425128-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen auf dem Weg in den Busch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 3. September 2014<\/strong><br \/>\nMurera erwachte heute sehr fr\u00fch und machte, ganz die m\u00fctterlich sorgende Leitkuh, erst einmal einen Rundgang, um sicherzustellen, dass alle Waisen in Sicherheit sind und alles in bester Ordnung ist. Dann kollerte sie die anderen Waisen wach und alle waren bereit f\u00fcr den neuen Tag. Murera war heute ausgesprochen gut gelaunt und man sieht ihr kaum noch an, dass sie humpelt. Umani ist auf jeden Fall genau richtig f\u00fcr sie!<br \/>\nSonje \u00fcbernahm die F\u00fchrung und brachte die Waisen zum Staubbad. Sie selbst begann sofort, sich ausgiebig hin und her zu rollen. Als Murera sah, wieviel Spa\u00df Sonje hatte, konnte sie nicht widerstehen und machte ebenfalls mit. Die anderen Babys besch\u00e4ftigten sich in der N\u00e4he mit trockenen Zweigen und \u00c4sten, mit denen sie ihre M\u00e4gen f\u00fcllten. Der Rest des Tages verlief friedlich; sie ruhten sich unter einer Akazie aus und grasten an den B\u00fcschen, bis sie von Lima Lima am Abend nach Hause gef\u00fchrt wurden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/104201433120-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera frisst Kraftfutter im Gehege<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 4. September 2014<\/strong><br \/>\nLima Lima erwachte heute morgen und machte sich sofort auf die Suche nach Luzernenheu. Sie fand etwas in der Ecke des Geheges, doch es dauerte nicht lange, bis Zongoloni und Quanza herangeeilt waren und sie \u00fcber den Haufen gerannt hatten, um selbst an das Luzernenheu herankommen zu k\u00f6nnen. Dann schubste Zongoloni auch noch Quanza um! Das war komisch, denn eigentlich sind sie beste Freundinnen &#8211; doch wenn es ums Futter geht, verstehen sie keinen Spa\u00df!<br \/>\nNach dem Fr\u00fchst\u00fcck gingen alle Waisen zusammen mit den Keepern in den Busch. W\u00e4hrend sie grasten, wurden sie von einem Kranich erschreckt, gerieten in Panik und rannten auf der Suche nach den Keepern durch das Dickicht. Lima Lima hatte nie zuvor einen Kranich geh\u00f6rt und verursachte die Gruppenpanik. Doch die Keeper waren nicht sehr weit entfernt und nachdem sich alle Elefanten beruhigt hatten, konnten sie weiter grasen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/104201433524-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Quanza und Zongoloni fr\u00fchst\u00fccken Kraftfutter<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 5. September 2014<\/strong><br \/>\nAls die Waisen am Morgen aus den Gehegen kamen, gingen Zongoloni und Lima Lima getrennte Wege. Jede der beiden versuchte, die beste Stelle mit leckeren frischen B\u00fcschen zu finden. Quanza und Murera gingen auch in ihre eigene Richtung und lie\u00dfen Sonje zur\u00fcck. Sonje aber hasst es, von Murera getrennt zu sein und es dauerte nicht lange, bis sie den beiden nacheilte. Schlie\u00dflich gingen Murera, Sonje und Quanza auf die Umani-H\u00fcgel, sodass die Keeper und die anderen Waisen folgen mussten. An den H\u00e4ngen der H\u00fcgel ist eine tolle Wasserquelle, aus der sie gern saufen und bei sch\u00f6nem Wetter auch in dem frischen Wasser baden und spielen.<br \/>\nW\u00e4hrend der Mittagsf\u00fctterung griff Quanza nach ihrer Flasche und rannte mit dieser davon, in der Hoffnung, dann w\u00fcrde mehr herauskommen. Auch Zongoloni und Lima Lima stahlen ihre Flaschen, aber sie alle brachten sie zur\u00fcck, nachdem sie festgestellt hatten, dass sie leer waren. Die Keeper lachten herzlich \u00fcber die Waisen und ihre Dummheiten.<br \/>\nSonje wurde pl\u00f6tzlich zum Energieb\u00fcndel und stie\u00df einen Baum um. Sie hatte dabei eine Menge Publikum: Einen kleiner Buschbock sah ihr ehrfurchtsvoll zu, ebenso wie die nervigen Paviane. Sie f\u00fchlte sie sehr gut dabei.