{"id":573,"date":"2002-12-03T10:12:43","date_gmt":"2002-12-03T09:12:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=573"},"modified":"2002-12-03T10:12:43","modified_gmt":"2002-12-03T09:12:43","slug":"newsletter-aus-kenia-die-eli-waisen-im-november-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-kenia-die-eli-waisen-im-november-2\/","title":{"rendered":"Newsletter aus Kenia \/ die Eli-Waisen im November"},"content":{"rendered":"<h3><b>Nairobi Nursery<\/b><\/h3>\n<p>Am 5. November regnete es zum ersten Mal wieder &#8211; und das frische Gr\u00fcn begeisterte <b>Thoma<\/b> und <b>Seraa<\/b>, <b>Solango<\/b> und <b>Burra<\/b>. Es geht ihnen allen gut, und es war ein friedlicher, sehr erfreulicher Monat f\u00fcr alle unsere Waisen-Elis.<\/p>\n<p><!--more--> <\/p>\n<p><b>Die Tsavo-Waisen<\/b> <\/p>\n<p>Ein besonders aufregendes Ereignis war die Geburt von <b>Lissas<\/b> zweiten Baby, das am 22. November zur Welt kam. Die Keeper konnten die Geburt beobachten, aber nicht sofort&nbsp; erkennen, ob es ein weibliches oder ein m\u00e4nnliches Elefantenkind ist. Mit Sicherheit wird Lissa ihr Baby jedoch in K\u00fcrze den Waisen und den Keepern ausf\u00fchrlich pr\u00e4sentieren, ganz so, wie sie es mit ihrem ersten Kind getan hat.  <\/p>\n<p>Die Stunden rund um die Geburt waren wieder einmal ein Beweis f\u00fcr die F\u00fcrsorge und das Zusammengeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl der Elefanten, f\u00fcr ihre Freude und die Aufregung, die sie bei einem solchen Ereignis empfinden: Umgeben von vielen wilden Elefanten wurden Lissa und ihr Neugeborenes langsam in den Schatten geleitet, und die Gr\u00f6\u00dferen waren stets zur Stelle, um dem Kleinen bei den ersten Schritten ins Leben zu helfen. <\/p>\n<p>Die Monate November\/Dezember, wenn der Regen die trockene Erde in einen richtigen Garten Eden verwandelt, sind f\u00fcr die Elefanten wie ein richtiges Fest. \u00dcberm\u00fctig und verspielt genie\u00dfen sie die Tage &#8211; und der t\u00e4gliche Kampf ums \u00dcberleben tritt f\u00fcr eine Weile in den Hintergrund. Auch unsere Waisen hatten aufregende Begegnungen mit Eidechsen, Eichh\u00f6rchen, einer Hy\u00e4ne und Impala-Antilopen. Ein besonders tolles Ereignis war der Besuch von <b>Uaso, <\/b>einem fr\u00fcheren Mitglied der Waisen-Familie, der bereits viele viele Monate bei den wilden Herden lebte. Auch<b> Ndume, <\/b>einer der \u201eBig Boys\u201c, die l\u00e4ngst im Busch zu Hause sind, tauchte eines Mittags auf und hielt Siesta im Schlammbad. <b>Emily<\/b> war zun\u00e4chst reichlich irritiert, bis <b>Ndume <\/b>sich erhob und sie artig begr\u00fc\u00dfte. Anschlie\u00dfend hatten sie alle eine wundervolle Zeit miteinander. <\/p>\n<p><b>Edo<\/b> kommt weiterhin regelm\u00e4\u00dfig zu Besuch &#8211; und er hat schon wieder versucht, sich mit <b>Aitong<\/b> zu paaren&#8230; Eines Tages nahm \u201eOnkel <b>Edo<\/b>\u201c die \u00e4lteren der Waisen mit auf einen sehr langen Spaziergang, weit weg von den Freiluftgattern. Erst um acht Uhr abends kamen sie alle zur\u00fcck &#8211; die Keeper waren bereits in heller Aufregung! Aber sie konnten sicher sein: So schnell w\u00fcrden die R\u00fcssel-Kids ein solches Abenteuer nicht wiederholen, denn alle waren sehr sehr m\u00fcde&#8230;  <\/p>\n<p><b>Imenti<\/b> war ziemlich ungezogen in diesem Monat und hat seinen Menschen-Kumpeln viel Kopfschmerzen bereitet. Aber dann bekam er von <b>Edo<\/b> Nachhilfeunterricht in Sachen \u201erichtiges Benehmen\u201c &#8211; was ihm sicher gut getan hat. Und was ihm beim Umgang mit seinen R\u00fcsselfreunden vor unangenehmen \u00dcberraschungen bewahren d\u00fcrfte&#8230; <\/p>\n<p><b>Mweya<\/b> hat &#8211; wie gew\u00f6hnlich &#8211; viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, und sie ist &#8211; wie bisher &#8211; dick befreundet mit <b>Sweet Sally<\/b> und mit <b>Maungu<\/b>. Zum Gl\u00fcck geht es <b>Maungu <\/b>inzwischen<b> <\/b>nach einer besonderen Vitamin B-Behandlung<b> <\/b>wieder etwas besser. Und das frische Gr\u00fcn wird ihr ebenfalls gut tun. Es war &#8211; vor allem f\u00fcr die j\u00fcngeren Waisen &#8211; wirklich eine sehr hart und lange Trockenzeit gewesen. <\/p>\n<p><b>Emily <\/b>und<b> Aitong <\/b>haben sich auch in diesem Monat wieder als \u201eRetterinnen in der Not\u201c erwiesen, wenn irgendeiner von den Kleinen an zu schreien fing. Die jungen Bullen haben, wie schon so oft zuvor, ihre Kr\u00e4fte aneinander gemessen. Und in der ganzen gro\u00dfen Waisenherde zeigte sich einmal mehr, \u00fcber wie viele &#8211; uns allzu vertraute &#8211; Eigenschaften diese sehr intelligenten, sehr sozialen und sehr menschlichen Tiere vef\u00fcgen. <\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-kenia-die-eli-waisen-im-november-2\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nairobi Nursery Am 5. November regnete es zum ersten Mal wieder &#8211; und das frische Gr\u00fcn begeisterte Thoma und Seraa, Solango und Burra. 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