{"id":5843,"date":"2014-12-06T16:25:05","date_gmt":"2014-12-06T15:25:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reaev.de\/wordpress\/?p=5843"},"modified":"2014-12-07T22:11:26","modified_gmt":"2014-12-07T21:11:26","slug":"ithumba-oktober-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-oktober-2014\/","title":{"rendered":"Ithumba Oktober 2014"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 1. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nSugutas Gruppe kam in Gesellschaft von sechs wilden Elefanten am fr\u00fchen Morgen zu den Stallungen, um etwas Wasser zu saufen. Um 6 Uhr wurden die Waisen herausgelassen, und nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, ging Garzi direkt zu seinem Lieblingskratzfelsen und lie\u00df danach auch Orwa daran kratzen.<br \/>\nWenig sp\u00e4ter kamen auch Mulikas, Yattas und Lualenis Gruppe an und schlossen sich den Waisen eine Weile an, ehe Mutara diese zu den Weidegr\u00fcnden f\u00fchrte. Vorher aber fra\u00df Kainuk in der N\u00e4he vor Orwa, w\u00e4hrend Orwa sein Ohr kratzte. Kainuk steckte ihren R\u00fcssel in Orwas Mund und erz\u00e4hlte ihm etwas.<br \/>\nAuf dem Weg zum Schlammbad f\u00fchrte Bongo die Waisen an, doch er wurde von Teleki \u00fcberholt, der auf einem Stock herumkaute. Als die Waisen dort amkamen, wurden sie von insgesamt 70 Ex-Waisen und wilden Elefanten begr\u00fc\u00dft. Da war nicht mehr viel Platz f\u00fcr die Waisen und nur Bongo, Laragai, Narok und Orwa waren mutig genug, zu den wilden Elefanten ins Matschloch zu gehen. Mutara und Kanjoro versuchten, sich den wilden Bullen an der Tr\u00e4nke anzuschlie\u00dfen, doch sie wurden verscheucht. Orwa und Narok legten sich eine Weile im Wasser hin und hatten danach ein freundliches Kr\u00e4ftemessen, bei dem Orwa stand, w\u00e4hrend Narok noch immer lag. Sities kam an einer vorstehenden Wurzel vorbei und versuchte, sie herauszuziehen, scheiterte aber.<br \/>\nNach dem Schlammbad kratzte sich Bongo, ehe er seinen Freunden folgte, die schon wieder zu den Weidegr\u00fcnden zur\u00fcckgingen. Am Nachmittag fand es Orwa sehr hei\u00df und er suchte Schutz unter einem Baum; er kam erst wieder hervor, als er das Gef\u00fchl hatte, dass es k\u00fchler geworden war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" border=\"0\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1110201434920-pic1.jpg\" alt=\"\" \/>\n                <\/p>\n<p align=\"center\">Garzi kratzt sich<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 2. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nMutara und Kanjoro kamen zuerst aus den Gehegen und kratzten sich an den Felsen, w\u00e4hrend sie auf die anderen warteten. Vuria und Shukuru schlossen sich den beiden beim morgendlichen Kratzen an den gleichen Felsen an. Sp\u00e4ter f\u00fchrten Shukuru und Laragai die Waisen zur Wassertr\u00e4nke und danach zu den Weidegr\u00fcnden. Sie grasten auf felsigem Gel\u00e4nde weiter oben, bis es an der Zeit f\u00fcr das Schlammbad war.<br \/>\nVuria f\u00fchrte die erste Gruppe zum Schlammbad. Das Wetter war k\u00fchl und niemand traute sich ins Wasser, nicht einmal Bongo, der Baden sonst sehr liebt. Die Waisen tranken nur ihre Milch und gingen dann direkt zur Wassertr\u00e4nke. Orwa sammelte auf dem Weg dorthin einen Stock auf, auf dem er herumkauen wollte, doch er war so trocken, dass er ihn wieder fallenlie\u00df. An der Tr\u00e4nke wurde Laragai unn\u00f6tigerweise von Turkwel geschubst, was etwas Unruhe verursachte. Bongo hatte sp\u00e4ter einen freundlichen Ringkampf mit Teleki und forderte danach Vuria heraus. Kr\u00e4ftemessen ist eine der Lieblingsbesch\u00e4ftigungen von Bullen.<br \/>\nGegen 14 Uhr machten die Wolken herrlichem Sonnenschein Platz. Bongo und Kanjoro f\u00fchlten die Hitze und wedelten ununterbrochen mit ihren Ohren, als sie grasten. Shukuru fand einen geeigneten Baum zum Unterstellen. Am Abend hatte Garzi ein Kr\u00e4ftemessen mit einem Baum, doch so sehr er auch schob, der Baum wollte sich nicht neigen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" border=\"0\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11620142389-pic1.jpg\" alt=\"\" \/>\n                <\/p>\n<p align=\"center\">Vuria kratzt sich an einem Felsen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 3. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nNoch vor 6 Uhr kamen Yattas und Mulikas Ex-Waisen-Herden zu den Stallungen und gingen direkt zur Wassertr\u00e4nke. Ihnen folgten f\u00fcnf Wildhunde, die auch ihren Durst l\u00f6schen wollten. Die Wildhunde hatten es schwer, denn Zurura und Rapsu erlaubten ihnen nicht zu saufen und die beiden Ex-Waisen trompeteten und verjagten sie, als sie sich ihnen n\u00e4herten. Die Wildhunde hatten keine Wahl, als in die entgegengesetzte Richtung wieder zu verschwinden. Danach hatten Zurura und Rapsu ein freundschaftliches Kr\u00e4ftemessen und jeder von beiden schien ziemlich zufrieden mit seinem gef\u00fchlten Sieg zu sein. Orwa hatte einen kurzen Kampf mit Mwende, bevor Mulika eingriff und Orwa ermahnte, sich von Mwende fernzuhalten.<br \/>\nNachdem die Waisen und Ex-Waisen weg waren, kamen 27 wilde Elefanten an, die aber gleich wieder gingen, nachdem sie Wasser gesoffen hatten. Im Busch hatten Teleki und Bongo ein Kr\u00e4ftemessen mit Schubsen und Schieben, w\u00e4hrend Shukuru sich gegen einen Baum lehnte und sich ordentlich kratzte, um ihre Zecken zu entfernen.<br \/>\nBeim Schlammbad schlossen sich Sugutas Gruppe, Lualeni und Ololoo den Waisen an. Chaimu spielte mit Vuria und sp\u00e4ter mit Teleki. Dann gingen die Waisen zur\u00fcck zu den Weidegr\u00fcnden, wo Vuria in der N\u00e4he seines Freundes Garzi graste. Sp\u00e4ter trennte Laragai die beiden, indem sie Garzi wegschob. Wie \u00fcblich graste Bongo in einigem Abstand zu den anderen.<br \/>\nAls der Tag fortschritt wurde es immer hei\u00dfer und die Waisen mussten Schatten unter einem gro\u00dfen Baum suchen. Dort warteten sie, bis es sich abk\u00fchlte, bevor sie weitergrasten. Die ersten Regenf\u00e4lle scheinen nicht mehr lange auf sich warten zu lassen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" border=\"0\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/116201424333-pic1.jpg\" alt=\"\" \/>\n                <\/p>\n<p align=\"center\">Wildhunde an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 4. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nWir begannen die Arbeit heute wie \u00fcblich damit, den Waisen um 6 Uhr ihre Milch zu geben. Dann lie\u00dfen wir sie hinaus, damit sie Luzernenheu fr\u00fchst\u00fccken konnten, doch nach einer Weile tauchte eine Gruppe aus \u00fcber 50 wilden Elefanten bei den Stallungen auf, die den Waisen nicht ganz geheuer war, so dass diese sich schnell auf in den Busch machten. Auch Kilaguni, Mulika und ihr Baby Mwende gingen mit ihnen.<br \/>\nUm 11 Uhr ging es zum Schlammbad, wo wir zw\u00f6lf wilde Bullen vorfanden, von denen einer zwei Wunden hatte. Wir meldeten die Beobachtung an das DSWT-Management und er wurde sp\u00e4ter von der mobilen Tierarzt-Einheit in Tsavo behandelt.<br \/>\nEs war ein sehr hei\u00dfer Tag und die Waisen hatten ein tolles Schlammbad. Teleki und Vuria hatten viel Spa\u00df dabei, auf dem Boden herumzurollen und sich aneinander zu kratzen. Sp\u00e4ter kam erneut eine gro\u00dfe Elefantengruppe mit zwei kleinen Babys und die Waisen machten sich schnell wieder davon. Sie grasten dann bis 17 Uhr.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" border=\"0\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/116201431253-pic1.jpg\" alt=\"\" \/>\n                <\/p>\n<p align=\"center\">Wilde Elefanten an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 5. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nDie halbunabh\u00e4ngigen Kilabasi, Kasigau, Ishanga und Makireti schlossen sich heute morgen den Waisen an, sobald diese aus den Gehegen gekommen waren. 35 wilde Elefanten blockierten den Bereich um die Tr\u00e4nke, und da sie nicht alle dorthin passten, mussten die Waisen sich anstellen und warten, bis sie an der Reihe waren. Sp\u00e4ter kam auch noch der Rest von Sugutas Gruppe inklusive Kamboyo vorbei und stellte sich ebenfalls beim Wasser an. Garzi kratzte sich gemeinsam mit einem wilden Baby an den Felsen und die Mutter des Babys schaute interessiert zu. Das Baby hatte sp\u00e4ter ein kurzes Kr\u00e4ftemessen mit Bomani, das mit einer Ermahnung Bomanis seitens der Mutter endete, die ihren R\u00fcssel in seine Richtung streckte. Das Baby kehrte dann zu Mama zum S\u00e4ugen zur\u00fcck und schaute aus der Sicherheit unter Mamas Bauch hervor.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden grasten Vuria und sein Freund Garzi dicht beieinander und Vuria steckte seinen R\u00fcssel immer wieder in Garzis Mund. Teleki nahm ein Staubbad, w\u00e4hrend sie alle auf das Schlammbad warteten; Kanjoro und Vuria schlossen sich ihm an.<br \/>\nZur Schlammbadzeit war es sehr hei\u00df und Bongo, Teleki, Narok, Kainuk und Laragai w\u00e4lzten sich ausgiebig. Orwa stand unter einer Akazie, um sich auszuruhen. Narok musste sich im Schlamm mehrfach herumdrehen, bevor sie genug Schwung hatte, um wieder aufzustehen. Nach dem Schlammbad kratzte sich Bongo an einer der Akazien in der N\u00e4he und danach nahm er zusammen mit Teleki, Kainuk, Turkwel und Mutara ein Staubbad, bei dem sie k\u00fchle Erde auf ihre matschigen K\u00f6rper warfen. Auf dem Weg vom Staubbad weg musste sich Shukuru an einem der B\u00e4ume kratzen, um die Zecken loszuwerden. Als sie fertig war, \u00fcbernahm Teleki den Baum, danach Bomani und dann Narok, die Bomani aus dem Weg schubste &#8211; der auf der Haut der Elefanten trocknende Schlamm juckte ganz offenbar.