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/104201434323-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje rennt, um Murera einzuholen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 6. September 2014<\/strong><br \/>\nMurera und Sonje erwachten und suchten etwas, an dem sie ihre B\u00e4uche kratzen konnten. Sie kamen an einem umgefallenen Baumstamm vorbei und nutzten die Gelegenheit. Nach dem Kratzen f\u00fchrte Murera die Waisen in den Busch und sie genossen einen Tag voller Grasen. W\u00e4hrend des Tages wurde es sehr hei\u00df und die Waisen gingen ohne Zeit zu verlieren zum Schlammloch und hatten viel Spa\u00df im Wasser. Die Mittagshitze war beinahe unertr\u00e4glich und nach dem Schlammbad brachten die Keeper die Elefanten zu einem schattigen Ort, wo sich jeder einen Platz suchte und Mittagsschlaf hielt. Zongoloni legte sich unter eine trockene Palme und schien es sehr gem\u00fctlich zu haben. Quanza konnte nicht widerstehen und schloss sich ihr an. Lima Lima dagegen wollte offenbar in der N\u00e4he der Keeper bleiben und suchte sich einen Schlafplatz, der nicht so weit von ihnen entfernt war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/104201434652-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera kratzt sich an einem Felsen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 7. September 2014<\/strong><br \/>\nAm fr\u00fchen Morgen, als die Babys aus ihren Gehegen kamen, sprang direkt \u00fcber Lima Limas Kopf ein Geier in sein Nest. In dem Moment fiel ein St\u00fcck Holz herunter, direkt auf Lima Limas Kopf und sie flippte v\u00f6llig aus. Das erschreckte dann die anderen Waisen und sie alle eilten zum Schutz in das dichte Geb\u00fcsch. Nach einer Weile sammelten sich sich etwa 100m entfernt von dort, wo die Keeper waren. Die Keeper konnten \u00fcber die Aufregung bei den Elefanten nur lachen und f\u00fchrten sie zum Schlammloch, um sie von dem Stress des Morgens abzulenken.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/104201435328-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen sammeln sich wieder<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 8. September 2014<\/strong><br \/>\nSonje hat nun eine neue M\u00f6glichkeit gefunden, an die Leckereien der Akazien heranzukommen. Statt die auf den Boden gefallenen Fr\u00fcchte zu fressen, gr\u00e4bt sie nun die Wurzeln aus und verspeist diese. Sie benutzt ihre Zehen, um die Wurzeln freizulegen. Quanza hat sich das abgeschaut, sodass die beiden nun gemeinsam die Wurzeln weggraben. Es dauerte aber nicht lange, bis Sonje nicht mehr bereit war, die gefundenen Wurzeln zu teilen und Quanza mit ihren gr\u00f6\u00dferen Sto\u00dfz\u00e4hnen wegschubste. Murera kam an einem umgefallenen Baumstamm vorbei und versp\u00fcrte den Drang, sich daran zu kratzen. Quanza und Zongoloni fra\u00dfen derweil vom weichen Gras.<br \/>\nSchlie\u00dflich f\u00fchrten die Keeper die Waisen zum Schlammloch und Lima Lima nahm sich einige Zeit zum W\u00e4lzen und Herumrollen. Die anderen hatten heute kein Interesse daran. Murera ging mit Zongoloni spazieren und brachte sie zu einer Ecke mit besonders leckerem Gras. Beim Wasserloch versuchte Sonje Lima Lima mit ihrem Bauch einzuklemmen, w\u00e4hrend die sich gerade an einem Baumstumpf kratzte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/104201445546-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera sucht Akazienfr\u00fcchte<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 9. September 2014<\/strong><br \/>\nMurera und Sonje brachten die Waisen heute zum Grasen hinaus, doch Quanza, Zongoloni und Lima Lima wollten lieber den Keepern folgen. Murera hat verstanden, dass Lima Lima unbedingt die Herde anf\u00fchren m\u00f6chte, doch sie ist sich sicher, dass die Waisen sich immer nach ihr richten werden, da sie viel \u00e4lter und weise ist, obwohl sie physische Behinderungen hat.<br \/>\nMittags gingen die Waisen zum Wasserloch hinunter und planschten f\u00fcr eine Stunde. Danach hatten sie das Gef\u00fchl, dass ein Staubbad angemessen war. W\u00e4hrenddessen versuchte ein Keeper Murera zu fotografieren, doch sie verbarg ihre Augen hinter ihrem R\u00fcssel, was sehr s\u00fc\u00df anzuschauen war. Es ist nun trocken im Wald, doch die Waisen finden noch immer leckeres und abwechslungsreiches Futter. Sie sind alle sehr gl\u00fccklich, ebenso wie das Keeper-Team in Umani. Umani f\u00fchlt sich wirklich wie zu Hause an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/104201445856-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen gehen in den Wald<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 10. September 2014<\/strong><br \/>\nAls die Waisen heute aus ihren Gehegen gelassen wurden, hielt Quanza Abstand zu den anderen und graste f\u00fcr sich. Lima Lima ging zu ihr hin\u00fcber, um zu sehen, was sie schon wieder ausheckte und welche Leckereien sie so gefunden hatte. Dann verbrachte sie etwas Zeit zu zweit und grasten zusammen.