{"id":578,"date":"2002-08-03T10:14:26","date_gmt":"2002-08-03T09:14:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=578"},"modified":"2002-08-03T10:14:26","modified_gmt":"2002-08-03T09:14:26","slug":"newsletter-aus-kenia-die-eli-waisen-im-juli-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-kenia-die-eli-waisen-im-juli-2\/","title":{"rendered":"Newsletter aus Kenia \/ die Eli-Waisen im Juli"},"content":{"rendered":"<p><b>Nairobi Nursery:&nbsp; <\/b> <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/05\/daphne-burra.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-right: 0px; border-top: 0px; border-left: 0px; border-bottom: 0px\" height=\"154\" alt=\"daphne_burra\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/05\/daphne-burra-thumb.jpg\" width=\"244\" border=\"0\"\/><\/a> <\/p>\n<p><b>Thoma<\/b> und <b>Seraa<\/b>, unsere beiden kleinen Eli-M\u00e4dchen, sind dicke Freundinnen. <b>Burra<\/b> hat ein so rundes Gesicht bekommen, dass die Backenknochen vollst\u00e4ndig unter seinen dicken Backen verschwunden sind. Kaum zu glauben, dass er derselbe kleine Elefant ist, der damals halb verhungert und in erbarmungsw\u00fcrdigem Zustand bei uns ankam. <b>Solango<\/b> ist kr\u00e4ftig gewachsen und hat <b>Seraa<\/b> jetzt gr\u00f6\u00dfenm\u00e4\u00dfig \u00fcberholt. Sie ist immer noch winzig, aber dabei etwas rundlich, und aus ihrem kleinen frechen Gesicht strahlt pure Lebensfreude. Sie ist wegen ihrer winzigen Statur der Liebling aller Besucher und hat ein ausgesprochen gewinnendes Wesen. <b>Thoma<\/b>, die Mini-Matriarchin der Nursery, genie\u00dft selbstbewusst ihren Rang. Sie wird von allen Nursery-Elis geliebt und respektiert, besonders von <b>Burra<\/b>, der ihr oft als Zeichen seiner Zuneigung den R\u00fcssel \u00fcber den R\u00fccken legt. Aber auch die kleine <b>Seraa<\/b> bleibt st\u00e4ndig in ihrer N\u00e4he.<\/p>\n<p><!--more--> <\/p>\n<p><b>Die Tsavo-Waisen<\/b>: <\/p>\n<p>Unsere Eli-Waisen treffen fast t\u00e4glich mit wilden Elefanten zusammen. Es \u00fcberrascht uns nicht, dass <b>Mweya<\/b> dabei besonders kontaktfreudig ist und &#8211; ohne im mindesten durch die Anwesenheit der wilden Fremden beunruhigt zu sein &#8211; bereits mit einem gleich gro\u00dfen wilden Kalb Freundschaft geschlossen hat. Sie kann immer auf die Unterst\u00fctzung von <b>Sweet Sally<\/b> bauen. Diese beiden sind weiterhin enge Freundinnen, genauso wie <b>Nasalot<\/b> und <b>Mulika<\/b>. <b>Emily<\/b> und <b>Aitong<\/b> sind stets damit besch\u00e4ftigt, die Babies zu ihrer mitt\u00e4glichen Milchf\u00fctterung zu begleiten oder bei Bedarf einem von ihnen beizustehen. <b>Emilys<\/b> Vorliebe f\u00fcr die kleine <b>Ndara<\/b> ist offenkundig. Sie zieht die Kleine auch schon mal&nbsp; von <b>Aitong<\/b> weg, damit sie in ihrer N\u00e4he bleibt. Und als <b>Mweya<\/b> einer wilden Herde gefolgt war, hat <b>Emily <\/b>sie ganz entschlossen wieder Waisen-Familie geholt. Da geh\u00f6rt sie schlie\u00dflich hin, mag sich unsere Mini-Matriarchin gesagt haben. <\/p>\n<p><b>Emily<\/b> und <b>Aitong<\/b> haben allerdings auch schon versucht, wilde K\u00e4lber von der Herde wegzulocken. Was nat\u00fcrlich dazu f\u00fchrte, dass sie von der aufgebrachten Mutter verfolgt wurden. Einmal kam <b>Edo<\/b> <b>Emily<\/b> zu Hilfe, als ihr eine w\u00fctende Mutter hart auf den Fersen war. Kurz bevor sie <b>Emily<\/b> ihren Sto\u00dfzahn ins Hinterteil rammen konnte, lenkte er die Kuh von ihr ab.<br \/><a href=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/05\/tsavo-marsch.