<br \/>\nZur\u00fcck in den Weidegr\u00fcnden hatte Mutara auch ein Staubbad, indem sie sich an einer staubigen Stelle hinlegte. Auch Vuria, Garzi, Narok und Kainuk quetschten sich auf ein winziges St\u00fcck Erde, damit sie sich auch nochmal einstauben konnten.<br \/>\nUm 14 Uhr \u00e4nderte sich das Wetter und brachte den h\u00f6chst willkommenen Regen. Die Waisen waren gl\u00fccklich, als die Temperaturen fielen und einige von ihnen, wie Teleki, Turkwel, Kainuk und Narok genossen die nasse Erde und ihnen war nach Feiern zumute. Der Regen endete noch einmal, begann aber in der Nacht wieder und brachte 20mm Niederschlag.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" border=\"0\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11620143195-pic1.jpg\" alt=\"\" \/>\n                <\/p>\n<p align=\"center\">Ishanga<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 6. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nNach den Regenf\u00e4llen in der Nacht war es noch immer nass. Nachdem die Waisen aus den Gehegen gekommen waren, nahmen sie erst einmal das Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck ein und Narok begann den Tag damit, sich an den nahegelegenen Felsen zu kratzen. Kanjoro schubste Narok dann von dem Felsen weg und kratzte sich selbst sehr lange daran, bis er endlich genug hatte. Garzi, der in der N\u00e4he von Bomani stand, kratzte seinen Kopf an ihm und danach entschied auch Bomani, Garzi als Kratzbaum zu benutzen, anstatt zu einem Felsen zu gehen.<br \/>\nIm Busch gab es heute viel stehendes Wasser, sodass die Waisen einen spa\u00dfigen Tag hatten. Narok und Bongo gingen in ein Wasserloch und wollten gar nicht wieder herauskommen. Bongo pfl\u00fcckte die Bl\u00e4tter von einem Baum, der am Rand des Wasserlochs stand. W\u00e4hrend er die Bl\u00e4tter kaute, w\u00e4lzte er sich weiter, bis er und Narok endlich genug hatten, herauskamen und weitergrasten. Kurz vor der Schlammbadzeit rutschten und schlidderten auch Sities und Teleki auf der feuchten Erde herum. Die Waisen hatten den ganzen Tag \u00fcber ein L\u00e4cheln im Gesicht.<br \/>\nZur Schlammbadzeit nahmen die Waisen dann nur ihre Milch und gingen zur Tr\u00e4nke. Doch statt Wasser zu trinken, bliesen Mutara, Turkwel, Kainuk, Vuria und Sities nur Luftblasen in das Wasser. Im Busch hatten die Waisen schon genug gesoffen und geschlammbadet. Vuria und Bongo hatten einen freundschaftlichen Ringkampf, als sie von der Tr\u00e4nke weggingen &#8211; das \u00fcbliche Verhalten von Jungs. Sp\u00e4ter f\u00fchrte Kanjoro die Waisen zur\u00fcck zu den Weidegr\u00fcnden.<br \/>\nDer Nachmittag war ruhiger und die Waisen konzentrierten sich aufs Grasen. Am Abend war aber Narok verspielt und in Angriffslaune und ging auf die B\u00fcsche los.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" border=\"0\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/116201432823-pic1.jpg\" alt=\"\" \/>\n                <\/p>\n<p align=\"center\">Narok kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 7. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen genossen ihr Milchfr\u00fchst\u00fcck und gingen direkt zum Luzernenheu, um das es viel Streiterei gab. Als Bongo bemerkte, dass das Heu beinahe alle war, schleppte er einen gro\u00dfen Teil in seinem Mund beiseite und wollte diesen Haufen fressen. Er wurde unruhig, als Laragai versuchte, seinen Snack zu klauen. Auch Narok fra\u00df Luzernenheu, w\u00e4hrend sie sich an einem Felsen kratzte. Vuria war damit zufrieden, sich nur zu kratzen und versuchte verschiedene Positionen, um alle Stellen zu erreichen. Das morgendliche Kratzen ist eine \u00fcbliche Routine, die die Waisen auf den Tag vorbereitet und die blinden Passagiere &#8211; die Zecken &#8211; entfernt.<br \/>\nIm Busch kratzte sich Vuria weiter, w\u00e4hrend die anderen bereits grasten. Bongo und Sities stritten sich um das gr\u00fcnste Futter, w\u00e4hrend Garzi abk\u00fcrzte und \u00fcber einen Stein kletterte, um das Gr\u00fcn so schnell wie m\u00f6glich zu erreichen. Bomani war sehr besch\u00e4ftigt mit kratzen, w\u00e4hrend er gleichzeitig graste.<br \/>\nBeim Schlammbad war heute wenig los, da es etwas windig und k\u00fchl war.<br \/>\nDirekt nach dem Heimkehr und der Milch am Abend schliefen Orwa und Teleki sehr fr\u00fch ein. Das viele Fressen und Spielen der letzten Tage war doch sehr anstrengend.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" border=\"0\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/116201433653-pic1.jpg\" alt=\"\" \/>\n                <\/p>\n<p align=\"center\">Bongo genie\u00dft Luzernenheu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 8. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nNach dem Milchfr\u00fchst\u00fcck gingen alle Waisen direkt zum Luzernenheu, au\u00dfer Garzi, der direkt zu den Felsen ging und sich ordentlich kratzte. Als Shukuru das sah, wurde sie sofort neidisch und schubste Garzi weg, um sich selbst ordentlich kratzen zu k\u00f6nnen. Als Shukuru fertig war, \u00fcbernahm Bomani und sp\u00e4ter kam noch Orwa dazu, nutzte aber eine andere Stelle des gleichen Felsens. Sp\u00e4ter kamen 15 wilde Elefanten mit sieben Ex-Waisen und dazu noch Mulika und Mwende zu den Stallungen.<br \/>\nIm Busch warf Garzi viel Erde auf seinen R\u00fccken und Kopf. Teleki machte es ihm nach, w\u00e4hrend Orwa nur interessiert zusah.<br \/>\nAuf dem Weg zum Schlammbad kamen sie an einem kleinen Wasserloch vorbei, in dem Garzi, Narok, Laragai und Bongo fr\u00f6hlich spielten und aus dem sie schlie\u00dflich unglaublich matschig herauskamen. Ganze Brocken roter Erde hing \u00fcberall an ihren K\u00f6rpern, Sto\u00dfz\u00e4hnen und Ohren. Nach dem Schlammbad stahl Bongo etwas Futter aus Garzis Mund, w\u00e4hrend dieser fra\u00df, was Garzi sehr nervte. Gleichzeitig versuchte Vuria, auf Garzi zu klettern, um mit ihm zu spielen &#8211; Garzi hatte es nicht einfach. Ihre Begeisterung f\u00fcr den neuen, gr\u00fcnen Look, in dem die Gegend um Ithumba gekleidet war, verz\u00f6gerte am Abend den Heimweg.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" border=\"0\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/116201434430-pic1.jpg\" alt=\"\" \/>\n                <\/p>\n<p align=\"center\">Garzi kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 9. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nHeute morgen besuchten uns die Ex-Waisen Lualeni, Ololoo, Kora, Tomboi, Kenze, Madiba, Rapsu, Meibai, Mulika mit ihrem Baby Mwende und drei wilde Bullen. Auch unsere Ex-Waisen genie\u00dfen ganz eindeutig die Freuden der Regenzeit. Meibai und Madiba hatten ein paar ernsthafte Ringk\u00e4mpfe, denen die Waisen mit Interesse zusahen. Sie staunten \u00fcber diese gro\u00dfen Elefanten, die ihre ganze Kraft und ihr K\u00f6nnen zeigten.<br \/>\nDie Waisen kamen wieder an einem kleinen Matschloch vorbei und nahmen ein vorgezogenes Schlammbad. Die verspieltesten Elefanten waren Kanjoro, Bongo, Laragai, Vuria, Garzi, Narok und Mutara, die mit allem spielten, was verf\u00fcgbar war: Wasser, Matsch, Staub, \u00c4ste.<br \/>\nBeim Mittagsschlammbad kratzte sich Teleki an einem Baumstumpf, nachdem er ausgiebig gebadet hatte. Er war der aktivste Elefant des Tages.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch traf die Gruppe auf Ololoo und Lualeni, die sie zu einem anderen flachen Matschloch f\u00fchrten, in dem sie ein weiteres Schlammbad nahmen. Die Stimmung ist nun sehr auf Spielen ausgerichtet und Fressen ist nicht mehr so wichtig. Die Ex-Waisen lie\u00dfen die Waisen zur\u00fcck, als es Zeit f\u00fcr deren Heimweg war, auf dem die Keeper sie begleiteten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" border=\"0\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/116201435118-pic1.jpg\" alt=\"\" \/>\n                <\/p>\n<p align=\"center\">Lualeni mit den Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 10. Oktober 2014<\/strong><br \/>\n\u00dcber 15 Elefanten waren bei den Stallungen, als die Waisen aus ihren Gehegen kamen. Neun von ihren waren Ex-Waisen, unter ihnen Mulika und Mwende, in Begleitung von sechs wilden Elefanten. Wie \u00fcblich war Garzi der erste, der sich kratzte, w\u00e4hrend die anderen noch Luzernenheu fra\u00dfen. Als die Waisen in den Busch gingen, lie\u00dfen sie den armen Orwa zur\u00fcck und als er das bemerkt hatte, war er pl\u00f6tzlich alleine und geriet in Panik. Er konnte aber ihren Spuren folgen und holte sie wieder ein.<br \/>\nOrwa und Narok hatten heute eine nette Unterhaltung. Sities war frustriert, weil sie sich vor einem Dik Dik erschreckt hatte, das vor ihr aus dem dichten Geb\u00fcsch gesprungen kam. Es dauerte eine Weile, bis sie sich beruhigt hatte und Naroks Gesellschaft wieder wertsch\u00e4tzen konnte. Bongo warf Erde auf seinen R\u00fccken und Kopf und Orwa schienen Bongos neue K\u00f6rperfarben und -texturen gut zu gefallen, sodass er gleich mitmachte.<br \/>\nSp\u00e4ter f\u00fchrte Bongo die Waisen zum Wasserloch, wo Teleki sehr verspielt war und im Matsch die anderen Waisen Garzi, Vuria, Orwa und Bongo herausforderte. Es war wieder ein spa\u00dfiger Tag f\u00fcr die rundum gl\u00fccklichen Elefanten.<br \/>\nAm Abend kamen sechs wilde Elefanten zusammen mit dem gro\u00dfen Ex-Waisen Tomboi, sowie Sunyei, Loijok, Taita, Lualeni, Nasalot, Ololoo, Sidai, Buchuma, Orok, Napasha und Challa zu den Stallungen, soffen Wasser, plauderten mit den Waisen und gingen dann wieder in den immer dichter und gr\u00fcner werdenden Busch zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" border=\"0\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11620144439-pic1.jpg\" alt=\"\" \/>\n                <\/p>\n<p align=\"center\">Mulika s\u00e4uft Wasser mit den Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 11. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nDie Waisen kamen aus den Gehegen und gingen wie \u00fcblich zum Luzernenheu-Bereich, wo sie die Ex-Waisen Makireti, Kasigau und Kilabasi trafen. Alle spielten miteinander und hatten Spa\u00df mit den Keepern.<br \/>\nIm Busch war Lualeni sehr verspielt und aktiv und begann herumzurennen. Das ist meistens ein Anzeichen daf\u00fcr, dass sie versucht, soviel Verwirrung zu stiften, dass sie eines der j\u00fcngeren Babys aus der Gruppe stehlen kann. Sie hat es auf Bongo, Kanjoro und Orwa abgesehen, doch die Keeper kennen ihre Masche schon und beobachteten sie genau, sodass sie nicht auf sie hereinfielen.<br \/>\nAlle waren heute w\u00e4hrend des Schlammbads sehr aktiv und Vuria und Teleki waren am spielfreudigsten. Bongo und Vuria begannen eine kleine Rangelei, die ernster wurde und sich zu einem Kampf ausweitete, in den die Keeper eingreifen mussten.<br \/>\nIm Busch k\u00fcsste Sities Narok, Orwa bestieg Laragai und Turkwel benutzte Kainuk als Kratzbaum. Nach einem sch\u00f6nen Tag &#8211; und trotz Lualenis Tricks mit einer vollst\u00e4ndigen Herde &#8211; kehrten die Waisen gl\u00fccklich nach Hause zur\u00fcck und schwangen ihre R\u00fcssel vor Freude hin und her.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" border=\"0\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/116201441858-pic1.jpg\" alt=\"\" \/>\n                <\/p>\n<p align=\"center\">Makireti, Kasigau, Kalama und Kilabasi<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 12. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nAls die Waisen heute aus den Gehegen kamen, wurden sie vom Ex-Waisen Tomboi begr\u00fc\u00dft, der in der Nacht in der N\u00e4he der Gehege geschlafen hatte. Sp\u00e4ter kamen auch noch Chemi Chemi, Ishanga und Kalama hinzu. Sie gingen dann alle gemeinsam mit der Waisengruppe in den Busch. Die Waisen f\u00fchlen sich immer sehr gut, wenn sie die gro\u00dfen Ex-Waisen als Begleitung haben.<br \/>\nAm Abend leisteten Chaimu, Chemi Chemi, Kitirua, Kalama, Ishanga, Kandecha, Murka, Olare und Kibo und die \u00e4lteren Ex-Waisen Kone, Buchuma und Orok den Waisen Gesellschaft. Schlie\u00dflich kamen auch noch vier wilde Elefanten, Sunyei und Mulika mit ihrem Baby Mwende zu Besuch und soffen auch etwas Wasser.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" border=\"0\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11620144302-pic1.jpg\" alt=\"\" \/>\n                <\/p>\n<p align=\"center\">Ishanga gesellt sich zu den Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 13. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nDer Himmel war blau, als die Waisen heute aus den Gehegen kamen und es versprach, ein hei\u00dfer Tag zu werden. Die Waisen fra\u00dfen zuerst das Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck und gingen dann an der Tr\u00e4nke vorbei, ehe sie zum Grasen aufbrachen. Gegen 10 Uhr wurde es bew\u00f6lkt, blieb aber sehr hei\u00df.<br \/>\nZur Schlammbadzeit, nachdem die Waisen die Milch getrunken hatten, widmeten sie sich verschiedenen Aktivit\u00e4ten. Wie \u00fcblich nuckelte Shukuru an ihrem R\u00fcssel, w\u00e4hrend Teleki, Laragai, Narok, Orwa, Vuria, Garzi, Kanjoro und Sities direkt zum Schlammloch gingen. Bongo ging zur Betonbank und kratzte sich an seinem Hintern, wechselte sp\u00e4ter zu einem Baum und bearbeitete seinen Bauch. Orwa ging zum Staubbad, sobald er mit dem Schlammbad durch war. Kurz darauf kam die hochschwangere Kinna in Begleitung von Wendi, Challa, Kenze, Buchuma, Zurura und Madiba zum Schlammbad, um Wasser zu saufen. Nachdem sie ihren Durst gel\u00f6scht hatten, gingen Madiba und Kinna zu Teleki, Bongo, Vuria und Garzi, die noch immer schlammbadeten. Die Waisen gingen hinaus, um Platz f\u00fcr die Ex-Waisen zu machen, da sie nicht alle hineinpassten. Narok ging Wasser saufen und legte sich dann ein paar Meter weiter zum Spielen hin. Ihr Spa\u00df war nur kurz, denn Kanjoro kam und schubste sie hoch.<br \/>\nAuf dem Weg zur\u00fcck zu den Weidegr\u00fcnden unterbrachen Turkwel, Sities und Kainuk alle T\u00e4tigkeiten, um von einem kleinen Busch zu fressen, der leckere und saftige neue Sprosse hatte. Nachdem sie die Bl\u00e4tter geteilt hatten, folgten sie den Anderen. Bongo vergn\u00fcgte sich bei einem Staubbad, bei dem er sich sp\u00e4ter sogar hinlegte und herumrollte, ehe er seinen Freunden folgte. Die Ex-Waisen wurden am Schlammloch zur\u00fcckgelassen und gingen sp\u00e4ter zu den H\u00e4ngen des Bergs.<br \/>\nAm Nachmittag l\u00f6sten sich die Wolken auf und machten Platz f\u00fcr Sonnenschein. Shukuru und Kainuk suchten einen Baum, unter dem sie im Schatten fressen konnten.<br \/>\nAm Abend war es noch immer sehr hei\u00df und die Waisen gingen noch einmal f\u00fcr eine abendliche Abk\u00fchlung am Schlammloch vorbei. Kurz vor 17 Uhr tauchten Napasha, Mulika, Kilaguni, Lualeni, Sunyei, Kenze und Mwende in Begleitung von 15 wilden Bullen an den Stallungen auf. Nachdem sie genug gesoffen hatten, ging die Gruppe wieder davon. Nur Lualeni und Kenze blieben zur\u00fcck, da sie mit einem Ringkampf besch\u00e4ftigt waren. Sie folgten ihrer Gruppe 20 Minuten sp\u00e4ter in den Busch zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" border=\"0\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/116201484913-pic1.jpg\" alt=\"\" \/>\n                <\/p>\n<p align=\"center\">Shukuru nuckelt an ihrem R\u00fcssel<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 14. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nDer gro\u00dfe Junge Tomboi meldete sich kurz vor 6 Uhr an den Stallungen. Kanjoro war der erste, der aus den Gehegen kam, um ihn zu begr\u00fc\u00dfen und sie schlangen kurz ihre R\u00fcssel umeinander und plauschten. Kainuk schubste Orwa aus dem Weg, als sie zum Luzernenheu eilten, und Shukuru und Laragai nuckelten an ihren R\u00fcsseln, w\u00e4hrend sie langsam aus den Gehegen zum Luzernenheu schlenderten. Tomboi leistete den Waisen beim Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck Gesellschaft, w\u00e4hrend Shukuru zu dem Felsen ging, an dem sich die Waisen so gern kratzen. Sp\u00e4ter ging Tomboi zur Wassertr\u00e4nke, wo sich ihm sofort Kanjoro anschloss. Die anderen folgten ihnen f\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter.<br \/>\nMutara f\u00fchrte die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden, nur Orwa blieb noch eine Weile bei Tomboi stehen. Er folgte seinen Freunden schlie\u00dflich und lie\u00df Tomboi, dem sich wenig sp\u00e4ter Madiba anschloss, an der Tr\u00e4nke zur\u00fcck. Die beiden Ex-Waisen hatten ein Kr\u00e4ftemessen, bevor sie wieder im Busch verschwanden. Um 8 Uhr meldete sich Kamboyo in Begleitung der Ex-Waisen aus Sugutas Gruppe bei den Stallungen, um Wasser zu saufen.<br \/>\nIm Busch grasten Bongo und Narok dicht beieinander, w\u00e4hrend Sities, die nur einen Sto\u00dfzahn hat, in einiger Entfernung zu den anderen graste. Kurz bevor die Waisen am Schlammloch ankamen, trafen dort Mulika, Mwende, Rapsu, Sunyei, Napasha, Kijana und sechs wilde Elefanten ein. Teleki, Laragai, Vuria, Bongo und Kanjoro waren mutig genug, sich den Ex-Waisen im Schlammloch anzuschlie\u00dfen. Zwei wilde Bullen hatten im Wasser einen Ringkampf, w\u00e4hrend ein dritter sich an den Ufern kratzte. Shukuru schloss sich vier wilden Bullen an, die gerade Wasser an der Tr\u00e4nke soffen, ging dann aber gleich wieder weg, nachdem sie ihren Durst gel\u00f6scht hatte. Dann brachten auch Kanjoro, Mutara, Kainuk und Teleki den Mut auf, zu den Bullen zu gehen. Bongo suchte sich einen Baum zum Kratzen und beobachtete w\u00e4hrenddessen die anderen interessiert. W\u00e4hrend er sich noch kratzte, kam Laragai und forderte ihn zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus. Vuria und Bomani teilten etwas frisches Gr\u00fcn vom selben Busch, w\u00e4hrend sie darauf warteten, dass ihre Freunde mit den Albernheiten fertig wurden.<br \/>\nAm Abend schloss sich Sugutas Gruppe mit ein paar wilden Bullen noch im Busch den Waisen an. Die wilden Bullen h\u00e4tten beinahe Bongo entf\u00fchrt, doch gl\u00fccklicherweise bemerkten die Keeper sie, bevor sie zusammen mit ihm verschwanden. Die Keeper rannten hin und riefen Bongo, und die wilden Bullen flohen. Bongo rannte zwar nicht mit ihnen mit, folgte ihnen aber weiter. Schlie\u00dflich holten die Keeper ihn aber ein und konnte ihn \u00fcberzeugen, sich wieder seinen Freunden anzuschlie\u00dfen. Bongo denkt offensichtlich schon ernsthaft \u00fcber ein Leben in der Wildnis nach.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" border=\"0\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/116201485815-pic1.jpg\" alt=\"\" \/>\n                <\/p>\n<p align=\"center\">Tomboi spielt mit Kanjoro<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 15. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nJede Menge Ex-Waisen und einige wilde Elefanten kamen am Morgen zum Saufen zu den Stallungen. Um 6 Uhr waren 85 Elefanten an den Stallungen! Ein beeindruckender Anblick, als die Sonne am Horizont aufging und die V\u00f6gel zu singen begannen. Da nicht alle an die Tr\u00e4nke passten, wurde das Wasser nach Alter vergeben. W\u00e4hrend die j\u00fcngeren Elefanten also warteten, bis sie an der Reihe waren, vertrieben sie sich die Zeit auf verschiedene Weise, mit Schubsen und Schieben, R\u00fcssel verhaken, Fressen und Staubbaden. Der Ex-Waise Kasigau forderte Zurura zu einem Ringkampf heraus, w\u00e4hrend Ithumba Meibai herausforderte.