{"id":5826,"date":"2014-12-03T21:42:05","date_gmt":"2014-12-03T20:42:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=5826"},"modified":"2014-12-03T21:42:05","modified_gmt":"2014-12-03T20:42:05","slug":"voi-oktober-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-oktober-2014\/","title":{"rendered":"Voi Oktober 2014"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 1. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Start in den Tag, als alle Waisen gutgelaunt aus ihren jeweiligen Gehegen kamen und sich auf einen neuen Tag im Busch freuten. Die j\u00fcngeren, milchabh\u00e4ngigen Waisen rannten, um schnell ihre morgendliche Milchflasche zu leeren, w\u00e4hrend Lesanjus Gruppe \u00e4lterer Waisen etwas Luzernenheu fra\u00df. Die beiden Neuank\u00f6mmlinge Bada und Sorka bekamen ihre Milch in ihrem Stall, ehe sie sich f\u00fcr das Zusatzfutter aus Luzernenheu und Kopra den Anderen anschlossen. Mbirikani war heute gierig und wollte ihr Luzernenheub\u00fcndel nicht mit Sorka teilen; sie blockierte ihr einfach den Weg dorthin. Sorka ging stattdessen zu Sinya, die ihre Gesellschaft zu sch\u00e4tzen wusste. Bada bekam sehr viel Aufmerksamkeit und Liebe von Lesanju und Lempaute. Beide standen neben ihm und legten ihre R\u00fcssel liebevoll auf seinen R\u00fccken, w\u00e4hrend sie mit ihm kommunizierten.<br \/>\nDen Tag verbrachten sie auf dem Mazinga-Berg und genossen auch das Mittagschlammbad. Es war heute sehr hei\u00df.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201422014-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbirikani bei den Stallungen<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 2. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nEs war ein angenehmer und k\u00fchler Morgen, als die Waisen heute aus ihren Gehegen kamen. Der Tag begann mit den \u00fcblichen Spielchen an den Stallungen. Bada verjagte die Paviane, die ihm schnell aus dem Weg sprangen, aber in der N\u00e4he blieben, was Bada frustrierte. Er bekam dann Unterst\u00fctzung von den frechen Jungs Dabassa und Layoni und zu dritt gelang es den Waisen, die Paviane vom Gel\u00e4nde zu vertreiben.<br \/>\nTaveta und Mzima f\u00fchrten die Waisen heute zum Vormittagsgrasen in den Busch, bevor sie alle langsam zum Wasserloch gingen, wo ihre Mittagsf\u00fctterung stattfand und sie ein Schlammbad nahmen. Taveta, Dabassa, Kivuko und Rombo veranstalteten einen Schlammbadkampf, bei dem es keinen eindeutigen Gewinner gab.<br \/>\nPanda f\u00fchrte die Waisenherde am Abend zu den Stallungen und war sehr stolz, diese Verantwortung tragen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111420142304-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Taveta in F\u00fchrung<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 3. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nHeute Morgen gab es viele Spiele, w\u00e4hrend Layoni, Panda, Naipoki und Mbirikani ihre juckenden Hintern an der Wand der Wassertr\u00e4nke kratzten. Das hinderte Ndii daran, an der Tr\u00e4nke zu saufen. Schlie\u00dflich hatte sie soviel Durst, dass sie sich durchk\u00e4mpfte und Panda und Mbirikani von ihren Kratzstellen wegschubste. W\u00e4hrenddessen fr\u00fchst\u00fcckte der Rest der Waisen.<br \/>\nSobald die Waisen in den Weidegr\u00fcnden angekommen waren, hatten Taveta und Tassia ein Kr\u00e4ftemessen, bei dem Taveta Tassia derart hart gegen Wasessa schubste, dass dabei beinahe Wasessa umgesto\u00dfen wurde. Wasessa reagierte darauf, indem sie die beiden Jungs mit viel Kraft auseinanderschob und somit ihr Spiel zu einem abrupten Ende brachte. Sie waren sichtlich eingesch\u00fcchtert von Wasessa.<br \/>\nEs war ein recht k\u00fchler Tag, sodass keiner der Waisen nach der Mittagsf\u00fctterung ins Schlammloch ging. Sie standen nur herum, staubbadeten und kommunizierten. Sp\u00e4ter gingen sie zur\u00fcck in den Busch, um sich ausf\u00fchrlich dem Fressen zu widmen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201423334-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wasessa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 4. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen fra\u00dfen am Vormittag \u00f6stlich der Stallungen, bevor sie zur Mittagszeit zum Wasserloch hinuntergingen.<br \/>\nKihari und Sinya kratzten ihre Hintern am Ufer des Wasserlochs und rutschten dabei gelegentlich ins Wasser hinein. Ihr Schlammbad konzentrierte sich aber mehr aufs Kratzen als auf Baden. Taveta, Ishaq-B und Mbirikani waren begeistert von Mudandas Schlammbadspielen, die sehr ausschweifend waren. Sie hatte jede Menge Spa\u00df dabei. Auch Mzima und Rombo bemerkten das und schlossen sich ihr an. Mudanda verschwand dann lieber schnell, um irgendwelchen eventuellen Scheinbesteigungen der Jungs aus dem Weg zu gehen.<br \/>\nDen Rest des Tages fra\u00dfen die Waisen und Kihari brachte sie am Abend nach Hause zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201423557-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sinya kratzt sich, w\u00e4hrend die Anderen schlammbaden<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 5. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nHeute morgen rannten die kleinen Babys aus ihren Gehegen, schlangen ihre Milch hinunter und gesellten sich dann zu ihren \u00e4lteren Artgenossen beim Fr\u00fchst\u00fcck aus Luzernenheu und Kopra.<br \/>\nHeute \u00fcbernahmen Wasessa und Sinya die F\u00fchrung und brachten die Waisen zur Westseite des Mazinga-Bergs. Naipoki, Kihari, Ishaq-B und Panda gingen nur den halben Weg den Berg hinauf und verbrachten dort den Vormittag, um danach die ersten bei der Mittagsf\u00fctterung am Schlammloch zu sein. Als die Anderen dort ankamen, hatten sie bereits ausgetrunken und badeten schon im Matschloch. Das Schlammbad dauerte heute eine ganze Stunde und es war eine Stunde voller Wonne. Danach verteilten sich die Waisen zum Grasen in verschiedenen Richtungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201423749-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Naipoki grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 6. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nKenia und Ndii f\u00fchrten die Gruppe heute zum Grasen hinaus. Sie alle grasten n\u00f6rdlich der Stallungen.<br \/>\nBeim Mittagschlammbad kletterte Taveta auf Ndiis R\u00fccken, w\u00e4hrend diese im Wasser lag. Ndii war nicht begeistert, warf ihn sofort wieder ab und machte sich davon. Mzima kam sofort zu Ndiis Rettung und forderte Taveta zu einem Ringkampf im Wasser heraus. W\u00e4hrend der Spiele beim Schlammbad kamen zwei durstige Warzenschweine zum Saufen dazu. Als sie diese sahen, rannten Kivuko und Layoni sofort aus dem Schlammloch und jagten sie davon. Sinya schloss sich den Possen der Jungs an. Sie hatten viel Spa\u00df dabei, trompeteten mit aufgestellten Ohren und die Warzenschweine flohen in alle Richtungen. Die zwei Warzenschweine kamen zur\u00fcck, nachdem die Waisen das Matschloch verlassen hatten und bereits wieder beim Grasen waren. Ihnen war klar, dass sie nichts abbekommen w\u00fcrden, solange die Waisen dort waren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111420142432-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kenia am Rand des Matschlochs<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 7. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen grasten am Morgen fr\u00f6hlich am Fu\u00df des Mazinga-Bergs. Es war ein warmer und sonniger Morgen und daher waren die Waisen ungeduldig, zum Schlammbad zu kommen. Dort schlangen die milchabh\u00e4ngigen Waisen ihre Milch hinunter, bevor sie alle in das Schlammloch sprangen. Sie rollten und spritzten wild herum. Mbirikani und Naipoki verb\u00fcndeten sich gegen Ndii und Kenia in einem Wettkampf, der von dem Rest der Gruppe vom Ufer aus genauestens beobachtet wurde.<br \/>\nLesanju f\u00fchrte die Gruppe zur\u00fcck zum Nachmittagsgrasen. Sie fra\u00dfen in der N\u00e4he einer wilden Herde, die sich offenbar langsam in Richtung des Wasserlochs bewegte.