<br \/>\nDas Wetter \u00e4nderte sich schlagartig und es wurde sehr hei\u00df, sodass die Babys im Schatten Schutz suchen mussten. Doch selbst im Schatten war es zu warm und sie waren gezwungen, zum Schlammloch zu gehen, um sich in dem w\u00e4ssrigen Schlamm abzuk\u00fchlen. Nach dem Schlammbad wusste unsere schlaue Lima Lima, dass es Zeit war, die Gruppe zum Staubbad zu f\u00fchren. Murera spielte sehr lange im Staub und genoss die ganze lockere Erde um sich herum. Murera geht es in dieser Gegend sehr gut und sie scheint vollauf zufrieden mit ihrer M\u00e4dchengruppe zu sein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/10420145148-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Quanza und Sonje spielen im Staub<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 11. September 2014<\/strong><br \/>\nLima Lima \u00fcbernahm die F\u00fchrung in den Busch zu einer recht weit entfernten Stelle, doch sie sah sich regelm\u00e4\u00dfig um und versicherte sich, dass die Keeper noch in der N\u00e4he sind. Sie ging dann zur Tongrube an den Umani-H\u00fcgeln. In diese Gegend zu gehen, kann eine gro\u00dfe Herausforderung sein, insbesondere f\u00fcr Murera, die immer noch gelegentlich mit ihren Beinen zu k\u00e4mpfen hat. Doch sobald sie dort angekommen waren, spielten sie fr\u00f6hlich miteinander, grasten zufrieden und rutschten an den H\u00e4ngen herab. Quanza gesellte sich zu Lima Lima, als sie die Herde zur Umani Lodge brachte, wo sie am Wasserloch der Lodge badeten. Es ist nun Trockenzeit und die Sonne ist sehr hei\u00df, doch wir hoffen, dass es bald wieder regnet und sich der Wald dann in einen Garten Eden verwandelt, in dem es \u00fcberall Blumen und Schmetterlinge gibt. Lima Lima gesellte sich eine Weile zu den Keepern, die sich auf ein paar Felsen gesetzt hatten. Die anderen Waisen w\u00e4lzten sich noch weiter und grasten, ehe sie alle zusammen nach Hause gingen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/10420145518-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Quanza hilft beim Anf\u00fchren der Herde<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 12. September 2014<\/strong><br \/>\nAls die Geheget\u00fcren ge\u00f6ffnet wurden, eilten die Elefanten zu den Akazienfr\u00fcchten, doch w\u00e4hrend der Trockenzeit wachsen keine mehr. Lima Lima suchte und suchte, doch sie fand keine, alle waren weg. Sonje suchte Murera, in der Hoffnung auf ein paar Spielereien, doch Murera war nicht nach spielen zumute. Also kratzte sich Sonje an einem Stamm, w\u00e4hrend sich Murera auf einen Felsen setzte und die Sonne genoss, die die Erde aufw\u00e4rmte. Am Mittag kam Murera zum Wasserloch und spritzte Wasser auf ihren Bauch und Schlamm auf alle anderen &#8211; auch auf die Keeper! Quanza gesellte sich kurz zu Murera, bevor sie dazu \u00fcberging, frisches Gras zu fressen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/10420145930-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera und Sonje suchen nach frischem Gr\u00fcn<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 13. September 2014<\/strong><br \/>\nDie Elefanten gingen heute wieder zur Tongrube bei den Umani-H\u00fcgeln, wobei Murera sehr vorsichtig um die Grube herum ging. Als sie dort waren, gingen sie aber einfach daran vorbei zu einer Stelle, an der Wasser aus der besch\u00e4digten Pipeline austritt. Sie hatten dort Spa\u00df und Quanza stahl allen die Show, als sie ihren matschigen Hintern im Gras trocknete. Alle lachten und klatschten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/104201451323-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera und Sonje bei der Tongrube<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 14. September 2014<\/strong><br \/>\nDer Tag begann damit, dass Sonje den anderen das tolle frische Gr\u00fcn zeigte, das hinter den Stallungen wuchs. Die kleinen B\u00fcsche sind nach den leichten Regenschauern der letzten Tage gewachsen. Als Zongoloni die Paviane schreien h\u00f6rte, hielt sie inne und lauschte, was genau die ganzen Ger\u00e4usche bedeuteten. Die Paviane n\u00e4herten sich dann den Waisen, aber die Keeper verscheuchten sie. Sie h\u00e4tten nat\u00fcrlich den Elefanten nichts tun k\u00f6nnen, sondern h\u00e4tten ein gutes Angriffsziel f\u00fcr die Waisen abgegeben.