<br \/>\nAls die Waisen aus ihren Gehegen kamen, war das Gel\u00e4nde vollgestopft mit Elefanten, die viel gr\u00f6\u00dfer waren als sie selbst. Daher gingen sie lieber direkt zum Grasen und lie\u00dfen die Ex-Waisen sich mit sich selbst besch\u00e4ftigen. Alle Ex-Waisen waren sehr wild und ungest\u00fcm. Orok forderte Tomboi heraus, wenige Meter daneben schubsten sich zwei junge wilde Bulle herum, w\u00e4hrend Kinna und Nasalot einen freundlicheren Ringkampf hatten. Sp\u00e4ter spielte Naserian mit Ithumba, w\u00e4hrend Buchuma mit einem wilden Bullen herumhing und Galana mit Taita herumalberte. Nachdem Galana genug hatte, mischte sich Napasha ein, schlang seinen R\u00fcssel um Taitas und die zwei schubsten sich eine Weile umher. Alle Elefanten waren in hervorragender Stimmung, da es dank der letzten Regenf\u00e4lle genug Futter und Wasser gab. Es ist interessant, dass die wilden Elefanten noch da sind, obwohl es im weiten Umkreis Wasser im \u00dcberfluss gibt.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden hatten Bomani und Shukuru viel Spa\u00df dabei, sich an B\u00e4umen zu kratzen, w\u00e4hrend Narok und Turkwel dicht beieinander grasten. Gegen 11 Uhr f\u00fchrte Vuria die erste Gruppe zum Schlammbad, wo bereits sechs wilde Bullen Wasser soffen. Teleki, Bomani und Vuria waren in der ersten Gruppe und gingen nach der Milch direkt zum Schlammloch. Auch Orwa, Kanjoro und Mutara gingen zum Schlammloch und schwangen ihre R\u00fcssel hin und her, w\u00e4hrend Shukuru, wie \u00fcblich, ihren R\u00fcssel im Mund hatte. Sie ist wirklich ein echter R\u00fcssel-Nuckler. Kurz nach dem Matschbad kratzten Sities, Orwa, Kainuk und Turkwel ihre H\u00e4lse am Ufer des Matschlochs. Sp\u00e4ter schlossen sich unserer Gruppe Ex-Waisen noch weitere elf wilde Elefanten an, die aus Richtung Westen zum Matschloch kamen. Sie f\u00fchlten sich ganz wie zu Hause und beachteten die Keeper gar nicht.<br \/>\nDie Waisen nahmen am Nachmittag das Grasen bei all dem leckeren Gr\u00fcn und \u00fcppigen Futter nun ernster. Um 15 Uhr war es sehr hei\u00df und Shukuru und Turkwel suchten unter verschiedenen B\u00e4umen Schatten und wedelten ununterbrochen mit ihren Ohren, um sich weiter abzuk\u00fchlen. Um 16 Uhr ging auch Sities unter einen Baum. Die Waisen waren f\u00fcr heute fertig mit Fressen und warteten nur noch, bis es Zeit war, zufrieden nach Hause zu gehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" border=\"0\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/117201411454-pic1.jpg\" alt=\"\" \/>\n                <\/p>\n<p align=\"center\">Ex-Waisen und wilde Elefanten an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 16. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nKanjoro kam heute als erstes aus den Gehegen, gefolgt von Mutara. Zur Abwechslung war das Gel\u00e4nde leer und keine Ex-Waisen oder wilden Elefanten waren da. Die Waisen konnten also in Ruhe ihr Luzernenheu genie\u00dfen. Shukuru hielt wenige Meter vor dem Gehege an und machte es sich bequem, an ihrem R\u00fcssel nuckelnd. Bomani, Garzi, Kainuk, Orwa, Shukuru und Vuria kratzten sich nacheinander an den nahegelegenen Felsen. W\u00e4hrend die Waisen mit dem Fr\u00fchst\u00fcck besch\u00e4ftigt waren, kamen zwei wilde Bullen von Osten heran und suchten nach Wasser, so dass sie doch wieder wilde Gesellschaft hatten. Nachdem die beiden Bullen ihren Durst gel\u00f6scht hatten, kam einer von ihnen kurz bei den Waisen vorbei, ehe er seinem Freund in den Busch zur\u00fcck folgte. Als Laragai sah, dass die Tr\u00e4nke frei war, ging sie direkt dahin, da sie am liebsten alleine s\u00e4uft. Kanjoro und Teleki hatten einen kurzen Ringkampf, der schnell endete, weil Teleki sich ergab. Als es Zeit war, in den Busch zu gehen, blieb Orwa aus irgendeinem Grund zur\u00fcck, bis die Keeper nach ihm riefen, damit er sich seinen Freunden anschloss. Kamboyo kam mit Sugutas Gruppe um 8 Uhr zu den Stallungen.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden fra\u00df Turkwel in der N\u00e4he von Kanjoro, w\u00e4hrend Vuria und Teleki R\u00fccken an R\u00fccken grasten. Sp\u00e4ter ging Kanjoro dorthin, wo Vuria graste und schubste ihn beiseite. Mutara graste ganz allein in einem felsigen Gebiet und als es hei\u00dfer wurde, suchte sie zusammen mit Teleki einen schattigen Baum und ruhte sich aus.<br \/>\nDas 11-Uhr-Schlammbad startete heute etwas verfr\u00fcht: 16 wilde Elefanten und alle Ex-Waisen waren anwesend. Es war ein beeindruckender Anblick. Nur Sugutas Gruppe und Kamboyo fehlten. Als die Waisen ankamen, war das ganze Gel\u00e4nde voller Elefanten und die Milchf\u00fctterung verlief sehr chaotisch. Makena geleitete die Babys zu den Ex-Waisen ins Schlammloch, das nur so vor Aktivit\u00e4t brummte. Nach dem Schlammbad mischten sich die Waisen unter die Ex-Waisen, doch nur Bongo war mutig genug, zu den wilden Bullen an der Tr\u00e4nke zu gehen. Teleki und Vuria kratzten sich in der N\u00e4he des Wasserlochs, w\u00e4hrend Orok Sunyei bestieg, was dieser gar nicht gefiel. Sp\u00e4ter teilte sich Vuria den Schatten eines Baums mit Ithumbah, Meibai, Nasalot, Sunyei und Galana. Sie standen ruhig herum, wackelten mit den Ohren und genossen einfach den Schatten. Mittags gingen die Waisen dann zur\u00fcck zum Grasen und die Ex-Waisen und wilden Elefanten verschwanden, einer nach dem anderen, in verschiedenen Richtungen. Das war ein spektakul\u00e4res Schlammbad!<br \/>\nKurz vor 17 Uhr meldeten sich 26 wilde Elefanten zum Wassersaufen an den Stallungen. Auch Yatta, Kinna, Yetu, Ithumbah, Makena, Wendi, Napasha, Orok, Sunyei, Challa, Buchuma, Meibai, Nasalot, Chyulu, Madiba, Kenze, Loijuk, Lualeni, Ololoo und Naserian kamen vorbei und warteten, bis ihre wilden Artgenossen fertig gesoffen hatten, bevor sie selbst ihren Durst l\u00f6schten. Danach hingen sie noch eine Weile an den Stallungen herum und genossen die Gesellschaft der Waisen und der Keeper.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" border=\"0\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/117201413651-pic1.jpg\" alt=\"\" \/>\n                <\/p>\n<p align=\"center\">Kanjoro entspannt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 17. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nKalama, Makireti, Kasigau, Kilabasi, Rapsu, Galana, Chaimu und ein wilder Elefanten kamen noch vor 6 Uhr an den Stallungen an. Kanjoro ging direkt zur Wassertr\u00e4nke, nachdem er aus dem Gehege gekommen war. Ein Bulle, der ebenfalls an der Tr\u00e4nke gesoffen hatte, ging zu den Waisen, um das Luzernenheu mit ihnen zu teilen. Kainuk hatte beim Verlassen des Geheges einen Zweig im Mund und Narok rollte sich auf dem Boden herum und massierte ihre Haut. Kasigau lernte ein paar Ringkampftechniken von Rapsu, nachdem er ihn herausgefordert hatte. Wie \u00fcblich nuckelte Shukuru erst eine Weile an ihrem R\u00fcssel, bevor sie zu den anderen und dem Luzernenheu ging.<br \/>\nNach dem Fr\u00fchst\u00fcck f\u00fchrte Laragai die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden. Teleki, Laragai, Vuria und Bomani grasten dicht beieinander, w\u00e4hrend Mutara und Teleki weit von den anderen entfernt grasten. Die Keeper mussten die ganze Zeit die Augen nach wilden Baby-Entf\u00fchrern oder Lualeni offenhalten.<br \/>\n\u00c4hnlich wie gestern waren heute eine halbe Stunde vor dem Schlammbad bereits 30 wilde Elefanten vor Ort und warteten darauf, dass die Tr\u00e4nke aufgef\u00fcllt wurde. Lualeni, die sich kurz vor 11 Uhr den Waisen angeschlossen hatte, eskortierte diese zum Schlammloch. Die Sonne war hei\u00dfer als \u00fcblich und alle Waisen gingen zu den wilden Elefanten ins Schlammloch. Sogar Mulikas, Yattas und Lualenis Herde traf zur Schlammbadzeit ein. Nach dem Schlammbad gingen Vuria, Kanjoro und Kainuk zum Staubbad. Vuria spielte danach kurz mit einem Stein Fu\u00dfball, w\u00e4hrend Napasha sich an einem Baum kratzte. Kurz darauf schloss sich Vuria Teleki bei einer Kratz-\u00dcbung an. Nur wenige Meter vom Schlammloch entfernt leistete Napasha Sities bei einem intensiven Staubbad Gesellschaft, w\u00e4hrend Orwa und Narok sich an ein paar B\u00fcschen kratzten, um die Matschklumpen von ihren K\u00f6rpern zu l\u00f6sen.<br \/>\nEs war Teleki, der die Waisen nach dem Schlammbad tief in den Busch zur\u00fcck f\u00fchrte, doch dann wurde er von Bomani \u00fcberholt. In den Weidegr\u00fcnden fra\u00df Turkwel in einigem Abstand zu den anderen. Teleki graste unter einem Baum und wedelte mit seinen Ohren. Vuria und sein Freund Garzi grasten zusammen und Mutara und Kanjoro teilten sich einen Busch.<br \/>\nAm Abend gab es einen Wettbewerb zwischen Teleki und Bomani, wer die Gruppe anf\u00fchren sollte und sie \u00fcberholten sich auf dem Weg zu den Stallungen mehrfach gegenseitig.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" border=\"0\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/117201414321-pic1.jpg\" alt=\"\" \/>\n                <\/p>\n<p align=\"center\">Galana<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 18. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nYattas Gruppe, bestehend aus Yetu, Wendi, Kinna, Taita, Buchuma, Galana, Loijuk, Naserian, Madiba, Zurura, Ithumbah, Makena, Rapsu, Lualeni, Kora, Challa, Kenze, Lenana, Meibai, Sidai, Nasalot, Napasha, und 20 wilde Elefanten waren heute morgen vor 6 Uhr an den Stallungen. Galana und Buchuma besch\u00e4ftigten sich mit Ringk\u00e4mpfen, w\u00e4hrend Wendi einen Stock aufhob, und sich damit die Brust kratzte. Wenig sp\u00e4ter w\u00e4hlte Taita Wendi als Ringkampfpartnerin aus, doch der Kampf dauerte nur wenige Sekunden. Buchuma beendete seinen Kampf mit Galana und forderte einen jungen wilden Bullen heraus. Als die Waisen aus den Gehegen kamen, wartete Yetu am Eingang und versuchte, Garzi herauszufordern. Garzi hatte aber kein Interesse, da er wusste, dass Yetus Mama ihn bestrafen k\u00f6nnte. Yetu ging dann zu Mutara und versuchte, ihren R\u00fcssel in Mutaras Mund zu stecken, doch Mutara schob sie weg.