<br \/>\nGegen 15:20 Uhr kam eine wilde Herde mit einem winzigen Kalb zum Saufen zu den Stallungen. Nachdem sie ihren Durst gel\u00f6scht hatten, machten sie sich sofort auf den Weg und trafen daher nicht auf die Waisen. Das war auch gut so, denn Ndii, Kenia, Lempaute und Sinya h\u00e4tten versucht, das Baby zu entf\u00fchren. Unsere Mini-M\u00fctter lieben Babys und w\u00e4ren sehr von dem winzgen Kalb angezogen gewesen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111420142474-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen grasen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 8. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nNaipoki und Mudanda hatten ein l\u00e4ngeres Kr\u00e4ftemessen, nachdem sie ihre Milchflaschen heute morgen geleert hatten. Sie umschlangen ihre R\u00fcssel immer wieder, was die Aufmerksamkeit von Ishaq-B und Kihari auf sich zog, die mitmachen wollten. Doch die beiden wollten unter sich bleiben und das Spiel ging weiter, bis es an der Zeit war, zum Grasen zu den Ebenen unterhalb der Stallungen aufzubrechen.<br \/>\nZur Nachmittagsmilch kamen die Waisen zu den Stallungen zur\u00fcck und trafen auf eine Gruppe Schulkinder, deren Besuch Teil des Aufkl\u00e4rungsprogramms des DSWT sind. Ihr Ausflug enthielt auch einen Ausflug zu den Voi-Waisen. Lempaute, Kenia und Kivuko hatten eine tolle Zeit mit den Sch\u00fclern, ber\u00fcsselten sie und begeisterten sie mit ihren Dummheiten. Anschlie\u00dfend nahmen die Waisen noch ein schnelles Bad, ein Staubbad und kratzten sich noch, bevor sie s\u00fcdlich der Stallungen weitergrasten.<br \/>\nAruba, das Ex-Waisenkudu kam mit ihren drei Babys um 12:30 Uhr zu den Stallungen. Sie sahen alle sehr gut aus und grasten eine halbe Stunde lang und verbrachten etwas Zeit bei den Keepern, ehe sie tief in den Park zur\u00fcckgingen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201425319-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mudanda staubbadet<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 9. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen waren heute morgen fr\u00fch wach und die Kleinen bekamen die Milch, ehe sie sich den Gro\u00dfen auf etwas Luzernenheu und Zusatzfutter anschlossen. Die Gruppe sammelte sich dann an der Tr\u00e4nke, bevor sie alle in den Busch gingen.<br \/>\nSinya und Lempaute blieben etwas l\u00e4nger an den Stallungen und wollten den anderen nicht folgen. Erst sp\u00e4ter am Wasserloch schlossen sie sich ihnen wieder an.<br \/>\nDas Schlammbad war sehr ereignisreich und Taveta und Rombo rollten wild herum und zeigten, was sie so im Schlammloch drauf haben. Der Nachmittag wurde haupts\u00e4chlich mit Grasen in der N\u00e4he des Wasserlochs verbracht, bis Kihari entschied, dass es Zeit war, nach Hause zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201425855-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen saufen an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 10. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nEs war ein weiterer sch\u00f6ner Morgen, als die Waisen aus ihren Gehegen kamen. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck verwickelte Ndii Rombo in einen Ringkampf, der von Taveta unterbrochen wurde. Taveta schob Ndii aus dem Weg, damit er sich selbst Rombo vornehmen konnte. Das Kampf dauerte aber nicht lange, da schon bald alle, angef\u00fchrt von Lesanju, zum Grasen aufbrachen. Sie f\u00fchrte sie in einer Reihe um dem Mazinga-Berg herum.<br \/>\nMittags wurden die Waisen erneut von einer Schulklasse besucht. Die Kinder hatten viel Spa\u00df mit den Babys und h\u00f6rten die verschiedenen Rettungsgeschichten der Waisen, die ihnen die Keeper erz\u00e4hlten. Wie \u00fcblich war auf die Waisen Verlass und sie zeigten eine tolle Show f\u00fcr das Publikum. Am Ende hatten die Sch\u00fcler viel \u00fcber die Arbeit des DSWT gelernt und \u00fcber die Notwendigkeit, die Elefanten und ihr unersetzliches Naturerbe zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111420143254-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ndii kratzt sich gen\u00fcsslich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 11. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nHeute Morgen veranstalteten Taveta und Tassia eine Kr\u00e4ftemessen mit dem Hintergedanken, Ndii und Kenia zu beeindrucken, die dabei zusahen. Ihr Spiel wurde von Mzima gest\u00f6rt, der dazustie\u00df und mitmachen wollte, aber stattdessen allen den Spa\u00df verdarb.