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border-right: 0px; border-top: 0px; border-left: 0px; border-bottom: 0px\" height=\"199\" alt=\"tsavo_marsch\" src=\"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/wp-content\/2009\/05\/tsavo-marsch-thumb.jpg\" width=\"244\" border=\"0\"\/><\/a> <\/p>\n<p><b>Imenti<\/b> spielt wie immer eine dominierende Rolle. Wir freuen uns, dass er jetzt \u00f6fter mit <b>Edo<\/b> unterwegs ist &#8211; allerdings ist er immer noch etwas sch\u00fcchtern, wenn die beiden mit wilden Elis zusammentreffen. Von den &#8222;Big Boys&#8220; ist <b>Edo<\/b> der einzige, der regelm\u00e4\u00dfig am Abend bei den Stockades erscheint und auch die Kleinen fast t\u00e4glich in den Busch oder zum Schlammbad begleitet.  <\/p>\n<p><b>Laikipia<\/b> und <b>Salama<\/b> balgen sich weiterhin darum, wer auf der Hierarchieleiter eins &#8218;rauf darf. Und dass Elefanten auch ganz sch\u00f6n frech sein k\u00f6nnen, zeigt sich zum Beispiel, wenn <b>Salama<\/b> und <b>Mulika<\/b> den armen <b>Mukwaju<\/b> mit gemeinsamer Kraft ins Schlammbad schieben, nur weil der immer ein bisschen wasserscheu ist. <b>Mweya <\/b>dagegen ist eine richtige Wasserratte, im &#8222;Pool&#8220; ist sie immer die Erste und kommt als Letzte heraus. Sie und <b>Maungu<\/b> sind enge Freunde, nur die kleine <b>Mvita<\/b> ist noch auf der Suche nach einer besten Freundin.&nbsp; <b>Icholta<\/b> und <b>Kinna<\/b> halten offensichtlich besonders eng zusammen, und immer, wenn <b>Nyiro<\/b> <b>Kinna<\/b> mal schubst, bekommt er es mit <b>Icholta<\/b> zu tun. Genauso kommt auch <b>Edie<\/b> immer schnell <b>Natumi<\/b> zu Hilfe, wenn es n\u00f6tig ist, besonders dann, wenn sie in eine Balgerei mit <b>Salama<\/b> verwickelt ist, was in diesem Monat mehrere Male an der Tagesordnung war.&nbsp; <b>Natumi<\/b> lernt allm\u00e4hlich, sich mehr durchzusetzen, denn bisher war sie eher babyhaft und weit weniger frech und vorwitzig als <b>Edie<\/b>, <b>Ilingwezi<\/b> und <b>Kinna<\/b>. <\/p>\n<p>Es ist auch sch\u00f6n zu sehen, dass die jungen Bullen unabh\u00e4ngiger werden, mehr Zeit getrennt von den anderen verbringen und mit <b>Imenti<\/b> unterwegs sind. <b>Mukwaju<\/b> und <b>Nyiro<\/b> sind immer noch die freundlichsten unter den jungen Bullen, sie suchen immer eine Hand, an der sie nuckeln k\u00f6nnen, und wickeln Besuchern gern mal ihre R\u00fcssel um den Hals . <b>Lolokwe<\/b> ist ein sehr unabh\u00e4ngiger Charakter, der um andere gleich gro\u00dfe Bullen einen Bogen macht. Zweifellos wartet er ab, bis er sicher sein kann, dass er beim Kr\u00e4ftemessen Erfolg hat. <\/p>\n<p><b>Lissa<\/b> und ihr wildes Kalb kommen zusammen mit ihrem &#8222;Kinderm\u00e4dchen&#8220; <b>Mpenzi<\/b> abends oft zu den Stockades und treffen sie auch tags\u00fcber im Busch. Sie verbringen viel Zeit&nbsp; mit unseren Waisen. Obwohl sich <b>Lissa<\/b> und <b>Mpenzi<\/b>&nbsp; normalerweise bei den wilden Herden aufhalten, f\u00fchlen sie sich immer noch sehr mit der Waisenfamilie verbunden und werden von allen geliebt. <\/p>\n<p>Weil unsere Waisen tags\u00fcber auf Wanderschaft sind, bekommen sie es nat\u00fcrlich auch immer wieder mit anderen Tieren zu tun. <b>Emily<\/b> und <b>Aitong<\/b> versuchten, eine m\u00e4nnliche Giraffe zu verjagen, die aber nur widerwillig davonlief. Und als sie auf eine B\u00fcffelherde trafen, wurde <b>Aitong<\/b> von einem Bullen attackiert, und <b>Emily<\/b> musste zu ihrer Rettung herbeilaufen. Am Schlammloch jagen die Waisen regelm\u00e4\u00dfig Paviane. Nur die Kleinsten konzentrieren sich lieber auf ein Eichh\u00f6rnchen und einige Impalas. Besonders stolz waren sie allerdings, dass es ihnen gelungen war, einen Eisvogel zu verscheuchen&#8230;<\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/newsletter-aus-kenia-die-eli-waisen-im-juli-2\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nairobi Nursery:&nbsp; Thoma und Seraa, unsere beiden kleinen Eli-M\u00e4dchen, sind dicke Freundinnen. Burra hat ein so rundes Gesicht bekommen, dass die Backenknochen vollst\u00e4ndig unter seinen dicken Backen verschwunden sind. 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