<br \/>\nEin einj\u00e4hriges wildes Baby hatte ein Kr\u00e4ftemessen mit Narok, doch als Narok dieses gewann, kehrte das Baby zu seiner Mutter zur\u00fcck. Wir fragten uns, ob Narok nun \u00c4rger bekommen w\u00fcrde, doch die Mutter fand das offenbar alles fair und im Rahmen. Kanjoro hatte ein Kr\u00e4ftemessen mit Kibo, der soeben mit Sugutas Gruppe angekommen war. Da es auf dem Gel\u00e4nde \u00fcberhaupt keinen Platz f\u00fcr die Waisen gab, entschieden diese, sich auf den Weg zu den Weidegr\u00fcnden zu machen. Die Ex-Waisen, die zur\u00fcckgelassen wurden, verwandelten das Gel\u00e4nde in einen Spielplatz. Tomboi spielte mit Kenze, Napasha mit Taita und vier wilde Bullen spielten jeder gegen jeden. Gegen 7 Uhr machte sich Yattas Herde wieder auf den Weg, gefolgt von ein paar wilden Elefanten. Kurz darauf kamen aber bereits 16 neue wilde Elefanten zum Saufen zu den Stallungen und schlossen sich den Spielereien an. Um uns herum war Action!<br \/>\nKurz nachdem sie angefangen hatten zu grasen, kam Orwa an einem geeigneten Kratzfelsen vorbei und benutzte diesen. Sities, Turkwel und Kainuk fra\u00dfen zusammen und Bongo hielt Abstand zu den Anderen. Das Schlammbad war ruhig und nur die Waisen waren anwesend. Sities und Shukuru nuckelten an ihren R\u00fcsseln, nachdem sie ihre Milch bekommen hatten, w\u00e4hrend Narok und Laragai direkt zum Schlammbad gingen. Alle anderen gingen direkt zur Tr\u00e4nke. Narok kratzte sich gleich nach dem Matschbad. Bongo und Kanjoro kamen als letztes zum Schlammloch und gingen direkt zur Tr\u00e4nke. Bongo benutzte das Trinkwasser zum abk\u00fchlen, indem er Wasser hinter seine Ohren spritzte. Dann ging er zu den Anderen ins Matschloch, spielte im Schlamm und kratzte seinen Nacken am Ufer.<br \/>\nAm Nachmittag grasten die Waisen im Kanziku-Gebiet. Bongo und Vuria nahmen sich eine Auszeit und spielten miteinander. Kanjoro und Turkwel fra\u00dfen zusammen, bevor Kanjoro lieber etwas Schatten zum Ausruhen suchte. Sp\u00e4ter kamen alle Waisen zu Kanjoro in den Schatten und warteten ab, bis die Temperaturen sanken. Als es sich abgek\u00fchlt hatte, ging Sities mit Teleki grasen, w\u00e4hrend Shukuru sich an einer Akazie kratzte. Um 16 Uhr trafen die Waisen auf Sugutas Gruppe, die mit ihnen zusammen bis 17 Uhr graste und sie danach zur\u00fcck zu den Stallungen eskortierte. Dort angekommen, kamen auch noch Kijana, Lualeni, Loijuk, Meibai, Kora, Madiba und drei wilde Elefanten hinzu. Murka und Meibai hatten ein kurzes Kr\u00e4ftemessen, bevor die wilden Elefanten die Gruppe davonf\u00fchrten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" border=\"0\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/117201414954-pic1.jpg\" alt=\"\" \/>\n                <\/p>\n<p align=\"center\">Yatta<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 19. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nHeute war es bew\u00f6lkt und der Ithumba-Berg war von Nebel eingeh\u00fcllt, als Lualeni, Loijuk, Orok, Kora, Madiba, Meibai, Zurura und Lenana sich an den Stallungen meldeten. Um 6 Uhr wurden die Waisen herausgelassen und schlossen sich den Ex-Waisen an, die auf sie warteten. Nur Orwa, Bomani und Shukuru wollten heute nicht so richtig aufstehen. Schlie\u00dflich rafften auch sie sich auf und schlenderten dem neuen Tag entgegen.<br \/>\nBeim Schlammbad nuckelten Shukuru, Sities und Laragai an ihren R\u00fcsseln, machten eine Pause und ruhten sich nur aus, nachdem sie ihre Milch bekommen hatten. Narok und Laragai dagegen gingen direkt zum Schlammbad und kratzten sich danach am Ufer ausgiebig. Garzi schrubbte sich gen\u00fcsslich an einer Akazie, die nach Jahren des Kratzens durch Elefanten schon sehr glatt gerubbelt ist. Teleki und Turkwel genossen ihre gegenseitige Gesellschaft beim Abkratzen von Matsch und Parasiten. Als die Waisen bereit zum Aufbruch waren, kamen Mulika und ihr Baby Mwende zum Schlammloch, sodass die Waisen auch noch etwas l\u00e4nger blieben und ihnen Gesellschaft leisteten. Die Zwei schlenderten sp\u00e4ter in entgegengesetzte Richtung davon und schlossen sich wieder den anderen Ex-Waisen an. Bongo war der letzte am Schlammloch, da er sich bei der Abreise seiner Freunde noch an einem der umgefallenen B\u00e4ume gekratzt hatte.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden entspannten sich Orwa und Kainuk unter einem Baum, bevor sie gemeinsam mit ihren Freunden weitergrasten. Gegen 15 Uhr war es noch immer sehr hei\u00df und Laragai nahm eine Auszeit unter einen Baum. Bongo suchte auch Schatten, aber fra\u00df w\u00e4hrenddessen weiter. Orwa wedelte mit seinen Ohren und nahm ein Staubbad.<br \/>\nAm Abend, gegen 17 Uhr, meldeten sich 20 wilde Elefanten zum Wassersaufen an den Stallungen. Sp\u00e4ter tauchten auch Kamboyo und Ololoo auf und Ololoo dr\u00e4ngelte sich zwischen die wilden Bullen an der Tr\u00e4nke. Kamboyo wartete lieber geduldig, bis die Bullen fertig gesoffen hatten und besch\u00e4ftigte sich w\u00e4hrenddessen damit, einen jungen Bullen seiner Gr\u00f6\u00dfe zu einem Kr\u00e4ftemessen herauszufordern.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" border=\"0\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1110201435739-pic1.jpg\" alt=\"\" \/>\n                <\/p>\n<p align=\"center\">Loijuk spielt mit Madiba<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 20. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nKenze, Kijana und ein wilder Elefant tauchten vor 6 Uhr an den Stallungen auf. Kanjoro, Mutara und Laragai schlossen sich ihnen an. Bald kamen auch die anderen Waisen hinzu und Bomani genoss ihre Anwesenheit sehr. Als die Waisen gerade aufbrechen wollten, kam Sugutas Gruppe mit den unabh\u00e4ngigen gro\u00dfen Jungs Napasha und Kamboyo zum Saufen zu den Stallungen und verbrachten noch etwas Zeit mit ihren kleineren Freunden.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden bildeten Bomani und Narok ein Paar und fra\u00dfen zusammen. Sities und Bongo waren nur wenige Meter entfernt. Sp\u00e4ter war die Sonne zu intensiv und Kanjoro suchte etwas Schatten zum Ausruhen, w\u00e4hrend Kainuk sich trotz der erbarmungslosen Hitze kratzte.<br \/>\nZur Schlammbadzeit soffen Challa, Tomboi, Buchuma und Rapsu in Begleitung von zehn wilden Elefanten an der Tr\u00e4nke am Wasserloch, als die Waisen ankamen. Buchuma und Rapsu hatten ein kurzes Kr\u00e4ftemessen und zeigten wie echte Bullen, was sie drauf haben. Einer der wilden Bullen zeigte mit seinem R\u00fcssel auf sie und verlangte, dass sie aufh\u00f6ren, da er sich offenbar gest\u00f6rt f\u00fchlte. Teleki, Laragai, Sities und Shukuru gingen mit ihren R\u00fcsseln im Mund zum Matschloch. Als Rapsu zu den Waisen lief, hoben Narok und Sities ihre R\u00fcssel zur Begr\u00fc\u00dfung und freuten sich sehr, ihn bei sich zu haben. Es war sehr hei\u00df, doch nur Teleki, Bongo, Narok, Orwa, Mutara und Kanjoro nahmen heute am Schlammbad teil. Kurz danach ging Bongo zu den wilden Bullen und quetschte sich zwischen sie, um mit ihnen Wasser zu trinken, und sie lie\u00dfen ihn tats\u00e4chlich durch. Narok kratzte ihren R\u00fcssel am Ufer des Schlammlochs, w\u00e4hrend Shukuru sich an einer Akazie schrubbte. Sities drohte dem Wasserlieferungs-LKW, als er auf dem Weg zur\u00fcck zu den Stallungen dicht an ihr vorbeifuhr. Mit aufgestellten Ohren und trompetend hatte sie offensichtlich sehr viel Spa\u00df dabei.<br \/>\nAm Nachmittag fra\u00dfen Vuria und Bomani gemeinsam, ebenso wie Kainuk und Kanjoro. Bongo und Narok grasten in einigem Abstand. Vuria und Bongo hatten ein kurzes Kr\u00e4ftemessen, das von Turkwel beendete wurde, die die beiden Jungs auseinanderschob.<br \/>\nAm Abend kam Yattas Gruppe, bestehend aus Yatta, Nasalot, Kinna, Tomboi, Taita, Napasha, Sidai, Yetu, Galana, Meibai, Buchuma, Rapsu, Sunyei, Chyulu, Lenana, Orok, Ithumbah, Madiba, Makena, Kijana und zwei wilden Elefanten zum Saufen zu den Stallungen. Es war toll zu sehen, dass es ihnen allen gut geht und sie sich freuten, die Babys zu sehen. Napasha forderte einen wilden Bullen zu einem Ringkampf heraus, Buchuma spielte mit Orok, Galana mit Rapsu und Tomboi schubste sich mit Taita. Ein wilder Bulle beendete die Spielereien, indem er Taita und Tomboi auseinanderschob. Yatta ging wenige Minuten sp\u00e4ter mit ihrer ganzen Gruppe davon.<br \/>\nNachdem Yattas Gruppe gegangen war, kam Sugutas Gruppe, bestehend aus Suguta, Chaimu, Kandecha, Tumaren, Melia, Kitirua, Murka, Kibo, Naisula und Olare zu den zwei Bullen, die noch an der Tr\u00e4nke waren. Dann folgten noch Kamboyo, Makireti, Kilabasi, Chemi Chemi, Kasigau und Ololoo. Es scheint, als habe sich Lualenis Herde aufgel\u00f6st, denn ihr Hauptmitglied Ololoo ist nun in den letzten Tagen immer bei Sugutas Gruppe gesehen worden. An der Wassertr\u00e4nke forderte Ololoo Kibo zu einem Ringkampf heraus. Als sich Sugutas Gruppe gerade wieder auf den Weg machte, tauchte ein Teil von Mulikas Herde auf: Mulika, Mwende, Wendi, Lualeni, Kora, Zurura und ein wilder Bulle. Sie soffen Wasser und blieben bis es dunkel war.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" border=\"0\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111020144421-pic1.jpg\" alt=\"\" \/>\n                <\/p>\n<p align=\"center\">Napasha bei Sugutas Gruppe<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 21. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nChalla, Ishanga und vier wilde Elefanten meldeten sich vor Sonnenaufgang an den Stallungen. Die wilden Elefanten gingen wieder, nachdem sie genug gesoffen hatten, doch Ishanga und Challa blieben noch etwas und gingen zum Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck \u00fcber. Die Waisen kamen um 6 Uhr aus ihren Gehegen, nachdem sie Milch bekommen hatten, und gingen zu Challa, Ishanga und dem Luzernenheu. Kurze Zeit sp\u00e4ter tauchte eine Herde aus sechs wilden Elefanten mit einem einj\u00e4hrigen Baby auf. Das Baby, die Mutter und eine Schwester des Babys gesellten sich zu den Waisen. Das Baby hatte viel Spa\u00df beim Spielen mit Orwa, doch als es mit Mutara spielten wollte, schubste Mutara es weg. Shukuru, Narok, Bomani und Orwa kratzten sich, bevor sie von Laragai in den Busch gef\u00fchrt wurden und die wilde Herde an den Stallungen zur\u00fccklie\u00dfen.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden kamen Vuria und Shukuru an einem umgest\u00fcrzten Baum vorbei und kletterten \u00fcber ihn hin\u00fcber. Sities nahm einen gro\u00dfen Stock und kratzte sich damit. Beim Schlammloch waren 30 wilde Bullen mit Saufen oder Baden besch\u00e4ftigt, als die Waisen dort ankamen. Shukuru, Teleki und Narok waren Teil der ersten Gruppe und schlossen sich nach der Milch den Bullen im Schlammloch an. Die anderen Waisen folgten und nach dem Schlammbad ging Vuria zu einem Baum und kratzte sich, w\u00e4hrend Orwa sich am Ufer kratzte. Kanjoro und Bongo gingen zu den saufenden Bullen. Narok und Sities nahmen noch ein Staubbad, bevor sie sich wieder auf den Weg machten. Nachdem die Waisen wieder unterwegs waren, kamen weitere 20 wilde Elefanten zum Schlammloch, sodass nun insgesamt 50 wilde Elefanten versammelt waren. So etwas ist immer ein beeindruckender Anblick, und wir Keeper sind stolz und f\u00fchlen uns geehrt, das miterleben zu d\u00fcrfen.<br \/>\nAm Nachmittag grasten die Waisen in felsigem Gel\u00e4nde, was Teleki und Shukuru zum ausgiebigen Kratzen nutzten. Am Abend kamen Yattas und Mulikas Ex-Waisen-Herden in Begleitung von 20 wilden Elefanten. Am Ende des Tages hatten die Elefanten mehr als 20.000 Liter Wasser gesoffen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" border=\"0\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1110201441325-pic1.jpg\" alt=\"\" \/>\n                <\/p>\n<p align=\"center\">Challa und Ishanga am fr\u00fchen Morgen an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 22. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nNur drei wilde Elefanten und Ishanga waren heute morgen an den Stallungen. Die wilden Elefanten gingen direkt wieder, als sie ihren Durst gel\u00f6scht hatten, doch Ishanga schloss sich den Waisen an. Danach fragte noch eine Herde aus f\u00fcnf wilden Elefanten nach Wasser, gefolgt von zehn weiteren Elefanten. Kanjoro und Teleki beobachteten das Treiben aus der Entfernung, w\u00e4hrend sie sich an den Felsen kratzten. W\u00e4hrend Teleki sich kratzte, kam Orwa vorbei und schubste ihn weg, um sich selbst kratzen zu k\u00f6nnen. Als die Waisen fr\u00fchst\u00fcckten, kam Kilaguni aus Richtung Osten angelaufen und ging ebenfalls zum Wasser.<br \/>\nNachdem er genug gesoffen hatte, ging Kilaguni wieder, ohne den Waisen &#8222;Hallo&#8220; zu sagen. Shukuru n\u00e4herte sich Orwa, der sich an einem Felsen kratzte und zeigte mit ihrem R\u00fcssel auf ihn. Orwa beendete das Kratzen und Shukuru \u00fcbernahm den Felsen. Als sie sich genug gekratzt hatte, begann sie damit, auf die Felsen zu klettern. Nachdem sie genug Luzernenheu gefressen hatten, brachte Ishanga Turkwel und Mutara zur Tr\u00e4nke, wo sie sich den zehn wilden Bullen anschlossen. Nach dem Saufen gingen die Waisen zum Grasen in den Busch.<br \/>\nGegen 9 Uhr juckte es Bomani im Ohr und er nutzte seinen R\u00fcssel, um sich zu kratzen. Es schien ihn ernsthaft zu st\u00f6ren. Vuria n\u00e4herte sich ihm und sie grasten eine Weile gemeinsam, bis Vuria wieder davonging. Kainuk graste mit aufgestellten Ohren, Bongo und Narok grasten zusammen und auch Kanjoro und Mutara fra\u00dfen vom selben Baum.<br \/>\nBeim Schlammbad meldeten sich 20 wilde Elefanten noch vor den Waisen. Nachdem die Waisen dort Wasser bekommen hatten, nuckelten Shukuru und Sities an ihren R\u00fcsseln, w\u00e4hrend Orwa und Vuria sich unter eine Akazie ausruhten. Alle anderen nahmen am Schlammbad teil. Ein wilder Bulle bewachte die Waisen beim Schlammbad, w\u00e4hrend ein zweiter erst in das Wasserloch ging, als die Waisen fertig waren.<br \/>\nAm Nachmittag fra\u00dfen Mutara und Kanjoro zusammen und sp\u00e4ter schloss sich ihnen Sities an. Auch Narok und Turkwel grasten zusammen.<br \/>\nAm Abend meldeten sich Yatta, Mulika und Sugutas Gruppe f\u00fcr Wasser an den Stallungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" border=\"0\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1110201441938-pic1.jpg\" alt=\"\" \/>\n                <\/p>\n<p align=\"center\">Kanjoro grast<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 23. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nChalla war an den Stallungen, als die Waisen am Morgen herausgelassen wurden und er schloss sich den Kleinen beim Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck an. Kurz darauf kamen auch Madiba und Zurura an. Bomani begann die AKtivit\u00e4ten des Tages damit, sich an den Felsen zu kratzen. Als die Waisen genug gefr\u00fchst\u00fcckt hatten, f\u00fchrte Laragai sie zu den Weidegr\u00fcnden. Die Waisen w\u00e4hlten heute das Kalovoto-Gebiet und verteilten sich weitr\u00e4umig. Jeder Waise graste f\u00fcr sich. Gegen 11 Uhr brach Shukuru einen gro\u00dfen Ast ab, an dem sie unterwegs knabberte. Als sie mit dem Ast fertig war, lie\u00df sie ihn fallen und Teleki sammelte ihn gleich wieder auf. Er steckte ihn in seinen Mund und versuchte, die restliche Rinde abzunagen.<br \/>\nBeim Schlammbad zeigten sich heute nur vier wilde Bullen. Die Waisen gingen zum Schlammloch, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, doch nur Laragai, Narok und Bongo tauchten richtig unter. Ein Warzenschwein, das versuchte, ins Wasserloch zu kommen, wurde von Shukuru verjagt und sah zu, dass es wegkam. Orwa und Mutara gingen hoch zur Tr\u00e4nke, um zu saufen, und Orwa streckte seinen R\u00fcssel aus und steckte ihn in Mutaras Mund. Teleki kratzte sich an einer Akazie und nahm sp\u00e4ter ein Staubbad. Vuria entspannte sich unter einem Baum, der viel Schatten spendete, und Sities, Garzi, Orwa und Kainuk schlossen sich ihm dort an. Shukuru f\u00fchrte die Waisen dann zur\u00fcck zu den Weidegr\u00fcnden und als sie auf dem Weg an der roten Erde vorbei kam, nahm sie noch gemeinsam mit Kanjoro ein Staubbad, ehe sie weitergrasten.<br \/>\nAm Nachmittag machte Sities eine Pause vom Fressen und staubbadete ebenfalls. Vuria versteckte sich vor der brennenden Sonne, indem er unter einem Baum graste. Laragai und Narok grasten dicht beieinander und Mutara grub etwas k\u00fchle Erde aus, die sie auf ihren Kopf warf. Bomani und Garzi fra\u00dfen zusammen Gras, bevor Garzi zu den Bl\u00e4ttern an den B\u00e4umen \u00fcberging. Kurz bevor sie am Abend zu den Stallungen zur\u00fcckgingen, schloss sich ihnen Sugutas Gruppe an und brachte sie zur\u00fcck. Dann vereinten sie sich noch mit Mulikas und Yattas Herden in Begleitung von 30 wilden Bullen, die alle Wasser an den Stallungen saufen wollten.<br \/>\nViele Elefanten bildeten Ringkampfp\u00e4rchen, als sie darauf warteten, dass sie an der Tr\u00e4nke an die Reihe kamen. Kenze spielte mit Kamboyo, doch der Kampf endete, als Orok sich einmischte und Kenze herausforderte. Orok beendete den Kampf dann doch wieder und forderte Tomboi heraus. Da mischte sich dann wieder Kamboyo ein, und forderte seinerseits Tomboi heraus. Wenige Meter daneben widmeten sich auch Half Trunk und ein anderer wilder Bulle einem Kr\u00e4ftemessen. Zum Ende des Tages hatten auch noch Lenana und Kibo einen Ringkampf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" border=\"0\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111020146952-pic1.jpg\" alt=\"\" \/>\n                <\/p>\n<p align=\"center\">Madiba mit den Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 24. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nZw\u00f6lf wilde Elefanten waren bei den Stallungen, als die Waisen aus den Gehegen kamen. Vuria verlie\u00df das Gehege mit seinem R\u00fcssel im Mund. Nachdem sie mit dem Luzernenheufr\u00fchst\u00fcck begonnen hatten, besch\u00e4ftigte sich Bomani erst einmal mit Kratzen. Einer der j\u00fcngeren wilden Bullen schloss sich den Waisen beim Fr\u00fchst\u00fcck an und weigerte sich auch fortzugehen, als die Keeper ihn anschrien. Shukuru, Orwa und Garzi hatten eine nette Kratzeinheit an den Felsen, ehe Laragai die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden f\u00fchrte. Dort war es heute recht ruhig und die Waisen konzentrierten sich aufs Grasen.<br \/>\nBeim Schlammbad entspannten sich 17 wilde Bullen, Zurura, Ololoo und Lualeni und warteten auf die Wasserlieferung. Diese brachte frisches Trinkwasser f\u00fcr die Elefanten und sie soffen gl\u00fccklich. Nachdem die Waisen ihre Milch getrunken hatten, gingen sie zum Schlammbad, in dem Laragai, Narok, Teleki und Kanjoro die besten Planscher waren. Als sie fertig gespielt hatten, kratzten sich Narok, Shukuru und Bongo am Ufer des Schlammlochs. Orwa und Turkwel standen mit ihren R\u00fcsseln im Mund unter einer Akazie, w\u00e4hrend Vuria seinen Nacken an Bongo kratzte, der sich laut kollernd beschwerte. Kanjoro ging dicht an Zurura heran und streckte seinen R\u00fcssel mehrfach aus, um an ihm zu schnuppern.<br \/>\nAm Nachmittag grasten die Waisen im Kalovoto-Gebiet. Da es sehr hei\u00df war, graste Sities einige Zeit unter dichtem, schattigen Geb\u00fcsch. Orwa juckte es sehr am Ohr und er nutzte seinen R\u00fcssel, um sich zu kratzen. Vuria versuchte, sich an Orwa vorbei zu dr\u00e4ngeln, doch Orwa ermahnte ihn, sich zu benehmen, indem er seinen R\u00fcssel auf ihn richtete. Teleki und Kainuk fra\u00dfen dicht beieinander, und Bongo schloss sich ihnen noch an und verschlang seinen R\u00fcssel mit dem Telekis. Bomani graste eine Weile mit aufgestellten Ohren, damit sich der Wind darin verfangen und ihn abk\u00fchlen konnte.