<br \/>\nBeim Mittagsschlammbad tauchten die Waisen sofort ins Wasser und w\u00e4lzten sich, au\u00dfer Lima Lima, die lieber im Gras herumrollte und von den kleinen B\u00fcschen fra\u00df.<br \/>\nAls die Sonne langsam unterging, machten sich die Waisen und die Keeper gl\u00fccklich auf den Weg nach Hause. Es gibt immer wieder Anzeichen von wilden Elefanten, die im Schutz der Dunkelheit in die N\u00e4he kommen und die Waisen freuen sich \u00fcber deren Ger\u00fcche und Spuren. Nachts kommen Bullen zu den Stallungen und kommunizieren mit den Babys.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/104201451738-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Quanza verscheucht Paviane<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 15. September 2014<\/strong><br \/>\nDer Tag erwachte und die Babys sahen alle kr\u00e4ftig und gesund aus, doch sie hatten viele Zecken an sich h\u00e4ngen. Also entschieden die Keeper, dass sie zuerst in die Gehege zur\u00fcck m\u00fcssen, um eingespr\u00fcht zu werden. Quanza war gar nicht gl\u00fccklich, als die Keeper die Gehegetore erneut schlossen, da sie das zu dieser Tageszeit gar nicht gew\u00f6hnt ist. Sie lie\u00dfen aber das Spray \u00fcber sich ergehen und konnten danach ihren \u00fcblichen Tagesablauf fortsetzen.<br \/>\nDas Schlammbad war eine willkommene Abk\u00fchlung von der Mittagshitze. Danach gingen die Waisen zur Tongrube und dichter an die Wasservorr\u00e4te, wo es noch gr\u00fcne Vegetation gibt.<br \/>\nNach ihrer R\u00fcckkehr nach Hause machten sie sich \u00fcber das Luzernenheu her und als die Nacht hereinbrach, klangen die Ger\u00e4usche Umanis durch den Wald und die Babys schliefen eines nach dem anderen zufrieden ein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/104201452118-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen versuchen, die Zecken loszuwerden<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 16. September 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen grasten am fr\u00fchen Morgen, w\u00e4hrend Lima Lima und Sonje unterschiedliche Wege auf der Suche nach leckerem Gr\u00fcnfutter nahmen. Leider waren die Waisen mit dem Futter in der Gegend nicht zufrieden und daher schlecht gelaunt. Die hei\u00dfe Sonne und das fehlende Gr\u00fcnfutter machen die Trockenzeit zu einer Herausforderung f\u00fcr alle Tiere. Umani Springs ist aber noch angenehmer als die meisten anderen Orte, und die Regenzeit ist nah. Als die Waisen endlich satt waren, f\u00fchrte Sonje sie zu einem schattigen Gebiet, wo sie den Rest des hei\u00dfen Nachmittags mit Schlafen verbrachten. Als der Tag abk\u00fchlte, wurde die Waisen aktiver. Am Abend in ihren Stallungen hatten sie dann viel zus\u00e4tzliches Luzernenheu und Zusatzfutter zum fressen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/104201452310-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera sucht nach essbaren B\u00fcschen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 17. September 2014<\/strong><br \/>\nAls die Waisen aus ihren Gehegen kamen, f\u00fchrten Sonje und Murera die Waisen zur Tongrube, in der Hoffnung, dort leckeres Gr\u00fcn vorzufinden. Dort angekommen waren sie sehr entt\u00e4uscht, da es dort jetzt sehr trocken ist. Murera lie\u00df Sonje zur\u00fcck und machte sich auf die Suche nach Akazienwurzeln, sie traf erst beim Schlammloch wieder auf ihre Artgenossen. Die arme Sonje schien ganz verloren und orientierungslos ohne ihre Murera zu sein und wartete nur unter einem Baum, bis Murera wieder aus dem Geb\u00fcsch kam. Alle Waisen genossen ein langes Schlammbad und den erfrischenden k\u00fchlen Schlamm. Lima Lima und Murera hatten viel Spa\u00df, als sie zusammen