<br \/>\nDie verantwortungsbewussten Lempaute und Sinya entschieden, dass es an der Zeit war, zum Grasen aufzubrechen und sammelten langsam die Herde zusammen, ehe sie alle gemeinsam loszogen.<br \/>\nBeim Schlammbad waren Panda, Bada und Kivuko die ersten, die in den Matsch sprangen und gl\u00fccklich herumrollten, ehe die anderen hinzukamen. Die ganze Gruppe nahm heute am Schlammbad teil.<br \/>\nDer Nachmittag begann mit einer Pause unter einer Akazie, bevor die Waisen f\u00fcr den Rest des Nachmittags zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201432448-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bada genie\u00dft das Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 12. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen waren gutgelaunt, als sie aufgeregt aus den Gehegen kamen, um das Fr\u00fchst\u00fcck aus Milch, Luzernenheu und Kopra einzunehmen. Nach ihrer Milch setzte sich Mbirikani auf einen Felsen, um sich zu kratzen, w\u00e4hrend Rombo Layoni \u00fcber das Gel\u00e4nde jagte und nach seinem Schwanz griff, in der Hoffnung, ihn zu einem Ringkampf zu \u00fcberreden. Panda sah aus sicherer Entfernung zu und wollte nicht Rombos n\u00e4chstes Opfer werden, der heute etwas boshaft war.<br \/>\nBeim Mittagschlammbad verbrachte Wasessa die meiste Zeit damit, \u00fcber ihr Baby Mudanda zu wachen und sie vor den Dummheiten der anderen Waisen im Wasser zu besch\u00fctzen. Mudanda genoss die viele Aufmerksamkeit von Wasessa und wich ihr f\u00fcr den Rest des Nachmittags nicht von der Seite.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201432752-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Wasessa mit Mudanda<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 13. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nHeute morgen war Wasessa sehr liebevoll zu Bada, umarmte ihn und hielt ihn in ihrer N\u00e4he. Als Mudanda das sah, eilte sie hinzu, um ihren Platz bei Wasessa zur\u00fcckzufordern. Sie sieht Wasessa als ihre Adoptivmama an und forderte Bada eifers\u00fcchtig zu einem Ringkampf heraus. Wasessa beendete den Streit sofort und sie grasten alle drei gemeinsam. Unser anderes neues Kalb Sorka genoss die Aufmerksamkeit aller \u00fcbrigen K\u00fche, doch sie ist nicht so kr\u00e4ftig wie die anderen.<br \/>\nAm Nachmittag gegen 14 Uhr kam eine wilde Elefantenherde zum Saufen zur Tr\u00e4nke bei den Stallungen. Sie blieben eine Weile auf dem Gel\u00e4nde und l\u00f6sten Rinde von den Akazien, ehe sie zur\u00fcck in den Park gingen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111420143409-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Eine wilde Herde s\u00e4uft an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 14. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nEs war ein warmer Morgen, als die Waisen aus den Gehegen kamen und ihre Milch und etwas Luzernenheu genossen. Lempaute nahm ein Staubbad und warf die roten Erde auf ihren R\u00fccken. Als Ndii, Kenia und Tassia sahen, wieviel Spa\u00df sie dabei hatte, machten sie gleich mit, ehe sie sich wieder dem Rest der Herde auf dem Weg in den Park anschlossen.<br \/>\nKivuko sprang beim Mittagsschlammbad in das Wasser und nahm sich Tassia vor, der gerade etwas ruhiger war. Tassia trat versehentlich auf Kivukos R\u00fcssel, was einen Kampf entfachte, in den die Keeper eingeifen mussten, um ihn zu beenden.<br \/>\nDen Rest des Tages grasten die Waisen, ehe sie am Abend zu den Stallungen zur\u00fcckkehrten. Sie waren sehr ersch\u00f6pft, vermutlich von der gro\u00dfen Hitze.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201434551-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Lempaute folgt den anderen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 15. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nDer Tag begann fr\u00f6hlich, als die Waisen auf dem Gel\u00e4nde spielten, bevor sie zu den Weidegr\u00fcnden aufbrachen. Layoni kletterte auf Naipokis R\u00fccken, und Ishaq-B sah zu, da es so aussah, als w\u00e4re Layoni viel zu schwer f\u00fcr Naipoki. Klar dass Naipoki gar nicht begeistert war! Panda entschied, sie zu retten, eilte heran und schubste Layoni von Naipoki herunter. Sie tat so, als wollte sie mitspielen, sodass Layoni nicht b\u00f6se auf sie war und niemand verletzt wurde.