<br \/>\nAm Abend kam eine Herde aus acht wilden Elefanten mit einem einj\u00e4hrigen Baby wegen des Wassers zu den Stallungen. Nachdem sie genug gesoffen hatten, gingen sie in Richtung Osten davon.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" border=\"0\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1110201462540-pic1.jpg\" alt=\"\" \/>\n                <\/p>\n<p align=\"center\">Wilde Elefanten fressen Luzernenheu mit den Waisen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Samstag, 25. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nZurura, Ololoo und Lualeni in Begleitung von 13 wilden Elefanten waren noch vor Sonnenaufgang an den Stallungen. Um 6 Uhr wurden die Waisen herausgelassen und gesellten sich sofort zu den drei Ex-Waisen. W\u00e4hrend des Fr\u00fchst\u00fccks widmete sich Bomani seiner Lieblingsbesch\u00e4ftigung: dem Kratzen. Nach einiger Zeit beendeten auch Shukuru, Garzi und Vuria das Grasen und kratzten sich ebenfalls an den Felsen, bis Laragai die Waisen hinaus in den Busch f\u00fchrte. Yattas Gruppe tauchte an den Stallungen auf und gesellte sich zu Zurura, Ololoo und Lualeni. Chyulu hatte ein freundschaftliches Kr\u00e4ftemessen mit Zurura und danach forderte Zurura Makena zu einem kleinen Ringkampf heraus.<br \/>\nIn den Weidegr\u00fcnden konzentrierte sich Bomani darauf, das frische, gr\u00fcne Gras zu fressen, w\u00e4hrend Kanjoro ein kurzes Staubbad nahm. Kainuk fra\u00df in der N\u00e4he von Orwa und einmal steckte Kainuk ihren R\u00fcssel in Orwas Mund und wollte ihn vor etwas warnen, was wir nicht verstanden.<br \/>\nBeim Schlammloch warteten 20 wilde Bullen auf das Wasser, als die Waisen ihre Milch bekamen. Nach der Milchf\u00fctterung gingen die Waisen zum Schlammbad und Shukuru lief wie \u00fcblich mit ihren R\u00fcssel im Mund herum. Laragai, Teleki, Narok, Sities und Bongo hatten ein ausgiebiges Schlammmbad. Danach genoss Bomani ein Staubbad und legte sich sp\u00e4ter zum Ausruhen in die Sonne. Vuria kratzte sich an Sities, doch der gefiel das nicht und sie schubste Vuria weg. Bongo, die Wasserratte, war am l\u00e4ngsten im Schlammbad. Ein paar Meter vom Schlammloch entfernt kratzte sich Narok an einem Baum, doch Teleki kam hinzu und schubste sie weg, um den Baum f\u00fcr sich zu haben. Turkwel und ihre Freundin Kainuk kratzten sich Seite an Seite an dem gleichen Baum. Bongo gesellte sich kurz zu den Bullen an der Tr\u00e4nke.<br \/>\nAm Nachmittag grasten Mutara, Sities und Shukuru zusammen. Kurz darauf begann Shukuru ein Staubbad und Sities und Mutara machten gleich mit. Mutara beendete die \u00dcbung als erste und ging zum Fressen zu Turkwel. Gegen 16 Uhr sammelten sich Bomani, Teleki, Orwa, Garzi und Bongo unter einem Baum. Bongo wollte allerdings nicht nur gelangweilt herumstehen und entschied, weiter staubzubaden. Sities ging zu Turkwel hin\u00fcber und steckte ihren R\u00fcssel in ihren Mund, um mir ihr zu kommunizieren. Sp\u00e4ter f\u00fchrte Shukuru die Waisen zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" border=\"0\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1110201471119-pic1.jpg\" alt=\"\" \/>\n                <\/p>\n<p align=\"center\">Zurura beim Kr\u00e4ftemessen mit Chyulu<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Sonntag, 26. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nIshanga war gemeinsam mit zehn wilden Bullen vor 6 Uhr morgens an den Stallungen. Als die Waisen aus ihren Gehegen kamen, gingen sie direkt zu Ishanga. Orwa war der Erste, der das Tagesgesch\u00e4ft begann, indem er sich an seinem Lieblingsfelsen kratzte. Ihm folgten dann Garzi und Shukuru. Turkwel legte sich lieber noch einmal hin. Mulika und ihr Baby Mwende kamen auch zu den Waisen und etwas sp\u00e4ter kamen weitere zw\u00f6lf wilde Elefanten zu den zehn wilden Bullen an der Tr\u00e4nke. Nachdem sie alle genug gesoffen hatten, machten sich die Herden wieder davon. Nun bekamen auch die Waisen endlich die Gelegenheit zum Saufen. Ishanga f\u00fchrte die Waisen zu den Weidegr\u00fcnden und dort trafen sie auf Sugutas Gruppe. Ishanga ging mit Sugutas Gruppe zur\u00fcck zu den Stallungen und lie\u00df die Waisen und ihre Keeper auf dem Weg in den Busch allein.<br \/>\nDie Waisen grasten im Kone-Gebiet. Der etwas unabh\u00e4ngigere Bongo graste wieder entfernt von den Anderen, w\u00e4hrend Kanjoro in der N\u00e4he von Sities und Bomani bei Kainuk fra\u00df.<br \/>\nBeim Schlammbad blieb es ruhig und kein einziger wilder Elefant tauchte dort auf. Die Waisen gingen direkt nach ihrer Milchf\u00fctterung in das Matschloch. Bomani war der Erste, der fertig gebadet hatte und sich an den Ufern kratzte, gefolgt von Shukuru und Vuria. Narok, Laragai und Teleki hatten am meisten Spa\u00df beim Planschen. Sie w\u00e4lzten sich ausgiebig und waren am Ende \u00fcberall mit Matsch eingeschmiert. Kanjoro und Orwa kratzten sich an einer Akazie, w\u00e4hrend Kainuk sich ordentlich auf dem Boden herumrollte, bevor sie zum Kratzen \u00fcberging. Kanjoro und Teleki hatten noch eine Rechnung offen und veranstalteten ein Kr\u00e4ftemessen. Teleki ergab sich aber schnell und kratzte sich auch lieber an einer Akazie. Kanjoro hob einen Stock auf und kratzte sich damit zwischen seinen Vorderbeinen, w\u00e4hrend Turkwel wenige Meter entfernt ihren Hintern kratzte.<br \/>\nAm Nachmittag entspannte sich Turkwel unter einem Baum, denn es war sehr hei\u00df. Vuria und Narok fra\u00dfen dich beieinander, w\u00e4hrend Kainuk einen Ast abbrach und mit diesem im Mund einmal um die Waisengruppe herumschlenderte. Auf dem R\u00fcckweg zu den Stallungen f\u00fchrte Bomani die Waisen an.<br \/>\nAm Abend kamen Napasha, Madiba, Lualeni, Kora, Makena, Sunyei, Loijuk, Kenze, Lenana, Nasalot, Galana, Meibai, Rapsu, Zurura, Orok, Sidai, Challa, Ololoo, Taita und zwei wilde Elefanten zu den Stallungen. Nachdem sie Wasser gesoffen hatten, forderte Loijuk Madiba zu einem Kr\u00e4ftemessen heraus, w\u00e4hrend sich auch Zurura mit Rapsu ma\u00df. Napasha und ein wilder Bulle entspannten sich nur an der Tr\u00e4nke.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" border=\"0\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1110201473116-pic1.jpg\" alt=\"\" \/>\n                <\/p>\n<p align=\"center\">Orwa kratzt sich<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Montag, 27. Oktober 2014<\/strong><br \/>\n20 wilde Elefanten waren fr\u00fch am Morgen an den Stallungen. Die Waisen kamen heraus und gingen zum Luzernenheu, bevor Mutara sie zu den Weidegr\u00fcnden f\u00fchrte. Shukuru und Sities grasten an dem gleichen Busch und Bongo schnupperte von Zeit zu Zeit in die Luft.<br \/>\nBeim Schlammbad kamen 21 wilde Elefanten zum Saufen zur Tr\u00e4nke. Shukuru war in der ersten Waisengruppe und ging direkt zum Wasserloch &#8211; nat\u00fcrlich mit dem R\u00fcssel in ihrem Mund. Die Sonne brannte und alle Waisen w\u00e4lzten sich im Schlamm. Sogar unser wilder Freund Half Trunk schloss sich den Waisen im Matschloch an. Vuria, Orwa, Shukuru und Bomani kratzten sich an den Ufern des Wasserlochs, bevor sie zur Tr\u00e4nke gingen. Kanjoro ging mit erhobenem R\u00fcssel zu den wilden Bullen und versuchte herauszufinden, ob er jemanden kannte. Nach einiger Zeit \u00fcberlegte er es sich aber wieder anders und ging davon. Turkwel kratzte sich an einem umgest\u00fcrzten Baum, Mutara an einer Akazie und Bongo benutzte seinen eigenen R\u00fcssel zum kratzen. Vuria und Teleki teilten sich einen Baum, w\u00e4hrend Garzi und Bomani sich an ein paar B\u00fcschen schuffelten. Zur\u00fcck in den Weidegr\u00fcnden hatte Shukuru ein ausgiebiges Staubbad, bevor sie weitergraste. Als Turkwel und Sities sahen, was Shukuru da tat, schlossen auch sie sich ihr beim Staubbad an, ehe sie weiterfra\u00dfen. Teleki und Bongo grasten in der N\u00e4he und auch Laragai und Kainuk fra\u00dfen nebeneinander.<br \/>\nAm Abend war es noch immer sehr hei\u00df und die Waisen kamen noch einmal am Schlammbad vorbei, um sich abzuk\u00fchlen. Danach ging Narok zu einem Staubbad. Sp\u00e4ter f\u00fchrte Teleki die Waisen zu den Stallungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" border=\"0\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1110201474237-pic1.jpg\" alt=\"\" \/>\n                <\/p>\n<p align=\"center\">Wilde Elefanten an den Stallungen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Dienstag, 28. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nDas Gel\u00e4nde an den Stallungen war heute morgen \u00fcberflutet von Elefanten. Alle Ex-Waisen-Herden waren anwesend, ebenso wie 22 wilde Elefanten. Die Waisen kamen um 6 Uhr aus ihren Gehegen, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten und gingen direkt zu den Weidegr\u00fcnden. Dort kamen Bongo, Shukuru und Orwa an einem umgest\u00fcrzten Baum vorbei, der in der Nacht von wilden Elefanten umgesto\u00dfen worden war. Sie fra\u00dfen die gr\u00fcnen Bl\u00e4tter, bevor sie weiterzogen. Auch Sities und Mutara grasten dann am selben Baum.<br \/>\nZur Schlammbadzeit waren nur sechs wilde Elefanten anwesend, als die Waisen am Schlammloch ankamen. Die Sonne brannte und Garzi rannte zum Schlammloch, nachdem er seine Milch getrunken hatte. Orwa, Teleki und Vuria schwangen ihre R\u00fcssel hin und her, w\u00e4hrend sie ihm folgten. Shukuru kam wie \u00fcblich mit ihrem R\u00fcssel im Mund. Bomani kratzte seinen Hintern an den Ufern des Schlammlochs, und Orwa, Shukuru und Vuria machten es ihm nach. Kanjoro ging direkt zu den wilden Bullen, die an der Tr\u00e4nke Wasser soffen. Shukuru f\u00fchrte die Waisen zum roten Staubbad, doch nur Narok und Teleki legten sich hin und w\u00e4lzten sich in der Erde. Bongo und Kainuk bewarfen sich nur mit Hilfe ihrer R\u00fcssel mit Erde. Nach dem Staubbad kamen Narok, Teleki, Mutara, Bongo und Sities an einem Baum vorbei, an dem sie sich noch einmal kratzten, ehe sie zur\u00fcck zum Grasen gingen.