herumrollten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/104201452554-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje ist gl\u00fccklich, Murera wiederzuhaben<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 18. September 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen soffen am Morgen am Wasserloch in der N\u00e4he der Stallungen und folgten sp\u00e4ter den Ger\u00fcchen ihrer wilden Freunde, die sie in der Nacht besucht hatten. Die wilden Elefanten m\u00fcssen auf der Suche nach Wasser vorbeigekommen sein und haben ihre F\u00e4hrte zur\u00fcckgelassen. Quanza und Zongoloni l\u00f6schten ihren Durst und verlie\u00dfen dann das Wasserloch. Sonje folgte Quanza und kratzte sich gemeinsam mit ihr an einem gro\u00dfen, umgest\u00fcrzten Baum. Die wilden Elefanten hatten das offenbar auch getan, denn die Waisen schnupperten ununterbrochen an dem Baum und fanden ihn sehr interessant.<br \/>\nW\u00e4hrend des Tages im Busch stellte Quanza pl\u00f6tzlich ihre Ohren auf und alle wussten sofort, dass etwas los war. Nach ein paar Minuten entdeckten wir, was Quanza beunruhigte: Ein Gruppe Paviane schwang sich zwischen den B\u00e4umen umher. Die Keeper brachten die Waisen schnell zu einem Ort, an dem die Paviane sie nicht nerven w\u00fcrden.<br \/>\nAm Abend wurde Quanza bei der Milchf\u00fctterung sehr frech. Nachdem sie ihre Flasche geleert hatte, rannte sie mit dieser davon und die Keeper mussten ihr nacheilen. Sie lie\u00df die Flasche mitten im Schlamm fallen und wusste, dass die Keeper dort nicht herankommen. Ein schlaues, aber freches M\u00e4dchen!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/104201452816-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni und Quanza l\u00f6schen ihren Durst<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 19. September 2014<\/strong><br \/>\nDie Elefanten erwachten heute morgen und nahmen erst einmal ein Staubbad, als pl\u00f6tzlich aus dem nahegelegenen Geb\u00fcsch ein Trompeten zu h\u00f6ren war. Murera, die im Staub lag, versuchte schnell aufzustehen, doch es dauerte eine Weile, bis sie ihren schweren K\u00f6rper angehoben hatte. Die wilden Elefanten hatten offenbar den Geruch der Waisen aufgenommen, gingen aber dann wegen der Anwesenheit von Menschen doch in eine andere Richtung. Quanza trank ihre Milch und rannte wieder damit davon! Das scheint ihr Lieblingstrick zu werden. Die Keeper rannten ihr hinterher, weil sie f\u00fcrchteten, sie w\u00fcrde die Flasche wieder ins Schlammloch werfen, doch diesmal hatten wir Gl\u00fcck. Die Flasche fiel irgendwie aus ihrem Mund und wir konnten sie einfach einsammeln.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/104201453153-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera kommt schwer auf ihre Beine<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 20. September 2014<\/strong><br \/>\nDie Sonne ging auf und es war ein wundersch\u00f6ner Tag. Murera trommelte die Herde zusammen, damit sie in den Wald gehen konnten und ihre beste Freundin Sonje war wie immer bei ihr. Die drei M\u00e4dchen Zongoloni, Quanza und Lima Lima grasten in der N\u00e4he der Kepper, bis sie sich alle gemeinsam zum Schlammloch aufmachten. Dort begann Lima Lima im Gras herumzurollen, drehte sich umher und setzte sich sogar auf den Hintern. Die Keeper riefen dann die Waisen mit den Worten &#8222;Kwata Kwata&#8220;, um sie in ein Gel\u00e4nde zu f\u00fchren, in dem es Schatten und gutes Futter gibt. Die Waisen fra\u00dfen gut und verbrachten den Rest des Tages damit, die Umgebung zu erkunden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/10420145369-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lima Lima und Sonje spielen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 21. September 2014<\/strong><br \/>\nQuanza kam zu Sonje her\u00fcber und nervte sie, indem sie sie ununterbrochen anstupste, sodass Sonje begann, auszutreten. Irgendwann verstand Quanza, dass sie sich lieber zur\u00fcckhalten sollte. Dann versuchte sie ihr Gl\u00fcck bei Lima Lima, die zufrieden Wasser soff. Sie steckte ihren R\u00fcssel in Lima Limas Mund und dachte wohl, ihr Wasser w\u00fcrde besser schmecken als das eigene. Auch Lima Lima wimmelte sie ab und suchte