<br \/>\nHeute grasten die Waisen tief im Park, bevor sie um 17 Uhr zum Schlafengehen zur\u00fcckkamen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111420143540-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bada (links) und Sorka grasen zusammen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 16. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nDie j\u00fcngeren Waisen genossen ihre morgendliche Milchflasche, bevor sie sich ihren \u00e4lteren Freunden auf ein paar Spielereien anschlossen. Taveta kratzte seinen Hintern an einem Felsen, w\u00e4hrend Ishaq-B und Dabassa sich brav anstellten und warteten, bis sie an der Reihe waren. Dabassa wurde allerdings mit der Zeit ungeduldig und schubste dabei Rombo aus dem Weg, damit er sich auch kratzen konnte.<br \/>\nDie Gruppe ging im G\u00e4nsemarsch hinaus in den Park und sie grasten sich langsam in Richtung Wasserloch voran, an dem sie ein tolles Schlammbad hatten. Panda war stolz, dass sie die Herde am Abend zur\u00fcck zu den Stallungen anf\u00fchren durfte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201435654-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Taveta nach dem Schlammbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 17. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen tranken ihre morgendliche Milch, bevor die Kleinen von Ndii lernten, kleinere Luzernenheub\u00fcndelchen auf ihren R\u00fccken zu balancieren, w\u00e4hrend sie fr\u00fchst\u00fcckten. Kihari, Kivuko, Kenia und Dabassa machten das alle genau gleich, und wir fragten uns, ob sie damit sicherstellen wollten, dass sie genug vom Fr\u00fchst\u00fcck abbekommen, indem sie etwas f\u00fcr sp\u00e4ter aufheben. Lempaute nutzte das sofort aus, ging nacheinander an ihnen vorbei und fra\u00df ihnen das Heu vom R\u00fccken. Das gefiel den f\u00fcnf Elefanten nat\u00fcrlich gar nicht, die gedacht hatten, sie h\u00e4tten die anderen reingelegt.<br \/>\nDen Tag \u00fcber grasten die Waisen oberhalb des Malaika-Hauses auf dem Mazinga-Berg. Sie unterbrachen das Grasen nur f\u00fcr etwas Milch und Wasser an den Stallungen w\u00e4hrend der hei\u00dfesten Zeit des Tages.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11142014451-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen ruhen sich im Schatten aus<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 18. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen hatten wieder einen spa\u00dfigen Tag mit vielen Spielen nach dem Fr\u00fchst\u00fcck an den Stallungen. W\u00e4hrend die Waisen auf dem Weg zu den Weidegr\u00fcnden waren, schubste Mudanda Bada von Wasessa weg, nachdem diese ihren R\u00fcssel liebevoll auf Badas R\u00fccken gelegt hatte. Mudanda scheint extrem eifers\u00fcchtig zu sein, was sich bei jeder Zuneigung, die Wasessa Bada zukommen l\u00e4sst, zeigt und m\u00f6chte sicherstellen, dass sie weiterhin Wasessas Liebling ist. Sie hat sich den ganzen Tag extra dicht bei ihrer &#8222;Mama&#8220; aufgehalten. Bada hat auch verstanden, dass es Probleme geben k\u00f6nnte, wenn er zu nahe an Wasessa herankommt und ist nun vorsichtiger. Er wei\u00df auch, dass es noch viele andere m\u00f6gliche Ersatzmamas f\u00fcr ihn gibt, so wie Sinya, Lesanju, Lempaute, Kenia, Kihari, Ndii und Naipoki.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201435852-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bada bei den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 19. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nHeute morgen hatte Panda viel Spa\u00df dabei, mit Wasser herumzuspritzen, bis Ishaq-B versuchte, auf sie zu klettern. Panda war gar nicht begeistert und schrie um Hilfe, die sie von Sinya und Lempaute bekam, die sofort heraneilten und Ishaq-B ein paar Manieren beibringen wollten. Ishaq-B verstand aber, dass \u00c4rger bevorstand und machte sich aus dem Staub, ehe sie von den \u00e4lteren K\u00fchen ermahnt werden konnte.