<br \/>\nNachdem sie wieder im Busch angekommen waren, nahm Turkwel noch ein kurzes Staubbad, w\u00e4hrend Kainuk sich gleich darauf konzentrierte, Gras zu fressen. Am Abend nahm Narok einen Stock zu Hilfe, um sich zu kratzen, w\u00e4hrend Mutara wohl der Fu\u00df juckte und sie ihn lange an einem Baumstumpf kratzte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" border=\"0\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1110201474920-pic1.jpg\" alt=\"\" \/>\n                <\/p>\n<p align=\"center\">Die Ex-Waisen und wilde Elefanten saufen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittwoch, 29. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nAlle Ex-Waisengruppen waren heute morgen an den Stallungen pr\u00e4sent. Mulika und Mwende gingen in die Gehege, als die Tore f\u00fcr die Waisen ge\u00f6ffnet wurden. Orwa traf Mwende, als er herauskam, blockierte ihr den Weg und schubste sie hinaus. Dabei passte er auf, dass Mulika ihn nicht sah, denn sonst h\u00e4tte er \u00c4rger bekommen. Mutara kam mit einem Zweig im Mund heraus, auf dem sie herumkaute, bis die Keeper das Luzernenheu bereitgestellt hatten. Shukuru stand mit ihrem R\u00fcssel im Mund eine Weile im Tor, bevor sie ihren Freunden folgte. Als es Zeit zum Aufbruch war, versuchte Kanjoro, einer wilden Herde zu folgen, doch die Keeper riefen ihn zur\u00fcck. Bomani kratzte sich an der einzigen verbleibenden Akazie auf dem Gel\u00e4nde der Stallungen, w\u00e4hrend Bongo von einem jungen wilden M\u00e4dchen gejagt wurde.<br \/>\nUm 9 Uhr kam Sugutas Gruppe zu den Stallungen zur\u00fcck, und Kitirua und Kasigau veranstalteten ein Kr\u00e4ftemessen.<br \/>\nIm Busch fra\u00df Orwa in der N\u00e4he von Kainuk und Bomani bei Laragai. Gegen 10 Uhr graste Shukuru mit aufgestellten Ohren, da es sehr hei\u00df war. Mutara graste lieber in felsigerem Gel\u00e4nde.<br \/>\nNach den Mittagsmilchflaschen nuckelten Vuria, Laragai, Sities und Shukuru an ihren R\u00fcsseln, als sie zum Saufen zur Wassertr\u00e4nke gingen. Bongo, Shukuru, Narok und Laragai gingen danach zum Matschloch hinunter. Bongo sah zwei Warzenschweine, die gerade in das Schlammloch gehen wollten und verjagte sie. Die Warzenschweine gingen ein paar Meter weg und warteten darauf, dass die Waisen fertig werden w\u00fcrden. Als Laragai aus dem Matsch kam, sah sie, dass die Warzenschweine noch immer warteten und verjagte sie wieder. Shukuru und Narok schuffelten ihre Nacken an den Ufern. Danach kratzte Shukuru ihren Hals gegen Kainuk, w\u00e4hrend Narok hinauf ging, um sich an einer Akazie zu kratzen. Vuria und Sities gingen heute nicht ins Schlammloch, sondern kratzten lieber ihre B\u00e4uche an einer Akazie. Shukuru beendete die Matsch-Aktivit\u00e4ten, indem sie das Staubbad in der roten Erde begann.<br \/>\nAm Nachmittag war die Sonne hei\u00df und Teleki entspannte sich unter einem Baum, um sich abzuk\u00fchlen. Kanjoro graste unter einem Baum, der viel Schatten spendete. Sp\u00e4ter wurde es extrem hei\u00df und die Waisen sammelten sich wieder unter einem Baum.<br \/>\nAm Abend kamen 25 wilde Elefanten zum Wassersaufen vorbei.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" border=\"0\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/1110201475214-pic1.jpg\" alt=\"\" \/>\n                <\/p>\n<p align=\"center\">Mulika und Orwa<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Donnerstag, 30. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nZw\u00f6lf wilde Bullen waren heute noch vor 6 Uhr an den Stallungen und warteten auf das Wasser. Um exakt 6 Uhr ging die Sonne im Osten auf, und die Waisen schlenderten l\u00e4ssig aus ihren Gehegen. Als sie auf das Luzernenheu warteten, begann Bomani schon einmal damit, sich alleine an seinem Lieblingsfelsen zu kratzen. Der LKW f\u00fcllte die Tr\u00e4nke auf und daraufhin entbrannte ein Kampf zwischen zwei der wilden Bullen. Der Kampf endete, als der Bulle mit den k\u00fcrzeren Sto\u00dfz\u00e4hnen aufgab. Teleki kratzte sich sp\u00e4ter an Bomanis Lieblingsfelsen, wurde aber von Orwa weggeschubst, der dann seinen eigenen Bauch daran kratzte. W\u00e4hrend die Waisen fr\u00fchst\u00fcckten, kamen Yattas und Mulikas Gruppen hinzu und stiegen in den Wettbewerb um das Luzernenheu ein. Die Waisen entschieden, aufzugeben und zu den Weidegr\u00fcnden zu gehen, doch Bongo versteckte sich inmitten der Ex-Waisen und wurde von den Keepern \u00fcbersehen. Als die Gruppe aber schlie\u00dflich aufbrach, bemerkten die Keeper, dass Bongo fehlte und kamen zur\u00fcck. Als Bongo das sah, eilte er selbstst\u00e4ndig seiner Gruppe hinterher, ehe die Keeper ganz zur\u00fcckgelaufen waren. Sugutas Gruppe kam um 8 auch noch zu den Stallungen.<br \/>\nIm Busch konzentrierten sich die Waisen aufs Grasen und es gab keine gro\u00dfen St\u00f6rungen. Teleki graste mit Laragai, w\u00e4hrend Kanjoro bei Vuria graste. Nach der Mittagsf\u00fctterung nuckelten Vuria und Turkwel an ihren R\u00fcsseln, w\u00e4hrend Sities und Kainuk zur Tr\u00e4nke eilten, wo sich ihnen sp\u00e4ter die ganze Gruppe anschloss. Heute tauchten keine wilden Elefanten auf, w\u00e4hrend die Waisen am Schlammloch waren. Nachdem sie Wasser gesoffen hatten, gingen Bongo, Shukuru, Laragai, Teleki und Mutara ins Schlammloch. Narok legte sich zum Spielen knapp au\u00dferhalb des Matschlochs hin und Orwa ging zu ihr und legte seinen R\u00fcssel auf sie. Bomani kratzte sich an einer Akazie und Shukuru kratzte ihre Brust an den Ufern des Matschlochs. Als es Zeit f\u00fcr den Aufbruch war, kamen die Waisen an einem Haufen aus roter Erde vorbei und Shukuru, Kainuk, Vuria, Kanjoro und Garzi staubbadeten. Mutara und Sities kratzten sich am selben Baum, nachdem sie aus dem Schlammloch gekommen waren. Orwa entspannte sich ein paar Minuten unter einem Baum, ehe er seinen Freunden folgte.<br \/>\nAm Nachmittag war es sehr hei\u00df, und Shukuru, Orwa und Narok entspannten sich gemeinsam unter einem Baum. Shukuru pfl\u00fcckte von Zeit und Zeit Bl\u00e4tter von dem Baum ab. Bongo und Laragai grasten dicht beieinander unter schattigen B\u00fcschen, w\u00e4hrend Vuria weiter weg ebenfalls im Schatten graste. Sp\u00e4ter sammelten sich die Waisen unter einem Baum und wedelten mit den Ohren, um sich abzuk\u00fchlen. Als die Temperaturen wieder sanken, grasten die Waisen weiter. Nur Narok nahm erst noch ein Staubbad mit ihrem R\u00fcssel, ehe auch sie weitergraste. Als es Zeit f\u00fcr den Heimweg war, f\u00fchrte Vuria die erste Gruppe an, w\u00e4hrend Bongo ganz hinten in der letzten Gruppe zur\u00fcckkam.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" border=\"0\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/111020148110-pic1.jpg\" alt=\"\" \/>\n                <\/p>\n<p align=\"center\">Kampf der wilden Bullen<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Freitag, 31. Oktober 2014<\/strong><br \/>\nEs war gesch\u00e4ftiger Morgen und 30 wilde Elefanten waren an den Stallungen, die mit Mulikas Gruppe, bestehend aus Mulika, Mwende, Lualeni, Kenze, Tomboi, Madiba, Lenana, Galana, Buchuma, Orok, Nasalot und Zurura, gekommen waren. Sp\u00e4ter tauchten auch Suguta und ihr Team auf, und es wurde noch voller. Kanjoro und Mutara verlie\u00dfen die Gehege mit \u00c4sten in ihrem Mund, da es so aussah, als w\u00fcrden sie kein Luzernenheu abbekommen. Nur Garzi gelang es, sich an einem Felsen zu kratzen, alle anderen f\u00fcrchteten, von den gr\u00f6\u00dferen Elefanten herumgeschubst zu werden. Es war nicht einfach, das Gel\u00e4nde zu verlassen, da einige wilde Elefanten die Wege blockierten. Die Keeper br\u00fcllten die wilden Elefanten an, damit diese beiseite traten und den Waisen den Weg zu den Weidegr\u00fcnden freigaben. Vuria kam inmitten der wilden Elefanten abhanden und die Keeper mussten zur\u00fcckkommen und ihn holen, nachdem sie gemerkt hatten, dass er in der Gruppe fehlte.<br \/>\nDrau\u00dfen im Busch hatten Vuria und Garzi ein Kr\u00e4ftemessen, das Garzi verlor. Sities machte zwischendurch eine Pause vom Grasen und nahm ein Staubbad. Bongo trickste wieder die Keeper aus und versteckte sich zwischen zwei H\u00fcgeln zum Grasen. Es dauerte zwei Stunden, bis die Keeper ihn endlich wiedergefunden hatten. Beim Schlammbad war es ruhig und da es recht k\u00fchl war, w\u00e4lzte sich nur Bongo im Schlamm.<br \/>\nAm Nachmittag fra\u00dfen Mutara, Sities und Garzi zusammen. Sities machte den Fehler, Garzi direkt vor Mutaras Augen zu schubsen. Mutara bestrafte sie, indem sie sie von der Futterstelle verjagte. Sities ging weit weg und graste alleine weiter, bis es Zeit war, zu den Stallungen zur\u00fcckzukehren.<br \/>\nAm Abend kamen nur Mulika und ihre Gruppe zum Saufen zu den Stallungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" border=\"0\" src=\"http:\/\/legacy.sheldrickwildlifetrust.org\/keepers_diary\/11102014853-pic1.jpg\" alt=\"\" \/>\n                <\/p>\n<p align=\"center\">Mwende und Galana<\/p>\n<p><em>(\u00fcbersetzt aus dem <a href=\"http:\/\/www.sheldrickwildlifetrust.org\/asp\/keepers_diary.asp\">englischen Original<\/a>)<\/em><\/p>\n\n<!-- Facebook Like Button v1.9.6 BEGIN [http:\/\/blog.bottomlessinc.com] -->\n<fb:like href=\"https:\/\/reaev.de\/wordpress\/ithumba-oktober-2014\/\" layout=\"standard\" show_faces=\"false\" width=\"450\" action=\"like\" colorscheme=\"light\" font=\"tahoma\"><\/fb:like>\n<!-- Facebook Like Button END -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mittwoch, 1. 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