Schutz bei Zongoloni. Die arme Quanza kam heute nirgends so richtig an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/104201453830-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen auf dem Weg zum Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 22. September 2014<\/strong><br \/>\nNachdem die Babys aus ihren Gehegen gekommen waren, gingen die Waisen direkt zu den Akazien, wo sie aber wieder entt\u00e4uscht wurden, weil keine Fr\u00fcchte mehr da waren. Auch frisches Gr\u00fcn gab es keines in der N\u00e4he. Die Trockenzeit hat zugeschlagen, das steht fest, doch in Umani gibt es dank der vielen Wasserquellen noch immer gen\u00fcgend Orte, an denen gutes Futter zu finden ist. Murera f\u00fchrte die Waisen zum Umani-H\u00fcgel, wo sie alle frisches Gr\u00fcn suchten. Es war sehr hei\u00df und die Waisen erkundeten die Gegend weiter, bis sie schlie\u00dflich am Wasserloch ankamen, wo sie ein abk\u00fchlenden Schlammbad nahmen. Quanza und die reizende Zongoloni verzichteten auf das Schlammbad und nahmen lieber zusammen ein Staubbad.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/104201454118-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zongoloni und Murera erkunden den Wald<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 23. September 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen mussten heute schon wieder bespr\u00fcht werden, da die Zecken bei diesem trockenen Wetter besonders hartn\u00e4ckig sind. Quanza und Zongoloni waren zuerst dran. Quanza war gar nicht gl\u00fccklich, als die Keeper anfingen zu spr\u00fchen. Zongoloni aber war einverstanden. Sie wusste, dass die Keeper nur die Zecken bespr\u00fchten und ihr das hinterher gut tun w\u00fcrde. Als es zum Schlammbad ging, waren dann alle Waisen froh, keine Zecken an sich h\u00e4ngen zu haben. Sie w\u00e4lzten und entspannten sich im Wasserloch. Pl\u00f6tzlich stellte Zongoloni die Ohren auf, doch es war nur falscher Alarm. Sie w\u00e4lzten sich noch im Staub und hielten einen Mittagsschlaf im Schatten, bevor sie zu ihren herrlichen Gehegen zur\u00fcckkehrten, an die sie sich schon sehr gew\u00f6hnt haben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/104201454923-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen grasen zufrieden<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 24. September 2014<\/strong><br \/>\nQuanza weigerte sich, aus ihrem Gehege zu kommen, bis ihr Fr\u00fcchte geliefert wurden. Die Keeper schoben eine Schubkarre mit Luzernenheu und Kraftfutter heran und Quanza eilte zu ihnen, weil sie dachte, ihre Fr\u00fcchte kommen. Als Lima Lima sie sah, rannte sie ebenfalls, um zum Futter zu kommen, ehe jemand anderes es wegfressen konnte. Die Keeper konnten nur noch wegrennen und auf einen Baum klettern, um nicht von den beiden frechen Elefanten umgerannt zu werden. Quanza war etwas entt\u00e4uscht, dass es keine Fr\u00fcchte waren, doch allzu sehr st\u00f6rte sie es dann doch nicht, denn Luzernenheu und Zusatzfutterw\u00fcrfel waren ihr auch recht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/104201455143-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje sucht nach Gr\u00fcnfutter<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 25. September 2014<\/strong><br \/>\nQuanza eilte zu ihrer Milchflasche, doch die gierige Lima Lima wollte sich nicht mit ihrem Anteil zufrieden geben und verlangte mehr. Quanza gefiel das gar nicht und drohte ihr. Die Keeper mussten eingreifen und auch Quanza den gleichen Anteil Milch geben. Die Elefanten sind sehr schlau und bemerken sofort, wenn einer von ihnen Extra-Milch bekommt. Nach der F\u00fctterung gingen die Waisen zum Staubbad. Lima Lima bewarf alle Waisen und alle Keeper mit Staub, bis Murera ihr erst einmal erkl\u00e4rte, dass sie diese st\u00f6renden Spiele zu unterlassen hat. Danach f\u00fchrte Murera die Waisen durch den Rest des Tages. Sie fra\u00dfen und ruhten sich unter den riesigen Newtonias aus. Am Abend f\u00fchrte Murera die Waisen zum sicheren Zuhause zur\u00fcck. Die Keeper folgten und hatten ein Auge auf alles.