<br \/>\nAm Vormittag grasten die Waisen n\u00f6rdlich der Stallungen, bevor die Gruppe f\u00fcr die Mittagsmilch zum Matschloch ging. Da es ein k\u00fchler Tag war, ging niemand in das Wasser. Stattdessen bespritzten sie sich nur etwas, bevor sie f\u00fcr den Rest des Tages weitergrasten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11142014424-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Panda beim Staubbad<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 20. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen begannen ihren Tag mit der \u00fcblichen Routine: erst Milch und Fr\u00fchst\u00fcck, ehe sie Kenia, Ndii und Lesanju in den Busch folgten. Tassia und Mzima trennten sich vom Rest der Gruppe und grasten oben auf dem Berg, w\u00e4hrend die Anderen unten blieben. Die zwei blieben dann zur\u00fcck, als die Anderen zum Wasserloch gingen. Sie kamen erst dort an, als die restlichen Waisen bereits wieder auf dem Weg zum Grasen waren. Sie nahmen nur einen schnellen Schluck Wasser und bespritzten sich kurz, bevor sie den anderen hinterhereilten.<br \/>\nSorka hat sich eingelebt, doch sie ist ein sehr schwaches Kalb und hat noch nicht viele Kr\u00e4fte hinzugewonnen, obwohl sie sehr viel Extrafutter bekommt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111420144620-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sorka versucht, mit den Anderen zu schlammbaden<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 21. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen genossen gerade ihre Milchflaschen und das Luzernenheu, w\u00e4hrend Rombo und Tassia einen Ringkampf begannen. Danach gingen alle zu einem gesch\u00e4ftigen Vormittag des Grasens in den Busch.<br \/>\nBeim mittleren Wasserloch trafen die Waisen eine wilde Herde. Mzima verwickelte sofort einen der wilden jungen Bullen in eine Schubserei, w\u00e4hrend Naipoki ein kleines Kalb begr\u00fc\u00dfte und ber\u00fchrte, bevor sie von dessen \u00e4lteren Geschwistern verscheucht wurde. Mzima beobachtete das und versuchte sein Gl\u00fcck damit, dem Baby ein paar Ringkampftechniken beizubringen. Schlie\u00dflich wurde er aber ebenfalls verscheucht und die Mutter hinderte ihn daran, erneut Dummheiten mit ihrem Baby zu treiben. Die Waisen und die wilde Herde trennten sich dann und gingen in verschiedene Richtungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201453425-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Eine wilde Herde bei den Waisen am Wasserloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 22. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner, warmer Morgen, als die Waisen ihr Fr\u00fchst\u00fcck beendeten und an der Tr\u00e4nke ihren Durst l\u00f6schten. Unter Lempautes F\u00fchrung gingen sie hinaus in den Park. Die milchabh\u00e4ngigen Waisen kamen in zwei Gruppen zum Matschloch. Kivuko, die mit der zweiten Gruppe angerannt kam, konnte nicht mehr rechtzeitig stoppen und rannte Kihari \u00fcber den Haufen, die mit der ersten Gruppe gekommen war und gerade noch ihre Milch genoss. Kihari erholte sich schnell von dem Schreck und leerte ihre Milchflasche, ohne sich an Kivuko zu r\u00e4chen, die auch deutlich st\u00e4rker als sie ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201441913-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbirikani (links) und Kivuko<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 23. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nEs war ein sch\u00f6ner Morgen und die Waisen spielten auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen Verstecken. Danach gingen sie in den Busch und ein langer Tag voller Grasen lag vor ihnen. Nach zwei Stunden ohne Unterbrechung flog ein Schwarm Zugv\u00f6gel dicht \u00fcber dem kleinen Bada hinweg, der sich erschrak und verwirrt fliehen wollte. Ishaq-B handelte als erste und ging Bada beruhigen. Er bekam die n\u00f6tige Zusicherung, dass alles in Ordnung war und er in Ruhe weiterfressen konnte.<br \/>\nDie Waisen gingen zum Wasserloch und die milchabh\u00e4ngigen Waisen f\u00fchrten die Gruppe an, w\u00e4hrend die \u00c4lteren die Nachhut bildeten. Es gab viel Spa\u00df im Wasserloch und Dabassa fiel durch besonders tolle Spiele auf.