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/104201455410-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen saufen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 26. September 2014<\/strong><br \/>\nMurera machte sich am Morgen mit ihrer Herde im Schlepptau auf den Weg in den Busch. Grasen war heute die Hauptaufgabe des Tages. In der Mittagshitze ist aber immer Zeit f\u00fcr eine Siesta und so auch heute. Sie legten sich in den k\u00fchlen, weichen Staub, um sich richtig auszuruhen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/104201455549-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen saufen am fr\u00fchen Morgen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 27. September 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen grasten am Umani-H\u00fcgel, als es pl\u00f6tzlich aus dem Busch laut trompetete. Sonje stellte sofort ihre Ohren auf, doch Murera hatte im Handumdrehen ihre Herde zusammengesammelt und brachte sie an einen sichereren Ort ohne aggressive wilde Elefanten. Lima Lima eilte vorneweg, doch Murera \u00fcbernahm schnell die F\u00fchrung, weil sie instinktiv wusste, dass in solch heikleren Situationen jemand mit einem k\u00fchleren Kopf als Lima Lima der Herde die Richtung vorgeben muss. Die wilden Elefanten zeigen nun auch w\u00e4hrend des Tages mehr Interesse an den Waisen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/104201455632-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sonje f\u00fchrt die Herde<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 28. September 2014<\/strong><br \/>\nAls die Waisen aus den Gehegen kamen, lungerten die wilden Elefanten noch auf dem Gel\u00e4nde herum und die Waisen waren sehr interessiert an ihnen. Obwohl sie sehr neugierig sind, sind sie doch noch immer sehr sch\u00fcchtern und wissen nicht so recht, was sie von der ganzen &#8222;Wilde-Elefanten-Sache&#8220; halten sollen. Die Keeper f\u00fchrten die Waisen dann in den Busch, um sie von ihren wilden Verwandten abzulenken. Sie sind noch immer milchabh\u00e4ngig und wir f\u00fcrchten, dass die wilden Herden die Babys entf\u00fchren k\u00f6nnten. Gl\u00fccklicherweise lie\u00df das Interesse an den wilden Elefanten schnell nach und Zongoloni war viel begeisterter davon, nach Wurzeln zu suchen, als die wilden Herden zu erkunden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/104201455716-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Murera spielt im Staub<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 29. September 2014<\/strong><br \/>\nBisher kein Bericht verf\u00fcgbar.\n<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 30. September 2014<\/strong><br \/>\nBisher kein Bericht verf\u00fcgbar.\n<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umani-springs-september-2014\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Montag, 1. September 2014 Sonje begann ihren Tag voller guter Laune und rollte in der Erde herum. Murera machte es ihr nach. Pl\u00f6tzlich schraken alle Waisen hoch und rannten zu den Keepern; offenbar vermuteten sie in den B\u00fcschen irgendein Problem. Die Keeper waren alarmiert und sahen nach, was die Elefanten verschreckt hatte. Nach ungef\u00e4hr f\u00fcnf &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/umani-springs-september-2014\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eUmani Springs September 2014\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":5687,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[40,61,1],"tags":[],"class_list":["post-5686","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-tagebuch-der-keeper","category-umani","category-news"],"pp_statuses_selecting_workflow":false,"pp_workflow_action":"current","pp_status_selection":"publish","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5686","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5686"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5686\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5690,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5686\/revisions\/5690"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5687"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5686"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5686"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5686"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}