<br \/>\nSorka spielte nett mit Bada, bevor Dabassa ankam und versuchte, auf sie zu klettern. Sorka, die noch immer sehr schwach ist, machte, dass sie aus dem Wasser kam.<br \/>\nKihari freute sich, am Abend die Miniherde zu den Stallungen zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201445216-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sorka steht neben Bada im Matschloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 24. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nSorka, die sehr schwach geblieben war, brach heute am Wasserloch zusammen, was uns alle sehr schockierte. Wir legten sie sofort auf den Traktor und fuhren sie zu den Stallungen zur\u00fcck. Nach R\u00fccksprache mit Angela im Hauptquartier in Nairobi wurde sie an eine Infusion gelegt. Mit den Ratschl\u00e4gen von Dr. Poghon und Angela behandelten wir sie, doch ihr Zustand schien sich nicht zu bessern. Am Nachmittag kam Sorkas bester Freund Bada vorbei, um zu sehen, wie es ihr geht. Auch Naipoki und Panda sahen nach ihrer leidenden Freundin. Leider starb Sorka sp\u00e4ter in dieser Nacht. Obwohl sie nur wenige kurze Monate bei uns gewesen war, wird sie von ihrer menschlichen und ihrer Elefantenfamilie schmerzlich vermisst werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201445735-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Sorka ist zusammengebrochen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 25. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nDie Keeper legten eine gro\u00dfe Decke \u00fcber den K\u00f6rper von Sorka, in der Hoffnung, sie vor dem Rest der Waisen zu verbergen, die es sehr schockieren w\u00fcrde, einen Freund verloren zu haben. Als die Gehegetore ge\u00f6ffnet wurden, rannten alle Waisen zu ihrer Milch und bemerkten nicht, was passiert war. Bada und Naipoki versuchten, zu Sorkas Gehege zur\u00fcckzukehren und nach ihr zu sehen, doch die Keeper hielten sie davon ab. Sie sp\u00fcrten auf jeden Fall, dass etwas nicht in Ordnung war.<br \/>\nWir stellten sicher, dass die Waisen zur entfernten, n\u00f6rdlichen Seite des Bergs gebracht wurden, ehe die von Angela angeforderte Obduktion von Dr. Poghon, dem Tierarzt der mobilen Tierarzteinheit, durchgef\u00fchrt wurde. Warum sich Sorkas Zustand trotz all unserer Anstrengungen nicht gebessert hatte, war bis zum Schluss ein R\u00e4tsel geblieben. Die Obduktion ergab, dass sie an einer D\u00fcnndarmentz\u00fcndung litt.<br \/>\nAm Abend vermissten die Waisen Sorka sehr und suchten nach ihr.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111420145218-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Naipoki (links) mit Mudanda<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 26. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nEine kleine wilde Elefantenherde graste um 14:40 Uhr hinter den Waisen her. Kenia durfte neben einem kleinen Kalb der Herde grasen, bis noch mehr Ex-Waisen dazukamen und das Kalb begr\u00fc\u00dften. Das wurde der Mutter dann zu viel und sie nahm ihr Kalb und die Herde ging in eine andere Richtung davon. Kenia versuchte noch eine Weile, ihnen zu folgen, doch als sie bemerkte, dass sie dabei von ihren Freunden getrennt wird, ging sie zur Waisenherde zur\u00fcck.<br \/>\nDie Waisen waren heute sehr ruhig, da sie sp\u00fcrten, dass sie mit Sorka ein besonderes Mitglied ihrer Herde verloren hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111420145919-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kenia mit einem wilden Kalb<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 27. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nAls Mudanda heute aus dem Gehege kam, ging sie direkt zu Wasessa, noch ehe Bada eine Chance hatte, sie zu begr\u00fc\u00dfen. Bada wurde sehr traurig und verzweifelt, da auch er sehr an Wasessa h\u00e4ngt und nun durch Sorkas Tod noch zuneigungsbed\u00fcrftiger als sonst ist. Kivuko bemerkte, dass Bada sehr aufgew\u00fchlt war und ging zu ihm hin\u00fcber, um ihn zu tr\u00f6sten und ihm Liebe zu spenden und Gesellschaft zu leisten. Die zwei verbrachten den Tag dicht beieinander. Kivuko schloss sich sogar gemeinsam mit ihm Pandas Gruppe an, als es zur\u00fcck zu den Stallungen ging. Auf diese Weise konnte sie etwas Milch ergaunern, als die anderen milchabh\u00e4ngigen Waisen ihre Milchflaschen bekamen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201451224-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Die Waisen mit den Keepern am Wasserloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 28. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nMbirikani \u00fcbernahm heute die F\u00fchrung der Waisen und geleitete sie zur Spitze der Westseite des Mazinga-Bergs, wo sie den Vormittag \u00fcber grasten. Sie schienen es nicht eilig zu haben, wieder herunterzukommen. Es gab ein paar leichte Regenschauer. Mit Ausnahme von Mbirikani kamen die milchabh\u00e4ngigen Waisen, eskortiert von Kenia und Ndii, zur F\u00fctterung herunter. Mbirikani verzichtete auf ihre Milch und graste lieber weiter gemeinsam mit den \u00e4lteren Waisen auf dem Berg. Die anderen Kleinen kamen wieder hinzu, nachdem sie ihre Milchflaschen geleert hatten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111420145202-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Mbirikani spielt mit Kivuko<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 29. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nTassia und Taveta verwickelten sich in ein ernsthaftes Kr\u00e4ftemessen, nachdem sie am heutigen Vormittag die Weidegr\u00fcnde erreicht hatten. Leider eskalierte das Spiel sehr bald und Lesanju, die sie beaufsichtigte, hatte schnell genug von ihren Streitereien und war drauf und dran, sich einzumischen und die beiden zu trennen.<br \/>\nBeim Schlammbad w\u00e4lzten sich die Waisen nicht, sondern bespritzten sich nur mit Wasser, bevor sie am Nachmittag weitergrasten. Ishaq-B genoss es, die Gruppe am Abend zu den Stallungen zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201452527-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Tassia hat Spa\u00df am Matschloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 30. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen gingen direkt nach der morgendlichen Milch und dem Fr\u00fchst\u00fcck in den Park. Dort angekommen teilten sie sich in kleine Gruppen und jeder wollte soviel Gr\u00fcnzeug zu sich nehmen, wie es ging. Sie grasten sich langsam in Richtung Wasserloch voran, wo sie mittags ankamen und eine wilde Herde antrafen. Die beiden Herden soffen gemeinsam etwas Wasser und nahmen ein kurzes Schlammbad, bevor die wilde Herde zum Voi-Fluss ging und die Waisen weitergrasten. Mzima folgte der wilden Herde eine Weile und schloss sich der Waisengruppe dann eine Stunde sp\u00e4ter wieder an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111420145275-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Eine wilde Herde am Schlammloch<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 31. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nEs war ein wunderbarer Morgen und die Waisen genossen einige Spiele auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen. Mbirikani versuchte, auf Badas R\u00fccken zu reiten, doch Kivuko und Sinya, die in der N\u00e4he standen und ihr Vorhaben erkannten, wussten das zu verhindern.<br \/>\nDie Waisen machten sich dann auf in den Busch und grasten wieder Richtung Wasserloch. Dort leerten die Kleinen ihre Milchflaschen und sprangen in das Wasser. Sie alle konnten das Schlammbad sehr gut gebrauchen. Layoni wurde der Star des Tages. Er sprang und rollte mit Tassia und Dabassa um die Wette, die aber nach einer Weile aufgaben und das Schlammloch verlie\u00dfen. Layoni folgte ihnen bald, da er nicht zur\u00fcckgelassen werden wollte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1114201452847-pic1.jpg\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Bada verl\u00e4sst das Wasserloch<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/voi-oktober-2014\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mittwoch, 1. Oktober 2014 Es war ein wunderbarer Start in den Tag, als alle Waisen gutgelaunt aus ihren jeweiligen Gehegen kamen und sich auf einen neuen Tag im Busch freuten. 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